@Lux: Der DLC soll ja offenbar auch eine Storybrücke zwischen den Spielen schlagen.
Ich habe gestern Abend noch das True Ending geholt und es hat sich sehr gelohnt. Das Finale selbst war nicht groß ausführlicher, aber die Post-Credit-Szene war echt schön und der ganze Weg zum True Ending inkl. dem Essen im Goldenen Pelikan einfach toll. Selbst das Sammeln der Muscheln hielt sich im Rahmen (mir hatten noch 16 gefehlt) und auch alle Schätze habe ich auf einem Weg noch mitgenommen.
Einzig mit Wheels / dem Räderspiel habe ich mich kaum auseinandergesetzt, auch wenn das Minispiel es sicher verdient hätte. Auch hier find ich’s wieder cool, wie da eine ganze Substory (die des Uhrenmachers) dranhängt und wie es in andere Bereiche überschwappt.
Und ich werde einfach nicht müde zu erwähnen, wie unglaublich viel schöne Detailarbeit im Spiel steckt. Ein paar Beispiele:
- Es gibt etliche Varianten des Titelbildschirms in ganz unterschiedlichen Regionen und mit verschiedenen Charakterkonstellationen
- Dasselbe gilt für den Camp Screen, wo man für jedes Areal eine hübsche, handgefertigte Map hat
- Der Detailgrad der Pixel Art beim Kochen ist einfach unglaublich!
- Wenn die Piraten in den Gasthäusern Musik spielen, bewegen sich ihre Sprites passend zur Musik – bei über 40 Stücken! Der Oktopus spielt die Flöte tatsächlich nur, wenn sie im Lied gespielt wird, und wenn man einen der Musiker anspricht, hört man, wie er sich erst verspielt und dann das Instrument so lange verstummt, bis der Dialog endet.
Und es sind genau diese Details, die Sea of Stars für mich so unheimlich gut machen. Sie sind einfach überall zu sehen, teilweise schon in verschwenderischem Maße (allein dass es von 40+ Musikstücken eigene Piratenarrangements gibt).
Mit der Platin wird’s aber wohl leider nichts, dafür müsste ich ein New Game+ starten, da man für eine Trophäe 10 Bosse in einem bestimmten Modus besiegen muss, wo man quasi immer perfekt abwehren muss, um nicht zu sterben. Da es im Hauptspiel keine Möglichkeit gibt, Bosse zu wiederholen, geht das also nur in einem weiteren Durchgang.
Geändert von Narcissu (19.09.2023 um 10:47 Uhr)
Bin nun seit Donnerstag auch durch mit dem Game (True Ending, das normale Ende hatte ich schon letzten Sonntag gesehen) und muss sagen, dass es mich von Anfang bis Ende einfach nur positiv überrascht hat. Sea of Stars ist kein Überflieger und erfindet das Rad nicht neu, aber es sieht wunderschön aus, das Gameplay ist nicht überzogen kompliziert und der OST ist wirklich der Hammer.Wenn man an dem Spiel etwas kritisieren kann, dann dass die Story nur solala ist. Keine Ahnung, da hätte man sich doch etwas mehr überlegen können und dann der Schluss, wo der Fleshmancer dann so oder so überlebt, weil er "gerettet" wird. Nun stellt sich für mich die Frage, ob ich The Messenger vielleicht doch gleich nochmal spielen sollte oder nicht.
Mal gucken ob ich mich dieses Jahr noch an Chained Echoes rantraue, welches mich nach wie vor tierisch in den Fingern juckt... aber das Kampfsystem. So unnötig kompliziert und darauf habe ich eigentlich so wirklich gar keine Lust.
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Habs leider gerade pausiert, weil es mich nicht so catched storymässig.
Und das nach zwischenzeitlich ca 8 Stunden im Spiel... den ganzen positiven Punkten, die genannt wurden, kann ich ansonsten nur zustimmen.
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Kann es den Spielern die es schnell abbrechen, nicht verübeln, der Anfang schlaucht sehr und keiner der Charaktere ist sonderlich sympathisch (oder in Garls Falle sehr aufdringlich). Atmosphäre und Lore überzeugt und rettet das Spiel davon, völlig langweilig zu sein, aber gepaart mit mittelmäßigen Dungeons und Sidequests bleibt es doch leicht verstaubt. Ein paar mehr Vereinfachungen in der Menü-und Steuerung wären auch nicht verkehrt gewesen. Bewegung auf der Karte ist langsam, Speichern begrenzt, etc. Spiel des Jahres ist hochgegriffen (oder ist die Konkurrenz einfach nur grottig?).
Ich glaube, dann habe ich ein anderes Spiel gespielt.
Ich habe es seit ein paar Tagen auch durch und habe erst nicht besonders viel erwartet (was ich bei Spielen, die an die üblichen Klassiker anknüpfen wollen, meistens bin), fand es aber nach ein paar Stunden und dem etwas zähen Anfang in der Akademie sehr gut: Schöne Musik, hervorragende Steuerung und Menüs, abwechslungsreiche Dungeons ... und auch Handlung und Charaktere, die ja etwas "zahm" anfangen, werden mit der Zeit besser; das in normalen Kämpfen etwas langsame KS strahlt besonders in größeren Kämpfen. Besonders finde ich aber, dass das Spiel sein Versprechen, an Spiele von früher anzuknüpfen, wirklich erfüllt, nur in etwas zugänglicherem Gewand. Ich gehe sogar so weit, es zu den besseren Spielen der letzten Jahre zu stellen.
Wer braucht Photobucket? Kein Schwein!
Libenter homies id, quod volunt, credunt.
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