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Thema: Der Klimawandel: Kohleverbrennung, Erderwärmung, Klimapolitik

  1. #21
    Klimawandel an sich erstmal nicht. Der Klimawandel der letzten Jahrzehnte definitiv.

  2. #22
    Zitat Zitat von noRkia Beitrag anzeigen
    Glaubt ihr, dass der Klimawandel vom Mensch gemacht ist?
    Glauben ist was für die Kirche. Dass der Klimawandel anthropogen bedingt ist, davon kannst du mit Sicherheit ausgehen.

  3. #23
    Ich finde es auch immer schön wie das zu einer Glaubensfrage gemacht wird. Da gibt es nichts zu Glauben.

    Der Klimawandel wird seit vielen vielen Jahren wissenschaftlich erforscht. Der allgemeine Konsens der Wissenschaftler lautet: Der Klimawandel der aktuell zu beobachten ist, ist eine Folge von massiver Umweltverschmutzung. Viele der aktuellen Entwicklungen lassen sich auf spezifische Faktoren zurückführen, für dessen Entwicklung wir maßgeblich verantwortlich sind.
    Die aktuell stattfindenden Prozesse sind ergo ein Resultat unseres Handelns.

    Die Antwort lautet also: Ja. Ich bin nach Auseinandersetzung mit den frei zugänglichen Daten der festen Überzeugung, dass der Mensch für den Klimawandel einen gigantischen Teil der Verantwortung trägt.

  4. #24
    Es gibt schon abweichende Ansichten, wie die von Frauke Petry. Sie ist ja glaub ich der Meinung, dass durch mehr Wärme die Ozeane wärmer werden ... und dadurch dort drin gespeichertes CO2 freigesetzt wird (ähnlich wie bei einer warmen Flasche Wasser mit Kohlensäure diese auch schneller entweicht). Nur weil etwas sehr stark von einer Seite präferiert wird, heißt das nicht automatisch, dass es tatsächlich so sein muss. Ganz früher glaubten auch alle zu "wissen", dass die Erde ne Scheibe sei. Abweichende Infos warn halt unterdrückt. Dann gibts noch andere Sachen abseits von Klimawandel in andern Wissenschaften ... wo ständig Studien irgendwie beide gegensätzlichen Meinungen belegen. (Dazu wie gesund/ungesund jetzt Eier, Kaffee, Alkohol sein sollen. Manche sagen es wär total ungesund, manche meinen es wäre gesund in gewissem Maße, etc.)

    Ohne selber Wissenschaftler zu sein in der entsprechenden Fachrichtung - kann man nur das annehmen bzw. "glauben", was andere sagen. (Die Mehrheit gewinnt da oft.) Beigemischt ist auch so ein bisschen, dass man eher gern das glaubt, was man hören will.

    Da für den Alltag aber sowieso extern schon viele Regeln vorgegeben sind durch Politik, etc. - macht es für ich gar nicht wirklich einen Unterschied, was ich dan un glaube. Höchstens für die Wahlentscheidung - wenn es darum gehen soll, solche Regeln/Gesetze zu ändern, durch Einflußnahme auf die Politik. Aber wenn am Ende eh schon alle Parteien ein Grundprogramm an Umweltschutz drin haben ... ändert das auch nich mehr viel.

    Da gehts am Ende nur noch darum, wie stark das ausgeprägt sein soll - und ob bestimmte Dinge sich jeder leisten können soll oder diese so teuer sein sollen dass sie nur noch wohlhabende Grünen-WählerINNEN sich leisten können.


    Verschwörungstheoretiker nehmen ja an, dass die Bilderberger (mehrheitlich Juden) die Weltbevölkerung auf 1 Milliarde reduzieren will. Aber keine Ahnung ob in der Verschwörungstheorie jetzt der Klimawandel der Grund ist (weniger Mensch = weniger Klimawandel) oder ob die irgendwo in den Ozeanen Maschinen haben um diese aufzuwärmen ... und die in Wirklichkeit der Grund des Klimawandels sind ... und man bei weniger Weltbevölkerung diese leichter beherrschen kan und mehr von den Reichtümern abgreifen kann die der Planet so abwirft.


    Ich selber wüde sagen, dass Klima sich ständig wandelt. Und allein die Tatsache dass der Planet nicht fix/eingefroren ist dazu führt. Also auch Tiere, allein die Tatsache dass Menschen leben/atmen. Dass der Mensch halt technischen Fortschritt erfand führte zu anderen Geschwindigkeiten/Richtungen in denen sich das Klima wandelt. Und das muss ja nicht nur in eine Richtung gehen. Man könnte ja - wenn man Methoden dazu entwickelt - auch in die andere Richtung wirken. (Statt nur zu stoppen dass es in eine Richtung weitergeht.)

  5. #25
    Zitat Zitat von PeteS Beitrag anzeigen
    Es gibt schon abweichende Ansichten, wie die von Frauke Petry. Sie ist ja glaub ich der Meinung, dass durch mehr Wärme die Ozeane wärmer werden ... und dadurch dort drin gespeichertes CO2 freigesetzt wird (ähnlich wie bei einer warmen Flasche Wasser mit Kohlensäure diese auch schneller entweicht).
    Kaltes Wasser speichert mehr CO2, warmes Wasser speichert weniger. Aber was denkst du, woher das kommt? CO2 wirkt in der Atmosphäre als Treibhausgas, das als IR-aktives Gas infrarote Strahlung zurück auf die Erde wirft und diese erwärmt. Durch fossile Brennstoffe zb durch Braunkohle wird der CO2-Anteil der Erdatmosphäre erhöht. Mehr Wärmestrahlung wird absorbiert und zurückgeworfen = es wird wärmer. Inwiefern ist diese Ansicht nun abweichend? Sie entspricht den Tatsachen.

  6. #26

  7. #27
    @ WeTa: Ja, ich versteh, was du sagen willst. Vielleicht hätte ich im opening post einige unwiderlegbare (weil richtige) Fakten zum natürlichen und anthropogenen Treibhauseffekt mit reinpacken sollen. Aber kann man ja im Vorfeld nicht mit rechnen, dass da manche "abweichende Ansichten" vertreten.

  8. #28
    Aha.

    Nun stellt sich nur noch die Frage ob ihr auch glaubt, dass sich das Schicksal der Welt in Deutschland entscheidet.

  9. #29
    Zitat Zitat von noRkia Beitrag anzeigen
    Aha.

    Nun stellt sich nur noch die Frage ob ihr auch glaubt, dass sich das Schicksal der Welt in Deutschland entscheidet.
    Nur weil viele anderen Länder es nicht hinkriegen, befreit dich das nicht von der Verantwortung.
    Aber netter Versuch .

  10. #30
    Zitat Zitat von noRkia Beitrag anzeigen
    Nun stellt sich nur noch die Frage ob ihr auch glaubt, dass sich das Schicksal der Welt in Deutschland entscheidet.
    Wo denn bitteschön sonst?

  11. #31
    Zitat Zitat von RPG-Devil Beitrag anzeigen
    Der Klimawandel ist eine schöne Sache.

    Endlich mal Sommer in Deutschland!

  12. #32
    Das Schicksal der Welt entscheiden nur die USA. Die haben die stärksten Atombomben. Der Präsident der mit 1 Knopfdruck die ganze Welt zerstören kann - der regiert natürlich über alle. Wenn Trump mal nen schlechten Tag hat ... kann selbst Merkel nix mehr dagegen machen.

  13. #33
    Zitat Zitat von PeteS Beitrag anzeigen
    Das Schicksal der Welt entscheiden nur die USA. Die haben die stärksten Atombomben. Der Präsident der mit 1 Knopfdruck die ganze Welt zerstören kann - der regiert natürlich über alle. Wenn Trump mal nen schlechten Tag hat ... kann selbst Merkel nix mehr dagegen machen.
    Ich rate dir, nochmal den Namen des Themas einzusehen. Da steht "Klimawandel, Braunkohleausstieg, Erderwärmung". Wie bringst du das nun genau mit deiner Trump-Atombomben-Hypothese in Einklang?

    Zitat Zitat von noRkia Beitrag anzeigen
    Nun stellt sich nur noch die Frage ob ihr auch glaubt, dass sich das Schicksal der Welt in Deutschland entscheidet.
    Kein Plan, ob ich in diese Aussage jetzt mehr rein interpretiere, als da ist. Aber als ich diesen Satz das erste Mal gelesen hab, dachte ich an den Dieselskandal und daran, dass diejenigen Autos, die der Norm nicht (mehr) entsprechen, nun billig ins Ausland verhökert werden sollten. Quasi so, als hätte man das Problem nur dadurch gelöst, indem man es verlagert. Könnten wir auch drüber quatschen. Aber kein Plan, ob du mit deiner Aussage darauf hinaus wolltest. Kannst ja noch ein wenig dazu schreiben, damit ich weiß, worauf ich Bezug nehmen kann. Wenn ich die Aussage nur so lese wie sie dasteht (ohne Fleiß-Interpretation) dann ist meine Antwort ein klares Nein. Manche Großkonzerne dürften das jedoch anders sehen.

  14. #34
    Ich bezog mich auf noRkia - der offentlichlich bestimmte Reaktionen hervorrufen will.
    Ums kurz zu fassen - für die, die nicht verstehen, was er will: Er ist der Meinung, dass Deutschland nich für die ganze Welt den Umweltschutz übernehmen soll - und die damit verbundenen Kosten. (Tun wir nicht. Aber ne gewisse Problematik, dass bestimmte Nationen einfach "mitfahren" können gibt es halt.)

  15. #35
    Zitat Zitat von PeteS Beitrag anzeigen
    Ich bezog mich auf noRkia - der offentlichlich bestimmte Reaktionen hervorrufen will.
    Ums kurz zu fassen - für die, die nicht verstehen, was er will: Er ist der Meinung, dass Deutschland nich für die ganze Welt den Umweltschutz übernehmen soll - und die damit verbundenen Kosten. (Tun wir nicht. Aber ne gewisse Problematik, dass bestimmte Nationen einfach "mitfahren" können gibt es halt.)
    Glaub irgendwie nicht, dass er das gemeint hat. Kann das aus seiner Aussage zumindest nicht herauslesen. Genau wissen wir es spätestens dann, wenn er nochmal auf meinen Beitrag eingeht. Er hat da nämlich etwas geschrieben, was man wirklich so oder so interpretieren kann. Ich hab es so verstanden, dass sich das Schicksal der Welt nicht in Deutschland entscheiden kann, sprich: Es bringt nichts, wenn Deutschland allein auf Umweltschutz, grünen Strom, erneuerbare Energien, etc. setzt, wenn der Rest der Welt, der den Großteil des Globus ausmacht, so weitermacht wie bisher. Ergo wäre es auch sinnlos (wie oben geschrieben) unsere alten Diesel ins Ausland zu verschachern, weil sie dort weiter die Luft verpesten nur halt nicht hier. Gewonnen wäre dadurch gar nichts.

  16. #36
    Zum Topic: Entweder wird die Menschheit schleunigst aktiv in der Schadensbegrenzung und bremst den menschengemachten Klimawandel. Oder sie macht weiter wie bisher und wird mit einem erheblich Vielfachen dafür bezahlen.

  17. #37
    Zum Glück denkt nicht jeder so, ansonsten würde man wohl nie etwas bewegen können. Wenn jeder meint, dass es nichts bringt etwas zu ändern, weil es andere nicht tun, ändert sich auf jeden fall auch nichts.
    Jeder, der aber erste Schritte unternimmt, um die Umwelt etwas zu verbessern, sorgt dafür, dass es sich ändern kann.

  18. #38
    Braunkohle und RWE? Selbst ich hab das mit dem Hambacher Forst mitgekriegt...

    Kann alle 3 Parteien verstehen - RWE, Polizei und Aktivisten.
    RWE will mit der Rodung des Waldes und der Erschließung der Braunkohle AUCH Einkommen und Arbeitsplätze sichern - nur setzen sie da für meinen Geschmack aufs falsche Pferd. Alternative Energien sind zukunftssicherer, sogar die ENBW hat das geschnallt und baut mittlerweile brav Ladesäulen an der A81.
    Polizei - naja, sind leider wieder die mehr oder minder "armen Säue" die den Willen anderer ausführen und durchsetzen müssen - aber wenigstens bekommen sie diesmal deutlich weniger auf Helme und Körperpanzerung als bei G20 oder rechten Demos.
    Aktivisten: Schätze ich in diesem Falle sehr, dass man sich gewaltLOS (siehe Punkt Polizei) für die eigene Sache einsetzt. Natur und Umweltschutz ist wichtig, der sollte vor wirtschaftlichen Interessen stehen.
    Wie es allerdings zu der Situation kam, dass erst der Wald besetzt werden, dann geräumt und dann wieder besetzt werden musste - setzt der Flynn-Effekt bei manchen Familien aus?

  19. #39
    Zitat Zitat von Auratus Beitrag anzeigen
    Wie es allerdings zu der Situation kam, dass erst der Wald besetzt werden, dann geräumt und dann wieder besetzt werden musste - setzt der Flynn-Effekt bei manchen Familien aus?
    Ist halt die Frage, wie man sonst dagegen vorgehen soll, dass ein Großkonzern einen kompletten Wald plattwalzen will, um Braunkohle zu baggern und durch das Verbrennen deselben noch mehr CO2 in die Atmosphäre zu blasen. Die Suchmaschine Ecosia hat RWE ja sogar einen Millionenbetrag für den Wald geboten, den RWE ablehnte. Wenn andere Lösungsstrategien nicht mehr funktionieren versucht mans halt so.

  20. #40
    Zitat Zitat
    Wenn andere Lösungsstrategien nicht mehr funktionieren versucht mans halt so.
    An Gesetze muss man sich schließlich nur halten, solange sie auf der eigenen Seite sind...

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