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  1. #1

    JRPG-Frage der Woche #5: Mal was anderes

    Huch, ganz verschlafen, letzte Woche eine neue Frage zu stellen. Na dann halt jetzt.

    Gerade JRPGs sind ein Genre, in dem Gleichartigkeit enorm verbreitet sind[citation needed]. Viele Spiele besitzen kaum Alleinstellungsmerkmale, die sie von anderen Genrevertretern abgrenzen. Andererseits gab es im Laufe der Jahre aber auch so einige Experimente, ob nun spielerisch oder inhaltlich, Ausflüge in andere Gefilde abseits der typischen Fantasy-Welten mit Rette-die-Welt-Plot.

    Welche JRPGs, die sich merklich „anders“ anfühlen als der Genrestandard[Was ist das?], sind euch in besonderer Erinnerung geblieben?

  2. #2
    Da gibt es schon eine Menge. Wobei tatsächlich die meisten JRPGs immer die gleiche Art von Setting aufweisen. Meist eine etwas mittelalterliche Welt mit Science Fiction Elementen. Und im Grunde geht es dabei immer um den Weltrettungs-Plot.

    Mir ist auf dem Super Nintendo damals als spezielles Setting Secret of Evermore und Chronologie Trigger in Erinnerung geblieben. In beiden Spielen muss man zwar mehr oder weniger die Welt retten, aber bei Chrono reist man durch verschiedene Epochen und Evermore ist in vier Reiche eingeteilt, wo man sogar einen Steinzeit-Plot hat.

    Dann ist mir Mystical Ninja Starring Goemon aufgefallen - mit seiner außerirdischen Musical Tanztruppe, die sich die Burg von Edo unter den Nagel gerissen haben. Und das Setting ist das mittelalterliche Japan, was - wie ich fand - neben der Comedy-/Slapstick-Handlung sehr gut rüberkam.

    Dann gibt es immer wieder Spiele die vom Gefühl her "kleinere" Brötchen backen. Vagrant Story und The Last Story kommen nicht nur ganz ohne diese Science-Fiction oder abstrakten rosaroten Dungeons aus, sondern befassen sich eher mit "lokaleren" Problemen - ganz wie in manchen West-Rollenspielen üblich.

    Das Groß der Spiele erfüllt jedoch den Tatbestand der klassischen bunten JRPG-Tradition, auch mein geliebtes FF IX, wobei das Setting der Steampunk-Spielwelt und das 19. Jahrhundert schon etwas ausgefallener sind, als zum Beispiel bei den Tales-Of-Spielen, wo man einfach alles bunt zusammen wirft.

  3. #3
    Die Frage passt eher weniger, wo doch GERADE das Jrpg nicht unterschiedlicher in Sachen Settings, Kampfsysteme usw. sein könnte. Während bei wrpgs, crpgs oder wie wir sie auch nennen wollen, irgendwie 90% im selben Fantasy Gebiet anzuordnen sind, und auch sehr oft sehr ähnlich funktionieren (da sie sehr oft auf tabletop basieren), ist das J-Rpg da weit von entfernt.
    Natürlich ist das meiste irgendwie immer noch Fantasy, und irgend einen Boss muss man natürlich auch besiegen, aber die Welten sind doch äußerst unterschiedlich. Von Welten die sich an Computer orientieren, über virtuelle Welten, parallel Welten, MMOs, Stunden zwischen Mitternacht und 0 Uhr, dem wilden Westen, sci-fi, Weltkriege mit Panzer und co., Unterwelten, Mittelalter und was weiß ich nicht noch alles kann es schon fast gar nicht mehr unterschiedlicher in einem Genre sein. Man könnte fast sagen: Eines der definierenden Elemente des Genres ist, dass die Settings sich sehr gerne stark unterscheiden. Lediglich in einer Serie gibt es natürlich oft Parallelen.
    Vom Gameplay her gilt eigentlich auch das selbe. Die meisten sind eher rundenbasiert, aber trotzdem kocht noch so ziemlich jeder sein eigenes Süppchen. Wenn man mal vom Rpg-Maker und den ganzen Billig-Rpgs absieht, die gerne mal nur den Standard nutzen, der schon in Dragon Quest 1 da war.


    Insofern ist es schwer zu sagen, was sich da besonders abhebt, da irgendwie "alles, aber auch nichts" die Antwort ist.

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