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  1. #1

    Nayuta's Tales of 2020 [06/12] Aktuell: The Last Story (Wii) | Zwischenfazit

    Nayuta's Tales of 2020



    Challenge Stand: 06 / 12



    Willkommen zu meiner JRPG-Challenge 2020!


    Keine Sorge, anders als der Titel vielleicht vermuten lässt, soll das keine Hardcore-Tales-Challenge werden, obwohl ich mir sicherlich den ein oder anderen Ableger aus der Serie gönnen werde.^^

    Letztes Jahr war für mich, was Neuveröffentlichungen angeht, ein eher maues Jahr, Trails of Cold Steel 3 mal ausgenommen, für welches mir aber noch die beiden Vorgänger fehlen. Ansonsten ist aber nichts erschienen, was mich dringend interessiert hätte. Ganz anders sieht es 2020 aus, welches für JRPGs – oder zumindest für mich – ein Wahnsinnsjahr werden könnte.
    Da hätten wir zum einen natürlich das Final Fantasy 7 Remake, zu dem sich das Remake von Trials of Mana und das Remaster von Xenoblade Chronicles gesellen. An wirklich neuen Titeln erscheint Tales of Arise und auch Ys 9 steht potentiell an, wobei es hierzu noch keine Angaben zu einer Veröffentlichung im Westen gibt. Dazu erscheinen zahlreiche Remakes zu Spielen, die ich bereits durchgespielt habe, hier aber trotzdem noch einmal erwähnen möchte, wie Persona 5 Royal, Tokyo Mirage Sessions #FE Encore oder Ys: Memories of Celceta. Weitere Honorable Mentions sind Yakuza: Like a Dragon, Nioh 2 und für die Freunde von West-RPGs Cyberpunk 2077. Und wer weiß, vielleicht wird es ja sogar endlich mal was mit der Konsolenversion (AKA Playstation 4) von CrossCode.

    Doch trotz eines gewissen Hypes bin ich mir gar nicht so sicher, ob ich die aufgezählten Spiele auch wirklich alle in diesem Jahr spielen werde. Falcom veröffentlicht ja gerne mal ein Jahr später eine aufgebohrte Version ihrer Spiele, so geschehen bei Ys 8 oder Tokyo Xanadu. Zusammen mit anderen Beispielen wie Persona 5 oder Dragon Quest 11, hat sich bei mir leider eine gewisse Skepsis gegenüber neuen Veröffentlichungen eingestellt. Beim Final Fantasy 7 Remake habe ich die Befürchtung, dass Square, aufgrund der Episodenstruktur, am laufenden Band neue Features in das Spiel backporten wird, die die Gameplayerfahrung nachträglich beeinflussen könnten und beim Trials of Mana Remake tendiere ich, aufgrund des SNES-Charmes, etwas mehr zum Original. Alles kommt also mit einem leicht fahlen Beigeschmack daher und steht noch auf wackligen Beinen.


    Bleibt das Backlog – und hier will ich mich dieses Jahr nicht mehr auf ein übergeordnetes Thema einschränken, sondern spiele frei Schnauze das, worauf ich gerade Lust habe. Einzige Ausnahme ist die Trails of Cold Steel-Serie, die ich auf jeden Fall beginnen werde. Ob es für den dritten Teil reicht, muss ich mal sehen, da die Spiele wohl sehr zeitaufwändig werden. Aber zumindest das erste Paar setze ich schon mal sicher fest. Auch bezüglich der Tales-Serie lege ich mich einfach mal darauf fest, dass ich mindestens zwei Ableger vom Backlog abarbeiten will. Ansonsten bediene ich mich aus dem unten aufgelisteten Pool, bei dem ich mir aber jederzeit erlaube, Spiele zu streichen oder neu hinzuzufügen.






    Spieleliste

    Mobile: ←L/R→ wischen für mehr Details
    # Pic Titel System Typ Status Wertung
    01 Xanadu Next
    PC
    Basisspiel ★★★☆☆
    (3/5)
    02 Panzer Dragoon Saga
    Sat
    Basisspiel ★★★☆☆
    (3/5)
    03 Breath of Fire 4
    PS1
    Basisspiel ★★★☆☆
    (3/5)
    04 Trials of Mana
    SNES
    Basisspiel ★★☆☆☆
    (2/5)
    05 Lufia & The Fortress of Doom
    SNES
    Basisspiel ☆☆☆☆
    (1/5)
    06 Tales of Destiny
    PS1
    Basisspiel ★★★☆☆
    (3/5)
    07 The Last Story
    Wii
    Basisspiel



    Pool

    Mobile: ←L/R→ wischen für mehr Details
    Pic Titel System Typ Status Bemerkung / Erwartung
    Blue Dragon
    X360
    Basisspiel Damals eines der ersten JRPGs, die ich für meine Xbox 360 gekauft habe, bin ich leider nie wirklich dazu gekommen, es länger zu spielen.
    Breath of Fire
    SNES
    Basisspiel Solides und wahrscheinlich hoffnungslos veraltetes RPG. Aber einen Blick ist es mir trotzdem Wert, da mich der zweite Teil ans rundenbasierte JRPG herangeführt hat.
    Breath of Fire 4
    PS1
    Basisspiel Könnte eine ausgereifte Geschichte haben. Ich lasse mich mehr oder weniger überraschen, da ich nicht sonderlich viel über das Spiel weiß.
    Chinese Paladin: Sword & Fairy 6
    PS4
    Basisspiel Jede Challenge braucht ihr Kuriosum! Von den Bildern und Videos her hat es allerdings noch nicht so mein Interesse geweckt, wie damals Xuan-Yuan Sword.
    Chrono Cross
    PS1
    Basisspiel Wird endlich mal Zeit, dass ich nach dem Vorgänger und dem Überbrückungstitel von Fans die Story weiterverfolge. Lediglich die vielen optionalen Charaktere schrecken mich etwas ab.
    Final Fantasy 7 Remake
    PS4
    Basisspiel Hehe naja, ich habe die Befürchtung das an dem Spiel noch so viel herumgedoktert wird, dass ich es dieses Jahr nicht wirklich anfangen möchte. Mal sehen...
    Koudelka
    PS1
    Basisspiel Als inoffizieller Vorgänger zur Shadow Hearts-Serie eigentlich ein Pflichttitel. Aber das Kampfsystem konnte mich nie länger fesseln.
    Lost Odyssey
    X360
    Basisspiel Soll ja DER Final Fantasy-Ersatz für den Ausfall sein, der Teil 13 war. Mal sehen was da so dran ist. Bis auf den Prolog hatte ich es nie weiter gespielt.
    Lufia & The Fortress of Doom
    SNES
    Basisspiel Das Pre-Sequel zu Lufia 2. Ich erwarte nicht, dass es die Qualitäten des Nachvolgers auch nur annähernd erreicht, aber anschauen kann man es sich ja mal.
    Ni No Kuni: Der Fluch der weißen Königin Remastered
    PS4
    Basisspiel Tjo, sieht ja wirklich sympathisch aus, aber das Kampfsystem und das Monster fangen sind nicht wirklich mein Bier. Vielleicht kann es mich trotzdem packen, wenn die Story gut genug ist.
    Nier
    PS3
    Basisspiel Naja mal sehen. Ich finde den Mix aus so vielen Spielsystemen, mit denen ich wenig bis nichts anfangen kann, nicht gerade ansprechend, aber die Story soll gut sein, von daher...
    Nier Automata
    PS4
    Basisspiel Siehe Nier. Ich erwarte gameplaymäßig nichts und hoffe eher, dass die Story das Ruder herumreißt.
    Panzer Dragoon Saga
    Sat
    Basisspiel Ein äußerst experimentelles RPG und ich weiß nicht im Geringsten, ob es mich länger motivieren kann. Zuerst muss ich sowieso prüfen, ob der interne Speicher meines Saturns noch funktioniert...
    Star Ocean
    SNES
    Basisspiel Trotz First Departure möchte ich das Original wegen dem typischen SNES-Charme spielen, auch wenn die Story hier höchstwahrscheinlich deutlich oberflächlicher herübergebracht wird.
    Steambot Chronicles
    PS2
    Basisspiel Nach über 13 Jahren der zweite Durchgang. Damals noch als braver Junge unterwegs, möchte ich dieses Mal ein totales Arschloch sein, die dümmstmöglichen, selbstsüchtigsten Antworten geben und generell jedem auf den Sack gehen.^^
    Tales of Arise
    PS4
    Basisspiel Werde erst einmal abwarten, wie es mit möglichen Erweiterungen aussieht, bevor ich damit beginne.
    Tales of Destiny
    PS1
    Basisspiel Will ich schon seit Ewigkeiten spielen, bin aber nie länger als eine handvoll Stunden dazu gekommen. Zeit für einen finalen Versuch!
    Tales of Innocence
    NDS
    Basisspiel Ich schätze das Spiel als soliden Tales-Ableger ein, nicht mehr und nicht weniger.
    Tales of Xillia 2
    PS3
    Basisspiel Soll sehr viele Orte des Vorgängers wiederverwerten, aber da der bei mir nun auch wieder mehr als 6 Jahre zurückliegt, sollte das kein Problem darstellen.
    The Last Story
    Wii
    Basisspiel Ich habe von einer Anspielsession noch dunkel in Erinnerung, dass es etwas schlauchig und cineastisch inszeniert ist. Mal sehen ob es wirklich gut ist.
    The Legend of Dragoon
    PS1
    Basisspiel Die einen lieben es, die für die anderen ist es ein mittelmäßiger Final Fantasy-Abklatsch. Werde ich mich einem der beiden Lager anschließen?
    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel
    PS4
    Basisspiel Trails in the Sky war ein guter Einstig und Zero/Ao waren genial! Natürlich werde ich die Saga auch in Erebonia weiterverfolgen.
    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 2
    PS4
    Basisspiel Wenn ich den ersten Teil spiele, muss der zweite wegen dem Cliffhanger natürlich direkt folgen!
    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 3
    PS4
    Basisspiel Auf diesen Teil bin ich besonders gespannt, da die Geschehnisse aus Crossbell hier wohl verstärkt einfließen werden. Allerdings muss ich noch schauen, ob ich es zeitlich unterbringen kann.
    Trials of Mana
    SNES
    Basisspiel Habe lange mit mir gerungen, ob ich das Remake spiele, mich dann aber für den Charme des SNES-Originals entschieden, allerdings mit der neuen, offiziellen Übersetzung.
    Xanadu Next
    PC
    Basisspiel Dungeoncrawler mit Puzzleelementen. Ich erwarte kein mega-gutes Spiel und es dient eher als Übergang zwischen der Challenge 2019 und 2020.
    Xenoblade Chronicles: Definitive Edition
    NS
    Basisspiel Wollte ich letztes Jahr bereits anfangen, aber aufgrund der Meldung über die Definitive Edition habe ich es auf dieses Jahr verschoben.
    Xenoblade Chronicles 2
    NS
    Basisspiel Sieht interessant aus, ob ich es spiele hängt aber komplett davon ab, ob mir der erste Teil gefällt und ob ich es zeitlich unterbringen kann.
    Ys 9: Monstrum Nox
    PS4
    Basisspiel Unklar ob es dieses Jahr im Westen erscheint. Selbst wenn, werde ich erst einmal abwarten, wie es mit möglichen Erweiterungen aussieht.











    Die Regeln
    • Playstation 1 und ältere Spiele werde ich auf Emulatoren zocken, den Rest auf originaler Hardware.
    • Savestates beißen nicht, daher werde ich regen Gebrauch davon machen.
    • Dafür werde ich die Titel aber komplett in Originalgeschwindigkeit spielen (von kürzeren Ladezeiten aufgrund der Emulation mal abgesehen).
    • Die Spiele sollten im Geiste verwandt mit JRPGs sein, das schließt Spiele anderer Regionen aber nicht aus.
    • Bei zuvor abgebrochenen Spielen werden die originalen Spielstände nicht direkt verwendet. Stattdessen wird neu angefangen und wenn die gleiche Stelle erreicht wurde eventuell auf den originalen Spielstand gewechselt.
    • Bei einem Add-On wird der originale Spielstand fortgeführt.



    Meilensteine






  2. #2
    Archiv








    JRPG-Challenge 2019














    JRPG-Challenge 2018 + Encore















    JRPG-Challenge 2017














    Das RPG-Jahr 2016 (private Schatten-Challenge)










    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken icon_08.gif  

  3. #3
    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Panzer Dragoon Saga: Ein äußerst experimentelles RPG und ich weiß nicht im Geringsten, ob es mich länger motivieren kann.
    Für längere Zeit muss dich da ja nicht motivieren, immerhin dauert es nur so 12 Stunden Und ist damit auch ein bisschen zu kurz als dass die Story einen bleibenden Eindruck hinterlassen könnte, aber furchtbar fand ich es jetzt nicht. Mich hat nur das emulieren ein bisschen in den Wahnsinn getrieben

    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    The Legend of Dragoon: Die einen lieben es, die für die anderen ist es ein mittelmäßiger Final Fantasy-Abklatsch. Werde ich mich einem der beiden Lager anschließen?
    Also ich erinnere mich ja nur dass ich den Soundtrack grauenhaft fand und es nach ein paar Stunden wieder abgebrochen habe


    Und bei den Nier Spielen fand ich das Gameplay eigentlich vollkommen in Ordnung. Dass man die mehrfach durchspielen muss um alle Endings zu sehen (und im Falle von Automata die ganze Story) kann aber ein bisschen nervig sein, vor allem im ersten Teil wo man auch noch alle Waffen sammeln muss wenn man die letzten beiden Endings sehen will. Automata ist was das angeht wesentlich besser (außer man will die ganzen irrelevanten Endings auch noch freischalten), auch wenn der zweite Durchgang dem ersten leider viel zu ähnlich ist.

    Und das erste Lufia hat leider nichts von dem zu bieten was den Nachfolger so gut gemacht hat. Mal schauen ob ich mich irgendwann dazu motivieren kann den Rest der Reihe nochmal durchzuspielen um zu sehen ob zumindest Ruins of Lore tatsächlich spielenswert war oder ob ich damals schlichtweg keine hohen Ansprüche hatte
    Geändert von ~Jack~ (05.01.2020 um 21:17 Uhr)

  4. #4
    Zitat Zitat von ~Jack~
    Mich hat nur das emulieren ein bisschen in den Wahnsinn getrieben
    Ich schaue erst einmal, ob ich es auf der originalen Hardware zum Laufen bekomme (naja die einzigste Sorge die ich habe ist, dass ich die Batterie wechseln muss). Sollte das nicht klappen komme ich auf deine Expertise zurück.^^

    Zitat Zitat
    Und bei den Nier Spielen fand ich das Gameplay eigentlich vollkommen in Ordnung. Dass man die mehrfach durchspielen muss um alle Endings zu sehen (und im Falle von Automata die ganze Story) kann aber ein bisschen nervig sein, vor allem im ersten Teil wo man auch noch alle Waffen sammeln muss wenn man die letzten beiden Endings sehen will. Automata ist was das angeht wesentlich besser (außer man will die ganzen irrelevanten Endings auch noch freischalten), auch wenn der zweite Durchgang dem ersten leider viel zu ähnlich ist.
    Also Automata startet z.B. mit einem dämlichen Shoot 'em up... Beim ersten Nier erinnere ich mich noch daran, wie das Spiel nicht so richtig wusste was es wollte. Zuerst hat man ein 3rd-Person-Gameplay, dann wechselt die Kamera plötzlich in die Vogelperspektive und danach spielt man einen Abschnitt mit 2D-Gameplay von der Seite... schräg... o.O
    Bei den Endings kommts halt darauf an. Storyinhalte würde ich auf jeden Fall machen, irgendwelche Quatsch-Endings wie z.B. bei Chrono Trigger müssen aber nicht sein.^^

  5. #5
    Das sind allerdings auch in der Regel nur so Gimmicks, die ganz kurz eine Rolle spielen. Das Shoot ’em Up in Automata ist da eine Ausnahme, das zieht sich durchs ganze Spiel (aber bleibt sehr reduziert). Alle anderen Gameplay-Einlagen sind sonst eher Einzelfälle und sehr simpel. Ich fand die immer ganz lustig.


  6. #6
    Na wenn das wirklich nur einen kleinen Teil im Spiel ausmacht steigt zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass ich dieses Jahr dazu greifen werde.

    Um noch mal auf die Waffen im ersten Teil zurückzukommen, kann man sich diese locker holen, wenn man alle Quests macht und mit allen NPCs spricht oder sind diese auch verpassbar, z.B. durch extrem gut versteckte Quests etc?





    In organisatorischer Sache:
    Das Archiv im zweiten Post wurde nun ergänzt. Viel Spaß beim Schmökern!

  7. #7
    Ich habe mal kurz nachgeschaut und die einzige Waffe die man scheinbar verpassen kann ist das Schwert Faith. Dafür muss man entweder eine Quest im Forest of Myth machen, oder sie später nachkaufen, was aber nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt möglich ist. Alles andere bekommt man entweder durch die Story, durch Sidequests, oder man kann sie kaufen. Falls dir das zu nervig ist wäre es allerdings nicht schlimm wenn du dir Ending C und D auf Youtube anschaust. Einzig den zweiten Durchgang solltest du auf jeden Fall noch machen weil es da über das komplette Spiel verteilt neue Informationen gibt die dabei helfen die Story besser zu verstehen.

  8. #8
    Chrono Cross: Meine Schwester und ich fanden es nicht so prickelnd, womit wir - so weit ich weiß - mal wieder zu 'ner Minderheit gehören.
    Steambot Chronicles: Bin mit dem Steuern des Mecha partout nicht klargekommen und hab das Spiel irgendwann in der Frühphase abgebrochen.
    Trials of Mana: Gibt's eigentlich eine Version zu kaufen, auf der die alte und die neue Graphik drauf ist? Persönlich gefällt mir die SNES-Graphik auch lieber, aber ich brauche es nicht im Bundle mit Mystic Quest und Secret of Mana, weil ich die schon habe.

    Ich bin gespannt!
    BITE ME, ALIEN BOY!

    Spiele gerade: Lunar Silver Star Story Complete, Grandia 3
    Zuletzt gespielt: Feuer um Mitternacht, Helden, Soleil
    Best games ever: Tales of the Abyss / Vesperia / Symphonia / Legendia, Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney, Zelda - Skyward Sword / Ocarina of Time / The Minish Cap, Kingdom Hearts 2, Dragon Quest VIII, Okami, Ace Attorney-Reihe, Ghost Trick, Shadow Hearts - Covenant, Suikoden Tierkreis, Final Fantasy 6, 7, 9 & 12

  9. #9
    @~Jack~
    Danke, das sind schon mal sehr wertvolle Informationen die ich für die Zukunft abspeichern werde.


    Zitat Zitat von LittleChoco
    Chrono Cross: Meine Schwester und ich fanden es nicht so prickelnd, womit wir - so weit ich weiß - mal wieder zu 'ner Minderheit gehören.
    Man hört immer wieder, dass die Meinungen in der Masse in beide Richtungen gehen. Scheint die Spielerschaft ziemlich zu spalten.^^

    Zitat Zitat
    Steambot Chronicles: Bin mit dem Steuern des Mecha partout nicht klargekommen und hab das Spiel irgendwann in der Frühphase abgebrochen.
    Anfangs war sie auch für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ner Weile hatte ich mich gut daran gewöhnt. In den Kampfarenen ist es mir sogar mehrfach passiert, dass ich die Joysticks aus der Fassung gerissen hatte.^^' (normale Kämpfe sind hingegen recht einfach)

    Ich weiß allerdings nicht ob du bei dem Spiel so viel verpasst hast. Die für damalige Verhältnisse umfangreiche Welt haste heute in jedem Spiel in zehnfacher Größe und die Freiheit was die Gestaltung der Geschichte angeht wirkt sich merklich negativ auf deren Qualität aus. Man könnte fast schon sagen, dass sie so absurd schlecht ist dass sie fast schon wieder kultig wirkt.^^ Aber ganz ehrlich, die meisten Sympathiepunkte heimste das Spiel bei mir für die damals innovative Grundidee ein.

    "Normal", also als braver Junge der für die Gerechtigkeit einsteht, würde ich es heutzutage wohl nicht mehr spielen. Aber es hat mich all die Jahre schon interessiert was passiert, wenn man versucht, das Spiel auseinanderzunehmen und eben als "Kleines Arschloch" zu spielen. Wäre halt ein absolutes Spaß- und Quatschprojekt, wenn ich mich dieses Jahr dafür entscheiden würde.^^

    Zitat Zitat
    Trials of Mana: Gibt's eigentlich eine Version zu kaufen, auf der die alte und die neue Graphik drauf ist? Persönlich gefällt mir die SNES-Graphik auch lieber, aber ich brauche es nicht im Bundle mit Mystic Quest und Secret of Mana, weil ich die schon habe.
    Nicht dass ich wüsste. Da heißt es wohl nur abwarten bis die Collection günstiger- oder billig auf eBay verhökert wird. Alternativ das japanische SNES-Modul kaufen, mit der Retrode auslesen und patchen.

  10. #10
    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Man hört immer wieder, dass die Meinungen in der Masse in beide Richtungen gehen. Scheint die Spielerschaft ziemlich zu spalten.^^
    Spalten ist gut. Es gibt Leute, die es als eines der geilsten Spiele mit der fettesten Story ever ansehen, und welche (wie mich), die finden, dass ein Großteil davon echt langweiliger Mist ist und es ein paar coole Szenen hat. Der OST ist aber definitiv gut. Vielleicht kann mans mit .hack//SIGN vergleichen: richtig guter OST, der sogar irgendwie darüber hinwegtäuschen kann, dass man innerlich gerade stirbt.

    Bin echt darauf gespannt, auf welche Seite Du am Ende fallen wirst^^
    Geändert von Sylverthas (09.01.2020 um 17:13 Uhr)
    Sylverthas' Second Devolution (RPG-Challenge 2020): Ys - Felghana; Trials of Mana (SNES); Secret of Evermore (Pt. 1); Mystic Quest; Rakuen; Devotion


  11. #11

    Xanadu Next

    @Sylverthas
    .hack//Sign und Roots hätte es gut getan, wenn beide Serien nur die Hälfte der Folgen zur Verfügung gehabt hätten.^^






    Xanadu Next
    ~ Ersteindruck ~

    Um die Brücke zwischen der letztjährigen Challenge mit Tokyo Xanadu eX+ zur diesjährigen Challenge zu schlagen, habe ich mich als erstes Spiel für dessen Vorgänger Xanadu Next entschieden. Um genauer zu sein für die PC-Fassung, da ich für die langsamer laufende, inhaltlich veränderte und reduzierte N-Gage-Version wohl keinen Nerv hätte.


    Und joa, das Spiel gefällt mir bisher sehr gut. Die Story ist zwar lediglich eine Entschuldigung für das Abenteuer, aber man erhält zumindest immer wieder Artefakte und Notizen über die Vergangenheit des Landes und dessen Bewohner. Ansonsten wird man gar nicht groß an die Hand genommen und darf die Welt frei erkunden. Es stehen einem meistens mehrere Wege zur Auswahl, denen man folgen kann. Besonders toll ist die ineinander verzahnte Levelarchitektur. Da kann es schon mal vorkommen, dass man nach einer Stunde Dungeon-Crawling plötzlich wieder in der Anfangsstadt herauskommt. Auch sonst lassen sich viele Abkürzungen öffnen. Das erinnert an beste Dark Souls- oder King's Field-Manier. Für sämtliche Türen in den Dungeons und der Oberwelt, von denen es dutzende wenn nicht gar hunderte gibt, benötigt man magische Einwegschlüssel, die man kaufen muss. Je mehr man einkauft, desto teurer werden diese. Was anfangs wie reine Schikane wirkt, nimmt man recht schnell gar nicht mehr wahr, da man die Preise mit Knochenfragmenten wieder senken kann, welche man wirklich ständig hinterhergeworfen bekommt. Trotz geringer Spielzeit platzt mein Inventar förmlich vor Schlüsseln und Knochenfragmenten und ich weiß nicht mehr, wohin damit.

    Das Gameplay erinnert mich zurzeit etwas an Blaze & Blade. Man schnetzelt sich halt durch die Gegner und dabei stehen diverse Techniken zur Verfügung, die man über die ausgerüstete Waffe erlernt. Greift man sie von der Seite oder besonders von hinten an, wird der Schaden erhöht. Das gilt aber auch für den eigenen Charakter und intelligentere, humanoide Gegner versuchen, einem in den Rücken zu fallen, während man gerade mit anderen beschäftigt ist. Die Kämpfe sind vielleicht nichts Besonderes, aber in ihrer Einfachheit recht erfrischend in der heutigen Zeit. Auch die Kisten-Puzzles sind ganz nett und es gab schon ein bis zwei, bei denen ich etwas um die Ecke denken musste.

    Bei der Steuerung hatte ich anfangs so meine Sorgen, da ich mal gelesen hatte dass diese nicht so gut ans Gamepad angepasst sein sollte, aber das hat sich als unbegründet herausgestellt. Man kann das Spiel sehr gut komplett ohne Maus steuern. Für Menüs lässt sich über einen Tastendruck mit dem Joystick eine Maus simulieren, was auch ganz gut funktioniert. Man sollte lediglich vor Kämpfen alles so einstellen wie man es braucht, da das Geschehen, trotz geöffnetem Menü, im Hintergrund weiterläuft. Auch der neu integrierte 16:9-Modus macht keine Zicken, das gestreckte Titelbild und hin und wieder nicht ausmodellierte Flächen am Bildschirmrand mal ausgenommen, was bei einem Spiel, welches ursprünglich nicht darauf ausgelegt war, aber normal ist. Was Bugs betrifft ist mir bisher nur einer untergekommen, nämlich dass das Spiel sofort beim Start mit einer unlesbaren Fehlermeldung abgestürzt ist. Gleich darauf konnte ich es aber normal starten.





  12. #12
    Vermisse die Zeiten ein wenig, in denen Falcom verschiedene Dinge ausprobiert hat und ’ne Menge Spiele rauskamen, die teils recht verschieden waren, aber alle irgendwie funktioniert haben. Hatte ja Xanadu Next auch gespielt und das ist einfach 15 Stunden richtig gutes Comfort Food für Falcom-Fans. Simples, durchdachtes Gameplay, gutes Pacing. Kaum Story, aber viel Atmosphäre hier und gute Lore. Bisschen schade, dass daran nie angeknüpft wurde.

    Bin gespannt, wie dein abschließendes Urteil ist. Aber wenn’s dir bis jetzt gefällt, sollte dir auch der Rest gefallen. Zumindest bei mir war’s so (trotz größerer technischer Probleme mit der Schrift und Controllersteuerung).


  13. #13

    Xanadu Next

    Ich verstehe voll und ganz was du meinst, wobei wir im Westen das "Glück" hatten, dass viele Spiele der Firma erst die letzten Jahre zu uns rüberkamen und wir daher aus dem Vollen schöpfen konnten. Aber wenn erst einmal alles durchgespielt ist dann gibts auch für uns nur noch Ys und Trails.

    Zitat Zitat von Narcissu
    Hatte ja Xanadu Next auch gespielt und das ist einfach 15 Stunden richtig gutes Comfort Food für Falcom-Fans.
    Ingame-Zeit oder Realzeit? Irgendwie wird der Timer nämlich immer angehalten, vor allem während Dialogen aber ich habe das Gefühl auch bei einigen anderen Dingen. Ich schätze mal ich habe bisher mindestens doppelt so lange gespielt als mir ingame angezeigt wird.^^

    Zitat Zitat
    Simples, durchdachtes Gameplay, gutes Pacing. Kaum Story, aber viel Atmosphäre hier und gute Lore. Bisschen schade, dass daran nie angeknüpft wurde.
    Nun, man könnte immer noch zur inhaltlich veränderten N-Gage-Version greifen... wenn man mutig ist.

    Zitat Zitat
    Zumindest bei mir war’s so (trotz größerer technischer Probleme mit der Schrift und Controllersteuerung).
    War das per Fanübersetzung oder bereits die offizielle Version von Xseed? Denn wie gesagt, bei mir funktioniert steuerungsmäßig alles tadellos und auch bezüglich der Schrift habe ich keinen Grund zur Beanstandung. Eventuell wurden schon einige gröbere Fehler gepatcht.


    Um aber trotzdem noch etwas Negatives zu finden:
    Was zurzeit nervig ist, ist ein Gegenstand womit ich Unsichtbares sichtbar machen kann und den gerade ständig einsetzen- aber auch wieder ablegen muss. Dazu muss ich es immer mit der simulierten Maus in die Schnellleiste ziehen bzw. durch etwas anderes ersetzen, was auf Dauer etwas nervig ist. Wäre besser gewesen wenn der Effekt nicht immer aktiv wäre, sobald man es in die Leiste zieht, sondern wenn man ihn ein- und ausschalten könnte. Dafür ist ne Schnelleiste ja immerhin da.
    Außerdem: warum kann ich Eissäulen nur mit Feuerzauber schmelzen, während mein lichterloh mit Flammen durchtränktes Feuerschwert keinerlei Wirkung zeigt?

  14. #14
    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Um aber trotzdem noch etwas Negatives zu finden:
    Was zurzeit nervig ist, ist ein Gegenstand womit ich Unsichtbares sichtbar machen kann und den gerade ständig einsetzen- aber auch wieder ablegen muss. Dazu muss ich es immer mit der simulierten Maus in die Schnellleiste ziehen bzw. durch etwas anderes ersetzen, was auf Dauer etwas nervig ist. Wäre besser gewesen wenn der Effekt nicht immer aktiv wäre, sobald man es in die Leiste zieht, sondern wenn man ihn ein- und ausschalten könnte. Dafür ist ne Schnelleiste ja immerhin da.
    Außerdem: warum kann ich Eissäulen nur mit Feuerzauber schmelzen, während mein lichterloh mit Flammen durchtränktes Feuerschwert keinerlei Wirkung zeigt?
    Oh ja an Item swapping wirst du dich noch etwas gewöhnen müssen, bei den Fähigkeiten ist das so ähnlich, bei den 4 Slots ist man ständig am rumswitchem trotzdem finde ich es ganz gut dass da saufrufen des Menüs das Spiel weder pasuiert noch verdeckt, so wechselt man teilweise unterwegs. Ich hatte mit meiner Controller Steuerung das Menü mit dem reindrücken des rechten Sticks aufgerufen und mit gedrückt halten des Aktionsknopfes habe ich dann die virtuelle Maus bewegt. Gerade in Kämpfen gibt einem dass das nötige Handicap, was ich eigentlich so auch erwarte. Also das wechseln von Zaubern und Items sollte in solch einem Spiel schon mit Risikien verbunden werden. Dass mit den Key Items ist dann schon etwas nerviger, allerdings verlieren so nicht ihre Item Funktion, falls du verstehst was ich meine, also dass sie nicht als "besondere" Gegenstände gehandhabt werden sondern ein Item von vielen sind.
    Ich schätze mal mit dem tooglen wäre auch die Toleranzschwelle niedriger, zwischen beiden Sichtweisen hin und her zu switchen und so wäre leichter all die unsichtbaren Truhen durch naja, Zufall zu entdecken.

    Ein Tipp von mir, halte beim erkunden immer die Handschuhe die zerbrechliche Objekte zerstören an, es gibt an vielen Stellen Geheimgänge wo man keine vermuten würde. Wenn du einen leeren Raum siehst der scheinbar keine Funktion erfüllt, ist das auch ein Indikator dafür mal die Gläser einzusetzen.
    Gamingblog: Ulterior_Audience (Aktuell: Lobotomy Corporation)

  15. #15

    Xanadu Next

    Naja, ich stimme mit dir überein dass man das Spiel nicht jederzeit anhalten können sollte um seine komplette Charakterkonfiguration umzustellen. Aber dafür gibt es auch elegantere Möglichkeiten. So ist das Menü in den (älteren) Ys-Spielen z.B. während Bosskämpfen komplett deaktiviert. Das könnte man ja auch dahingehend erweitern, dass das generell während einer Kampfhandlung nicht möglich ist (die Mechanik existiert sogar in dem Spiel, nämlich beim Teleportstein). Leider besteht das Risiko beim Wechseln, so wie das Spiel zurzeit programmiert ist, darin, ob man eine Maus neben sich liegen hat, mit der man das Inventar blitzschnell bedienen- und das Spiel abusen kann oder ob man stur mit Controller spielt, was es vor allem bei Bosskämpfen nahezu unmöglich macht, es sei denn man gönnt sich während des Vorgangs einen Heiltrank.


    Und ja, die Handschuhe habe ich sowieso immer die ganze Zeit an, eben damit ich, wie du gesagt hast, sofort erkenne wann ein Objekt zerstörbar ist und wann nicht (wobei oftmals Erdrutsche oder Risse signalisieren, dass es in der Nähe etwas zu zertrümmern gibt). Bei unsichtbaren Dingen sieht man meistens weiße Partikel, die in die Luft steigen und manchmal gibts noch ein Funkelgeräusch dazu. Aber in einem verdächtig leeren Raum sind die Gläser natürlich das Erste was ich zücke.


    Zitat Zitat von Nayuta
    Außerdem: warum kann ich Eissäulen nur mit Feuerzauber schmelzen, während mein lichterloh mit Flammen durchtränktes Feuerschwert keinerlei Wirkung zeigt?
    Es wird noch absurder. Der Flächenfeuerzauber zeigt ebenfalls keine Wirkung an den Eissäulen, nur die Projektilzauber bringen sie zum Schmelzen.


    Ach und sollte jemand auf die Idee kommen - wenn die Attribute nicht ausreichen um eine bestimmte Waffe zu führen - einfach einen passiven Skill auszurüsten, der die nötigen Punkte gibt und die Waffe dann anzulegen... lass es sein, das führt nämlich nur dazu dass das Spiel sofort abstürzt. (Immerhin wird ein versteckter, automatischer Spielstand angelegt, der einen am Anfang des Raums rauswirft.)

  16. #16
    Jetzt seid ihr an der Reihe!

    Bereits in den letzten Jahren haben einige Teilnehmer Umfragen bezüglich der zu spielenden RPGs abgehalten. Das wollte ich auch endlich mal machen und wann wenn nicht jetzt, wo ich mal kein festes Thema oder eine relativ statische Liste habe, wäre der beste Zeitpunkt dafür? Außerdem ist das Jahr noch frisch und die Liste noch lang.
    Da ich mit Xanadu Next fast durch bin und es für das nächste Spiel etwas kurzfristig wäre, entscheidet ihr, welchen Kandidaten ich mir als drittes Spiel vornehmen soll. Damit die Liste nicht zu lang wird, habe ich mir eine kleine Vorauswahl von drei Titeln erlaubt.




    Welches RPG soll als Drittes gespielt werden?

    Breath of Fire 4 Tales of Destiny The Legend of Dragoon


    ► Hier gehts zur Abstimmung

  17. #17
    Tales of Destiny ist ein schönes Beispiel dafür, was die Serie ausmacht. Die Geschichte hat mich gegen Ende zugegebenermaßen wenig abgeholt, aber gerade die erste Hälfte ist voller Charme, hat unheimlich viel Liebe zum Detail und schöne Charaktermomente. Das Spiel ist auch so vollgestopft mit kleinen versteckten Dingen, optionalen Dialogen, kleinen Wahlmöglichkeiten und anderen Dingen, dass man wirklich überall merkt, wie viel Mühe sich die Entwickler gegeben haben. Ich mag zwar andere Titel der Serie lieber, aber Destiny war nach den neueren Titeln ein schöner Reminder, was die Serie früher so gut konnte und im Laufe leider teilweise verloren hat.

    Legend of Dragoon
    ist ein FF-Abklatsch von Leuten, die wenig Erfahrung im RPG-Machen haben. Imposant präsentiert, auch mit schönen Momenten und definitiv voll und ganz ein PS1-RPG, aber weder Gameplay noch Story wirken sonderlich ausgereift und der Soundtrack gehört leider zu den miesesten, die ich kenne. (Hat ein paar schöne Stücke, aber gerade die häufigen Melodien wie die Battle Themes sind uninspiriert bis grausam.)

    Zu Breath of Fire IV kann ich nichts sagen, aber dazu würden mich deine Eindrücke auch interessieren.


  18. #18
    Xanadu Next



    Challenge #: 01
    System: PC (Int)


    ► Zum Ersteindruck


    Das Spiel
    Der namenlose Protagonist des Spiels hatte es im Leben nicht leicht. Erst noch als stolzer Ritter für König und Vaterland in den Krieg gezogen, wurde der Ritterorden nach vollendeter Arbeit vom Premierminister nicht nur zerschlagen, sondern deren Mitglieder auch verfolgt. Da seine Kindheitsfreundin Charlotte sein Trübsal nicht mehr länger mit ansehen kann, nimmt sie ihn kurzerhand auf eine Reise zur Insel Harlech mit, die inmitten des Orwell-Sees liegt. Dort will sie, als Studentin an der königlichen Akademie, mehr über das mysteriöse Schloss Strangerock in Erfahrung bringen, welches an nebligen Tagen auf dem See als eine Art Illusion erscheint, die sofort verschwindet, sobald sich ihr jemand nähert.
    Unser Held sucht in einer kürzlich freigelegten Ruine nach Hinweisen zu besagtem Schloss, als er in den Tiefen eine seltsame Krone findet. Doch soll dieser Fund sein Schicksal besiegeln, denn kaum macht er sich auf den Rückweg, wird er von einem unbekannten Schwertkämpfer angegriffen, der ihn mühelos zu Boden streckt. Erst mehrere Stunden später findet ein Suchtrupp den schwerverletzten Recken, der zwischen Leben und Tod schwebt. Einzig der Priesterin Liese ist es zu verdanken, dass er seinen Wunden nicht erliegt. Diese bindet sein Leben an einen Wächter, einen magischen Geist, der ihm neue Kraft einhaucht. Doch ist dieses Band nicht von Dauer und es gibt nur eine Möglichkeit wie er sein Leben retten kann; er muss den Dragonslayer finden, ein Schwert, so mächtig, dass es sogar sein unausweichlich zu scheinendes Schicksalsband durchtrennen kann. Ein Schwert, welches bereits im antiken Xanadu genutzt wurde, um den dämonischen Drachenkönig Galsis zu erschlagen, der das Land terrorisierte. Da angenommen wird, dass sich dieses Schwert irgendwo auf Schloss Strangerock befindet, werden der Protagonist und Charlotte in ihrem ursprünglichen Vorhaben bestärkt und er durchstreift fortan alle Ruinen, Katakomben, Wälder und Berge der Insel, auf der Suche nach weiteren Hinweisen.




    Die Geschichte wird dem Spieler relativ am Anfang beigebracht, wobei es sich eher um eine Motivation handelt, um ihn auf die Reise quer über die Insel zu schicken, ansonsten aber recht wenig Tiefe besitzt. Kurz vor- oder nach Bossen kommt es an Ort und Stelle oder in der einzigen Stadt zu kurzen Sequenzen und auf seinen Streifzügen trifft der Protagonist in unregelmäßigen Abständen auf allerlei sonderbare Gestalten. Darunter befindet sich auch die "Schatzexpertin" Agnes, die immer mal wieder in von Gegnern befreiten Gebieten auftaucht und mit der man entweder ein kleines Schwätzchen halten- oder einige einzigartige oder zumindest seltene Gegenstände kaufen kann – zum "Freundschaftspreis", versteht sich.
    Darüber hinaus hält sich das Spiel mit der Story angenehm zurück. Stattdessen findet man in den Dungeons Steintafeln und Seiten eines Tagebuchs, die von Charlotte nach einiger Zeit entziffert werden und anhand derer man sich sehr gut zusammenreimen kann, was in der Vergangenheit passiert ist und wie sich das auf die aktuelle Handlung auswirken wird. Lediglich dass es sich bei den Notizen nicht um ein einzelnes sondern um zwei durcheinander gewürfelte Tagebücher der beiden Schwestern handeln muss – zumindest würde sonst einiges keinen Sinn ergeben – habe ich mir erst später im Dialog erschließen können. Auch in Gesprächen mit den NPCs, die nach jedem Bosskampf ihre Themen wechseln, kann man die ein oder anderen Hinweise bezüglich der Identität bestimmter Charaktere herausfiltern. Ich liebe Falcom dafür, dass sie einem immer gerade so viele Brotkrumen vorwerfen, dass man Dinge selbst kombinieren kann, noch bevor sie im Spiel wirklich passieren und nicht einfach alles aus heiterem Himmel kommt.


    Die Dungeons machen zwar optisch nicht viel her, viel besser ist aber das intelligent ineinander verzahnte Leveldesign. Man entdeckt immer wieder Abkürzungen innerhalb des Dungeons oder zu anderen bereits besuchten Orten und plötzlich findet man sich in der Stadt wieder. Bei der Erkundung lässt einem das Spiel oftmals mehrere Möglichkeiten offen und Gebiete können über verschiedene Wege erreicht werden. An einer Stelle konnte ich z.B. sogar einen Miniboss überspringen, da ich, anstatt dem offensichtlichen Weg zu folgen, einen Umweg über eine früher besuchte Stelle genommen habe. Natürlich habe ich den Miniboss später trotzdem noch besiegt. Auch sonst gibt es zahlreiche Geheimgänge, unsichtbare Treppen und Böden sowie kleinere Spielereien z.B. mit dem Wasserstand. Für einige davon benötigt man zusätzliche, wichtige Ausrüstungsgegenstände, z.B. um kurzzeitig in der Luft zu schweben oder unter Wasser atmen zu können. Auch kleine Sprungpassagen sind vorhanden, wobei man den Sprung nicht selbst per Tastendruck auslöst, sondern dieser, wie in älteren Zeldas, automatisch ausgeführt wird, sobald man eine Kante mit etwas Anlauf ansteuert.
    Jede Tür auf die man im Laufe seines Abenteuers stößt – und davon gibt es hunderte – ist mit einem magischen Schloss verriegelt, wofür man Einwegschlüssel benötigt. Man sollte also immer gleich mehrere Dutzend mit sich führen. Diese kann man im örtlichen Kuriositätenladen erwerben, allerdings steigt nach jedem Kauf der Preis. Dieser lässt sich wiederum durch Knochenfragmente senken, die man von besiegten Gegnern erhält oder im hohen Gras findet. Anfangs wirkt dies wie eine Schikane, die den Spielfortschritt verzögern soll, allerdings findet man wirklich mehr als genug Knochenfragmente, um den Preis immer niedrig zu halten, so dass man die Mechanik irgendwann gar nicht mehr aktiv wahrnimmt. Außerdem kann man ein Werkzeug kaufen, mit dem sich selbst Schlüssel aus den Fragmenten herstellen lassen.




    Ein kleines Highlight sind die Puzzleeinlagen. Dabei handelt es sich um Schiebepuzzel mit verschiedenen Kistenarten. Holzkisten können z.B. um die Hälfte ihrer Höhe zerteilt werden, sind dann aber nicht mehr verschiebbar. Dafür kann man sie nun als Treppenstufen oder Rampen benutzen, um andere Kisten darauf zu schieben. Steinkisten können nun mit einem speziellen Kraftring bewegt werden. Von der letzten Art, den farbigen Kisten, müssen immer drei derselben Farbe aneinandergereiht werden, um sie verschwinden zu lassen. Manchmal ist dieser Effekt erwünscht, um Wege freizulegen, manchmal ist er aber auch hinderlich, da man die Kisten im Puzzle noch für andere Dinge benötigt. Besonders in den letzten beiden "richtigen" Dungeons ergeben sich so einige recht nette Knobelaufgaben, für die man schon mal um die Ecke denken muss. Gefundene Lösungsansätze lassen sich auch schon mal bei späteren Puzzles wieder anwenden und erleichtern diese so etwas. Die komplexeren Varianten versperren aber nur die Wege zu optionalen Gegenständen, während die Storypuzzles wesentlich einfacher sind und mehr Spielraum für die Lösung zur Verfügung stellen. Ich hätte mich wirklich darüber gefreut, wenn der Puzzleaspekt bereits von Anfang an präsenter ins Spiel implementiert worden wäre, so dass sich die ganze Zeit ein Lufia-Feeling eingestellt hätte.

    Vor Bossen steht generell ein Speichermonolith, an dem auch sämtliche Lebenspunkte und Magie-/Technikpunkte aufgefrischt werden. Vor Minibossen warnt das Verstummen der Musik auf die drohende Gefahr, so dass man es sich noch anders überlegen- und kehrtmachen kann. Später erhält man Zugriff auf ein Teleporternetzwerk, um schneller an bestimmte Orte zu gelangen. Mit dem Teleportkristall kann man Dungeons jederzeit verlassen und ins Dorf zurückkehren. Ein anderer Gegenstand hinterlässt sogar an Ort und Stelle ein Portal, so dass man immer wieder an die aktuelle Stelle im Dungeon zurückspringen kann. Schatztruhen, aus denen man bereits Gegenstände geborgen hat, werden beim erneuten Betreten des Dungeons mit einem kleinen Geldbetrag aufgefüllt.


    Das Kampfsystem ist im Grunde recht rudimentär, macht aber trotzdem irgendwie Spaß. Man kann angreifen und Techniken bzw. Zauber einsetzen, mehr gibt es nicht. Selbst Ausweichbewegungen sind nicht vorhanden, wobei das Spiel auch nicht so schnell ist, als dass man diese unbedingt benötigen würde. Der Trick ist aber, die Gegner nicht frontal anzugreifen, sondern sie zu flankieren - oder noch besser - ihnen für massiven Schaden in den Rücken zu fallen. Hinter die Gegner zu gelangen ist in einem großen Pulk aber gar nicht mal so einfach und hier kommen die Techniken zum Einsatz, mittels derer man Gegner um- oder wegstoßen kann oder man setzt gleich den gesamten Raum mit einem Flächenzauber in Brand bzw. vereist diesen. Doch auch selbst ist man am Rücken verwundbarer und es gibt durchaus einige cleverere Gegner, die absichtlich um einen herumlaufen, während man gerade mit einem anderen beschäftigt ist, um von hinten anzugreifen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass Angriffe nicht an Ort und Stelle ausgeführt werden, sondern nur dann, wenn man in der Nähe eines Gegner steht und dieser von der automatischen Zielerfassung markiert wurde. Da kann es schon mal vorkommen, dass man seinen Widersacher eigentlich in Reichweite wähnt und die Angriffstaste einmal drückt, das Spiel dies aber noch nicht so sieht und man verdutzt in den Gegner hineinläuft, was wiederum dazu führt, dass man in Zukunft die Taste immer solange hämmert, bis die gewünschte Aktion ausgeführt wird. Ein weiterer Gegner, was die Steuerung betrifft, sind Grasbüschel und Blumen, die man mit seiner Waffe mähen kann. Wenn ein Gegner im hohen Gewächs steht und man diesen attackieren will, kann es schon mal sein, dass die Zielerfassung viel lieber das Grünzeug aufschaltet und man um den Gegner herum schlägt. Noch dämlicher wird es, wenn ihm dabei automatisch der Rücken zugewandt wird und er dies sofort mit einem Backstab quittiert.
    Etwas nervig sind die fliegenden Gegner, die man nur mit bestimmten Techniken oder Zaubern aus der Luft holen kann. Da Techniken und Zauber aber alle ihre eigenen Pools an Magiepunkten haben, kann man sie jederzeit austauschen, sobald man mehrere davon erlernt hat. So stellen auch längere Dungeonausflüge kein Ressourcenproblem dar. Säubert man einen Raum von Gegnern, so hinterlässt der letzte eine Schatztruhe, zumindest wenn man ihn nicht mit Magie besiegt (wahrscheinlich um zu verhindern, dass ein Raum komplett mit Flächenmagie bereinigt wird). Das führt dazu, dass man Gegner in einer strategischen Reihenfolge besiegt, um an bestimmte Gegenstände zu gelangen und daher schon mal den nervigeren Gegner, den man normalerweise gleich am Anfang umhauen würde, bis zum Schluss überleben lässt.




    Das weitere Highlight neben den Puzzles sind die mehrphasigen Bosse. Leider gibt es davon nicht sonderlich viele, aber jeder spielt sich anders und kommt mit seiner eigenen Mechanik daher, die erst entschlüsselt werden muss. Während man anfangs noch recht viel Schaden kassiert, kann man fast ohne eine Schramme durchkommen, sobald man erst einmal ihr Muster durchschaut hat. Sowieso ist das Spiel nicht auf einen solch knallharten Schwierigkeitsgrad ausgelegt wie ältere Ys-Ableger. Man kann von sämtlichen Gegenständen, darunter auch Heiltränken, 10 Einheiten mit sich führen und von den Heiltränken selbst gibt es drei verschiedene Qualitätsstufen, die man alle gleichzeitig ausrüsten kann. Zusammen mit den Elixieren, die man im Spielverlauf findet und die einen beim Tod mit allen Lebenspunkten und vollen Magiepunkten jeder Technik/ jedes Zaubers wiederbeleben, muss man es schon darauf anlegen, in dem Spiel wirklich zu sterben. Zumal man sich aussuchen kann, beim tatsächlichen Tod in der Stadt wiederbelebt zu werden – gegen eine kleine Gebühr von 50% des aktuell mitgeführten Vermögens. Aber da man dieses in seinem Lager einbunkern kann, ist auch das kein wirkliches Drama. Zudem lässt sich jederzeit, auch während des Kampfes, das Menü öffnen und die Ausrüstung ändern.


    Jede Waffe beherbergt eine Technik, die solange genutzt werden kann, wie man die Waffe ausgerüstet hat. Beim deren Einsatz – was sogar das Mähen von Gras miteinschließt – levelt sie Schrittweise auf und bei 100% verinnerlicht der Held die Technik, so dass er sie auch ohne die Waffe einsetzen kann. Die Waffe selbst lässt sicher aber noch bis 200% aufstufen, was ihren Angriffswert weiter steigert. Bei Levelaufstiegen des Protagonisten werden die Attribute nicht automatisch erhöht. Stattdessen erhält er Bonuspunkte, die er aber nur in der Stadt bei der Priesterin in seine Attribute investieren kann. Eine Unterbrechung der aktuellen Dungeontour ist also unausweichlich. Die freie Punkteverteilung klingt zunächst so, also könnte man sich seinen Charakter nach Belieben in eine gewisse Richtung ausbauen und theoretisch wäre das natürlich möglich. In der Praxis sieht es aber so aus, dass sämtliche Ausrüstung, von der Waffe, über den Schild und die Rüstung, bis zum Helm, bestimmte Attributsvoraussetzungen hat, um sie anlegen zu können. Man ist in seiner Skillung also nicht wirklich frei, sondern verteilt die Punkte immer so, dass man das nächste Ausrüstungsstück anlegen kann. Es gibt auch nicht verschiedene Ausrüstung für verschiedene Klassen wie Krieger oder Magier, man ist also dazu gezwungen, auf das zu skillen, was einem das Spiel vorschreibt. Die Punkte können bis zum nächsten Levelaufstieg frei hin und her geschoben werden. Nach dem Aufstieg bleiben sie zwar fest zugeteilt, man kann sich bei der Priesterin aber auch zurückstufen lassen, so dass die zuletzt verteilten Punkte komplett entfernt werden. Dann muss man zwar wieder aufleveln um sie zurückzuerhalten, allerdings werden jetzt nur noch die Hälfte der vorausgesetzten Erfahrungspunkte benötigt.
    Unterwegs findet man Wächterkarten, deren Schutzgeister man bei der Priesterin an sich binden kann. Dabei ist immer nur ein Band mit einem Wächter möglich, kann diesen aber beliebig bei der Priesterin wechseln. Diese Karten verleihen zusätzliche Effekte wie z.B. mehr Lebenspunkte, mehr Ladungen für Techniken und Zauber, die Verstärkung der Ausrüstung oder auch der Erhalt von mehr Erfahrung und sogar mehr Bonuspunkten beim Levelaufstieg. Zauber werden anhand von Schriftrollen erlernt, die man meistens in der Umgebung und in Dungeons findet und sie daher nicht unbedingt kaufen muss.

    Überschüssige Gegenstände und auch Geld können ins Lager gepackt werden. So kann man auch das Gegenstandslimit von 10 Einheiten pro Typ umgehen, indem man sich dort einfach einen Vorrat anlegt. Leider lässt sich nicht bestimmen, wie viele Gegenstände man ins Lager packen- oder daraus entnehmen möchte, man kann immer nur alle auf einmal hinein- oder hinausziehen.




    Aus technischer Sicht bin ich mit dem Spiel vollkommen zufrieden. Bis auf die im Ersteindruck angesprochenen Bugs – einmal ist das Spiel sofort beim Start abgestürzt und wenn man Ausrüstung anlegen will, für die man die Attributsvoraussetzungen nur mittels passiver Fähigkeiten erreicht hat, stürzt es ebenfalls ab – bin ich auf nichts Weiteres gestoßen, was wirklich erwähnenswert wäre. Naja, außer dass wenn man sich digital durch die Kaufmenüs schaltet, der Cursor manchmal nicht mit der Position der Schaltflächen übereinstimmt, aber wer macht das schon? Die Steuerung wurde wunderbar an den Controller angepasst und ich bin auf keine Schwierigkeiten gestoßen. Für Menüs lässt sich ein Mauscursor aktivieren, der mit dem Joystick bedient wird. Das ist zwar etwas umständlicher als direkt mit einer Maus, aber auch kein Weltuntergang. Lediglich in hitzigen Gefechten kann es dadurch etwas fummeliger werden, die Ausrüstung im Menü zu wechseln, während das Geschehen im Hintergrund weiterläuft. Der 16:9 Modus macht ebenfalls keine Zicken, außer dass das Hintergrundbild im Titelbildschirm in die Länge gezogen wird. Natürlich muss man hier und da hinnehmen, dass die Umgebung an den Rändern nicht komplett ausmodelliert ist, da das Spiel ursprünglich für ein Seitenverhältnis von 4:3 ausgelegt wurde.

    Musikalisch hat das Spiel mehrere Arrangements des originalen Xanadu-Themes zu bieten. Ansonsten reicht die Musik aber nur von OK bis zu reinem Gedudel. Definitiv nicht Falcoms stärkste Performance.


    Gut, worin liegen nun aber die Gemeinsamkeiten zwischen Xanadu Next und Tokyo Xanadu? Uff, dazu muss ich tief graben. Zum einen gäbe es da die Eclipse-Labyrinthe, die in Tokyo Xanadu auch "Xanadu" genannt werden, während es in Xanadu Next einen Dungeon gibt der sich "Xanadu Labyrinth" schimpft, ansonsten aber keine Ähnlichkeiten zu diesen aufweist. Im weitesten Sinne könnte man auch Parallelen zum Zeitspalten-Dungeon in Xanadu Next ziehen. Dieser ist recht generisch designt und zufallsgeneriert, schmale rechtwinklige Gänge führen zu etwas größeren, quadratischen Räumen, es gibt einige Fallen und man wird in jedem Raum eingesperrt, bis alle Gegner besiegt wurden. Zugegebenermaßen sind die Dungeons in Tokyo Xanadu nicht zufallsgeneriert, dafür aber ähnlich uninspiriert designt, so dass man es meinen könnte. Auch wird man dort nicht in jedem Raum eingesperrt, aber die Mechanik kommt trotzdem recht häufig vor. Naja und das war es auch schon. Leider hat sich Falcom gerade das meiner Meinung nach schlechteste Element des Spiels herausgesucht, um es in Tokyo Xanadu zu verbauen. Ansonsten gibt es in Tokyo Xanadu nur noch Easter Eggs wie das Titelbild des ersten Xanadus oder Ausschnitte aus dem Renderintro von Xanadu Next.






    Fazit
    Xanadu Next ist ein schönes kleines Spiel für Zwischendurch. Die Story und Charaktere sind nicht sonderlich tiefgründig, bieten aber genug um zu unterhalten und es werden immer genügend Hinweise hinterlassen um selbst zu kombinieren, was geschehen ist und wie es weitergehen könnte. Das ineinander verzahnte Leveldesign lockt zum Erkunden der Umgebung und es gibt zahlreiche versteckte Schätze, die man nur mit der richtigen Ausrüstung finden kann. Neben den leider etwas wenig vorhandenen Bosskämpfen sind die Puzzles ein weiteres Highlight, die vor allem gegen Ende zahlreicher sowie komplexer werden und von mir aus auch das ganze Spiel über so prominent hätten implementiert sein können. Im Großen und Ganzen wurde ich positiv vom Spiel überrascht und es ist besser, als ich vor dem Spielen gedacht hätte.



    Wertung: ★★★☆☆ (3/5) "Positiv"






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  19. #19

    Panzer Dragoon Saga







    Panzer Dragoon Saga
    ~ Ersteindruck ~

    Das Spiel gammelt nun schon seit über 16 Jahren in meiner Sammlung herum, Zeit es endlich anzugehen. Und da Jack meinte dass es kurz wäre, eignet es sich perfekt als Überbrückungsspiel.
    Habe jetzt mal die erste Disc beendet und bin auf der zweiten in einer größeren Stadt angekommen. Ich hatte schon befürchtet die Karawane wäre die einzige Interaktionsmöglichkeit mit anderen Menschen. So richtig abgeholt hat mich das Spiel bisher aber noch nicht. Die Story ist eine typische Rachegeschichte, samt Antagonisten die ganz böhze in die Kamera grinsen. Und plötzlich kommt ein Drache der einen, aus welchen Gründen auch immer, huckepack mitnimmt. Dazu muss ich aber sagen, dass ich mir zur Vorbereitung auf das Spiel die Anime-OVA angeschaut habe, welche inhaltlich überhaupt keinen Sinn ergibt. Keine Ahnung ob man die beiden Shoot 'em Ups gespielt haben muss, um das zu verstehen. Überrascht hat mich hingegen, dass Azel anders ins Spiel eingebunden wurde als ich dachte. Nämlich in der Antagonistenrolle, wobei ich nicht glaube, dass es das ganze Spiel über so bleibt.
    Gameplaymäßig fliegt man nur öde Korridore/Canyons entlang oder erkundet offenere Gebiete, die aber auch nicht gerade viel zu bieten haben, in denen man Artefakte oder irgendwelche abstrakten Vorrichtungen abschießt und Gegenstände daraus erhält oder Mechanismen in Gang setzt. Wobei damals, Anfang bis Mitte 1998, bereits die Bewegung im dreidimensionalen Raum ausgereicht hat um für Staunen zu sorgen... Das Absuchen der Oberwelt oder auch Ortschaften, in denen man zu Fuß unterwegs ist, ist etwas umständlich geraten, da man Interaktionsobjekte und Personen nicht einfach anklicken kann, sondern zuerst in einen Suchmodus wechseln muss, in dem man mit einer Art Mauscursor den Bildschirm abfährt. Auch blöd; wenn das Spiel schon den 3D-Controller des Saturns unterstützt, hätte die Rennfunktion gleich in den Joystick mit integriert werden können, so dass man dazu nicht ständig eine zusätzliche Taste gedrückt halten muss. Stattdessen schaltet der Stick nur zwischen dem bisher unnützen Schleichen und normalen Gehen um. In grafischer Hinsicht warpen Geometrie und Texturen noch stärker als bei vergleichbaren Playstation-Spielen und manchmal hatte ich das Gefühl, dass Gegenstände fliegen würden, da die Bodentextur unter ihnen komplett weggezogen wird. Auch die Weitsicht ist nicht berauschend, dafür bestehen die sichtbaren Objekte aber zumindest aus vielen Polygonen.
    Am besten gefällt mir das Kampfsystem mit seiner Positionierung im Raum, zumindest auf der Horizontalen, die Vertikale wird automatisch bestimmt, spielt spielemechanisch aber keine Rolle. Man kann seinen Drachen vor, hinter oder neben den Gegnern positionieren und bekommt angezeigt, in welchem Segment ein Angriff zu erwarten ist oder wo es sicher ist. Gegner haben auch Schwachstellen, für die man sich meistens in die Gefahrenzonen wagen muss, um sie zu attackieren. Ein weiteres, nettes taktisches Element ist die Veränderung der Form des Drachens, entweder als Allrounder oder eine Spezialisierungen in eine von vier Klassen. Man kann z.B. die Stärke des Lasers erhöhen, muss dafür aber Einschnitte in der Magie hinnehmen oder man erhöht die Geschwindigkeit auf Kosten der Verteidigung. Besonders da man diese Umverteilung auch während des Kampfs durchführen kann denke ich, dass das noch ganz nützlich in der Zukunft wird.

    Nicht schlecht geschaut hab ich, als ich die Wüste noch einmal erkundet hatte und darin plötzlich auf Gegner gestoßen bin, die knapp das Siebenfache an Erfahrung gegenüber den Standardgegnern abwerfen, dabei aber extrem einfach zu besiegen sind. Nach beinahe jedem Kampf gab es einen Levelaufstieg. Da hab ich mich gleich mal von Level 9 auf 20 hochgeboostet.^^





  20. #20
    Die Würfel sind gefallen!

    Nichts geht mehr, die Umfrage ist geschlossen. Und gewonnen hat...

    Breath of Fire 4


    ... welches sich mit großem Abstand durchgesetzt hat. Somit wird es der nächste Challenge-Titel nach Panzer Dragoon Saga (heute beendet, der Bericht dazu folgt die Tage).
    Vielen Dank an alle Teilnehmer und Glückwunsch an diejenigen die für den Titel gestimmt haben!

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