SSSS.GRIDMAN 12/12: War von Anfang an mild interessiert an der Serie, aber bin kein großer Trigger-Fan. Eine Woche vor Ende der Serie bin ich aber doch eingestiegen und wurde ziemlich gut unterhalten. Die Serie verbindet die Cheesiness alter Super-Sentai-Titel (speziell Gridman selbst natürlich) mit der Ästhetik und den Charakteren moderner Animes. Im Grunde genommen fühlt es sich recht klassisch an, aber gerade die beiden weiblichen Hauptcharaktere sind natürlich aus der modernen Zeit und werden natürlich auch gut inszeniert, sexualisiert und vermarktet. Aber gut, dass war schon zu Gainax-Zeiten so und GRIDMAN fühlt sich wirklich wie ’ne Serie an, die viel vom Gainax-Geist in sich trägt, also quasi mehrere Otaku-Strömungen verbindet und selbst das Fancatering selbstbewusst zelebriert, ob das nun weibliche Figuren oder riesige „Roboter“ betrifft. Die Handlung hat aber ein sehr gutes Pacing, das Produktionsniveau ist recht gut, die Figuren insgesamt ganz sympathisch. Die Handlung ist später ziemlich überladen, aber das kennt man ja von Gainax/Trigger. Das Finale war emotional und inszenatorisch aber durchaus befriedigend. Ist jetzt keine Serie, zu der ich eine große Verbindung aufbauen würde, aber mit der richtigen Einstellung wird man hier zwölf Folgen sehr gut unterhalten.






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