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  1. #1

    [NSW] Genshin



    Genshin (原神) von miHoYo. Open-World-RPG für Switch. Trailer sagt nicht viel aus, aber sieht zumindest hübsch aus. „Open World“ allein macht mich schon skeptisch, aber warten wir erst mal auf mehr Material/Infos.

    Edit: Öhm, das wurde scheinbar schon mal angekündigt als Genshin Impact? https://www.gematsu.com/2019/06/honk...pc-smartphones


  2. #2
    Sieht ganz hübsch aus, aber mal das Kampfsystem abwarten.


    Aktuell: [#11] Trials of Mana / [#12] Pokémon Rejuvenation


  3. #3
    Sieht auf jeden Fall recht interessant aus und es scheint mehr ein Feel-Good RPG zu sein, da alles so heiter und fröhlich aussieht. XD

  4. #4
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Edit: Öhm, das wurde scheinbar schon mal angekündigt als Genshin Impact? https://www.gematsu.com/2019/06/honk...pc-smartphones
    Letztes Jahr schon. Nur der Switch Port wurde gerade im Januar bestätigt. Neben der Switch kommt es ja auch auf PC, PS4 und auf Smartphones raus. Ich denke der Zusatz "Impact" gilt für den Westen, kA? Ist auch egal, ist alles das gleiche.

  5. #5
    Also ich habe mich schon etwas mehr damit befasst und mir auch schon ein bisschen die Beta angeschaut. Es stand ja sehr in der Kritik, da es von Sony sehr viel beworben wird, das Team aber wohl einiges bei Breath of the Wild geklaut haben soll. Finde ich sehr weit hergeholt, vor allem da ich auch nirgends eine Bestätigung für diese Beschuldigungen gelesen habe. Ja, die Open World sieht schon sehr ähnlich zu der in Zelda aus. Der Look an sich, die Gegnergruppen, das ganze Stamina Zeugs,... dennoch hat Zelda auf diese Formel ja kein Patent und es gibt sicher noch andere RPGs mit einer ähnlichen Open World.
    Das Kampfsystem finde ich deutlich RPG-hafter. Geht mehr in Richtung Fantasy mit vielen verschiedenen Charakteren (an die 30 wohl bei Release!), die alle ihre ganz eigenen Kampfstile und Skills haben.

    Was mich besonders reizt sind die sehr hübschen, individuellen Städte, sehr gut wirkende Dungeons und dann auch noch Koop Multiplayer! Die Story wirkt zwar wie etwas weichgespültes Anime Zeugs, aber ganz ehrlich, ich stehe auf sowas eigentlich! Außerdem ist darüber auch noch nicht so super viel bekannt. Und wenn der Multiplayer gut funktioniert, dann bin ich voll dabei!

    Mir sagt es vom Look und vom Gameplay auf jeden Fall zu. Die Kampfeffekte sind mir zwar etwas zu flashy und es wirkt so als würde man schon ab einer Party aus 3 schnell den Überblick verlieren, da der Bildschirm voll ist mit Sachen, aber das ist denke ich Gewöhnung, wie bei den meisten Diabololikes und MMOs.

    Aber allein die Charaktere und die Spielwelt wirkt so toll, sympathisch und wholesome, dass ich mich sehr drauf freue.

    Edit: Allein der Gameplay Trailer ist so unglaublich sympathisch!
    Geändert von poetBLUE (25.01.2020 um 20:27 Uhr)

  6. #6
    Zitat Zitat von poetBLUE Beitrag anzeigen
    Also ich habe mich schon etwas mehr damit befasst und mir auch schon ein bisschen die Beta angeschaut. Es stand ja sehr in der Kritik, da es von Sony sehr viel beworben wird, das Team aber wohl einiges bei Breath of the Wild geklaut haben soll. Finde ich sehr weit hergeholt, vor allem da ich auch nirgends eine Bestätigung für diese Beschuldigungen gelesen habe. Ja, die Open World sieht schon sehr ähnlich zu der in Zelda aus. Der Look an sich, die Gegnergruppen, das ganze Stamina Zeugs,... dennoch hat Zelda auf diese Formel ja kein Patent und es gibt sicher noch andere RPGs mit einer ähnlichen Open World.
    Das Kampfsystem finde ich deutlich RPG-hafter. Geht mehr in Richtung Fantasy mit vielen verschiedenen Charakteren (an die 30 wohl bei Release!), die alle ihre ganz eigenen Kampfstile und Skills haben.
    Naja mag sein dass man da kein Patent drauf hat, es hat auch weniger was mit der Rechtslage zu tun als dass man den Eindruck bekommt dass die Macher wenig Eigeninspiration zeigen. Ich glaube es ist nicht von der Hand zu weisen dass die Macher definitiv so ein Spiel machen wollten was wie Breath of the Wild aussieht, dazu muss man schon allein das Cover betrachten. Es hat so viele Ähnlichkeiten dass dass kan kein Zufall sein. Klar dann hat es RPG-Systeme die aus anderen Spielen "inspiriert" wurden (sieht für mich teilweise wie Dynasty Warriors aus) aber letztendlich zeigt das für mich dass die Machr wenig Kreativität und Eigenvision zeigen.
    Was mich ja besonders an chinesischen Künstlern stört dass sie auf Teufel komm raus versuchen japanische Medien zu mimen, was sich hier beim Charakterdesign ganz besonders zeigt.
    Gamingblog: Ulterior_Audience (Aktuell: Lobotomy Corporation)

  7. #7
    Die asiatische Anime/Manga Kultur ist mehr oder weniger eins. Das war schon ewig so, und wird sich auch nicht groß ändern. So viel wie die Industrie nach China auslagert, und auch chinesische "manga" adaptiert werden, da braucht man sich auch nicht groß wundern. Da wird nichts "gemimt". Das ist einfach deren Stil. Im Westen mag das etwas anderes sein, aber nunja.

    Zum Thema Eigeninspiration: Mittlerweile sind wir soweit, dass wirklich neue Dinge in der Regel nur kommen, wenn jemand ein schlechtes Spiel macht. Warum? Weil es sehr schwer ist, etwas zu finden, was wirklich neu UND gut ist. Wann auch immer ich mal irgendwas wirklich neues sehe, denke ich mir gerne: Das wurde nur noch nicht gemacht, weil es absoluter Mist ist. Z.B. der OST von Dear Setsuna, wo sie alles nur mit einem Instrument gemacht haben. Neu? Ja. Hat es gut funktioniert? Absolut nicht. Es gibt mehrere Instrumente aus gutem Grunde. Je nach Situation braucht man eben mal etwas anderes, sonst klingt alles irgendwann nur noch gleich.
    Im Endeffekt ist alles irgendwo inspiriert und ich sehe da nichts schlimmes dran. Gerade wenn das Endresultat dann doch etwas anders ist und vielleicht das, was es inspiriert hat, auch noch übertrifft. (passiert bei den Fire Emblem Mechaniken gerne mal, die ja echt extrem viel kopiert werden)

  8. #8
    Da hat doch vor ein paar Wochen irgend ein Typ auf einer Convention aus "Protest" eine PS4 zerdengelt, weil er der Meinung war das Genshin Impact alles bei BotW geklaut hätte. Persönlich bin ich auch erst durch den Artikel darüber auf das Spiel aufmerksam geworden. Und ich bin da wohl nicht der einzige. Klasicher Fall von Bärendienst.

    Eine Gewisse Ähnlichkeit lässt sich da wohl aber auch nicht abstreiten.
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    Würde aber Tomb Raider im Anime-Look daher kommen würde es wohl auch nicht großartig anders aussehen.
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    Geändert von Sei-Men (26.01.2020 um 12:49 Uhr)

  9. #9
    @Kiru: Schön verallgemeinert. Sehe ich absolut nicht so. Für mich und viele andere hat der Setsuna-OST super funktioniert. Gibt auch etliche andere Beispiele für Spiele mit Grafikstilen oder Musik, die sich deutlich von dem abheben, was man kennt. Vieles davon ist nicht nur frisch, sondern auch gut. „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“ ist da eher ein Problem bei vielen Spielern. Klar gibt’s auch Experimente, die in die Hose gehen. Aber wer behauptet, dass es fast keine guten Beispiele gibt, ist entweder einfach nicht offen für Neues oder hat keinen Überblick über die vielen schönen und gut umgesetzten Spiele, die Neuland betreten haben.
    Geändert von Narcissu (26.01.2020 um 14:03 Uhr)


  10. #10
    Ich glaube BotW und Genshin Impact verfolgen völlig andere Intentionen im Puncto Atmosphäre und Erkundung.

    In BotW ist Link gerade nach Jahren mit Gedächtnisverlust aufgewacht und steht einem ihm völlig unbekannten und leicht melancholischen Hyrule gegenüber. Die Musik ist recht ruhig und minimalistisch und diese leichte Schwermütigkeit soll auch den Spieler beim Erkunden der Welt einfangen.

    Die Genshin Impact Promo verfolgt ein völlig anderes Ziel. Die Charaktere sind deutlich humoristischer vom Verhalten und deutlich niedlicher gestaltet. Die Musik hat mehr Akzente und ist lebhafter.

    Das Gameplay der beiden Spiele hat zwar kleine Parallelen doch die Kampfsysteme, Bosskämpfe und das allgemeine Tempo unterscheiden sich stark.

    Es mit BotW zu vergleichen wäre wenn dann nur oberflächlicher Natur möglich.

  11. #11
    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    Naja mag sein dass man da kein Patent drauf hat, es hat auch weniger was mit der Rechtslage zu tun als dass man den Eindruck bekommt dass die Macher wenig Eigeninspiration zeigen. Ich glaube es ist nicht von der Hand zu weisen dass die Macher definitiv so ein Spiel machen wollten was wie Breath of the Wild aussieht, dazu muss man schon allein das Cover betrachten. Es hat so viele Ähnlichkeiten dass dass kan kein Zufall sein. Klar dann hat es RPG-Systeme die aus anderen Spielen "inspiriert" wurden (sieht für mich teilweise wie Dynasty Warriors aus) aber letztendlich zeigt das für mich dass die Machr wenig Kreativität und Eigenvision zeigen.
    Was mich ja besonders an chinesischen Künstlern stört dass sie auf Teufel komm raus versuchen japanische Medien zu mimen, was sich hier beim Charakterdesign ganz besonders zeigt.
    Ich finde es auch etwas übertrieben und spitzfindig hier von einer Uninspiration zu sprechen. Ja, es gibt auch visuell einige Überschneidungen, aber wie Ninja_Exit bereits schrieb, haben die Spiele ein total anderes Kampfsystem, andere Atmosphäre, allein die Städte zeigen mir so gar keine BotW Inspiration. Ebenso der Spielanfang und die Dungeons, ebendas, was ich bereits vom Gameplay kenne, sieht für mich null wie Zelda aus. Wenn man dort jetzt also auch mit den Screenshot Vergleichen arbeiten will, also ganz ehrlich, das ist meiner Meinung nach eine ganz dünner Argumentation. Es gibt bestimmt etliche weitere Spiele, die gewisse Ähnlichkeiten zu Breath of the Wild aufweisen. Und ich finde da ist nichts Verkehrtes dran, nicht jedes Spiel muss das Rad neu erfinden. The Last of Us zum Beispiel hat sich an sehr vielen Gameplay-Mechaniken bedient, die sich alle wie "waren schon einmal da" angefühlt haben, auch die Umgebungen hätten gewiss auch aus anderen Spielen dieser Sparte sein können. Dennoch ist es ein sehr gutes Spiel. Ich denke, dass das einem so stark ins Auge springt, kommt daher, da im JRPG-Bereich sowieso vor allem auf's westliche Publikum ziemlich viel, ziemlich ähnlich wirkt. Und dann geriet das Spiel auch noch sehr in den Fokus, da es sehr stark von Sony beworben wurde.

    Ich finde das Spiel jedenfalls keineswegs uninspiriert. Ich freue mich auf eine große Charaktervielfalt, die bisher bekannten Charaktere wirken schon sehr divers und das sind nur ein Bruchteil der Charaktere, die es später geben soll. Ich finde die Dungeons super toll und auch die Kämpfe wirken dynamisch und ansprechend und dementsprechend freue ich mich mal wieder ein JRPG (eigentlich ja Chinese-RPG, aber es ähnelt dem Genre ja sehr...) zu spielen, welches ich auch mit Freunden zocken kann. Davon gibt es nämlich in meinen Augen leider etwas zu wenige.

  12. #12
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    @Kiru: Schön verallgemeinert. Sehe ich absolut nicht so. Für mich und viele andere hat der Setsuna-OST super funktioniert. Gibt auch etliche andere Beispiele für Spiele mit Grafikstilen oder Musik, die sich deutlich von dem abheben, was man kennt. Vieles davon ist nicht nur frisch, sondern auch gut. „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“ ist da eher ein Problem bei vielen Spielern. Klar gibt’s auch Experimente, die in die Hose gehen. Aber wer behauptet, dass es fast keine guten Beispiele gibt, ist entweder einfach nicht offen für Neues oder hat keinen Überblick über die vielen schönen und gut umgesetzten Spiele, die Neuland betreten haben.
    Kommt halt drauf an, was man jetzt schon als "Neuland" bezeichnet. Dass du Dear Setsuna und das Studio gern hast, weiß ich. Auch wenn du der einzige bist, von dem ich das mal höre. Das ist in Ordnung. Bei manchen mag es eben funktionieren. Lob über den OST habe ich aber wirklich nie gehört, außer "ist anders". Im Gegenteil zu sowas wie Octopath Traveler, wo man das gerne mal hört.

    Ich finde immer noch, dass in unserer heutigen Zeit, wo es SO VIEL Masse gibt, wirkliche Einzigartigkeit nur sehr schwer zu erreichen ist, wenn es auch gut sein soll. Wäre auch irgendwo schade, wenn das anders wäre, nach all den vielen Jahren, wo sich die ganze Sache entwickelt hat. Nehmen wir Octopath Travler's System mit den 8 Geschichten zu ihren Protagonisten. Diese Story war mit Abstand das am meisten kritisierte, und ist das, was das Spiel durchaus irgendwie "einzigartig" gemacht hat. Naja nicht wirklich. Hat Saga früher auch schon gemacht. Aber es ist selten. Hätte das Spiel eine typische Geschichte erzählt, und einen "normaleren" Verlauf, wären die meisten vermutlich glücklicher gewesen. Was man darüber jetzt denken will, bleibt jedem selbst überlassen.


    Vor vielen Jahren hatte ich einmal das Glück "The Journey" bei Release zu erleben, ohne, dass ich wusste, auf was ich mich da einlasse. Das ist für mich DAS Spiel, was einzigartig und gut war, in dem was es macht. Das Erlebnis kann man allerdings nur einmal haben, und man muss auch noch Glück haben. (In diesem Fall: Bei Release kaufen ohne groß zu wissen, was es macht) Zeigt für mich sehr gut, wie schwer es überhaupt ist so etwas zu machen und zu erleben. Ich habe mittlerweile einfach zu viel gespielt, damit so etwas noch groß passiert, vor allem in Rpgs. Viele etablierte Sachen sind einfach aus gutem Grunde etabliert. Mit etwas anderem Grafikstil und Musik kann man noch am leichtesten irgendwie "anders" wirken. Aber für mich war das nie das, was ein Spiel ausmacht.

  13. #13
    Zitat Zitat von Kiru Beitrag anzeigen
    Ich finde immer noch, dass in unserer heutigen Zeit, wo es SO VIEL Masse gibt, wirkliche Einzigartigkeit nur sehr schwer zu erreichen ist, wenn es auch gut sein soll. Wäre auch irgendwo schade, wenn das anders wäre, nach all den vielen Jahren, wo sich die ganze Sache entwickelt hat. Nehmen wir Octopath Travler's System mit den 8 Geschichten zu ihren Protagonisten. Diese Story war mit Abstand das am meisten kritisierte, und ist das, was das Spiel durchaus irgendwie "einzigartig" gemacht hat. Naja nicht wirklich. Hat Saga früher auch schon gemacht. Aber es ist selten. Hätte das Spiel eine typische Geschichte erzählt, und einen "normaleren" Verlauf, wären die meisten vermutlich glücklicher gewesen. Was man darüber jetzt denken will, bleibt jedem selbst überlassen.
    Hmm das was du als einzigartig ansiehst, empfand ich als verdammt safe und rückgratlos, klar die Prämisse klang ja ganz interessant, aber wie ist das Spiel dann letztlich ausgefallen? Es hat sich gespielt wie ein typisches JRPG, die Entscheidung dass man alle Geschichten in einen Spieldurchgang absolvieren kann, war einfach nur feiges pandering an eine Completionist-Fraktion auf den ein Großteil der Spiele mittlerweile Rücksicht nimmt. Noch dazu die üblichen Konstrukte wie Questmarker und Sprechblasen, Checklisten, damit man auch ja nichts verpasst.
    Zu der Story an sich behaupte ich nicht dass sie als schlecht wahrgenommen wurde weil die Struktur "einzigartig" war, sondern einfach weil sie ingesamt nicht interessant genug war und zu viel mit Klischees arbeitete. Ist ja nicht also wäre eine solche Spielstruktur dazu prädestiniert dass man keine guten Geschichten erzählen kann.

    Ich glaube also nicht dass Innovation Einfluss auf die Qualität des Spiels einnimmt, die Wahrnehmung der Spieler ist allerdings wohl noch mal eine andere Frage. Selbstverständlich wird man es mit neuen noch nie dagewesenen (oder selten gesehenen) Ideen schwer haben eine große Fraktion an Spielern anzusprechen. Das ist auch ein Grund warum dieses Genshin scheinbar so viele altbekannte Elemente wiederverwertet und es versucht grafische Ähnlichkeiten zu formen, es erinnert einem an was positives man hat das Gefühl zu wissen was man bekommt, also greift man auch gerne zu.
    In MMO's kann man ja die Entwicklung besonders gut beobachten, manche Spieler sind so festgefahren dass sie sich gegen Innovation aktiv sträuben.

    Der Grund warumes also immer weniger innovative Spiele gibt oder man zumindest das Gefühl bekommt, ist dass diese nicht in der Lage sind genug Aufmerksamkeit zu erzielen oder das nur im seltensten Falle schaffen.
    Geändert von Klunky (27.01.2020 um 13:39 Uhr)
    Gamingblog: Ulterior_Audience (Aktuell: Lobotomy Corporation)

  14. #14
    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    Hmm das was du als einzigartig ansiehst, empfand ich als verdammt safe und rückgratlos, klar die Prämisse klang ja ganz interessant, aber wie ist das Spiel dann letztlich ausgefallen? Es hat sich gespielt wie ein typisches JRPG, die Entscheidung dass man alle Geschichten in einen Spieldurchgang absolvieren kann, war einfach nur feiges pandering an eine Completionist-Fraktion auf den ein Großteil der Spiele mittlerweile Rücksicht nimmt. Noch dazu die üblichen Konstrukte wie Questmarker und Sprechblasen, Checklisten, damit man auch ja nichts verpasst.
    Zum Markierten: Einen Questlog gab es in dem Sinne, aber meiner Erinnerung nach keine Checkliste. Questmarker gab's auch, das seh ich aber auch nicht negativ, zumal es auch NPCs gab, von denen man ohne Questmarker eine Quest bekommen hat. Davon ab sind manche Questtexte in Octopath Traveller durchaus kryptisch und abstrakt, geschenkt wird dir da nix. Ansonsten fand ich's aber auch nicht schlecht, dass man alle 8 Geschichten in einem Durchgang machen konnte. Glaub kaum, dass irgendjemand ein Spiel 8x bei gleichem Gameplay durchspielt, und wenn die Story noch so anders ist ( was sie auch nur bedingt war, aber sei's drum).

    Was das mit "feiges Pandering an eine Completionist-Fraktion" zu tun hat, ist mir wirklich absolut schleierhaft. Du kannst mir nicht erzählen, dass du stattdessen das Spiel durchgespielt hättest, wäre dieser Faktor nicht, die Geschichten bleiben schließlich dieselben, ob die nun im Achterpack daher kommen, oder ob nach jeder Geschichte die Credits laufen und man wieder von Lv1 anfangen muss, macht mMn auch nicht den Unterschied.
    Geändert von Kael (27.01.2020 um 18:56 Uhr)


    Aktuell: [#11] Trials of Mana / [#12] Pokémon Rejuvenation


  15. #15
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Zum Markierten: Einen Questlog gab es in dem Sinne, aber meiner Erinnerung nach keine Checkliste. Questmarker gab's auch, das seh ich aber auch nicht negativ, zumal es auch NPCs gab, von denen man ohne Questmarker eine Quest bekommen hat. Davon ab sind manche Questtexte in Octopath Traveller durchaus kryptisch und abstrakt, geschenkt wird dir da nix. Ansonsten fand ich's aber auch nicht schlecht, dass man alle 8 Geschichten in einem Durchgang machen konnte. Glaub kaum, dass irgendjemand ein Spiel 8x bei gleichem Gameplay durchspielt, und wenn die Story noch so anders ist ( was sie auch nur bedingt war, aber sei's drum).

    Was das mit "feiges Pandering an eine Completionist-Fraktion" zu tun hat, ist mir wirklich absolut schleierhaft. Du kannst mir nicht erzählen, dass du stattdessen das Spiel durchgespielt hättest, wäre dieser Faktor nicht, die Geschichten bleiben schließlich dieselben, ob die nun im Achterpack daher kommen, oder ob nach jeder Geschichte die Credits laufen und man wieder von Lv1 anfangen muss, macht mMn auch nicht den Unterschied.
    Naja so wie das Spiel gestaltet worden ist, wäre es mit den 8 Geschichten sowieso irgendwann zu tedious geworden. Ich hatte mir nach der ersten Demo eine deutlich offenere Spielerfahrung vorgestellt, in dem der Umfang pro Spieldurchgang begrenzt ist aber wo man je nach Charakter Szenarios unterschiedlich löst. So ein bisschen Choose-your-path Pen&Paper. Am Ende ist es doch in vielerlei Hinsicht herkömmlich und erinnert an Bravely Default. Da man ohnehin jede Geschichte in seinem eigenen Spieldurchgang bewältigt und praktisch jeden Charakter zu jeder Zeit nutzen kann, gibt es auch nichts verpassbares, aber gerade dann sind es für mich keine Entscheidungen mehr, schließlich kann man einfach so alles im Spiel mitnehmen, ist einem das erst mal bewusst, spielt es sich wie jedes andere RPG, nur dass man sich die Reihenfolge der Charakterexposition selbst aussuchen kann.
    Gamingblog: Ulterior_Audience (Aktuell: Lobotomy Corporation)

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