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  1. #1
    Desperados 3

    Es gibt ja leider nicht sonderlich viele Echtzeit-Taktik Spiele. Aber die wenigen konnten nahezu alle weitestgehend überzeugen (selbst Commandos 3 war nicht so schlecht). Zwar stellt Commandos 2 meiner Ansicht nach den besten Vertreter des Genres dar, an den auch Desperados 3 nicht herankommt, aber auch Robin Hood oder Chicaco 1930 waren gute Spiele. Shadow Tactics, das vor ein paar Jahren vom gleichen Entwicklerstudio wie bei Desperados 3 erschienen ist, versuchte erstmals wieder an die alten Klassiker anzuknüpfen und schaffte das auch, obwohl es mich trotz des tollen Szenarios nicht so hunderprozentig überzeugt hat. Das ist bei Desperados 3 anders. Die Vorgänger kenne ich nicht, aber das Spiel hat mir von Anfang bis Ende sehr gut gefallen, auch wenn ich den Schwierigkeitsgrad selbst auf normaler Stufe schon als sehr knackig empfunden habe. Unfair war es jedoch nie, vllt abgesehen vom großen Finale, an dem ich ne ganze Weile gesessen habe, um es zu schaffen. Die einzelnen Missionen sind aber sehr gut gelungen, auch die kurzen Rückblicke auf Klein-Cooper wurden passend eingebunden. Das Szenario ist ebenfalls klasse, genau wie die einzelnen Charaktere. Natürlich haben sie nicht sonderlich viel Tiefgang, aber sie sind symphatisch und passen ausgezeichnet zusammen.
    Toll fand ich vor allem die Voodoo Frau. Während alle anderen Charaktere so ziemlich die gängigen Spieltypen abdecken, die man aus dem Genre kennt, bietet sie neue Fähigkeiten. Zum einen lässt sich per Voodoo Zauber die Kontrolle eines Gegners übernehmen, zum anderen kann sie zwei Gegner gleichzeitig töten, indem sie diese mit einem Voodoo Pfeil markiert, ist sehr schnell und kann sämtliche Hindernisse überwinden. Das macht sie ein wenig overpowert im Vergleich zum restlichen Cast, sorgt aber für Abwechslungsreichtum. Ansonsten gibt es wenig Neuerungen und viel altbewährtes, was aber sehr gut funktioniert. Gestört hat mich die manchmal etwas hakelige Steuerung. Insbesondere wenn Personen nah beieinander stehen und man den Showdown Modus benutzt hat, hat es einige unnötige Quickloads gegeben, weil man sich verklickt hat. Zudem ist die Wegfindung etwas suboptimal und hat auch zu unnötigem Laden geführt. Dafür gibts ein wenig Abzug, ansonsten ist das aber ein hervorragendes Spiel, das ich jedem empfehlen kann, der dem Genre etwas abgewinnen kann. 8/10 Punkte.

  2. #2
    Ich bin im Dezember angekommen und nähere mich dem Ende von Persona 4 Golden. Vllt sogar noch diese Woche, spätestens aber nächste Woche. Damals wie heute ein hervorragendes Spiel, auch wenn diesmal logischerweise die Überraschungsmomente der toll erzählten Story natürlich nicht so wirklich zum tragen kommen, weil ich es halt schon wusste. Die Kämpfe hatte ich aber etwas weniger zäh in Erinnerung und die Zufallsdungeons an sich mochte ich halt noch nie so wirklich. Daher würde ich wohl auch eher zu 8,5 statt 9 von 10 tendieren.

    Wenn ich fertig bin, werde ich wohl doch noch nicht Yakuza in Angriff nehmen, sondern erstmal Deus Ex Mankind Divided. Hab ich grad ziemlichen Bock drauf.

  3. #3
    Persona 4 Golden

    Achja, die Persona Teile... Schon den dritten Teil habe ich vor 2-3 Jahren ein zweites Mal zusammen mit der Erweiterung Fes durchgespielt. Und als ich hörte das Teil 4 in der Golden Version nun auch für den PC erhältlich ist, war ich Feuer und Flamme das Spiel ein weiteres Mal anzugehen.
    Schon damals fand ich beide Teile absolut hervorragend. Den dritten aufgrund seiner düsteren Stimmung sogar noch ein wenig besser. Aber auch Teil 4 hat mich mit seiner extrem homogenen Charakter-Truppe, den teils tollen individuellen Geschichten der Social-Links und der super spannenden Story rund um die Morde in Inaba damals schwer begeistert. Und daran hat sich auch heute nichts geändert. Klar, man weiß natürlich, wie es ausgeht, was die Spannung ein wenig rausnimmt, aber die Geschichte und alles drumherum zu erleben macht noch immer wahnsinnig viel Spaß. Die einzigen beiden negativen Aspekte an dem Spiel sind die etwas nervigen Zufallsdungeons und die manchmal etwas langwierigen Kämpfe, die aber allein durch das Karten-Shuffeln am Ende wieder wett gemacht werden. Auch das Sammeln und Fusionieren von Personas macht einfach richtig viel Laune. Die Synchro ist exzellent, die Dialoge und Situationen klasse und trotz teils typisch Japan-Anime-Verhalten teilweise super komisch ohne hohen Fremdschämfaktor (Hallo Legend of Heroes Reihe). Der Soundtrack ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Insbesondere der neue Winter-Song, der in Golden hinzugekommen ist, hat herausragend ins Spiel und die Jahreszeit gepasst. Dass in Golden noch zwei zusätzliche Monate gespielt werden können, wusste ich gar nicht und genau die haben qualitativ das Niveau sogar nochmal leicht verbessert. Aus dem Grund bekommt das Spiel von mir auch 9/10 statt 8,5.

  4. #4
    Detroit: Become Human

    Einen Monat hab ich für das Spiel gebraucht, bei ca 9 Stunden Spielzeit. Da waren zwar anderthalb Wochen Urlaub dazwischen, in denen ich nicht gezockt habe, aber dennoch ein großer Zeitraum für einen doch sehr kurzen Titel. Das spricht im ersten Moment nicht unbedingt für das Spiel und genau das ist hier auch ein nicht ganz unwesentlicher Punkt. Da mir Beyond: Two Souls nach dem tollen Heavy Rain überhaupt nicht zugesagt hatte, waren meine Erwartungen trotz guter Reviews auch recht moderat. Und das hat sich leider auch erstmal bestätigt. Obwohl das Spiel fantastisch inszeniert, die Grafik mitsamt Erscheinungsbild und Mimik der Charaktere brillant und die vielen Entscheidungsmöglichkeiten mit massiven Folgen auf den Spielverlauf wirklich beeindruckend sind, konnte ich eigentlich nie mehr als 2-3 Episoden am Stück Spielen. Es hat mich einfach nicht richtig abgeholt. Daher haben sich die ersten 4-5 Spielstunden leider bei mir über Wochen ziemlich gezogen, ohne dass das Spiel in irgendeiner Form schlecht wäre, abgesehen vllt von der sehr hakeligen Steuerung.
    Ich hatte einfach nicht so richtig Motivation weiterzuspielen, wollte es aber auch nicht abbrechen. Und das war letztlich auch eine gute Entscheidung. Denn im letzten Drittel nimmt das Spiel aber mal richtig Fahrt auf und präsentiert eigentlich alles, was es vorher hat vermissen lassen. Die letzten drei Stunden habe ich dann gestern/heute noch beendet, die Story hat mich endlich abgeholt und ich war auch emotional wirklich drin im Spiel. Und zumindest einer der Charaktere (Connor) hat mir extrem viel Spaß gemacht.
    Wäre das gesamte Spiel auf dem Niveau der letzten Stunden gewesen, hätte ich hier sicherlich eine 8,5 gegeben, so sind es nur 7/10, weil die ersten beiden Drittel des Spiels halt leider keine Begeisterung bei mir wecken konnten.

  5. #5
    Puh, also ich muss sagen, ich komm momentan nicht voran. 4 Spiele hab ich zuletzt angefangen, keines davon länger als 4-5 Stunden gespielt. Deus Ex Mankind Divided hat mir nicht richtig zugesagt, Venetica musste ich aufgrund von Bugs und Abstürzen abbrechen, Someday You'll return hat mich nach den ersten paar Stunden einfach nicht bei der Stange halten können und das, bei dem ich die meisten Erwartungen hatte, nämlich Octopath Traveler, wurde trotz netter Idee und coolem Kampfsystem zu schlecht umgesetzt. Bis zum vierten Charakter bin ich gekommen. 3 mal fand ich die Einstiegsstory scheiße und einmal ganz okay. Das reicht aber dann doch nicht da volle ca. 50-60h am Ball zu bleiben. Mag sein, dass es besser wird und ich unglücklicherweise die ganzen langweiligen Chars genommen hab, aber neee muss nicht sein.

    Als nächstes steht das Resident Evil 3 Remake an. Ich hoffe, dass ich da endlich mal wieder ein Spielende zu Gesicht bekomme.

  6. #6
    Resident Evil 3 Remake

    Nachdem mir das Remake des zweiten Resident Evil Teils letztes Jahr bereits sehr gefallen hat, war klar, dass ich mich auch dem dritten Teil widmen würde. Eigentlich könnte ich hier eine nahezu identische Bewertung schreiben, da Spielstil, Grafik, Inszenierung sowie nahezu alles andere doch sehr ähnlich sind. Und genauso wie im zweiten Teil ist mein größter Kritikpunkt der fehlende Gruselfaktor. Es gibt wirklich nur ganz, ganz wenige Momente, in denen man sich tatsächlich mal ansatzweise erschreckt oder ein beklemmendes Gefühl aufkommt. Auch die Bosskämpfe fand ich wieder etwas dürftig. Das Spiel ist ansonsten gut, macht Laune und ist insgesamt sicher ein tolles Remake - aber Luft nach oben sehe ich trotzdem. Da mir Teil 2 aufgrund des Settings und einiger Kleinigkeiten etwas besser gefallen hat, gebe ich hier 7/10 Punkten.

  7. #7
    Hab mit Trials of Mana begonnen. Bin jetzt 4 Stunden im Spiel. Spielerisch ganz solide, bislang aber irgendwie der Inbegriff eines Durchschnitts RPGs.

  8. #8
    Zitat Zitat von Kadaj Beitrag anzeigen
    Hab mit Trials of Mana begonnen. Bin jetzt 4 Stunden im Spiel. Spielerisch ganz solide, bislang aber irgendwie der Inbegriff eines Durchschnitts RPGs.
    Hab das Spiel irgendwann nach 12-13 Stunden Spielzeit letzte Woche abgebrochen. Durch Umzug bin ich ohnehin nicht groß zum zocken gekommen. Spielerisch wars eigentlich nicht schlecht, die Musik schwankte zwischen nervig und richtig gut, aber Story und Charaktere kannste in die Tonne kloppen. Wie schon geschrieben. Durchschnittsrpg mit hundsmiserabler Synchro. Hatte dann irgendwann keinen Bock mehr.

  9. #9
    Sitze aktuell an Code Vein. Für mich bislang das bislang beste Souls Like Spiel. Richtg, richtig gut der Titel. Der Schwierigkeitsgrad ist aufgrund der Möglichkeit noch einen NPC zu nehmen nicht ganz so hoch wie bei den Souls Spielen, was es sehr angenehm macht. Am Level Design saßen doch aber die gleichen Leute wie an Dark Souls oder? Ich mag auch die Story bzw das ganze Druherum, nur die lächerlich großen Monstermöpse der ansonsten zierlichen Animecharaktere passen einfach null rein...

  10. #10
    Zitat Zitat von Kadaj Beitrag anzeigen
    Sitze aktuell an Code Vein. Ich mag auch die Story bzw das ganze Druherum, nur die lächerlich großen Monstermöpse der ansonsten zierlichen Animecharaktere passen einfach null rein...
    Ios (das weißhaarige Mädchen vom Anfang) Brüste sind irgendwie schon dezent betont, das stimmt. Der MC kann gar keine so großen Brüste verpasst bekommen, wenn er weiblich ist.
    Auf der anderen Seite: Bist du schon mal so einer dicken Untoten mit einem gigantischen Hammer über den Weg gelaufen? xD

  11. #11
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Auf der anderen Seite: Bist du schon mal so einer dicken Untoten mit einem gigantischen Hammer über den Weg gelaufen? xD
    Die Teile sind gerade am Anfang, wenn man eh noch dabei ist, sich im Spiel zurechtzufinden, große klasse.
    Wer braucht Photobucket? Kein Schwein!
    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
    Alle GF-Aktionen auf einen Blick

  12. #12
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Ios (das weißhaarige Mädchen vom Anfang) Brüste sind irgendwie schon dezent betont, das stimmt. Der MC kann gar keine so großen Brüste verpasst bekommen, wenn er weiblich ist.
    Auf der anderen Seite: Bist du schon mal so einer dicken Untoten mit einem gigantischen Hammer über den Weg gelaufen? xD
    Das Gegnerdesign ist jetzt nicht gerade überragend, aber die ist toll.


    Bin jetzt bald durch, vllt schaffs ja sogar noch dieses Jahr. Für mich wie gesagt das bislang beste Souls Like Spiel. Vor allem da man hier die Klasse quasi permanent wechseln kann und nicht gezwungen ist, einem Stil zu folgen. Hoffe wirklich sehr auf einen zweiten Teil.

  13. #13
    Code Vein
    Ich bin ja ein absoluter Fan von Souls Like Spielen, obwohl ich am Ende der Spielzeit meistens um die 500 mal das zeitliche gesegnet habe. Gut bin ich in den Spielen also meistens nicht, aber trotzdem finde ich sie toll, weil sie bei mir meistens dieses typische Suchtverhalten auslesen, immer weiterzuspielen auch wenn man zum 10 mal an der gleichen Stelle stirbt. Solche Spiele gibt es inzwischen ja fast schon wie Sand am Meer und die meisten können auch absolut überzeugen. Manche natürlich noch mehr als andere. Bei Code Vein kann ich nach meinen ca 30h Spielzeit sagen, es hat sogar wesentlich mehr als die meisten anderen überzeugt, teilweise sogar mehr als das Original. Warum? Das hat mehrere Gründe.
    Ein riesiger Pluspunkt ist der Umstand, dass man sich hier nicht auf irgendeine Klasse festlegen muss, sondern von Anfang bis Ende problemlos zwischen den einzelnen Spielstilen wechseln kann. Man kann nicht nur, man sollte es sogar, da man hierzu die vielen verschiedenen Blut Codes austauscht und damit auch unterschiedliche Fähigkeiten erlernt, die nach dem erlenen nicht mehr an die einzelnen Codes gebunden sind. Dadurch kann man hier viel herumprobieren und experimentieren. Das macht auch deswegen mehr Spaß weil der Schwierigkeitsgrad vergleichsweise moderat ist. Einige Bosskämpfe haben es zwar dennoch in sich, aber unfair ist keiner. Und da man im Spiel nicht allein sondern einen NPC an seiner Seite hat, der ordentlich austeilen kann, fühlt man sich in den Kämpfen nicht so hilflos.
    Auch Story und Charaktere können überzeugen. Die kleinen Geschichten, die erzählt werden, wenn man quasi in die Seelen der Nebencharaktere eintaucht mit Hilfe der Fragmente, die man unterwegs findet, sind sehr schön gemacht. Auch der Sound ist gut. Das Leveldesign erinnert sehr stark an das große Vorbild, insbesondere die Kathedrale war absolut beeindruckend, wenn auch über weite Strecken ein wenig zu verschaltet, wohingegen andere Gebiete (vor allem gegen Ende hin) dann doch ein klein wenig zu schlauchig sind.
    Viele negative Punkte habe ich nicht, lediglich dass der Charakter beim Kämpfen manchmal in eine völlig andere Richtung schlägt und auch beim Anvisieren der Gegner nicht in der Lage ist, diesen zu treffen, hat für einige Frustmomente gesorgt. Ansonsten gibt es nicht viel zu meckern. Ein rundum tolles Spiel, bei dem ich auf einen Nachfolger hoffe. 8,5/10

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