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Thema: Die Anime- und Manga-Challenge 2019

  1. #21
    Bakemonogatari


    Ich muss schon sagen, wenn ich es nicht besser wüsste, dann hätte ich vermutet, dass es sich hier um eine Visual Novel bzw. Dating Sim Adaptation handelt. Immerhin fokussiert sich jeder Arc auf ein anderes Mädchen (von denen jedes ein neues Opening spendiert bekommt) dem der Protagonist irgendwie bei einem übernatürlichen Problem helfen muss. Wie Hitagi Senjougahara, der quasi ihr Gewicht gestohlen wurde, was sie mit Androhung körperlicher Gewalt geheimzuhalten versucht. Ist nicht unbedingt so emotional wie zum Beispiel Clannad, aber es war zumindest interessant genug um mich bei der Stange zu halten. Und das obwohl der Anime extrem dialoglastig ist. Abgesehen von den Mädchen gibt es allerdings keinen größeren Storyarc der das alles irgendwie zusammenführen würde. Aber es kommen ja noch einige Sequels in denen vielleicht ein bisschen mehr passiert? Also mal schauen was da noch so kommt (außer einer Menge Fanservice der teilweise echt nicht nötig gewesen wäre )

    Challenge Status

    Kurze Anime:: 1/??? Serien
    Dragon Ball Kai: 54/159 Episoden
    Dragon Ball GT Rewatch: : 0/64 Episoden
    Monogatari Reihe: 15/102 Episoden

  2. #22
    Ich kann dich beruhigen. Du bekommst mehr Fanservice. Viel mehr. Ich sag nur mal: Zahnbürste.

  3. #23
    HORROR

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Name:	Kagewani.jpg 
Hits:	159 
Größe:	184,0 KB 
ID:	25090


    Zum Horror habe ich mir Ayakashi - Samurai Horror Tales ausgesucht, aber wegen Problemen noch zwei weitere kurze Serien hinzugefügt, damit es die für die Challenge angestrebte 1 cour auch ist.


    Ayakashi - Samurai Horror Tales:

    Die Serie hat Horror im Namen. Ja, oder? Da steht Horror. Also erwartet man auch Horror. Der kommt aber kaum bis gar nicht. Darum hat diese Serie nicht wirklich gut in diese Kategorie herein gepasst.
    Die Serie ist in 3 Arcs geteilt, wovon der letzte glaube ich direkt für den Anime gemacht wurde, die ersten beiden aber Adaptionen von short-stories sind. Merkt man. Die ersten zwei Arcs kann ich mir gut zum lesen vorstellen, als Anime hingegen haben sie komplett versagt. Und Horror gabs auch kaum bis gar nicht. Der dritte Arc war weitaus besser, und passt auch zum Titel "Samurai Horror Tales". Die grobe Geschichte kannte ich dort aber schon von Mononoke, die, soweit ich mich erinnere, eine bessere Fassung davon hatte.
    Resultat: Ich habe den mittleren Arc gar nicht erst geschaut, nachdem schnell klar wurde, dass der die gleichen Probleme wie Arc 1 hat. Darum habe ich mir zwei Kurzserien dazu genommen.

    Wertung: 40%. Macht seinem Namen keine Ehre. Falls noch nicht gesehen: Einfach Mononoke schauen. Das ist wenigstens gut.


    Yami Shibai S1:

    Eine sehr kurze Horrorserie, wo die 13 Folgen je knappe 4 Minuten haben. Man sollte hier keine Geschichte erwarten, die Sinn macht. Dafür reicht die Zeit nicht. Zum etwas spooky sein reicht sie aber. Die Episoden schwanken meiner Meinung nach schon recht stark in der Qualität, aber jeder dürfte so seinen kleinen Favoriten finden. (für mich Zanbai!) Kann mir gut vorstellen, dass ich hier in heißen Sommermonaten noch mal eine weitere Season schauen werde. Zum Abkühlen kann man das sicher ganz gut schauen.

    Wertung: 60%.
    Etwas hit and miss und niemals besonders, aber es ist komplett in Ordnung für das, was es sein will und seine ~4 Minuten pro Episode.


    Kagewani S1:

    Vom selben Macher wie Yami Shibai, und die Serie die den obigen Screenshot hergegeben hat. Die Episoden sind tatsächlich etwa doppelt so lang wie bei Yami Shibai, weshalb sie versucht haben, eine übergreifende Geschichte über auftauchende seltsame Monster einzubauen. Anfangs ist das noch sehr sehr flach, aber später ist der Ansatz ganz nett. Doch auch hier kann man nicht zu viel erwarten, bei einer Gesamtlaufzeit von ~100 Minuten, wo natürlich auch jede der 13 Episoden irgendwie ein Monster braucht. Die einzelnen Episoden sind somit für lange Zeit fast zu 100% kleine Geschichten, wie bei Yami Shibai. Leider ist Monster Ansatz natürlich auch limitierend, da immer ein Monster auftauchen muss. Aber, wie gesagt, in der zweiten Hälfte fängt die Serie an mehr Spaß zu machen, als sie es vermutlich sollte. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich eine S2 brauche. Vielleicht nachdem ich alle Seasons von Yami Shibai aufgebraucht habe.

    Wertung: 60%.
    Da die Geschichte nicht gut genug erzählt war, um die erste Hälfte zu rechtfertigen, bleibt die Serie schon irgendwie hinter dem, das sie hätte sein können. Sie ist aber immer noch recht nett zum anschauen, und manche Monster-Designs sind echt nett. Leider sind viele auch gar nicht nett, aber es könnte schlimmer sein.



    Fazit: Die Wertungen klingen nicht sehr hoch, aber trotzdem sollte man zumindest die beiden Shorts nicht unterschätzen. Wenn ich sie als Short bewerten würde, dann kann man da locker 20% bis 30% oben drauf packen. Das ganze zählt jetzt für die Challenge als 1 horror cour.

  4. #24

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Ich bin aktuell bei (22 + 7) 29 Episoden.

  5. #25
    Kizumonogatari



    Ein dreiteiliges Prequel zu Bakemonogatari in dem erklärt wird wie Araragi ursprünglich zum Vampir wurde, wie er sich mit Hanekawa angefreundet hat, und was es mit Shinobu auf sich hat. An sich eine nette Idee da dieser Teil der Story etwas interessanter klang als das was in Bakemonogatari passiert ist ... aber schlussendlich hat mir so gut wie nichts an den Filmen wirklich gefallen. Zumal sie gefühlt nur zwei Dinge zu bieten hatten: extremen Fanservice sowie langweilige Kämpfe in denen das Blut nur um sich spritzt und in denen Araragis Körper schonmal wie ein Balloon in die Luft gesprengt wird (was ihn nur kurzzeitig behindert, vor allem in den späteren Kämpfen). Das war mir aber beides zu extrem, zumal Hanekawas Brüste trotz der Tatsache dass es sich hier um ein Prequel handelt massiv vergrößert wurden (Bakemonogatari - Kizumonogatari). Sicherlich toll für alle jene die auf große Brüste stehen, aber ich fands eher unästhetisch, vor allem in einer Szene in der gezeigt wird wie Hanekawa nackt durch die Gegend rennt während ihre Brüste furchtbar rumschwabbeln Ihr Story-Arc in Bakemonogatari wirkt rückblickend außerdem ein bisschen seltsam wenn ich bedenke, dass sie Araragi freiwillig ihre Unterwäsche gezeigt hat und ihn sogar ihre Brüste massieren lassen wollte (wenn nicht gar noch mehr...) um ihn zu motivieren.

    Und die Kämpfe waren wie bereits erwähnt recht langweilig, zumal es keinen wirklichen Spannungsbogen gibt. Stattdessen gibt es Fanservice, es wird mal wieder viel geredet, und plötzlich steht auch schon der nächste Kampf an obwohl ich so gut wie nichts über die Gegner weiß. Und die Kämpfe sind schlussendlich viel zu schnell vorbei obwohl Araragi ein totaler Anfänger ist, während seine Gegner professionelle Vampirjäger sind. Aber wenn sich selbst ein Neulingsvampir problemlos aus einem abgetrennten Kopf regenerien kann, dann gibt es halt nicht sonderlich viel Spannung.

    Persönlich würde ich diese Filme also nicht empfehlen. Und ich hoffe, dass mich der Rest der Reihe besser unterhalten kann.

    Challenge Status

    Kurze Anime:: 1/??? Serien
    Dragon Ball Kai: 60/159 Episoden
    Dragon Ball GT Rewatch: : 0/64 Episoden
    Monogatari Reihe: 18/102 Episoden

  6. #26
    Das mit den Brüsten ist doch bestimmt sowas wie aus Star Trek. Zeitanomalie, die in der Zeit zurück größer wird

    Hab in der Zwischenzeit auch mal wieder etwas weiterschauen können und hab mit Harukana Receive den ersten Anime abgeschlossen^^
    War ein schöner Sommeranime mit Beachvolleyball, der dadurch seinen Fanservice sehr gekonnt einweben konnte, ohne das es störend aufgefallen wäre. Außer vielleicht hin und wieder die Kamera-einstellung. Aber der Sport passt einfach wunderbar dazu. Die Comedey Elemente waren ebenfalls spaßig und immer auch passend musikalisch unterlegt. Der Fanservice übrigens auch. Diese Kyaas... herzallerliebst xD. Die Charaktere sind sympatisch und machen Spaß, auch wenn die Drama-Versuche der Show nicht ihre Stärke sind. Glücklicherweise halten diese Momente nie zu lange an. Dafür sind die Charaktere zu positv geladen und voller Energie^^. Die Yuri Untertöne nehmen zum Ende hin eher ab und in der Mitte gibt es ein paar schwache Episoden (wenig Animation, komisches Aussehen, etc.). Vor allem in den Spielen nutzt die Serie Slow Downs exessiv. Bei gefühlt jeder Ballkontakt verlangsamt sich erstmal die Zeit, auch wenn es später besser wird. Aber die so eingesparten Mittel haben sie scheinbar voll ins Finale gesteckt und die letzten 3 Eps konnten sich wirklich sehen lassen. Schöne Spielzüge, ein Wechsel zwischen schnell und langsam und einfach ein rundum guter Abschluss. War richtig toll.

    Ansonsten habe ich auch schonmal in Needless und The Third Aoi Hitomi no Shoujo reingeschaut. An manches konnte ich mich noch gut erinnern. Needless ist schon stylisch, hat aber stellenweise für mich doch etwas gelitten. Vor allem Eves Verhalten war mir nicht in Erinnerung geblieben xD. Könnte nervig werden, aber andererseits sind die Szenen so schnell, dass es sich aushalten lässt. Fällt nicht so ins Gewicht^^

    Damit bin ich nun bei 33 / 196

  7. #27
    Nach langer Zeit mal wieder ein Update. Habe in den letzten Wochen weiterhin eher wenig geschaut, aber zumindest ein paar Serien, die keine Shorts sind, schauen können.

    Geschafft:

    ☑ (12/12) Working Buddies 2 (2018)
    4 Minuten pro Folge. Wie die erste Staffel wird jede Folge ein anderer Arbeitsplatz gezeigt, durch den sich die Protagonisten in Katzengestalt schlagen. Die Serie verbindet Skurilles mit Lehrreichem und ist dabei auch noch relativ lustig und herzlich, weshalb sie mir von den Shorts der letzten Zeit mit am besten gefällt. Den Stil mag ich auch.

    6,5/10


    → Hauptchallenge (3,8/48) (+0,2)
    → 10 Shorts (5/10)

    ☑ (6/6) Milpom (2015)
    6 Folgen à 5-8 Minuten. Sehr experimentelle Serie – Puppentheater mit Charakteren, die alle Karikaturen von relativ unsympathische Stereotypischen japanischer „moderner“ Mädchen sind. Null Action, 100% Dialoge über belanglosen Alltagskram, sehr bunt und verrückt. Der Stil ist definitiv einzigartig. Die Witze haben bei mir nicht unbedingt so sehr gezündet, aber als Gesamtkonzept ist die Serie schon nicht ganz uninteressant. Das Dialogfeuerwerk mit den überzeichnet nervigen Charakteren und Stimmen wird allerdings sicherlich die meisten Leute abschrecken und auch ich kann nicht behaupten, der Serie ’ne Menge abgewinnen zu können.

    4,5/10

    → Hauptchallenge (4/48) (+0,2)
    → 10 Shorts (6/10)

    ☑ (13/13) Yurumates 3D (2012)
    3:30 pro Folge. Geht um eine Gruppe Rounin-Mädchen (und einem Kerl), die für die Aufnahmeprüfung an der Uni lernen... oder auch nicht. Geht letztlich eher um ihr Zusammensein im gemeinsamen Wohnheim. Ist auch eine Mischung aus lustig und herzlich. Der Superdeformed-Stil war nicht so meins, aber insgesamt fand ich die Serie doch ganz ansprechend und werde mir die Fortsetzung sicher auch noch geben.

    6/10

    → Hauptchallenge (4,1/48) (+0,1)
    → 10 Shorts (7/10)

    ☑ (13/13) Ao Oni: The Animation (2017)
    3:30 pro Episode. Basiert auf einem RPG-Maker-Indie-Horror-Spiel, das in Japan recht populär geworden ist. Als ich mir YouTube-Videos angesehen habe, konnte ich den Reiz durchaus auch nachvollziehen. Ist eine Art absurdes Survival-Spiel im 32-Bit-Pixel-Stil, wo eine Gruppe von Jugendlichen in einem Haus gefangen ist, während eine Gruppe ulkig-grotesker Monster sie verfolgen und auf brutale Art umbringen. Diese Monster sind aber sehr schwer einzuschätzen, da sie manchmal auch ganz gesellig wirken können. Ich denke, der Anime fängt das Spiel nicht schlecht ein, aber es ist etwas ganz anderes, wenn man es selbst spielt. Im Anime ist der Comedy-Fokus jedenfalls stärker, würde es insgesamt als Horror-Splatter-Komödie bezeichnen. Ohne das Spiel zu kennen, dürfte der Reiz auch recht gering sein.

    5/10

    → Hauptchallenge (4,2/48) (+0,1)
    → 10 Shorts (8/10)

    ☑ (10/10) Saint Seiya: Saintia Shou (2018)
    Der Anfang der Serie hat sich auf sehr positive Weise extrem klassisch angefühlt, wie Fantasy-Shounen/Shoujo-Serien aus den 80ern. Leider hat sich die Serie sehr schnell vor die Wand gefahren. Anscheinend ist sie eine Art Rehash der ersten Seiya-Serie, allerdings auch irgendwie Kanon. Problem bei der Serie war aber in erster Linie, dass alles so gerusht ist, dass man als Zuschauer schnell nichts mehr kapiert. Es wird wie wild mit Namen und Begriffen um sich geworfen, die man nicht kennen kann, ohne Seiya-Fan zu sein, und selbst für diese Fans dürften die Sprünge in der Handlung zu extrem sein.

    Positiv hervorzuheben ist der Stil (Animation war aber leider recht sparsam), das Opening ist toll, der Soundtrack ziemlich grandios und das Finale richtig episch. Hätte aber mindestens 26 Folgen gebraucht, keine 10, um zu wirken. Schade.

    4,5/10


    → Hauptchallenge (5,2/48) (+1)
    → Anime mit toller Musik (1/5)


    ☑ (24/24) Ani ni Tsukeru Kusuri wa Nai! 2 (2018)
    3:30 pro Folge. Meiner Meinung nach die lustigste Komödie der letzten Zeit, nur etwas schwächer als die erste Staffel. Geht um zwei Geschwister und ihren Freundeskreis. Der große Bruder ist ein richtiger Depp, die kleine Schwester das komplette Gegenteil. Jede Folge kommt es zu neuen absolut idiotischen Aktionen, von denen einige zu wirklich absurden Situationen führen. Die Serie ist im Flash-Stil animiert, Bewegung und ausdrucksstarke Gesichtsausdrücke und Animationen gibt es reichlich, aber tatsächliche "Animation" im klassischen Sinne eher wenig. Was ich auch an der Serie mag, dass sie nicht 100% Comedy ist, sondern einen recht herzlichen Kern hat, der zwischendurch immer mal wieder zum Vorschein kommt. Von allen chinesischen Ko-Produktionen, die ich bisher gesehen habe, wohl mein Favorit.

    7/10

    → Hauptchallenge (5,5/48) (+0,3)
    → 10 Shorts (9/10)
    → 3 Animes aus China/Korea (1/3)
    → 1 Werk, das mich zum Lachen bringt (1/1)

    ☑ (12/12) Sono Toki, Kanojo wa. (2018)
    3:30 pro Folge. Kurze Geschichten im Wasserfarbenstil und mit kaum Animation, dafür aber mit sehr schönen Standbildern. Geht um Frauen und ihre Beziehungen zu Männern, was sie von einer Beziehung, einem Date etc. wollen, wie sie missverstanden werden und so weiter. Wirkte auf mich ziemlich stereotypisierend, es wurden sehr typische Rollenbilder vermittelt. Aus der Hinsicht hat es mich eher nicht so angesprochen, stilistisch war es aber durchaus hübsch.

    5,5/10

    → Hauptchallenge (6/48) (+0,2)
    → 10 Shorts (10/10)

    ☑ (21/21) Radiant (2018)
    Uff, ich wollte die Serie wirklich mehr mögen. Endlich mal wieder einen Shounen-Serie, die eine gewisse Abenteuer-Atmosphäre versprüht. Leider bleibt die Handlung die meiste Zeit über auf der Strecke. NHK hat ordentlich Filler reingehauen, wohl um im Oktober direkt mit Staffel 2 weitermachen zu können. Die Comedy ist repetitiv bis nervig, es gibt viel Monster-of-the-Week und typische Fetchquests. In der zweiten Hälfte hat die Handlung ein paar Highlights, von denen eins auch richtig stark war. Den Stil mag ich an sich auch. Sonst lässt sich aber leider wirklich nicht viel Positives über die Adaption sagen. Die Serie ist kein komplettes Debakel, aber sie macht einfach sehr wenig aus dem vorhandenen Potential. Wie ich gehört habe, ist der Manga da wesentlich besser.

    5,5/10

    → Hauptchallenge (8/48) (+2)
    → 6 Anime mit 20+ Folgen (25 Min.) (2/6)
    → 1 Werk mit Genre Abenteuer (1/1)

    ☑ (1/1) Fantascope Tylostoma (2006)
    Ein Kurzfilm von Yoshitaka Amano, größtenteils mit Standbildern, in denen Hintergründe aber teils animiert wurden (Wasser und so). Sieht auf jeden Fall fantastisch aus, wie zu erwarten war. Ist vom Stil sehr düster und trostlos. Es spielt ähnlich wie Angel’s Egg in einer postapokalyptischen Welt, in der niemand mehr lebt. Bis auf den Hauptcharakter, in diesem Fall, und eine Prostituierte, der er begegnet. Geht um eine Beziehung zu einer Göttin, die der Mann vor sehr langer Zeit hatte. Gibt viel Narration, alles ist sehr ruhig präsentiert, aber atmosphärisch richtig stark. Hat mir mal wieder richtig gut gefallen, genau wie die anderen Anime-Sachen von Amano. Ist alles sehr "Arthouse", aber von der Atmosphäre immer richtig beeindruckend. Gerne mehr von sowas.

    7,5/10

    → Hauptchallenge (8,1/48) (+0,1)
    → 5 Animes mit tollem Artstyle (1/5)
    → 30 Anime-Filme (1/30)

    ☑ (1/1) The Royal Tutor Movie (2018)
    Ähnlich wie die Serie zwar nichts Besonderes und mit sehr stereotypischen Charakteren, aber ein paar lustigen Comedy-Momenten und im Kern ganz herzerwärmend.

    5,5/10

    → Hauptchallenge (8,3/48) (+0,2)
    → 30 Anime-Filme (2/30)

    ☑ (1/1) Final Fantasy XV: Episode Ardyn - Prologue (2019)
    Ugh, das war nichts. Überhastete Handlung, die niemand versteht, der die Geschichte von Ardyn nicht eh schon kennt, dazu vom Stil noch recht hässlich, mit sparsamer Animation und amateurhaft wirkender Regie. Nope.

    3,5/10

    → Hauptchallenge (8,4/48) (+0,1)
    → 30 Anime-Filme (3/30)

    ☑ (12/12) Skull-face Bookseller Honda-san (2018)
    12 Minuten pro Folge. Ist eine Arbeitsplatz-Komödie über einen Buchhändler, seine Kollegen und die Kunden, mit denen er zu tun hat. Recht interessant, weil man eine Menge über den Arbeitsalltag eines Buchhändlers lernt, und stellenweise auch ganz witzig. Gegen Ende wird es ein bisschen repetitiv, aber unterm Strich hat mich die Serie gut unterhalten.

    6/10

    → Hauptchallenge (8,9/48) (+0,5)
    → 5 Halfs (2/5)

    ☑ (13/13) Tsurune (2018)
    Eine Drama/SoL/Sport-Serie über japanisches Bogenschießen (Kyuudou) von KyoAni, entsprechend ausgezeichnet animiert und generell auf einem sehr hohen Produktionsniveau. Ich würde die Serie letztlich als „ganz gut“ abstempeln, auch wenn sie mich eigentlich gar nicht so sehr abholen konnte. Ich fand das Drama in der ersten Hälfte komischerweise sowohl sehr bodenständig als auch zu überzeichnet zugleich. Dazu hat wohl auch die Regie beigetragen. Der Soundtrack ist exzellent, einer der besten der letzten Jahre, aber wie die Musik teilweise eingespielt wurde, hat etwas billig gewirkt.

    Im gesamten Verlauf der Serie haben die Charaktere dann aber doch etwas mehr Tiefe bekommen. Geht im Grunde genommen darum, dass jeder lernt, seine eigenen Ängste zu überwinden. Mit etwas mehr Feingefühl hätte mir die Serie vermutlich richtig gut gefallen können, aber letztlich werde ich mich am meisten an die wunderschöne und detailverliebte Darstellung des Bogenschießens erinnern – und an die Musik. Denn die, das muss ich noch mal erwähnen, ist fantastisch. Habe mir den Soundtrack gekauft und aktuell macht er Run with the Wind Konkurrenz, so gut ist der.

    7/10

    → Hauptchallenge (9,9/48) (+1)
    → Gesamter Kyoto-Animation-Backlog (1/10)
    → 5 Animes mit toller Musik (2/5)
    → 8 Serien aus meinem 2017/18-Backlog (1/8)

    ☑ (12/12) Mononoke (2007)
    Mononoke ist ein ganz besonderer Anime. Es ist quasi eine Anthologie japanischer Horrorgeschichten. Ein Medizinverkäufer, der relativ kalte und emotionslose Protagonist quasi, löst dabei verschiedene Fälle, bei denen es letztlich sein Ziel ist, einen bösen Geist, den Mononoke, der hinter all dem steckt, zu entlarven und zu verbannen (bzw. beschwichtigen). Es ist also quasi eine Mischung als Detektivserie, klassisch japanischen Gruselgeschichten, ein bisschen Period Drama und Arthouse.

    Besonders sticht an der Serie der Artstyle hervor, und der ist fantastisch. Mit das Spannendste, was im TV-Anime-Segment je produziert wurde. Der Stil erinnert stark and traditionelle japanische Kunst, ist zugleich aber auch sehr farbenfroh. Das künstlerische Niveau ist dabei konstant sehr hoch und auch, wenn die Animation gelegentlich sparsam ist, kann auch diese in den entsprechenden Höhepunkten glänzen.

    Die Serie hat insgesamt 5 Arcs mit je 2-3 Folgen. Alle haben mir gefallen, aber den ersten mochte ich am liebsten. Einige der Geschichten sind recht tragisch, die erste fand ich in der Hinsicht tatsächlich ziemlich bewegend, wozu auch Yasunaru Takanashis Musik sehr viel beigetragen hat. Der Mann schafft es einfach, so eine Tragik musikalisch verdammt gut rüberzubringen.

    Ja, auf jeden Fall eine tolle Serie. Nicht immer ganz einfach zu gucken, da relativ kalt, distanziert und natürlich tief in der japanischen Kultur verwurzelt, aber definitiv lohnenswert. Insbesondere wenn man japanische Geistergeschichten mag und mal was anderes sehen will.

    8/10

    → Hauptchallenge (10,9/48) (+1)
    → 3 moderne Klassiker (2/3)
    → 5 noitaminA-Serien (1/5)
    → 1 Anime mit Genre Horror (1/1)
    → 5 Animes mit tollem Artstyle (2/5)

    ☑ (12/12) Doujin Work (2007)
    12 Minuten pro Folge. Geht um eine Studentin, die schnelles Geld damit verdienen will, erotische Doujinshis zu zeichnen. Anfangs interessiert sie sich absolut gar nicht für die Doujin-Szene und die Werke selbst, freundet sich aber nach und nach mit den Leuten an und entwickelt Ambitionen über den finanziellen Erfolg (den sie eh nie hat) hinaus. Ist eine Mischung aus Comedy und Slice-of-Life und versprüht eindeutig den Charme der 2000er. Charaktere sind recht sympathisch, einige Situationen wirklich sehr komisch und die Serie ist durchgehend unterhaltsam. Bietet natürlich nichts Neues und geht leider auch nicht besonders tief auf die Doujin-Szene oder das Zeichnen selbst ein, ist aber angenehmer Fluff, denn man sich gut geben kann, aber der nicht lange in Erinnerung bleiben wird.

    6/10

    → Hauptchallenge (11,4/48) (+0,5)
    → 5 Halfs (3/10)

    Sonstige Fortschritte:
    - Lady Layton (4/50)
    - The Ancient Magus’ Bride (2/24)
    - Hulaing Babies (7/12)
    - bisschen Seasonkram

    Geändert von Narcissu (03.04.2019 um 12:13 Uhr)

  8. #28
    Mob Psycho 100 II



    Ein gelungenes Sequel in dem sowohl Mob als auch Reigen ein paar wichtige Lektionen lernen während sie urbane Mythen jagen, mächtige Geister austreiben und erneut gegen Claw antreten. Ich muss allerdings sagen dass ich den Endkampf von der Inszenierung her extrem misslungen fand, was vor allem deswegen schade ist weil ein paar der weniger wichtigen Kämpfe imo sehr viel besser umgesetzt wurden. Vor allem der Kampf gegen den Teleporter. Und obwohl das Finale circa 9 Minuten lang war, hat es sich einfach viel zu kurz angefühlt. Davon abgesehen kann ich die Staffel aber durchaus empfehlen, zumal sie auch sehr witzig ist. Ich finde es nur etwas seltsam, dass der Arc den ich als Finale erwartet hätte irgendwo zwischendrin eingeschoben wurde. Es kommen danach zwar nur noch 11 Kapitel, da sollte aber trotzdem genug Material für eine weitere Staffel drin sein. Die lässt also hoffentlich nicht zu lange auf sich warten.

    Challenge Status

    Kurze Anime:: 2/??? Serien
    Dragon Ball Kai: 60/159 Episoden
    Dragon Ball GT Rewatch: : 0/64 Episoden
    Monogatari Reihe: 18/102 Episoden

    Geändert von ~Jack~ (01.04.2019 um 20:35 Uhr)

  9. #29
    Nach langer Zeit mal wieder ein Update. Habe in den letzten Wochen weiterhin eher wenig geschaut, aber zumindest ein paar Serien, die keine Shorts sind, schauen können.

    Geschafft:

    ☑ (13/13) Irozuku: The World in Colors (2018)
    Jack hatte ja schon ein paar Worte zur Serie geschrieben. Mich hat sie insgesamt auch nicht so abgeholt. Ich muss sagen, schon die Prämisse hat mich etwas gestört. Dass die Protagonistin keine Farben sehen kann, hätte als Metapher für mich funktioniert, aber dass sie es dann zu ihrem realen Zustand gemacht haben, fand ich etwas zu viel des Guten.

    Ansonsten war es eine relativ durchschnittliche Coming-of-Age/SoL/Romantik-Serie über persönliches Wachstum in einem behüteten Umfeld. Ganz sympathische Charaktere, nett animiert, am besten haben mir die surrealen Bildsequenzen gefallen. Problem mit der Umsetzung ist aber, dass die Protagonistin irgendwie so bequem in ein Umfeld reinrutscht, das sie sofort fröhlich aufnimmt. Bis zum Ende bleibt sie aber bis auf ein paar Ausnahmen relativ passiv. Hätte es schöner gefunden, wenn sie von Anfang an mal selbst mehr hätte unternehmen müssen statt alles von ihrem Umfeld „geschenkt“ zu bekommen.

    Insgesamt nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich gut. Die Magie von P.A. Works hat für mich in den letzten zwei Jahren leider sehr nachgelassen. Deren bodenständigen Original-Werke sind die besten.

    6/10


    → Hauptchallenge (12,4/48) (+1)
    → 8 Serien aus meinem 2017/18-Backlog (3/8)

    ☑ (12/12) Kabaneri of the Iron Fortress (2016)
    Endlich auch mal nachgeholt. Steampunk-Setting und Produktionswerte sind top. Die Ästhetik hat mich ziemlich abholt. Auch wenn es durch das asiatische Setting zunächst anders wirkt, ist es aber doch eine relativ dreiste Anbiederung an den Attack-on-Titan-Hype mit sehr vielen Gemeinsamkeiten im Plot.

    Unterhaltsam war die Serie durchaus, aber für mich hat sie im späteren Verlauf sehr durch das Intrigenspiel eines gewissen Antagonisten gelitten. Ständig gab es Action und Drama, man hatte keine Zeit, die Charaktere wirklich liebzugewinnen. Die Handlung wird zudem auch überhaupt nicht abgeschlossen. Da wurde leider viel Potential in den Sand gesetzt.

    5,5/10

    → Hauptchallenge (13,4/48) (+1)
    → 5 noitaminA-Serien (2/5)
    → 2 Serien aus meinem 2014-16-Backlog (1/2)
    → Ein Werk mit Setting Steampunk (1/1)

    ☑ (23/23) Run with the Wind (2018)
    Endlich mal wieder eine Sport-Serie, die mich packt. Hier keine Adaption eines Shounen-Mangas, sondern eines älteren und abgeschlossenen Romans von Shion Miura (The Great Passage). Fokus ist auf 10 Charakteren, die beim Hakone Ekiden, einem Staffel-Marathon, teilnehmen wollen. Wobei es einige Folgen dauert, bis sie das wirklich „wollen“, denn einige müssen erst überzeugt werden. Es sind fast alles keine Läufer.

    Die Charaktere sind sehr stark. Jeder bekommt was vom Rampenlicht ab und hat mit realistischen Problem zu kämpfen, von der Jobsuche bis zu Familienproblemen. Entsprechend lange dauert es, bis sie als Team zusammenwachsen und der Grundton ist weniger idealistisch als bei Shounen-Serien. (Die Serie endet auch ohne den Sieg, was absehbar und realistisch war.)

    Trotz des ruhigen, langsam Grundtons ist die Inszenierung dennoch teils recht mitreißend. Die Kombination von toll animierten Laufszenen, dem emotionalen Kontext und dem fantastischen Soundtrack von Yuuki Hayashi haben insbesondere in der zweiten Hälfte wirklich für einige grandios inszenierte Höhepunkte gesorgt. Sehr starke Produktion. Wie es ausgeht, hat mir auch gefallen.

    Insgesamt also eine sehr empfehlenswerte, charakterstarke Sportserie mit größerem Fokus auf den Charakteren und ihrer Entwicklung als auf dem Sport selbst. Bisher mein Favorit letztes/dieses Jahr.

    8/10


    → Hauptchallenge (15,4/48) (+2)
    → 5 Animes mit toller Musik (3/5)
    → Ein Werk mit Genre Sport/Musik (1/1)
    → 6 Anime mit 20+ Folgen (3/6)

    ☑ (12/12) Kemono Friends 2 (2019)
    Wie erwartet leider keine würdige Fortsetzung. Kemono Friends war an sich gut abgeschlossen, deshalb ist es schon fast dreist, wie diese Staffel sich eine Prämisse ausdenkt, um 1:1 dieselbe Geschichte noch mal zu erzählen. Dabei fehlt auch eindeutig das „Besondere“, das die erste Staffel durch Tatsuki hatte. Dabei will ich nicht so weit gehen, zu sagen, dass KF2 die Stimmung des Vorgängers komplett verfehlt. Die ist durchaus da, aber insgesamt wirkt es leider doch nur wie eine müde Kopie, deren Umsetzung im gleichen Stil versucht wurde, was aber auch nicht so ganz gelingt.

    Ich hoffe, das Franchise ist damit tot, Kadokawa hätte nichts anderes verdient. Wobei KF3 ja schon als Smartphone-Spiel angekündigt wurde, haha. Na ja, mir kümmert es nicht mehr.

    5,5/10


    → Hauptchallenge (16,4/48) (+1)



    ☑ (12/12) Rinshi! Ekoda-chan (2019)
    Uuh, sehr skurilles Projekt. Ist eine Anthologie mit anderer Regisseur-Seiyuu-Combo jede Folge. Alle Regisseure sind Veteranen, darunter Größen wie Gisaburou Sugii und Kouji Morimoto. Jede Folge ist allerdings nur 3 Minuten lang, danach Folgen 20 Minuten Interviews.

    Mich hat keine Folge so ganz gepackt. Gibt ein paar coole Experimente, visuell sind fast alle interessant und stellenweise wird sicher auch die Essenz des Mangas ganz gut eingefangen. Viel geht aber an einem vorbei, wenn man sich danach nicht die Interviews antut, die zwar teils sehr interessant, aber mit ihrer Länge oft schnell in Belanglosigkeiten abdriften und deshalb leider die Zeit nicht konsequent wert sind.

    Schade auch, dass für die Adaption eines Mangas von einer Frau für Frauen zwölf Männer beauftragt wurden, von denen viele selbst zugaben, Ekoda nicht wirklich verstehen zu können. Unangenehmer wird es noch, wenn man bedenkt, dass Akitarou Daichi, Regisseur von Folge 1, mittlerweile für sexuelle Belästigungen gegenüber diversen Seiyuu bekannt ist.

    Insgesamt ein interessantes Projekt mit einer nicht ganz zufriedenstellenden Umsetzung. Da sind mir komplett freie Anthologien, die auf keine Originalwerk basieren, deutlich lieber.

    5,5/10


    → Hauptchallenge (17,4/48) (+1)

    ☑ (1/1) Eiga Chuunibyou demo Koi ga Shitai! Take on Me (2018)
    Ein Film so viele Jahre nach der zweiten Staffel kam etwas unerwartet. Habe ihn jetzt auch mal nachgeholt und es ist eigentlich mehr vom Gleichen. Mittlerweile kann ich Rikkas Chuuni-Getue nicht mehr so gut ertragen, muss ich sagen, und auch wenn es im Film darum geht, dass die Charaktere bzw. speziell Rikka endlich erwachsen wird, geschieht das erst recht spät am Ende und auch dann nur ansatzweise. Leider bleibt Rikka primär ein Moeblob. Ansonsten ist es ein netter, unterhaltsamer und natürlich fantastisch animierter Roadtrip und ein schöner Abschluss für eine imo eigentlich schon vorher gut abgeschlossene Geschichte.

    7/10

    → Hauptchallenge (17,7/48) (+0,3)
    → 30 Anime-Filme (4/30)
    → Gesamter Kyoto-Animation-Backlog (2/10)


    ☑ (12/12) My Roommate Is a Cat (2019)
    Niedlich ist die Serie ja, aber genau wie bei Poco’s Udon World hat mir hier der Hauptcharakter und wie er seine Vergangenheit bzw. den Tod seiner Eltern bewältigt deutlich besser gefallen als der „niedliche“ Teil. Ich mag es ja generell nicht so gern, wenn Katzen zu anthropomorph sind. Haru in diesem Fall wirkt nämlich wie eine allzu idealisierte und vermenschlichte Version einer echten Katze, die in erster Linie dafür da ist, für den Zuschauer niedlich zu sein. Hat bei mir leider nicht wirklich funktioniert, scheint insgesamt aber gut angekommen zu sein. Trotzdem fand ich die Serie ganz okay.

    6/10

    → Hauptchallenge (18,7/48) (+1)

    ☑ (26/26) Karekano (1998)
    Die Serie steht schon seit Jahren hoch auf meiner Watchlist. Habe sie dann jetzt auch recht zügig durchgeguckt.

    Insgesamt ist die Serie wirklich sympathisch. Sehr liebenswertes Hauptpärchen. Die Beziehung entwickelt sich schnell, ist nicht zu idealisiert, beide Charaktere haben ihre Macken und realistischen Probleme, die bis zum Ende bleiben. Der Ton der Serie schwankt sehr stark – von sehr überzeichneten, comicartigen humorösen Szenen bis hin zur dramatisch-depressiven Darstellung von Arimas psychologischen Problemen.

    Die Handlung ist etwas unfokussiert. Es ist schön, dass auch Nebenfiguren ihre Portion Rampenlicht abbekommen, aber gegen Ende bleibt die Haupthandlung so offen, dass sie lieber da hätten ansetzen sollen.

    Man merkt auch stark, dass es eine Gainax-Serie war. Sehr viel experimentelle Animation, teils auch wegen der Produktionsumstände. Klappt manchmal, schadet der Serie aber insgesamt mehr als es ihr gut tut imo. Hat was von späteren Shaft-Serien, nur wirkt es hier weniger kalkuliert und mehr „Indie“.

    Insgesamt mochte ich die Serie echt gern, aber die unausgegorene und letztlich unabgeschlossene Produktion ist schon ein großes Manko, das die Serie davon abhält, zu meinen Favoriten zu werden. Sehenswert ist sie aber allemal.

    7,5/10

    → Hauptchallenge (20,7/48) (+2)
    → 3 Retro-Klassiker (>2000) (1/3)
    → Ein Werk mit Genre romantische Komödie (1/1)
    → 6 Anime mit 20+ Folgen (4/6)

    ☑ (12/12) Piano no Mori (2018)
    Eine insgesamt sehr schöne Serie mit sympathischen Charakteren, gutem Pacing und vielen schönen Momenten. Ich kannte den Film schon vorher, dessen Handlung in den ersten vier Folgen abgefrühstückt wird. Dann folgt schon der Timeskip und die Handlung wird erster und setzt sich stärker mit der Psyche der Charaktere auseinander.

    Kai so als Wunderkind zu inszenieren, war etwas übertrieben, und auch später gab es ein paar dramatische Momente, die in ihrer Inszenierung billig wirkten (das verbrennende Klavier – durch einen Blitzeinschlag, euer Ernst?). Das Positive überwiegt aber bei Weitem. Sowohl Freundschaft als auch Rivalität zwischen Kai und Shuuhei sind angenehm, alle Charaktere, auch die Erwachsenen, sind mehrschichtig und sympathisch. Animation war leider inkonsistent (Fukushima Gainax’ erste TV-Produktion), aber dafür die Musik sehr gut – die klassischen Stücke wie auch der Soundtrack. Die 3D-Sequenzen unterscheiden sich zwar vom Stil zu sehr von der 2D-Animation, werten aber die vielen und langen Klavier-Performances visuell deutlich auf, da die Fingerbewegungen flüßig und im Detail gezeigt werden, was handanimiert nur mit ungleich viel mehr Aufwand möglich gewesen wäre.

    Insgesamt ’ne tolle Serie. Bin gespannt auf die zweite Staffel und hoffe auf weitere Fortsetzungen.

    7,5/10

    → Hauptchallenge (21,7/48) (+1)
    → 5 Animes mit toller Musik (4/5)

    Geändert von Narcissu (03.04.2019 um 12:28 Uhr)

  10. #30
    Für wenig ist das aber immer noch eine ganze Menge, zumindest verglichen mit dem, was ich so in der Zeit nur geschafft habe^^

    Da ich Kemono Friends 2 noch nicht weitergeschaut habe, würde es mich hier interessieren, ob sie da nochmal genauer auf die Story aus Staffel 1 eingehen und das sinnvoll verknüpfen oder ob sie die Sache am Ende einfach links liegen lassen. In dem Fall würde ich mir die restlichen Folgen einfach schenken und was anderes schauen. Denn nochmal die gleiche Story schauen brauche ich nicht wirklich, wenn es sonst nix neues gibt.

  11. #31
    Neu ist wohl, dass die Ceruleans und ihr Hintergrund eine größere Rolle spielen. Gegen Ende wird sogar erklärt, wie die Ceruleans entstehen. Vielleicht ist die Story-Dichte ein kleines bisschen höher als bei KF1, aber natürlich immer noch nicht der Fokus. Dafür ist aber imo der Mystery-Aspekt deutlich schwächer und es wirkt etwas billig, dass die Charaktere alles aus KF1 vergessen haben, nur damit sie mit Kyululu noch einmal die gleiche Geschichte erzählen können. Kaban kommt aber trotzdem noch vor als Nebencharakter, was einerseits ganz cool ist, aber letztlich irgendwie auch das Ende von KF1 zunichte macht. Bin da letztlich zwiegespalten. Denke, Kemurikusa ist die bessere Wahl.

  12. #32
    Ja, das klingt wirklich nicht so überzeugend. Hab deswegen auch nochmal auf reddit geschaut und die Meinungen sind da auch nicht gerade positiv. Ich glaube dann hole ich die Folgen nicht mehr nach und behalte lieber Staffel 1 in guter Erinnerung^^

  13. #33
    Zitat Zitat
    1. eine alte Anime-Serie nachholen oder abschließen
    2. eine mehr oder weniger aktuelle Anime-Serie sehen
    3. einen Anime-Film sehen

    1/3! ^^


    Der erste Versuch mit Hataraku Maou-Sama ist tatsächlich fehlgeschlagen, denn die Serie habe ich nach 6 oder 7 Folgen abgebrochen ... was ich nach den 3 Folgen, die ich irgendwann vor Jahren gesehen habe, nieeeee gedacht hätte, und diesmal haben mir diese drei Folgen auch wieder richtig Spaß gemacht. Danach switcht die Serie aber ja mal sowas von ihren Fokus, stellt plötzlich irgendwelche Action und Bedrohung und Drama in den Vordergrund, und das alles ziemlich langweilig und uninteressant, und ich denke mir nur: Wtf? Selten erlebt, dass etwas so schnell und drastisch den Bach runtergeht, weil man falsche Prioritäten gesetzt hat (in welchem Medium auch immer zuerst, don't care) – extrem schade, denn Alltagshumor vor dem Hintergrund der Fantasy war klasse, so war es einfach nur ... uninteressant.


    Ein ganz anderes Kaliber von "interessant" ist Bubuki Buranki. Ich betone mal sehr bewusst "interessant", denn meine Fresse, ist das ein Clusterfuck – aber für mich auch absolut diese Art von Clusterfuck, die durch ihr Chaos und ihr Aufeinanderstapeln von mäßig erklärten Ideen und Strukturen eine ganz eigene, mitreißende Faszination aufbaut. Ich bin im Laufe der 24 Folgen wirklich durch ALLE emotionalen Reaktionen gegangen, und dass ich die Serie über mehrere Jahre praktisch drei mal neu anfangen musste, eh ich durchgekommen bin, liegt auch daran, dass sie einmal ziemlich am Anfang und dann einmal in der Hälfte der ersten Staffel zwei ganz seltsame "Chaos Dumps" (Neologismus?) hat, die einen total einschüchtern oder abschrecken können. Danach blickt man dann laaaaangsam durch, wie das Ganze funktioniert, aber selbst dann wechselt es noch gelegentlich das Pacing oder die Richtung und pendelt qualitativ von "Wow, das sind echt ungewöhnliche, vielschichtige, subtile Charakterbeziehungen, die sich gerade 100% in den Implikationen dieses Kampfes abspielen ...?" bis zu "Wow, die Charaktere gerade verhalten sich echt wie die übelst peinlichen und/oder rassistischen Stereotypen, ohne dass es sie wirklich sympathisch oder lustig machen würde ...?" xD'' Stranger Shit, aber ich muss sagen, im Gesamtbild holt es mich auch als Mecha-Skeptiker voll ab, gerade mit dem runden Ende, und obwohl die Prämisse des ersten Drittels und der ganzen Mythologie für mich deutlich spannender ist als alles, was sie mit den dazukommenden Buranki-Teams anstellen. Es ist halt echt interessant, und das ist mir 100 mal lieber als irgendeiner routinierter Formelkram. Außerdem ist die Serie audiovisuell ein absoluter Genuss; die Openings und Endings werden mich wahrscheinlich noch bis ins Grab motivieren.

  14. #34
    Shinsekai yori (From the New World)
    Stand schon eine Weile auf meiner Liste und ich bin froh die Serie endlich gesehen zu haben. Ehrlich gesagt ist es für mich einer besten Animes die ich jemals gesehen habe. Eine Geschichte die mehr ist als bloße Unterhaltung, sondern auch zum Nachdenken anregt. Speculative fiction habe ich öfter als Beschreibung gelesen und ich muss sagen das passt sehr gut. Mit einem guten Schuss Soft Sciene Fiction, beschäftigt sich die Serie mit der menschlichen Natur und Gesellschaft in einer extremen Situation. Eine Gesellschaft Tausend Jahre in Zukunft in der die Menschen Telekinese beherrschen. Und mehr möchte ich auch gar nicht zum Inhalt verraten. Wer der Serie eine Chance geben will der sollte zumindest die erste 4 Episoden schauen, weil einen die ersten Episode erst mal etwas im Dunkeln tappen lassen bevor in Episode 4 die ersten größeren Zusammenhänge erläutert werden. Die Serie ist sicher nicht ohne Fehler, so hätte ich mir z.B. von Finale noch ein wenig mehr erhofft, aber nichts ist Perfekt und diese Serie kommt meinem Geschmack schon sehr Nahe. Ich kann sie jedenfalls nur weiterempfehlen. Das einzig traurige ist das es wohl nicht mehr so viele Animes gibt die meinem Geschmack so nahe kommen werden.

    25 Episoden




    Ore no Kanojo to Osananajimi ga Shuraba Sugiru (OreShura)
    Belangloser Harem RomCom Anime. Die Ausgangssituation in der eine Heroine den Protagonisten erpresst um mit ihr auszugehen sollte ganz interessant sein, aber letztendlich wurde daraus wenig gemacht. Davon abgesehen ging es um den üblichen Harem Aufbau und die Witze basieren oft darauf das sich sich über Chuunibyou lustig gemacht haben , was ich auf Dauer ziemlich ermüdenden fand. Das Ende war dann auch ziemlich offen ohne einen Abschluss zu bieten. Ich würde die Serie jedenfalls nicht weiterempfehlen.

    13 Episoden

    Akira
    Ich hatte Akira schon mal gesehen, aber das ist jetzt bestimmt schon mehr als 15 Jahre her und ich habe mich auch kaum an noch etwas erinnert. Wurde also höchste Zeit mal meine Erinnerungen aufzufrischen und 2019 ist ein guter Zeitpunkt den die Geschichte spielt im Jahr 2019. ^^
    Außerdem ist ihre Prophezeiung wahr geworden und 2020 finden die olympischen Spiele in Tokyo statt. Ha! Zum Glück ist uns aber das mit dem Dritten Weltkrieg erspart geblieben. (Wobei der im Anime auch nur eine untergeordnete Rolle spielt.) Insgesamt muss man sagen das der Film visuell immer noch sehr beeindruckend ist, er ist auch wirklich nicht schlecht gealtert wobei die Characterdesigns heute natürlich aus der Mode sind. In der Geschichte selber geht es um ein Mitglieder einer Biker Gang das nach dem Unfall mit einem Kind in Krankenhaus gebracht wird und telekinetische Fähigkeiten entwickelt. (Schon der zweite Anime mit Telekinese in kurzer Zeit. ^^) Die Handlung ist gut, die Action Szenen und die Musik sind Klasse, die Bilder sind toll. Aber ich persönlich konnte mit dem Protagonisten nicht sonderlich viel anfangen. Manche der anderen Charaktere/Fraktionen werden ziemlich flach dargestellt und der Erklärungsansatz und das Ende sind für meinen Geschmack etwas zu metaphysisch. Trotzdem ein gelungener Film, den man sich als Anime Fan irgendwann mal geben sollte.

    "5 Episoden"

    Nekopara
    Ich wollte wissen worum es bei dem Nekopara Rummel geht, also habe ich mir die OVA mal angesehen. (Ging schneller als die VN zu lesen.) Und naja es ist nichts für mich. Die Catgirls sind kawai, aber Handlung war ziemlich minimalistisch. (Genauso wie die Animationen, aber das liegt wahrscheinlich am Budget.) In der Geschichte eröffnet der Protagonist seine eigne Bäckerei und findet in seinem Umzugskartons zwei Catgrils die eigentlich bei seiner Schwester leben sollten die aber unbedingt bei "Master" bleiben wollen. Wenn man nicht eingefleischter Anime Fan ist, wird einem die Gesellschaft in der Catgirls auf der Straße ausgesetzt werden wahrscheinlich ziemlich seltsam vorkommen. Mir persönlich hat es letztendlich nicht sonderlich viel geboten.

    "2 Episoden"

    Ich hab mir schamlos Narcissu Struktur zum posten ausgeliehen. Die Bilder helfen dem Leser einen zusätzlichen Eindruck zum reinen Text zu bekommen. (Und Shinsekai yori kriegt ein größeres Bild weil es das verdient hat. ^^)
    Zu den Anime der Winter Season 2019 habe ich meine Eindrücke hier *klick* gespostet und zur Vollständigkeit in meinen ersten Post hier eingetragen auch wenn ich sie nicht zur Challenge zähle.

    Anime Challenge 2019
    1. 3D Kanojo Real Girl (12/12)
    2. B - The Beginning (12/12)
    3. Death March to the Parallel World Rhapsody (12/12)
    4. Shinsekai yori (From the New World) (25/25)
    5. Ore no Kanojo to Osananajimi ga Shuraba Sugiru (OreShura) (13/13)
    6. Akira (5/5)
    7. Nekopara (2/2)




    Fortschritt: 81/156 [51%]

    Geändert von Kayano (29.05.2019 um 18:43 Uhr)

  15. #35
    Nisemonogatari



    Nisemonogatari ist ein direktes Sequel zu Bakemonogatari und gleichzeitig der Anime in dem Koyomi Araragi seiner perversen Seite freien Lauf lässt. Auf halbem Weg durch die erste Episode wirft er nämlich bereits Hachikuji (die ja nur ein kleines Mädchen ist) mehrfach in die Luft während er sie abküsst und was davon sagt, dass er sie noch mehr berühren und umarmen und ablecken will, und dass sie still halten soll da es ansonsten schwer wäre ihre Unterwäsche auszuziehen Sie erwartet solche Belästigung aber scheinbar auch, da sie sich in einer späteren Episode quasi beschwert wenn er sich plötzlich zurückhält. Da sich diese Staffel hauptsächlich um seine Schwestern dreht, bleiben diese von seiner perversen Seite aber nicht verschont. So reißt er einer von ihnen die Kleidung vom Leib nur um etwas an ihrem Körper zu überprüfen, was sicherlich auch funktioniert hätte wenn er sie nicht halbnackt auf den Boden gepresst hätte. Und diese erotische "Zahnputzfolter" mit der er eine seine Schwestern fast zum Orgasmus bringt und die ihn selbst so antörnt dass er beinahe ihre Brüste berührt darf natürlich auch nicht vergessen werden. Kurz zuvor bietet diese Schwester ihm außerdem ihre Jungfräulichkeit an, was er überraschenderweise ablehnt. Das hindert ihn allerdings nicht seine Schwestern auf den Mund zu küssen. Das wird zwar beide Male erklärt wie in dem Fall wo er sicherstellen wollte dass er bei dem Kuss nichts empfindet, aber ob es das irgendwie besser macht sei mal dahingestellt.

    Eine Story gibt es zwar auch, die wirkte aber sehr unterentwickelt und nicht besonders interessant. Das zeigt sich vor allem beim Finale, welches ich zuerst für einen Teaser für die nächste Staffel gehalten hatte, nur um am Ende der vorletzten Folge doch noch zu eskalieren. Eine weitere Folge hat aber bei weitem nicht gereicht um diesen "Story-Arc" zufriedenstellend abzuschließen. Wirkte stattdessen wie ein billiger Versuch noch schnell ein actionreiches Finale einzuwerfen. Das war mir persönlich aber viel zu einseitig und trotzdem viel zu einfach.


    Nekomonogatari: Kuro



    Schon wieder ein Prequel das zwischen Kizumonogatari und Bakemonogatari spielt und innerhalb von 4 Folgen Hanekawas Geschichte mit der Katze erzählt, welche in Bakemonogatari nur kurz angeschnitten wurde. Ist am Anfang zwar auch ein bisschen pervers da er eine seiner Schwestern begrabscht (welche quasi drum gebeten hat, allerdings nur in der Hoffnung, dass er kein Interesse an ihre Brüsten hätte) und sie auch fragt, ob er sie und ihre andere Schwester nutzen könnte um seine sexuelle Frustration loszuwerden, aber der Rest der Story war glücklicherweise ein bisschen interessanter. Und außerdem bizarr, wenn ich daran denke wie diese Situation schlussendlich beseitigt wurde. Wer schluckt denn immerhin ein magisches Schwert mit der Absicht in zwei geteilt zu werden nur damit das Monster sich ebenfalls verletzt? Ein besseres Gleichgewicht zwischen Fanservice und Story wäre in den nächsten Staffeln also echt nicht verkehrt. Dann würde ich mit dieser Challenge vielleicht auch etwas schneller vorankommen. Gut, ich habe zwischendurch auch einfach mal alle Folgen von The Office geschaut, aber das hat mich auch irgendwie mehr gepackt


    Challenge Status

    Kurze Anime:: 2/??? Serien
    Dragon Ball Kai: 67/159 Episoden
    Dragon Ball GT Rewatch: : 0/64 Episoden
    Monogatari Reihe: 33/103 Episoden

    Geändert von ~Jack~ (05.05.2019 um 10:52 Uhr)

  16. #36
    Zitat Zitat von Kayano Beitrag anzeigen
    Shinsekai yori (From the New World)
    Stand schon eine Weile auf meiner Liste und ich bin froh die Serie endlich gesehen zu haben. Ehrlich gesagt ist es für mich einer besten Animes die ich jemals gesehen habe. Eine Geschichte die mehr ist als bloße Unterhaltung, sondern auch zum Nachdenken anregt. Speculative fiction habe ich öfter als Beschreibung gelesen und ich muss sagen das passt sehr gut. Mit einem guten Schuss Soft Sciene Fiction, beschäftigt sich die Serie mit der menschlichen Natur und Gesellschaft in einer extremen Situation. Eine Gesellschaft Tausend Jahre in Zukunft in der die Menschen Telekinese beherrschen. Und mehr möchte ich auch gar nicht zum Inhalt verraten. Wer der Serie eine Chance geben will der sollte zumindest die erste 4 Episoden schauen, weil einen die ersten Episode erst mal etwas im Dunkeln tappen lassen bevor in Episode 4 die ersten größeren Zusammenhänge erläutert werden. Die Serie ist sicher nicht ohne Fehler, so hätte ich mir z.B. von Finale noch ein wenig mehr erhofft, aber nichts ist Perfekt und diese Serie kommt meinem Geschmack schon sehr Nahe. Ich kann sie jedenfalls nur weiterempfehlen. Das einzig traurige ist das es wohl nicht mehr so viele Animes gibt die meinem Geschmack so nahe kommen werden.
    Oh, da hast du dir einen sehr nachdenklichen Anime rausgesucht, der ganz oben mitspielt.
    Shinsekai yori geht zudem einen anderen Weg, als ich zuvor angenommen habe.
    Dachte es wird mehr die Vergangenheit behandelt, also von vor 1.000 Jahre, was mehr so nebenbei Erwähnung findet.
    Gerade das Ende hat dermaßen viel Spielraum und ist trotz der Thematik ausgesprochen positiv ausgefallen.
    Würde gerne mehr von dieser Welt erfahren und könnte mir ein Prequel gut vorstellen.

  17. #37
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Oh, da hast du dir einen sehr nachdenklichen Anime rausgesucht, der ganz oben mitspielt.
    Shinsekai yori geht zudem einen anderen Weg, als ich zuvor angenommen habe.
    Dachte es wird mehr die Vergangenheit behandelt, also von vor 1.000 Jahre, was mehr so nebenbei Erwähnung findet.
    Gerade das Ende hat dermaßen viel Spielraum und ist trotz der Thematik ausgesprochen positiv ausgefallen.
    Würde gerne mehr von dieser Welt erfahren und könnte mir ein Prequel gut vorstellen.
    Ja ich hatte auch vorher erwartet das der Anime mehr in der Vergangenheit spielt, aber wahrscheinlich habe ich mich vorher zu wenig informiert. Manchmal lasse ich auf Serien gerne möglichst unvoreingenommen ein. Hatte aber zur Folge das ich die ersten drei Episoden weniger zugänglicher fand, bevor der Bogen in die Vergangenheit gespannt wurde. Ein Prequel wäre sicher unterhaltsam, aber das Herz der Geschichte steckt für mich in dem Zeitraum den die Serie auch bearbeitet hat, von daher brauche ich nicht unbedingt eine Ergänzung.

  18. #38
    Kakegurui××




    Auf gewisse Weise immer noch sehr unterhaltsam, vor allem weil das ganze so absurd und over the top ist, mit fast schon orgasmischen Reaktionen auf die ganzen Glücksspiele. Die Spiele selbst waren allerdings nicht sonderlich interessant, zumal es für eine Staffel mit nur 12 Episoden schlichtweg viel zu viele davon gibt die dementsprechend allesamt sehr schnell abgehandelt werden. Der Story-Arc der hier begonnen wurde führt außerdem zu nichts da die Staffel mittendrin aufhört ohne dass es ein ordentlichs Finale gegeben hätte. Stattdessen wird nur die Story eines Charakters abgeschlossen der bis zu diesem Zeitpunkt so gut wie gar keine Relevanz hatte. Und ich weiß dementsprechend auch nicht, ob ich mir noch eine dritte Staffel anschauen werde. Eine dritte Kaiji Staffel würde mir da besser gefallen, auch wenn ich deren Story schon kenne!



    Zwischendurch habe ich außerdem Dragon Ball Kai ein bisschen weiter geschaut. Und obwohl der Cell Arc immer noch ganz unterhaltsam ist, kann ich nicht darüber hinwegsehen, dass er einzig und allein durch dumme Charakter-Aktionen vorangetrieben wird. Nicht nur weil die Sayajins unbedingt kämpfen wollten anstatt die Bedrohung im Keim zu ersticken, sondern weil die Androiden auch allesamt zu blöd sind um wegzulaufen. Und das selbst in Fällen wo extra gesagt wird, dass sie als nächstes wegrennen werden, aber es dann doch nicht tun. Cell von Anfang an zu einer richtigen Bedrohung zu machen anstatt ihn mehrfach in Grund und Boden zu stampfen hätte irgendwie besser funktioniert. Dass er ursprünglich gar nicht auftauchen sollte und nur deswegen mehrere Formen hat weil sein Aussehen ständig krisiert wurde, erklärt aber zumindest warum das Storytelling arg zu wünschen übrig lässt.


    Challenge Status

    Kurze Anime:: 3/??? Serien
    Dragon Ball Kai: 81/159 Episoden
    Dragon Ball GT Rewatch: : 0/64 Episoden
    Monogatari Reihe: 33/103 Episoden[/QUOTE]

    Geändert von ~Jack~ (28.05.2019 um 14:55 Uhr)

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