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Thema: Reading Challenge 2019 – Literary Readaloo

  1. #21
    Alle eingetragen!

    Zitat Zitat
    Traurig, wenn das früher mein Lesestoff in 2-3Monate war...
    Als jemand, der den Gedanken auch immer mal hat: Ich finde, man sollte sich an dieser Stelle nicht zu sehr ärgern. Man ändert sich als Person, das Leben drumherum ändert sich, und oft geht das "Pensum" eher auf Prioritäten zurück, die sich geändert haben: Man hat mehr Freunde oder Partner oder will mehr mit ihnen machen, man will zum Unterhalt der Familie beitragen, man hat andere Hobbies, man möchte mehr Wert auf Dinge legen, die der geistigen Gesundheit gut tun und so weiter.
    Dann lieber ein Ziel setzen, das im Rahmen der aktuellen Umstände realistisch und vielleicht positiv fordernd ist.

  2. #22
    Will dieses Mal auch teilnehmen. Habe immer vor/nach der Arbeit in den 40-60 Minuten Bahnfahrt gelesen - in letzter Zeit aber immer stattdessen Netflix geschaut. Motivation durch Tracken und Zielsetzung muss her.

    12 Bücher & 5000 Seiten sind das Ziel.
    3 stehen bereits fest (mit dem ersten habe ich jetzt auch angefangen):
    Sherlock Holmes und das Frühstück in Kent [414 Seiten]
    Sherlock Holmes und das Dinner im Brown's [680 Seiten]
    Sherlock Holmes und die Picknicks im Midland Express [723 Seiten]

  3. #23
    Jetzt habe ich das zweite Buch, das ich angefangen habe, vor dem ersten durchgelesen. Aber gut, ist auch kleiner und ich hab's immer mit mir rumgetragen, waehrend der dicke Schmoeker nur Abends drankommt.

    Anyway, Philip Reeve: Mortal Engines



    Hab das Plakat zur Filmadaption am Cinestar haengen sehen und dachte mir, sieht cool aus, musste das Buch zu lesen. Spoiler ab hier.

    Faengt sehr generisch wie alles YA an, da weiss man direkt, was man kriegt. Der Antagonist ist beim ersten Auftritt klar, auch wenn er noch eine Weile als good guy verkauft wird, und der Held ist die generische YA-Stehlampe, in die sich jeder reinversetzen koennen soll. Nichts besonderes also. Das Setting ist (sobald man mal sein scientific suspension of disbelief angekurbelt hat) allerdings ziemlich cool und hat mich bei der Stange gehalten. Die Antiheldin, die Mr. Stehlampe zur Seite gestellt wird, ist hingegen ein toller Charakter, und auch wenn die Romanze am Ende etwas forciert wirkt, war sie das Highlight des Buchs, was die Charaktere angeht. Und ja, ich weiss, dass die Messlatte bei YA da nicht besonders hoch liegt.

    Insgesamt 4/5. Hat Spass gemacht und den zweiten Band hab ich auch schon da. ^^

  4. #24
    Rechtzeitig zum Wochenede ...

    Tana French - The Witch Elm [2/24]



    Toller Mystery Thriller, der einen von der ersten Seite (oder zumindest dem zweiten Kapitel) an fesselt. Und das bleibt auch so, bis zum Ende. Spoiler ab hier.

    Leider ist das Ende dann ziemlich dumm. Ich bin ja echt ein grosser Fan von Twist Pileups, aber die letzten beiden Kapitel waren dann so ein Ass Pull, und die Autorin lampshaded das sogar gewaltig, dass ich mir an den Kopf fassen musste. Das Buch haette man, ohne gross an der Story was aendern zu muessen, einfach auch ohne den letzten "Twist" enden lassen koennen, und dann waere es um so viel besser gewesen. So wie es ist bleibt einfach der bittere Nachgeschmack und die Frage nach dem Warum zurueck.

    3.5/5. Eigentlich mag ich keine halben Punkte bei Wertungen, aber einen ganzen wollte ich wegen des Endes jetzt auch nicht abziehen, weil's 450/500 Seiten lang doch echt solide Unterhaltung war.

    Geändert von Ranmaru (13.01.2019 um 21:37 Uhr)

  5. #25
    Aktualisiert!

  6. #26
    Philip Reeve: Predator’s Gold [3/24]



    Mortal Engines Band 2. Hab an einigen Stellen gelesen, dass es deutlich schlechter als der erste Teil sein soll, was ich jetzt so aber nicht bestätigen kann. Zum einen ist Mr. Stehlampe deutlich weniger lampenartig als im ersten Teil, und zum anderen ist die Beziehung zwischen ihm und Hester deutlich interessanter. Die Story selber ist weniger, well, bombastisch als im ersten Buch, aber dafür irgendwie auch nicht mehr ganz so abgehoben und besser nachzuvollziehen. Und vor allem weiss man nicht nach drei Seiten schon, wer der Big Bad ist.

    Was mich zu meinem grössten Kritikpunkt bringt: das Buch greift zehn Storystränge auf und schließt einen (den Hauptstrang) ab. Alles andere wird am Ende mit dem guten “kauf das nächste Buch”-Schwung abgetan. Kann man gut finden, find ich aber ebenso kacke wie unnötige Cliffhanger in Filmen.

    Insgesamt aber gute Unterhaltung: 4/5

  7. #27
    Ich habe Konbini Ningen noch nicht durchgelesen, das wird die nächsten Tage in Angriff genommen. (Aus einer kleinen Pause wurde eine Längere – ohne wirklichen Grund.) Stattdessen aber schon mit dem nächsten Buch begonnen:

    Ruhige Tage (しずかな日々) von Michiko Yazuki


    Es geht um einen Jungen, der allein mit seiner Mutter lebt und dazu äußerst schüchtern ist. Er ist im fünften Schuljahr, hatte aber noch nie Freunde und nur einmal für eine Gruppenarbeit das Haus eines Mitschülers besucht. Allerdings ändert sich das, als ein Schüler aus der neuen Klasse ihn anspricht und zum Baseball einlädt. Langsam beginnt er, Freunde zu finden und sozialer zu werden – wobei es durch äußere Umstände bisweilen Rückschläge gibt.

    Am besten gefällt mir der introspektive Schreibstil des Buchs. Es ist aus der Perspektive eines Elfjährigen (glaube ich) geschrieben, der sich über allerlei Dinge Gedanken macht. Das lässt den Jungen sehr glaubwürdig und mehrdimensional erscheinen, zumal man die Welt wirklich durch seine Linse sieht. Das merkt man an Dingen, die ein Junge seines Alters in der Regel nicht versteht, die ein Leser mit mehr Lebenserfahrung aber interpretieren kann. Andererseits trifft auch manchmal das Gegenteil zu: Es ist erstaunlich, wie viele und tiefe Gedanken er sich macht.

    Gerade diese Kombination sagt mir sehr zu. Als Erwachsener neigt man dazu, die Auffassungsgabe und Gedankenwelt Kinder zu unterschätzen. Das geht auch mir so, obwohl ich mir als Jugendlicher dieses Umstands sehr bewusst war, weshalb ich mich immer über solche „Reminder“ freue.

    Habe aktuell 30% gelesen. Die Handlung steht gerade vor einer Wendung, das erste Kapitel war bereits ein Flash-Forward. Bin also gespannt, wie es weitergeht. Aktuell bin ich sehr angetan.

  8. #28
    Hallilö wollte mich dann auch mal für die "ice bucket challenge", oh falscher Text, natürlich Literatur Reading Challenge 2019 melden. Lange hin und her überlegt welche Bücher ich auswähle, hab ja auch im Schrank „Clive Cussler“-Bücher und viele Krimis und Thriller,aber auch historische Bücher. Zudem besitze ich ein Bibliothek-Ausweis.^^
    Das erste Buch was ich gelesen hab war von Terry Brooks „Hook“ und das zweite Bram Stoker „Dracula“.

    Hier meine Auswahl:

    Joanne K. Rowling „Harry Potter und der Feuerkelch“ (767 Seiten)
    Joanne K. Rowling „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ (477 Seiten)
    Patricia Cornwell „Blut“ (475 Seiten)
    Rachel Joyce „Das Jahr, das zwei sekunden brauchte“ (430 Seiten)
    Tom Rob Smith „Kolyma“ (473 Seiten)
    V.M. Zito „Return Man“ (532 Seiten)
    Nele Neuhaus „Eine unbeliebte Frau“ (382 Seiten)
    John Saul „Das Teufels Labyrinth“ (462 Seiten)

    Und zwei Bücher für Arztbesuche oder sonstiges:

    Margrit Sandemo „Die Saga vom Eisvolk – Der Zauberbund“ (254 Seiten)
    Sven Heinzig ( My Brother) „Gedankenkosmos – Die unendliche weiten eines Grüblers“ (128 Seiten)

    Das wären ja dann wenn ich richtig gerechnet habe 4380, das müsste für den Anfang reichen.
    Oder was meinst ihr, hätte noch Pinocchios Abenteuer von Carlo Collodi, Die Abenteuer von Soldaten Schwejk oder aber Victor Hugo`s „Les Miserables – Die Elenden“?

    Da nochmal tauschen wenn ihr was empfehlen könnt von den drei Büchern oder unter Vorbehalt würde eventuell noch Ken Follett „Winter der Welt“ zumindest anfangen, schon ewig vorgenommen. (1022 Seiten). Bin für Kritik und Tipps offen.

  9. #29

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    12 Bücher

  10. #30

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Zitat Zitat von snikerfreak83 Beitrag anzeigen
    zweite Bram Stoker „Dracula“.
    Wie fandest du das Buch? Ich finde es immer noch großartig, und finde es EXTREM Schade, dass es keine originalgetreue Adaption gibt. Die Beziehung zwischen den Helden erinnert mich immer stark an die Gefährten aus Herr der Ringe. Leider wird Dracula heutzutage immer verfilmt, als ob es ein von Anne Rice geschriebenes Buch wäre. Ich würde gerne mal eine richtige Adaption sehen.

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