Dunno, für mich war Sekiro die meiste Zeit nicht wesentlich linearer als beispielsweise DS3. Da gibts auch häufig höchstens zwei Pfade. Sekiro hat halt härtere Chokepoints, bei denen man hängenbleiben kann. Jack hat aber ganz gut erläutert, dass man auch in Sekiro mit gewissen Taktiken die Schwierigkeit aushebeln kann. Und das mit Snake Eye ist glaube ich die angedachte Taktik gegen die - also springen ist halt in dem Spiel das, was man gegen Greifangriffe machen sollte. Also sollte man springen, wenn sie probiert einen zu greifen *g*
Dass einen das Spiel sehr einschränkt stimmt aber, ist halt alles dafür da, dass das Balancing möglichst gut ist. Persönlich mag ich die Vielfalt der Soulsborne Spiele auch mehr, alleine, wenn es um Wiederspielwert geht. Aber ich finde den Ansatz von Sekiro auch sehr spannend, weil sie dadurch echt interessante Schwertduelle bauen konnten, die mit mehr Variablen (verschiedenen Waffen, Rüstungen, Zaubern, etc.) halt schwer zu balancen gewesen wären. Und ich glaube, dass Sekiro bei nem weiteren Durchgang wesentlich einfacher wird. Habe beispielsweise den letzten Boss noch ein zweites Mal gemacht und ihn gleich geoneshotted. Muscle Memory ist schon ne geile Sache, und da achtet Sekiro darauf, dass man viel von aufbaut - ein ziemlicher oldschool Ansatz. Wobei der Kampf dennoch recht exzessiv ist, mit den vielen Phasen...
Man darf auch manchmal nicht unterschätzen, was eine Nacht drüber schlafen ausmachen kann. Den Endboss hab ich z.B. in 3-4 Stunden besiegt. Aber das war verteilt auf 3 Tage. Man muss manchmal auch einfach nen Schritt zurückgehen, wenn man merkt, dass man unkonzentriert wird.

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