Ergebnis 1 bis 20 von 75

Thema: Anime Fall Season 2019

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Muss bei Hoshiai no Sora leider zustimmen. War zuerst einer der vielversprechendesten Titel, aber die kurze Laufzeit hat der Serie nicht gut getan. Aber selbst ohne dieses Problem hätte mich die Schwarzweißmalerei immer noch sehr enttäuscht und das Drama wirkt definitiv dick aufgetragen und teils künstlich. Echt schade, wären dieselben Themen mit entsprechendem Feingefühl aufgegriffen worden, hätte war richtig Gutes draus werden können. Die eine Stelle, wo sie sich über Gender Identity unterhalten, hat ja gezeigt, wie es gut funktionieren kann. Aber die ganze „Alle Eltern sind Arschlöcher“-Sache, oft mit psychopathischen Tendenzen, ist dann doch enorm über das Ziel hinausgeschossen, zumal auch oft recht billig versucht wurde, so Drama und Spannung zu erzeugen.

    Finde die Serie keinesfalls schlecht. Mindestens die Hälfte war ziemlich gut. Aber da wurde einfach zu viel Potenzial verschenkt. Hoffe wenigstens, dass es eine Fortsetzung gibt, sonst wäre das schon ein Schlag ins Gesicht bei dem Ende.

    Chihayafuru 3 ist bisher sehr gut. Ich bin zwar nicht mehr ganz so Feuer und Flamme für die Serie wie früher, aber immer noch recht investiert und qualitativ schließt die Serie gut an die Vorgänger an.

    Radiant S2 ist bisher auch sehr viel besser als die erste Staffel mit ihren Fillern. Schöne Abenteuer-Shōnen-Serie. Kein Top-Titel, aber klassisch und sympathisch.

    Shin Chuuka Ichiban (True Cooking Master Boy) ist vom Stil her richtig schön retro. Liebe die Charakterdesigns und die Musik ist auch ziemlich gut. Ansonsten kann ich aber recht wenig mit solchen Koch-Serien anfangen. Die Duelle sind vorhersehbar und repetitiv. Dass die Serie sich so extrem ernst dabei nimmt, macht es aber stellenweise ganz lustig. Das chinesische Setting ist ebenfalls erfrischend. Aber insgesamt eher ein Titel, der in der Masse untergeht und zudem ja auch kein richtiges Reboot ist, sondern irgendwo mitten in der Story einsetzt (man kommt aber gut rein).

    Die Designs sind echt total 90er/00er:


    Dr. Stone hat mir letztlich doch recht gut gefallen. Suspension of Disbelief ist natürlich nötig, aber ich bin froh, dass Senkuu nicht als der Übermensch ausgespielt wird, der alles im Alleingang schafft und ein absolutes Mastermind ist. Ist er natürlich in gewisser Weise, manchmal auch zu sehr, aber es hält sich noch in Grenzen. Ansonsten auch sehr erfrischend, dass Kämpfe bisher kaum eine Rolle spielen. Setting ist auch mal was anderes. Die Backstory mit Bakuya war von der Idee recht schön, aber leider etwas cringy von der Umsetzung, gerade wenn dann die Pop-Songs spielten. Wirkte sehr gezwungen. Insgesamt aber eine solide Umsetzung eines soliden Mangas. Kein Meilenstein und auch produktionstechnisch eher im Mittelfeld, aber die Serie unterhält.

    GeGeGe no Kitarou ist weiterhin gewohnt solide bis sehr gut. Besonders toll sind viele der Folgen, die gesellschaftliche Themen aufgreifen, oft nur wenige Wochen, nachdem sie in den Medien brisant geworden sind (wie der Jump-„Skandal“ als behauptet wurde, Frauen können die Herzen von Jungen nicht verstehen, weshalb es auch keine in der Redaktion gäbe). Oder auch Diskriminierung/Ausnutzung ausländlischer Arbeitskräfte in Japan. Animes sind ja sonst sehr handzahm und unpolitisch, Gesellschaftskritik findet eigentlich selten statt und wenn, dann auch konzeptioneller Ebene. Kitarou ist da wirklich ein sehr großer Ausnahmefall, und dann auch noch bei einer kindergerechten Serie. Das muss echt immer wieder lebend hervorgehoben werden. Wirkliche Hänger gibt’s eigentlich keine, aber einige Episoden haben sich in ihrer Art mittlerweile doch recht oft wiederholt. Würde gern wieder ein paar mehr Folgen haben, die etwas melancholischer sind.

    Geändert von Narcissu (03.01.2020 um 02:07 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Aber die ganze „Alle Eltern sind Arschlöcher“-Sache, oft mit psychopathischen Tendenzen, ist dann doch enorm über das Ziel hinausgeschossen, zumal auch oft recht billig versucht wurde, so Drama und Spannung zu erzeugen.

    Finde die Serie keinesfalls schlecht. Mindestens die Hälfte war ziemlich gut. Aber da wurde einfach zu viel Potenzial verschenkt. Hoffe wenigstens, dass es eine Fortsetzung gibt, sonst wäre das schon ein Schlag ins Gesicht bei dem Ende.
    Soweit ich das mitbekommen habe will der Director davon die Geschichte wohl auf jeden Fall weitermachen. Ob das jetzt als Anime wird ist natürlich offen. Anscheinend hatte er ja auch die Entscheidung getroffen, dass man die Serie einfach normal produziert, als bekannt wurde, dass sie nur 12 statt 24 Episoden bekommen. In der Hoffnung, dass er das noch weitermachen kann. Das Problem mit den vielen kaputten Eltern ist ja, dass keine der Beziehungen wirklich angegangen wird. Ich meine, alleine Makis und Tomas Probleme würden ausreichen, um eine Show mit 12 Episoden zu füllen.

    Dein Fazit kann ich aber unterschreiben, es war definitiv ne unterhaltsame Show, auch wenn sie gegen Ende halt irgendwie zum Drama-Schlock wird. Wobei ich zumindest noch anmerken würde, dass mir die Show sicherlich in Erinnerung bleibt. Was ich bei der Fülle an Anime Shows, die jede Season rauskommen, noch nicht mal so unwichtig finde *g*


    Übrigens, hier kann man Aki Toyosaki bei ihrer Ristarte Performance aus Cautious Hero mal zugucken. War echt geflashed, dass sie das alles in einem Take runterkloppen kann, bei den Stimmwechseln. Hatte ja schon öfter mal erwähnt, dass Ristarte meiner Meinung nach die Show macht und ohne ihre Performance wär da sicher ne Menge verloren gegangen.

    Geändert von Sylverthas (03.01.2020 um 21:15 Uhr)

  3. #3
    No Guns Life 12: Die Ep an sich fand ich nicht schlecht, aber so als Staffel-Abschluss etwas unbefriedigend. Ist halt ein einfacher Fall, auch wenn ein paar Sachen später sicherlich nochmal relevant werden bzw. mehr Infos dazu kommen werden. Soweit hat mir die Show gut gefallen und ich freue mich schon darauf, wenn es mit Season 2 weitergeht. Allerdings rechne ich bislang nicht damit, dass der Hauptplot abgeschlossen werden kann, von daher bin ich gespannt, wie sie dann das Ende handhaben werden. Ansonsten finde ich, dass die Serie durchweg ihr Niveau halten konnte und auch die Charaktere haben mir durchweg gefallen. Einige der Gegenspieler schwächeln etwas. Und man muss mit dem nicht ganz ernsten Tonfall der Serie zurecht kommen. Ich mag es^^

    Babylon 08: Die ganze Sache hat unseren Polizisten echt hart getroffen und die Anspannung ist immer noch da. Irgendwie erwartet man immer, dass gleich noch jemand stirbt. Durch den Schwenker fühlt es sich aber auch irgendwie wieder wie Ep 1 an, wo ich das ganze noch etwas zu trocken / langweilig fand. Klar, die Ep legt wieder neue Grundlagen, aber besonders spannend ist es nicht. Und ich wäre nicht überrascht, wenn eine gewisse Person im Moment auf einer Städtereise ist.

    Keishichou Tokumubu Tokushu Kyouakuhan Taisakushitsu Dainanaka: Tokunana 11-12: Das Finale war leider murks. Hauptsächlich von der Story und Warlock her, die Special 7 Charaktere gingen weitesgehend in Ordnung, auch wenn Rookies Zusammenbruch vielleicht etwas zu übertrieben war. Ich hab ehrlich gesagt bis zum Schluss darauf gewartet, dass sie erklären wie sie Warlock nun geschlagen haben. Aber offenbar hat er halt verloren weil ist so.

    Tja, kann den anderen nur zustimmen. Die Charaktere waren gut und die Interaktionen mit den Familien hat mir auch gefallen. Darüber hinaus hat man aber eine vermurkste Story, schwache Animation und von der Fantasy wird eigentlich nur eine handvoll Dinge genutzt. Den Rest hätten sie auch einfach weglassen können, wenn sie eh nichts damit anstellen.

    Boku no Hero Academia 4th Season 11 (74): Tolle Ep, auch wenn ein Teil des Kampfes über Standbilder abgehandelt wurde. Müssen wohl auch ein bisschen einsparen. Aber kann sein, dass da andere Serien meinen Eindruck einfach trüben momentan^^ Lemillion darf zeigen was er drauf hat und das er durchaus einen beeindruckenden Helden abgibt. Der Yakuza Boss scheint allerdings unterschätzt zu haben, dass es für viele Führungsstile Anhänger gibt. Zumindest scheinen Chiakis Anhänger kein Problem mit ihm zu haben.

    Boku no Hero Academia 4th Season 12 (75): Jetzt gehts wohl Schlag auf Schlag weiter. Overhaul zeigt seine Bossgegner Qualitäten. Das dürfte noch knifflig werden. Bin mal gespannt, ob sie den Kampf nun in der nächsten Ep abschließen oder es sich noch etwas länger zieht. Sind ja schließlich noch so einige Charaktere im Umlauf^^

  4. #4
    Honzuki no Gekokujou: Shisho ni Naru Tame ni wa Shudan wo Erandeiraremasen 13: Ah ja, war ja klar, dass der Kirche beitreten nicht ohne Schattenseiten sein würde. Jetzt muss sie versuchen dafür einen guten Deal hinzubekommen. Benno hat ihr schon entsprechend den Kopf gewaschen, ist aber auch bereit ihr zu helfen. Auf ins Finale^^

    Babylon 09: Steigert sich wieder und die Ermittlung war auch interessant, wie sie nach unterschiedlichen Hinweisen ausschau halten.

  5. #5
    Babylon [9-10]
    Ich frag mich ja echt, wie die das jetzt in 2 Episoden noch alles aufdröseln wollen. Nächstes Mal gibts dann wohl die großen Konferenzen und ich schätze der Plan von Ai wird dann richtig durchstarten? Bin nicht ganz sicher, ob es so eine gute Idee war, die Show derart zwischen Psychothriller und Sozialkritik (-drama?) aufzuteilen.

    Und ich hab jetzt auch mal einfach ne ganz flache Frage, weil mich das schon ziemlich lange wurmt.

    Geändert von Sylverthas (14.01.2020 um 08:47 Uhr)

  6. #6
    Babylon 10: Es baut sich auf jedenfall etwas auf. Könnte dann sogar recht schnell gehen, je nach dem wie es ausgeht und wieviel Epilog sie geplant haben, um die Auswirkungen zu zeigen.

  7. #7
    Ja, ich stimme Dir zu - am Ende ists eher ne moralische Frage bzw. Diskussion. Als sich alles noch auf Japan beschränkt hat, hatte ich gar kein Problem damit. Aber diese Ausdehnung auf die ganze Welt kommt mir doch einfach reichlich plump und simpel vor. Was schade ist, weil es ein Thema ist, was durchaus interessant zu diskutieren wäre. Btw. fände ich Euthanasie in diesem Kontext sogar noch mal spannender, aber schätze, das wäre dann doch etwas gewagt gewesen? Bei dem Thema hätte man dann auch mehr Boden gehabt, weil die halt wirklich fast überall auf der Welt verboten ist.

    Übrigens, was Gesetze gegen Selbstmord angeht: es gibt Länder, in denen das verboten ist. Natürlich ändert das wenig, wenn er gelingt. Aber im Fall, dass der Selbstmord fehlschlägt, greift das wohl. Ehrlich gesagt glaube ich, dass das größte Erbe von der Show das sein wird, dass man einfach mehr über das Thema nachgedacht hat - egal, ob Babylon jetzt am Ende komplett Sinn ergibt oder nicht. Sie behandelt es ausführlich genug, dass man genug Material hat. Aber nicht so ausführlich, dass am Ende keine Show mehr rauskommt, die man sich anschauen kann. Schätze das ist schon mehr, als man über die meisten Anime sagen kann, bei denen man die Themen dann relativ schnell vergisst, weil sie eh so "seicht" waren. Wir müssen nur hoffen, dass jetzt in den letzten beiden Episoden keine Alieninvasion oder so kommt *g*

  8. #8
    Schau an, wieder was gelernt. Allerdings hoffe ich das in nächster Zeit niemand meinen Suchverlauf checkt. So rein vom Überfliegen der Liste scheinen die meisten aber keine hohe Strafe zu verhängen bzw. die englischen Begriffe klingen recht harmlos (Also Fehlverwalten vs. Straftat).

    Euthanasie würde auf jedenfall mehr Zündstoff liefern, aber auch die Seiten klarer in Gut / Böse trennen.
    Aber es stimmt auf jedenfall, dass die Show zum Nachdenken anregt und man so auch auf Informationen stößt, die einem vorher nicht so bewusst waren.

    Mh und Aliens! wäre auch eine gute Erklärung für Ai

    Honzuki no Gekokujou: Shisho ni Naru Tame ni wa Shudan wo Erandeiraremasen 14: Das Finale rückt nochmal die Perspektive zurecht, was ich so nicht erwartet hätte. Hat mich echt überrascht. Und ich hoffe mal, den Vertrag haben sie magisch besiegelt.

    Eine schöne Isekai Show, wo der Fokus mal nicht auf der ganzen Welt liegt oder in übermächtigen Fähigkeiten, sondern einfach nur auf einer Stadt und wie man an Bücher kommen kann. Wobei Wissen / Technologie auch einen großen Effekt haben kann, aber Mains Einfluss reicht nicht so weit. So gibt es ein paar Kleinigkeiten neben den Büchern aber auf jedenfall keinen großen Sozialen Umschwung^^ Man kann das finde ich sehr gut nachvollziehen. Ich selbst habe bei einigen Sachen auch gedacht "Ach ist doch nur..." aber in einer mittelalterlichen Welt haben die Sachen halt andere Werte.
    Von daher freue ich mich schon auf die 2te Staffel. Genug Content haben sie ja noch vor sich bei momentan 22 LN Bänden.

  9. #9
    Man, irgendwie klingt der Bücherwurm konzeptuell schon echt interessant. Vielleicht sollte ich doch mal ein bischen mehr reinschauen, eventuell ists nicht so schnarchig wie ich erst befürchtet habe^^

    HeroAca [77]:
    Puh, der Arc ist vorbei. Diese Episode hat mir sogar richtig gut gefallen, endlich nicht vollgestopft mit sinnlosen Kämpfen, die mich kein Stück interessieren. Dafür mit dem Nachbeben von Overhauls "Terror". Dass

    Insgesamt hat mir der Arc nicht besonders gefallen. Die oben erwähnten Kämpfe, die wirklich meine Geduld strapaziert haben, werden auch noch ewig unterbrochen durch aufgezwungene Exposition. Aber ja klar, da man die Backstories von den Charakteren nicht kannte, musste man ja bei jedem Kampf noch ganz schnell was zwischenschieben - wo bleibt denn sonst der emotionale Effekt?!
    Dann war das Setting auch einfach langweilg: viele graue Gänge und Hallen. Besonders in der Mitte hatte ich das Gefühl, dass hier gar nichts vorrangeht. Die Yakuza waren (wegen der Erzählstruktur?) auch einfach uninteressante Gegner. Sie waren zwar bedrohlicher als die League of Villains, aber letztere gefallen mir alleine deswegen besser, weil sie nicht so "blass" wirken. Hätte mir btw. gegen Ende ein wenig mehr Action von ein paar der anderen Charaktere gewünscht. Dass der finale Kampf dann quasi nur von Deku ausgetragen wird war lame. Overhaul war ja gerade so aufgesetzt, dass man sehr gut Komboangriffe hätte man machen können. Auch aus seinen Fähigkeiten hat man dann irgendwie gar nicht so viel interessantes rausgeholt, wie ich erst vermutet hätte.

    Ein paar positive Sachen gabs aber schon: Togas Auftritte waren wieder der Knaller, ich wünschte mir sie würde mehr Screentime bekommen. Eri fand ich gut und auch wie ihre Kräfte später benutzt wurden war in Ordnung. Overhaul war ne zeitlang recht bedrohlich, nur gegen Ende als er seine Final-Boss-Transformation durchlebt hat konnte ich ihn nicht mehr ernst nehmen. Der Endkampf in Episode 76 war wieder gut animiert - wenn auch maßlos übertrieben, aber OK. Mirio als Charakter ist mir während der Staffel immer lieber geworden. Die ersten paar Episoden fand ich rückblickend, trotz des langsamen Aufbaus, neben der 77., wohl am besten. Da kam Overhaul auch noch recht mysteriös und bedrohlich rüber.

    Aber immerhin hat diese Episode wieder mein Interesse an der Serie entfacht und ich bin gespannt darauf, wo es jetzt hingeht und ob die League of Villains mal was geschissen bekommt *g*

    edit: Danke Dnamei, habs editiert. Hab über Folge 77 gesprochen.

    Geändert von Sylverthas (18.01.2020 um 23:14 Uhr)

  10. #10
    Die Show wird schon interessanter, je mehr Element dazukommen, aber es dauert halt ein wenig und die Show ist die meiste Zeit über nicht sonderlich dramatisch, bis auf bestimmte Ausnahmen. Spätestens bei Ep 6 dürfte man aber wissen, ob's passt oder nicht, weil da auch der Händler dazukommt. Aber 6 eps sind natürlich schon eine Menge, wenn einem die Sachen davor zu ruhig sind.

    Ich glaube dein Spoiler zu HeroAca bezieht sich auf Folge 77 nicht 76^^

    Boku no Hero Academia 4th Season 13 (76): Die emotionale / wichtige Szene hat diesmal nicht so richtig gezündet bei mir. Sie war nicht schlecht, aber die Umsetzung hat mich nicht mitgerissen. Denke mal mit der nächsten Ep dürfte der Arc abgeschlossen sein und ich bin jetzt hauptsächlich darauf gespannt, wie sie einer bestimmten Sache einen Riegel vorschieben.

    Boku no Hero Academia 4th Season 14 (77): Jup, damit ist der Arc vorüber.

    Die League of Villains hat nun defintiv den Vorteil, dass man deren Mitglieder nun schon besser und länger kennt. Von daher haben mir deren Auftritte auch gut gefallen. Dagegen konnten die Yakuza mit der kurzen Zeit natürlich nicht viel ausrichten.

  11. #11
    Zu Eris Kräften: ja, das ist interessant, wo da genau die Limitierungen liegen. Das "Schöne" ist ja immer, dass keiner die Kräfte 100% kennt, sondern man sie ja eher empirisch herausfindet. Ist natürlich für nen Battle Shounen ziemlich geil *g*
    Ohne den Gedanken hätte ich wohl viel härter geraged, weil Deku die Zukunft verändert, die Nighteye gesehen hat - obwohl es natürlich schon eine Übertreibung ist, dass Nighteyes Fähigkeit bisher immer zu 100% funktioniert hat, aber in diesem einen Fall nicht mehr. Also hat sie, sagen wir mal, eine 99% Erfolgsrate? :D


    Nach ein wenig Überlegung... vielleicht hab ich Overhaul im letzten Post zu schlecht verkauft. Möglicherweise. Erstmal muss ich zugeben, dass ich einige der Episoden nur mit halber Aufmerksamkeit verfolgt habe. Das passiert mir recht schnell wenn Shows zu kampflastig werden. Vielleicht ist das, was ich gleich schreibe, falsch bzw. nur mein Headcannon:

    Geändert von Sylverthas (24.01.2020 um 00:09 Uhr)

  12. #12
    Hm, soll ich die Posts in den MHA-Thread schieben?

    Ich denke, das Ganze gehört wieder zu diesem narrativen Kniff bzw. Genrebruch, den My Hero Academia als Gesamtserie verwendet: Klarmachen, dass die Schurken dieses Settings eeeeeigentlich keine große Gefahr für die Gesellschaft darstellen, da diese Gesellschaft mit ihren kommodifizierten Helden viel zu straff durchorganisiert ist – in einem gewissen Sinne also wie die Realität, im Gegensatz zum typischen Shonen-Setting, in dem individuelle Stärke mehr als alles andere zählt. Die letzte wirklich reale Gefahr ist mit All-for-One ja schon seit Jahren gebannt, und selbst wenn ein mächtiger Schurke Chaos anrichtet, wird es mit ziemlicher Sicherheit bei ein paar Dutzend Casualties und vielleicht dem einen oder anderen toten Helden bleiben, bevor er geschlagen wird. Die Arcs bisher waren auch immer alle sehr lokal oder persönlich limitiert, und das eskaliert auch nur gaaanz langsam. Deshalb hat man am Anfang auch so einen krassen Moment mit Stain, der einen Ansatzpunkt gefunden hat, um diese Gesellschaft in den Grundfesten zu erschüttern, deshalb hat die League of Villains genauso einen "langsamen" Zero-to-Hero-Arc (Höhö!) wie die Helden, und deshalb wird die Fallhöhe deutlich krasser sein, wenn das erste mal _wirklich_ deutlich wird, dass es auch in diesem Setting existenzielle Bedrohungen für die Gesellschaft geben kann. Blöd gesagt: Bei MHA geht es im narrativen Kern nicht um Fisticuffs, sondern um die generelle Richtung einer Gesellschaft, wie labil sie sein kann, und wer sich mit welchen Fisticuffs für welche Richtung einsetzt. Ich habe bei MHA bspw. immer auch das Gefühl gehabt, dass man sowohl die Schurken selbst als auch ihre Wahrnehmung und Wirkung in der Welt sehr viel direkter mit realen "Unruhestiftern" vergleichen kann, also Terroristen/Widerstandskämpfern, Kleinkriminellen, organisierten Kriminellen etc ... fühlt sich für mich oftmals deutlich realer an als bspw. ein Naruto, ein One Piece oder ein Naruto, die ja eigentlich auch mit handfesten gesellschaftlichen Zusammenhängen arbeiten. Und ich denke, das liegt nicht nur am realitätsnahen Setting, sondern auch an der Art und Weise, wie persönliche und gesellschaftliche Kraft in der Serie funktionieren.

    Eine Ironie ist mir bspw. auch aufgefallen: Dafür, dass One-Punch-Man immer so für seine Subversion von Shonen-Tropen gelobt wird, ist MHA gedanklich zwei Schritte weiter, was die tatsächlichen Auswirkungen von Shonen-Helden in der Realität angeht ... und nimmt sich dabei auch noch ganz verlässlich ernst. ^_~

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •