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  1. #61
    Trials of Mana (SNES)


    Vor Erscheinen der PS4-Neuauflage wollte ich das alte Trials of Mana spielen, in der Japano-Version und dachte erst, mein Asbach-Modul wäre hinüber. Ähem. Diese Mana-Spiele gehören nicht gerade zu denen, die ich sonst spielen würde, lediglich Legends of Mana fand ich unterhaltsam, Secret dagegen alles andere als gut. Ich fand aber, dass das neue Trials of Mana recht gut aussah (Spoiler: Ich habe es immer noch nicht durch, weil ich keine Lust mehr darauf hatte).

    Zu Beginn des Spiels habe ich die Amazone gewählt und fand die Anfangs-Sequenz mit ihr ganz nett, dann stand ich erstmal im Wald: Wohin nun? Nachdem das geklärt war, wurde mir leider schnell klar, dass man von diesem Spiel weder eine interessante Geschichte noch interessante Charaktere erwarten kann, was ich aber, in Anbetracht seines Alters, noch verschmerzbar fand.

    Stärker gestört hat mich, dass das Kampfsystem Müll ist. Es ist steif, umständlich und macht schlichtweg keinen Spaß. Hinterher habe ich dann auch noch ein Problem damit bekommen, dass ich Endgegnern kaum noch Schaden zufügen konnte, obwohl normale Gegner kein Problem waren – das hatte ich schon bei Secret of Mana und fand es komplett unterirdisch. Ich bin dann irgendwie durchgekommen, fand die letzten Stunden aber einfach nur noch schlimm.

    Dabei hat das Spiel an sich Aspekte, die einen guten Eindruck machen: Die Welt sieht gut aus und bietet vielfältige Gebiete, also quasi das, was man in einem guten RPG haben will. Ich frage mich ja, wie das hier mit einem soliden, rundenbasierten Kampfsystem ausgesehen hätte. Action-Systeme haben früher offensichtlich nur wenige Entwickler gut hinbekommen.

    Hinterher muss man auch noch mehrere Orte durchlatschen, in denen man schon war, um dort nochmal etwas zu erledigen und dann gibt es zig Endgegner hintereinander (da fing langsam das mit dem laschen Schaden an). Musikalisch tut sich hier außerdem auch nicht viel.

    Na ja, kann man sich das vor dem Spielen der Neuauflage mal antun? Vielleicht als Liebhaber und wenn man darüber hinwegsehen kann, dass dieses Spiel sehr schlecht gealtert ist (wobei das Kampfsystem noch nie gut gewesen sein kann). Außerdem scheint die neue Version ja auch nicht der Oberhammer zu sein.

    Spielzeit: ca. 12 Std.
    Insgesamt: 4/10
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  2. #62
    Gespielt nicht, aber bisher nur Gutes von gehört. Dachte bis gerade, es wäre so eine Mini-VN mit 3-5 Stunden oder so, aber es scheint ja richtig umfangreich zu sein. Behalte ich auf jeden Fall mal im Hinterkopf, Prämisse klingt interessant (ich mag das Setting) und der Artstyle gefällt mir auch.


  3. #63
    Es ist relativ lang, wahrscheinlich ca. 25-30 Std. und nichts davon fühlt sich gestreckt o.ä. an. Ich fand es jetzt nicht so gut wie Fata Morgana (es ist aber vor allem anders), aber definitiv empfehlenswert.
    Geändert von Winyett Grayanus (21.11.2020 um 19:41 Uhr)
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  4. #64
    New Sakura Wars (PS4)

    Ich habe vor einigen Jahren mal den Wii-Ableger (der ursprünglich ein PS2-Ableger war) dieser Reihe gespielt, was eher mit Zufall als mit wirklichem Interesse zu tun hatte. Ich war dann ziemlich überrascht davon, wie sehr mir das Spiel gefällt, weil es einigerseits ein spaßiges Spielprinzip hat, andererseits auf seine leicht kitschig-quietschige Art echt unterhaltsam ist.

    New Sakura Wars machte auf den ersten Blick einen guten Eindruck, dass es sieht gut aus und Dialoge funktionieren so wie in den Vorgängern, nämlich indem man an bestimmten Stellen mit leichtem Zeitdruck Antworten auswählen kann. Die Handlung bezieht sich irgendwie stark auf das erste Sakurs Wars (denke ich mal), aber das stört nicht und ich habe lediglich gedacht, dass ich das vielleicht mal spielen könnte. Die Charaktere sind – wie gewohnt – klischeehaft und in unterschiedlichen Maßen erträglich. Sakura fand ich z.B. absolut unansprechend und an Anastasia hat mich das sexistische Charakterdesign gestört. Die Charaktere funktionieren alle aber irgendwie und tragen die Handlung ganz gut mit, die hinterher sogar recht spannend und spaßig wird. Vor allem dieses episodische Format fand ich dabei nett. Leider gibt es aber wieder ekelhaftesten Sexismus.

    Das Kampfsystem wiederum hat mich zuerst dazu gebracht, das Spiel nach kurzer Zeit wieder auszumachen. Es ist keine Rundenstrategie mehr, sondern ein Action-KS, das so gut wie keine Rollenspielelemente ausweist. Es gibt keine Level, sondern man wird stärker, indem man seine Beziehung zu den anderen Charakteren stärkt (war vorher aber auch so, glaube ich) und die Kämpfe erinnern nun eher an Dynasty Warriors als an Sakura Wars. Man schnetzelt sich durch mehr oder weniger interessant aussehende Korridore durch Massen an Gegnern und zwischendurch muss man auch mal springen oder Wände hochlaufen … Anspruch? Wenig. Im späteren Spielverlauf wird es etwas besser, was vielleicht auch daran liegt, dass die Dungeons leichter werden und man sie schneller durch hat und evtl. daran, dass sie minimal vielfältiger werden und man mehr Charaktere zur Auswahl hat. Den letzten Dungeon/Endkampf fand ich dann wieder besser, wünsche mir aber die übliche Rundenstrategie zurück, denn es gibt schon zuviele Spiele, in denen man nur noch auf Controllerknöpfe eindreschen muss. Vereinfachung liegt ja leider sehr im Trend. Na ja, mal gucken: Bei Valkyria hat Sega ja auch verstanden, dass die Entwicklungen in Azure Revolution Schwachsinn waren.

    Insgesamt fand ich das hier trotzdem unterhaltsam, weil das Spiel als Gesamtkonzept recht sympathisch wirkt und auch Spaß macht, aber mit richtig guten Kämpfen hätte es richtig toll werden können.

    Spielzeit: ca. 16 Std.
    Insgesamt: 7/10
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  5. #65
    Utawarerumono – Prelude to the Fallen (PS4)


    Ich mag die RPGs von Aquaplus, wie sie heute sind, also mit guten, Taktik-Kampfsystem und ohne den Hentai-Schrott on früher (das ursprüngliche Tears to Tiara war schon irgendwie gruselig). Prelude to the Fallen ist eine Neuauflage des ersten Utawarerumono, das zuerst für die PS2 erschienen war. Das PS2-Original hatte, soweit ich weiß (habe es hier liegen, aber nie gespielt), keine Hentai-Elemente und müsste sich ungefähr so ähnlich spielen.

    Der zuerst in Europa erschienene Zweiteiler hatte mir schon gut gefallen, allerdings fand ich gerade im ersten Spiel, dass manches sehr in die Länge gezogen und teilweise durch schwachsinnige Szenen gestreckt wurde, die dann auch Sexismus, Brust-Witze usw. enthielten, also pubertären Schwachsinn erdacht von vermeintlich erwachsenen Männern (vor allem). Dieser Titel hier löst es besser, denn die gesamte Geschichte wird innerhalb eines einzigen Spiels erzählt, was die Geschichte strafft und spannender sowie ereignisreicher macht. Es gibt leider immer noch Szenen, die die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten, aber als Ost-RPG-Spieler kennt man das ja leider. Die Geschichte ist ansonsten aber gut und wird toll erzählt und die Charaktere haben Persönlichkeit, wachsen einem im Verlauf des Spiels ein wenig ans Herz. Leider ist es wieder so, dass die weiblichen Charaktere wieder se~hr damit beschäftigt sind, den Hauptcharakter toll zu finden.
    Thematisch spielt dieser Ableger vor den im Westen zuerst veröffentlichten Spielen, in denen, soweit ich mich erinnere, auch zwischendurch Bezug hierauf genommen wird. Ich fand es zuerst etwas schräg, dass die Protagonisten der Spiele sich so sehr ähneln, bis ich mich dann an Hinweise aus den „Nachfolgern“ erinnert habe.

    Na ja, was soll ich sagen … ich mochte das hier noch mehr als die anderen beiden Spiele, denn es ist noch etwas spannender (wobei die anderen Spiele eben ach toll sind) und macht all das richtig, was die anderen beiden Spiele auch schon richtig gemacht haben. Ich mag die sympathischen Charaktere, die Musik, die weiterhin hörenswert ist und die Kämpfe machen großen Spaß, ohne zu komplex zu sein.

    Ein neues Utawarerumono oder – noch besser, wenn man mich fragt, denn der zweite Teil war epischer – Tears to Tiara würde ich auf jeden Fall spielen, ebenso wie sonstige Spiele, die, sagen wir mal, den Geist dieser Reihen weitertragen. Zumindest was Utawarerumono angeht, sieht es wohl recht gut aus.

    Spielzeit: 24 Std.
    Insgesamt: 9/10
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  6. #66
    Atelier Ryza (PS4)


    Die letzten Atelier-Spiele haben mir nicht gut gefallen; konkret waren Sophie, Lydie & Suelle und Lulua (das wusste ich noch nicht, als ich das hier gespielt habe, habe es aber vermutet) alles andere als gut und Firis großer Mist. Atelier Ryza sah ja etwas frischer aus, weshalb ich dem Spiel nochmal eine Chance geben wollte, was ich, als ich gesehen habe, dass das Kampfsystem nun deutlich actionorientierter geworden ist, fast bereut habe. Letztendlich wurde ich aber sehr positiv überrascht.

    Ryza wirkt deutlich frischer als die letzten Spiele aus der Reihe, die verstaubt, langweilig und beinahe immer dasselbe waren, bei denen man zudem immer mehr Rückschritte zu Teilen wie Shallie bemerkte. Ich hatte die Reihe eigentlich schon mehr oder weniger abgeschrieben, ein wenig wie Tales of und Final Fantasy.

    Gut gefallen hat mir, dass das Spiel besser aussieht und lebendiger wirkt, wobei man sich beim Charaktermodell von Ryza wieder fragt, wieso denn jetzt die Hotpants sein müssen…
    Ich hatte insgesamt schon das Gefühl, hier eine recht vielfältige Welt präsentiert zu bekommen und mochte auch die Stadt, in der man sich das Spiel über immer mal wieder aufhält.
    An das Kampfsystem habe ich mich auch schnell gewöhnt und fand es gar nicht übel; ich würde im Zweifelsfall immer komplett rundenbasierte Systeme behalten wollen, allerdings wirkten die Kämpfe in den Vorgängern zunehmend öde und uninspiriert. Hier wird eben ein größerer Fokus auf Action und Schnelligkeit gelegt, was total ok ist und zum Spiel passt. Auch die Nebenmissionen mochte ich, denn man muss nicht erst in eine Lösung gucken, um sie zu finden und sie werten nett und mit kleinen Nebenhandlungen präsentiert, eben so, wie es sein sollte. Das beste Ende bzw. weitere Enden zu erhalten, ist gut möglich und es ist nachvollziehbar, wie man dorthin kommt.

    Vor allem die Handlung selbst hat mir diesmal wieder gefallen: Das Motiv, dass eine lange vergessene Bedrohung wieder auftaucht, ist nicht neu, funktioniert hier aber gut und ist unterhaltsam. Ich fühlte mich ein wenig an Atelier Ayesha erinnert, das ja auch starken Bezug auf Dinge, die mal in der Vergangenheit der Spielgegend passiert sind nimmt, und die wieder relevant werden. Ich mochte auch die Charaktere ganz gern, u.a. Ryza, denn die Charaktere sind in diesem Spiel auch nicht so strohdumm und quietschig wie z.B. in Lulua und Lydie & Suelle.

    Zusammen mit der ganz netten, aber nicht immer weltbewegenden Musik hat das hier einen guten Gesamteindruck hinterlassen und mich für einige Stunden am Stück sehr unterhalten. Ich bin jetzt gespannt, ob der Nachfolger auch so wird und ob die Spielqualität nun wieder steigt. Genug zu erzählen gibt es in der Welt von Ryza jedenfalls noch.

    Spielzeit: 22,5 Std.
    Insgesamt: 8,5/10
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  7. #67
    Fernz Gate (PS4)

    Noch ein Kemco-Spiel. Ich wollte das hier mal durchspielen, da ich es vor einer Weile mal angefangen, dann aber wieder beiseitegelegt habe, denn es hat mich nicht besonders motiviert. Daran hat sich auch später nichts geändert.

    Fernz Gate ist soweit das uninteressanteste Kemco-Spiel das ich gespielt habe, denn seine Handlung ist komplett generisch, die Charaktere sind auch nicht besonders interessant und generell hat das Spiel wenig Spannung zu bieten.
    Welt und Kampfsystem bieten den typischen Kemco-Stoff, wobei das Kampfsystem etwas anderes aussieht als in Revenant Saga/Dogma. Musikalisch ist das Spiel uninteressant, graphisch ebenso, aber dafür ist das Erkunden der Dungeons recht solide und bietet ein paar nette Komfortfunktionen.

    Außerdem ist das Spiel, was die Haupthandlung angeht, noch eine ganze Ecke kürzer als andere Kemco-Titel … wahrscheinlich, weil die selbst nicht wussten, was man noch aus dieser generischen Handlung machen soll.

    Spielen kann man Fernz Gate, aber erwarten sollte man nicht besonders viel. Es ist ein Spiel, das definitiv nicht offensiv ist, aber auch durch nichts wirklich interessant wird.

    Spielzeit: 8 Std.
    Insgesamt: 5/10
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  8. #68
    Cat Quest II (PS4)

    Cat Quest war eine positive Überraschung für mich; ein Spiel, von dem ich nicht so viel erwartet hatte, das mich aber für eine kurze Zeit wirklich gut unterhalten hat. In der Mitte des Jahres ist ja nun eine Box erschienen, die den ersten und den neu erschienenen zweiten Teil enthält und vom Gefühl her würde ich sagen, dass Teil 1 minimal besser ist als die Fortsetzung. Cat Quest 2 kann man aber auch sehr gut spielen, wenn man das andere Spiel mochte.

    Cat Quest 2 hat eine etwas größere Welt als der Vorgänger, denn nun hat man auch Zugriff auf Lupus, ein Land, in dem überwiegend Hunde leben und den großen Rivalen der Katzenwelt. Man spielt diesmal zwei Hauptcharaktere: Den König des Katzenkönigreichs und den der Hunde. Wieso das jetzt wieder beides Könige und männliche Charaktere sein müssen, weiß der Gasmann. Mich ödet dieses „König zieht aus, um sein Land zurückzugewinnen“-Motiv echt nur noch an, weshalb ich die Geschichte dieser Fortsetzung wohl auch nicht so ansprechend fand.

    Spielerisch bekommt man sehr viel von dem, was man im Vorgänger schon mochte, viele, nett erzählte Nebenmissionen und ein Kampfsystem, das simpel, aber sehr spaßig und motivierend ist (Action-Kampfsystem). Auch was Aussehen und Musik angeht, macht das Spiel einen guten, soliden Eindruck – dafür, dass anscheinend nur eine handvoll Leute hieran gearbeitet hat, ist der Gesamteindruck wirklich rund und professionell – und so spielt sich dieses Spiel auch.

    Ich empfehle es, wenn man kurze, seichte, aber spaßige Unterhaltung sucht, denn das ist offensichtlich das Ziel dieser Spiele, und das erreichen sie auch.

    Spielzeit: ca. 10 Std.
    Insgesamt: 7/10
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  9. #69
    Ich mochte es auch ganz gern, aber fand es etwas schade, dass es nur Teil 1 noch mal neu aufgekocht war, also abgesehen von 2-Spieler-Modus gab es ja eigentlich spielerisch und inhaltlich nichts groß Neues. Der dritte Teil wurde ja bereits angedeutet und vielleicht bekommen wir da ja dann ein paar frische Elemente.


  10. #70
    Ich muss es eigentlich gar nicht haben, dass spielerische Elemente ständige geändert werden, weil einiges dadurch ja auch schlechter wird; lediglich nach mehreren Ablegern einer Reihe kann definitiv mal etwas Neues kommen. Daher kann ich gar nicht unbedingt sagen, ob es bei mir daran lag oder schlicht an der Handlung, die mich deutlich weniger angesprochen hat (wobei ich das Gesamtpaket ja nicht schlecht fand). Ich hatte kurz vorher Cat Quest I noch einmal durchgespielt und fand es insgesamt besser.
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  11. #71
    Atelier Lulua (Switch)

    Nach Atelier Ryza wollte ich das hier auch mal noch durchspielen, nachdem ich es ursprünglich angefangen und dann nicht weitergespielt hatte, weil es mir nicht besonders gefallen hat. Ich hatte ja weiter vorne schon geschrieben, dass ich von den letzten Spielen aus dieser Reihe alles andere als begeistert war und Lulua reiht sich da mit ein.

    Ich könnte zig Sachen aufzählen, die ich an diesem Spiel nicht mochte: Zuerst einmal sind die Charaktere überwiegend doof wie Stroh, quietschen in der Gegend herum und führen Gespräche, die man zwischen Dreijährigen im Kindergarten erwartet. Daraus folgt dann, nicht unüberraschend, dass auch die Handlung komplett banal und seicht ist. Es geht quasi nur im alltägliche Probleme irgendwelcher Charaktere und hinterher wird noch schnell ein Problem fabriziert, das sich für den Spieler nun als nicht so schwer darstellt. Vor allem das, was man beinahe am Ende des Spiels noch machen muss, ist ein schlechter Witz und ergibt selbst für diese sinnlose Handlung noch weniger Sinn (Hinweis für die, die es gespelt haben: Es hat mit dem Grund zu tun, weshalb man den allerletzten Endgegner bekämpft).
    Auch die Nebenmissionen mochte ich nicht, denn sie werden schlecht präsentiert und sind uninteressant. Gestört hat mich außerdem, dass man ewig herumprobieren muss, bis man neue Rezepte, die man fürs Fortschreiten der Handlung braucht, erhält, da die Hinweise dafür schlicht nicht ausreichend sind. Ich habe hinterher im Netz nachgesehen, was man machen muss und fand den weiteren Verlauf des Spiels dann immerhin in Ordnung. Mit Lösung fand ich das Herstellen von Items und Erhalten neuer Rezepte dann wieder ganz nett, aber so sollte es eigentlich auch nicht sein. Ich habe auch keine Ahnung, wieso ich hinterher anscheinend das beste Ende erhalten habe, denn so furchtbar viel hatte ich nicht gemacht, glaube ich.

    Die Kämpfe sind auch wie eh und je – irgendwie solide, irgendwie aber nicht umwerfend, wobei die letzten Endgegner es immerhin noch nötig machten, dass man ein paar der seichten Mechaniken hier nutzt. So ging es eigentlich und war spielbar, aber eben auch nicht umwerfend oder furchtbar spannend.

    Spielen kann man Atelier Lulua, aber man sollte keine großen Überraschungen erwarten. Wer Sophie, Firis oder Lydie & Suelle gespielt hat, wird sich ungefähr vorstellen können, was man bekommt.

    Spielzeit: 26 Std.
    Insgesamt: 6/10
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  12. #72
    @Winyett Grayanus

    Etwa im selben Zeitraum, als du Sakura Wars gezockt hast, habe ich das bei Saturn für überschaubare 10 Euro bestellt, obwohl ich mir zu 90% sicher war, dass ich es hassen werde.
    Nach dein Review war ich sogar geneigt mich mindestens 6 Stunden darauf einzulassen... und dann hat Saturn meine Bestellung nach zwei Wochen storniert. Schicksal?
    Now: Cyberpunk 2077 & Doraemon: Story of Seasons / Done: Röki
    Now: Teen Titans Staffel 1 / Done: Batman Staffel 1
    Now: Invincible Band 2 / Done: Gideon Falls Band 3

  13. #73
    Ich hätte jetzt auch eher vermutet, dass es wohl nicht dein Fall ist. Aber das gibt es bestimmt irgendwann nochmal für einen Zehner, kann ja noch werden.
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  14. #74
    Crosscode (Switch)


    Auf Crosscode bin ich hier durchs Forum aufmerksam geworden, hatte aber keine große Vorstellung davon, was das hier genau ist, abgesehen von der Info, dass es ein Rollenspiel sein soll. Die Switch-Veröffentlichung hat mich dann ein wenig neugierig gemacht, es mal auszuprobieren. Das Spiel macht auf den ersten Blick einen recht sympathischen und soliden Eindruck: Die auf retro gemachte (und wahrscheinlich eher dem Budget geschuldete) Graphik sieht nett aus, die Charaktere haben Persönlichkeit und ein wenig Witz und die Spielwelt und zwar nichts neues, aber recht ansprechend.

    Mein Eindruck blieb auch erstmal so, bis ich nach und nach Dinge entdeckt habe, die mir nicht gut gefallen haben: Für Nebenmissionen muss man sich z.B. einen Ast absuchen, da es keine ausreichenden Hinweise darauf bzw. auf Dinge, die man dafür erledigen muss, gibt. Waffen rüstet man auf, in dem man Kram sammelt, was ewig dauert und die Welt wirkt überkompliziert und verschachtelt. An sich finde ich die Idee, dass man ein wenig suchen, knobeln und auch mal springen muss, in Ordnung, aber spätestens in den Dungeons stellen sich die Rätsel als großer Witz heraus. Nachvollziehbare und spaßige Rätsel habe ich schon immer in Spielen gemocht und finde es schade, dass der Trend dahin geht, immer weniger oder primitive Rätsel zu nutzen.
    Hier nervt mich aber, dass irgendjemand anscheinend meinte, Dungeons, in denen man stundenlang herumlaufen und in so gut wie jedem Raum Rätsel, einige davon unter Zeitdruck, lösen muss, wären eine gute Idee. Ne, ist es nicht, da es nach einer Weile ermüdend und nervig ist. Zumal die Tatsache, dass man alleine in diese Dungeons geht, nicht dazu passt, dass das Spiel in einem MMORPG spielt. Rätsel können Dungeons total aufwerten, aber ich finde, dass man darauf achten muss, dass man nicht übertreibt. Dass man mehrere Stunden in einem Dungeon nur mit Rätseln beschäftigt sein kann, macht die ganze Sache ziemlich öde, zumal manche Rätsel einerseits das Rätseln selbst, aber auch Geschwindigkeit und eine Reaktion zur richtigen Zeit erfordern. Ich habe etwa ab der zweiten Spielhälfte angefangen, mir eine Lösung danebenzustellen, weil es mir echt zu blöd war. Die Alternative wäre gewesen, das Spiel abzubrechen.

    Außerdem gibt es immer wieder Gegner, die wie wild durch die Gegend rennen, springen usw. Zusammengenommen mit der, zumindest auf der Switch (mag aber auch teilweise der Bauweise des Geräts geschuldet sein), nicht gerade intuitiven Steuerung ist das sehr nervig. Die Kämpfe sind ansonsten nicht komplex, aber solide; ganz nett ist, dass man nicht nur direkt angreifen, sondern auch mit Kugeln auf den Gegner schießen kann.

    Die Handlung fand ich dagegen nicht übel und auch die Interaktionen unter den Charakteren sind unterhaltsam. Dazu kommt, dass der Umfang dieses Spiels für einen Indie-Titel echt nicht schlecht ist. Insgesamt hat es einen gemischten Eindruck bei mir hinterlassen, denn vor allem die Dungeons haben dafür gesorgt, dass ich deutlich weniger Spaß an diesem Spiel hatte, als ich mir gewünscht hätte.

    Spielzeit: 26,5 Std.
    Insgesamt: 6,5/10
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  15. #75
    Code Vein (PS4)

    Code Vein war eine Riesenüberraschung für mich. Überall hieß es darüber ja, es wäre so wie diese Souls-Spiele, was bei mir dafür gesorgt hat, dass ich nicht mal ansatzweise Interesse daran hatte. Ich weiß gar nicht, wieso ich es mir letztendlich doch gekauft habe … wahrscheinlich, weil es wirklich billig war. Was evtl. auch noch dazu beigetragen hat, ist die Tatsache, dass man hier, trotz einer Souls-ähnlichen Mechanik, levelt und nicht einfach nur Punkte auf Statuswerte verteilt.

    Ich könnte jetzt nicht unbedingt sagen, dass ich den Vergleich mit Souls usw. passend finde. Code Vein ist zugänglicher und spaßiger, nutzt aber eben, wie oben gesagt, z.B. beim Leveln eine ähnliche Mechanik. Und auch hier gilt: Wenn du umkippst, geht es zurück zu den verlorenen EXP, denn sonst sind die weg.

    Ich fand dieses Spiel unheimlich motivierend, allein der Gedanke, dass ich noch schnell zur nächsten sicheren Stelle kommen will, hat mich an mehreren Abenden noch länger weiterspielen lassen. Darüber hinaus ist die Art, wie man auflevelt, motivierend und flott und das Spiel ist an keiner Stelle unfair. Ich habe ja mal Demons‘ Souls, Nioh und Bloodborne angespielt, daran aber immer wieder die Lust verloren, weil die Schwierigkeit einfach so erzwungen wirkt. An dieser Stelle, die du noch nicht kennst, wirst du jetzt erstmal von einem Felsbrocken plattgemacht und dann kannst du das ja merken. …toll. Code Vein hat so etwas höchstens in einer Gegend, in der man durchs Eis brechen kann, was mir viel besser gefallen hat. Einfach auf Gegner draufzuhauen bringt auch hier nichts, aber man gewöhnt sich schnell an das Kampfsystem und zumindest ich hatte relativ schnell raus, welche Klasse in Verbindung mit welcher Waffe und Magie gut funktioniert (meistens Prometheus mit einer leichten Lanze, geht super).
    Man ist hier aber sehr flexibel, was sich bei den Endgegnern lohnt, von denen manche nicht ohne sind. Es gab welche, bei denen ich erstmal, was Taktik und Ausrüstung usw. angeht, erstmal experimentieren musste, bis es endlich geklappt hat. Andere Endgegner sind komischerweise sehr leicht. Ich vermute allerdings, dass ich hinterher auch eher gut mit den Spielmechaniken zurechtgekommen bin, weshalb andere Spieler das evtl. anders wahrnehmen könnten.

    Ich habe mal aus Spaß eine Liste darüber gemacht, wie leicht oder schwer ich verschiedene Gegner fand (immer von schwerer nach leichter).
    Schwer: Gilded Hunter, Argent Wolf Berserker, Skull King, Invading Executioner
    Eher schwer: Queen’s Knight, Queen’s Knight Reborn, Virgin Reborn (bis mir klar war, wie man den angehen muss)
    Mittel: Insatiable Despot, Butterfly of Delirium, Blade Bearer & Cannoneer
    Eher leicht: Successor of the Claw, Successor of the Breath, Juzo Mido
    Leicht: Oliver Collins, Attendant of the Relics, Successor of the Ribcage, Successor of the Throat

    Was mir übrigens auch gefallen hat, ist, dass Code Vein eine Handlung hat, die man sich nicht aus irgendwelchen optionalen Dokumenten zusammenreimen muss. Man kommuniziert mit verschiedenen Charaktere und kann sogar einen davon mit in die Kämpfe nehmen, was aber auch nötig ist.
    Musikalisch ist das Spiel klasse und graphisch eher gut (die Umgebungen sind nicht so~ spannend), wobei weibliche Charaktere durchweg sexistisch dargestellt werden, männliche erwartungsgemäß nicht. Wir haben 2020, oder?

    Das Gesamtpaket ist spaßig, motivierend und schreit nach einer Fortsetzung, zumal die letzte Sequenz einem dafür einen schönen Aufhänger bietet.

    Spielzeit: 34,5 Std.
    Insgesamt: 8,5/10
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  16. #76
    Hajimari no Kiseki (PS4)


    Nach Sen no Kiseki IV hatte ich eigentlich erstmal genug von diesen Spielen. Sen III war ja toll, Sen IV auch gut, machte aber viel wie der Vorgänger, zumal hier Dinge eingebaut wurden, die mir nicht besonders geschmeckt haben (ja, ich meine was Sexistisches). Ein bisschen Lust hatte ich dann aber doch auf Hajimari no Kiseki, zumal ich erfahren wollte, welchen Weg die Reihe nun einschlagen wird.

    Dazu schon mal: Es sind keine neuen Wege, sondern die abgelaufenen Pfade, die man schon kennt, wobei sich das sowohl positiv als auch negativ zeigte. Letztendlich haben wir hier natürlich eine Spielewelt, in der es viel zu erzählen gibt, aber es gibt in dieser Reihe auch Charaktere, die man langsam mal in Rente schicken kann.

    Hajimari no Kiseki erzählt seine Geschichte etwas anders, nämlich durch die Augen von drei Hauptcharakteren: Es gibt Rean, Lloyd und einen Charakter, der sich zuerst „C“ nennt. Wer es ist, hat mich nicht besonders überrascht, weil man den Habitus des Charakters erkennt, ich habe es aber ziemlich gefeiert, dass man endlich den besten, noch nie spielbaren Charakter zu einem Hauptcharakter macht. Das hat mich total abgeholt. Es gibt außerdem noch drei komplett neue Charaktere.

    Die Handlung dieses Kiseki-Teils ist deutlich kürzer als die der anderen Spiele, aber dafür gibt es relativ wenig Handlung, die gestreckt und dadurch langweiliger wird. Schade fand ich, dass Rean und vor allem Lloyd mal wieder so viel Raum erhalten, denn die Charaktere kennt man mittlerweile und zumindest Lloyd (der ist halt einfach nett und heldenhaft) kann ich auch bald nicht mehr sehen (bei Rean reicht es aber auch so langsam, obwohl ich den Charakter ganz gern mag). Diese Stunden hätte man lieber in die interessantere Truppe rund um C stecken können, aber evtl. können wir hoffen, dass die in einem neuen Spiel nochmal eine größere Rolle spielen werden. Ich möchte die Charakterentwicklungen hier und die Interaktionen zwischen den Charakteren und – später – den anderen Teams.
    Insgesamt fand ich das Spiel spannend, unterhaltsam und mochte es, dass sehr viele Ereignisse hintereinander folgen. Das letzte Kapitel war dann komplett mitreißend.

    Ich merke allerdings, dass ich langsam ein wenig die Lust am Spielprinzip dieser Spiele verliere … ich habe überwiegend nur gegen stärkere Gegner gekämpft, weil ich auf andere keine Lust hatte und war froh, dass es zwar optionale Sequenzen, aber keine Nebenmissionen in dem Sinne gibt. Gut gefallen hat mir eine Neuerung, die an Trails 3rd erinnert, nämlich ein optionales Dungeon, in dem man allerhand freispielen kann, von Kostümen, bis hin zu Extra-Szenen (die will ich mir demnächst noch ansehen).
    Die Musik fand ich zuerst nicht so auffällig, bis ich sie etwas lauter gestellt habe. Dann blieben doch ein paar Titel im Ohr. Und graphisch ist hier sowieso wieder alles beim Alten und sieht gut aus, wobei die Dungeons aber interessanter und die Rätsel besser werden können.

    Das Gesamtpaket ist hier insgesamt wieder gut, aber ich hoffe auf ein neues Spiel mit besseren Dungeons und nehme gerne alle Hauptcharaktere aus diesem Spiel, abgesehen von Rean und Lloyd. Die Reihe kann auf jeden Fall noch was und dass vor kurzem Sen IV in Übersetzung erschienen ist, stimmt positiv, was Lokalisierungen dieser Spiele angeht. Es ist gar nicht so lange her, dass ich zwei Spiele Vorsprung hatte und jetzt ist es nur noch eins. Die sollen ruhig immer schneller arbeiten.

    Spielzeit: 27 Std.
    Insgesamt: 8,5/10
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  17. #77
    Yakuza 5 (PS3)

    2017 habe ich ziemlich viele Yakuza-Spiele hintereinander gespielt, allerdings nach Teil 4 (dazu kamen noch Ishin und der Ableger mit Zombies) irgendwie die Lust verloren. Ich habe Teil 5 ein wenig als Überbrückung bis Teil 6 angesehen, auf den ich sehr neugierig war, der dann aber auch liegengeblieben ist. Mittlerweile denke ich, dass das aber gut war, denn Teil 5 kann sehr gut alleine stehen und gehört definitiv zu den besten Teilen der Reihe.

    Diesmal steuert man fünf verschiedene Charaktere, von denen drei bekannt sind (Kiryu, Saejima, Akiyama) und zwei zum ersten Mal spielbar bzw. neu (Haruka, Shinada). Neben dem üblichen Spielablauf haben die Charaktere jeweils noch eine große Nebengeschichte, die überwiegend aus Minispielen besteht, wobei Haruka hier ein wenig rausfällt. Ich mochte vor allem das Taxi-Minispiel mit Kiryu ganz gern. Harukas Abschnitt besteht dabei überwiegend aus Minispielen und hat mir, schon allein wegen dieses Idol-Quatschs, am wenigsten gefallen. Allerdings muss ich hier immerhin mal erwähnen, dass dieser Abschnitt mal ganz anders ist als das typische Yakuza-Spielprinzip. An sich tut es der Reihe ja mal gut, wenn etwas Abwechslung hineinkommt.

    Wie man es ja schon von dieser Reihe kennt, wird die Geschichte hier mal wieder spannend erzählt und auch gut inszeniert, wobei die jeweiligen Kapitel unterschiedlich interessant sind. Gerade bei Harukas Geschichte hätte man einiges weglassen können, die anderen Kapitel fließen dafür gegen Spielende ganz gut zusammen. Lediglich Shinadas Geschichte fand ich am Anfang eher uninteressant, wobei sie auch für die Gesamthandlung deutlich weniger wichtig war. Dafür hatte Shinada den besten Nebencharakter im Spiel (Takasugi). Wobei, wo wir bei Nebencharakteren sind: Es gibt einige im Spiel, die wirklich gut charakterisiert werden; Watase und Baba haben mir z.B. auch wirklich gefallen, und das waren nicht die einzigen davon. Auch hier wird es in Harukas Geschichte wieder etwas merkwürdig, z.B. dann, wenn ein Charakter komisch relativierend über häusliche Gewalt redet (quasi „er hat mich verdroschen, aber ich liebe ihn trotzdem“ … na, ja).

    Was das Spielprinzip angeht, funktioniert Yakuza 5 kaum anders als die Vorgänger, fühlt sich sehr rund und gut spielbar an und hat vor allem gut umgesetzte RPG-Elemente. in Judgement hat man ja leider wieder auf Level verzichtet, hier dagegen levelt man durch Kämpfe und sammelt Fähigkeitspunkte, die man entsprechend verteilen kann (letzteres macht man ja in Judgement immerhin auch noch). Dazu kommt – und auch das hat mir gut gefallen – dass man sich nicht nur in Kamurocho bewegt, sondern mehrere Städte besucht, es gibt also einiges Neues zu sehen, was eine gute Abwechslung zu dem ist, was man in diesen Spielen sonst bekommt.

    Auch musikalisch hat mir Yakuza 5 gefallen, nur leider hat man keine Möglichkeit, die Hintergrundmusik lauterzustellen. Ich fand sie eher leise, was schade ist. Auch hier muss ich aber mal wieder Harukas Geschichte erwähnen, in deren Verlauf man nur komische Popmusik bekommt, die man sich auch wieder hätte sparen können.

    Das Gesamtpaket hier hat mir wirklich Spaß gemacht – angefangen bei der Inszenierung, spannenden Geschichte, bis hin zu den Charakteren und dem runden Spielablauf. Zusammen mit einer guten Spieldauer, die mit ordentlich Handlung gefüllt ist, ist das hier für mich bisher einer der besseren Yakuza-Teile, definitiv übertrumpft von Y0, aber nah dran. Jetzt muss mir nur noch irgendjemand überzeugend erklären, wieso man das hier aus Japan importieren muss, wenn man eine ordentliche Version haben will...

    Spielzeit: 40,5 Std.
    Insgesamt: 9/10
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  18. #78
    Was meinst du damit, man muss es aus Japan importieren? Remaster für PS4 ist doch seit Jahresanfang auch hier (auch physisch) verfügbar.

    Freue mich auch schon auf Yakuza 5, wenn ich in 10 Jahren mal dort angekommen bin. Allgemein scheinen viele Fans ja sehr von Y5 angetan zu sein.

  19. #79
    Ich bin jetzt von der PS3-Version ausgegangen und auch ein bisschen von meinem Stand von 2017/2018, denn da habe ich mich ein wenig geärgert, dass es hier nur eine Version zum Runterladen gab (wieso auch immer). Stimmt, diese Sammelbox gibt es jetzt natürlich.

    Bei welchem Yakuza-Teil bist du denn im Moment eigentlich?
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  20. #80
    Kingdom Hearts – Melody of Memory (PS4)


    Das hier habe ich letztens zufällig gefunden, nachdem ich erst gedacht hatte, es wäre eine weitere, sinnlose Komplettauflage alle KH-Spiele (mit zwei Spielen davon in Form von Sequenzen, hö). Melody of Memory ist ein Rhythmusspiel, in dem zwar auch die Handlung der bisher erschienenden Spiele nacherzählt wird, man aber gegen Gegner kämpft, indem man eben Handlungen im Takt der Musik ausführt. Man hat eine große Auswahl an Musikstücken aus den Spielen, allerdings haben mich wenige davon wirklich vom Hocker gehauen. Die KH-Musik mag ja als Hintergrunduntermalung in den Spielen funktionieren, aber für solch eine Art Spiel schafft es die Musik dann doch nicht, komplett für sich alleine zu stehen. Manche Stücke fand ich auch wirklich gut und vom Rhythmus her sehr gut spielbar, andere plätschern dagegen so ohne erkennbare Musik vor sich hin, dass ich manche Spielabschnitte eher schwer fand. Ohne guten Rhythmus klappt das nun mal nicht so gut.

    Gut gefiel mir, dass die Musikauswahl umfangreich ist und dass man mehrere Spielmodi (Handlung, Wettkampf, „nur so“) hat. Außerdem sammelt man in den Leveln jeweils Erfahrungspunkte, was auch nett ist und dem Spiel einen minimalen Rollenspielcharakter gibt. Einen richtigen Mehrwert hatten die EXP aber nicht, glaube ich. Man kann außerdem Bonuslieder freispielen, die teilweise etwas interessanter sind.

    Beim reinen Spielprinzip merkt man leider, dass die Entwickler keine große Erfahrung mit dieser Art von Spielen haben, denn vom Unterhaltungswert ist das hier nicht gerade mit z.B. einem Hatsune Miku zu vergleichen. Die Musik ist eben zwischendurch belanglos, aber dieser Ableger spielt sich einfach auch nicht so gut wie andere Spiele dieser Art. Eingaben funktionieren manchmal verzögert und ich hatte nie das Gefühl, dass ich zu 100% die Kontrolle über das hatte, was ich hier gemacht habe. Ich bin letztendlich auch bis zum Schluss auf „normal“ geblieben, obwohl ich Rhythmusspiele gerne sehr schwer habe.

    Außerdem fand ich es enttäuschend, wie schnell Kingdom Hearts III, das teilweise die bessere Musik hat, in diesem Spiel abgehandelt wurde. Es gibt nur eine Handvoll Lieder daraus, während es ziemlich viele aus z.B. KH1 und KH2 gibt. Für KH3 gibt es dafür „Let it go“ … na ja.

    Insgesamt gesehen hat mich das hier aber kurzweilig unterhalten – wer Kingdom Hearts mag, kann einen Blick riskieren.

    Spielzeit: 9 Std.
    Insgesamt: 6,5/10
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