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Thema: Die Anime- und Manga-Challenge 2019

  1. #21
    Bakemonogatari


    Ich muss schon sagen, wenn ich es nicht besser wüsste, dann hätte ich vermutet, dass es sich hier um eine Visual Novel bzw. Dating Sim Adaptation handelt. Immerhin fokussiert sich jeder Arc auf ein anderes Mädchen (von denen jedes ein neues Opening spendiert bekommt) dem der Protagonist irgendwie bei einem übernatürlichen Problem helfen muss. Wie Hitagi Senjougahara, der quasi ihr Gewicht gestohlen wurde, was sie mit Androhung körperlicher Gewalt geheimzuhalten versucht. Ist nicht unbedingt so emotional wie zum Beispiel Clannad, aber es war zumindest interessant genug um mich bei der Stange zu halten. Und das obwohl der Anime extrem dialoglastig ist. Abgesehen von den Mädchen gibt es allerdings keinen größeren Storyarc der das alles irgendwie zusammenführen würde. Aber es kommen ja noch einige Sequels in denen vielleicht ein bisschen mehr passiert? Also mal schauen was da noch so kommt (außer einer Menge Fanservice der teilweise echt nicht nötig gewesen wäre )

    Challenge Status

    Kurze Anime:: 1/??? Serien
    Dragon Ball Kai: 54/159 Episoden
    Dragon Ball GT Rewatch: : 0/64 Episoden
    Monogatari Reihe: 15/102 Episoden

  2. #22
    Ich kann dich beruhigen. Du bekommst mehr Fanservice. Viel mehr. Ich sag nur mal: Zahnbürste.

  3. #23
    HORROR

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Name:	Kagewani.jpg 
Hits:	67 
Größe:	184,0 KB 
ID:	25090


    Zum Horror habe ich mir Ayakashi - Samurai Horror Tales ausgesucht, aber wegen Problemen noch zwei weitere kurze Serien hinzugefügt, damit es die für die Challenge angestrebte 1 cour auch ist.


    Ayakashi - Samurai Horror Tales:

    Die Serie hat Horror im Namen. Ja, oder? Da steht Horror. Also erwartet man auch Horror. Der kommt aber kaum bis gar nicht. Darum hat diese Serie nicht wirklich gut in diese Kategorie herein gepasst.
    Die Serie ist in 3 Arcs geteilt, wovon der letzte glaube ich direkt für den Anime gemacht wurde, die ersten beiden aber Adaptionen von short-stories sind. Merkt man. Die ersten zwei Arcs kann ich mir gut zum lesen vorstellen, als Anime hingegen haben sie komplett versagt. Und Horror gabs auch kaum bis gar nicht. Der dritte Arc war weitaus besser, und passt auch zum Titel "Samurai Horror Tales". Die grobe Geschichte kannte ich dort aber schon von Mononoke, die, soweit ich mich erinnere, eine bessere Fassung davon hatte.
    Resultat: Ich habe den mittleren Arc gar nicht erst geschaut, nachdem schnell klar wurde, dass der die gleichen Probleme wie Arc 1 hat. Darum habe ich mir zwei Kurzserien dazu genommen.

    Wertung: 40%. Macht seinem Namen keine Ehre. Falls noch nicht gesehen: Einfach Mononoke schauen. Das ist wenigstens gut.


    Yami Shibai S1:

    Eine sehr kurze Horrorserie, wo die 13 Folgen je knappe 4 Minuten haben. Man sollte hier keine Geschichte erwarten, die Sinn macht. Dafür reicht die Zeit nicht. Zum etwas spooky sein reicht sie aber. Die Episoden schwanken meiner Meinung nach schon recht stark in der Qualität, aber jeder dürfte so seinen kleinen Favoriten finden. (für mich Zanbai!) Kann mir gut vorstellen, dass ich hier in heißen Sommermonaten noch mal eine weitere Season schauen werde. Zum Abkühlen kann man das sicher ganz gut schauen.

    Wertung: 60%.
    Etwas hit and miss und niemals besonders, aber es ist komplett in Ordnung für das, was es sein will und seine ~4 Minuten pro Episode.


    Kagewani S1:

    Vom selben Macher wie Yami Shibai, und die Serie die den obigen Screenshot hergegeben hat. Die Episoden sind tatsächlich etwa doppelt so lang wie bei Yami Shibai, weshalb sie versucht haben, eine übergreifende Geschichte über auftauchende seltsame Monster einzubauen. Anfangs ist das noch sehr sehr flach, aber später ist der Ansatz ganz nett. Doch auch hier kann man nicht zu viel erwarten, bei einer Gesamtlaufzeit von ~100 Minuten, wo natürlich auch jede der 13 Episoden irgendwie ein Monster braucht. Die einzelnen Episoden sind somit für lange Zeit fast zu 100% kleine Geschichten, wie bei Yami Shibai. Leider ist Monster Ansatz natürlich auch limitierend, da immer ein Monster auftauchen muss. Aber, wie gesagt, in der zweiten Hälfte fängt die Serie an mehr Spaß zu machen, als sie es vermutlich sollte. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich eine S2 brauche. Vielleicht nachdem ich alle Seasons von Yami Shibai aufgebraucht habe.

    Wertung: 60%.
    Da die Geschichte nicht gut genug erzählt war, um die erste Hälfte zu rechtfertigen, bleibt die Serie schon irgendwie hinter dem, das sie hätte sein können. Sie ist aber immer noch recht nett zum anschauen, und manche Monster-Designs sind echt nett. Leider sind viele auch gar nicht nett, aber es könnte schlimmer sein.



    Fazit: Die Wertungen klingen nicht sehr hoch, aber trotzdem sollte man zumindest die beiden Shorts nicht unterschätzen. Wenn ich sie als Short bewerten würde, dann kann man da locker 20% bis 30% oben drauf packen. Das ganze zählt jetzt für die Challenge als 1 horror cour.

  4. #24

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Ich bin aktuell bei (22 + 7) 29 Episoden.

  5. #25
    Kizumonogatari



    Ein dreiteiliges Prequel zu Bakemonogatari in dem erklärt wird wie Araragi ursprünglich zum Vampir wurde, wie er sich mit Hanekawa angefreundet hat, und was es mit Shinobu auf sich hat. An sich eine nette Idee da dieser Teil der Story etwas interessanter klang als das was in Bakemonogatari passiert ist ... aber schlussendlich hat mir so gut wie nichts an den Filmen wirklich gefallen. Zumal sie gefühlt nur zwei Dinge zu bieten hatten: extremen Fanservice sowie langweilige Kämpfe in denen das Blut nur um sich spritzt und in denen Araragis Körper schonmal wie ein Balloon in die Luft gesprengt wird (was ihn nur kurzzeitig behindert, vor allem in den späteren Kämpfen). Das war mir aber beides zu extrem, zumal Hanekawas Brüste trotz der Tatsache dass es sich hier um ein Prequel handelt massiv vergrößert wurden (Bakemonogatari - Kizumonogatari). Sicherlich toll für alle jene die auf große Brüste stehen, aber ich fands eher unästhetisch, vor allem in einer Szene in der gezeigt wird wie Hanekawa nackt durch die Gegend rennt während ihre Brüste furchtbar rumschwabbeln Ihr Story-Arc in Bakemonogatari wirkt rückblickend außerdem ein bisschen seltsam wenn ich bedenke, dass sie Araragi freiwillig ihre Unterwäsche gezeigt hat und ihn sogar ihre Brüste massieren lassen wollte (wenn nicht gar noch mehr...) um ihn zu motivieren.

    Und die Kämpfe waren wie bereits erwähnt recht langweilig, zumal es keinen wirklichen Spannungsbogen gibt. Stattdessen gibt es Fanservice, es wird mal wieder viel geredet, und plötzlich steht auch schon der nächste Kampf an obwohl ich so gut wie nichts über die Gegner weiß. Und die Kämpfe sind schlussendlich viel zu schnell vorbei obwohl Araragi ein totaler Anfänger ist, während seine Gegner professionelle Vampirjäger sind. Aber wenn sich selbst ein Neulingsvampir problemlos aus einem abgetrennten Kopf regenerien kann, dann gibt es halt nicht sonderlich viel Spannung.

    Persönlich würde ich diese Filme also nicht empfehlen. Und ich hoffe, dass mich der Rest der Reihe besser unterhalten kann.

    Challenge Status

    Kurze Anime:: 1/??? Serien
    Dragon Ball Kai: 60/159 Episoden
    Dragon Ball GT Rewatch: : 0/64 Episoden
    Monogatari Reihe: 18/102 Episoden

  6. #26
    Das mit den Brüsten ist doch bestimmt sowas wie aus Star Trek. Zeitanomalie, die in der Zeit zurück größer wird

    Hab in der Zwischenzeit auch mal wieder etwas weiterschauen können und hab mit Harukana Receive den ersten Anime abgeschlossen^^
    War ein schöner Sommeranime mit Beachvolleyball, der dadurch seinen Fanservice sehr gekonnt einweben konnte, ohne das es störend aufgefallen wäre. Außer vielleicht hin und wieder die Kamera-einstellung. Aber der Sport passt einfach wunderbar dazu. Die Comedey Elemente waren ebenfalls spaßig und immer auch passend musikalisch unterlegt. Der Fanservice übrigens auch. Diese Kyaas... herzallerliebst xD. Die Charaktere sind sympatisch und machen Spaß, auch wenn die Drama-Versuche der Show nicht ihre Stärke sind. Glücklicherweise halten diese Momente nie zu lange an. Dafür sind die Charaktere zu positv geladen und voller Energie^^. Die Yuri Untertöne nehmen zum Ende hin eher ab und in der Mitte gibt es ein paar schwache Episoden (wenig Animation, komisches Aussehen, etc.). Vor allem in den Spielen nutzt die Serie Slow Downs exessiv. Bei gefühlt jeder Ballkontakt verlangsamt sich erstmal die Zeit, auch wenn es später besser wird. Aber die so eingesparten Mittel haben sie scheinbar voll ins Finale gesteckt und die letzten 3 Eps konnten sich wirklich sehen lassen. Schöne Spielzüge, ein Wechsel zwischen schnell und langsam und einfach ein rundum guter Abschluss. War richtig toll.

    Ansonsten habe ich auch schonmal in Needless und The Third Aoi Hitomi no Shoujo reingeschaut. An manches konnte ich mich noch gut erinnern. Needless ist schon stylisch, hat aber stellenweise für mich doch etwas gelitten. Vor allem Eves Verhalten war mir nicht in Erinnerung geblieben xD. Könnte nervig werden, aber andererseits sind die Szenen so schnell, dass es sich aushalten lässt. Fällt nicht so ins Gewicht^^

    Damit bin ich nun bei 33 / 196

  7. #27
    Nach langer Zeit mal wieder ein Update. Habe in den letzten Wochen weiterhin eher wenig geschaut, aber zumindest ein paar Serien, die keine Shorts sind, schauen können.

    Geschafft:

    ☑ (12/12) Working Buddies 2 (2018)
    4 Minuten pro Folge. Wie die erste Staffel wird jede Folge ein anderer Arbeitsplatz gezeigt, durch den sich die Protagonisten in Katzengestalt schlagen. Die Serie verbindet Skurilles mit Lehrreichem und ist dabei auch noch relativ lustig und herzlich, weshalb sie mir von den Shorts der letzten Zeit mit am besten gefällt. Den Stil mag ich auch.

    6,5/10


    → Hauptchallenge (3,8/48) (+0,2)
    → 10 Shorts (5/10)

    ☑ (6/6) Milpom (2015)
    6 Folgen à 5-8 Minuten. Sehr experimentelle Serie – Puppentheater mit Charakteren, die alle Karikaturen von relativ unsympathische Stereotypischen japanischer „moderner“ Mädchen sind. Null Action, 100% Dialoge über belanglosen Alltagskram, sehr bunt und verrückt. Der Stil ist definitiv einzigartig. Die Witze haben bei mir nicht unbedingt so sehr gezündet, aber als Gesamtkonzept ist die Serie schon nicht ganz uninteressant. Das Dialogfeuerwerk mit den überzeichnet nervigen Charakteren und Stimmen wird allerdings sicherlich die meisten Leute abschrecken und auch ich kann nicht behaupten, der Serie ’ne Menge abgewinnen zu können.

    4,5/10

    → Hauptchallenge (4/48) (+0,2)
    → 10 Shorts (6/10)

    ☑ (13/13) Yurumates 3D (2012)
    3:30 pro Folge. Geht um eine Gruppe Rounin-Mädchen (und einem Kerl), die für die Aufnahmeprüfung an der Uni lernen... oder auch nicht. Geht letztlich eher um ihr Zusammensein im gemeinsamen Wohnheim. Ist auch eine Mischung aus lustig und herzlich. Der Superdeformed-Stil war nicht so meins, aber insgesamt fand ich die Serie doch ganz ansprechend und werde mir die Fortsetzung sicher auch noch geben.

    6/10

    → Hauptchallenge (4,1/48) (+0,1)
    → 10 Shorts (7/10)

    ☑ (13/13) Ao Oni: The Animation (2017)
    3:30 pro Episode. Basiert auf einem RPG-Maker-Indie-Horror-Spiel, das in Japan recht populär geworden ist. Als ich mir YouTube-Videos angesehen habe, konnte ich den Reiz durchaus auch nachvollziehen. Ist eine Art absurdes Survival-Spiel im 32-Bit-Pixel-Stil, wo eine Gruppe von Jugendlichen in einem Haus gefangen ist, während eine Gruppe ulkig-grotesker Monster sie verfolgen und auf brutale Art umbringen. Diese Monster sind aber sehr schwer einzuschätzen, da sie manchmal auch ganz gesellig wirken können. Ich denke, der Anime fängt das Spiel nicht schlecht ein, aber es ist etwas ganz anderes, wenn man es selbst spielt. Im Anime ist der Comedy-Fokus jedenfalls stärker, würde es insgesamt als Horror-Splatter-Komödie bezeichnen. Ohne das Spiel zu kennen, dürfte der Reiz auch recht gering sein.

    5/10

    → Hauptchallenge (4,2/48) (+0,1)
    → 10 Shorts (8/10)

    ☑ (10/10) Saint Seiya: Saintia Shou (2018)
    Der Anfang der Serie hat sich auf sehr positive Weise extrem klassisch angefühlt, wie Fantasy-Shounen/Shoujo-Serien aus den 80ern. Leider hat sich die Serie sehr schnell vor die Wand gefahren. Anscheinend ist sie eine Art Rehash der ersten Seiya-Serie, allerdings auch irgendwie Kanon. Problem bei der Serie war aber in erster Linie, dass alles so gerusht ist, dass man als Zuschauer schnell nichts mehr kapiert. Es wird wie wild mit Namen und Begriffen um sich geworfen, die man nicht kennen kann, ohne Seiya-Fan zu sein, und selbst für diese Fans dürften die Sprünge in der Handlung zu extrem sein.

    Positiv hervorzuheben ist der Stil (Animation war aber leider recht sparsam), das Opening ist toll, der Soundtrack ziemlich grandios und das Finale richtig episch. Hätte aber mindestens 26 Folgen gebraucht, keine 10, um zu wirken. Schade.

    4,5/10


    → Hauptchallenge (5,2/48) (+1)
    → Anime mit toller Musik (1/5)


    ☑ (24/24) Ani ni Tsukeru Kusuri wa Nai! 2 (2018)
    3:30 pro Folge. Meiner Meinung nach die lustigste Komödie der letzten Zeit, nur etwas schwächer als die erste Staffel. Geht um zwei Geschwister und ihren Freundeskreis. Der große Bruder ist ein richtiger Depp, die kleine Schwester das komplette Gegenteil. Jede Folge kommt es zu neuen absolut idiotischen Aktionen, von denen einige zu wirklich absurden Situationen führen. Die Serie ist im Flash-Stil animiert, Bewegung und ausdrucksstarke Gesichtsausdrücke und Animationen gibt es reichlich, aber tatsächliche "Animation" im klassischen Sinne eher wenig. Was ich auch an der Serie mag, dass sie nicht 100% Comedy ist, sondern einen recht herzlichen Kern hat, der zwischendurch immer mal wieder zum Vorschein kommt. Von allen chinesischen Ko-Produktionen, die ich bisher gesehen habe, wohl mein Favorit.

    7/10

    → Hauptchallenge (5,5/48) (+0,3)
    → 10 Shorts (9/10)
    → 3 Animes aus China/Korea (1/3)
    → 1 Werk, das mich zum Lachen bringt (1/1)

    ☑ (12/12) Sono Toki, Kanojo wa. (2018)
    3:30 pro Folge. Kurze Geschichten im Wasserfarbenstil und mit kaum Animation, dafür aber mit sehr schönen Standbildern. Geht um Frauen und ihre Beziehungen zu Männern, was sie von einer Beziehung, einem Date etc. wollen, wie sie missverstanden werden und so weiter. Wirkte auf mich ziemlich stereotypisierend, es wurden sehr typische Rollenbilder vermittelt. Aus der Hinsicht hat es mich eher nicht so angesprochen, stilistisch war es aber durchaus hübsch.

    5,5/10

    → Hauptchallenge (6/48) (+0,2)
    → 10 Shorts (10/10)

    ☑ (21/21) Radiant (2018)
    Uff, ich wollte die Serie wirklich mehr mögen. Endlich mal wieder einen Shounen-Serie, die eine gewisse Abenteuer-Atmosphäre versprüht. Leider bleibt die Handlung die meiste Zeit über auf der Strecke. NHK hat ordentlich Filler reingehauen, wohl um im Oktober direkt mit Staffel 2 weitermachen zu können. Die Comedy ist repetitiv bis nervig, es gibt viel Monster-of-the-Week und typische Fetchquests. In der zweiten Hälfte hat die Handlung ein paar Highlights, von denen eins auch richtig stark war. Den Stil mag ich an sich auch. Sonst lässt sich aber leider wirklich nicht viel Positives über die Adaption sagen. Die Serie ist kein komplettes Debakel, aber sie macht einfach sehr wenig aus dem vorhandenen Potential. Wie ich gehört habe, ist der Manga da wesentlich besser.

    5,5/10

    → Hauptchallenge (8/48) (+2)
    → 6 Anime mit 20+ Folgen (25 Min.) (2/6)
    → 1 Werk mit Genre Abenteuer (1/1)

    ☑ (1/1) Fantascope Tylostoma (2006)
    Ein Kurzfilm von Yoshitaka Amano, größtenteils mit Standbildern, in denen Hintergründe aber teils animiert wurden (Wasser und so). Sieht auf jeden Fall fantastisch aus, wie zu erwarten war. Ist vom Stil sehr düster und trostlos. Es spielt ähnlich wie Angel’s Egg in einer postapokalyptischen Welt, in der niemand mehr lebt. Bis auf den Hauptcharakter, in diesem Fall, und eine Prostituierte, der er begegnet. Geht um eine Beziehung zu einer Göttin, die der Mann vor sehr langer Zeit hatte. Gibt viel Narration, alles ist sehr ruhig präsentiert, aber atmosphärisch richtig stark. Hat mir mal wieder richtig gut gefallen, genau wie die anderen Anime-Sachen von Amano. Ist alles sehr "Arthouse", aber von der Atmosphäre immer richtig beeindruckend. Gerne mehr von sowas.

    7,5/10

    → Hauptchallenge (8,1/48) (+0,1)
    → 5 Animes mit tollem Artstyle (1/5)
    → 30 Anime-Filme (1/30)

    ☑ (1/1) The Royal Tutor Movie (2018)
    Ähnlich wie die Serie zwar nichts Besonderes und mit sehr stereotypischen Charakteren, aber ein paar lustigen Comedy-Momenten und im Kern ganz herzerwärmend.

    5,5/10

    → Hauptchallenge (8,3/48) (+0,2)
    → 30 Anime-Filme (2/30)

    ☑ (1/1) Final Fantasy XV: Episode Ardyn - Prologue (2019)
    Ugh, das war nichts. Überhastete Handlung, die niemand versteht, der die Geschichte von Ardyn nicht eh schon kennt, dazu vom Stil noch recht hässlich, mit sparsamer Animation und amateurhaft wirkender Regie. Nope.

    3,5/10

    → Hauptchallenge (8,4/48) (+0,1)
    → 30 Anime-Filme (3/30)

    ☑ (12/12) Skull-face Bookseller Honda-san (2018)
    12 Minuten pro Folge. Ist eine Arbeitsplatz-Komödie über einen Buchhändler, seine Kollegen und die Kunden, mit denen er zu tun hat. Recht interessant, weil man eine Menge über den Arbeitsalltag eines Buchhändlers lernt, und stellenweise auch ganz witzig. Gegen Ende wird es ein bisschen repetitiv, aber unterm Strich hat mich die Serie gut unterhalten.

    6/10

    → Hauptchallenge (8,9/48) (+0,5)
    → 5 Halfs (2/5)

    ☑ (13/13) Tsurune (2018)
    Eine Drama/SoL/Sport-Serie über japanisches Bogenschießen (Kyuudou) von KyoAni, entsprechend ausgezeichnet animiert und generell auf einem sehr hohen Produktionsniveau. Ich würde die Serie letztlich als „ganz gut“ abstempeln, auch wenn sie mich eigentlich gar nicht so sehr abholen konnte. Ich fand das Drama in der ersten Hälfte komischerweise sowohl sehr bodenständig als auch zu überzeichnet zugleich. Dazu hat wohl auch die Regie beigetragen. Der Soundtrack ist exzellent, einer der besten der letzten Jahre, aber wie die Musik teilweise eingespielt wurde, hat etwas billig gewirkt.

    Im gesamten Verlauf der Serie haben die Charaktere dann aber doch etwas mehr Tiefe bekommen. Geht im Grunde genommen darum, dass jeder lernt, seine eigenen Ängste zu überwinden. Mit etwas mehr Feingefühl hätte mir die Serie vermutlich richtig gut gefallen können, aber letztlich werde ich mich am meisten an die wunderschöne und detailverliebte Darstellung des Bogenschießens erinnern – und an die Musik. Denn die, das muss ich noch mal erwähnen, ist fantastisch. Habe mir den Soundtrack gekauft und aktuell macht er Run with the Wind Konkurrenz, so gut ist der.

    7/10

    → Hauptchallenge (9,9/48) (+1)
    → Gesamter Kyoto-Animation-Backlog (1/10)
    → 5 Animes mit toller Musik (2/5)
    → 8 Serien aus meinem 2017/18-Backlog (1/8)

    ☑ (12/12) Mononoke (2007)
    Mononoke ist ein ganz besonderer Anime. Es ist quasi eine Anthologie japanischer Horrorgeschichten. Ein Medizinverkäufer, der relativ kalte und emotionslose Protagonist quasi, löst dabei verschiedene Fälle, bei denen es letztlich sein Ziel ist, einen bösen Geist, den Mononoke, der hinter all dem steckt, zu entlarven und zu verbannen (bzw. beschwichtigen). Es ist also quasi eine Mischung als Detektivserie, klassisch japanischen Gruselgeschichten, ein bisschen Period Drama und Arthouse.

    Besonders sticht an der Serie der Artstyle hervor, und der ist fantastisch. Mit das Spannendste, was im TV-Anime-Segment je produziert wurde. Der Stil erinnert stark and traditionelle japanische Kunst, ist zugleich aber auch sehr farbenfroh. Das künstlerische Niveau ist dabei konstant sehr hoch und auch, wenn die Animation gelegentlich sparsam ist, kann auch diese in den entsprechenden Höhepunkten glänzen.

    Die Serie hat insgesamt 5 Arcs mit je 2-3 Folgen. Alle haben mir gefallen, aber den ersten mochte ich am liebsten. Einige der Geschichten sind recht tragisch, die erste fand ich in der Hinsicht tatsächlich ziemlich bewegend, wozu auch Yasunaru Takanashis Musik sehr viel beigetragen hat. Der Mann schafft es einfach, so eine Tragik musikalisch verdammt gut rüberzubringen.

    Ja, auf jeden Fall eine tolle Serie. Nicht immer ganz einfach zu gucken, da relativ kalt, distanziert und natürlich tief in der japanischen Kultur verwurzelt, aber definitiv lohnenswert. Insbesondere wenn man japanische Geistergeschichten mag und mal was anderes sehen will.

    8/10

    → Hauptchallenge (10,9/48) (+1)
    → 3 moderne Klassiker (2/3)
    → 5 noitaminA-Serien (1/5)
    → 1 Anime mit Genre Horror (1/1)
    → 5 Animes mit tollem Artstyle (2/5)

    ☑ (12/12) Doujin Work (2007)
    12 Minuten pro Folge. Geht um eine Studentin, die schnelles Geld damit verdienen will, erotische Doujinshis zu zeichnen. Anfangs interessiert sie sich absolut gar nicht für die Doujin-Szene und die Werke selbst, freundet sich aber nach und nach mit den Leuten an und entwickelt Ambitionen über den finanziellen Erfolg (den sie eh nie hat) hinaus. Ist eine Mischung aus Comedy und Slice-of-Life und versprüht eindeutig den Charme der 2000er. Charaktere sind recht sympathisch, einige Situationen wirklich sehr komisch und die Serie ist durchgehend unterhaltsam. Bietet natürlich nichts Neues und geht leider auch nicht besonders tief auf die Doujin-Szene oder das Zeichnen selbst ein, ist aber angenehmer Fluff, denn man sich gut geben kann, aber der nicht lange in Erinnerung bleiben wird.

    6/10

    → Hauptchallenge (11,4/48) (+0,5)
    → 5 Halfs (3/10)

    Sonstige Fortschritte:
    - Lady Layton (4/50)
    - The Ancient Magus’ Bride (2/24)
    - Hulaing Babies (7/12)
    - bisschen Seasonkram

    Geändert von Narcissu (14.03.2019 um 05:16 Uhr)

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