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  1. #11
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Shaliva ist best girl! FIGHT ME!
    I’m not going to fight you on that. Aber…

    Zitat Zitat
    E. Cat
    Dafür hast du wirklich lebenslang 10-Sterne-Reviews von den diversesten Gacha-Games verdient. :-P

    Ich rechne MGT hoch an, dass ich mich echt überhaupt nicht für mein Best Girl entscheiden kann. Mein Ranking sähe dementsprechend wohl eher so aus:

    Geteilter erster Platz: Shaliva, Madame, Lash, Cat Who Whispers

    Alle aus sehr unterschiedlichen Gründen. Shaliva natürlich, weil sie einfach ein wunderbar bubbliger Slime ist und nur das Beste verdient hat! Madame, weil sie den MC so richtig schön exposed und seine Wut triggert (ehrlich, er ist in der Szene so wie dein typischer Instagram-Follower von irgendeinem Girl, der total süßcreepy nach einem Fußbild fragt und dann ausrastet und sie „sowieso hässlich“ nennt, wenn sie nicht zu seinen Füßen kriecht). Lash, weil sie ihn die ganze traumatische Wut der gesammelten Monster Girls spüren lässt und Cat, weil sie so schön gar keinen Fick auf seine White Male Savior-Wünsche gibt und am besten das Dilemma veranschaulicht, dass er sich kolonialherrenhaft aufspielt als wüsste er besser, was für them gut ist als die Monster Peeps selbst. (Natürlich ist das jetzt alles arg verkürzt verfasst und ich könnte wohl stundenlang ins Detail gehen )

    Equitania und Shaliva fallen für mich dann etwas ab, aber wirklich nur etwas. Immer noch ganz toll, aber eben nicht ganz so viel mit mir gemacht wie alle anderen.

    Wenn ich mich absolut entscheiden MÜSSTE, würde ich wahrscheinlich trotzdem zu Cat Who Whispers oder Madame neigen. Aber mehr weil sie vermutlich eher zu den weniger favorisierten Charakteren gehören und nicht weil ich darüber hinaus irgendwas hätte um zu edgen. ^^

    Zitat Zitat
    Lediglich mit dem von Cat konnte ich gar nichts anfangen und ich fand es auch weder thematisch sonderlich passend noch interessant. Am Ende spielt man ja nur ein Simon Says, bei der man sich die Reihenfolge von vier Fackeln merken muss, was dann eine Art spiritueller Bindung darstellen soll. Kann man durch viel anderes ersetzen, bei dem man sagt, dass es spirituelle Energie symbolisiere und wirkt beliebig.
    Das von Madame ist jetzt auch nicht das Beste, aber ich kann die Idee zumindest wertschätzen und es passt einfach zu perfekt auf die Situation, weil sie einen halt so richtig hart mit dem Bullshit trollt
    Ich finde an der Stelle auch wichtig, dass die Minigames eben auch zu einem gewissen Level – wenigstens habe ich das so aufgefasst – beliebige Spiele in so einem Game sein sollen. (Genau das gleiche was die Biome betrifft) Deswegen allein gehört ein Simon Says-Game genau so dazu wie Labyrinthrätsel und das Fässerschieben. Und symbolisch finde ich das dann für den Abschnitt schon etwas tiefer/komplexer als nur als Zeichen für spirituelle Energie. Es ging für mich auch um den Nachklang, der bei so einer Spielmechanik mitschwingt, was im Kontext einer sterbenden Welt und vor dem Hintergrund von Cat Who Whispers Weigerung, ihre Kultur und die Welt zu verlassen, eine stärkere Note bekommt. Hängt aber vielleicht auch daran, dass ich dieses Biom und Cat eben auch so stark fand und du weniger, dass auch das assoziierte Spiel anders resoniert?

    Madames Inventur war für mich das Top-Game. Also ganz eindeutig das Nervigste, aber genau deswegen eben auch so gut zum Theme und zum Aufregen des MCs passend. Ich denke eben auch, dass sämtliche Spiele sich neben ihrer passablen bis guten Umsetzung auch toll ins jeweilige Thema oder Narrativ stellen, aber das funktioniert bei keinem so gut wie da. Weil sie eben nicht nur den MC, sondern auch den Spielenden täuscht. Und MC und Spieler liegen für meine Begriffe auch auf viel interessantere Weise nah beieinander als du das eventuell für dich empfunden hast.

    Das haben meiner Ansicht nach auch Spielwelt und MC gemeinsam: Du hast dich ja ein bisschen an der fehlenden Ausarbeitung des Ex-MMOs gestört, ich empfand gerade das eher als ein gelungenes Feature. So wie der MC zwar an manchen Stellen durchaus mit einem konkreten Background versehen wird, bleibt er trotzdem vage genug, um du und ich zu sein – your typical slightly (or not so slightly) male-gazing, socially awkward gamer-nerd eben. Als das wirkt er gleichzeitig als Identifikations- aber auch Dissonanzfigur. Ich bringe meine eigene Identität oder zumindest meine Erfahrung mit solchen Typen mit ins Spiel und fülle ihn damit auch mit konkreteren Informationen. Das sagst du bei der Frage nach „Wer braucht die Therapie eigentlich“ ja auch

    Und ähnlich verhält es sich, meiner Ansicht nach, mit dem Game im Game. Bestimmt haben viele Leute entsprechende Erfahrungen in irgendeinem MMO (oder ähnlichen Spielen), das sie nicht mehr spielen oder das vielleicht sogar gar nicht mehr existiert. Nostalgische Gefühle, Erinnerungen an die eigenen Interaktionen mit anderen, seien es nun andere Spielende oder NPCs. Und diese Gemengelage findet seitens des Spielenden von Monster Girl Therape Einzug ins Spiel, füllt das verblasste MMO mit einem Hauch von (inzwischen nicht mehr existenten) Leben. Ich würde dir in Hinblick auf meine Spielerfahrung also insofern widersprechen: Dass das nicht drin ist, ist für mich sehr durchdacht und passt total ins Konzept. Weil ich den Rest mit meinem Worldbuilding gefüllt habe. Und ich habe nicht mal groß MMOs gespielt, aber habe dank des eindeutigen Setups trotzdem von Anfang an gewusst, dass ich hier eingeladen werde, um die Welt mit Leben zu füllen und mir so ausmalen zu können, wie sie mal war – eben anhand der spärlichen Informationen, die man sonst so kriegt. So konnte ich mir am Ende auch richtig was vorstellen. Und das finde ich ehrlich gesagt einen viel geiler mit der Interaktivität und Intertextualität des Mediums und der konkreten Idee des Spiels arbeitenden Worldbuilding-Ansatz als mir einfach nur auf die verschiedensten Weisen von einer vorgefertigten, durchdachten Welt zu erzählen. Aber hey – ich bin auch wirklich ein absoluter Superfan von Monster Girl Therapy.

    Dahingehend fand ich es für meine Spielerfahrung und die Takeaways auch selbst irrelevant, wie genau das „Retten“ von statten gehen soll. Sicher auch, weil ich die gleichen Fragen, die das Spiel in den Fokus nimmt, auch selbst viel spannender finde: Wie ist die Welt (und die Erwartung an das Draußen) für die Monster Girls, wie steht man als MC dazu und wie sehen die verschiedensten Identitäten, Wünsche und Motivationen aus. GERADE die Motivation des MCs. Das andere sind Technicalities. Lustigerweise hätte ein Eingehen auf solche Fragen mich eher vom Wesentlichen abgelenkt als dass es so wie bei dir jetzt der Fall war. So funktionieren Leute unterschiedlich, I guess.

    /Edit: Okay, ich habe Kaia gestern Abend noch mal zugeguckt und eventuell kann ich Cat Who Whispers doch eindeutiger auf die 1 packen.
    Geändert von MeTa (11.03.2026 um 06:33 Uhr)

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