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Thema: Star Wars in Serie: The Mandalorian

  1. #1

    Star Wars in Serie: The Mandalorian

    Ich denke, die erste Star War Live Action Serie mit Big Budget verdient einen eigenen Thread!



    Zitat Zitat
    Yesterday Jon Favreau confirmed that the live-action Star Wars series he’s developing was officially titled The Mandalorian, and now Lucasfilm has released the first official photo from the series as production has officially kicked off.

    In addition, the directors for the series have been officially announced included Dave Filoni (Star Wars: The Clone Wars, Star Wars Rebels) who will be directing the first episode. Additional episodes will be directed by Deborah Chow (Jessica Jones), Rick Famuyiwa (Dope), Bryce Dallas Howard (Solemates), and Taika Waititi (Thor: Ragnarok). The Mandalorian will be executive produced by Jon Favreau, Dave Filoni, Kathleen Kennedy, and Colin Wilson. Karen Gilchrist will serve as co-executive producer.

    After the stories of Jango and Boba Fett, another warrior emerges in the Star Wars universe. The Mandalorian is set after the fall of the Empire and before the emergence of the First Order. We follow the travails of a lone gunfighter in the outer reaches of the galaxy far from the authority of the New Republic.

    The 10-episode first season will reportedly have a combined budget of $100 million, making each episode worth $10 million. It has also been announced that Disney is currently developing multiple limited series featuring characters from the Marvel Cinematic Universe for their upcoming streaming service.

    The Mandalorian does not yet have a release date but the Disney direct-to-consumer platform will launch in late 2019.
    Quelle


    Erster Gedanke: Star Wars als Western? Passt! Auch eine gute Entscheidung, keinen bekannten Charakter, sondern einen "ähnlichen" zu nehmen – weniger Baggage, aber trotzdem genügend Fan-Bonus und Anbindung ans Universum. Wie gut das Ganze wird, bleibt abzuwarten, aber die Konzepte und die Beteiligten klingen schon mal nach einer netten Kombination.



    Irgendwie sagt mein Kopf immer "The Mandalorian Candidate" .... xD'

  2. #2
    Space Cowboys??



    I'm in.

    Ich musste mich zwischen einer Cowboy Bebop-, Guardians of the Galaxy-, Tales from the Borderlands- und Firefly-GIF entscheiden. Es war hart!

  3. #3
    Das klingt cool! Dafür, dass diese Bounty Hunter in Star Wars immer sehr beliebt sind, wurde bisher noch zu wenig mit ihnen angestellt. (Nicht einmal ein cooles Videospiel oder so. )

    Ich bin vor allem gespannt drauf, weil ich tendenziell Jedi dann cool finde, wenn sie (bzw. ihre Sichtweise) relativ spärlich eingesetzt werden. Dass die Haupthandlung der Episoden sich um sie dreht, ist verständlich und richtig, aber die Nebengeschichten sind eine schöne Chance, um die Welt ein bisschen auszubauen und lebendig werden zu lassen, ohne dass noble Jedi dazwischenfunken.
    Deswegen freue ich mich auf eine Serie, die hoffentlich ein etwas anderes Star Wars zeigt, das in den bisherigen Filmen immer nur kurz angedeutet wurde. Und eine Serie mit starkem Fokus auf einen einzigen Charakter im SW Universum klingt auch nach einer sehr coolen Sache! Quasi wie so ein typisches Procedural? Luther in Space? Walker, Tatooine Ranger?

    Zitat Zitat von Wonderwanda Beitrag anzeigen
    Ich musste mich zwischen einer Cowboy Bebop-, Guardians of the Galaxy-, Tales from the Borderlands- und Firefly-GIF entscheiden. Es war hart!
    Und trotzdem gab es eine eindeutig richtige Wahl und du hast sie getroffen.

  4. #4
    Ich hoffe ja das sich die gerüchte bewarheiten und Pedro Pascal tatsächlich den namensgebenden Mandalorianer spielt

  5. #5
    Was bei mir auf Unverständnis stößt im Bezug zu dieser Serie, warum ist hier Kathleen Kennedy als Produzentin aufgeführt , haben "Episode 8" und hauptsächlich "Solo A Star Wars Story" nicht eindeutig gezeigt, das man die Frau mit ihrer SJW Einstellung von solchen Produktionen fernhält?

    Zitat Zitat von Schattenläufer Beitrag anzeigen
    Das klingt cool! Dafür, dass diese Bounty Hunter in Star Wars immer sehr beliebt sind, wurde bisher noch zu wenig mit ihnen angestellt. (Nicht einmal ein cooles Videospiel oder so.
    Ach da gibt es so einige Bücher, zum Thema Mandalorianer im Erweiterten Universum und das es für die kein Spiel gibt, bitte bei Disney beschweren, welche Star Wars 1313 eingestampft haben.

  6. #6
    Zitat Zitat von Makoto
    Was bei mir auf Unverständnis stößt im Bezug zu dieser Serie, warum ist hier Kathleen Kennedy als Produzentin aufgeführt , haben "Episode 8" und hauptsächlich "Solo A Star Wars Story" nicht eindeutig gezeigt, das man die Frau mit ihrer SJW Einstellung von solchen Produktionen fernhält?
    Weil ihr Vertrag bei Lucasfilms gerade erst, also nach diesen beiden Filmen, für 3 Jahre verlängert wurde.

    Ich würde einfach nicht alles glauben, was man sich so im Internet erzählt. Die letzten Filme waren inhaltlich kontroverser als ihre Vorgänger, aber noch WEIT davon entfernt, diese Kontroverse auch über die Grenzen des Hardcore-Fandoms und der dunkleren Internet-Ecken hinaus in den Mainstream zu tragen. Bevor "SJW Einstellungen" (Haben wir eigentlich immer noch 2014? ) einen AAA-Film, geschweige denn Star Wars, ernsthaft floppen lassen, lernen Wookies fliegen, und die Konsequenzen, die man bei Disney aus der Solo-Panne gezogen hat – also diverse Spin-Offs auf Eis legen, den Veröffentlichungsrhythmus verlangsamen –, weisen auch schon ziemlich eindeutig drauf hin, dass die unendlichen Weiten der mouse-house-schen Marktforschung das tatsächliche Hauptproblem durchleuchtet haben, auf jeden Fall besser als das Internet, das ja sowieso immer einen gewaltigen Ständer dafür hat, alles auf einer populärpolitischen Ebene auszudiskutieren, ohne mit einzubeziehen, was der Hauptzielgruppe dieses Mega-Franchises, nämlich, äh, ALLEN MENSCHEN DIESER WELT, von jeher wichtig ist, wenn sie einen Film über Space-Samurai mit leuchtenden Schwertern sehen.

  7. #7

    steadily ready to stab
    stars5
    Zitat Zitat von Makoto Atava Beitrag anzeigen
    Was bei mir auf Unverständnis stößt im Bezug zu dieser Serie, warum ist hier Kathleen Kennedy als Produzentin aufgeführt , haben "Episode 8" und hauptsächlich "Solo A Star Wars Story" nicht eindeutig gezeigt, das man die Frau mit ihrer SJW Einstellung von solchen Produktionen fernhält?
    Hab die beiden Filme noch nicht gesehen, was kann ich mir unter "SJW Einstellungen" vorstellen?

  8. #8
    Zitat Zitat von WeTa Beitrag anzeigen
    Hab die beiden Filme noch nicht gesehen, was kann ich mir unter "SJW Einstellungen" vorstellen?
    Vermutlich, dass beide besser als EP 7 waren.

    Ja, das meinte ich ernst. Episode 7 war ziemlich mies. Bei dem hier, kA. Mal schauen. Kann gut werden.

  9. #9
    Zitat Zitat von WeTa Beitrag anzeigen
    Hab die beiden Filme noch nicht gesehen, was kann ich mir unter "SJW Einstellungen" vorstellen?
    ich musste auch erstmal googeln, was das heißt... wahrscheinlich soll es einfach darauf verweisen, dass "Episode 8" und "Solo" einem mit der Feminismus-Keule einprügeln, dass es auch im Star-Wars-Universum starke weibliche Charaktere gibt, ohne das dies jemals irgendwie angezweifelt wurde (gipfelnd in L3-37 aus "Solo", die für mich Jar-Jar Binks als nervigsten Charakter der gesamten Franchise abgelöst hat)

  10. #10
    SJW von Social Justice Warrior,

    in diesem Fall darauf bezogen, dass in den letzten Jahren (noch vor #metoo) bei Produktionen diverser popkultureller Produkte immer mehr Minderheiten in den Vordergrund rücken sollen. Wenn dies zu gezwungen erscheint, ist der Protest groß, besonders wenn man eine künstlerische Entscheidung nicht mehr von einer marketingtechnischen Entscheidung unterscheiden kann.

    Man kann es sowohl als proaktives Handlungsmuster begreifen, z.B. bei dem neuen Ghostbusters Film oder auch reaktiv, wenn für bestimmte Rollen gezielt Mitglieder von Minderheiten gesucht werden, um einen potentiellen Shitstorm zu umgehen, wenn man aus der Reaktion auf z.B. Whitewashing reagieren möchte.

  11. #11
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Die Konsequenzen, die man bei Disney aus der Solo-Panne gezogen hat – also diverse Spin-Offs auf Eis legen, den Veröffentlichungsrhythmus verlangsamen –, weisen auch schon ziemlich eindeutig drauf hin, dass die unendlichen Weiten der mouse-house-schen Marktforschung das tatsächliche Hauptproblem durchleuchtet haben, auf jeden Fall besser als das Internet, das ja sowieso immer einen gewaltigen Ständer dafür hat, alles auf einer populärpolitischen Ebene auszudiskutieren, ohne mit einzubeziehen, was der Hauptzielgruppe dieses Mega-Franchises, nämlich, äh, ALLEN MENSCHEN DIESER WELT, von jeher wichtig ist, wenn sie einen Film über Space-Samurai mit leuchtenden Schwertern sehen.
    Du sprichst davon, als wäre das etwas Gutes, wenn Disney austüfteln, wie sie ein Franchise möglichst massentauglich machen können. :/

    Mir ist egal, wie viel Geld die machen, ich möchte einen qualitativ guten Film sehen. Das gilt auch für diese Serie. Und obwohl die Kritikpunkte vielleicht schlecht rübergebracht werden von Internetmobs, ist trotzdem was dran. Und ja, es hat auch was mit SJW-Einstellung zu tun. Einer der Charaktere in Solo ist ein weiblicher Roboter, der für Gleichberechtigung kämpft, und das ist NATÜRLICH Absicht. Das SOLL was sagen auf einer politischen Ebene.

    Die Fans reagieren mit "das gehört hier nicht rein, das passt nicht, das wird das Franchise ruinieren", und du antwortest mit "Disney ist ein Megakonzern, der schon weiß, wie sie Geld machen können" (obwohl sie das Problem der Franchise Fatigue, das sie gerade deiner Meinung nach bekämpfen, ja selbst geschaffen haben, also auch nicht allwissend sind, aber das nur nebenbei).
    Diese Einstellung ist aber völlig am Punkt vorbei. Klar, Makotos Punkt war sehr schwammig und unnötig hetzerisch, aber dieser Rundumschlag gegen die vollkommen legitime Kritik, die es im Internet gibt, ist eben auch unnötig. Vor allem wenn dein Hauptargument ist "es ist kapitalistisch betrachtet erfolgreich, also ist es gut so wie es ist".

    Edit: Um das klarzustellen, ich verstehe dein Argument. Makoto sagt, dass doch eigentlich klar sein sollte, dass Kennedy Gift für das Franchise ist, und du sagst sehr richtig, dass diese Schwelle für Disney noch längst nicht erreicht ist - die Filme machen unglaublich viel Geld und es gibt noch andere Faktoren, die die kleinen Einbrüche der Einspielergebnisse dieses Jahr erklären können.
    Mir gefällt die implizite Verbindung von "das Internet kann die finanziellen Hintergründe und Abwägungen bei Disney nicht richtig einschätzen" und "das Internet hat generell eine unwichtige Minderheitenmeinung zu Star Wars, die man ignorieren kann" nicht.

    Geändert von Schattenläufer (17.11.2018 um 20:24 Uhr)

  12. #12
    Zitat Zitat
    Mir gefällt die implizite Verbindung von "das Internet kann die finanziellen Hintergründe und Abwägungen bei Disney nicht richtig einschätzen" und "das Internet hat generell eine unwichtige Minderheitenmeinung zu Star Wars, die man ignorieren kann" nicht.
    Hier kann ich mitgehen und sehe auch, warum ich über den Punkt hinausgeschossen bin.
    Beim Gesamtpost würde ich aber sagen, dass du zu viel zwischen meinen Zeilen gelesen hast, sicherlich auch, weil mich das Internet ("tm") in seiner Selbstverliebtheit schon so ein bisschen ankotzen kann beizeiten. Ich wollte Disneys Handlungen aber nicht im Geringsten als Gut oder Schlecht bewerten, sondern nur betonen, dass der Konzern sehr bewusst handelt, und dass es mindestens mutig ist, sich auf die Fahne zu schreiben, die Situation so viel besser einschätzen zu können als die Leute, die ausschließlich damit ihr Geld verdienen. Man kann das definitiv in Frage stellen und kritisieren (Ist nicht so, als würde die Filmbranche immer alles perfekt machen!), aber kaum ein Internet-Pundit wird die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Und so klingt es üblicherweise, wenn das Wort "SJW" fällt.

    Zum Inhaltlichen – im Spoiler, weil man das in diesem Thread wirklich nicht viel weiter ausbreiten muss:


  13. #13
    Ich stimme Cipolla zu: der SJW-Kram ist, wenn man es nüchtern betrachtet überhaupt kein Punkt, der über Erfolg und Niederlage entscheidet. Einige enttäuschte Fans haben sich nach SW8 und Solo ganz darauf gestürzt, aber wenn sie in allen anderen Belangen mit den Filmen zufrieden gewesen wären, hätten sie die Filme genau so gut befunden und höchstens gesagt "toller Film, nur dieser robo-feministische Druide hätte nicht sein müssen", aber den Film trotzdem gesehen und den Freunden empfohlen, wenn sie wie gesagt in den anderen Bereichen zufrieden gewesen wären.

  14. #14
    Zitat Zitat von Schattenläufer Beitrag anzeigen
    Die Fans reagieren mit "das gehört hier nicht rein, das passt nicht, das wird das Franchise ruinieren", und du antwortest mit "Disney ist ein Megakonzern, der schon weiß, wie sie Geld machen können" (obwohl sie das Problem der Franchise Fatigue, das sie gerade deiner Meinung nach bekämpfen, ja selbst geschaffen haben, also auch nicht allwissend sind, aber das nur nebenbei).
    Diese Einstellung ist aber völlig am Punkt vorbei. Klar, Makotos Punkt war sehr schwammig und unnötig hetzerisch, aber dieser Rundumschlag gegen die vollkommen legitime Kritik, die es im Internet gibt, ist eben auch unnötig. Vor allem wenn dein Hauptargument ist "es ist kapitalistisch betrachtet erfolgreich, also ist es gut so wie es ist".

    Edit: Um das klarzustellen, ich verstehe dein Argument. Makoto sagt, dass doch eigentlich klar sein sollte, dass Kennedy Gift für das Franchise ist, und du sagst sehr richtig, dass diese Schwelle für Disney noch längst nicht erreicht ist - die Filme machen unglaublich viel Geld und es gibt noch andere Faktoren, die die kleinen Einbrüche der Einspielergebnisse dieses Jahr erklären können.
    Mir gefällt die implizite Verbindung von "das Internet kann die finanziellen Hintergründe und Abwägungen bei Disney nicht richtig einschätzen" und "das Internet hat generell eine unwichtige Minderheitenmeinung zu Star Wars, die man ignorieren kann" nicht.
    selbst wenn es nicht so wäre: Disney ist ein wasweißichwieviel milliardenschwerer Konzern, die sich auch leisten können, Fehler zu machen... klar, gefühlt jeder wird auch in den nächsten Star Wars Film gehen, aber Disney kann es sich durchaus leisten, dass er finanziell floppt... wahrscheinlich würde es sie nichtmal jucken, wenn sie das ganze Franchise in den Sand setzen... vlt würden ein, zwei Köpfe rollen, aber Disney hat so viele Pferde im Rennen und überall seine Hände im Spiel (nicht zuletzt bei Marvel), dass sie sich alles erlauben können...
    ...und dazu gehört auch, Star Wars massentauglich zu machen oder auf spezielle Altersgruppen zuzuschneiden oder politisch werden zu lassen...

  15. #15
    Zitat Zitat
    ...und dazu gehört auch, Star Wars massentauglich zu machen
    Was soll man daran massentauglich machen? Es ist eines der erfolgreichsten Franchises der Menschheitsgeschichte. Abgesehen von religiösen Texten gibt es wohl kaum so weit verbreitete kulturelle Hervorkommnisse wie Star Wars und Harry Potter.

  16. #16
    na das war noch auf die Formulierung von Schattenläufer bezogen... das Franchise Star Wars wurde in der jüngeren Vergangenheit in verschiedenster Form schon direkt auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten, u.a. Kinder und Neueinsteiger... Disney wollte viele neue Fans hinzugewinnen, nicht nur eingefleischte halten

  17. #17
    Muss sagen, dass ich das ambivalent sehe. Bin auch kein Fan davon, dass so schnell und oft überall im Netz mit dem SJW-Begriff um sich geworfen wird, weil das so eine oberflächliche (um nicht zu sagen populistische) Keule ist, die tieferliegende Feinheiten hinter subjektiv erkannten Fan-Problemen - darunter vor allem viel, was gar nichts mit der angeprangerten Thematik zu tun hat - verkennt. Von daher sind Leute, die lauthals "Kathleen Kennedy destroyed my childhood" schreien, bloß weil in der Sequel-Trilogie mit Rey eine starke weibliche Figur im Mittelpunkt steht, imho schon eher belächelnswert.

    Andererseits nervt es mich ebenfalls, wenn besagte Aspekte so hervorstechen, dass sie eben nicht mehr wie ein organischer Teil der Handlung und Welt wirken, sondern gerade in ihrer Häufung eine allzu offensichtliche Agenda verfolgen, die bis dahin kein integraler Bestandteil in der jeweiligen etablierten Franchise war (anders als etwa bei Star Trek, wo nach 50 Jahren eigentlich klar sein sollte, dass Wert auf einen multi-ethnischen Cast gelegt wird, aber auch darüber beschwerte sich aktuell manch einer *rolleyes*), oder dass bei Reboots, Remakes und Adaptionen zu drastische Veränderungen in eine ganz bestimmte Richtung gegenüber der Vorlage vorgenommen werden - nicht weil es das Erlebnis generell besser machen würde, sondern um eben bewusst die Politik mit reinzubringen. Da bin ich ganz bei Schattenläufer, dass Kritik daran seine Berechtigung hat.

    Wenn das nicht äußerst kompetent und vorsichtig umgesetzt wird, könnte man so etwas nämlich schnell dahingehend interpretieren, dass das Erzählen einer guten und runden Geschichte nicht an erster Stelle stand, sofern sich inhaltlich erst was verbiegen muss, damit soziale Gerechtigkeit /politische Korrektheit /ein gesellschaftlich progressives Weltbild auch ganz bestimmt genug Platz darin hat. Mir ist wie Cipolla meinte allerdings auch klar, dass solche Zielsetzungen ebensogut der Ausgangspunkt für richtig gute Projekte sein kann. Es handelt sich viel mehr um einen neutralen Faktor, der von den Verantwortlichen manchmal und in den vergangenen Jahren gefühlt häufiger und intensiver absichtlich dort verwendet wird, wo es für einen Teil des Publikums und insbesondere für langjährige Fans unangenehm ist (fühlt sich halt gelegentlich so an als würde man Popkultur instrumentalisieren).

    L3-37 hat mir jetzt zwar überhaupt nicht den Film verdorben, im Großen und Ganzen mochte ich Solo eigentlich, aber der Droide (die Droidin?) und ihre wenn auch relativ kleine Rolle in der Story war so ein Part, der für mich nicht gut reingepasst hat und den man sich gut hätte sparen können. Wobei ich hier Itaju zustimme, dass es immer viel mehr darauf ankommt, wie etwas kommuniziert und herübergebracht wird. Um bei dem Beispiel zu bleiben, L3 war schon von ihrer Persönlichkeit her einfach ziemlich aufdringlich, nervig und vorlaut. Wäre sie ein interessanter, natürlicher Sympathieträger gewesen, hätte das vielleicht ganz anders ausgesehen und es hätte sich kaum jemand beschwert.

    In dem Zusammenhang fand ich auch einfach schade, dass da eigentlich ein riesiges Fass geöffnet wird, das Thema dann aber nur kurz und nicht ernsthaft behandelt, sondern durch Banalität fast schon ins Lächerliche gezogen wurde. Denn dass die Droiden in Star Wars im Grunde rechtlose Sklaven sind, darüber wurde auch schon in vergangenen Jahrzehnten diskutiert und das wäre für mich eigentlich mal einen eigenen Spin-off-Film wert, der sich näher damit beschäftigt ^^ Aber doch bitte nicht so halbherzig, knapp und irritierend plump nebenbei wie in Solo.


    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Zum Inhaltlichen – im Spoiler, weil man das in diesem Thread wirklich nicht viel weiter ausbreiten muss
    Och, ist doch ein netter Zeitvertreib bis es mehr Infos zur neuen Serie an sich gibt


    Um noch etwas zu schreiben, das mehr on-topic ist: Pedro Pascal (Oberyn Martell in Game of Thrones) wurde inzwischen als Hauptdarsteller in der Titelrolle bestätigt. I approve this

  18. #18
    https://www.youtube.com/watch?v=l0dhPm3vbyE

    Hory Sheet, die Bildqualität ist so schlecht und trotzdem sind die paar Minuten wohl das Geilste, was ich seit Episode VI von Star Wars bekommen habe. Wie mag das wohl in HD sein?

    Wenn die Serie gut erzählt, wie aus dem Imperium die New Order geworden ist und was die beiden ("unterschiedlichen"??) Organisationen von einander dann vielleicht doch unterscheidet, kann man einen der größten Fails der Rey-Trilogie negieren.

    Herzogs Lagerfeuerstimme in Star Wars? - What a time to be alive!

    Er macht seinen zischenden überdeutschen Akzent zu einer Waffe. Was für ein Monster!

    Geändert von Itaju (15.04.2019 um 13:42 Uhr)

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