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Thema: Diskussionskultur im (Politik)Forum

  1. #161
    @Scavenger: Wie bereits in Discord geschrieben: Vielen Dank für die Klarstellung. Nicht, dass es meiner Zustimmung bedarf, aber ich möchte an dieser Stelle signalisieren, dass ich – als derjenige, der den Stein hier wohl ins Rollen gebracht hat – Deine ausführliche und verständliche Erklärung als nachvollziehbar und den Maßnahmenkatalog als unbedingt sinnvoll erachte.

    Ich möchte noch einmal betonen, dass meine Kritik sich gegen den Moderationsstil, nicht aber etwa gegen die Individuen hinter den Tastaturen richtete. Ich habe es versäumt, das in der Vergangenheit in meinen Postings klar herauszustellen und bin, auch weil mich einige der Diskussionspunkte (die ich jetzt nicht noch einmal wiederhole) auch einfach wütend gemacht haben, über die Stränge geschlagen. Das bitte ich zu entschuldigen.

    @Kelven/Schattenläufer: Wie ich es bereits in meinem Vorposting ausgedrückt habe, danke ich euch für eure Offenheit und möchte in dem Sinne dafür entschuldigen, falls ich bei der Diskussion unsachlich geworden bin. Ich stehe immer noch hinter dem Inhalt meiner Kritik, muss nach einiger Reflexion aber zugeben, dass ich teilweise zu nassforsch eingestiegen bin.

  2. #162
    Im Maker-Forum ist die Frage, über die hier diskutiert wurde, wieder aufgekommen. Welche Meinungen müssen toleriert werden und welche nicht? Ab wann muss von außen eingeschritten werden? Wo liegen die Grenzen des Sagbarem?

    lucien3 sagte im umstrittenen Thread, dass die Bereitschaft fehle, sich mit Andersdenkenden inhaltlich auseinanderzusetzen und unterstrich die Aussage mit diesem Artikel, den ich hier zur Diskussion stellen möchte. Ich wiederum möchte ein weiteres Mal das Video How one tweet can ruin your life von Jon Ronson verlinken, das ich sehr erhellend finde.

  3. #163
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Welche Meinungen müssen toleriert werden und welche nicht?
    Es geht m.E. immer noch nicht um "tolerieren oder nicht tolerieren", sondern ganz grundständig darum, den Diskussionsfrieden zu wahren, keine Personen oder Gruppen zu beleidigen, zu verletzen, in Verruf zu bringen etc.pp., natürlich den Rechtsrahmen zu wahren. Jede Meinung ist äußerbar, solange das mit dem notwendigen Respekt für die Mitmenschen/Mitdiskutanten und die Grundordnung passiert.

    Zitat Zitat
    Ab wann muss von außen eingeschritten werden?
    In diesem Fall: Als die Diskussion anfing vom Thema abzukommen. Das ist m.E. etwa hier geschehen, hier war's bereits zu spät.

    Zitat Zitat
    Wo liegen die Grenzen des Sagbarem?
    Dort wo Hatespeech anfängt. Ich zitiere mal ein paar Okkasionen aus dem problematischsten Beitrag raus, gebe gleich dazu zu bedenken, dass Hasenmann sich ausführlich und erschrocken über sich selbst entschuldigt hat, es geht hier nicht darum, ihn bloßzustellen, sondern auf was Zugrundeliegendes hinzuweisen.

    Zitat Zitat von Hasenmann
    Gerade, weil viele Jugendliche in ihrer Jugend versuchen ihre Indentität zu finden finde ich es falsch ihnen Beiszubringen und zu ermutigen ihr natürliches Geschlecht von Grund auf in Frage zu stellen.
    Zitat Zitat von Hasenmann
    [...] Kinder nachdem sie irgendsoeine Diversitätslehre auf die Nase gedrückt bekommen hatten [...]
    Zitat Zitat von Hasenmann
    Sollte man Jungen und Mädchen nicht bestärken, anstatt sie zu verwirren und unsicher zu machen? Sollen sie sich jetzt Falsch fühlen, wenn sie sich als Geschlechtliches Mädchen auch als Mädchen sehen, bzw. Jungen als Jungen? Sollte man nicht sagen: Ja klar, du bist ein Mädchen/Junge und dafür musst du dich nicht schämen!
    Zitat Zitat von Hasenmann
    [..] Genderwahn [...]
    Zitat Zitat von Hasenmann
    [...] ihr ursprüngliches Geschlecht zu leugnen [...]
    Zitat Zitat von Hasenmann
    [...] weil sie zur selbsterkenntnis gekommen sind, dass sie sich was vormachen ihr leben lang.
    Es geht hier, btw so für die, die nicht mit dem Thread vertraut sind, um Konversionstherapien für Homosexuelle. So nebenbei wird halt auf Genderidentität rumgebasht, just for good measure. Naja, und wie sich der Thread danach entwickelt hat, lese jeder selbst nach, ich kann nicht behaupten, dass es nicht nötig geworden wäre, dass jemand explizit darauf hinweist, dass Homosexualität keine Krankheit ist.


    Dort ist die Grenze, in diesem Fall. Und ich würde gern auf noch ne Grenze hinweisen, wenn ich darf. Ich hab das folgende Zitat eingekürzt, für den ganzen Zusammenhang wie immer auf's Pfeilchen neben dem Namen drücken.
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    @BDraw
    [...]
    Ich kann verstehen, dass du Hasenmanns Bemerkung fragwürdig findest und auch ich finde es menschlich gesehen falsch, Konversionstherapien zu relativieren. Es macht aber schon einen Unterschied, ob jemand etwas Unbedachtes sagt, weil er ein Argument für sich alleine ohne jeden Kontext sieht und es auf Teufel komm raus irgendwie "widerlegen" muss, um nicht den Eindruck zu erwecken, im Unrecht zu sein oder ob jemand Konversionstherapien gutheißt. So richtig es auch ist, jemanden zu sagen, dass man solche Bemerkungen verletzend findet, so falsch ist es, auf solche Fehltritte gleich mit Repressionen zu reagieren.

    Bitte vergesst nicht, dass ihr mit Menschen diskutiert. Menschen, die manchmal etwas sagen, ohne groß darüber nachzudenken, die sich manchmal schlecht ausdrücken und ja, manchmal auch moralisch fragwürdige Ansichten haben, aber urteilt nicht zu schnell.
    [...]
    Warum ist das an BDraw adressiert? Warum steht da nicht Folgendes:

    **
    @Hasenmann
    Ich kann verstehen, dass die anderen deine Bemerkungen fragwürdig und verletzend finden, und auch ich finde es menschlich gesehen falsch, Konversionstherapien zu relativieren. Deine Äußerungen mögen unbedacht zustande gekommen sein, du siehst ja auch, wie viele Quellen dir entgegen gehalten werden. Bitte versuche hier und auch in Zukunft eine gepflegte Diskussionskultur zu wahren. Dazu gehört auch, nicht auf Teufel komm raus Argumente ohne jeden Kontext zu sehen und zu "widerlegen", nur um nicht den Eindruck zu erwecken, im Unrecht zu sein.

    Bitte vergiss nicht, dass du mit und manchmal auch über Menschen diskutierst. Menschen, die unter Umständen von den Themen direkt betroffen sind, die du da flapsig abhandelst. Es ist wichtig, gerade bei so schwierigen Themen wie etwa "Konversionstherapie" oder "Genderidentität" gründlich darüber nachzudenken, (A) ob man etwas Wertvolles beizutragen hat, (B) ob man informiert genug über die Themen sprechen kann, (C) das alles überhaupt noch etwas mit dem Diskussionsthema zu tun hat, und -- ganz wichtig -- (D) wie du vermeidest, deine Diskussionspartner·innen zu verletzen. Das gelingt natürlich nicht immer, aber versuchen sollte man es schon.

    Bitte denke auch daran, dass es nicht die Aufgabe deiner Mitdiskutant·innen ist, deine Wissenslücken aufzufüllen oder dir irgendwas zu "beweisen", nur weil du noch nie was davon gehört hast. Es ist immer gut, erst einmal anzunehmen, dass andere genauso ehrlich um das Thema bemüht sind und sich nicht einfach Sachen aus den Fingern saugen.
    **


    BDraw hat ne toxische Diskussion mitgemacht, die mich persönlich an so manches Diskussionsspektakel erinnert, das wir in diesem Unterforum hier schon durchgespielt haben. BDraw (u.a.) hat mit Argumenten und Quellen und Erklärungen mit höflichem Ton auf eine ... ja sorry, absolute Frechheit reagiert und sich aus der Diskussion zurückgezogen, nachdem -- wieder einmal -- der Diskussionsfrieden an einer offenbar zu tolerierenden Meinung kaputtgegangen ist. Nochmal: Warum ist dann von BDraw Verständnis eingefordert, von Hasenmann -- oder wem auch immer -- aber nicht, dass der Diskussionsstil einigermaßen zivilisiert bleibt?

    Und sorry, für den Seitenhieb bin ich mir an der Stelle nicht zu schade: Ich würd mal vermuten, es hat einen Grund, warum das Thema Diversität immer wieder in solche Farcen eskaliert, hier wie auch dort, es wurde übrigens hier wie auch dort schon dutzende Male angesprochen: Es wird für die entsprechenden Gruppen und Personen halt einfach keinerlei sichere, komfortable Diskussionsform geschaffen. Wir unterhalten uns einfach aller paar Monate mal wieder darüber, was man noch sagen darf, nicht wie wir garantieren, dass alle sich an Diskussionen beteiligen können und das auch ohne mentale und emotionale Erschöpfungserscheinungen tun können müssen.

    Nun hab ich mir den Thread seit vorgestern so nach und nach angeschaut, und bei Odins knöcherner Augenhöhle, was war ich gleich wieder erschöpft. Und dann stell ich mir so vor, wie diese Zeilen da oben von jemandem gelesen werden, der*die eine abweichende Geschlechtsidentität lebt; oder wie die stillschweigende Unterstellung von Homosexualität als was Auszutherapierendes von LGBTQI-Menschen gelesen wird. Was hätt ich Bock mich hier an irgendwas zu beteiligen. Und wieder: Brandolini's law, es muss erst fein säuberlich ausdividiert und argumentiert und dargelegt werden, was der entsprechende Gesprächspartner sich hätte selbst mit einer einzigen Googlesuche hätte aneignen und allen anderen die Arbeit ersparen können. Und das machen übrigens von jeher die üblichen Verdächtigen, weil es all den anderen zu blöd ist.

    Und es müsste sich dieser Aufgabe überhaupt niemand annehmen, wenn sowas ordentlich moderiert würde und nicht BDraw unterstellt wird -- und sorry, Kelven, ich weiß, dass das nicht die Aussage war, die du machen wolltest, aber es liest sich verdammt einfach genau so --, sich aus Unverständnis und Befindlichkeiten aus einer Diskussion zu verabschieden, in der mittlerweile zum dreiundachtzigsten Mal von der Pike auf erklärt werden muss, dass ja, es Marginalisierung und Diskriminierung gibt, die ja, auch subtil sein kann, dass nein, wenn man davon nichts mitkriegt, das nicht heißt, dass das Phänomen nicht existiert und dass, ja, es ein eklatantes Problem mit der Unter- und Überrepräsentation bestimmter Gruppen gibt -- nur um dann so nebenbei mal über den "Genderwahn" loszulassen und sich im Anschluss -- ja, zu lucien3 kommen wir auch gleich noch -- mit der Frage auseinanderzusetzen, ob wir einfach viel mehr Meinungen akzeptieren und respektieren sollten.

    Nochmal: Da war ne gute Schippe Hatespeech drin. Es gilt, deren Vermeidung einzufordern, nicht einem der reflektiertesten und verständigsten Diskussionspartner Verständnis dafür zu entlocken.


    Zitat Zitat
    lucien3 sagte im umstrittenen Thread, dass die Bereitschaft fehle, sich mit Andersdenkenden inhaltlich auseinanderzusetzen [...]
    Und zitierte dazu BDraw, nachdem der sich -- und andere auch -- ausführlich inhaltlich mit Hasenmanns Einlassungen auseinandergesetzt hatte. Und luciens Versuch, das auf eine Metaebene zu heben und irgendwie beiden Seiten ihr Recht zuzugestehen, in allen Ehren, aber ich zitier's jetzt mal rüber und äußere mich hier dazu; ich weiß, dass das grad nicht das Thema ist, aber ich denke, daran was aufzeigen zu können.

    Zitat Zitat von lucien3 Beitrag anzeigen
    Wir haben einerseits das Argument gehört, dass solche Therapien bei gewissen Menschen helfen können und das Gegenargument, dass solche Therapien ethisch verwerflich sind.
    Ich glaube zu verstehen, dass die Differenz hier auch in unterschiedlichen Auffassungen solcher Therapien liegt.
    Unter Konversionstherapie sprechen die Gegner hier von einer Zwangstherapie, bei dem nur ein Resultat akzeptabel ist, nämlich eben die Konversion.
    Das heisst aber nicht, dass eine Therapie im Grundsatz falsch ist. Denn gerade weil für Homosexuelle noch Diskriminierung besteht und ein konservatives Familienumfeld dann Gift für die Psyche sein kann, ist eine Therapie oder sogar Familientherapie gerade hilfreich. Auch darf dort meiner Meinung nach vom Umfeld gefragt werden, ob man sich sicher ist. Der wichtige Unterschied ist aber, dass die Therapie Akzeptanz und Mittel zum Umgang mit der Situation liefert, und nicht die Konversion als Ziel hat.
    lucien3 unterscheidet hier also in (1) Konversionstherapie, die mit nötigenden, unethischen Methoden eine Konversion erzielen will -- und (2) eine psycho-soziale Therapieform, die nicht die Konversion erzielen will. Worüber sprach Hasenmann? Ja, genau genommen über nichts von beidem, in jedem Fall war weder Thema noch Tenor die psycho-soziale Therapieform, die einen Menschen oder eine Familie dabei unterstützt und begleitet, eine Tatsache in ihren Lebenswandel zu integrieren. Bei dem Wort "Konversionstherapie", wie es Sabaku anfänglich verwendete und bei jeder Weiterverwendung ging es dann aber spezifisch um die Form (1).

    Hier wird jetzt also in Hasenmanns wirklich sehr schwierige, uninformierte und verletzende Einlassungen (ich will immer noch niemanden bloßstellen, weise nochmal auf seine Klarstellung hin, nur liegt da halt der Diskussionsanlass begründet) eine vernünftige Annahme hineinkonstruiert, um irgendwie zu sagen, dass ja eigentlich beide Seiten schon irgendwie recht haben, die Konversionstherapie zwar falsch und schädlich und kurz vor der Rechtswidrigkeit ist, aber eine Therapie ja auch begleitend und stützend wirken kann. Und wieder: BDraw und alle Vernünftigen, die wie er argumentiert haben oder hätten, stehen jetzt als butthurt snowflakes da, weil sie einfach unbedingt bei Hasenmanns Therapieempfehlungen Anstoß nehmen wollten, obwohl der ja nur eine psycho-soziale Begleittherapie vorgeschlagen hat. Was er aber, ich glaub, das ist klar geworden, nicht. hat.


    Sehen alle das Problem? Gut.
    Sehen alle, wo das Problem wohnt? Es wohnt nicht in der Anstoßnahme, sondern im Anstoß.
    Sehen alle, dass diese Situationen moderativen Eingriff verlangen? Nicht nur, um Eskalationen zu verhindern, sondern auch eine möglichst erschöpfungsfreie Diskussionsteilnahme zu ermöglichen -- und vielleicht nicht den Eindruck entstehen zu lassen, BDraw hätte halt furchtbar überreagiert und hätte sich bei der ersten Gelegenheit mit einem tantrum aus dem Thread verabschiedet, weil er mal auf ne Gegenmeinung gestoßen ist. Ich denke, wir sehen alle, wie absurd dieser Eindruck ist.

    Wenn wir das alles nicht sehen, fange ich ab morgen an hier Genderkonversionen durchzuführen und lasse es mir nicht nehmen, jeden meiner Gedanken männerfeindlich auszuargumentieren, bis mir und euch die Köpfe platzen.

    Und, für alle vielleicht angenehmer als die Alternative, ich werde anfangen, Dinge einfach mit linken Diffamierungen abzuwatschen. Kostprobe?

    Zitat Zitat
    Ist halt der Schmierblatt-Anteil der NZZ, über das sie sich die bundesdeutschen Leser aus dem AfD-Milieu akquirieren. Ist vor allem witzig zu sehen, wie tapsig und mühsam sich die Rechtskonservativen ihre Verschwörungstheorien zusammenkonstruieren müssen, weil sie zu intelligent sind, um die von den Populisten zu übernehmen, aber dann doch zu rechts, um ohne Verschwörungstheorien auszukommen. Aber ja, an deutschen Universitäten darf man kaum noch was sagen, ohne dass irgendwer nen Sitzstreik veranstaltet.

    Geändert von Mordechaj (18.06.2019 um 18:56 Uhr)

  4. #164
    Du hast recht, dass wir nur dann friedlich miteinander diskutieren können, wenn wir Respekt vor unseren Gesprächspartnern haben, aber anstelle von Respekt sehe ich eine tiefe Abneigung zwischen den beiden wohlbekannten Lagern. Am Ende läuft es (fast) immer auf einen Kampf zwischen Links und Rechts hinaus und die beiden Seiten sind sich bei der Wahl ihrer Waffen ähnlicher, als sie es wahrhaben wollen.

    Die ersten Risse im Gefüge des Diskussionsfriedens entstehen schon dann, wenn der Feind erkannt und mit Aggressionen und Polemik auf seine Aussagen reagiert wird - eigentlich sogar schon mit gedachten. Das ist der wahre Grund, warum es immer wieder zum Streit kommt und das kann auch ein Mod nicht verhindern. Er kann die Symptome bekämpfen, nicht aber die Ursachen, Hatespeech unterbinden, aber nicht den Hass.

    Das bezog sich jetzt allgemein auf die kontroversen Diskussionen.

    Beim aktuellen Fall hat BDraw Hasenmann all das, was du gerne von mir gelesen hättest, schon gesagt und wenn BDraws Worte Hasenmann nicht erreichen, dann tun es meine vermutlich auch nicht. Ich hätte Hasenmann also nicht besser aufzeigen können, warum das, was er gesagt hat, fragwürdig ist. Das Einzige, was ich als Mod tun kann und ein User nicht, ist Hasenmann zu verbieten, solche Äußerungen zu machen bzw. die Diskussion darüber sofort zu beenden. Letzteres werde ich beim nächsten Mal auch tun.

    Ich hab jedenfalls das Gefühl gehabt, dass ich eher BDraw um Verständnis bitten muss als Hasenmann und damit meine ich nicht, dass Hasenmanns Aussage toleriert werden muss, sondern dass eine Maßregelung oder Verwarnung nicht der richtige Weg gewesen wäre. Eben weil ich glaube, dass Hasenmann nicht aus Boshaftigkeit gehandelt hat, sondern unbedacht und wegen der üblichen Dynamiken der Diskussionen (die übrigens auch ein großer Grund sind, warum es die Konflikte gibt).

    Ich glaube nicht, dass es möglich ist, friedlich über Diversität bzw. Repräsentation zu diskutieren, solange beide Lager miteinander diskutieren. Dafür reagieren beide Seiten zu aggressiv auf die Ansichten der Gegenseite.

  5. #165
    Wenn Leute sich anfauchen, hast du besonders als Mod die Funktion, zu einem gemäßigteren Ton aufzurufen. Sonst klar, das schaukelt sich hoch, spitzzüngiger Angriff wird mit noch spitzzüngigerem Angriff vergolten -- ich mein, du weißt, wer hier spricht, ich hab mein Zungenspitzgerät immer griffbereit. Man muss da nix verbieten und nix aufzeigen, man muss da auch nicht dem Grundproblem des Meinungskampfes an die Wurzel gehen. Aber man muss das moderieren.

    Was du hier unterstellst ist, dass man im Prinzip nur zwei Optionen hätte, entweder so lange dem Zank zusehen, bis die spaßige RPG-Devil-Situation wieder auftritt, oder die Diskussion gleich komplett abbrechen -- auch dann ist der Schaden übrigens schon angerichtet. Das sind aber immer noch Stilfragen, das ist immer noch Frage der Etikette, das ist noch immer Frage des gegenseitigen Respekts. Und das kann man alles einfordern; manchmal muss man es eben einfordern. Weil wir alle nicht, nicht einmal grundlegend, derselben Meinung sein müssen, um gepflegt miteinander zu diskutieren.

    Und ja, die Hatespeech kannste so ziemlich effektiv unterbinden, den Hass aber nicht, das stimmt. Hier ist allerdings der Clou: Hatespeech fußt nicht immer auf empfundenen Hass. Wir sind uns denke ich einig, dass Hasemann dort keinen tief empfundenen Hass kommuniziert hat, das würde ich auch an anderen Stellen, wenn wir beispielsweise an das letzte Aufleben des Gender-Threads denken, eher weniger unterstellen. Hatespeech kommt wunderbar ohne tief empfundenen Hass aus, sie reproduziert nur den Hass, der betroffenen Personengruppen widerfährt, er reproduziert die Diffamierungsmuster derer, die damit echten Hass säen. Hatespeech ist vor allem deshalb Hatespeech, weil sie Hass und Diffamierung verbreitet, sie anregt, immer und immer wieder das -- gewissermaßen -- Trauma wieder hervorruft, ständig marginalisiert und für lächerlich oder schädlich oder krank oder anormal verkauft zu werden. Sprache hat Konsequenzen in der Wirklichkeit, immer noch, sie hat immer noch eine Wirkung, sie hat immer noch einen Ausgang, sie spricht immer noch über Dinge und über Menschen und kommuniziert Menschen etwas über Dinge und Menschen. Hatespeech hat reale, wirkungsvolle Konsequenzen und sie kommuniziert, wenn man sie zulässt, dass in dem Rahmen, wo sie stattfindet -- etwa in einem öffentlichen Forum --, kein respektvoller, ausgrenzungsfreier und zivilbewusster Austausch ermöglicht wird.

    Das kannst du unterbinden, als Mod. Ich finde, das wär's verdammt wert.

    Geändert von Mordechaj (18.06.2019 um 21:45 Uhr)

  6. #166
    Aber es ist doch nicht zielführend, bei jedem Ad Hominem dazwischen zu gehen. Dadurch wird die Stimmung sicher nicht besser und wer sich zu sehr gegängelt fühlt, der verschwindet ganz aus dem Forum. Ein Moderator sollte zwar dafür sorgen, dass die Diskussion nicht eskaliert, aber er kann - das ist jetzt selbst etwas polemisch - den Teilnehmern nicht beibringen, wie man sich gegenüber anderen Menschen benimmt. Am besten wäre es wie gesagt, wenn niemand mehr polemisch und aggressiv reagiert. Das hat jeder (na gut, teilweise) selbst in der Hand.

    Ich hab eine dritte Option: Man weist den Übeltäter auf seinen Fehltritt hin und untersagt die Diskussion über den speziellen Punkt (beim Fall zuletzt die Konversionstheraphie). Natürlich ist der Schaden schon angerichtet, wie du sagst, aber solche Fehltritte kann man leider nicht verhindern und ungeschehen machen schon gar nicht.

    Ich glaube auch, dass nicht jeder, der etwas Abfälliges sagt, die betroffene Gruppe gleich hasst, aber eine gewisse Abneigung muss schon da sein und die steht einem friedlichen Meinungsaustausch im Weg. Es ist schwierig, bei solchen Themen wie der Diversität in Medien seine Position zu vertreten, ohne von der Gegenseite gleich zu den "Fundamentalisten" gezählt zu werden. Beide Seiten wollen sich oft gar nicht zuhören.

  7. #167
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Aber es ist doch nicht zielführend, bei jedem Ad Hominem dazwischen zu gehen. Dadurch wird die Stimmung sicher nicht besser und wer sich zu sehr gegängelt fühlt, der verschwindet ganz aus dem Forum.
    Ich wollte eigentlich gar nichts dazu schreiben, aber hier kann ich mir den Seitenhieb einfach nicht verkneifen: Sorry für's persönlich werden, aber wegen exakt so einem Moderationsstil wie deinem hier verschwinden Leute aus dem Forum. Nicht, weil sie gegängelt werden - wo denn auch? Es verschwinden Leute aus dem Forum, weil das ganze Diskussionsklima hier toxisch hoch zehn ist und der Staff nichts tut, außer normale User den Job machen zu lassen, für den Moderatoren eigentlich da sind, wenn das Geschrei zu laut wird einen ganz Lösungsorientierten Thread aufzumachen "Wie können wir es besser aus machen", nada das Ganze hier rein, da raus geht, ad infinitum.

    Ich habe keine Lust, hier alle paar Monate mir einen abzubrechen um jedes Mal wieder dasselbe zu schreiben, weil Leuten offenbar dabei ein Zacken aus der Krone bricht, wenn sie sich den Diskussionsverlauf durchlesen oder ne Sekunde nachdenken sollen, ehe sie ihren unüberlegten Stuss reinblöken oder sie sich besonders lustig vorkommen, wenn sie provokative Einzeiler und Trollposts absetzen. Dafür sind das hier alles zu heikle Themen, es steht selbst in euren verfluchten gepinnten Forenregeln, die immer noch kein Schwein liest, allen voran der Staff höchstselbst. Es ist mir ganz furchtbar egal, ob diese Posts böse gemeint sind oder es dir, Kelven, Leid tut, die Leute nicht "erreichen" zu können (was, verdammt noch mal, nicht deine Aufgabe ist und nie war - du vertrittst das Forum und das Hausrecht, du bist hier nicht der Erzieher im Kindergarten).

    Mir ist es normalerweise ebenso egal, ob mich jemand hier rügt oder um irgendwas bittet, ich habe mich gut genug im Griff um die Grenzen zu kennen - und diese, wie hier, auch mal ganz bewusst zu übertreten, da ich offenbar sonst zu undeutlich bin. Wenn ich mir aber vorbehalte, aus einer Diskussion auszusteigen, weil jemand es nicht für nötig hält, auch nach wiederholtem Hinweis mal ein Minimum an Empathie - oder Google - zu bemühen um sich klarzumachem, wovon er oder sie spricht und dabei mal eben en passant die Aussage tätigt, es "[sei] gut so", dass eine Praxis, die in mittelalterlichen Methoden wie Exorzismis und Elektroschocks fußt und nachweislich (und mit explizitem Hinweis im Thread) zu bleibenden Schäden bis zu atemberaubenden Suizidraten führt, weiter gesetzlich geschützt bleibe - dann ist das mein gutes Recht und mir dann mangelndes Verständniss vorzuwerfen, lässt tief blicken.

    Verfickt noch eins, das hier ist ein öffentliches Forum, hier lesen Minderjährige mit, die sich eventuell sogar von diesem Kram angesprochen fühlen - entweder, weil sie leicht beeinflussbar oder selbst betroffen sind oder beides. Hier lesen LGBTQA+-User mit, sogar meines persönlichen Wissens nach die ganze Bandbreite dieser da stehenden Buchstaben. Wobei, ne, tun sie nicht, weil die meisten es seit Jahren satt haben, sich hier implizit anmachen zu lassen unter dem Deckmantel des "Aber man muss doch sagen dürfen". Hier im Politikforum wurde in den letzten Jahren bagatellisiert und beschwichtigt und sogar diffamiert was das Zeug hält, das meiste davon vermutlich unbewusst, aber das lasse ich auch nicht mehr gelten, wenn jedes mal drauf hingewiesen wurde. Guck dir doch mal die Threads an, in denen es alleine darum ging, warum kaum Userinnen hier posten, obwohl einige durchaus angaben, mitzulesen - die waren und sind nicht hier inaktiv, weil so viel und bös moderativ eingegriffen wurde, Kelven.

    Tatsache ist, dass man sich hier selbst gegenüber den beknacktesten Verschwörungstherien und sexistischen und diskriminierenden Haltungen den Mund fusselig diskutieren kann; solange es nicht klar illegal ist, passiert nichts, weil es vom Staff geduldet wird (hat noch jemand ein Deja vu? ich könnte schwören, den Satz schonmal gepostet zu haben - und ne, "ich dulde es nicht, ich lasse es nur stehen weil ich nicht zum Aufräumen komme" zieht nicht, wenn die Chose seit Jahren geht). Dass du dich jetzt rausredest mit "Ja aber BDraw hat ja schon-" ist ein absolutes Armutszeugnis. Ne. BDraw hat nichts zu melden. Es geht nicht darum, dass der erstbeste das richtige Schlüsselwort in den Raum wirft, es geht darum, dass jemand mit Hausrecht die fucking Diskussion im Zaum hält und dafür sorgt, dass nicht User im zweistelligen Bereich bzw. ganze Menschengruppen pathologisiert werden. Es geht darum, dass Leute an Diskussionen teilnehmen können, ohne dabei jedes Mal dermaßene Mengen an Nerven zu lassen, weil die Hälfte der Teilnehmer (und das sind noch die guten Threads) noch nicht diffamierend oder unsachlich genug ist, dass man euch was rechtlich ans Zeug flicken könnte und ihr damit zum Handeln gezwungen seid. Es geht nicht darum, dass du den armen Menschen erreichst und bekehrst, der da ins Klo gegriffen hat, es geht hier darum, dass der Rest der User- und Leserschaft merkt, was hier okay ist und was nicht.

    Sorry für den etwas geladenen Post, aber ganz ehrlich, wenn dieser Moderationsstil darin begründet ist, das dass du Angst hast, dass dem Forum die User davonlaufen, dann taugt die Nummer als Handlung für eine gute alte Tragödie, denn du erreichst exakt das. Auf exakt diese Diskussion hat niemand mehr Bock, weil so unfassbar nervenzehrend ist und weil man ganz genau weiß, dass die Moderation die letzte Instanz ist, von der man da Rückendeckung erwarten kann.

    Und ehe mir irgendwer jetzt kommt mit "aber hinter dem Bildschirm sitzt doch auch ein Mensch" - jou. Hinter beiden. Nochmal, es lesen Leuten diesen Scheiß mit, für die das keine nette kleine Metadiskussion ist, die sie nichts angeht und die danach den Monitor ausschalten und damit nichts mehr zu tun haben. Ich plappere hier seit Jahren was gegen die Wand von wegen mehr Empathie, in dem Sinne kann ich das gerne so an zurückgeben: Es sitzen Menschen hinter dem Bildschirm, die sich mit diesem ganzen Diversitäts- und LGBT-Rechte-Quatsch tagtäglich beschäftigen und das nicht, weil ihnen das so ein Spaß macht oder weil sie so ein Geltungsbedürfnis haben, sondern weil es da darum geht, dass Leute gerne leben wollen in dem Wissen, dass der Staat es scheiße findet, wenn sie als krank abgestempelt werden (denn, oh Wunder, sowas hat durchaus Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung, wer hätte es gedacht?). In dem Sinne: Ja, da sitzen Leute hinter dem Bildschirm, haste gut erkannt. Wenn wir hier von Diskriminierung reden, sei das von Rassismus, Sexismus, Homophobie, Transphobie, you name it, dann sitzen da Leute da draußen, an die von diesen Beiträgen angesprochen sind. Und dir fällt nichts besseres ein, als Verständnis zu fordern, dass Leute Knaller wie im Atelier-Thread, wie in all den Antisemitismus-Diskussionen hier im Politikforum, bringen, und zu sagen "Ja gut, aber jetzt isses ja passiert, jetzt kann ich ja auch nichts mehr machen". Sorry, aber dann macht den Laden lieber dicht, das hätte mehr Rückgrat.

  8. #168
    Die Leute laufen dem Forum weg, weil Leute allgemein weniger Foren nutzen und in der heutigen Zeit auf andern Plattformen eher aktiv sind. Außerdem haben die meisten Leute keinen Lust auf Streit und wollen lieber mit Leuten ähnlicher Meinung diskutieren, weil das angenehmer ist, wenn man sich gegenseitig bestätigt, richtig zu liegen.

    Die Streitereien von andern die noch hier sind - das schreckt eher Dritte, die noch nicht vorher dort waren ab. Weil die dann denken man könnte dort nicht mehr normal diskutieren.

    Aber dass jetzt welche sich von bestimmten Äußerungen angegriffen fühlen und abwandern ... glaube ich nicht. Das wäre ja blödsinnig. Da würde man ja eher aktiv werden und sich melden und es sagen, wenn man selber betroffen ist - damit derjengie der etwas Problematisches äußerte auch mal sieht, dass es tatsächlich Betroffene gibt die eventuell ne ganz andere Sichtweise haben. (Das wird vielleicht eher geglaubt als wenn "Interessenvertreter" die nicht zu den Betroffenen gehören irgendwas erzählen.)

    Im Gender-Thread hatten wir teils gute Ansatzpunkte damals (auch noch vor meiner satirischen Äußerung zu Zeiten RPG-Devils als dieser Thread hier aufgemacht wurde). (Das sprachliche Beispiel mit dem weiblichen Chefnotarzt bei einem Unfall war interessant.) Was öfter mal angesprochen war noch weiter davor ... war glaube ich, dass viele Posts einfach zu lang/anspruchsvoll werden. Und auch ganz unabhängig von problematischen Äußerungen, etc. es manchmal quasi Diskussionen gibt nur von 2 Usern die sich gegenseitig ihre ellenlangen Posts in 1-2-zeiligen Zitaten auseinandernehmen.

    Sowas schreckt dann doch eher ab. Schwer reinzufinden in ein Thema wenn die letzten Seiten am Ende (die man normalerweise zuerst liest um zu wissen worum es aktuell geht) mit sowas befallen sind.

    Die "dritte Option" (siehe Kelvens letzter Post oben) wäre schon mal ein Ansatzpunkt. Klar muss man auch über sowas diskutieren was dann gerade angesprochen wurde und vielleicht nicht im dem Thread weiter diskutiert werden soll. Aber dann eben an anderem Ort. (Ich meinte im andern Thread zu Charakteren auch, dass bestimmte Sachen eher ins Politik-Forum passen, weil es dann am Ende nicht mehr um Charaktere ging sondern um die realen Manschen.)

    Ineluki (oder wer das war) hatte vor gefühlten Ewigkeiten (soooo lang ist es auch nicht her) mal hier über Weihnachten mal nen Thread (glaub zu Flüchtlingen) geschlossen - damit Leute sich mal "abkühlen". (Das war glaub ich wieder zu anderen Zeiten als noch anderer User - irgendein Riva oder so ... hier waren.) Auch nicht sooo schlecht. Manchmal will man dauernd dagegenhalten und es schaukelt sich hoch - von allen Seiten.

    Zum Diskussionsstil gehören immer mehrere Leute. Nicht nur einer (den könnte man ignorieren und in seinem eigenen Stil weiterfahren und dann macht er mit und passt sich an oder schreibt gar nix mehr, wenn er ignoriert wird).


    Die Kinder, Jugendlichen, etc. die hier sonst noch mitlesen würd ich nicht zu sehr berücksichtigen wollen. Man kann nicht auf alles Rücksicht nehmen. Sonst könnte man das gesamte Forum schließen, weil irgendwer immer irgendwas findet, was ihm grad nahegeht oder negative Stimmung auslöst. Außerdem sollte die heutige Jugend ja langsam Medienkompetenz aufbauen. (Hoffe ich zumindest ... die sollten uns Älteren eigentlich da was voraus haben in dem sie von Grund auf lernen, das Internet kritischer zu hinterfragen und dass nich alles ernst zu nehmen ist was einzelne Leute 1 von zig Miliarden auf der Erde - irgendwo loslassen.)

    Und LBGTQ* werden jetzt sicher nicht gezielt hier das Forum suchen um sich drüber was durchzulesen ob sie so dein dürfen wie sie sind. (Wenn sie das machen bzw. zweifeln haben sie vermutlich schon anderswo negative Erfahrung und sind vermutlich schon über ganz andere Seiten gestolpert bei ihrer Suche.) Die stolpern eher zufällig drüber - und wollten vielleicht ganz normal über das Thema um das es geht (hier halt aktuell grad diverse Charaktere) reden. Und sehen dass einer sich problematisch äußerte aber das nicht die Meinung der Mehrheit ist, weil ja genug andere sich anders äußerten.


    Was gesagt ist, was gemeint ist - und was andere drunter verstehen. Das sind ja meist 3 komplett unterschiedliche Dinge. Das Problem ist halt, dass das was gesagt wurde das einzige ist, was alle gleichzeitig wörtlich so sehen/lesen. Was gemeint war weiß nur der der etwas sagte. Was die andern verstanden haben wissen nur die andern (und so viele andere wie es gibt so viele unterschiedliche Auffassungen kanns da maximal auch geben). Wenn alle immer gleich das Urböse im andern sehen und unterstellen, dann führt das zu nem aggrolastigen Unterton in der Gegenantwort und ein eventuell "ungeschickt" geäußerter Post der viel anders gemeint war ist dann nur der Anfang, weil derjenige dann gegen die andern unbedingt dagegenhalten muss, wenn er deren Feindseligkeit wittert (das liest man ja raus) ... dann macht sich am Ende gar keiner mehr Mühe zu versuchen besonders "geschickt" zu posetn.

    Und es kommt zu noch mehr Posts die anders rüberkommen als gemeint ... oder halt im Extremfall dann erst gemeine bösartige Posts, wenn man mal so weit ist. (So weit zu kommen ist nicht schwer. Also wenn Mordechai Leute als "Bub", etc. bezeichnet, ist es zum Beispiel ein gutes Anzeichen, dass man im fortgeschrittenen Stadium ist, in einem Thread. )

  9. #169
    Okay, eins nach dem anderen.
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Aber es ist doch nicht zielführend, bei jedem Ad Hominem dazwischen zu gehen.
    Wo. denn. bitteschön. sonst? Und dir ist klar, dass wir es hier im Speziellen nicht mit ad hominem, sondern mit ad genera hominum zu tun haben? So Menschenverachtung und so?

    Zitat Zitat
    [...] wer sich zu sehr gegängelt fühlt, der verschwindet ganz aus dem Forum.
    Ja, geradezu tragisch wär das, wenn sich genau die Leute aus dem Forum stehlen, die man explizit dazu auffordern muss, ihre Mitmenschen keiner Hassrede auszusetzen, sich informiert und respektvoll an Diskussionen zu beteiligen. Das sind doch grade die, die wir hier brauchen! Viel zu viele vernünftige Menschen hier, das müssen wir -- Achtung, großer Wortwitz -- diversifizieren!

    Zitat Zitat
    Ich hab eine dritte Option: Man weist den Übeltäter auf seinen Fehltritt hin und untersagt die Diskussion über den speziellen Punkt (beim Fall zuletzt die Konversionstheraphie).
    Okay, Kelven, echt, ich hab mich lange genug darum gedrückt.

    Du sagst Hasenmann, dass er so hier nicht sprechen kann, verweist auf die sinnvollen, informierten, vernünftigen Bezugnahmen und Richtigstellungen, wenn sie da sind, oder du editierst den Mist da raus, bevor's jemand lesen muss, oder du stellst es selber richtig, oder du weist auf den offenbar für dich non-existenten Grundkonsens hin, dass wir hier nicht die Identität und den Lebenswandel unserer Mitmenschen, von mitlesenden Forenmitgliedern, von mitredenden Forenmitgliedern, von all jenen, die potentiell über diese vermaledeiten Threads stolpern könnten, weil sie grad nach nem bestimmten RPG suchen, dass wir hier deren Belange nicht auf so plumpe Weise infrage stellen. Weil es sich nicht gehört. Weil es feindselig ist.

    Da kannste mit der Blauäugigkeit der Leute mitfühlen, wie du willst, dafür hat die Sprache Zwischentöne erfunden, die es dir erlauben, sie trotzdem auf ihren Kackmist hinzuweisen. Da kannste die Leute für unbelehrbar halten, geschenkt, ist nicht deine Aufgabe als Mod, den Leuten den Kackmist auszutherapieren. Aber du hast als Mod verdammt nochmal die Diskussionskultur vor Kackmist zu bewahren und für diese Community, die als Foren-Community nunmal zuerst ne Diskussionsgemeinschaft ist, einzustehen. Das tust du nicht, indem du einfach alles an Kackmist zulässt und angibst, du sprächest nicht für den Staff. Wer moderiert hier? Du jedenfalls nicht, das hast du nun zum hundertsten Mal deutlich klargestellt. Du hast deine Hilflosigkeit zum hundertsten Mal deutlich klargestellt. Ich finde, es ist mittlerweile deutlich klar geworden, dass das ein g e w i s s e s Problem darstellt, das immer und immer wieder auftauchen wird, solange man sich da nicht besser zu behelfen weiß.

    Und wenn du dir nicht besser zu behelfen weißt, wär's vielleicht gut, das ehrlich einzugestehen. Ich weiß nicht, wer den Job machen kann und will und soll, das ist wahrscheinlich das nächsthöhere Problem, aber vielleicht wäre es dann an der Zeit, diesem Problem ins Angesicht zu starren, als hier weiter Monat für Monat das selbe Menetekel auszudeuten.

    Zitat Zitat
    Es ist schwierig, bei solchen Themen wie der Diversität in Medien seine Position zu vertreten, ohne von der Gegenseite gleich zu den "Fundamentalisten" gezählt zu werden. Beide Seiten wollen sich oft gar nicht zuhören.
    Geil, Kelven, noch schön das Hufeisenschema ausgepackt, just in time for homecoming. Das Problem ist, dass es hier eine Seite gibt, die ständig zuhört, die ständig die hanebüchenen Scheißargumente irgendeiner diffusen Gegenseite beackert in der verzweifelten Hoffnung, wenn man nur möglichst viel Vernunft auf den Mist draufhaut, lässt sich vielleicht irgendwann sowas wie ne anständige Diskussion drauf pflanzen. Es gibt hier eine Seite, die beispielsweise vom Thema Diversität ziemlich direkt und aktiv betroffen ist, die das nicht nur als Gedankenspiel betreibt. Und denen ist unglaublich geholfen, wenn du sie mit wertvollen Einlassungen à la "Irgendwann in den frühen 00ern hat auf RTL jemand Gamer diffamiert!" gemein machst und ihnen dieselbe Unbelehrbarkeit unterstellst wie denen, die einfach uninformiert irgendwelchen Mumpitz freestylen, weil's für sie ja um nix geht. Wirklich, endlos hilfreich.

    Weißte übrigens, warum wir hier so wenig tatsächlich vernünftige rechte und z.B. gender-kritische Stimmen hören? Vielleicht, mindestens hättest du meine Vermutungen dazu schon ein oder zweimal hier lesen können. Es liegt nicht daran, dass wir hier zu wenig rechte/konservative Stimme hätten, oder die Unvernünftigen halt lauter grölen als die anderen. Es liegt daran, dass wir hier das rechte Spektrum die ganze Zeit tot argumentieren müssen, weil sonst all die geballte, menschenverachtende Unvernunft stehen bliebe. Auch diese vernünftigen rechten/konservativen betrügst du -- neben all den vernünftigen anderen -- um ihr Mitspracherecht, so lange hier jeder Mumpitz als rechtmäßiger Beitrag durchgehen kann.

    Ich hatte zum Thread im Entwickler-Forum übrigens nen ausführlichen Beitrag in der Schublade. Also zu den tatsächlich interessanten Belangen, wo's nicht darum geht, irgendwem zu erklären, dass oh Schreck, oh weh es tatsächlich sowas wie Repräsentationseffekte gibt und Homosexualität nicht wegtherapiert werden kann; sondern um die m.E. ernstzunehmende Diskussionsgegenstände. Ich hab die Textdatei eben gelöscht, weil , mit wem soll ich bitte in einem unmoderierten Thread über Diversität sprechen? Ja genau, mit all den Uninformierten, mit all jenen, die das Thema im Prinzip auch erstmal -- wie mich -- wenig persönlich angeht. Wow, was für eine Meinungsvielfalt wir hier möglich machen! Alle, die scheiße genug sind, sich nen Kehricht um die Perspektive von divers lebenden Menschen zu scheren, auf einem Haufen. Circle jerks sind ja genau genommen homosozialerotisch, das ist uns Vielfalt der Perspektiven genug!

    Also so ernsthaft, wer hält das seit den Vorkommnissen in diesem Politikforum vor ein paar Monaten für ne kluge Idee? Wer, der*die noch Verstand hat, nimmt nicht die Beine in die Hand, wenn hier Hatespeech 1:1 neben informierter, fundierter, ausführlicher, perspektivierter Argumentation stehen darf? Weil man hier ja niemanden belehren kann. Was willste machen, außer die Hände in die Luft werfen?!


    Ich persönlich wünschte mir übrigens an dieser Stelle eine Stellungnahme von Admin-Seite, wie man gedenkt, mit Beiträgen zu verfahren, die offen wahlweise Forenuser·innen, Forenleser·innen oder überhaupt unsere Mitmenschen angreifen oder diffamieren. Und ob das -- also absolut nichts -- ernsthaft der Moderationsstil ist, den man sich hier vorstellt. Oder ob nicht langsam mal Stellschrauben angebracht wären. Und Probleme nächsthöherer Ebene zu lösen wären.

    @PeteS: Bub, du bist übrigens einer der Gründe, warum wir diese Diskussionen hier immer und immer wieder führen müssen. Vielleicht nimmste das irgendwann zur Kenntnis. Aber ich verstehe, solange das niemand moderiert, ist es natürlich so viel lustiger, überall nochmal deinen frei-assoziativen Schwipp-Schwapp draufzukippen.


    Wie immer und auch weiterhin rechne man BDraws Beiträgen meine volle Zustimmung (und meine vollständige Bewunderung für ein perfekt platziertes "verfickt noch eins") zu.

    Geändert von Mordechaj (19.06.2019 um 02:16 Uhr)

  10. #170
    Zitat Zitat von Mordechaj Beitrag anzeigen
    @PeteS: Bub, du bist übrigens einer der Gründe, warum wir diese Diskussionen hier immer und immer wieder führen müssen. Vielleicht nimmste das irgendwann zur Kenntnis. Aber ich verstehe, solange das niemand moderiert, ist es natürlich so viel lustiger, überall nochmal deinen frei-assoziativen Schwipp-Schwapp draufzukippen.
    Sehr übertrieben, dies mit einem "immer und immer wieder" zu versehen, wenn ich eigentlich nur 1x (letztes Jahr bei meinem satirischen Post) in die Krtitik geraten war. Im Beschneidungs-Thread hattest du deine persönliche Meinung, aber kein anderer war der Meinung (so wie du), dass das Hatespeech sei, was ich sagte. Zum Thread im RPG-Ateliler-Forum hattest oben in deinen Ausführungen nicht mal du mich erwähnt. Da hab ich mich nämlich auch absolut korrekt verhalten und versucht die anderen Seiten nachzuvollziehen.

    Aber man muss eben auch sehen: Einige andere (unter anderem real Troll) fühlten sich auch gestört vom Diskussionsstil von z. B. Sabaku und BDraw. Es sind also nicht immer nur die einen böse und die andern gut, nur weil die andern so auf lieb und gut und verteidigend gegenüber den Minterheiten tun. Immerhin konnte man - das habe ich festgestellt - klar erkennen, dass Sabaku zum Beispiel immer die böswilligen Absichten unterstellte. (Dass andere ja nur Ausreden suchen, um selbst keine diversen Charaktere in die Spiele einzubauen.)

    Das mag am Missverständnis gelegen haben: Dass es sich schon so weit hochschaukelte, dass beide Seiten dachten die andere Seite wolle ihr etwas vorschreiben: Jetzt unbedingt diverse Charaktere einbauen zu müssen ... oder unbedingt zu fordern dass überhaupt gar keiner mehr diverse Charaktere einbauen soll. (Worum es dann am Ende gar nicht mehr gegangen sein soll, da man ja nur versuchte zu erklären, wieso andere tendenziell weniger solche Charaktere einbauen.) Ändert nix daran, dass es problematisch ist.

    Die subjektive Meinung dass es ja viel schlimmer sei wenn jemand mal was satirisch äußert und dann die Diskussion entartet (aber auch nur wenn einzelne andere - so wie Mordechaj - darauf eingehen und sich derart übermässig gestört fühlen und statt kurz nebenher zu erwähnen dass es ihnen nicht gefällt dann mit ellenlangen Posts wieder ne Gegenreaktion provozieren) ändert eben nix daran, dass andere Sachen auch nen Thread stören.

    Und was erlaubt sein soll, etc. ist eben immer subjekiv. (Am Ende subjektiv der Ansicht der Betreiber das Forums nach. Oder bei weiter übergeordneten Instanzen: Subjektiv der Ansicht der Bundestagsabgeordneten die Gesetze erlassen die etwas verbieten nach. Irgendwo dann zurückzuführen aufs Volk und die mehrheitliche Ansicht. Aber halt auch nur indirekt ... Abgeordnete machen ja nicht immer das, was die Mehrheit des Volkes will, weil sie ja besser informiert sind.)

    Nur weil irgendwer dem Mordechaj in seiner Ausbildung/Studium sagte dass irgendwelche Sachen sich "philosophisch" anders begründen lassen heißt das noch lange nicht dass das für alle allgemeingültig ist und jetzt als Regel fürs Forum gelten muss. Weil ihm persönlich irgendwas missfällt auch nich. Kann zwar so geäußert werden. Aber wenn man liberal sein will (die Frage ob ein Forum das sein will ist auch wieder Sache der Betreiber) dann muss man eben einen übergeordneten Rahmen finden, der innerhalb der gesetzlichen Regelung liegt (wenn die Forenbetreiber sich strafbar machten würde das am Ende allen schaden, wenn deshalb das Forum abgestellt würde, etc.) - aber diese nicht unbedingt voll auskosten muss. Zumindest sollten nicht einzelne Personen oder Sichtweisen (die kulturell philologische Sichtweise die Mordechaj einbringt dominieren, bei der Regelsetzung- und Auslegung.

    Es gibt ja durchaus auch User die ne andere Toleranzgrenze haben und es entweder gern liberaler sehen - oder zumindest damit okay sind, dass es liberaler ist (auch wenn ihnen ne strengere Moderation auch okay wäre). Nicht alle fordern automatisch es strenger. (Man sollte bedenken, unzufriedene Leute sich eher äußern. Vielleicht sind ja viele zufrieden mit der jetzigen Situation, ohne dass sie dies sagen.) Also Kelven ist zumindest ein gutes und beispielhaftes Vorbild. Also wenn alle so diskutieren würden, wie er ... wäre das sehr toll. Da muss ich mich selber manchmal ärgern - da er in sehr agressiven Diskussionen noch nicht "aufgebracht" (vom Ton her) wirkt und selbst ich friedlicher Mensch mich bei allen guten Vorsätzen dann - wenn Mordechaj mal wieder mit dem Bub kommt - dazu hinreisen lassen absichtlich und gezielt provokant zu posten, auch wenn vorher erst ma ein Beitrag von mir nur Missverstanden wurde und zum Beispiel satirisch war.

  11. #171
    Ich stimme Mordechaj und BDraw zu.
    Es ist auch ehrlich gesagt unverschämt, der eher linken Seite im Forum zu unterstellen, man wolle nur "keine Gegenargumente hören". Es ist nun einmal so, das nicht jede Meinung und Perspektive denselben Stellenwert hat. Und das ist auch richtig so. Gefährlich wird es halt wenn Hatespeech auf dieselbe Stufe gestellt wird, wie faktenbasierte Argumente, nur weil man sich "die Gegenseite anhören soll". Welchen Mehrwert hat es, wenn ich z.B. für die Menschenrechte einer Gruppe argumentiere, mein Kontrahent aber für deren Unterdrückung und Ermordung plädiert, wie soll man da zu einem Konsens kommen?

    Hier haben wir zwar mehr uninformierten Quark als vorsätzliche Vernichtungswünsche, aber die Problematik ist ähnlich, weil auch der Zugang zu den Diskussionen völlig willkürlich ist. Es ist normalerweise Usus, dass Diskussionsteilnehmer zumindest wissen, worum es im Thema geht. Hier isses oft so, dass irgendwelche Leute zufällig hereinstolpern, ihren Mist ablassen und der Rest soll damit dann interagieren? Oft müssen andere Teilnehmer dann auch erst mal Aufklärung betreiben und stehen damit alleine da oder werden dafür angegangen, dass sie sich frustriert zeigen...
    Ich sage es euch ganz offen, so als queerer Mensch: Es ensteht nicht der Eindruck, dass man hier wirklich Rückhalt hat, wenn sogar grundlegende Dinge wie Repräsentation und Menschenrechte für Leute nur ein ulkiges Gedankenspiel zu sein scheint.
    Ich diskutiere gerne über Details wie z.B. konkrete Umsetzung von diversen Charakteren, aber nicht ob es überhaupt wichtig und notwendig wäre oder welchen Nutzen man wirklich davon hätte. Das ist so eine Meta-Ebene, die man sich nur als Nicht-Betroffener überhaupt leisten kann...

    Kurzum: Wenn dieses Forum auch für Marginalisierte ein sicherer Ort sein soll, dann behandelt sie auch wie echte Menschen mit Rechten und Bedürfnissen und nicht wie mythische Wesen, über deren Existenz man erst mal diskutieren kann, als wären sie Big Foot oder Nessie...

    MfG Sorata

    Edit: Ich möchte auch noch mal betonen: Wenn ihr ignoranten Mist von euch gebt, seid ihr nicht automatisch ein schlechter Mensch. Ihr seid dann aber halt ignorant und das muss so auch benannt werden können, ohne das groß rumgejammert wird. Wer Fehler macht, gesteht sie ein und macht es dann besser. Punkt.

    Geändert von sorata08 (19.06.2019 um 10:46 Uhr)

  12. #172

    Hier wird nicht geterrort
    stars_gf
    Die Vorredner haben mir die prinzipielle Frustrationsrede schon abgenommen, aber vielleicht nochmal ein paar Blasts richtung der Funktion von Moderation:

    Negatives Benehmen wird in der Regel nicht weniger, wenn Nutzer nicht bestraft werden. Moderatoren/Administratoren haben mehrere Features, die sie nutzen können, um Nutzern zu suggerieren, dass sie gerade echt scheiße gebaut haben:
    Verwarnungen, das Absprechen von Nutzung diverser Forenfeatures, Ausschließen von diversen Unterforen, Ausschließen vom Forum per se, temporär oder auf Lebenszeit.

    Andere Nutzer haben folgende Möglichkeiten, dem Moderator zu suggerieren, dass er eventuell seiner Pflicht nachkommen sollte:
    Sie können Beiträge melden oder möglichst viel und aggresiv ins Void schreien.

    Wer hat also die Werkzeuge die Diskussion zu lenken? Die Moderation.

    Jetzt mal ein paar gute Anekdoten:

    Politikforum: Nutzer reden über Frauenrechte. Plötzlich haben männliche Nutzer Angst um ihre Vorhaut und ein User, der schon mit seinem trölfsten Doppelaccount hier angemeldet ist (was durchaus bekannt ist, in jeglichen Riegen des Forums) erwähnt dass Vergewaltigung ja gar nicht so schlimm ist. Posts werden gemeldet. Der Mod im Politkforum entscheidet, weil ihm das alles furchtbar auf den Geist geht, den Thread genau an dieser richtig guten, überhaupt nicht problematischen Stelle dicht zu machen und setzt noch einen oben drauf: Er sagt durch die Blume die Leute die die Beiträge gemedet haben fluten sein Postfach, das geht ihm super aufm Keks, man sollte sich jetzt mal nicht so haben und lässt das für ein paar Tage so stehen. Keiner der Nutzer, die zurecht gemeldet wurden muss in diesem Moment irgendwelche Konsequenzen fürchten.

    Was lernen wir daraus? Alle Mittel, die ein normaler Nutzer zur Verfügung hat, sind völlig nutzlos und die Moderation moderiert nicht nach den eigens aufgestellten Regeln, sondern richtig schön nach gutdünken. Gebannt zu werden hat keine Bedeutung, selbst nach dem ungefähr vierten Mal nicht, wenn man nur hartnäckig genug ist "behält einen die Moderation im Auge", aber man kann einfach munter weiter trollen, wie mit den ganzen Accounts vorher, und wird dann irgendwann als Forenmaskottchen adoptiert, dass halt nervt, dauernd die Regeln strapaziert, antisemitischen Unsinn von sich gibt, aber hey, man gibt sich damit jetzt halt ab, wie mit Fußpilz.
    Viel zu spät und nachdem lang genug ins Void geschrien wurde, wird dann endlich mal einer ausgesperrt (P.S. nicht der Mehrfachaccount), damit der im nächsten Unterforum dann schließlich endlich nach der nächsten komischen mysogyn Orientierten Tyrade seinen Bann kassiert. Anmerkung: Soweit ich mich erinnere hat er sogar explizit gesagt, es wäre für ihn in Ordnung danach gesperrt zu werden. Die Wünsche eines Forentrolls werden in dem Moment also akzeptiert, der Rest muss lernen andere Meinungen zu akzeptieren.

    Entwicklerforum: Ein Nutzer der sagt, Konversionstherapie (die Schlimme, die ich beschrieben habe) is ja gar nicht so schlimm, wenn Lesben aus dem Auto heraus harrased werden, ist das kein Beweis für Diskriminierung, wenn Gamer mal von RTL gesagt bekommen sie sollen Duschen aber schon, und werden Minderheiten überhaupt DIskriminiert, das muss man schon in zweifel ziehen. Der Nutzer hat argumentiert, dass eine Nachgewiesenerweise unnötige, in jeder Instanz schädliche Therapieform für Leute wie mich (nicht heterosexuell) doch eigentich nicht so schlimm wäre, und wenn man in ein Paar Jahren genug Homosexuelle gefoltert hat, könnte man schon eine total unschädliche Form von Therapie finden, aber da muss der Lurch jetzt halt durch.

    Ich weiß nicht wies euch geht, aber das Forum hat mir mittlerweile anerzogen, dass ich den Sicherheitsgurt anlegen muss, wenn das erste Argument in einem Diversitythread schon ist "Werden die überhaupt Dskriminiert" weil das so dermaßen a) NIX mit dem scheiß Thema zu tun hat und b) It's not my fucking first day on the internet, wer solche komischen Ansätze propagiert hat selten ein gesundes Weltbild, ujnd das hat sich zu meiner Unüberaschung ja gleich darauf bestätigt. Eigentlich müsste in dem Moment schon ein Moderator (und ich weiß dass zumindest Kelven sich selbst ja an der Diskussion beteiligt hat) und in dicken roten moderationslettern den Hinweis posten, dass das nicht das fucking Thema ist. Einfach nur mal so, um sicher zu gehen. Und wenn derjenige dann das fucking Thema nicht sein lässt, dann muss man sich halt bemühen. Dafür ist der Moderator da. Ich als Nutzer kann es nicht. Ich kann nur Postings melden, was dann ignoriert wird, oder ich kann ins Void schreien, was dann nach dem dritten mal dann eben in weibisches hysterisches Bemühen von Quellen ausatet und danach vermutlich in sehr männliches, aggresives zurückironisieren, weil ich dann völlig unüberascht feststelle, dass mein Gegenüber denkt, Homosexualität wäre was, was den Menschen inhärent unglücklich macht, und nicht, dass die Lesbe aus dem besagten Auto Beleidungen ins Gesicht geschrien bekommt. Merke an: Wir sind nicht im Genderthread, wir sind im Thread wo es um Spieleentwicklung geht. Und ne Spieleentwicklerin muss sich dann mit jemanden, der weder Politik noch Spiele macht darüber streiten, warum Konversionstherapie scheiße ist oder nicht, wobei eine Party einfach nur sagt "ABER EINFACH MAL SACHEN ZU VERBIETEN (aka Konversionstherapie die höchstschädlich ist) FIND ICH VOLL DOOF".

    Merkste was?

    Ich bin immer noch für den Something Awful Way of Life: Wenn jemand sich nicht benimmt, dann wird er halt mal für ne Woche gebannt dann bekommt er halt mal ne Verwarnung reingeboxt, dann darf er halt mal für ne Weile nicht mehr in dem Unterforum posten. Wenn jemand mit den dritten Account mittlerweile den Bann kassiert, dann wird er gefälligst wieder gebannt wenn er wieder auftaucht und nicht adoptiert. Blödes Benehmen im Rahmen der Forenregeln (das hat ja nicht mal per se was mit der Meinung an sich zu tun) muss zum Teufel nochmal konsequent bestraft werden. Du kannst nicht dem Timmy sagen "Bidde nich in die Keksdose fassen" und dann auf Timmies Trotzreaktion "Aber Gamer werden auch diskriminiert!!!" damit ragieren zu sagen "Achja, das is auch ne Meinung" und zukucken wie er allen anderen die Kekse wegfrisst und am besten noch seine Gang von Gegenüber einläd, bis nix mehr für die Leute da ist, die erst ihre Hausaufgaben machen und dann erst was Süßes bekommen.

    Kriegt euren Scheiß endlich mal geregelt, holy shit.

  13. #173
    @BDraw und Mordechaj
    Eure Reaktionen zeigen mir, dass es mir nicht gelungen ist, eine deutliche Grenze zwischen zwei Gedanken zu ziehen, die nicht direkt miteinander zusammenhängen. Ich sprach ja nicht nur über die konkreten Streitfälle, sondern auch allgemein über Diskussionen zwischen unterschiedlichen Lagern. Ich hab gedacht, dass die Absätze als gedanklicher Schnitt ausreichen.

    @BDraw
    Ich würde Mitgliedern mit menschenverachtenden Ansichten auch keine Träne hinterher weinen, aber denen mit moderaten Ansichten schon - und ich will damit nicht sagen, dass die angeprangerten Aussagen moderat sind. Mir wurde schon zugetragen, dass Mitglieder hier nicht mehr diskutieren wollen, weil sie das Gefühl haben, dass ihre - nicht extreme - Meinung nicht erwünscht ist. Als ich vom Ad Hominem sprach meinte ich keine menschenverachtenden Aussagen, sondern das Angiften, das sowohl hier als auch in jedem anderen Forum allgegenwärtig ist. Ich dachte, dass Mordechaj allgemein von Konflikten zwischen den Mitgliedern sprach. Würde ein Mod beim ersten Anzeichen eines Streits ermahnend einschreiten, dann würde das dem Klima meiner Meinung nach auch schaden. Und ich meine immer noch keine menschenverachtenden Aussagen. Ich entschuldige mich dafür, dass ich das Allgemeine und Konkrete oft miteinander vermische. Es fällt mir nicht immer auf.

    Ich wollte dir dein Recht, Hasenmanns Aussage anzuprangern, nicht in Abrede stellen und meine Bitte, Verständnis zu zeigen, betraf die ausbleibenden Repressionen. Es war mein Fehler, den Konflikt nach der Äußerung von Hasenmann darauf zu reduzieren, weil ich angenommen hab, dass kein Zweifel daran besteht, dass solche Aussagen daneben sind und vom Staff nicht geteilt werden.

    Es stimmt natürlich, dass menschenverachtende Aussagen einen negativen Einfluss auf die Mitleser haben können - gerade deswegen gehören sie auch angeprangert - und es ist richtig, dass sie die Betroffenen verletzen. Nichts liegt mir ferner, jemanden darüber hinaus noch mehr zu verletzen. Falls ich das getan habe, dann entschuldge ich mich dafür.

    "Ja gut, aber jetzt isses ja passiert, jetzt kann ich ja auch nichts mehr machen"
    Das habe ich aber nicht gemeint. Ich sagte, dass verletzende Aussagen nicht mehr rückgängig gemacht werden können, besser auf sie reagieren kann man schon.

    @Mordechaj
    Das, was du nach dem dritten Zitat beschreibst, meinte ich mit der dritten Option. Ich kann verstehen, dass ihr mir vorwerft, nicht von vorne rein so gehandelt zu haben. Ich hab wirklich geglaubt, dass es ausreicht, dass BDraw Hasenmann aufzeigt, wie fragwürdig seine Aussage ist. Ich weiß, dass ihr jetzt ein Deja Vu habt, aber RPG-Devil hat seine Fehltritte ständig wiederholt, mal abgesehen davon, dass es auch keine Fehltritte waren, sondern schon verblendete Ideologie. So blöd bin ich nun auch nicht, dass ich, wenn ich der Meinung wäre, dass es die gleiche Situation wie damals ist, ich mir dann nur sage: "Und jetzt mach ich wieder nichts."

    Wenn ihr der Meinung seid, dass ich der Aufgabe nicht gewachsen bin, dann würde ich vorschlagen, dass ihr euch direkt an Scavenger wendet und ihn darum bittet, mich abzusetzen.

    Zitat Zitat
    Weißte übrigens, warum wir hier so wenig tatsächlich vernünftige rechte und z.B. gender-kritische Stimmen hören?
    Aber wer beurteilt denn, welche Ansichten vernünftig sind? Von menschenverachtenden Ansichten mal abgesehen, bei denen stellt sich die Frage nicht. Ich würde gerne mal die Meinung der Rechten hören, ob sie dem zustimmen, was du an ihrer Stelle sagst.

    @sorata
    Natürlich muss niemand menschenverachtenden "Argumenten" zuhören und sie ertragen, ich meinte vernünftige Ansichten oder zumindest Ansichten, die nicht auf reinem Hass basieren. Es muss ja einen Grund geben, warum vernünftige Menschen gegen Diversität sind. Ich hoffe zumindest, dass nicht jeder der Gegner unvernüftig ist. Die vernünftigen Menschen auf beiden Seiten haben aber, so kommt es mir jedenfalls vor, Schwierigkeiten, überhaupt miteinander zu reden.

    Es stimmt, dass in Diskussionen oft Halbwahrheiten oder weniger eingebracht werden und sicherlich steht auch das einer Diskussion im Weg, aber gerade um die Halbwahrheiten zu entblößen sind die Diskussionen wichtig, finde ich. Wobei ich verstehen kann, dass die Meta-Diskussionen bei den Betroffenen einen faden Beigeschmack hinterlassen. Ich finde, dass sie trotzdem nicht völlig deplatziert sind, denn indirekt sind doch alle betroffen, Medien richten sich ja prinzipiell an das gesamte Publikum.

    @Sabaku
    Ja, du hast recht und ich kann auch nicht wirklich erklären, warum es so gelaufen ist, außer bei den Fällen, für die ich verantwortlich bin.

    Ich geb auch ehrlich zu, als Hasenmann ganz am Anfang die Diskriminierung an sich infrage gestellt hat, ist mir nicht in den Sinn gekommen, es ihm zu untersagen, sondern ich hab wie ein normales Mitglied gedacht und versucht, ihn zu widerlegen.

  14. #174
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen

    Wenn ihr der Meinung seid, dass ich der Aufgabe nicht gewachsen bin, dann würde ich vorschlagen, dass ihr euch direkt an Scavenger wendet und ihn darum bittet, mich abzusetzen.
    Ach Gottchen, das Spiel hatten wir doch schonmal. Ich hab ihn damals übrigens sogar tatsächlich angeschrieben und mich auf den Modposten beworben.
    Hi, ich bin übrigens einer der User die sich hier komplett raushalten, weil nicht moderiert wird und alles möglicher Scheiß hier erlaubt wird.

    Natürlich um fair zu sein, war ich vorher auch schon deutlich weniger aktiv, weil ich einfach ein bisschen aus dem Forum rausgewachsen bin. Aber ich gucke immer vorbei und an sich würde ich ab und zu ganz gerne auch bei interessanten Diskussionen dabei sein. Nur gibts sowas nicht hier im Forum, weil interessant /immer/ zu shitslinging ausartet, weil menschenfeindliche Meinungen hier einfach stehen gelassen werden.

    Also gerne nochmal, in Druckbuchstaben: Ja, du bist absolut ungeeignet für den Job. Haben wir dir alle schon mehrfach gesagt. Weiß nicht ob sich in der Zwischenzeit noch irgendwer als Alternative angeboten hatte, aber ich weiß, dass ich auf meine Bewerbung, um die ja gefragt wurde, nichtmal eine Antwort bekommen habe. Also keine Angst, Kelven. Du bist nicht das einzige Problem, die über dir stehenden geben sich auch keine Mühe.

  15. #175
    @Ryo

    Hallo, du hast keinen Grund was auf meine Meinung zu geben, eigentlich niemand hier.
    Trotzdem möchte ich sie dir aufdrücken.
    Denkst du könntest die Aufgabe des Mods besser erfüllen als die aktuellen?
    Ich habe über die Jahre einige deiner Beiträge gelesen.
    Ich denke du bist wie einige andere hier Ideologisch vorbelastet und das würde eher zu keinem wünschenswerten Ergebnis führen.
    Die Mods lassen einem hier große Freiheiten, das gilt auch für dich und deine Freunde.

  16. #176
    Zitat Zitat von Kyojiro Beitrag anzeigen
    @Ryo

    Hallo, du hast keinen Grund was auf meine Meinung zu geben, eigentlich niemand hier.
    Trotzdem möchte ich sie dir aufdrücken.
    Denkst du könntest die Aufgabe des Mods besser erfüllen als die aktuellen?
    Ich habe über die Jahre einige deiner Beiträge gelesen.
    Ich denke du bist wie einige andere hier Ideologisch vorbelastet und das würde eher zu keinem wünschenswerten Ergebnis führen.
    Die Mods lassen einem hier große Freiheiten, das gilt auch für dich und deine Freunde.
    Du hast Recht, eigentlich muss ich auf deine Meinung nichts geben, aber ich antworte dir trotzdem mal.
    Denke ich ich könnte die Aufgabe des Mods besser erfüllen? Denke ich, weiß ich auch.

    Große Freiheiten lassen ist nicht immer gut. Als Mod hat man Stellung zu beziehen. Es gibt einige User mit denen ich persönlich hier definitiv nichts zutun haben will, die aber trotzdem hier ihren Platz haben und auch wenn sie mir unangenehm sind keinen Bann verdienen.

    Aber bei Meinungen wie "Konversationstherapie ist ja garnet so schlimm" und "Homosexualität kann man ja kurieren " Verwarnungen auszusprechen und die User darauf aufmerksam zu machen, dass sowas nicht geht, sollte definitiv passieren. Natürlich wird niemand sofort gebannt, solange er hier nicht direkt mit Hassparolen reinkommt.

    Aber das momentane Moderien besteht aus: Nichts tun, gemütlich zusehen während alles eskaliert und dann im Nachhinein die Leute zurechtweisen, die versuchen die Aufgabe des Moderators zu übernehmen, weil der halt nichts macht. Das ist halt schlicht und einfach kein Moderieren.

    "Ideologisch vorbelastet" ist jeder. Jeder Mensch hat eine bestimmte Meinung und Stellung. Natürlich darf diese nicht die Moderation beeinflussen, aber das was hier kritisiert wird sind keine leichten ideologischen Ausprünge, sonder das Fehlen von Moderation bei extremen und inflammatorischen Aussagen, die jeder, egal wo auf dem politischen Spektrum, nicht einfach so stehen lassen sollte.

  17. #177
    Zitat Zitat
    Also gerne nochmal, in Druckbuchstaben: Ja, du bist absolut ungeeignet für den Job. Haben wir dir alle schon mehrfach gesagt.
    Definiere "alle", ich bin mir nämlich ziemlich sicher, mich nirgends gegen Kelven als Moderator ausgesprochen zu haben...

  18. #178
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Definiere "alle", ich bin mir nämlich ziemlich sicher, mich nirgends gegen Kelven als Moderator ausgesprochen zu haben...
    Natürlich meine ich nicht "alle" alle, aber ich nehme an, das war dir auch schon klar, bevor du mich zitiert hast. Ich meine "alle" die ihm schon letztes Mal, als wir genau dieses Thema durchgegangen sind, gesagt haben, dass mindestens seine Methoden ungeeignet sind fürs Moderien. Alle die er mit der Frage angesprochen hat, dass wir es ihm doch sagen sollen, wenn wir ihn für ungeeignet halten.

    Geändert von Ryo Descard (19.06.2019 um 21:34 Uhr)

  19. #179
    sorata und Kyojiro: Stop! Wir brauchen hier keine weiteren Provokationen. Lasst es gut sein, oder geht mal raus an die frische Luft.

    Offenbar ist es in diesem Forum nicht möglich normal über Politik zu diskutieren, weder hier im Politikforum noch in anderen Bereichen des Forums wo Themen plötzlich in extreme politische Themen umschwenken und keiner es hinbekommt sachlich, ohne Diskriminierung oder ähnlichem zu diskutieren, Meinungen auszutauschen, etc.

    Also lasst es einfach mit der Provokation und gut ist.

    @PeteS:
    Dein Beitrag wurde gelöscht, aufgrund der Tatsache das du ehemalige Moderatoren, die unter anderem in den Posten gekommen sind, weil Ich diese Menschen für fähig halte diesen Job zu machen, beleidigt hast. „Schlechte Moderation“ in dem Zusammenhang mit einer Forennennung bzw. hier sogar einer Namensnennung, ist einfach inakzeptabel.
    Da das hier schon mehrfach ein Drahtseilakt von dir war zwischen „Bann und nicht Bann“ zu schweben und Du mittlerweile genügend Accounts und somit Chancen hattest, ist dies somit nun vorbei und Ich würde mich freuen, wenn wir dich hier nicht mehr sehen. Jeder Verdacht auf einen Account von dir wird gebannt. Irgendwann ist es auch einfach mal gut.


    @Alle:
    Es ist schade, dass die letzte Themen Eskalation zum Thema Politik offenbar gerade mal 7 Monate her ist und nun offenbar niemand draus gelernt hat.
    Ja, wir haben die letzten Jahre, wenn nicht schon fast die letzten 8-10 Jahre hier sehr viel schleifen lassen und einfach laufen lassen. Ja, wir haben hier auch eine ziemlich dicke Vetternwirtschaft was „Bestrafungen“ angeht. Da haben die Kritiker am Staff recht und das will ich auch gar nicht leugnen.
    Das geht quer durch die Staff-Bank, mich sicher eingeschlossen.

    Das gesamte Problem an der Sache ist einfach das wir keinen fähigen Nachwuchs haben, der das Erbe der vergangenen Moderatoren antreten kann.
    Klar, ich habe nach dem Damaligen Vorfall aufgerufen, das Leute sich bewerben sollen. Da sind auch ein paar bei mir angekommen. Aber, so leid es mir tut, ich habe es einfach verpasst und vergessen den Leuten zu antworten. Das nehme ich ganz allein auf meine Kappe.

    Die Sache ist nun folgende.
    Es gibt im Moment für mich keinen dem ich vertrauen und zutrauen würde das Politikforum zu moderieren. Also Vollzeit zu moderieren, denn in einigen Situationen ist das nötig.
    Ebenso gibt es keine wirklichen Nachfolger die Andere Moderationsposten bekleiden könnten, zumindest wurden mir keine zugetragen, und ich denke es ist vertretbar, das ich nicht in jedem Forum sehen kann welcher User theoretisch hier Moderieren könnte, von den aktiven Nutzern.

    Ja, ich bin der Administrator, und ja ich bin verantwortlich für den Ganzen Haufen ( )hier.
    Und Ja, eventuell sollte ich wieder aktiver sein. Und auch wenn das wie eine Ausrede klingen mag, ich habe aber leider nicht die Zeit dazu mich um alle Situationen zu kümmern. Daher werden auch mal User auf „Zuruf“ gebannt, denn Ich vertraue meinen Moderatoren wenn diese an mich ran treten und sagen „Bann denn mal wegen Thema xyz(Hier Verlinkung zum Beitrag/Thema) dauerhaft“

    Also, wie soll nun weiter vorgegangen werden?
    Ich glaube Allen wäre schonmal geholfen, wenn man einfach mal versucht zu Diskutieren ohne den Seitenhieb in eine Richtung. In vielen Posts hier im Thema und auch in dem (zu diesem zustand geführten) Auslöser im RPG-Atelier befindlichen Thread, ist der Ton unter alle Sau, von neuen Usern wie auch alteingesessenen Usern usw.
    Also in erster Linie will ich hier auf das Feedback eingehen, das gegenüber dem Staff geäußert wurde und das hier zu wenig durchgegriffen wird.

    Ja, es wird wenig durchgegriffen, denn wir wollen hier Diskussionen haben und keine Streng Moderierten Themen nach Wunsch der Administration.
    Was aber bei allen Moderatoren angekommen sein sollte, ist, das ich etwas dagegen habe wenn Leute sich gegenseitig nur noch Provozieren, Minderheiten diskriminiert werden oder eben wenn Links- oder Rechts-Extreme ihre Meinungen äußern. Ebenso ist es für mich unverständlich, wenn man keine andere Meinung als die eigene zulässt. Klar hab ich gut reden, Wenn ich hier eine Meinung nicht zulassen will, dann lösche ich diese, ich hab ja schließlich das Hausrecht und kann bestimmen über was Die User reden dürften. Aber so krass gehe ich dann doch nicht vor, das wäre falsch meiner Meinung nach.

    Das Problem ist nur, jetzt beschweren sich viele über „es wird zu lasch moderiert“
    Als z.B. im RPG-Atelier härter moderiert wurde, wurden meine Moderatoren angegangen oder gar mit dem Tod bedroht. Ich meine, was geht in solchen Köpfen ab? Selbst ich wurde schon indirekt bedroht aufgrund der härteren Moderationsart, die ICH abgesegnet habe.

    Also am ende wird keine der Beiden Seiten glücklich, egal welchen Weg wir einschreiten.
    Nur so wie das in den Letzten Monaten immer wieder zu Konflikten gekommen ist, habe ich keine Probleme damit generell wieder in das Härtere Moderationsschema zurück zu kehren, ohne Vitamin B Bevorzugung etc. Was uns auch immer wieder verfolgt und was, wie weiter oben angesprochen ja auch nicht immer so abwegig ist.

    Und bevor noch mehr Auf Kelven losgehen, wir sind im Gespräch und es ist daher nicht nötig ihm noch weiter vorwürfe zu machen. Mir ist es egal wie ihr seinen Moderationsstil findet, das hat der Mann nicht verdient, vor allem nicht in dem Ton.

    Es kann natürlich auch aussehen das hier wieder viel geschrieben wird und nichts passieren wird, aber offenbar geht es mittlerweile nicht mehr anders. Und es wird sich was ändern, vielleicht nicht von heute auf Morgen, aber es wird sich was ändern.

    Und um es nochmal am ende des Textes in Erinnerung zu rufen, lasst verdammt nochmal diese ständigen Provokationen untereinander. Ihr seid alt genug als das ihr wisst das Diskussionen so nicht funktionieren können. Denkt mal drüber nach wie ihr mit Freunden, Familie, Kollegen diskutiert… Da Provoziert ihr euch doch auch nicht, oder?

  20. #180
    @Scavenger:

    Freut mich, deine Stellungsnahme zu sehen und ich finde sie im Allgemeinen auch ziemlich gut.

    Dass du es damals hast schleifen lassen war natürlich für mich und wer sich auch sonst beworben hat enttäuschend. Aber wo wir jetzt wieder hier sind: Wenn das Problem ist, dass du keinen von uns gut genug kannst, welche Möglichkeiten hast du das zu umgehen?
    Wie ich es kenne ist es, würde es Sinn machen, dein Team zu befragen, welche der Bewerber sie kennen und welche sie gutheißen könnten und dann mit diesem Pool tatsächlich eine Art Userbefragung zu machen, wo sich Leute für die verschiedenen Kandidaten aussprechen können und eben wählen können.
    Ist natürlich nur eine Empfehlung meinerseits, hat aber in anderen Kreisen in denen ich unterwegs bin gut funktioniert. Dass du jeden kennst und perfekt einschätzen kannst, kann man tatsächlich nicht von dir erwarten.

    Zum Schluss, wie gesagt nochmal danke für deine diplomatische und offene Stellungsnahme.

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