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Thema: Eine Unterscheidung treffen

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  1. #1
    Sorry nochmal. Momentan läuft es alles andere als glatt. Daher habe ich auch etwas überreagiert.

    Ich scheine aber doch nicht depressiv zu sein. Ich neige wohl immer zum Melancholismus und momentan läuft halt alles wirklich nicht so gut. Ich hoffe halt mal, dass es demnächst besser wird - es kann ja nicht immer so bleiben. Auf alle Fälle muss ich in meinen Bereich Beziehungen und Kontakte knüpfen. Normal bewerben ist tatsächlich der falsche Weg. Viele Unternehmen haben eben so Firmen die IQ-Tests machen oder eben Software, die Bewerbungen automatisch aussortiert. Das wurde mir jetzt auch von einer anderen Firma noch mal bestätigt. Es bewerben sich einfach zu viele - zwar die meisten überhaupt nicht qualifiziert, aber mein Lebenslauf würde eben auch gefiltert, da "freiberuflich" einer der Parameter ist, die sofort aussortiert werden. Jobcenter werde ich auch erst einmal meiden - zur Not gehe ich containern. Wird eh viel zu viel weggeworfen.
    Wegen meiner Gefühlslage - ich fühle mich tatsächlich wieder besser. Obwohl es nicht so gut läuft. Könnte aber schlimmer sein. Viel schlimmer. Sorry nochmal, dass ich damals nicht mehr darauf geantwortet habe. Habe den Thread aus den Augen verloren und vergessen wie er heißt "Eine Unterscheidung treffen". Is mir gar nicht so im Kopf geblieben.

  2. #2
    Zitat Zitat
    Ich scheine aber doch nicht depressiv zu sein.
    Ich hoffe, du warst beim Arzt?

  3. #3
    Zitat Zitat von La Cipolla
    Ich hoffe, du warst beim Arzt?
    Ne, leider noch nicht. Das geht erst im Februar. Der erste mögliche Termin.

  4. #4
    Zitat Zitat von Cuzco Beitrag anzeigen
    Ne, leider noch nicht. Das geht erst im Februar. Der erste mögliche Termin.
    Wenn mir die Frage gestattet ist: Mit welcher Begründung lassen sie dich so lange warten?

  5. #5
    Ich würde vermuten, die Begründung lautet schlicht: gesetzlich versichert.

  6. #6
    Zitat Zitat von Mordechaj
    Ich würde vermuten, die Begründung lautet schlicht: gesetzlich versichert.
    Das könnte tatsächlich der Grund dafür sein. Wobei die Wartelisten bei solchen Dingen immer lange sind. Ein Bekannter ist in der privaten Krankenversicherung, musste aber auch drei Monate warten. Das Problem hast Du bei nicht lebensbedrohlichen Sachen oft. Hautuntersuchung muss ich auch immer drei Monate im Voraus ausmachen - wenn man das weiß kann man sich drauf einstellen. Eigentlich ist unser System gar nicht so schlecht. Wenn Du etwas Akutes hast, dann kannst Du auch ohne Termin zum Facharzt. Muss man halt länger warten.

    Ich denke mal, schwierig wird es nur, wenn es ein Notfall ist. Klar, man kann immer zum Hausarzt gehen, aber das bringt nicht immer was. Ich hatte mal pochende Schmerzen im Kopf und ging zum Hausarzt. Der meinte, das ginge von alleine weg. Pustekuchen. Bin ohne Termin zum HNO und musste auch entsprechend stundenlang warten. Wurde dann ins naheliegende Krankenhaus zur CT von meinen Nebenhöhlen geschickt. Tatsächlich war eine stark zugeschwollen und entzündet. Der HNO konnte jedoch mit seinem Spezialwerkzeug in die Höhle eindringen und die entsprechende Stelle desinfizieren. Innerhalb von nur 30 Minuten ging es mir schlagartig besser. Hätte ich auf meinen Hausarzt vertraut, hätte ich wahrscheinlich heute noch Kopfschmerzen.

  7. #7
    Eigentlich war meine Frage blöd. In einer Welt, die krank macht, ist es eigentlich klar, dass die Wartezimmer der Ärzte überlaufen sind. Die Gründe für so lange Wartezeiten werden zum einen zu wenig Ärzte und zum anderen zu viele Patienten sein.

  8. #8

  9. #9
    Sozial zurückgezogen lebe ich nicht. Das ist schon mal gut zu wissen. Dennoch, am 28.12. habe ich endlich mein Erstgespräch mit einem Psychologen. Hoffe, der kann mir mehr sagen.

  10. #10
    Zitat Zitat von Cuzco Beitrag anzeigen
    Sozial zurückgezogen lebe ich nicht. Das ist schon mal gut zu wissen. Dennoch, am 28.12. habe ich endlich mein Erstgespräch mit einem Psychologen. Hoffe, der kann mir mehr sagen.
    Da wir mit dem fachlichen Diskurs an dieser Stelle, glaube ich, durch sind: Halt uns auf dem Laufenden, wenn du willst.

  11. #11
    Ich würde gern noch folgendes Video von SciShow Psych hier lassen, wo es um die Rolle von Selbstvorwürfen und Rumination / (zwanghaftes) Grübeln bei Depressionen geht:

  12. #12
    Also zwanghaftes Grübeln ist tatsächlich bei mir vorhanden. Der Psychologe meinte aber, dass das alles meiner Situation geschuldet sei und ich zeige keine besonderen Anzeichen. Da ich vom Wesen her immer schon etwas nachdenklicher bin, haben wir uns jetzt aber auf eine Kurzzeittherapie geeignet. Das geht in der Regel ohne Gutachten von der Krankenkasse und beinhaltet bis zu 30 Therapieeinheiten.

    Die Psychoanalyse ist insgesamt eine sehr gute Methode, um für sich einen Weg zu finden. Dringend nötig habe ich die Gesprächstherapie zwar nicht, aber sie tut mir ganz gut.

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