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Thema: Google Stadia - Zukunft des Gamings?

  1. #21

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    An und für sich ist Google Stadia eine interessante Sache, aber gleichzeitig ist sie für mich auch total uninteressant. Sollte das die Zukunft des Gamings sein bzw. alle Hersteller irgendwann nur noch auf Streaming setzen, ist das Thema Videospiele der Neuzeit für mich gegessen. Ich bin Sammler und mag es meine Spiele in irgendeiner Art und Weise anfassen zu können. Selbst wenn es also irgendwann nur noch Streaming gibt, bin ich jetzt schon bestens mit meiner Sammlung vorbereitet, mich Jahre nur damit beschäftigen zu können. Da kann mir dass dann alles egal sein.

  2. #22
    @ N_snake


    Stimmt was MGS angeht. Strategieberatung? Ist bestimmt "Lustig" so bei Berger oder Bain, aber ob da noch Zeit fürs Gamen (per Google Stadia) bleibt? lol

  3. #23
    Hallo zusammen

    Möchte euch gerne zu Google Stadia, etwas fragen.

    Meint Ihr, ob es technisch umsetzbar / machbar wäre mit den heutigen Möglichkeiten, das es zu keinen Latenzproblemen oder Eingabeverzögerungen kommt via Cloud Gaming. Quasi, wie vor dem heimischen Pc / Konsole. Sodass sich auch schnelle FPS-Shooter spielen lassen und auch für kompetitive Gaming ausgelegt ist?

    Es wird ja immer davon geredet, die nächste Konsolen-Generation soll die letzte mit fester Hardware sein.
    Ob das aber mit der Latenz und Eingabeverzögerung, wirklich am Schluss auch so perfekt ist, wie vorm eigenen Rechner, da habe da eher sehr große bedenken.

    Was meint Ihr den dazu, kenne mich da leider nicht so besonders aus.
    Vielleicht gibt es hier ja jemand, der mir dazu seine Meinung dazu sagen kann.

  4. #24
    Zitat Zitat von MrPanther Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen

    Möchte euch gerne zu Google Stadia, etwas fragen.

    Meint Ihr, ob es technisch umsetzbar / machbar wäre mit den heutigen Möglichkeiten, das es zu keinen Latenzproblemen oder Eingabeverzögerungen kommt via Cloud Gaming. Quasi, wie vor dem heimischen Pc / Konsole. Sodass sich auch schnelle FPS-Shooter spielen lassen und auch für kompetitive Gaming ausgelegt ist?

    Es wird ja immer davon geredet, die nächste Konsolen-Generation soll die letzte mit fester Hardware sein.
    Ob das aber mit der Latenz und Eingabeverzögerung, wirklich am Schluss auch so perfekt ist, wie vorm eigenen Rechner, da habe da eher sehr große bedenken.

    Was meint Ihr den dazu, kenne mich da leider nicht so besonders aus.
    Vielleicht gibt es hier ja jemand, der mir dazu seine Meinung dazu sagen kann.
    Auf absehbarer Zeit wird es immer zu Zeitverzögerungen kommen. Das ist halt ein Physikalisches Problem, die Daten benötigen ihre Zeit um von A nach B und wieder zurück zu A zukommen.
    Wenn sich das Streamen aber mehr und mehr durchsetzt werden die Spiele aber darauf ausgelegt sein das man eine Latenz hat. Die Spiel Mechanik wird also einem vorgaukeln das es keine Latenz gibt, was übrigens heute auch schon der Fall ist nur nicht in dem ausmass.


    Aber für die nächsten Jahre wird das nichts, wirklich lagfrei geht Nichtmals wenn die Server im Selben Ort stehen. In der Ecke wo ich Lebe kann man das einigermaßen sogar testen. Ein paar Hundert meter von mir weg stehen Server Farmen von Sony und MS für PSN und XBOX live (übrigens im Selben Gebäude) diese sind für ein teil SW Deutschlands und Frankreich/Luxenburg zuständig. PSNow soll da auch drauf berechnet werden, dennoch habe ich da 150-200MS Verzögerungen obwohl es ja Quasi neben mir berechnet wird.
    Als Erklärung wurde mir gesagt das es nicht sein muss das ich auch auf diese Server komme nur weil ich gerade da Wohne, sondern da hin geschickt werde wo Ressourcen frei sind xD


    Am Rande, die einzige Technik die in Entwicklung ist um nahe zu ohne Verzögerung Daten auszutauchen ist Quantenverschränkung, das wird aber noch viele Jahrzehnte auf sich warten lassen bis das Spruchreif ist.

    Geändert von Fallout (23.03.2019 um 16:09 Uhr)

  5. #25
    Da Stadia auf Linux basiert, könnte ein schöner Nebeneffekt sein, dass große Entwicklerstudios dieses demnächst verstärkt unterstützen. Damit könnte der Traum von der windowslosen Welt endlich wahr werden.

  6. #26
    Zitat Zitat von dasDull Beitrag anzeigen
    Damit könnte der Traum von der windowslosen Welt endlich wahr werden.
    Für viele ist das aber eher ein Albtraum.

  7. #27
    Zitat Zitat von Eisbaer Beitrag anzeigen
    Für viele ist das aber eher ein Albtraum.
    Für mich zumindest nicht, ich nutze Windows eigentlich nur wegen der Videospiele (und habe Linux bereits 7 Jahre lang ausschließlich auf dem Desktop genutzt). Um genau zu sein wegen Final Fantasy XIV. Bei einem MMO kann ich es mir nämlich nicht leisten zu warten, bis Wine wieder soweit ist das Spiel problemlos zu packen nach einem Major/Minorpatch. Und Konsolen sind gerade bei diesem Genre absolut gar keine Alternative für mich.

    Geändert von Ashrak (25.03.2019 um 18:40 Uhr)

  8. #28
    Zitat Zitat von dasDull
    Da Stadia auf Linux basiert, könnte ein schöner Nebeneffekt sein, dass große Entwicklerstudios dieses demnächst verstärkt unterstützen. Damit könnte der Traum von der windowslosen Welt endlich wahr werden.
    So wie ich das verstanden habe, will Google sein Stadia auf alle (!) Plattformen bringen. Es soll auf jedem Fernseher, jedem Smartphone, jedem Tablet und jedem Wäschetrockner funktionieren. Das mit der windowslosen Welt wird aber wohl Wunschdenken bleiben. Ich denke, Du spekulierst darauf, dass Spiele dann auch für den stationären Gebrauch neben Windows für Linux erscheinen. Dass quasi der Linux-Build auf der "Installations-CD/Image-Datei" beiliegt. Aber das glaube ich nicht. Sonst wäre es heute auch schon öfter so. Schließlich erscheint ja ein Großteil aller Spiele auf der Playstation 4 und ist damit theoretisch sogar Mac-OS-X-kompatibel. Also wäre es auch kein Hexenwerk, diese Software linux-tauglich zu machen. Aber es macht keiner. Und so wird es bei Stadia auch sein. Die Hardware wird auf irgendeinem Linux/FreeBSD-Derivat laufen. Aber die Builds für die stationären Systeme (PC, Handhelds, Konsolen) werden wohl nur als Windows-Version erscheinen. Aber wenn Du eh streamst, brauchst Du natürlich kein Windows mehr.

    Zitat Zitat von Ashrak
    Zitat Zitat von Eisbaer
    Für viele ist das aber eher ein Albtraum.
    Für mich zumindest nicht, ich nutze Windows eigentlich nur wegen der Videospiele (und habe Linux bereits 7 Jahre lang ausschließlich auf dem Desktop genutzt). Um genau zu sein wegen Final Fantasy XIV. Bei einem MMO kann ich es mir nämlich nicht leisten zu warten, bis Wine wieder soweit ist das Spiel problemlos zu packen nach einem Major/Minorpatch. Und Konsolen sind gerade bei diesem Genre absolut gar keine Alternative für mich.
    Da ich immer Ärger mit Computern habe, gehöre ich seit 2006/2007 der UNIX-Fraktion an. Auch hier ist nicht alles Gold, was glänzt, aber ich komme halbwegs mit Mac-Workstation und Linux-Büro-PC zurecht. Besser als mit Windows. Ich habe dann einmal während meiner Diplomarbeit in einem Unternehmen gearbeitet (6 Monate lang) und einige Dramen erlebt wegen Firmen-Computern mit Windows-Installationen (XP und 7). Und ich habe auch vor einem Jahr mal wieder Windows 10 "ausprobiert", da ja die Software-Kompatibilität bei Windows am größten ist und es eben auch dafür alle Spiele gibt und ich wissen wollte, ob Microsoft nun endlich im 21. Jahrhundert angekommen ist.

    Besonders perfide Anekdote am Rande: Die Siedler 7 hatten damals einen Always-On-Kopierschutz auf dem Mac. Vor einigen Jahren wurde dann die Version einfach eingestellt. Anstelle den Kopierschutz herauszupatchen, stellt das Spiel einfach seinen Dienst ein. Ich habe leider auch noch keinen Crack gefunden, um das rechtmäßig erworbene Single-Player-Spiel weiterspielen zu können. In der Siedler-Retro-Collection hat man jetzt übrigens die Siedler 7 neu veröffentlicht, ohne Kopierschutz, aber nur noch für Windows. Das heißt: Wer jetzt die Siedler 7 spielen will, muss es sich noch einmal kaufen und braucht Windows. Da führt kein Weg dran vorbei, wenn Du spielen willst.

    Und so ist es bei fast allen Spielen. Gab es Witcher 2 und Assassin's Creed 2 noch für den Mac (für letzteres hab ich damals sogar einen Crack gefunden, sodass ich es auch heute noch verwenden könnte), so erschienen alle Nachfolger nur noch für Windows. Heutzutage erscheint kein Spiel mehr - bis auf Yooka Laylee - für eine andere Plattform als Windows. Also braucht man zum Spielen Windows.

    Allerdings hab ich mit Windows 10 richtige Probleme gehabt. Ich finde mich einfach nicht zurecht und fühle mich wie ein Rentner, der das erste Mal einen Computer bedient. Mac und Linux machen es einem irgendwie auch leichter. Und dann lief Windows noch nicht einmal vernünftig - Elster Formular (der Hauptgrund warum ich Windows noch einmal ausprobiert habe) ließ sich nicht einmal installieren. Um zu spielen benötigt man auch zusätzlich meist noch eine sehr teure Hardware. Ich kann zwar die alten Kiseki-Spiele spielen, weil die null Systemanforderungen haben, aber schon Tomb Raider (2015) läuft nur noch ruckelnd mit gerade mal 720p. Und das, obwohl die verbaute Grafikkarte die dreifache Leistung der PS3 hat (700 GFlops - wenn ich mich nicht täusche sogar mehr als die Switch). Auf dem Macbook unter Mac OS X mit 1,8 TFlops-Karte läuft es aber dann ganz flüssig und in 1800p! Dann gibt es bei Windows auch noch ständig Treiberschwierigkeiten... Wenn ich einen externen Datenträger per USB an den PC anhänge, braucht Windows erst einmal zwei Minuten Zeit, bis er "nun verwendet werden kann". Immer noch! In 2018!

    @Topic: Dennoch - trotz schwächelndem PC - ist Streaming keine Alternative für mich. Das mag auch ein wenig an der Internetleitung liegen und an der Tatsache, dass sie jetzt in Niederbayern und dem Sauerland keine Leitungen mehr verlegen und dafür versuchen flächendeckend LTE auszubauen (wobei man für das Onlinespielen nicht nur Datenrate, sondern auch kurze Ping-Zeiten braucht)...

    Ich befürchte aber auch, dass Streaming die Spiele verändert. Noch ist kein Modell für Stadia bekannt. Wird es ein Abo? Müssen bestimmte, keine oder alle Spiele gekauft werden? Gibt es einige Spiele auch nur noch für kurze Zeit? Das Problem wird sein, dass bei einem lukrativen Angebot (nicht so wie Sonys PSNow) der Kickoff für das Spielestreaming endgültig erfolgen könnte. Und Google hat die Kohle dafür. Steam hatte lange Zeit die Vorherrschaft im PC-Sektor, wo man allerdings das Spiel tatsächlich noch "besitzt", zumindest die Rechte es auszuführen. Und ist ein Spiel einmal installiert, dann wird es bis zum Zusammenbrechen oder Plattmachen des Systems laufen. Die nächste Stufe - das Streaming - verlagert diesen Schritt in die Cloud. Auch wenn Dein Streaming-Gerät noch funktioniert. Wenn der Dienst versagt, dann geht nix mehr.

  9. #29
    Zitat Zitat von Cuzco Beitrag anzeigen
    Da ich immer Ärger mit Computern habe, gehöre ich seit 2006/2007 der UNIX-Fraktion an. Auch hier ist nicht alles Gold, was glänzt, aber ich komme halbwegs mit Mac-Workstation und Linux-Büro-PC zurecht.

    Natürlich nicht und das habe ich auch nicht geschrieben. Ich wollte nur darauf hinaus, dass es für mich kein Albtraum wäre, da ich Linux schon genutzt habe und ich das vom Aufbau her besser nachvollziehbar fand. Außerdem ist die Community schlicht kompetenter bei Problemlösungen. Wenn es bei Windows irgendein Problem gibt, bestehen gefühlt 80% aller Antworten in den Threads aus einer Kombination von "hast du schon versucht zu rebooten?", "hast du das Programm schon neu installiert?" und/oder "hast du Windows schon neu aufgesetzt?". Absolut klasse und echt hilfreich um das Problem selbst zu beheben.

  10. #30
    Das Gemeckere über Windows ist allerdings auch aus den 90ern.
    Einzig Vista war zuletzt eine Katastrophe und Windows 8 wurde aufgrund der Oberfläche nicht so ganz angenommen. 7 und 10 machen nicht mehr Probleme als Linux oder MacOS und sind sauber und stabil laufende Systeme.

    Aber gut, ist ja eigentlich nicht das Thema hier. Letztendlich spielte meine Aussage nur darauf an, dass man die Anzahl der Linux-Liebhaber an einer Hand abzählen kann und daran wird sich wohl auch die nächsten 100 Jahre nichts ändern. Windows ist so etabliert und der kurze Linux-Hype ist inzwischen auch wieder vorbei.Ich bin jedenfalls froh, dass ich hier "fast" kein Linux administrieren muss. Hatte da schon während meiner Ausbildung keinen Spaß dran.

  11. #31
    Zitat Zitat von Eisbaer Beitrag anzeigen
    Das Gemeckere über Windows ist allerdings auch aus den 90ern.
    Nicht unbedingt. In den 90ern waren auch Mac OS (System 8!!!) eine halbgare Katastrophe. So wie Windows 98. Seit XP/ Mac OS X ist es mittlerweile nur zum Normalfall geworden, dass Systeme nicht mehr regelmäßig abstürzen. Allerdings habe ich aus nächster Nähe erfahren, wie in einer anderen Firma Leute wegen Burnout krankgeschrieben wurden, weil ihre Computer ständig irgendwelche betriebssystembedingten Probleme (Win 7/8) verursacht haben. Die Geschäftsführung dieser hat sogar darüber beratschlagt, ihre Systeme auf Linux umzustellen. Der Nachteil ist jedoch da, dass die Supportfirma dann abspringt und eigene Mitarbeiter für den technischen Support eingestellt werden müssen. Zudem müsse alle Software umprogrammiert werden. Also nicht praktikabel das Ganze. Vor allem brauchte es ca. fünf Jahre bis sich die neuen Systeme eingespielt hätten. Letztlich hat man den betroffenen Mitarbeitern - soweit das möglich war - Macs zur Verfügung gestellt, was das ganze Problem dann etwas entschärft hat.

    Der Nachteil an Linux (und auch Mac) ist definitiv das mit der Administration und dass man schon ein halber Programmierer sein muss, um Funktionen, die bei Windows selbstverständlich (z.B. Benutzerkonten einschränken, Rechtemanagement) sind, angemessen zu verwalten. Ich persönlich bin aber kein Freund von eingeschränkten Benutzerkonten und bin mit so etwas schon des Öfteren an die Grenzen gestoßen (und das wohlgemerkt nur bei Anwendung von Software!), weshalb ich teilweise alle zwei Stunden zum Support laufen musste, um z.B. eine einmalige Installation oder die Möglichkeit zu Speichern freischalten lassen musste. Irgendwann haben sie mir dann Admin-Rechte gegeben, sodass ich die mir zugetragenen Aufgaben erfüllen konnte.

    Aber jetzt lassen wir das. Ich wollte eigentlich nicht so viel dazu schreiben. Aber dass die Kritik aus den 90ern stammt, stimmt nicht. Bis heute gibt es Dinge, die Dich vor allem beim kreativen Arbeiten einschränken und zusätzlich sind die Nutzungsbedingungen von Microsoft nicht unbedingt datenschutzkonform und teilweise eine Gängelung (was die Lizenzen betrifft). Zudem benötige ich eine vernünftige Audio-Schnittstelle, nicht dieses ASIO, wo Leute ihr Audio-Interface zum Fenster rauswerfen, obwohl das gar nichts dafür kann. Das macht Apple alles besser, lässt sich den Dienst aber sehr. fürstlich bezahlen.





    Jetzt aber wieder zum Thema: GOOGLE STADIA!!! Bzw. die Torschlusspanik der meisten großen Konzerne, jetzt unbedingt in den Spielemarkt drängen zu wollen:
    Guckst Du hier!
    Apple Arcade heißt der Spaß. Eine - zugegeben sehr sympathische - Iteration des Spieleabonnements der Zukunft. Und ein weiterer Player mit Exklusivspielen, der sich jedoch nicht auf's Streaming verlässt, sondern eher den Weg von Nintendo beschreitet. Nicht hardware- und grafikintensive Titel, sondern innovative und designtechnisch spannende Spiele. Alles soll auf iPads, iPhones, Apple-TVs und Macs nativ laufen. Auch offline. Apple sieht die Zukunft quasi im stationären Spielen. Klar, sind die Plattformen langsam auf einem technischen Niveau angekommen, das wohl für die meisten Zwecke ausreicht. Aber um wirklich grafikintensiv AAA zu spielen, wird dennoch der Mac benötigt. Ich kann mir natürlich vorstellen, dass die Spiele für iPads und Apple-TV grafisch angepasst werden so wie es auch bei Switch-Umsetzungen von Konsolenspielen der Fall ist. Oder dass Apple nur Spiele in den Dienst mit einbezieht, die auch auf einem Einsteiger-iPad noch halbwegs ansehnlich wiedergegeben werden.

    Nichtsdestotrotz ist auch das hier ein Abodienst. Das heißt, wenn das Abo ausläuft, dann gehen die Spiele nicht mehr. Auch wenn das Abo endet, weil der Dienst beendet wird oder einzelne Spiele herausgenommen wird. Ich sehe ihn aber etwas weniger kritisch, als Google Stadia, weil man wahrscheinlich auch die exklusiven Spiele über den Appstore kaufen können wird und diese dann immer funktionieren werden. Auch dass es offline funktioniert ist gerade für das mobile Spielen natürlich besser. Also im Grunde ähnlich wie bei der Switch, wo man für 4,50 Euro im Jahr (Familienabonnement) eine ständig wachsende Auswahl an Retrospielen erhält und das auch Offline. Jetzt ist die Frage nach dem Preis und nach der Spieleauswahl. Da Apple hier seinen eigenen Weg geht, wirkt auch die Spieleauswahl sehr speziell, zumindest im Moment.

    Was ich aber dennoch beobachte ist, dass momentan alle großen Player in den Markt drängen und versuchen, neue zukunftsfähige Formate zu etablieren. Sony ist da mit seiner Playstation schon eher alt (wobei Gakai ja auch auf allen Plattformen laufen soll, sofern man einen PS3-Controller hat) , genauso wie Nintendo mit seiner Switch. Microsoft will plattformunabhängig werden. Steam, Epic Games und GOG teilen sich alle PC-Plattformen (Win, Mac, Linux), EA und Ubisoft vertreiben so ihre eigenen Titel. Google drängt nun ganz aggressiv auf den Streamingmarkt und möchte das Spielen in die Cloud schubsen und Apple versucht, seine Nutzerbasis in eine Art Richtung eigenes Spieleabo zu bewegen und geht dabei wie Nintendo eher auf "besondere Spielerlebnisse" und weniger auf Blockbuster ein...

    Wie es aussieht wird der Videospielmarkt in den nächsten Jahren erschüttert ODER einen ganz neuen Aufschwung erleben. Das Modell, Spiele gegen festes Geld zu kaufen, wird langsam aussterben und es wird Abo und Mietmodelle geben. So wie es in der Filmbranche schon längst angekommen ist. Und eine ähnliche Fragmentierung wird in den nächsten Jahren vielleicht wieder zu einem Videospielcrash führen ODER zu einer Aufteilung bzw. Zerschlagung der Branche. Es wird auf jeden Fall sehr unsicher bzw. spannend.

  12. #32
    Zitat Zitat von Cuzco Beitrag anzeigen
    Nicht unbedingt. In den 90ern waren auch Mac OS (System 8!!!) eine halbgare Katastrophe. So wie Windows 98. Seit XP/ Mac OS X ist es mittlerweile nur zum Normalfall geworden, dass Systeme nicht mehr regelmäßig abstürzen. Allerdings habe ich aus nächster Nähe erfahren, wie in einer anderen Firma Leute wegen Burnout krankgeschrieben wurden, weil ihre Computer ständig irgendwelche betriebssystembedingten Probleme (Win 7/8) verursacht haben.
    Meiner Erfahrung nach sind da aber eher die Leute das Problem und nicht Windows. Wir haben bei uns auch einige, die regelmäßig durchdrehen, weil irgendwas hängt oder dergleichen. Lässt sich aber nicht ändern, da in 99% der Fälle eben nicht Windows das Problem ist, sondern PC, Netzwerk, Internet, Software oder der Anwender selbst. Selbst Bluescreens haben ja häufig Hardwareursachen. Ich hab hier ungefähr 1-2 wirkliche Windows-Probleme pro Jahr, jenseits von irgendwelchen Anwenderfragen. Das ist quasi nix. Es sind die Menschen, die das Problem sind, weil sie hektisch arbeiten oder sich von allem stressen lassen, wie einem zweisekündigen Ladebalken. Und ja, ein Umstieg auf Mac kann da helfen -> Placebo, gerade wenn diese Leute sowieso auf Apple abfahren. Es hilft häufig sogar, wenn man ihnen sagt, man habe Freitag Nachmittag einen brandneuen PC hingestellt, obwohl man rein gar nichts getan hat. Traurig, aber leider Alltag im IT-Service.

    Das Einzige was bei Microsoft wirklich leidig ist, ist deren Lizenzwirtschaft. Das ist grober Unfug und alles jenseits von kundenfreundlich. Aber gut, man will alle zur Cloud drängen.

    Geändert von Eisbaer (26.03.2019 um 11:01 Uhr)

  13. #33

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