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  1. #11
    Zitat Zitat von MeTa Beitrag anzeigen
    Ich hab I Hate My Waifu Streamer zwar nicht gespielt und sehe auch zum ersten Mal was davon, habe aber Needy Streamer Overload probiert und fand das selbst auch schon nicht so richtig cool. Eine ganz interessante High Concept-Idee, die auch irgendwie total naheliegend und reichhaltig erscheint, für mich aber auch viel ernster genommen werden müsste, um so richtig gut aufzugehen und nicht bloß Gimmick zu sein.
    [...]
    Der Zynismus, den du anmerkst, ist dabei auch durchaus ein Ding, das mich auch stört. Sehe ich bei Needy Streamer Overload aber auch genau so.
    Was ich bei Needy Girl Overdose besser fand war die Kombination aus dieser zynischen Ader - denn man hat ja immer Ames richtige Gedanken gesehen, die sie postet - zusammen mit dem Humor der Situation. Du hast Recht, dass es sich nicht so ernst nimmt in seinen übertriebenen Settings, aber die Aussagen wurden doch schon deutlich. Ich fand, es war zynisch in der Betrachtung, aber nicht unbedingt zynisch in den Aussagen.
    Beispielsweise zeigt einem das Spiel ja auch schnell auf, dass bestimmte Verhaltensweisen zwar das Ziel erreichen, aber definitiv nicht langzeitig sinnvoll sind. So ist die Sex Sells Route ja eine der destruktiven und das wird auch geframed. Damit macht das Spiel schon mal ein Statement. Bei I Hate My Waifu Streamer hingegen bekommt sie zwar viele anzügliche Kommentare - aber das kann man auch damit abtun, dass sie halt viele dumme horny Teenager im Chat hat. Während die Nachricht vom Spiel - wie ich oben beschrieben habe - fast schon in die Gegenrichtung geht, als ob das Spiel sagen will "weibliche Streamer wollen nur mit ihrem Aussehen Kohle machen".

    Ich stimme Dir definitiv zu, dass ein Spiel, was das Thema ernsthaft und gut behandelt, tatsächlich fehlt.

    Zitat Zitat
    Mir fehlt anhand deiner Beschreibung beispielsweise auch die Ebene in solchen Spielen, wie Parasozialität ja kein zufällig aus einer Streamer:innen-Zuschauenden-Konstellation wachsendes Übel ist, sondern von Plattformen und ihren Algorithmen gewollt und bewusst provoziert (Stichwort bspw. das Bannen von Usern. Dass sich auch gebannte Leute einfach einen Zweitaccount machen können, um wieder neu anzufangen, ist ja nicht nur so, weil man es nicht verhindern könnte, sondern weil genau diese parasozialen Anwandlungen plattformübergreifend das meiste Engagement bringen).
    Absolut. Die technische Seite wird fast immer ausgeblendet, obwohl diese durch Hintergrundmanipulation auch extrem relevant ist. Nicht umsonst werden einem vom Algorithmus, sobald man einen Vtuber mal aufgerufen hat, immer mehr Vtuber angezeigt
    Zitat Zitat
    Und wenn schon versöhnliche Töne, dann so wie in einem kleinen aber mehr als feinen Spiel, das Dienstag das Licht der Welt erblicken wird.
    q.f.t.
    Zitat Zitat
    Aber ehrlich: Ich spiele gerade A Space for the Unbound und muss mich ständig davon abhalten, dass ich es in meiner Beurteilung als unheimlich gutes Spiel nicht unter der Nähe zu Until Then leiden lasse. ^^
    Bin gespannt. Ich wälze Until Then gerade in meinem Kopf, vermutlich wird das frühestens nächstes Wochenende was. Ich habe einige Gedanken dazu und ja, ich probiere auch - zumindest in dem Bericht - meine Eindrücke aus A Space for the Unbound nicht zu stark darauf einwirken zu lassen. Vielleicht mach ich, wenn ich das "Trio" durch habe, mal nen Vergleichspost, wie ähnlich sich die Spiele tatsächlich sind. Vielleicht.

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