mascot
pointer pointer pointer pointer

Seite 3 von 3 ErsteErste 123
Ergebnis 41 bis 45 von 45
  1. #41
    Hatte das ja vorher erwähnt, aber glaube, dass solche Setpiece Momente nur wirklich möglich sind, weil sie den Multiplayer (endlich!) rausgeschmissen haben. Wobei ich mir das mit mehreren Spielern schon echt witzig vorstelle - alleine das Potential da total abzufucken

  2. #42
    Shin Megami Tensei II hat gewonnen.
    Ich weiß nur nicht so wirklich, ob ich mich darüber freuen soll?
    Nein, sollte ertragreich werden, da mir die ersten beiden Teile gänzlich unbekannt sind.

    Und auf zur nächsten Umfrage (mit einigen Tagen Verspätung):

    Mai-Challenge 2019: Rausgefischt

    Hier wird nichts weggeschmissen! Welches RPG soll recycelt werden?



    Die Umfrage geht bis zum 30.04.19: Link zur Umfrage

    Jeder Teilnehmer hat zwei Stimmen.


    Sekiro: Shadows Die Twice - Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
    SEI EIN SHINOBI vom 25.03.-05.04.2019 - Fortschritt: Stunde 6-60

    Da sind war nun, 54 Stunden, 1/3 weniger Haare, noch mehr graue Haare, einen defekten Controller und tiefe Ränder unter den Augen später.
    Ich stehe vor dem Endboss, komme bis zur dritten Phase, beiße mir daran die Zähne aus und habe keine Lust mehr auf Sekiro.
    Dabei bin ich selber Schuld! Kennt ihr die große Glocke im Sempo-Tempel? Ja? Die habe ich geläutet.
    Bis dahin war das Spiel sehr fordernd, hatte aber meine Freude mit einigen Endgegnern, wie z.B. unseren kleinen Schmetterling.
    Kurz nach dieser Glocke habe ich mich mit einem Uhu angelegt und ist das mein absoluter Hassgegner im Spiel.
    Kein Fortschritt gemacht, ständig hat dieser One-Punch Uhu mit mir den Boden gereinigt und da offenbarte sich eine Schwäche in Sekiro, die mir in Dark Souls oder Bloodborne nie so aufgefallen ist.
    Und zwar die Möglichkeit einen anderen Weg zu gehen und erst Stunden später einen weiteren Versuch zu wagen.
    Nennen wir diese Situation mal eine Sackgasse.
    Nach gefühlten 1000 Versuchen habe ich die Eule dann gerupft.
    Meine Taktik: WEGLAUFEN VERDAMMT NOCHMAL!!! Und dann, wenn er seinen Vorwärts-Salto macht, schnell ausweichen und mit der sterblichen Klinge angreifen.
    Natürlich nur 2x, sonst sorgt ein Angriff zum Tode durch Leichtsinn.
    Kaum war dieser Part geschafft, laufe ich direkt in die nächste Sackgasse rein, in Form vom Corrupted Monk...

    Irgendwann war jeder Boss, alle Kopflosen und bis auf zwei versteckte Mini-Bosse alles tot (den Dämon des Hasses hebe ich mir für ein NG+ auf), was Sekiro angreifen wollte.
    Und dann bemerke ich durch Zufall im Menü, dass ich den Glockendämon nicht wieder deaktiviert habe.
    Die letzten beiden Mini-Bosse waren daraufhin ein Witz und beim Endboss komme ich bis zur dritten Phase.
    Puh, habe ich erwähnt, dass ich zuvor dank Drachenmaske unendlich viele Fähigkeitspunkte für meine Angriffskraft geopfert habe?
    Die Urquelle ist ein toller Trainingsort, mit diesen Echsendingern, die mit ihrer Flöte Quatsch anstellen wollen.
    Ein Hieb und die sind weg und schon ist man über 500 Punkte reicher.
    Blöd nur, wenn man für den nächsten Fähigkeitspunkt 20.000+ Punkte benötigt.
    Sehe zwar einen Fortschritt und könnte so immer weiter machen oder weitere male gegen den Endboss antreten, doch jetzt folgt erstmal eine Pause.
    Vielleicht nur kurz, nur mir geht da momentan viel zu viel Zeit bei drauf.
    Jetzt muss ich natürlich gestehen, dass für meine Doofheit Sekiro nichts für kann, aber betrachtet diesen Beitrag als mein Fazit zum Spiel, denn dieser eine Kampf wird meine Wertung nicht ändern, egal wie lange das dauern sollte, sofern ich vorher nicht ganz aufgebe.

    Man merkt jedenfalls Sekiro an, woher es kommt und gibt es viele Parallelen zu Dark Souls & Bloodborne.
    Das Kampfsystem ist zwar komplett anders, aber ich muss ein wenig vergleichen.
    Denn ein dickes Plus sind echt die brachialen Schwertkämpfe.
    Angreifen, ausweichen, blocken, kontern, die Prothesen nutzen (Feuerwerk 4Ever), all das fühlt sich lebendig an, treibt die Schweißperlen auf die Stirn und hat seinen Reiz.
    Gerade gegen den Schmetterling wollte ich immer noch einmal antreten und hat jeder Gegner seine Schwächen mit denen man arbeitet.
    Leider bin ich nicht sonderlich erfolgreich bei den Mikiri-Kontern und werde grün vor Neid bei all den talentierten Gamern auf Youtube (ich hasse euch, aus tiefstem Herzen) und wenn dann z.B. der Corrupted Monk direkt zwei Todesstöße kassieren kann, ist das zwar cool, für mich nur ein kleines bisschen zu wenig, in Anbetracht auf Dark Souls.
    Vielleicht ist dieser Gedanke für viele verkehrt, von wegen falsche Erwartungshaltung usw. doch für mich ratet das zu sehr ins rumprobieren aus.
    In Dark Souls wäre ich eine andere Route gegangen, hätte trainiert, mir neue Waffen oder Unterstützung geholt.
    Das funktioniert in Sekiro bedingt, da mich diese Sackgassen mächtig ausgebremst haben.
    Kleiner Trost waren die verwinkelten Gebiete, selbst wenn man diese schon kennt und sich freut, wenn man ein neues Objekt aufschnappt.
    Das Stück, wo man die Burg verlässt, bis zur Eule, hat mir mit Abstand am besten gefallen.
    Habe mich da regelrecht austoben können und selbst der scheiße werfende Affe war so erträglich genug.
    Facettenreich sind die einzelnen Gebiete nämlich allemal und wenn war schon bei der Burg sind, musste man die mehrfach recyceln? Oder manche Bosse? War das wirklich notwendig? Warum keine frischen Bosse mit neuen Gebieten? Das ganze Endgame fühlte sich für mich nicht episch genug an und was bitteschön hat man sich beim Dorf Mibu gedacht? Folgt das noch in schön? Im selben Spiel kommt die Urquelle vor... peinlich.



    Oder der Soundtrack. Ja, der passt wunderbar zum Spiel, ist aber nichts, was ich mir jemals privat anhören würde und genau das macht für mich einen guten Soundtrack aus, dafür ist die deutsche Synchro klasse geworden.
    Warum ich gerade das erwähne? Weil ich in zahlreichen Kritiken gelesen habe, wie geil der OST doch wäre... soviel zum Thema Erwartungshaltung.
    Weiterer Kritikpunkt war für mich häufig die Kamera.
    Man wird dermaßen zugeballert mit Angriffen, dass die Kamera oft nicht mitkommt.
    War manchmal in Dark Souls auch nervig, nur Sekiro ist deutlich schneller und habe ich schon die One-Punch Gegner erwähnt?
    Desweiteren entlockt mir die Handlung höchstens ein müdes gähnen.
    Ja, in manchen Szenen sticht Qualität hervor und erzählt die Welt einiges.
    Aber wenn ich das bis auf den Kern runter breche, ist die in etwa so belanglos wie die von Nioh.
    Eine gelungene Handlung schaut anders aus und gebe hier wieder Dark Souls Vorrang, da man sich hier erst gar nicht bemüht.
    Außerdem sind die meisten normalen Gegner keine Herausforderung aufgrund von Schleichangriffe, aber dafür sind die so cool.
    Ansonsten bin ich einmal in einem Zaun hängen geblieben und die PS4 ist 1x abgeschmiert.
    Nichts tragisches, wollte das trotzdem erwähnt haben.

    Fazit: Alles im allen ist Sekiro ein sehr gutes Spiel geworden und für mich das beste JRPG seit Jahren, dessen Titel Shin Megami Tensei 4: Apocalypse vor über zwei Jahren für sich beanspruchen konnte.
    Zwar kommt Sekiro für mich nicht an der Dark Souls Reihe oder Bloodboorne ran (alleine das Setting sagt mir viel mehr zu) und meine Erwartungen waren höher, aber das macht nichts.
    Daumen hoch für Sekiro Shadows Die Twice.

    Gesamtwertung:
    Playtime: 65:45:57 Stunden

    Geändert von Ὀρφεύς (07.04.2019 um 20:05 Uhr)
    Now: Operencia: The Stolen Sun & Pillars of Eternity 2: Deadfire / Done: Wandersong
    Now: Batman Staffel 1 / Done: Gotham - Staffel 4
    Now: / Done: Descender Bd. 1: Sterne aus Blech

    Neu: Operencia: The Stolen Sun - Haltet den Dieb! | Info: Mai-Challenge 2019: Rausgefischt

  3. #43
    SMT II ist ein direktes Sequel. Würde eher den ersten vorher empfehlen, der ist spielerisch sehr ähnlich und imo nehmen sich die beiden nicht viel.

  4. #44
    Nach Sekiro wollte ich mir ein Dungeon-Crawler geben und habe Persona Q dafür auserkoren.
    Habe vor einigen Jahren nach sechs Stunden aufgegeben, da ich weder gerne Karten zeichne, noch diesen Chibi-Look etwas abgewinnen kann.
    Da Persona Q aber erneut veröffentlicht wurde, habe ich all dem eine zweite Chance gegeben.
    Ich mache es kurz: Nach zwei Stunden habe ich völlig entnervt meinen 3DS ausgeschaltet.
    Die Funktion, dass die Karte sich selber zeichnet ist klasse, der OST wie gewohnt stark und die Handlung macht einen vielversprechenden Eindruck.
    ABER, was machen die da aus Persona?
    Nach Persona 4 kam aus der Reihe nichts brauchbares mehr für mich und nach Persona 3: Dancing In Moonlight waren meine Erwartungen bereits sehr tief angesiedelt.
    Sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich mit Etrian Odyssey nichts anfangen kann und als dann in Persona Q dieses gierige Mädchen anfängt die Deko vom Dungeon zu fressen und Akihiko übers ständige kämpfen und Protein Shakes palavert, hatte ich genug.

    Stattdessen folgte eine Anmeldung auf Epic Games, dessen Auswahl wesentlich schmächtiger ausfällt als erwartet, und habe mir Operencia: The Stolen Sun vom ungarischen Entwickler, den Zen Studios geholt, welches vor einigen Wochen auf Epic Games und im Microsoft Store veröffentlicht wurde.
    Steam wird erst 2020 bedient und habe erst zum Release von Operencia gehört.
    Aber ein weiteres RPG aus Europa? Nach The Witcher 3, Divinity: Original Sin 2 & Horizon: Zero Dawn sage ich nicht nein, immerhin sind diese drei Titel meine Game of the Years der letzten drei Jahre geworden.
    Erwarte zwar kein solch großes Spiel, aber wenigstens etwas Gutes.



    Operencia: The Stolen Sun - Haltet den Dieb!
    Das verkorkste Märchen vom 11.04.-12.04.2019 - Fortschritt: Stunde 0-2

    Wer mag ungarische Mythologie? Operencia: The Stolen Sun spielt sich nämlich fast wie ein Märchen, aber ein verkorkstes.
    Man erstellt sich nach dem Prolog seinen eigenen Charakter, dessen Aussehen vorgegeben ist.
    Diese Character-Portraits werden bei den Dialogen angezeigt und spielt sich sonst alles in der Ego-Perspektive ab.
    Tolle Designentscheidung an dieser Stelle, denn der selbst erstellte Protagonist hat einen Charakter und spricht, was nicht gerade oft in WRPGs vorkommt.
    Schnell noch die Werte und Klasse ausgesucht und fertig ist der Held.



    Danach wird es schon fast gemütlich vorm Kamin, wo Großmutter aus ihrem Märchenbuch vorliest, wo es um ein versunkenes Schloss, wiederkehrende Träume und einen weißen Hirsch dreht.
    Spätestens wenn man auf den vorlauten Dieb Jóska trifft weiß man, hier ist es plötzlich nicht mehr so märchenhaft.
    Unser Duo schließt sich zusammen und möchte ganz klassisch einige Damen retten.
    Unterwegs bekämpft man sich noch klassischer in Rundenkämpfe gegen vorher auf der Karte sichtbare Gegner.
    Bin gespannt wie tiefgründig das wird und ist der Wechsel zwischen erkunden und kämpfen fließend (und schonend für die Nerven).



    Die Dialoge bleiben bisher sehr bissig, wie wenn z.B. Jóska sich darüber lustig macht, dass unser "Held" alleine wegen seiner Träume von einem weißen Hirsch sich in einem versunkenen Schloss befindet.
    Jóska kommt natürlich selber nicht gut weg und während man sich durch das schnieke Schloss kämpft, löst man allerlei Rätsel.
    Die sind noch sehr leicht, dafür allgegenwärtig und geben zusätzlich Erfahrungspunkte.
    Toll, wenn man in einem Dungeon-Crawler ein wenig rätseln darf und nicht jeder Gang gleich ausschaut.

    Nach zwei Stunden hinterlässt Operencia: The Stolen Sun einen sehr interessanten Eindruck und mit all diesen alten Sagen & Legenden direkt aus Ungarn hat man bei mir genau den richtigen Nerv getroffen.

    Jetzt, im zweiten Dungeon, hat jemand die Sonne gestohlen... Jóska, warst du das?


    Pillars of Eternity II: Deadfire - Sightseeing in Neketaka.
    Auf den Spuren einer Gottheit vom 02.03.-13.04.2019 - Fortschritt: Stunde 11-14

    Der Hafen ist größer als erwartet und bin in einem Etablissement gelandet, wo sich ein Kindheitsfreund von Aloth rum... treibt...
    Köstlicher Dialog und bei den Freunden, braucht man keine Feinde mehr, wenn am Ende solch eine Schadenfreude vorhanden ist:



    Anschließend war der Schlund dran und haben sich wieder viele Quests ergeben.
    Nur diesmal kommt man schneller voran.
    Zwar hat der Schlund eine weitere Stunde verschlungen, aber in PoE hätte dieser Aufwand vermutlich einen halben Tag gekostet.
    Alles schon ne Ecke straffer geworden, was mir viel lieber ist.
    Das neue Kampfsystem wartet noch immer auf einen ersten Versuch und Edér liebt wohl meinen Kenai.
    Man schlendert durch die Straßen und er pfeift oder ruft nach ihm und sind genau das diese Kleinigkeiten, die ein RPG so lebendig werden lässt.
    Oder die Hintergrundgeräusche in der Taverne.
    Und dieser Soundtrack, besonders direkt am Hafen, lädt zum schwärmen ein:



    Doch genug davon. Nächster Halt: Die Altstadt. Ich muss da jemanden retten.
    Geändert von Ὀρφεύς (14.04.2019 um 20:34 Uhr)
    Now: Operencia: The Stolen Sun & Pillars of Eternity 2: Deadfire / Done: Wandersong
    Now: Batman Staffel 1 / Done: Gotham - Staffel 4
    Now: / Done: Descender Bd. 1: Sterne aus Blech

    Neu: Operencia: The Stolen Sun - Haltet den Dieb! | Info: Mai-Challenge 2019: Rausgefischt

  5. #45
    Operencia: The Stolen Sun habe ich mir auch besorgt, da ich viel Gutes gelesen habe und ich endlich meinen ersten (!) Dungeon Crawler spielen wollte. Hast mich positiv gestimmt, erhoffe mir also mehr Eindrücke von dir zu diesem Spiel.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •