mascot
pointer pointer pointer pointer

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 631

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1

    The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom


    System: Switch
    Genre: Action Adventure
    Entwickler: Nintendo
    Releasejahr: 2024

    Spielzeit: 30h
    Schwierigkeit: Heroisch
    Beendet: 21.12.


    Wieso gespielt? Es ist ein Zelda. Punkt.



    Und so stand ein Link erneut vor Ganon. Wie viele Reinkarnationen des Trägers des Triforce des Mutes muss er dem Diebeskönig Einhalt gebieten. Und wie so oft hat Ganon die Prinzessin Zelda entführt. Agil weicht Link den Dreizackstichen aus und wirft die Feuerbälle zurück. Schließlich erliegt die Bestie - doch bevor sich Link darüber freuen konnte, öffnet sich ein dunkler Riss unter seinen Füßen und verschluckt ihn.

    Mit eigener Kraft befreit sich die Prinzessin aus ihrem durch Ganons Niederlage geschwächten Kerker und macht sich auf den Weg nach Schloss Hyrule, um ihrem Vater von dem grüngekleideten Helden zu berichten. Doch dort angekommen werden immer mehr Leute von sich plötzlich auftuenden Rissen verschlungen und durch Doppelgänger ersetzt. So auch ihr eigener Vater. Dessen Imitat macht sie für die Risse verantwortlich und lässt die hilflose Prinzessin in den Kerker sperren. Dort trifft sie auf Tri, ein seltsames Wesen, welches ihr einen Stab anvertraut, mit dem sie Dinge kopieren kann. Diese Kopien nennt man Echos. Tri liegt viel daran, seine Freunde aus den Rissen zu befreien und er bittet Zelda um Hilfe. Um von den Schergen der Doppelgänger verschont zu werden wirft sich Zelda noch einen Umhang über, der sie unerkannt bleiben lässt.

    Damit beginnt das erste Spiel in der Hauptreihe, in dem die namensgebende Figur tatsächlich auch mal die Protagonistin ist.


    1. Prinzessin Zelda ist eine charmante Hauptfigur auf einer charmanten Reise
    Vermutlich eines der zentralen Elemente von Zeldaspielen. Echoes of Wisdom ist definitiv sehr charmant - das fängt schon bei der Knuddeloptik an, die selbst die Gegner niedlich aussehen lässt. Man bekommt größtenteils die bekannten Gebiete mit den wohlbekannten Namen: Das Hebra-Schneefeld oder den Eldin-Berg. Die NPCs der Welt sind größtenteils knuddelig, aber einige Subplots sind arg kindisch geschrieben (z.B. Zuckerwatte-Dekus oder Brudi-Bergyeti).

    Dabei ist der Plot vom Spiel sogar erstaunlich brauchbar, mit zwei Hälften, bei denen sich die erste wie ein Aufwischen von Links Vermächtnis anfühlt und die zweite dann zum Weg von Zelda zur Hohepriesterin wird. Ich finde durch den Fokus auf Zelda hebt es sich auch von anderen Teilen ab, weil die Bewohner sie durchaus anders behandeln - gerade in der zweiten Hälfte. So ist man weniger der unbekannte Held, sondern mehr die bei vielen bekannte und geliebte Prinzessin. Dabei nimmt sich das Spiel es nicht, auch Link stärker zu charakterisieren - beispielsweise durch die Notizen in dem Keller von Professor Lueberry sowie in seinem Heimatdorf Sudelia.

    Besonders herausgestochen ist das Quest mit dem vierblättrigen Kleeblatt und dem König von Hyrule.
    Es zeigt sehr stark wie viel der König für seine Tochter empfindet. Das kommt alles nachdem der falsche König Zelda für alles verantwortlich gemacht hat und liefert einen wunderbaren emotionalen Kontrast. Obwohl Zelda nicht spricht, kann man durch diesen Dialog erahnen, was sie durchgemacht haben muss. Ich kann mich gerade nicht erinnern, dass es in einem anderen Zeldaspiel eine so direkt emotionale Szene gegeben hätte. Am nähesten kommt vermutlich der Abschied von Link von seiner Oma in Wind Waker ran, aber selbst das ist eine Ecke schwächer. Fand ich auf jeden Fall toll, weil es einfach ein starker Moment elterlicher Liebe ist. Sappy? Absolut. Hats getroffen? Absolut.


    2. Die Welt hat einiges zu bieten
    Hyrule ist überraschend groß und bietet einiges zu finden - vor allem natürlich Herzteile, von denen mir bis zum Ende noch einige gefehlt haben. Dazu noch Ausrüstungsteile, Kleider und Verstärkungen der Link-Form. Aber vor allem wird man Smoothie-Zutaten finden. So viele, dass man sich damit ins Koma saufen kann. Ich weiß nicht mal, wofür man die meisten braucht - schneller klettern oder schwimmen? Aber warum? Und ein Pferd, was ungefähr so nützlich ist wie in Tears of the Kingdom (sprich: gar nicht). Es gibt auch einige mini Dungeons zu finden, die alle einen Boss haben.

    Es gibt auch viele optionale Risse zu schließen, und die Risse sind ein anderes schönes Element vom Spiel. Ich würde sie am ehesten mit dem Twilight Realm aus Twilight Princess vergleichen, aber gut umgesetzt. Denn sie sind nicht nur kleine Gimmicks sondern kommen sehr oft vor. Sie dienen einerseits als Zugang zu den Tempeln, welche vom Nichts verschlungen wurden. Andererseits befreit man damit auch optionale Teile vom Land. In jedem Riss muss man ein paar von Tris Artgenossen finden und schließt ihn dann. Die Ästhetik der Risse hat mir schon sehr gefallen.

    Die Bewohner von Hyrule vergeben auch so einige Nebenaufgaben. Die meisten bestehen daraus, einem Charakter einfach nur ein bestimmtes Echo zu zeigen. Besonders hervorgestochen sind aber zwei andere: Einmal muss man einen Schneeball sicher einen eisigen Pfad entlangmanövrieren - einfaches Beschwören am Zielort klappt nicht, da haben die Entwickler mitgedacht. In einem sehr plump aussehenden Quest muss man einem Zora ein "schließendes Gefäß" bringen. Keines der Echos, was man hat, leistet das. Der Trick ist hier ihm einfach per Telekinese eine Schatztruhe zu bringen. Hier nutzt das Spiel aus, dass man zu sehr "in Echos denkt"

    Aber vor allem gibt es viele Minispiele, was ich schon toll fand. Einige davon sind eher von der einfachen Sorte (ich sag nur die Ernste in der Wüste), andere sind schon ein wenig anspruchsvoller. Beispielsweise das Pferderennen, wenn man gute Zeiten haben möchte. Oder das Schlaf-Dojo, was ich recht witzig fand. Dort muss man mehrere getimete Missionen erfüllen. Oft kann man diese auch richtig hart cheesen, aber was man definitiv nicht einfach cheesen kann ist der Boss Rush. Alle Bosse im Spiel auf heroisch zu besiegen fand ich schon nicht ohne und es lohnt sich absolut.


    3. Musikalische Malaise von Zelda
    Musikalisch bietet das Spiel Licht und Schatten: Während das ominöse Rift-Theme und das starke Main Theme tolle Leitmotive besitzen, plätschern die Overworld-Themen(Theme 1, Theme 2) bis auf den an alte Teile erinnernden Anfang oft belanglos vor sich hin – für ein Zelda-Spiel fast schon enttäuschend wenig erinnerungswürdig.

    Ich finde es aber dennoch cool, dass man hier einerseits n bisschen was neues gemacht aber trotzdem alte Themen eingebunden hat. Das lässt Zeldas Abenteuer als einen echten Mainline Teil anfühlen und kein Spinoff. Letzteres könnte man natürlich leicht vermuten, weil man mit Zelda spielt. Wobei auch die Menge an wiederkehrender Elemente dafür sorgt, dass dieser Titel ganz klar ein Mainline Zelda ist - es gibt Jabu Jabu, die Zoras, Goronen, Dekus, Kakariko, usw.


    4. Weisheit der Erkundung
    Bekannterweise hat Zelda das Triforce der Weisheit. Wirklich weise war man bei Nintendo auch bei der Erschaffung der Echos. Von den weit über 100 Stück benutzt man effektiv immer wieder die gleichen paar. Diese wurden also mit hoher Voraussicht designed, dass sie ja nicht überflüssig werden. So gibt es sicherlich Anwendungsgebiete für die Eisblöcke… mir fallen nur keine ein. Vermutlich, weil ich nicht so weise wie Nintendo bin.

    Dabei hab ich mir das Spiel schon selber (unwillentlich) schwerer gemacht, weil ich den Gegner, der im Prinzip ein fallender Block ist, lange Zeit vergessen habe zu kopieren. Mit Hilfe von diesem ist Vertikalität praktisch kein Problem mehr. In Kombination mit Wasserblöcken oder Wolken kann man so extrem viele Sachen im Spiel noclippen. Am Witzigsten ist hier wohl der Wassertempel, bei dem man locker 3/4 einfach überspringen kann indem man sich nen Pfad aus Wasserblöcken erstellt (wie ironisch, dass man den Tempel mit seinem eigenen Element bricht xD). Das war vermutlich die weise Voraussicht, dass man Spieler ohnehin nicht am Sequence Breaken hindern kann, wieso es also probieren?

    Dabei finde ich die Qualität der Tempel ansonsten ganz gut. Besonders der Phirone-Tempel (bei den Dekus) hat mir sehr gefallen, weil er mehrere Zugänge bietet und ziemlich nichtlinear ist. Auch, dass man hier vermehrt mit Fackeln arbeiten muss ist um Räume zu erhellen ist cool. Der Palast in der Gerudo-Wüste hat ein Gimmick mit Sand, den man ablassen muss und Statuenrätsel, bei denen man die korrekte finden muss. Der Eispalast hat mir auch gefallen. Dort muss man Räume mit einem Feuer- und Eisorb auftauen bzw. einfrieren. Das wird für einige ziemlich coole Puzzles genutzt. Diese hab ich größtenteils wie vermutlich von den weisen Entwicklern gedacht gelöst - obwohl ich hier auch schon Videos gesehen habe, die diese mit Echos brechen.
    Leider gibt es - wie in Breath of the Wild - auch keine Palastitems mehr. Aber zumindest bekommt man in jedem Gebiet vom Spiel ein neues Echo, was dann im Palast genutzt werden kann - mal mehr, mal weniger overpowered *g*


    5. Weisheit des Kampfes
    Wie sich das für eine Prinzessin gehört macht man sich nicht selber die Hände schmutzig, denn dafür sind ja die beschworenen Vasallen da. Mit ihrer Weisheit dirigiert sie die Deppen, die sabbernd in der Gegend rumstehen, lieber, damit diese ihre Feinde besiegen. Oder beschwört sich im Hintergrund ein Bett und schläft ne Runde, während alle anderen die Arbeit machen. Und dabei beschwört man ohnehin die meiste Zeit die gleichen Echos. Ich hab z.B. sehr oft ganz viele Bumerangwerfer gespammed, weil diese Gegner stunlocken können.

    Ja, in unendlicher Weisheit hat Echoes of Wisdom ein erstaunlich passives Kampfsystem, bei dem es primär darum geht, immer wieder neue Viecher zu beschwören, wenn die alten mal wieder den Geist aufgegeben haben oder mit der KI eines Toastbrots gegen eine Säule starren.
    Glücklicherweise muss man sich dennoch aus dem Weg von Angriffen begeben, gerade, wenn man auf heroischer Schwierigkeit spielt, wo Gegner doppelten Schaden machen und keine Herzen droppen. Wobei sich das eh dadurch ausgleicht, dass man im Bett die Herzen wiederherstellen oder Smoothies ohne Ende herstellen kann. Dadurch wird das Spiel beliebig einfach.

    Es gibt auch einige Situationen, wo man cleverer gegen Gegner kämpfen muss. Ich denke da beispielsweise an den Boss, der sich in viele kleine Wolken aufteilt, die man zusammenführen muss. Bei vielen Bosskämpfen muss man erst die Tricks bemerken, die man verwenden kann, was ziemlich cool ist. Beispielsweise verdrängt ein Fischboss das Wasser und hält sich dann in diesen Zonen auf - und man muss nun überlegen, wie man zu ihm kommt. Schwimmen geht ohne Wasser halt nicht mehr. Aber die Zonen sind wirklich ideal für ein kleines Nickerchen.
    (Ich gebe zu, bei vielen Bossen ausprobiert zu haben ob man sich zwischendurch mal hinlegen kann xD)


    6. Frauenpower!
    Welches Gameplay passt besser zu einem Spiel mit weiblicher Hauptrolle, als permanent minderbemittelte Vasallen zu babysitten? Richtig: sich in einen starken Mann zu verwandeln!
    *hust*

    Auf irgendeiner Ebene finde ichs ja ganz niedlich, dass man sich als Zelda in Link verwandeln und dann Gegner verkloppen kann. Aber gleichzeitig schwingt da ein seltsamer Unterton mit. Klar, Zelda hat das Triforce der Weisheit, nicht des Mutes, und ist keine Kämpferin. Aber Link hat das Triforce des Mutes und kann trotzdem Rätsel lösen, also seine Weisheit zur Schau stellen. Hier ist eine recht seltsame Asymmetrie.

    Sie reißt schon ne ganze Menge im Spielverlauf, und die Nebencharaktere werden auch nicht müde sie mit Lob zu überschütten. Vor allem wird hier ein Kontrast aufgebaut: Am Anfang sprechen die meisten Charaktere von Link in höchsten Tönen, während später mehr von Zelda gesprochen wird. Es ist ganz klar Zelda, die hier die Heldin der Geschichte ist, das will ich definitiv nicht hinterfragen.
    Vielleicht finde ichs aber auch nur schade, dass man die Prinzessin nicht als richtigen Badass hier darstellt (sie war in anderen Teilen ja z.B. Shiek oder Tetra!). Denn in Kämpfen fehlt ihr klar eigene Agency, by design. Und die Link-Transformation hält nicht mal besonders lange, wenn man nicht alle 10 Sekunden nen Smoothie schlürft.

    Ich glaube, ich hätte es thematisch passender gefunden, hätte man Zelda Zauber gegeben. Das ist natürlich weniger unique, aber dafür hätte sie damit selber kämpfen können. Ich meine - Lichtmagie wäre fast ideal gewesen, weil sie mit dieser Link in einigen Teilen unterstützt. Das hätte man ja auch ähnlich implementieren können, so dass sie kurzzeitig in eine Lichtform übergeht, mit einem Lichtschwert kämpft und Lichtpfeile schießen kann.

    Wo ich dann aber tatsächlich lachen musste, war das Ende vom Spiel. Ich sehe total, was die Entwickler hier machen wollten - einen Spin darauf, dass Link in anderen Spielen gegen den finalen Boss kämpft und Zelda ihn unterstützt. Leider fühlt es sich in diesem Spiel wieder ähnlich an, wie in jedem anderen Zelda. Im Finale unterstützt Zelda Link im Kampf gegen Nihil, aber selbst aktiv zu spielen, ist kaum möglich – sie hat Links Items zurückgeben und kann nur noch Goons beschwören.

    Man, das hier ist das erste (richtige) Zelda, wo man mit der Prinzessin spielt, und beim finalen Boss steht sie dann praktisch nur rum und weicht Angriffen aus, mit Ausnahme von der Übergangsphase. Hier hätte ich einen Tausch der Rollen definitiv besser gefunden, bei der Link Zelda beispielsweise aus der Ferne mit Pfeilen unterstützt während sie den wahren Kampf bestreiten muss.



    7. Veränderungen im Vergleich zum Rest der Reihe:

    • Zum ersten Mal in der Hauptreihe ist Prinzessin Zelda die Protagonistin!
    • Abkehr vom Dungeon-Item-Prinzip: Der Fortschritt ist nicht mehr an feste Werkzeuge geknüpft, sondern an die kreative Nutzung der Echos.
    • Damit ist da Spiel offener (brechbarer), genau wie in Breath of the Wild und weniger solide wie in früheren Zelda-Teilen
    • Es gibt auch eine Physik-Engine, die sich in der Interaktion von brennbarem Material zeigt oder bei Wolken, die von Wind / Wasser / Feuer aufgelöst werden
    • Die Trennung von passiver Beschwörung (Zelda) und aktivem Nahkampf (Link-Form) als neues Steuerungskonzept.
    • Verwandlungs-Leiste statt Magieleiste
    • Weg vom "unbekannten Retter" hin zur diplomatischen Reise einer bekannten Regentin. Dadurch hat man auch eine tiefere Verbindung zum König von Hyrule
    • Die Göttinen haben Nihil eingeschlossen, den neuen Antagonisten dieses Spiels
    • Risse sind ein neues Konzept, die gut in die Dungeons übergehen
    • Ganon wird direkt zu Anfang besiegt
    • Boris ist Ingenieur statt Totengräber
    • Smoothies.. xD



    Fazit:
    Wenn es eine absolute Stärke vom Spiel gibt, dann den Charme, welcher stark durch die Optik getragen wird. Die Welt an sich hat mir gut gefallen. Sie besteht aus den altbekannten Zeldagebieten, die neu aufgemischt sind und durch die neuen Interaktionsmöglichkeiten sich durchaus anders anfühlen. Dungeons fand ich größtenteils auch spaßig, bis auf zwei Ausnahmen (Wasser- und Eldin-Tempel). Es gibt auch eine ganze Reihe an kurzweiligen Minispielen.

    Kurzgefasst ist Echoes of Wisdom eine Puzzle-Sandbox mit Babysit-Elementen und einem Schlaflabor. Man hat viele Beschwörungen (Echos) zur Verfügung und kann mit diesen so einige Rätsel brechen. Zelda hat natürlich das Triforce der Weisheit. Aber wie weise ist es tatsächlich, dem Spieler so überpowerte Möglichkeiten an die Hand zu geben? Und wie weise ist es von Spielern, sich das Spiel damit so sehr zu brechen?
    Auch wird man von den über 100 Echos nur eine Hand voll wirklich verwenden, der Rest ist redundant. Das bezieht sich vor allem auf die vielen Monster, die für einen kämpfen während Zelda sich schön auf ein Bett schlafenlegt.

    Das Kampfsystem ist recht passiv und besteht größtenteils wirklich nur aus dem beschwören neuer Monster und kurzzeitigen direkten Nahkampf. Problematisch finde ich durchaus, dass es zu viele Möglichkeiten gibt, sich die Herzen wiederherzustellen, was sämtliche Schwierigkeit aus dem Spiel nimmt - nicht unähnlich zu Breath of the Wild. Auch fände ichs wohl besser, wenn man sich nicht in Link verwandeln müsste sondern Zelda auch eigenständig kämpfen kann - zum Beispiel durch Magie - damit sie mehr Agency hat.

    Es ist schön, wie durch die Rolle von Zelda viel im Spiel anders kontextualisiert wird. Dadurch entsteht auch eine eigene Identität dieses Teils, die es klar vom Rest der Reihe abhebt. Ich hoffe definitiv, dass wir in Zukunft noch einen weiteren Teil mit ihr in der Hauptrolle bekommen - aber mit überarbeiteten Mechaniken. Hoffentlich mal wieder etwas weiter weg von Breath of the Wilds Offenheit und näher an klassischeren Zelda-Erfahrungen. Man wird ja noch träumen dürfen *g*
    Geändert von Sylverthas (03.01.2026 um 11:13 Uhr)

  2. #2
    Cooler Bericht. Hab das Spiel auch noch auf meiner To-Do-Liste und schiebe das schon ewig vor mir her (weil ich erst TotK noch zuende spielen will xD). Das Bild mit dem Nickerchen während des Bosskampfes ist natürlich... xD

    Bin gespannt, ob ich ebenfalls nur wenige/ähliche Echoes verwenden werde, wenn ich es dann irgendwann mal spiele. 30h klingt auf jeden Fall machbar

  3. #3
    Erstaunlich, du scheinst auf jeden Fall einigen Elementen in Echoes of Wisdom wohlgesonnener zu sein als ich. Ich war vom Dungeon Gameplay nicht so ganz abgeholt.
    Die Qualität empfand ich als schwankend, was aber vor allem durch das Echoe Gameplay zustande gekommen ist. Ich hatte selten das Gefühl dass sich die Entwickler jetzt mal hingesetzt haben und geprüft, wie man nen coolen Raum erschaffen kann, den man nicht mit den üblichen Echos cheesed, wenn sowas ensteht, dann eher durch Zufall so mein Gefühl.
    So war auch der Eis-Dungeon für mich ein Punkt wo ich ne Weile stecken blieb, weil ich die Tutorialisierung der Eis- und Feuerelemente, versehentlich übersprungen habe, weil mir das Spiel das erlaubt hat, nur um am Ende doch das Verständnis zu forcieren, was ohne die Tutorialisierung nur durch Zufall entstanden ist.

    Dahingehend war ich auch von den Rissen im Gegensatz so gar nicht angetan. Zum einen kommt jeder Riss mit unglaublich langen Wartesequenzen einher, wo man immer wieder die selbe Schose abspielt, zum anderen sind die meisten Risse bloße "Platforming-Sequenzen" sprich hier wird die Problematik der Echoes noch am deutlichsten, weil ich nahezu jedes Hindernis mit den gleichen Echoes aus Schwebende Kachel, Aufzugstampfer und Wasserblock lösen konnte. Daher war das für mich am ehsten so ein "Autopilot" through the motions Gameplay.

    Bei den Nebenquests stimme ich jedoch zu, ich glaube Echoes eignen sich für derartige Problemlösungsaspekte viel besser, da hat man viel mehr Möglichkeiten geschlossene Rätsel zu designenm bei denen man um die Ecke denken muss. In Scribblenauts waren die Geschicklichkeitslevel auch immer weitaus schlechter, als die, wo man bestimmte Begriffe finden muss, weswegen die Entwickler sie in späteren Teilen reduziert und irgendwann gänzlich entfernt hat. (gut, ist wohl ne etwas andere Zielgruppe.)
    Sollte man aber jemals noch mal nen Nachfolger machen, denke ich sollte man nen noch höheren Fokus auf die Open-World legen, wie es bereits BotW und TotK machen.
    Ich empfand dieses Zwischending aus klassischer Zelda Struktur, aber open-ended Design nicht so ganz passend. Sollen sie die klassische Struktur bedienen, wenn sie sich noch mal jemals trauen vom extremen Sandbox-Aspekt wegzukommen.

    Mir wäre lieber gewesen, hätte man die Echoes in irgendeinerweise limitiert, dass man jedes nur x Mal einsetzen kann und neue Ladungen muss man dann mit irgendwelchen Ressourcen an bestimmten Punkten einlösen.
    Das würde immer noch das "Open-ended" Gameplay unterstützen, aber auch den Spieler an bestimmten Stellen durch inconvenience dazu treiben um die Ecke zu denken. Aber dafür müsste man wohl Rätsel wirklich auf Utility testen und das wiederum macht Nintendo ebenso wenig, wie die Rätsel bullet-proof zu gestalten.
    Vermutlich würden diesen Design-Ansatz auch wieder nur ein Bruchteil von Spieler verstehen, aber wenn schon nen Heroen-Modus gibt, warum dann nicht auch irgendwie den Rätsel-Anteil durch nen besonderen Spielmodus interessanter gestalten...? Aber gut, vermutlich müsste man das eh wieder freischalten.

  4. #4
    Zitat Zitat von Linkey Beitrag anzeigen
    (weil ich erst TotK noch zuende spielen will xD)
    Davon hab ich mich irgendwie verabschiedet, das je noch zu tun. Hab ja sogar nen zweiten Durchlauf von BotW auf Master Mode mal irgendwann angefangen und da auch dann irgendwann aufgehört... xD

    Bei meinen Spielzeiten musst Du immer noch bedenken, dass ich ein langsamer Spieler bin. Kann also bei Dir durchaus weniger sein.
    Zitat Zitat
    Das Bild mit dem Nickerchen während des Bosskampfes ist natürlich... xD
    Keine Sorge, das geht bei anderen Bossen sogar noch besser
    Zitat Zitat
    Bin gespannt, ob ich ebenfalls nur wenige/ähliche Echoes verwenden werde, wenn ich es dann irgendwann mal spiele. 30h klingt auf jeden Fall machbar
    Ja, das Spiel ist von der Länge absolut in Ordnung. Nach hinten hinaus hatte ich auch mehr Spaß damit als am Anfang. Liegt einerseits daran, dass man mehr von der Welt öffnet und nette Sidequests freischaltet, die (wie Klunky auch sagt) einer der Stars ist. Vielleicht hab ich aber den Spielfluß da auch einfach mehr akzeptiert als am Anfang *g*


    @Klunky: Ja, das Design von EoW ist echt nicht sehr stabil, das hatte ich auch hervorgehoben. Beim Eispalast weiß ich aus Deinem Bericht auch, wie sehr Dich die Stelle abgefuckt hat. Da ich zu diesem Zeitpunkt kein Tool hatte (oder ichs nicht bemerkt habe), um das Tutorial zu überwinden, hab ich den Dungeon am Ende so gespielt, wie er wohl gedacht war. Kann mir aber vorstellen, wie frustrierend das sonst ist. Denn gutes Gamedesign legt ja nahe, dass man eine neue Mechanik erst erklärt und dann verwendet - aber das kann man nicht sicherstellen, wenn das Spiel zu offen ist.

    Bei den Rissen hat mir vor allem gefallen, dass sie so zentral waren und wie geschrieben auch die Ästhetik (inklusive Musik). Beim reinen Gameplay stimme ich Dir zu - da hab ich nur so mit Betten und Wolken um mich geworfen *g*

    Zitat Zitat von Klunky
    Sollte man aber jemals noch mal nen Nachfolger machen, denke ich sollte man nen noch höheren Fokus auf die Open-World legen, wie es bereits BotW und TotK machen.
    Ich empfand dieses Zwischending aus klassischer Zelda Struktur, aber open-ended Design nicht so ganz passend. Sollen sie die klassische Struktur bedienen, wenn sie sich noch mal jemals trauen vom extremen Sandbox-Aspekt wegzukommen.
    Ich wäre mit letzterem definitiv zufriedener und hätte lieber mehr einer klassischen Struktur. Man kann das ja trotzdem mit den Echoes machen, aber da muss man dann halt dafür sorgen, dass diese nicht so universell nützlich sind. Der Maulwurf wäre dafür ein gutes Beispiel, weil man den wirklich als konkretes Lösungswerkzeug verwendet und er abseits davon wenig Nutzen hat. Die Seiltula sehe ich ähnlich, wobei man da halt dann sicherstellen müsste, dass die Reichweite nicht zu hoch ist. Da waren schon einige dabei, die nicht komplett broken waren, aber leider hat man halt zu viele durchgewunken, die es sind.
    Zitat Zitat
    Mir wäre lieber gewesen, hätte man die Echoes in irgendeinerweise limitiert, dass man jedes nur x Mal einsetzen kann und neue Ladungen muss man dann mit irgendwelchen Ressourcen an bestimmten Punkten einlösen.
    Das würde immer noch das "Open-ended" Gameplay unterstützen, aber auch den Spieler an bestimmten Stellen durch inconvenience dazu treiben um die Ecke zu denken. Aber dafür müsste man wohl Rätsel wirklich auf Utility testen und das wiederum macht Nintendo ebenso wenig, wie die Rätsel bullet-proof zu gestalten.
    Ich glaube das Grundproblem ist, dass die Entwickler nie komplett sicher sein können, dass Spieler bestimmte Echos bereits haben. Weil sie halt viel Kontrolle an die Spieler abgegeben haben. Das merkt man auch daran, dass man in späteren Dungeons oft noch sehr simple Gegner sieht, vermutlich, damit man deren Echo dort bekommt.
    Besonders ist mir das aber im Endkampf aufgefallen. Nachdem man Links Kräfte zurückgibt, gibt es gar nicht mehr so viele Möglichkeiten für die Entwickler, diesen Kampf auf eine andere Art zu gestalten. Sie können halt einfach nicht davon ausgehen, dass man bestimmte Echos auch besitzt. Und das, wovon sie ausgehen konnten, dass man es bis dahin hat, hat man nun halt einfach nicht mehr Schwert, Bogen und Bomben. Das ist noch ein weiterer Punkt, wieso die Designentscheidung von dem Ende nicht besonders gut durchdacht war, außer halt als symbolische Wirkung.
    Geändert von Sylverthas (03.01.2026 um 17:03 Uhr)

  5. #5
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Davon hab ich mich irgendwie verabschiedet, das je noch zu tun.
    Bei der verschwommenen Switch-Version soll nicht einmal eine Brille helfen, von daher verständlich.
    Könnte aber auch der Cyberpunk-2077-Blurry-Effekt sein.
    Und bei all den Zelda-Games muss ich mich ja outen.

    Mag das Original von Link's Awakening lieber.
    Empfand Echoes of Wisdom als gemütliches kleines Zelda.
    Kenne Link to the Past nicht.

    Und zum Final Fantasy VII Remake: Ich bin mittlerweile voll auf der Schiene, das Original komplett für sich zu betrachten.
    Also als abgeschlossenes Spiel, so wie es damals erschienen ist.
    Und dann alles ab Advent Children, was manchmal ganz cool (in jungen Jahren) und jetzt für mich eine absolute Katastrophe darstellt.
    Es ist ekelhaft, wie aus einem Teil einer Reihe Square Enix eine neue Reihe bastelt, die das Original förmlich vergewaltigt.

    Jetzt aber zu deinem Jahresabschluss:

    Dass Hollow Knight: Silksong ganz oben steht, überrascht kein Stück, hat mich aber dazu motiviert, es mir im GOG-Sale zu kaufen.
    Auch weil ich keine Lust mehr auf den überteuerten Game Pass habe und ich so ein Spiel wohl kaum innerhalb eines Monats schaffe.

    Und was bitteschön ist denn Knights of Xentar?
    Habe das gegoogelt und fange mir direkt den Begriff Erogē-RPG wie eine Geschlechtskrankheit ein.
    Du Ferkel, spiel doch gleich … Erogē-RPGs oder frag Kael nach neuem Shit.
    Aber Spaß beiseite: Es sagt mir nichts und auf Youtube schaut das megawitzig aus.
    Ich muss mir das auch geben.

    Für dein Final Fantasy XV solltest du dich mit einem spitzen Hund auf'n Kopf in die Ecke setzen.
    Unfassbar, diese Challenge.

    Und ja, Caligula Effect Overdose hat echt einen geilen Soundtrack, dafür ist der Rest absoluter Mist³.
    Und nein, Final Fantasy XVI gehört über das Final Fantasy VII Remake.
    Now: Ghost of Yotei & Dragon Quest VII Reimagined / Done: Dog Man: Mission Impawsible
    Now: Modern Family Staffel 5 / Done: The Fantastic Four: First Steps
    Now: John Constantine: Hellblazer - Tot in Amerika Band 1 / Done: Rooster Fighter Band 4
    RPG-Challenge 2026 / Now: Prince of Persia: The Lost Crown

  6. #6
    Es ist wahrscheinlich dem geschuldet, was ich schon unter deinen A Link to the Past-Artikel geschrieben habe: Aber nachdem ich Besagtes zwar häufig, aber nie wirklich gerne gespielt habe, haben mich andere 2D-Zeldas auch nie angesprochen. Selbst nach Ocarina of Time haben mich dann eigentlich nur Majora's Mask und schließlich Twilight Princess (wegen der offenkundigen Ähnlichkeiten) neugierig gemacht. Bei den Open World-Approaches von den neuesten Zelda-Teilen war ich dann eh eher raus. Macht aber Spaß, das dann wenigstens in Form von so schönen Einträgen eines Fans irgendwie nachholen zu können.

  7. #7
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Du Ferkel, spiel doch gleich … Erogē-RPGs oder frag Kael nach neuem Shit.
    Aber Spaß beiseite: Es sagt mir nichts und auf Youtube schaut das megawitzig aus.
    Ich muss mir das auch geben.
    Mach das mal, wärst immerhin der Dritte im Bunde.

  8. #8
    Ich persönlich mag Link's Awakening bedeutend lieber als A Link to the Past, weil ich letzteren echt knackig und damit für mich einen Ticken zu schwierig finde (aber das Konzept der beiden Welten ist toll). Link's Awakening kriege ich dagegen mit ein bißchen Gefummel (und unter Verwendung des Trankes) ohne ein einziges Game Over hin. Der Adlerfelsen geht mir allerdings aus den von dir genannten Gründen immer wieder aufs Neue auf den Zünder: diese Kugel von A nach B über X nach Z zu schaffen ist soooo nervig!
    BITE ME, ALIEN BOY!

    Spiele gerade: Wild Arms 3
    Zuletzt gespielt: Das Geheimnis von Brownsea Island, Lord Winklebottom Investigates, Machinarium
    Best games ever: Paper Mario: The Origami King, Tales of the Abyss / Vesperia / Symphonia / Legendia, Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney, Zelda - Skyward Sword / Ocarina of Time / The Minish Cap, Kingdom Hearts 2, Dragon Quest VIII & XI, Okami, Ace Attorney-Reihe, Ghost Trick, Shadow Hearts - Covenant, Suikoden Tierkreis, Final Fantasy 6, 7, 9 & 12

  9. #9
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Mag das Original von Link's Awakening lieber.
    Volle Zustimmung. Das Remake finde ich auch nicht so toll.
    Zitat Zitat
    Kenne Link to the Past nicht.

    Zitat Zitat
    Und zum Final Fantasy VII Remake: Ich bin mittlerweile voll auf der Schiene, das Original komplett für sich zu betrachten.[...]
    Es ist ekelhaft, wie aus einem Teil einer Reihe Square Enix eine neue Reihe bastelt, die das Original förmlich vergewaltigt.
    Wieder volle Zustimmung. Ich bezeichne alles ab der Compilation ja auch nicht von ungefähr als "High Budget Fanfic" - weil es halt genauso gut von Fans geschrieben sein könnte, so ein Schwachsinn ist das.
    Zitat Zitat
    Dass Hollow Knight: Silksong ganz oben steht, überrascht kein Stück, hat mich aber dazu motiviert, es mir im GOG-Sale zu kaufen.
    Auch weil ich keine Lust mehr auf den überteuerten Game Pass habe und ich so ein Spiel wohl kaum innerhalb eines Monats schaffe.
    Gute Wahl, und ja, der GP ist irgendwie echt teuer geworden. Microsoft muss wohl irgendwo das Geld, was sie komplett für sinnlose AI und den ebenfalls sinnlosen Activision-Blizzard-Kauf rausgefeuert haben wieder reinholen. Zumindest mehr, als sies durchs Feuern ihrer halben Belegschaft schaffen
    Zitat Zitat
    Und was bitteschön ist denn Knights of Xentar?
    Habe das gegoogelt und fange mir direkt den Begriff Erogē-RPG wie eine Geschlechtskrankheit ein.
    Du Ferkel, spiel doch gleich … Erogē-RPGs oder frag Kael nach neuem Shit.
    Aber Spaß beiseite: Es sagt mir nichts und auf Youtube schaut das megawitzig aus.
    Ich muss mir das auch geben.
    Tell me you didn't read the shit I wrote without telling you didn't read the shit I wrote
    Aber im ernst: Das Spiel ist ultralustig. Und für ein 94er Spiel ist es einfach beeindruckend, dass es komplett vertont war - sowohl in Englisch als auch Deutsch(!). Damals haben es ja nicht mal alle japanischen Spiele geschissen bekommen, überhaupt im Westen lokalisiert zu werden. Und hier hat man sogar noch ne komplette Dub?! Insane.
    Probier die Version mit den Sexszenen zu kriegen. Erstmal denke ich, dass Du die abkannst und die sind auch ein Teil vom Humor, weil Desmond halt so ne Flasche ist, aber trotzdem jede abkriegt xD
    Zitat Zitat
    Unfassbar, diese Challenge.
    I know, right?


    Zitat Zitat von MeTa
    Aber nachdem ich Besagtes zwar häufig, aber nie wirklich gerne gespielt habe, haben mich andere 2D-Zeldas auch nie angesprochen.
    Das ist wirklich schade. Die 2D Teile haben ein paar ziemlich gute Vertreter und ich denke auch durch die Geschlossenheit der Handheld-Spiele (der durchsuchbare Raum ist gerade anfangs sehr begrenzt) sind die auch recht einsteigerfreundlich.
    Zitat Zitat
    Macht aber Spaß, das dann wenigstens in Form von so schönen Einträgen eines Fans irgendwie nachholen zu können.
    Danke! Bei dem Bericht sind meine Finger aber auch nur so geflogen. Hat etwa 2.5 Stunden gedauert, das niederzuschreiben. Natürlich wie immer ohne irgendwelche Rechtschreib- oder Grammatikkorrekturen, damit Lehrer wie Cipo die Wände hochlaufen. Vielleicht sollte ich das als meine Brand machen - lange Texte voller Schreibfehler, hängender Sätze und nicht abgeschlossener Ideen? Syl Seal of Quality!
    Immerhin kann mir keiner vorwerfen, dass die Texte von ner AI seien, die würde nie so viele Fehler machen
    Zitat Zitat von Little Choco
    Ich persönlich mag Link's Awakening bedeutend lieber als A Link to the Past
    High five!
    Zitat Zitat
    Der Adlerfelsen geht mir allerdings aus den von dir genannten Gründen immer wieder aufs Neue auf den Zünder: diese Kugel von A nach B über X nach Z zu schaffen ist soooo nervig!
    Die Sache ist auch: Wenn mans mal falsch macht, dann darf man in der Regel wieder von vorne anfangen. Das kann vor allem bei den letzten Säulen nen höheren Zeitaufwand bedeuten.
    Geändert von Sylverthas (06.01.2026 um 19:38 Uhr)

  10. #10
    Zitat Zitat
    Die Idee, dass Ganon nicht der Endboss ein muss!
    War das nicht auch schon mit Zelda 2 gegeben?

    Ansonsten kann ich mich nur anschließen. A Link to the Past hat was von dem großen Epos, was vor allem "sehr laut" in seiner Gestaltung erscheint. Während Link's Awakening eine Geschichte eines viel kleineren Scopes erzählt, viel zurückhaltender und persönlicher.
    Die früheren Zelda Teile wurden auch u.a von Koizumi geschrieben und die unterschwellige Tragik in den doch recht einfachen Handlungen sind ein wiederkehrendes Motiv, die viele der damaligen Spiele bittersüß gemacht haben.

    Selbst in einem Wind Waker merkt man das noch, wenn man seine Oma verlässt auf Präludien oder Ganondorf mit der Stadt Hyrule untergeht. Ich muss sagen, das eine der gar nicht so prominenten Facetten, die oft aufgezeigt werden. Doch diese Spur Melancholie, die fehlt der Serie schon seit vielen Iterationen in meinen Augen. Es gibt diesen Geschichten noch mal die Kür, diese erwachsene Note.

    Vom Dungeondesign habe ich es ja bereits oft erwähnt. Das war so der Punkt wo die Zelda-Formel gefunden wurde, du hast es ja bereits beschrieben mit der geschlossenen Spielwelt, die man sich nach und nach erschließt. Da passt es ja auch dass man die Karte erst aufdecken muss, statt dass sie wie in ALttP bereits ausgebreitet liegt. Hat natürlich beides seine Daseinsberechtigung.
    Ich habe ja selbst keine Nostalgie zu Link's Awakening oder wenn dann vielleicht Jugend Nostalgie, glaube ich habe es das erste mal mit 16 oder 17 gespielt. Es hat mich aber so an die Oracle Teile erinnert, dass ich mich sofort heimisch gefühlt habe. Grundsätzlich teilt sich das Spiel das einfach gute Level und Weltendesign. Ich mag auch wie jedes Dungeon ein eigenes Theme hat, ohne dabei auf die klassischen Elemente Feuer, Wasser, Sand, Eis usw. zurückzufallen. Dann gibt es mal nen Level basierend auf Krügen wo man das Kraftarmband findet, wo der Boss ein Djinn. I mean, why not? Das passt wie die Faust aufs Auge. Echt super was man mit den vorhandenen Ressourcen kreatives angestellt hat und auch bekannte Items damit so schöne Signature Dungeon gegeben.

  11. #11
    Für mich hat sich Link's Awakening immer wie das Majora's Mask zu A Link to the Past angefühlt: Rudimentärer, aber fokussierter, eigener und in mancherlei Hinsicht auch deutlich sympathischer und eingängiger.


    Mein zweites Spiel, jetzt bereit für eure Wishlist! =D

  12. #12
    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    War das nicht auch schon mit Zelda 2 gegeben?
    Guter Punkt, habs leicht editiert.
    Zitat Zitat
    Die früheren Zelda Teile wurden auch u.a von Koizumi geschrieben und die unterschwellige Tragik in den doch recht einfachen Handlungen sind ein wiederkehrendes Motiv, die viele der damaligen Spiele bittersüß gemacht haben.

    Selbst in einem Wind Waker merkt man das noch, wenn man seine Oma verlässt auf Präludien oder Ganondorf mit der Stadt Hyrule untergeht. Ich muss sagen, das eine der gar nicht so prominenten Facetten, die oft aufgezeigt werden. Doch diese Spur Melancholie, die fehlt der Serie schon seit vielen Iterationen in meinen Augen.
    Das stimmt, die Handschrift erkennt man in einigen der Spiele. Majora's Mask hat als Thema ja auch Verlust und Verarbeitung davon (und dann nen grünen Recken, der sich als die Toten verkleidet und ihren Hinterbliebenen was vorspielt... besser nicht so viel da reininterpretiere, I guess xD).
    Und ja, volle Zustimmung. Man verbindet Zelda ja eigentlich auch nicht unbedingt mit diesen Themen. Dabei haben so einige Spiele nen durchaus ernsten Kern, wenn man sich drauf einlassen möchte, unter all dem High Fantasy Kram. Aber ja, leider die letzten Iterationen weniger und Du könntest schon Recht damit haben, dass es an Koizumi, bzw. dem Fehlen, liegt.

    Ich weiß auch nicht, wie aktiv viele das in Link's Awakening spüren, aber ich fand immer, dass so um den 6. Palast die Stimmung im Spiel etwas umschlägt. Ist auch irgendwo größtenteils im Kopf, aber ab da ist die Reise nicht mehr lang, shit is getting real - der Traum ist bald vorei. Auch, dass man sich immer weiter von der "Zivilisation" entfernt und auf Bergen, wo sonst praktisch niemand ist, rumeiert, trägt vielleicht noch mal was zur Distanzierung bei. Und auch, wenn Leute das nicht aktiv wahrnehmen, denke ich dennoch, dass es so unterschwellig trotzdem bei einigen funktionieren könnte.
    Zitat Zitat
    Ich habe ja selbst keine Nostalgie zu Link's Awakening oder wenn dann vielleicht Jugend Nostalgie, glaube ich habe es das erste mal mit 16 oder 17 gespielt. Es hat mich aber so an die Oracle Teile erinnert, dass ich mich sofort heimisch gefühlt habe.
    Also quasi Nostalgie um ein paar Ecken *g*
    Die Oracles Teile finde ich auch ziemlich gut, wobei ich sie weniger erinnerungswürdig finde. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich sie deutlich weniger gespielt habe als LA. Ich kann mich da nur noch an Jabu Jabu erinnern, der hier ein Comeback hat und zu einem der absolut besten Dungeons der Reihe gehört. Generell waren die Ages Dungeons schön knackig, quasi die härtere Variante der Puzzleboxen aus LA.
    Zitat Zitat von Cipo
    Für mich hat sich Link's Awakening immer wie das Majora's Mask zu A Link to the Past angefühlt: Rudimentärer, aber fokussierter, eigener und in mancherlei Hinsicht auch deutlich sympathischer und eingängiger.
    Kan man durchaus so stehenlassen. Beide Spiele (LA und MM) sind definitiv fokussierter und kleiner vom Scope, aber erzählen dafür auch eingängigere und tiefere Geschichten. Ich denke historisch passt das auch gut, weil OoT ja die Übersetzung von ALttP in 3D war, was die beiden auch miteinander verknüpft. Und hey, LA und MM sind beides direkte Fortsetzungen, wo Link sich auf ne Reise begibt, nachdem er Ganon gekltascht hat *g*

  13. #13

    Bestandsaufnahme Anfang 26

    So,es ist ja das neue Jahr, und einen wirklichen Opening Post gibts ja dank des laufenden Threads nicht. Da das der letzte Urlaubstag für mich ist wollte ich ein wenig schreiben, womit es hier potenziell weitergeht. Über die Urlaubszeit hab ich mal wieder zu viele Games angefangen oder weitergespielt. Und weil ich das 100% nicht alles durchspielen werde, wollte ich mal ne Bestandsaufnahme machen, damit wenigstens irgendwas festgehalten ist. Sind größtenteils aber wirklich nur Eindrücke und keine vollen Spielemeinungen. Wie immer dürfen Wetten abgegeben werden, was hiervon überhaupt fertig wird *g*
    Falls es Fragen oder Anmerkungen zu speziellen Titeln gibt, gerne her damit - werde darauf eingehen, soweit ich das kann.


    Harvestella
    Das Game hab ich schon länger am Laufen und bin mit der Mainstory auch durch. Die Frage ist jetzt eigentlich nur noch, ob ich mir echt den Grind für das Postgame gebe - Farm pimpen und dann den letzten Dungeon mit Superboss machen. Nach meinen ersten Erfahrungen stehe ich gerade bei Stockwerk 50 vor ner Mauer, weil ich zu wenig Schaden für die normalen Mobs mache
    Aber manche Sachen ändern sich nie: Aria wird immer ne faule Socke sein, auch wenn man ihr nen Ring überzieht



    Chained Echoes
    Macht bisher nen guten Eindruck. Mag das Kampfsystem sehr, weil die Overcharge-Leiste ein schönes Risk-Reward-System ist. Nutzt man jetzt nen seltsamen Skill, um die Leiste zu senken, oder haut doch voll drauf in der Hoffnung, dass man es schnell schafft? Dass die Kämpfe länger gehen gefällt mir auch, weil es nicht so viele gibt und die Leiste in kürzeren Kämpfen weniger relevant wäre. Bisher finde ich die Charaktere ganz ok - manche sind schon lustig (Sierra), aber die meisten wirken doch recht steif (alle anderen xD). Was aber durchaus auch deren Charakterisierung sein kann. Was definitiv nicht zur Charakterisierung gehört sind die seltsamen englischen Sätze. Ich hab das Game auf Deutsch und Englisch angespielt und keine der Versionen kam mir wirklich sauber vor. Aber auf Englisch habe ich glaube ich noch eine minimale Distanzierung, so dass mir nicht alles sofort auffällt. Da schon sowas wie "We are in the red numbers." vorkam, hoffe ich sehr stark, dass noch "This is not the yellow of the egg!" kommen wird. Ich lese die Texte im Kopf auch immer mit einem heftigen deutschen Akzent... und ich weiß nicht, ob das es besser macht oder nicht



    Tales of Rebirth
    Hiervon kam vor einiger Zeit ein kompletter englischer Fanpatch raus und ich dachte "wieso nicht mal anzocken?". Spiele das schon länger und bin schon relativ weit, aber son bisschen ist mir die Puste ausgegangen, auch wenns spaßig ist. Das Gameplay finde ich dabei schon sehr cool - es gibt im Prinzip keine Heilzauber, dafür hat jeder Angriff die Möglichkeit einen zu heilen. Das Spiel besteht aus drei Lanes, so dass es quasi das ältere Lane-System erweitert (Eternia), aber noch nicht so flexibel ist wie Symphonia. Was mich aber echt geschockt hat ist, dass das Spiel wie ein PS1 Spiel aussieht, aber ein Jahr nach Symphonia rauskam
    Von der Story würde ich es als Achterbahnfahrt beschreiben, bei der man lange Strecken mit 20kmh vor sich hintuckert, und es dann auf 200kmh hochgeht, um danach wieder auszubremsen und wie gewohnt fortzufahren. Das macht es nicht unbedingt packend, dabei ist die Geschichte um das Land mit zwei Rassen schon ganz in Ordnung. Das Spiel betrachtet Aufspaltungen der Gesellschaft auf verschiedene Arten (Rassen, Geschlechter, Wohlstand, etc.), aber immer recht unsubtil. Cast ist Tales of-mäßig gut, aber hat bei mir doch ne Zeit zum Klicken gebraucht. Gerade der MC Veigue ist einfach stinklangweilig, weil seine gesamte Existenz von seiner Ische abhängt.



    Look Outside
    Ziemlich geiles Horror RPG mit dem Maker gemacht. Ich bin vor allem überwältigt von dem Ideenreichtum des Games. In praktisch jedem Abschnitt trifft man auf neue, seltsame Personen und natürlich Monster. Gerade letzteres erhöht den Horroraspekt meiner Meinung nach beträchtlich: Denn man hält nicht zu viel aus, und weil man auf so viele verschiedene (!) Monster trifft, weiß man oft auch nicht, wie man die bekämpfen soll oder - vielleicht wichtiger - was diese einem antun. Auch kann man sich vielen NPCs nicht sicher sein, ob man denen glauben soll, oder ob doch nur wieder irgendwas aufplatzt und ein Alien rauskommt. Das Spiel belohnt auch ein wenig das laterale Denken: Beispielsweise gibt es Farbmonster, und wenn man die mit nem Wischmob bekämpft macht man extrem viel Schaden. Was mir ebenfalls gefällt: Man kann nicht immer speichern. Pro Tag (von denen man nur begrenzt viele hat) muss man neue Sachen sehen, um "Punkte" zu bekommen, mit denen man dann speichern kann. Das verhindert Savescumming und sorgt dafür, dass man sich aus der Comfort Zone bewegen muss.
    Dazu gibts noch ein Survival-System, bei dem man sich auch duschen sollte.
    Wieso ich das explizit erwähne? Weil der Anfang meines ersten Durchgang so aussah: Aufstehen, an die Konsole setzen, zocken, schlafengehen. Jemand klingelt an der Tür? Natürlich nicht rangehen!
    Erst, als ich herausgefunden habe, dass die Videospiele irgendwann immer weniger Spaß machen und kaum noch Zeit vergeht, habe ich einen Fuß vor die Tür gesetzt und das Spiel angefangen falsch zu spielen. Zu dem Zeitpunkt war die Hygiene von meinem Guy aber schon so weit im Keller, dass keine Seife mehr dagegen hilft



    Void Stranger
    Ziemlich cooles Puzzlegame. Im Prinzp ist es ein Sokoban (wer bei Klunky mitliest, wird das schon öfter mal gehört haben *g*), bei dem man Tiles umsetzen muss um sich einen Weg zu schaffen. Das wird alles gerahmt von einem wirklich interessanten Plot, von dem ich - obwohl ich meinen ersten Durchgang auf Void bereits geschafft habe - nur die Oberfläche angekrazt habe. Puzzles sind bisher noch nicht zu krass gewesen, aber gerade bei ein paar der späteren saß ich ein wenig, weil da doch schon das Zusammenspiel von mehreren Sachen wichtig wird, trotz der simplen Grundmechaniken. Das Game ist auch ernsthaft weird mit so einigen seltsamem NPCs. Es ist darauf ausgelegt, dass mans mehrmals spielt und auch auf Geheimnisse achtet. So kann man z.B. das Spiel brechen, indem man sich nen Pfad zum Interface baut und dort dann Tiles entfernt Das hat bei mir bisher nur zu nem (geplanten) Game-Absturz geführt, aber ich bin mir sicher, dass man damit irgendwas noch machen kann. Vermutlich nicht für jeden, aber ein sehr interessantes Spiel, gerade wenn man so auf Meta-Dinger steht. Die Mucke rockt auch auf so ne psychedelische Art total.



    Blue Prince
    Das hab ich echt nur kurz angespielt bisher. Hatte einen Tag gemacht, war aber massivst verwirrt von dem Game. Irgendwie setzt man Räume aneinander, bekommt Items, die man dann eh wieder verliert, wenn der Tag zurückgesetzt wird? Auf ner Einkaufsliste standen 3 Obstsorten drauf - soll ich die jetzt sammeln? Hab zwei davon gefunden, aber die dritte nicht, und danach wird das wieder resetted? Muss man hier Glück haben, dass man es lösen kann? Hatte auch so nen Security Room gehabt, aber nicht sicher, was ich damit anfangen kann. Derzeit ziemlich verwirrend und habe nicht das Gefühl, dass ich es wirklich verstanden habe xD
    Störend finde ich, dass es keine temp Saves zu geben scheint, man also wirklich immer nen Tag beenden muss.



    I Hate My Waifu Streamer
    Don't judge me
    OK, judge me however you want. Ich bereue nichts. Ein Spiel, was relativ klar von Needy Girl Overdose inspiriert ist, aber man bekommt hier definitiv keine Action. Was man aber bekommt: Ne recht hohle Waifu, die irgendwie permanent von der Hälfte ihres Chats vergöttert und von der anderen Hälfte geflamed wird. Beim ersten Durchgang war ich in der zweiten Hälfte und hab ihr richtig üblen Mist an den Kopf geschmissen. Also ist auch schon ordentlich misogyner Kram dabei. Leider hat sie wohl nicht erkannt, dass man Mods haben sollte, um Flamer, die einem den Tod wünschen, mal schnell zu bannen. Leider hat sie dann irgendwann auch gar nicht mehr darauf reagiert - und man, fühlt man sich als Troll scheiße, wenn das Getrolle ignoriert wird! Was für eine Lebenslektion! Generell weiß ich nicht, ob das Spiel tongue-in-cheeks sein will oder das schon so ernstmeint (und damit eine Aussage treffen will?!)
    In meinem zweiten Run (in dem ich bin) hab ich auf Ultrasimp gemacht und sie mit Geschenken (die man sich über Minispiele verdienen muss) überhäuft. SHE FINALLY NOTICED ME! Ich mache hier sicherlich noch mindestens nen 3. Durchgang, wo ich ihr keine Geschenke und Donations gebe, sondern einfach nur nett bin, um zu schauen, wie zynisch das Spiel tatsächlich ist *g*



    Gnosia
    Hauptsächlich gekauft, weil davon ein Anime rauskam und es interessant klang. Finde es auch ganz spaßig für so 1-2 Runden abends.
    Im Prinzip handelt es sich hierbei um ein Single Player Werewolf, wo nach jeder Runde die Welt resetted wird und die Rollen neu verteilt werden. Dabei behalten ein paar Charaktere ihre Erinnerungen (MC-kun/chan/whatever natürlich auch). Man muss entweder versuchen, alle Gnosia zu finden, oder genug Menschen zu töten, so dass man die Mehrheit ist (oder man ist ein Bug oder Helfer der Gnosia, yaddayadda, wer Werewolf kennt weiß, was hier abgeht). So komplett sicher bin ich noch nicht, was das Spielziel ist. Bin bei Runde ~30 derzeit, und momentan kommts mir so vor, als würde es primär drum gehen, mehr über die Charaktere und die Lore der Spielwelt rauszufinden. Die Charaktere sind dabei schon ernsthaft wild. Keine Ahnung, ob das Spiel an sich durchspielbar ist oder nicht.
    Die Runden an sich funktionieren okayish. Die Charaktere sagen sehr oft das gleiche und ich glaube, es hängt gerade am Anfang mehr von den Stats ab, ob man was sagen darf oder nicht. Hatte schon ein paar Runden, wo mir nach einer Meldung jemand direkt gesagt hat, ich solle doch mal bitte die Fresse zuhalten. Das ist aber deutlich weniger geworden, seit ich mehr Punkte auf meinen Charakter verteilt habe. Dafür geht ne Runde auch nie besonders lang, ist also ein fixes Spiel.



    Stories From Sol: The Gun-Dog
    Eine von 80s Sci-Fi Anime (und Spielen wie Snatcher) inspirierte VN. Das reicht mir eigentlich schon als Argument, es anzuschauen. Ich liebe Mechs und diese alte Sci-Fi-Ästhetik. Hab schon einige Stunden hier versenkt und das Game glänzt vor allem durch die charmanten (oder arschigen - FUCK YOU; VANESSA; YOU BIIIITCHHHHHH!) Charaktere und durch die sehr detailierten Beschreibungen der Technik und der Welt. Es hat auch einen gewissen Actionanteil, wo man schnell Entscheidungen treffen muss. Viel mehr hab ich hierzu auch nicht zu sagen. Ist ne charmante kleine VN.



    ef - The First Tale
    Last but certainly not least!
    ef ist unter westlichen Anime Fans eher bekannt, weil es eine der frühen Adaptionen von Studio Shaft war. Und ihr Stil hat der Show dazu verholfen, visuell hervorzustechen und auch so richtig pretentious zu wirken. Ich hatte mir damals (2007, RIP ) immer mal vorgenommen gehabt, die volle VN dazu zu spielen. Das Setting besticht im Prinzip durch übergeordnete Motive: Winter, Weihnachten, Schnee, Kirche. Und baut diese in die Geschichten von fünf (werdenden) Paaren ein, deren Wege sich im Handlungsverlauf überschneiden. Das war schon ein ganz interessanter Ansatz für mich, dass man verschiedene Perspektiven bekommt und Charaktere, die vorher Nebencharaktere waren, dann zu Hauptfiguren werden. Es ist definitiv ein Drama, man kann also drauf wetten, dass nicht alles glattläuft - bzw. einiges nicht. Bin auf jeden Fall gespannt, ob das hier auch ohne Shafts Inszenierung zündet, denn die Show hat damals schon ganz gut gesessen bei mir.

    Aber das hier wäre nicht so lange in meinen Erinnerungen geblieben, dass ich sogar 18 Jahre später () mir die VN angucke, nur, weils halt n gutes Drama war. Nein, wie fast immer hing der OST schon seit Ewigkeiten in der Playlist, gerade das erste und zweite Opening im herrlichen Engrish. Aber noch viel mehr liebe ich das Opening Theme von The First Tale.
    Das Video wurde von Makoto Shinkai gemacht, noch bevor er total beliebt war (aber seine frühen Filme gab es schon) und der OST vom Spiel ist von Tenmon, der in vielen von Shinkais Werken ebenfalls das Musikalische übernimmt. Der Song brilliert für mich damit, dass er so kirchliche Klänge in die Popmusik mit reinbringt, was perfekt zu den Symbolen von ef selber passt. Der Song hat auch einfach eine ziemliche Power. Das Video und der Song sind auch sehr gut aufeinander abgestimmt.

    Es ist nicht unüblich für Anime Openings, am Anfang zu eskalieren, dann ruhig zu werden und gegen Ende wieder zu eskalieren. Aber hier passt es perfekt zu dem visuellen Storytelling: Das Video eröffnet mit Yuuko, die einen Papierflieger in die Luft wirft - dieser verbindet daraufhin alle Charakterarks, weil er im Hintergrund sichtbar ist - so wie sie alle Charaktere in der Geschichte verbindet. Während sie ihn in die Luft wirft, kommt die erste Eskalation. Nachdem Yuu den Flieger bemerkt, fängt er an zu laufen, und als man Yuuko erneut auf dem Dach sieht, eskaliert der Song wieder. Es ist eine wunderbare Brücke zwischen den Szenen, die klar macht - im Zentrum dieser Geschichte steht Yuuko. Das wird danach noch mal von der Weitwinkelperspektive mit dem 360° Schwenk um sie herum untermalt.

    Generell ist das Video einfach nur voll von audiovisuellem Storytelling, was Shinkai schon damals ziemlich hart draufhatte. Ich pack das mal in nen Spoiler, weils vermutlich zu weit geht für die meisten (und es tatsächlich ein Spoiler ist):

    Ich weiß nicht, ob je bestätigt wurde, wofür "ef" eigentlich steht - ich vermute einen musikalischen Kontext. Die Titellieder haben (englische) Titel, mit zwei Worten, die mit e und f beginnen: "euphoric field", "ebullient future" oder "emotional flutter" - was alles klar Wortkompositionen sind, die von nicht Muttersprachlern gemacht wurden *g*
    Der obige Song wird gerne als "eternal feather" gelesen. Was für ein passender Name.

    So, und eigentlich sollte ja noch Ocarina of Time anstehen (oder doch die grässlichen CD-i Games ?). Da bin ich tatsächlich etwas unentschlosse, in welcher Version ich es gerne machen würde. Die 3DS hat natürlich bessere Visuals, 60FPS und ein paar QoL Dinge (besonders der Wassertempel ist nicht mehr so fummelig), aber natürlich auch einfach die 3DS Emulation. Für das Original spricht, dass es einfach klassischer ist und ich da nen N64 Emulator nehmen könnte. Vielleicht hat ja hier wer Vorschläge?
    Geändert von Sylverthas (08.01.2026 um 19:14 Uhr)

  14. #14
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Gnosia
    Hauptsächlich gekauft, weil davon ein Anime rauskam und es interessant klang. Finde es auch ganz spaßig für so 1-2 Runden abends.
    Im Prinzip handelt es sich hierbei um ein Single Player Werewolf, wo nach jeder Runde die Welt resetted wird und die Rollen neu verteilt werden. Dabei behalten ein paar Charaktere ihre Erinnerungen (MC-kun/chan/whatever natürlich auch). Man muss entweder versuchen, alle Gnosia zu finden, oder genug Menschen zu töten, so dass man die Mehrheit ist (oder man ist ein Bug oder Helfer der Gnosia, yaddayadda, wer Werewolf kennt weiß, was hier abgeht). So komplett sicher bin ich noch nicht, was das Spielziel ist. Bin bei Runde ~30 derzeit, und momentan kommts mir so vor, als würde es primär drum gehen, mehr über die Charaktere und die Lore der Spielwelt rauszufinden. Die Charaktere sind dabei schon ernsthaft wild. Keine Ahnung, ob das Spiel an sich durchspielbar ist oder nicht.
    Die Runden an sich funktionieren okayish. Die Charaktere sagen sehr oft das gleiche und ich glaube, es hängt gerade am Anfang mehr von den Stats ab, ob man was sagen darf oder nicht. Hatte schon ein paar Runden, wo mir nach einer Meldung jemand direkt gesagt hat, ich solle doch mal bitte die Fresse zuhalten. Das ist aber deutlich weniger geworden, seit ich mehr Punkte auf meinen Charakter verteilt habe.
    Den Anime würde ich mir vielleicht ansehen wenn die Reviews gut ausfallen sollten, aber das Spiel konnte mich leider absolut nicht packen. Ich hatte ja sowas wie Raging Loop erwartet, mit interessanten Diskussionen darüber wer diese Gnosia sein könnten. Stattdessen scheinen die Runden allesamt sehr kurz zu sein und das bisschen an Story was es zwischendrin gibt, konnte mein Interesse ebenfalls nicht halten. Ich hatte deswegen auch schnell keine Lust mehr drauf und habe es direkt refundet. Und ich habe auf reddit gelesen, dass es scheinbar einiges an Trial & Error erfordert um alles freizuschalten. Darauf hätte ich erst recht keine Lust. Gameplay in einer Visual Novel kann zwar nice sein, ich würde mehr Story aber eindeutig bevorzugen.

    Depth Loop dürfte von der Story her hoffentlich mehr überzeugen. Man muss allerdings beten, dass das Ende die Story nicht wieder an die Wand fährt

    Blue Prince will ich mir aufgrund all der positiven Reaktionen ebenfalls noch ansehen, auch wenn es vom Konzept her nicht so interessant klingt. Bei dieser Art von Spielen warte ich aber lieber auf einen Sale. Return of the Obra Dinn hatte immerhin auch richtig gute Reviews, aber konnte mich leider nicht vom Hocker reißen.

    ef steht ebenfalls noch auf dem Plan und ist mir auch dank dem wundervollen Soundtracks des Anime in Erinnerung geblieben. Vorher sollte ich aber vielleicht all die anderen Visual Novels spielen die ich noch rumliegen habe. (Verdammter Muv-Luv Sale xD)

    Zitat Zitat
    (oder doch die grässlichen CGD-i Games ?
    YES! Wenn du Fan die Remaster spielst, dann sollten die zumindest von der Performance her ganz annehmbar sein. Du kannst dich aber natürlich auch durch die Originale quälen, wenn du wirklich möchstest
    Geändert von ~Jack~ (06.01.2026 um 18:50 Uhr)

  15. #15
    Zitat Zitat
    Eine von 80s Sci-Fi Anime (und Spielen wie Snatcher) inspirierte VN. Das reicht mir eigentlich schon als Argument, es anzuschauen. Ich liebe Mechs und diese alte Sci-Fi-Ästhetik.
    Kennst du Critical Point? Kam mir bei den Stichpunkten spontan in den Sinn .

  16. #16
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Den Anime würde ich mir vielleicht ansehen wenn die Reviews gut ausfallen sollten, aber das Spiel konnte mich leider absolut nicht packen. Ich hatte ja sowas wie Raging Loop erwartet, mit interessanten Diskussionen darüber wer diese Gnosia sein könnten. Stattdessen scheinen die Runden allesamt sehr kurz zu sein und das bisschen an Story was es zwischendrin gibt, konnte mein Interesse ebenfalls nicht halten.
    Ja, die Runden sind tatsächlich immer recht kurz. Pro Loop gibt es so 1-4 Diskussionen, ich würde sagen im Mittel geht ein Loop 15 Minuten. Interessante Diskussionen gibt es keine, weil die Charaktere immer recht ähnliche Sachen sagen. Es geht eher darum, dass man die Muster erkennt, ungefähr weiß, auf welche Charaktere man sich verlassen kann (Comet kann z.B. Lügen sehr gut durchschauen - ist man also relativ sicher, dass sie auf der eigenen Seite ist, dann kann man ganz gut fahren, ihr zu vertrauen). Es gibt auch Charaktere, mit denen sollte mans ich nicht anlegen, weil diese viel Respekt genießen und es unwahrscheinlich ist, dass man die drankriegt. In dem Sinne besteht der Loop weniger aus Diskussionen, sondern eher daraus, dass man lernt, wie bestimmte Charaktere agieren und es bemerkt, wenn sie mal nicht so reagieren.
    Und natürlich sich aufzuleveln. Sobald man genug auf nem Stat hat kann man in der Regel spezielle Skills nutzen, die sehr mächtig sind (aber auch andere können das ggf. nutzen). "Say Human" ist z.B. ziemlich stark wenn man selber ein Mensch ist. Da fordert man alle auf, zu sagen, ob sie ein Mensch sind oder nicht. Man kann dann Lügner erkennen oder die Leute, die es gar nicht sagen, könnten auch was zu verbergen haben. Natürlich muss man danach immer noch schaffen, die "Kandidaten" aus dem Rennen zu kriegen, was auch nicht mehr so einfach ist *g*

    Es ist damit mehr ein Taktikspiel mit RPG-Aspekten, die es über die Zeit einfacher machen (ja, das ist nicht unbedingt der Spielfluß, den man haben sollte ), als eine Visual Novel wie Raging Loop. Kann Deine Einstellung daher total verstehen.
    Zitat Zitat
    Depth Loop dürfte von der Story her hoffentlich mehr überzeugen. Man muss allerdings beten, dass das Ende die Story nicht wieder an die Wand fährt
    Bin ich auf jeden Fall gespannt. Rechne da auch mit einem zeitigen Review von Dir, wenns da ist
    (k.A., ob Du für sowas Review Copies kriegst xD)
    Zitat Zitat
    ef steht ebenfalls noch auf dem Plan und ist mir auch dank dem wundervollen Soundtracks des Anime in Erinnerung geblieben. Vorher sollte ich aber vielleicht all die anderen Visual Novels spielen die ich noch rumliegen habe. (Verdammter Muv-Luv Sale xD)
    Ja, es gibt schon viele starke, ältere Visual Novels, die ich noch irgendwann mal spielen möchte. Als Teenager hab ich ja auch das Melodrama Kimi ga Nozomu Eien geliebt und war da komplett zerstört bei der Show. Will mir davon die VN auch irgendwann noch mal geben (die damals den widerlichen englischen Titel Rumbling Hearts bekommen hatet, statt einer schöneren Übersetzung wie "The Eternity That You Longed For"). Auch wenn ich weiß, dass die von der Logik her nicht immer... niet- und nagelfest war *g*

    Gibt auch viele aus den 90ern, die ziemlich cool sind. Leider sind das aber halt auch oft 40h+ Schinken, und da muss man schon echt in der Stimmung sein. Heutzutage sind gerade Indie VN ja oft deutlich kompakter, was sich besser für "mal so zwischendurch" eignet.
    Muv-Luv ist ja eine dieser legendären, genre-definierenden VNs. Ich hab nur den ersten Teil davon gespielt (Extra), der halt schon ne ziemlich generische VN ohne irgendwas besonderes war. Für Unlimited (und Alternative), wo es ja dann angeblich richtig gut wird, hat meine Motivation nicht mehr gereicht. Es gibt schon ne Grenze, wie lange ein subversives Spiel warten sollte, bis die Subversion kommt
    Totono hat das meiner Meinung nach genau richtig gemacht, weil halt auch genug Kram zwischengestreut wird, bei dem man die Augenbraue hochzieht.
    Zitat Zitat
    YES! Wenn du Fan die Remaster spielst, dann sollten die zumindest von der Performance her ganz annehmbar sein. Du kannst dich aber natürlich auch durch die Originale quälen, wenn du wirklich möchstest
    Du willst mich doch nur leiden sehen xD
    Ich überlegs mir zumindest mal.
    Zitat Zitat von Liferipper
    Kennst du Critical Point? Kam mir bei den Stichpunkten spontan in den Sinn .
    Das Bild kommt mir auf jeden Fall bekannt vor. Aber gespielt hab ichs noch nicht, mal ab auf die Liste damit!

    @Ocarina of Time Debatte:
    Ninja, Du machst da nen sehr guten Punkt, an den ich gar nicht gedacht habe. Die 3DS Version hat zwar bessere Texturen und Modelle, aber sie ist deutlich heller und farbenfroher. Was im Prinzip der Atmosphäre von dem Urspiel nicht gerecht wird. Sollte ich Master Quest spielen wollen, könnte ich auch die GC Collection reinschmeissen, so gesehen. Was halt schon witzig ist, ne Collection der Spiele auf nem anderen Gerät zu emulieren *g*
    Aber glaube, die hatte auch zumindest solide 30FPS in der PAL Version, was es wiederum ansprechender macht. Auch wenn es sicherlich für die N64 Version auch Hacks gibt. Würde mich zumindest extrem überraschen, wenn sich da keiner hingesetzt hat.
    Zitat Zitat von Ninja
    Beide Fassungen finde ich aber gut.
    Das kann ich so unterschreiben. Bei Majora's Mask kann man das ja leider so nicht sagen (da tendiere ich *extrem* stark zur N64 Version).

    Master Quest hab ich einmal durchgespielt, war da kein so großer Fan von. Einige der neuen Rätsel sind cool und man muss auch out of the box denken, aber viel zu oft waren die Rätsel auch von der Form "ein Schalter ragt einen Pixel aus der Wand raus, finde den!". Erinnere mich da an einige wirklich nervige Wimmelbildsuchen
    Nebenbei würde das auch etwas gegen den Geist davon gehen, was ich hier mache - eine Retrospektive der Zeldareihe (und nostalgische Altsheimerfahrt in meine spielerische Kindheit / Jugend xD).

    Auf jeden Fall vielen Dank für euren Input, das hat es definitiv geschärft.
    Geändert von Sylverthas (07.01.2026 um 19:51 Uhr)

  17. #17
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Bin ich auf jeden Fall gespannt. Rechne da auch mit einem zeitigen Review von Dir, wenns da ist
    (k.A., ob Du für sowas Review Copies kriegst xD)
    Ich habe meinen Blog so sehr vernachlässigt dass ich schon lange keine Review Copies mehr bekomme, und selber welche angefragt habe ich deswegen auch nicht mehr. Und meine Domain-spezifische E-Mail Adresse habe ich mittlerweile auch gekündigt, weil sich die monatlichen Kosten nicht rentieren.
    Depth Loop müsste also schon richtig gute Review bekommen und nicht absurd teuer sein damit ich mir das zeitnah anschaue^^ Auf Steam wird das Spiel aktuell außerdem nur auf Japanisch gelistet. Würde mich also nicht wundern wenn die Übersetzung wie bei Death Match Love Comedy! erst später nachgeliefert wird.


    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Muv-Luv ist ja eine dieser legendären, genre-definierenden VNs. Ich hab nur den ersten Teil davon gespielt (Extra), der halt schon ne ziemlich generische VN ohne irgendwas besonderes war. Für Unlimited (und Alternative), wo es ja dann angeblich richtig gut wird, hat meine Motivation nicht mehr gereicht.
    Ja, dass der erste Teil sehr generisch sein soll weiß ich. Bei dem Sale hat man aber die komplette Reihe, 10 Spiele, für Peanuts hinterhergeworfen bekommen. Da konnte ich also nicht nein sagen Wann ich tatsächlich mal mit anfange weiß ich allerdings nicht.


    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Du willst mich doch nur leiden sehen xD
    Ich überlegs mir zumindest mal.
    Ach quatsch! Vielleicht stellt sich ja heraus dass die Spiele gar nicht so schlimm sind wie gedacht! Sowas in der Art habe ich jedenfalls im Zusammenhang mit diesen Fan Remastern gelesen, konnte dem allerdings nicht zustimmen. Ich habe mir allerdings keins dieser Spiele allzu lange angetan. Vielleicht werden die ja noch besser! Es gibt nur einen Weg es herauszufinden

    Wand of Gamelon soll laut HLTB außerdem nur 2 Stunden dauern, und Zelda's Adventure vielleicht 4 Stunden. Allzu lange leiden müsstest du also nicht
    Geändert von ~Jack~ (07.01.2026 um 21:19 Uhr)

  18. #18
    Zitat Zitat
    Master Quest hab ich einmal durchgespielt, war da kein so großer Fan von. Einige der neuen Rätsel sind cool und man muss auch out of the box denken, aber viel zu oft waren die Rätsel auch von der Form "ein Schalter ragt einen Pixel aus der Wand raus, finde den!". Erinnere mich da an einige wirklich nervige Wimmelbildsuchen
    Scheinst in der Hinsicht jedenfalls ein besseres Gedächtnis zu haben als ich. Ich habe es auch einmal durchgespielt und erinnere mich an exakt GAR NICHTS mehr davon .

  19. #19
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Ich habe meinen Blog so sehr vernachlässigt dass ich schon lange keine Review Copies mehr bekomme,
    Oh, schade. Gut, dann halt erst ein verspätetes Review dazu *g*
    Zitat Zitat
    Wand of Gamelon soll laut HLTB außerdem nur 2 Stunden dauern, und Zelda's Adventure vielleicht 4 Stunden. Allzu lange leiden müsstest du also nicht
    Ich merke, was Du hier tust
    (und vielleicht beisse ich auch an xD)
    Zitat Zitat von Liferipper
    Scheinst in der Hinsicht jedenfalls ein besseres Gedächtnis zu haben als ich.
    Aber dann nur in der Hinsicht *g*
    Zitat Zitat von Sölf
    Blue Prince ist ziemlich geil. Wir haben das mal zusammen bei nem Kumpel gespielt: Er kannte das schon, ich und wer anders noch nicht. Und selbst da haben wir Sachen gefunden, die er nie gesehen oder völlig anders gelöst hat. xD

    Muss man mögen, ist halt ein Puzzle Spiel was aber semi Random ist. Der Größte Vorteil den man hat ist halt, dass man stellenweise was, was man machen muss, um Räume gescheit abzuschließen. Dadurch spart man Zeit und kann andere Sachen machen.

    Ist aber nen echt cooles Spiel. Ich kanns definitiv empfehlen (und nein, wir haben es damals nicht durch bekommen, werden das aber im kommenden März wenn wir uns wieder treffen fortsetzen xD).
    Ich glaube bei dem Spiel ist die Einstiegshürde einfach etwas hoch? Habe beim ersten Spielen nicht mal erkannt, was Rätsel sein sollen. Und als ich dann keinen Schlüssel mehr gefunden habe und auch keine neuen Räume mehr anschließen konnte, hab ich den Tag dann beendet und nen neuen angefangen. Wo ich dann wieder nichts mehr hatte.
    Vielleicht ists was, was man erst so richtig erkennt, wenn man mehr Zeit reingesteckt hat.

    "Durch bekommen" heißt bei dem Spiel mehr, als nur die Antechamber zu erreichen, die auf der Karte eingezeichnet ist, oder?
    Zitat Zitat von Kael
    Der Grind fürs Geld im Postgame von Harvestella ist aber auch echt immens. Mich hat's total überrascht, dass man das Maingame auch gut durchkriegt, ohne einen Funken Mühe in die Farm investieren zu müssen. Scheint aber, als wäre es für's Postgame doch notwendig.
    Ja, das Hauptspiel, da hab ich mich echt wenig um die Farm gekümmert. Hatte sogar das Gefühl, mehr Geld reinzustecken als ich rausbekomme. Nützlich war sie aber schon, alleine für Drinks und Essen.
    Beim Postgame kann ichs jetzt noch gar nicht so sagen. Wenn die höheren Waffenupgrades absurd stark sind, kann ichs wohl erkennen, wie einem das hilft. Aber sonst - +6 mehr Angriff machen den Kohl halt auch nicht so viel fetter. Hab z.B. zwei Ringe angelegt, die mir beide je +36 Angriff gegebn haben, aber so extrem viel hat mir das auch nicht gebracht. Ich könnte mir aber zumindest vorstellen, dass ein höheres Level zu haben was bringt, weil da ja auch Verteidigung steigt (wieso zum Teufel gibts in dem Spiel keine Rüstungen? Gegner machen teils ganz gut Schaden).

    Wenns echt eher aufs Level ankommt, könnte ich die Farm weiter verroten lassen und nur noch powergrinden. Auch wenn ich nicht weiß, wo, wenn ich die Ebene 50+ Viecher kaum totkriege xD
    Zitat Zitat
    Ich glaub, die Charaktere haben bei mir keinen Blumentopf gewonnen und deren Redensart noch weniger. Ich hab das damals auf deutsch gespielt, und mir kam die Sprache extrem steif und unnatürlich vor. Machst du das Postgame von Chained Echoes? Da wäre ich auch mal gespannt drauf, das hab ich nämlich nicht mehr erledigt.
    Scheint die generelle Einstellung zu den Dialogen im Spiel zu sein. Gibt selten was, wo sich so viele Leute einig sind *g*
    Was ich aber wirklich weird finde: Dass der Entwickler das anscheinend für kein Problem hält. Es wurde soweit ich das sehe auch nachträglich nichts mehr an den Texten gepatched. Zugegeben, erfrischend, dass ein Spiel mal nicht mit Patches überhäuft wird. Aber wenn es so offensichtliche Stilprobleme hat - ich bin mir sicher, sogar Fans hätten da gerne Hand angelegt.

    Postgame hängt total davon ab, wie grindy es ist. Aber das Spiel scheint ja generell nicht grindy zu sein, mit den fixen Leveln die man nur bei Bossen kriegt und sonst nur die paar AP von Gegnern und Materialien.
    Geändert von Sylverthas (10.01.2026 um 21:26 Uhr)

  20. #20
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Harvestella
    Das Game hab ich schon länger am Laufen und bin mit der Mainstory auch durch. Die Frage ist jetzt eigentlich nur noch, ob ich mir echt den Grind für das Postgame gebe - Farm pimpen und dann den letzten Dungeon mit Superboss machen. Nach meinen ersten Erfahrungen stehe ich gerade bei Stockwerk 50 vor ner Mauer, weil ich zu wenig Schaden für die normalen Mobs mache
    Aber manche Sachen ändern sich nie: Aria wird immer ne faule Socke sein, auch wenn man ihr nen Ring überzieht
    Der Grind fürs Geld im Postgame von Harvestella ist aber auch echt immens. Mich hat's total überrascht, dass man das Maingame auch gut durchkriegt, ohne einen Funken Mühe in die Farm investieren zu müssen. Scheint aber, als wäre es für's Postgame doch notwendig.

    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Chained Echoes
    Bisher finde ich die Charaktere ganz ok - manche sind schon lustig (Sierra), aber die meisten wirken doch recht steif (alle anderen xD). Was aber durchaus auch deren Charakterisierung sein kann. Was definitiv nicht zur Charakterisierung gehört sind die seltsamen englischen Sätze. Ich hab das Game auf Deutsch und Englisch angespielt und keine der Versionen kam mir wirklich sauber vor. Aber auf Englisch habe ich glaube ich noch eine minimale Distanzierung, so dass mir nicht alles sofort auffällt. Da schon sowas wie "We are in the red numbers." vorkam, hoffe ich sehr stark, dass noch "This is not the yellow of the egg!" kommen wird.
    Ich glaub, die Charaktere haben bei mir keinen Blumentopf gewonnen und deren Redensart noch weniger. Ich hab das damals auf deutsch gespielt, und mir kam die Sprache extrem steif und unnatürlich vor. Machst du das Postgame von Chained Echoes? Da wäre ich auch mal gespannt drauf, das hab ich nämlich nicht mehr erledigt.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •