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Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1

    Zwiebelspiele 2020 – aktuell: Dungeon of the Endless



    Und deshalb ändere ich abermals das Konzept und nehme eine weitere Sprosse auf der Faulheitsleiter: Wann immer ich etwas zu einem Spiel zu sagen habe, mache ich mir einfach ein eigenes Achievement und schreibe dazu, ob ich es bekommen habe oder nicht. Klingt gut?


    Neues Achievement!
    Thread! SUCCESS!




    Oh, und bedankt euch bei Dnamei und seiner Mojo-Skepsis für das hier ...

    Wer das eine oder andere mal in diesen Thread postet, kriegt nach 12 Monaten ein eigenes, individualisiertes Achievement!





    Eine hypothetische Liste für 2020

    Mit viel Freiraum! ^^
    • Breath of Fire III – Byder hat mich erinnert, dass ich es nie über den Anfang hinausgeschafft habe. Und ich habe HART Bock, mit der PSX auf dem Sofa zu liegen.
    • Sakura Wars – Das Neue! Bin auch ansatzweise gespannt, was die Medien drumherum können (Anime und so), aber eigentlich ist das Spiel selbst ein MUSS.
    • Life is Strange 2 – Mit den Worten von Marina: Nothing ever stays the same, but all I know is life is strange. Recht hat sie.
    • Yakuza 0 – 2019 war das erste Yakuza-freie Jahr seit langem für mich, und 2020 ist wohl auch Urlaubsstop angesagt. Es wird also Zeit und es passt! ^^
    • Disco Elysium – Es spricht SO VIEL DAFÜR. Wahrscheinlich sogar parallel mit meiner besseren Hälfte, um die Runs zu vergleichen. HYPE
    • AI: The Somnium Files – Vorschusslorbeeren durch Zero Escape, und ich muss mich in den Arsch treten, um es nicht aus den Augen zu verlieren.
    • Eliza – Noch so ein Fall für einen Arschtritt. Das fanden ja scheinbar so ziemlich alle so ziemlich perfekt! Und es klingt ziemlich genau nach meinem Ding.
    • CrossCode – Zumindest, wenn ich dieses Jahr endlich das Gefühl habe, dass das Projekt mehr oder weniger abgeschlossen ist. ^__~

    • Ein schönes, dickes Open-World-Ding. Spider-Man hat gute Chancen, aber da will ich mich noch nicht festlegen.
    • Es gab die Jahre so einige spannende Japano-Spiele für die Ps4, von denen ich das eine oder andere spielen will, bspw. Atelier Ryza, Code Vein oder Ys VIII.
    • Viele kleine Indie-Happen für den PC! Da gucke ich spontan, und als spezifische Ideen nenne ich mal The Return of the Obra Dinn und Telling Lies.
    • Und sonst wirklich – um es noch mal deutlich für mich selbst auszusprechen – worauf ich gerade Bock habe! =D

    Die tatsächliche Liste für 2020

    [Januar] Hollow Knight (PC)
    [Januar] This War of Mine: Stories (PC)
    [Februar] Dungeon of the Endless (PC)

  2. #2
    Breath of Fire III wird dauern, weil ich es praktisch nur spiele, wenn ich mit der Lebensgefährtin auf der Couch liege. Und ganz ehrlich? Das ist auch gut so, denn meine Fresse, das Spiel ist deutlich härter gealtert als ich gedacht hätte. Von drei Stunden Spielzeit habe ich sicher zwei damit verbracht, durch sehr langsame Texte (Geschwindigkeitseinstellung: "schnell") in gebrochenem Deutsch zu scrollen und mich mittels schmerzender Fingern auf zwei Richtungstasten schräg und orientungslos durch die Welt zu bewegen. Einen gewissen Reiz und Nostalgiefaktor hat es aber definitiv, und sei es nur für das deutsche Cover ...


    Neues Achievement!
    Ein geheimnisvolles Dunkel, gleichzeit seltsam vertraut ...!



    Ich freu mich drauf!







    Metroidvanias hatten bei mir meistens einen sehr unschönen Effekt, selbst die richtigen Perlen wie Super Metroid und die GBA-Castlevanias: Ich bin die ersten Stunden so richtig hart dabei, aber sobald die Schwierigkeit ein bisschen anzieht, geht meine Motivation komplett flöten. Keine Ahnung warum. Sobald ich backtracken soll und auf dem Weg an irgendwelchen (Space-)Fledermäusen sterbe, ist Schluss. Ich glaube, Metroid 2 für den Game Boy und Guacamelee sind die einzigen, die ich wirklich durchgekriegt habe.
    Hollow Knight hatte das Problem gar nicht. Die Bosse sind zwar ordentlich knackig (an vielen hab ich sicherlich zwei Stunden gesessen), aber irgendwie fühlt sich alles sehr viel weniger nervig an, selbst a) diese Bosse und b) vor allem der Weg zu den Bossen. Dazu kommt, dass das Spiel durch sein Level-Design – unterschiedliche Wege zum Ziel! –, sein mysteriöses World Building und seine zauberhaften Hör- und Schauwerte ein ganz eigenes Entdecker-Feeling mitbringt. Hätte nicht gedacht, dass depressiver Bug Stuff so kohärent und faszinierend sein, und die Ankunft in einer neuen Region hat mir regelmäßig ein "Wow ..." entlockt. Schwere Themen wie Tod, Bedauern und Aufopferung intensivieren sich mit jeder Spielstunde.
    Das Bad Ending + etwas Zusatzkram, für das ich sicher geschlagene 40-50 Stunden gebraucht habe, hat mir hier aber wieder mal gereicht. Nicht, weil es so gut und zufriedenstellend gewesen wäre – für sich alleine wäre es schon zieeemlich high concept! –, sondern weil sich das Spiel in seiner Gesamtheit für mich abgenutzt hatte, nicht unbedingt im schlechtesten Sinne. Ich hatte _praktisch_ die ganze Karte aufgedeckt, die Story ansatzweise gecheckt (Google hat geholfen); Bosse und Setting-Bits alleine hatten dann nicht mehr denselben Pull, und ja ... Letztlich war es einfach genug. Lächelnder Smiley. Zeit, was anderes zu spielen. Volle Empfehlung trotz allem!

    Neues Achievement!
    Ganz schön ballsy, Hornet als Protagonistin des Nachfolgers zu benutzen, nachdem ich sicher 5 Stunden meines Lebens an diese #$@&%*! verloren habe.









    This War of Mine ist ein richtig nettes Suvival-Spiel und das sehr ernste, tabulose Setting gibt dem Ganzen ein starkes Alleinstellungsmerkmal. Wie bei den meisten Survival-Spielen ist die Gameplay-Luft aber raus, sobald man die zentralen Mechanismen durchschaut und ein, zwei wirklich gute Runs geschafft hat – und umso mehr habe ich mich über den DLC Season Pass This War of Mine: Stories gefreut. Er gibt einem praktisch noch mal einen Grund, das Spiel rauszuholen, und mehr wollte ich ja gar nicht. (Die K-Pop-Mods waren gut gemacht, aber letztlich hatte ich überraschend wenig Spaß daran, Idols durch Kriegsgebiete zu jagen ... )
    Mit Story #1 (Father's Promise) hab ich genau das bekommen, was ich erwartet habe: Vater muss sich im Krieg um die Tochter kümmern, mit einem netten, thematischen Ende. Absolut nichts Großes, aber dafür was positiv Kleines, das man in anderthalb Stunden (oder einer Doppelstunde Unterricht ...!) durchkriegt, einfach das Grundspiel mit ein wenig zusätzlicher Geschichte. Guter Start. Story #2 (The Last Broadcast) ist länger und geht einen Schritt weiter, man spielt einen Radio-Host auf Krücken und seine Frau, die nicht nur überleben, sondern auch noch Informationen sammeln und hart darüber nachdenken muss, was sie wirklich senden sollten, ohne dass ihnen die Armee die Tür eintritt. Cooles Konzept! Selbiges gilt für Story #3 (Fading Embers), in der man während eines Kälteeinbruchs auf einem Keller voll gefährderter Kulturgüter hockt, die man einerseits vor der Vernichtung bewahren soll, die andererseits aber auch astreines Brennmaterial abgeben würden. Drumherum entspannt sich eine kleine Geschichte um persönliche Prioritäten, Vertrauen und das kleinere Übel.
    Insgesamt eignet sich die Engine des Spiels allerdings überhaupt nicht für sowas, muss man deutlich sagen. Die Stories sind alle etwas wonky, es fühlt sich meistens eher nach einem gut gemeinten Versuch an und bei #2 hat mir sogar ein Bug den Spielstand zerschossen. Trotz allem bin ich froh, den DLC gekauft und gespielt zu haben. Wenn man Bock auf etwas mehr This War of Mine hat, sind die Geschichten einfach ein netter Bonus.

    Neues Achievement!
    War Never Changes







    Jap, ich werde ihn unter jedes einzelne Achievement im Jahr 2020 posten. Bereitet euch schon mal geistig darauf vor.

  3. #3
    Für jedes Achievement? Ich glaube das könnte hart werden. Da kann sich dann jeder am Jahresende ein "I survived this" Achievment geben

    Bezüglich der Steuerung bei Breath of Fire III kann ich das gut nachvollziehen. Hab auch mal irgendeinen Teil der Reihe abgebrochen, weil ich damit nicht zurecht kam. War vielleicht sogar auch der dritte. Und ich war heilfroh, dass Jade Cocoon eine benutzbare Analog-Stick Steuerung hat. Mit dem Steuerkreuz ist da nämlich auch nur Panzerfahren drin.
    Die Hülle ist aber Klasse^^

    Die DLC Geschichten von This War of Mine klingen von den Ideen her gar nicht schlecht. Aber wenn ich mir so das Gameplay anschaue, ist das nicht so mein Fall.

  4. #4
    Zitat Zitat
    der grofle berlebende lüflt mit seinen legendüren Fühigkeiten
    Eigentlich sollte das der Titel des Achievements sein!

  5. #5
    Zitat Zitat
    Für jedes Achievement? Ich glaube das könnte hart werden. Da kann sich dann jeder am Jahresende ein "I survived this" Achievment geben
    Okay, machen wir es doch offiziell ...

    Wer das eine oder andere mal in diesen Thread postet, kriegt nach 12 Monaten Austin Powers ein eigenes, individualisiertes Achievement!



    Und ja, das Ganze IST ein Wettbewerb!

  6. #6
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Okay, machen wir es doch offiziell ...

    Wer das eine oder andere mal in diesen Thread postet, kriegt nach 12 Monaten Austin Powers ein eigenes, individualisiertes Achievement!



    Und ja, das Ganze IST ein Wettbewerb!
    Na da kann ich ja gar nicht mehr anders...

    Toll, dass Dir HK gefallen hat und Du es durchgezogen hast. Für mich ist das eines der besten Metroidvanias. Sie haben auch IMO die richtigen Aspekte von den Soulsborne Spielen genommen. Außer vielleicht die Sache mit dem Geist beim Sterben, das kann in Sprungpassagen schon mal richtig ätzend werden, wenn man den wiederholen will (aber wofür hat man die leckeren ranzigen Eier ^_O). Dass das Spiel im letzten Teil ein wenig Dampf verliert ist nicht so falsch - man wird ja gegen Ende angehalten, die Spielwelt relativ genau zu durchforsten, weil man mit der Dream Needle Essenz sammeln soll. Da kommt dann einiges an Spielzeit dazu, wenn man das noch macht. Beim ersten Durchgang hab ich mir das nicht gegeben, bei meinem zweiten fand ich das aber gar nicht mal so übel. Die Welt hat so viele kleine versteckte Ecken, dass man häfig noch was findet. Und ja, das ist trotzdem relativ blatante Spielzeitstreckung *g*

    Was mir bei meinem zweiten Durchgang von dem Game aufgefallen ist: irgendwie habe ich trotz des minimalistischen Ansatzes doch eine größere Sympathie für einige der Charaktere entwickelt (Zote!). Glaube das liegt einerseits an dem Chibi-Design, andererseits an den Soundeffekten. Also im Vergleich zu FromSofts Games würde ich HK schon als deutlich charaktergetriebener ansehen, auch wenn man effektiv mit jedem kaum Zeit verbringt.
    Auch die Geschichte ist ziemlich tragisch, aber doch am Ende noch recht einfach verständlich. Wird halt nur typisch minimalistisch erzählt, was ich (wie schon sehr oft erwähnt) aber mittlerweile schon als etwas Positives ansehe. Es ist quasi der Ansatz "wenn die Story nicht interessiert, kann man sie ignorieren; ansonsten muss man halt ein wenig graben, aber bekommt dafür dann auch was raus".

    Hast Du vom "optionalen" Content eigentlich was gemacht (Arena, White Palace, Grim, Godseeker, etc.)? Bin ja immer noch etwas schockiert, dass das Game für "nur" 15€ damals rauskam, bereits zu Release eine heftige Spielzeit von bestimmt 20h+ geboten hat, und dann noch mit weiteren kostenlosen DLCs versorgt wurde. Zugegeben, Team Cherry hat sich unter Wert verkauft. Denke 20€ für HK und dann 5€ für den gesamten DLC wären durchaus fair gewesen.
    Geändert von Sylverthas (25.01.2020 um 01:25 Uhr)
    Sylverthas' Second Devolution (RPG-Challenge 2020): Mystic Quest; Rakuen; Devotion
    Sylverthas' Second Devolution
    (RPG-Challenge 2019): Bloodborne (Lorethrough, Pt.1); Momodora - RutM; Sekiro; Kingdom Hearts; Shantae; Shantae - RR; Shantae - PC; Shantae - HGH
    Sylverthas SalzStollen (RPG-Challenge 2018): A Bird Story; Soul Blazer; Tales of Berseria; To the Moon

  7. #7
    @La Cipolla

    Disco Elysium hat letztes Jahr mächtig abgeräumt und erhoffe mir selber ein Game of the Year.
    Warte nur auf einen Deutschpatch, da ich sonst viel zu faul dafür sein werde.
    Wenn der dann kommt, wird alles andere stehen und liegen gelassen.

    Und Marvel's Spider-Man in deiner Liste? Ähm, worauf wartest du?
    Now: Resident Evil: Revelations 2 / Done: Apsulov: End of Gods
    Now: Shameless Staffel 9 / Done: Locke & Key Staffel 1
    Now: Malcolm Max Band 1 Done: Black Hammer Band 1

  8. #8
    Zitat Zitat
    Dass das Spiel im letzten Teil ein wenig Dampf verliert ist nicht so falsch - man wird ja gegen Ende angehalten, die Spielwelt relativ genau zu durchforsten, weil man mit der Dream Needle Essenz sammeln soll. Da kommt dann einiges an Spielzeit dazu, wenn man das noch macht. Beim ersten Durchgang hab ich mir das nicht gegeben, bei meinem zweiten fand ich das aber gar nicht mal so übel. Die Welt hat so viele kleine versteckte Ecken, dass man häfig noch was findet. Und ja, das ist trotzdem relativ blatante Spielzeitstreckung *g*
    Ich fand es tatsächlich auch irgendwo ziemlich cool (und hab auch noch ein paar optionale Bosse mitgenommen), habe aber auch gemerkt, dass es einfach nicht so ganz meins ist. U.a. glaub ich, weil das "ernsthafte" Entdecken neuer Umgebungen größtenteils wegfällt, und vorrangig Bosse sind dann doch etwas bland. Hatte mir dann auch mal den Königspalast in einem Speedrun angesehen ... ja ne, so cool er auch aussieht.

    Zitat Zitat
    Und Marvel's Spider-Man in deiner Liste? Ähm, worauf wartest du?
    Kommt eher drauf an, worauf ich Bock habe. "Richtige" (und richtig gute) Open World Spiele hab ich noch ein, zwei andere – Witcher 3 bspw. – und mehr als eins pro Jahr oder so spiele ich davon eh nicht. Also wird spontan geguckt, wann mich irgendwas anspricht.








    Dungeon of the Endless ist eine sehr coole Mischung aus Roguelike und Tower Defense, und trifft damit ziemlich genau einen Nerv bei mir. Es hat aber auch haaaaartes Frustpotenzial. Man wird praktisch nur dadurch besser, dutzende kleine Stellschrauben zu verstehen und mit verschiedenen Katastrophenszenarien klarzukommen. ^_~ Und ein kleiner Fehler tötet den Run einfach mal komplett. Und ich muss sagen, ich hätte gerne noch mehr zum Freispielen gehabt. Da die Runs auch eine Menge Konzentration erfordern, man fast immer irgendwo angespannt ist und seeehr genau spielen muss, wird es wohl kein "Nebenbei-Ding" wie FTL für mich werden. Kann gut sein, dass ich es noch ein paar mal mit anderen Schiffen durchspiele; aber generell ist es wohl weniger "Comfort Food" und mehr "Hochzeitstorte" – was aber auch heißt, dass es durchaus beeindrucken kann!

    Neues Achievement!
    *Der Hochzeitsmarsch spielt*






    Angespielt habe ich noch Spelunky, aber das war mir nach ein, zwei Stunden einfach zu viel Jump'n'Run. Oh, und Telling Lies, aber das kriegt definitiv einen dickeren Eintrag, wenn ich durch bin. Oh, und Desktop Dungeons (same here). xD

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