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Thema: Der Klimawandel: Kohleverbrennung, Erderwärmung, Klimapolitik

  1. #101
    @Caro
    Jemand, der für den Klimaschutz eintritt, darf trotzdem klimaschädlich handeln, weil alle Ideale ihre Grenzen haben und weil jeder letztendlich egoistisch ist. Falls jemand aber die Lebensweise anderer Menschen offen verurteilt, dann halte ich es schon für angebracht, ihn auf die Scheinheiligkeit hinzuweisen, nicht zuletzt, weil er in dem Fall selber persönlich geworden ist. Ich weiß natürlich, dass es auch viele Leute gibt, die sich verurteilt fühlen, ohne dass sie verurteilt wurden, aber das ist ein anderes Thema.

    Zitat Zitat
    Ist es dann überhaupt "sinnvoll", sich selbst einzuschränken?
    Zunächst stellt sich ja die Frage, warum Menschen sich überhaupt einschränken möchten. Jeder von uns hat moralische Ideale. In der Regel versuchen wir, uns an sie zu halten, das ist für unser Ego sinnvoll, ich würde sogar sagen notwendig. Aber auf der anderen Seite steht die Lebensqualität, Dinge, die uns glücklich machen und die wir als Ausgleich für alles Negative im Leben brauchen. Es ist natürlich nicht sinnvoll, seine Lebensqualität zu sehr einzuschränken. Das heißt zusammengefasst: Es ist sinnvoll, all das zu tun, was man tun kann (sofern man überhaupt etwas für den Umweltschutz tun möchte), ohne dass es als zu groß empfundene Auswirkungen auf das (Alltags)Leben hat.

    Und das gilt wie gesagt eigentlich auch für Unternehmen und Staaten. Jede Entscheidung zieht Konsequenzen nach sich, die sich oft unmittelbar auswirken, und ich kann nachvollziehen, dass für viele Menschen das Hier und Jetzt wichtiger ist als die Zukunft.


    ***


    Nach dem Hamburger Bildungsserver, der sich wiederum auf einen Bericht des IPCCs beruft, gilt Folgendes:

    "Um die 2 °C Grenze nicht zu überschreiten, müssten die CO2-Emissionen bis 2030 um 25 % gegenüber 2010 abnehmen und um 2070 auf null sinken. Bei einer Begrenzung der Erwärmung bis 2100 auf 1,5 °C wäre eine Abnahme bis 2030 um 45 % erforderlich und Null-Emissionen um 2050.[6] In beiden Fällen ist außerdem auch eine deutliche Minderung der Nicht-CO2-Emissionen (Methan, Lachgas, FCKW u.a.) nötig, deren Wirkung bis zum Ende des Jahrhunderts auf 0,15 °C geschätzt wird. [5]"

    Ich frage mich ...
    • was genau getan werden müsste, um die Emissionen - ausgegangen vom besseren Ziel - um 45% bzw. später auf 0% zu reduzieren? Können die Emissionen so stark reduziert werden, ohne dass es eine signifikante Auswirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft der beteiligten Staaten hätte?
    • ob die beiden Ziele überhaupt eingehalten werden könnten, wenn relevante Staaten nichts für den Klimaschutz tun würden?

  2. #102
    @Norika
    Den Nagel auf den Kopf getroffen würde ich sagen.

  3. #103
    Good News, everyone!
    Donald Trump nimmt den Klimawandel und seine Konsequenzen ernst. Extreme Wetterlagen? Rekordhurricanes? Die Antwort ist einfach:
    Zitat Zitat
    During one hurricane briefing at the White House, Trump said, "I got it. I got it. Why don't we nuke them?" according to one source who was there. "They start forming off the coast of Africa, as they're moving across the Atlantic, we drop a bomb inside the eye of the hurricane and it disrupts it. Why can't we do that?" the source added, paraphrasing the president's remarks.
    https://www.axios.com/trump-nuclear-...cf0e3f51c.html

  4. #104


    It was very effective. Hurricane fainted.

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