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  1. #1
    Mir ist da (mal wieder!) was dazwischengekommen.

    [19/20], Maingame von Disc Creatures ist seit gestern durch. Das Postgame spiel ich wohl noch, zumindest die EX-Episode. Ob ich wirklich alle 200 existenten Kreatueren versklaven will, weiß ich noch nicht, weil es eine ziemliche Qual ist, an die SR-Viecher zu gelangen und davon gibt's auch nicht gerade wenige.

    Dafür, dass das ein Makerspiel ist, war es aber ganz in Ordnung. Sicherlich nix Herausragendes, aber zumindest passiert in der eigentlich nicht vorhandenen Story (man erledigt Quests und... das war's auch schon) zumindest bissche was. Ist zwar doof, dass fast nix davon später wieder aufgegriffen wird, aber naja.

    Letztes Spiel für die Challenge wird dann wohl doch [#20] Nelke & The Legendary Alchemists - Ateliers of the New World, wenn ich nicht wieder was ausbuddle, was mir mehr gefällt. Wir werden's sehen. [#21] Pokémon Sword, was im November herauskommt, spiel ich dann wohl auch noch, alles weitere entscheidet sich dann.


    Aktuell: [#204 - Digimon Story: Time Stranger / #??? - Dragon Spirits 2 / #??? - Stranger of Paradise]

  2. #2
    Gestern hab ich noch die EX-Episode von Disc Creatures durchgespielt, ergo, das Spiel ist Finished!. Alle Monster einzusammeln hab ich mir gespart, zumal mir am Ende eh eine ganze Stange an Fusions-Rezepten gefehlt haben, keine Ahnung, woher man manche von denen bekommt. Mal ganz abgesehen davon, dass einige andere Monster echt nervig zu bekommen waren - ich hab aber bis auf zwei, die es irgendwo in der Wildnis gab, alle Kreaturen zu CDs gebrannt. Creaturepedia waren insgesamt ~160 von 200.

    Gestern hab ich auch noch HEARTBEAT angefangen, mal gucken, ob ich das durchspiele. Es hat auf jeden Fall einen eigenen Charme und ist irgendwo auch ziemlich witzig (Alleine die Stelle ganz am Anfang, wo der Tanuki von Shep Eve imitiert, damit sie auf Reisen gehen kann - sein Aussehen ist so herrlich doof und außerdem freut er sich 'nen Ast, Eves Kühlschrank plündern zu dürfen xD), aber die Umsetzung überzeugt mich bisher noch nicht so richtig. Mal ganz davon abgesehen, dass es gefühlte 50 Statusveränderungen gibt (die genaue Anzahl guck ich nach! O_o) und ich mir vielleicht gerade so "Dead", "Poison", Burn", "Frost" und "Numb" merken kann, aber das war's dann auch. Dafür brauch ich keine fünf Methoden, wie man sich, neben betäubt zu sein, nicht mehr bewegen kann. XD



    Nelke and the legendary Alchemists - Ateliers of the New World [#20] spiel ich nebenbei natürlich trotzdem weiter. Das Spiel ist cool.
    Ansonsten geplant ist noch Pokémon Sword und, wenn es sich ausgeht, Sword Art Online: Lost Song (was immer noch herausragend demotivierend ist). Hollow Realization war um Ecken besser. D:
    Geändert von Kael (18.11.2019 um 23:02 Uhr)


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  3. #3
    [20/20], bin endlich mit Nelke and the Legendary Alchemists - Ateliers of the New World durch. Mir hat's am Ende fast etwas zu lang gedauert und das Lategame ist jetzt auch nicht so wirklich aufregend, sodass ich mich auf die Achievements fokussiert hab (die vermutlich nicht mal was bringen). Ich bleib dabei, dass es ein ganz brauchbares Spiel ist, auch wenn mir der Management-Anteil irgendwann zu viel wurde und der macht 70% vom Spiel aus, weitere 20% sind Story und rund 10% (J-)RPG, wobei das durchaus okay war - am Anfang konnten die Monster noch nicht viel, aber gerade später haben einige Bosse auch ziemlich hart zugehauen, sodass die Passiv-Buffs, die man über Gold erwerben konnte (z.B. +20% Stärke, +20% Geschwindigkeit, +20% Konstitution, etc.) durchaus ihren Wert hatten. Beim Endboss (das Spiel hat zumindest zwischendrin nicht vergessen, dass es immer noch ein RPG ist und keine Marktsimulation!) hat einem das dann natürlich nix gebracht, aber der war sowieso ziemlich einfach (nahe am EEaZ - Einfachster Endboss aller Zeiten). Warum, ist auch ziemlich einfach erklärt: Der war anfällig gegenüber fast allen Statusveränderungen (außer Death), was Paralyse und Drive Down miteinschließt. Nelkes Einzelkampf hat fast den ganzen Kampf geregelt. Muss wohl nicht erwähnen, dass das ziemlich daneben ist, aber zumindest war das Spiel zwischendrin vereinzelt auch mal anspruchsvoll.

    Back to business: am 15.11. kommt Pokémon Sword raus. Wenn's raus ist, wird's gespielt. Bis dahin spiel ich HEARTBEAT, was eigentlich ziemlich nett für zwischendurch ist. Irgendwie mag ich die quirligen Charaktere. XD
    Geändert von Kael (14.11.2019 um 21:23 Uhr)


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  4. #4
    [#21] Pokémon Sword ist durch, damit [21/21]. Jetzt widme ich mich wohl wieder [#22] HEARTBEAT, wo auch nicht mehr viel fehlt. Das dürfte ich den Monat auf jeden Fall noch hinbekommen. ^^


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  5. #5
    Seit dem 22.11. bin ich nun auch mit dem Postgame von PokémonSword [#21] durch, ist somit Finished!.
    Heute hab ich dann noch HEARTBEAT [#22] beenden können, was sich mehr als nur gelohnt hat.


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  6. #6
    Ich wollte ja eigentlich noch über das Postgame von HEARTBEAT gehen, aber wie viel ich im Spiel noch machen will, muss ich gucken. Mal sehen. Einen Postgame-Boss hab ich zwischendrin mal probiert, der hat mich aber gnadenlos planiert. War ein bisschen eine Überraschung, speziell nach den zweiten 50% des maingames, wo irgendwie alles gegen irgendwelche fatalen Statuskrankheiten anfällig war.

    Ansonsten hab ich noch einen Low-Level-Run zu Fake Happy End (wer meine Eindrücke von damals sehen will, hier entlang) gestartet und abgeschlossen, mit allen Hauptgame-Bossen zumindest. Mal gucken, ob der Creeping Horror sich überhaupt so legen lässt. Beim Endboss hatte ich ja auch so meine Zweifel, der war aber überraschend einfach. ^^
    Level war 23/25/19/22 (MC/Karin/Mishika/Aeri), als ich den Boss bekämpft habe und 25/26/22/24 danach, wobei ich den Main Char und Mishika mit Wassermagie (Verringert AP) ausgestattet habe und Karin sowie Aeri mit Erdmagie (Verringert HP). Der Boss war danach ein ziemlicher Witz, aber er macht einfach zu selten irgendwas. Wenn alle Gegner im gleichen Zug angegriffen haben, war zwar auch Game Over, das ist aber nur ein Mal vorgekommen. Dass der Boss ein Witz war, lag daran, dass er durch rund 8-9 Runden AP Crush/Wassermagie lahmgelegt war und sich zwar 2 AP für lau verpassen konnte, sobald er über 5 AP hatte, musste der MC halt verteidigen, damit noch einer den potenziell kommenden Multiangriff überstehen konnte. Zudem müsste man eh nur 18-20 Runden durchhalten, da HP Crush/Erdmagie für einen Verlust von 5% HP/Runde gesorgt hat. Mishika und Aeri haben zwar unter keinen Umständen einen Angriff überlebt und der MC nur, wenn er verteidigt, aber Karin mit ihrer Verteidigung + HP-Regeneration war fast schon MVP. ^^

    Nebenbei quäle ich mich in einer Art Let's Play Together (was einfach nur daher kommt, dass ich die Erfahrung im Gameplay noch mal will) nochmal durch Pokémon Reborn Ver. 18. Bin gar nicht mal so weit und mir ist jetzt schon wieder schmerzlich bewusst geworden, wie schwer das Spiel ist, wenn man nicht alles nutzt, was man zur Verfügung hat. xD

    Edit: Creeping Horror auch gelegt, Party ist jetzt 28/29/26/27. xD
    Geändert von Kael (28.11.2019 um 21:52 Uhr)


    Aktuell: [#204 - Digimon Story: Time Stranger / #??? - Dragon Spirits 2 / #??? - Stranger of Paradise]

  7. #7
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Ich wollte ja eigentlich noch über das Postgame von HEARTBEAT gehen, aber wie viel ich im Spiel noch machen will, muss ich gucken. Mal sehen. Einen Postgame-Boss hab ich zwischendrin mal probiert, der hat mich aber gnadenlos planiert. War ein bisschen eine Überraschung, speziell nach den zweiten 50% des maingames, wo irgendwie alles gegen irgendwelche fatalen Statuskrankheiten anfällig war.
    Und das hab ich hiermit auch getan, [#22] HEARTBEAT ist Finished!, sogar zu 100%:



    Ich denke aber, dass es das für dieses Jahr war, zumal ich eh noch offen Baustellen wie das Postgame von Moero Chronicle, Labyrinth of Touhou 2 und den Reborn-Re-Run habe. Reicht jetzt ja auch. Die ganzen Reviews kommen wohl dann noch. Einige hab ich ja schon fertig, aber dann müsste ich Platzhalter setzen, damit's chronologisch ist. xD


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  8. #8
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Postgame von Moero Chronicle, Labyrinth of Touhou 2 und den Reborn-Re-Run habe.
    No, maybe and yes.

    Aber herzlichen Glühstrumpf zum Erreichen einer solch stolzen Zahl an abgeschlossenen Spielen innerhalb dieser Challenge. Was möchtest du deinen Fans sagen?

    Davon ab etwas in eigener Sache:
    Ich gucke ein wenig über den alten EON-Thread (und ignoriere Spoiler). Dabei bin ich über deine Levelliste gestoßen. Und da muss ich sagen: wtf? Ich bin ja derzeit im 9ten Hauptdungeon unterwegs. Damals warst du dort mit Stufe 61 fertig...während ich mehr als bequem mit Stufe 49-50 durch das Gewölbe spaziere. Verwundert mich etwas weniger, dass der Großteil deiner damaligen Kommentare war "Jo, easy". Ok, da ich dem bisher komplett zustimme ist das jetzt nicht soo tragisch. Aber gut 11-12 Stufen höher ist zu solch einem Zeitpunkt doch etwas, nunja, heftig.
    Vanduhn:

    "Die Musik ist aus "Umineko no Naku Koro ni" du Ignorant! xD
    Aber Gratz dazu. Bist einer der Wenigen die das LP angefangen UND das Finale geschafft haben! xD"

    - I Wanna Have The Wurstbrot Folge 7

  9. #9
    Zitat Zitat von Exorion Beitrag anzeigen
    Aber herzlichen Glühstrumpf zum Erreichen einer solch stolzen Zahl an abgeschlossenen Spielen innerhalb dieser Challenge. Was möchtest du deinen Fans sagen?
    Meinen Fans möchte ich sagen: Ich hoffe, ihr habt das hier mehr mit zwei lachenden als zwei weinenden Augen verfolgt und hattet dabei so viel Spaß wie ich beim Durchspielen von manchen miesen Spielen!


    Zitat Zitat von Exorion Beitrag anzeigen
    Davon ab etwas in eigener Sache:
    Ich gucke ein wenig über den alten EON-Thread (und ignoriere Spoiler). Dabei bin ich über deine Levelliste gestoßen. Und da muss ich sagen: wtf? Ich bin ja derzeit im 9ten Hauptdungeon unterwegs. Damals warst du dort mit Stufe 61 fertig...während ich mehr als bequem mit Stufe 49-50 durch das Gewölbe spaziere. Verwundert mich etwas weniger, dass der Großteil deiner damaligen Kommentare war "Jo, easy". Ok, da ich dem bisher komplett zustimme ist das jetzt nicht soo tragisch. Aber gut 11-12 Stufen höher ist zu solch einem Zeitpunkt doch etwas, nunja, heftig.
    Ist ja auch so, aber ich muss sagen, dass ich mir daraus auch nicht viel gemacht habe. Meine Devise war die, dass ich alles umnite was nicht wirklich herausragend unbequem ist, weil sich fliehen eh nicht lohnt und man im Anschluss direkt auf die Zwölf bekommt. Ist aber interessant zu wissen, dass ich mir nochmal 10-11 Level hätte sparen können. Wirklich überlevelt gefühlt hab ich mich aber nicht, das kommt erst immer im Vergleich mit anderen auf. xD


    Aktuell: [#204 - Digimon Story: Time Stranger / #??? - Dragon Spirits 2 / #??? - Stranger of Paradise]

  10. #10
    #45 – Mario & Luigi: Dream Team Bros. (3DS)

    Zuerst gestartet: 09.05.2015
    Erneut gestartet: 06.08.2019
    Beendet (Cleared! & Finished!): 21.08.2019



    Warum gerade dieses Spiel?

    Mario- & Luigi-RPGs (kurz: Mario-RPGs) haben mich schon eine ganze Weile fasziniert – zumindest seitdem ich mal Partners in Time angefangen habe. Damals war ich ziemlich beeindruckt, einfach nur deswegen, weil ich damals größtenteils nur rundenbasierte Spiele kannte und die Hochburg ATB-Systeme wie die von FFIV-VI waren. Dementsprechend war ein Spiel, bei dem es wirklich darauf ankam ordentlich und zum richtigen Zeitpunkt zuzuhauen, eine absolute Neuerung und hat mich auch schon ziemlich gefesselt. Einen der Nachfolger, eben jenes Dream Team Bros. hatte ich zwar schon oft angefangen - insgesamt dreimal, um exakt zu bleiben, aber weil sich das Gameplay etwas zäh gestaltet hat, hab ich das zweimal wieder abgebrochen, und nun endlich durchgespielt. Der Sieg über das Spiel war allerdings ein bittersüßer – er kam zugleich mit der Entscheidung, vorerst kein weiteres Mario-RPG zu spielen…

    Spielweise:


    • Gespielt wurde logischerweise die e-3DS-Version.
    • Schwierigkeit war Normal, das war die höchste. Schwer war erst nach einmaligem Durchspielen verfügbar.
    • Achievement-Fortschritt: 100% Kisse (52/52), 88,8% Bonusaufgaben (888/1,000), 87,6% Bohnen (127/145), 100% Arena. Das als 100% zu bezeichnen, ist zwar irgendwo falsch, aber für die Bonusaufgaben war ich hin und wieder mal zu schlecht und die Bohnen sind lediglich permanente Wertverbesserungen.
    • Mario war ziemlich offensiv orientiert, während Luigi eher defensiv orientiert war.
    • Die Boni sind bei beiden Charakteren in Ang+, EXP+, Ausrüstung +2 und Blitzheilung geflossen.
    • Mit beiden Charakteren wurde der Regenbogen-Rang erreicht, das ist der höchste. Der hing mit dem Level zusammen.
    • Von den Brüder-Attacken hab ich lediglich eine Hand voll benutzt: Roter/Grüner Panzer (M/L), Eiertanz (M), Trauma-Schleuder (L), Traum-Ball und Traum-Feuer. Das waren die einzigen, die ich halbwegs hinbekommen habe.
    • Ich hab in deutscher Sprache gespielt.
    • Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 044:17 h (Cleared! & Finished!), Level: 41


    Story:


    Prinzessin Peach und ihre Klempner-Leibgarde bekommen eines Tages eine Einladung von einem gewissen Dr. Schlummermehr, sich auf die Insel „La Dormita“ zu begeben. La Dormita soll ein magischer Ort sein, auf dem man besonders süße Träume hat und besonders gut einschläft. Peach und ihre Leibgarde, lassen sich das keine zweimal sagen – so jedoch auch Marios größter Widersacher, Bowser.

    Die Landung auf der Insel erfolgt unsanft. Die Helden sind mit einem Luftballon dorthingeflogen, der von einem fledermausähnlichen Vieh belagert und zum Landeanflug gebracht wird. Luigi stellt erst einmal fest, dass es sich auf der Insel wirklich so leicht einschlafen lässt wie befürchtet und ratzt erst einmal direkt nach der Ankunft sofort weg. Währenddessen begeben sich Mario und Peach ins Kissenschloss, wobei Peach mal wieder Opfer einer Entführung wird, wenn auch nicht von Bowser – sie und Toadsworth betreten eine Art Fahrplattform, die beim Betreten sofort mit einem Affenzahn losgeht und sie ins Hintere des Schlosses bringt, das mit Monstern nur so überfüllt ist.

    Mario informiert rechtzeitig Luigi, um Peach aus dem Schloss zu retten. Dabei machen sie eine erstaunliche Entdeckung: Sie finden ein mysteriös aussehendes Kissen, von dem die Schlossbewohner dachten, es wäre verschwunden. Luigi kann’s natürlich mal wieder nicht lassen, direkt auf dem Kissen einzuschlafen – und Mario stellt fest, dass er Luigis Traum betreten kann, in dem Luigi sich vorstellen kann, dass er der beste, größte, legendärste Klempner überhaupt ist und auch derartige Fähigkeiten entwickeln kann. In Luigis Traumwelt findet Mario einen eigenartigen violetten Splitter und zertrümmert diesen. Dies setzt die wahre Persönlichkeit des Kissens frei, Traumbert – der den Helden in der realen Welt eröffnet, dass es eine ganze Stange an Kisse (die Rasse der lebendigen Kissen!) gab, die jedoch alle von einem Typen namens Antasma in violette Splitter eingeschlossen wurden. Nur Mario in Kombination mit Luigi kann die Kisse von ihrem Versteinerungs-Fluch erlösen. Zwar ist Peach wieder erfolgreich bei Mario und Luigi gelandet, jedoch wissen die noch nichts von Bowser. Und was Antasma mit den versteinerten Kisse vorhat, weiß auch niemand…

    Story-Eindruck:


    Insgesamt funktioniert die Story ganz okay für Mario-Verhältnisse, aber gut ist auch was anderes. Mir kam’s so ein bisschen vor, als würde man verkrampft versuchen, dem jeweiligen Gebiet eine Aufgabe zu geben, die aber mit der Story nur bedingt etwas zu tun hat. Besonders negativ aufgefallen ist’s mir beim Schlummerstrand und auch beim Somnamwald, wobei sich mir auch nicht ganz erschlossen hat, warum man die Story um das Ultibett und der Pennhenne überhaupt miteingebaut hat. Für mich hat’s das Pacing durchaus ein bisschen gekillt. Insgesamt hab ich bis nach dem Pyjamagipfel noch das Gefühl gehabt, dass das Spiel weiß, wo es hinwill, danach wurde es irgendwie arg konfus.

    Die Charaktere (und z.T. auch Bosse) machen das Ganze nur bedingt besser. Ich bin mir z.B. nicht sicher, ob man überhaupt jemals erwähnt hat, warum genau nur Luigi auf den Kissen einschlafen und begehbare Träume produzieren kann, Mario und alle anderen nebenbei auch aber nicht. Ich hätte mir auch durchaus gewünscht, dass die Bosse, da die auch eben oft nicht wirklich leicht waren, für die Story etwas relevanter werden würden. Tatsächlich waren es meist aber irgendwelche Monster, die es durch blöde, oft selbst verschuldete Umstände auf Mario und Luigi abgesehen hatten. Relevanter waren in der Regel aber die Traum-Bosse, die ich meistens auch ganz gut umgesetzt fand. Zurück zu den Charakteren: Die meisten waren ziemlich albern und sobald einer mal eine tragische Szene hatte, wurde das ohne lang zu fackeln, ins Lächerliche gezogen. Ich bin mir nicht sicher, ob mir das gefallen hat – auf der einen Seite war’s durchaus ein Stimmungskiller, aber wirklich schlimm war’s nie, da man oft damit rechnen konnte.

    Zusammengefasst fand ich in der Story aber schon diverse Subplots durchaus ein wenig unnötig, was in der Folge zu Pacing-Problemen geführt hat. Bedingt war’s zwar abzusehen, da in den Gebieten einiges vorhanden war, an das man nur zu einem späteren Zeitpunkt herangekommen ist, aber einen ganzen Plottwist zu inszenieren, um ein paar Gebiete abzuklappern, fand ich fast etwas heftig.

    Gameplay:


    1) Allgemein

    Das In-Fight-Gameplay war insgesamt zum größten Teil okay. Mir hat besonders daran gefallen, dass es keinen direkten Schaden gab, den man zwangsweise mitnehmen musste – und wenn, dann hat sich das auf eine spezielle Attacke beschränkt (= bei einer einzigen Attacke hatte ich gar keine Ahnung, wie ich da keinen Schaden nehmen soll). Soll heißen, wer gut war, Angriffe und Timing richtig drauf hatte, der konnte sich das Spiel massiv vereinfachen. Es gab auch Achievements dafür, Brüder-Angriffe exzellent zu schaffen, Gegner zehnmal exzellent zu treffen und zehnmal in Folge auszuweichen. Exzellent heißt hierbei mit korrektem Timing. In der Regel war das durchaus hart, speziell zehnmal in Folge auszuweichen, aber nie wirklich unmachbar war’s nie wirklich, sowohl in der Traumwelt, wo man mit Mario alleine war und Luigi nur zur Verstärkung bekommen hat, als auch in der Wachwelt, wo man sowohl mit Mario als auch mit Luigi kämpfen konnte.

    Außerhalb des Kampfes gab es, wie schon angerissen, Wach- und Traumwelt. Erstere war dreidimensional – man konnte auch springen, während die Traumwelt zweidimensional war und viel von einer Art Jump‘n Run hatte, ergo konnte man nur nach oben, unten, links und rechts, aber weder vor noch zurück. Deswegen war die Traumwelt aber nicht minder spaßig als die Wachwelt – dafür sorgten allerlei Hindernisse, die Luigi mit sogenannten „Luigisionsobjekten“ umgehen konnte, die mit dem Touchpen und dem unteren Screen verbunden waren. So konnte man die Äste eines Baumes verlängen, in dem man Luigis Schnauzbart langgezogen hat, damit Mario auf die nächstbeste Ebene springen konnte oder Luigi zum Niesen bringen, damit sich ein paar Blöcke in eine andere Richtung gedreht haben. Die Objekte waren im Kern tatsächlich ziemlich unterschiedlich und sorgten für frischen Wind, auch wenn, und das find ich schade, einige Luigisionsobjekte kaum außerhalb des Dungeons eingesetzt wurden, wo sie eingeführt wurden. Die Schneesturm-Fähigkeit z.B. fand außerhalb des Pyjamagipfels kaum Anwendung.

    Zurück zur Wachwelt: Die war zum größten Teil interessant und es hat Spaß gemacht, sie zu begehen. Kaum ein Raum in einem Gebiet war wirklich sinnlos oder nur zum Durchlaufen – fast überall gab es zum Zeitpunkt des Betretens etwas zu tun – später natürlich nicht mehr, aber dafür gab es andere Ecken, die man sich noch angucken konnte, mit Fähigkeiten wie den High Jump, den man erst kurz vor Ende bekommen hat und damit nochmal alte Gebiete abklappern konnte.

    2) Schwierigkeit

    Wenn man sich dezent suboptimale angestellt hat, so wie ich, waren sowohl einige Bosse als auch die späteren Trashmonster echt nicht schön. Ein Großteil der Schwierigkeit und vor allem des Frustes kam aber auch mit den Achievements, wenn man dem neunten Angriff in Folge ausgewichen ist und im Anschluss direkt irgendeine komische andere Abfolge von Angriffen kam, die schwieriger war. In der Traumwelt gab es das oft, wo irgendwelche Trashmonster aus vier unterschiedlichen Richtungen auf Mario gespuckt haben, meist waren unten und oben schwerer als rechts und links, weil die Sicht in diese beiden Richtungen durchaus verzerrt war. Es gab noch eine Menge anderer Angriffsmuster, wobei ich auch sagen muss, dass viele davon ziemlich unterschiedlich waren – sicher gab es hier und da paar Wiederholungen oder Reskins, aber es ist mir zumindest nie so krass aufgefallen. Und von den Bossen wollen wir mal nicht reden. Was Reskins betrifft, ist ein Mario-RPG tatsächlich in der Beziehung ziemlich vorbildlich.

    Die letzten paar Bosse fand ich dann insgesamt auch ziemlich hart, ähnlich wie jegliche Art von Gigantenboss (außer der erste, der mehr Tutorialcharakter hatte) Der Grund lag oft auch in irgendwelchen Nebeneffekten wie Schlaf oder irgendwelchen anderen Blödsinn, wobei ich es auch nicht verkehrt fand, dass Bosse auf derartige Mittel Zugriff hatten. Bei den Gigantenbossen wurde einem größtenteils auch gesagt, was man machen soll, die Umsetzung von meiner Seite aus war aber auch eher so mittel.

    Fazit (7,5/10):

    Während ein Mario-&-Luigi-RPG, muss ich ganz klar sagen, überhaupt nicht meinen Geschmack trifft, bin ich immer noch der Meinung, dass man mit einem solchen Exemplar auf jeden Fall nicht unbedingt etwas falsch macht, schließlich haben die fast alle dasselbe Kampfsystem mit denselben Tücken und Features.

    Gleich dazu: Ich bin immer noch der Meinung, dass das Kampfsystem mit seinen Ecken und Enden immer noch mit das Glanzstück des Spiels ist, neben dem Weltenwechsel von Traum- zur Wachwelt und umgekehrt. Es macht einfach viel Spaß, den Gegner im genau richtigen Moment zu treffen und dafür belohnt zu werden, man muss aber dazu sagen, dass das Spiel auch in gewisser Weise vom Spielenden erwartet, dass dieser über kurz oder lang exzellente Angriffe und Brüder-Attacken bei jedem Gegner hinbekommt (was bei mir nicht eingetroffen ist und weswegen ich mir mit dem nächsten Spiel dieser Art wohl etwas Zeit lassen werde. Das mal dazu).

    Der schwächere Teil des Spiels sind die Story und vor allem das Pacing, wobei ich der Story mit ihren quirligen Charakteren und der Erzählweise auch durchaus noch etwas abgewinnen kann. Man muss nur akzeptieren, dass es nicht zu jedem Charakter eine brauchbare Motivation für sein Handeln gibt, was auch für die Story relevant ist.

    Geändert von Kael (02.05.2021 um 19:48 Uhr)


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  11. #11
    Je nachdem, welcher Fokus dich eher interessiert, würde ich bei einem erneuten Angehen eines Mario-RPGs zwei verschiedene vorschlagen. Beim Gameplay würde ich Partners In Time und bei der Story Bowsers Inside Story den jeweils knappen Sieg geben. Auch wenn ich der Ansicht bin, dass diese anspruchsvoller sind. Dahingehend weiß ich nicht so recht, ob eine zweite Chance für die Reihe bei dir die beste Idee wäre, wenn dir die Form des Gameplays nicht liegt.

    Davon ab empfinde ich DTB weiterhin als den zweitschwächsten Teil. Wobei ich dem ersten Ableger immerhin noch die Entschuldigung einräumen würde, das Versuchstier gewesen zu sein. Aber vor allem bei der Handlung empfinde ich effektiv alles als öde, was nicht direkt mit Bowser und Blacula zutun hat. Dieses Schurkenteam ist einfach sehr unterhaltsam und haben zum Ende hin sogar einen netten Twist, der mir gefällt (was ich, beispielsweise, bei PIT kritisieren würde).

    So nebenher lese ich mir die Texte durch damit ich dir sagen kann, welchen ich als am besten gelungen empfinde.
    Nebenher sehe ich damalige Zwischeneindrücke zu Refrain von mir...das waren noch unschuldige Zeiten.
    Geändert von Exorion (06.12.2019 um 18:54 Uhr)
    Vanduhn:

    "Die Musik ist aus "Umineko no Naku Koro ni" du Ignorant! xD
    Aber Gratz dazu. Bist einer der Wenigen die das LP angefangen UND das Finale geschafft haben! xD"

    - I Wanna Have The Wurstbrot Folge 7

  12. #12
    Zitat Zitat von Exorion Beitrag anzeigen
    Je nachdem, welcher Fokus dich eher interessiert, würde ich bei einem erneuten Angehen eines Mario-RPGs zwei verschiedene vorschlagen. Beim Gameplay würde ich Partners In Time und bei der Story Bowsers Inside Story den jeweils knappen Sieg geben. Auch wenn ich der Ansicht bin, dass diese anspruchsvoller sind. Dahingehend weiß ich nicht so recht, ob eine zweite Chance für die Reihe bei dir die beste Idee wäre, wenn dir die Form des Gameplays nicht liegt.
    Min Bowser's Inside Story hab ich kurz mal geleibäugelt, als ich das im Laden gesehen habe, aber aufgrund meiner Erfahrung in DTB dann doch sein gelassen. Ich geb der Reihe durchaus noch mal eine Chance, auch wenn sie mir nicht so ganz liegt. Das Problem liegt ja auch nicht darin, dass das Gameplay übermäßig schwer ist, sondern eher am Frust, wenn man nach 9 Ausweichdurchgängen beim 10. Mal versagt.

    Zitat Zitat von Exorion Beitrag anzeigen
    Davon ab empfinde ich DTB weiterhin als den zweitschwächsten Teil. Wobei ich dem ersten Ableger immerhin noch die Entschuldigung einräumen würde, das Versuchstier gewesen zu sein. Aber vor allem bei der Handlung empfinde ich effektiv alles als öde, was nicht direkt mit Bowser und Blacula zutun hat. Dieses Schurkenteam ist einfach sehr unterhaltsam und haben zum Ende hin sogar einen netten Twist, der mir gefällt (was ich, beispielsweise, bei PIT kritisieren würde).
    Und das ist eben der Clou - die beiden haben gefühlt eh nur sehr wenig Auftritte und die meiste Zeit beschäftigt man sich ja sowieso nur damit, irgendwelche Vorbereitungen für den Finalschlag zu treffen.

    Zitat Zitat von Exorion Beitrag anzeigen
    So nebenher lese ich mir die Texte durch damit ich dir sagen kann, welchen ich als am besten gelungen empfinde.
    Nebenher sehe ich damalige Zwischeneindrücke zu Refrain von mir...das waren noch unschuldige Zeiten.
    ...das muss ich ja auch noch durchspielen. Curses!


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