Wieso beinhaltet ein Thread über Toiletten in Makerspielen einige der wahnwitzig besten Gameplay-Ideen, die ich seit langer Zeit gelesen habe?
So etwas sollte eigentlich nicht passieren ...
Gekauft!
Wieso beinhaltet ein Thread über Toiletten in Makerspielen einige der wahnwitzig besten Gameplay-Ideen, die ich seit langer Zeit gelesen habe?
So etwas sollte eigentlich nicht passieren ...
Gekauft!
--"Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand, und er hat es warm für den Rest seines Lebens"
Ein Paradebeispiel, wie man Toiletten richtig in ein Videospiel einbinden kann, ist für mich Fallout 4: In keinem Videospiel war ich je so gespannt und voller Vorfreude, was ich diesmal in der Toilette für Überraschungen finde.
Ein neues Easteregg, ein Magazin, sonstige Schätze. - Es gab immer irgendwas interessantes zu finden, wenn man die nächste Toilette ausfindig gemacht hat.
Geändert von Indy (20.07.2018 um 18:44 Uhr)
Minispiele auf Toilette? Yakuza's got you covered.
--
Geändert von Narcissu (21.07.2018 um 16:42 Uhr)
Das ist mal ein lustiges Thema. Nicht nur gibt es hier Minispielideen ohne Ende, nein es gibt insgesamt Ideen und ein an sich lustiges Gesprächsthema.
In meinem Game ist zu jedem Haus auch eine Toilette dabei. Zumindest kann man Türen anklicken und da sagt der Held dann: Da geht es zum Badezimmer oder Dem Geruch nach ist hier das Klo. Ausgenutzt werden kann das aber auch als ein schöner Gag und das gibt es auch noch im Game zu finden. Ein Haus in einem der Städte des Games, kann man betreten und siehe da, es besitzt keine Toilette. Die NPC´s dort drin hüpfen und zappeln da drin herum und sind kaum ansprechbar und insgesamt ist das ganze da drin eine echt nervöse Situation. Warum sie zappeln und hüpfen ist ja schon klar, nicht? Insgesamt wird in meinem Game auch gerne übertrieben auf solche kleinen Dinge etwas aufgebaut. So zum Beispiel auch der übertriebene trunk von Cafe. Siehe da: Mann hüpft kreuz und quer durch die Räume. :P Mal sehen was sich da noch so machen lässt. XD
--Ich bin zwar nicht so aktiv aber ich erstelle neben meinem Beruf noch ein ige Games die nach und nach in Richtung Ziel schwimmen und freudig der Kommentare der Nutzer dieses Forums gefangen und auseinandergenommen werden wollen. Schon lange arbeite ich mit einem Team an Games aber das Leben macht es schwer diese Games schnell und aktiv zuende zu bringen. Trotzdem sind wir dabei.
Euere Sarab
P.s. Ich biete jederzeit gerne meine Dienste für eure Projekte an. Ich pixel für mein Leben gerne und das im Bereich Chip-sets und Char-sets. Artworks versuche ich auch zu meistern wenn sowas mal gefragt werden sollte oder gebraucht wird. Die eigenen Soundeffekte kann man auch bei mir bekommen. Dauert alles, was ja klar ist, aber bekommen tut man es. Schreibt mich jederzeit per privater Nachricht an und ich bin bereit.
Youtubekanal: https://www.youtube.com/user/Sarabknurrgahn
Twittername: Juna
Toilettengänge sind im normalen Leben schon nicht etwas, was man unbedingt publik machen muss. In Spielen geht es weniger um Realismus als eher um Konsistenz. Wenn dein Spiel das normale Leben nachahmt, dann gewinnt natürlich auch das WC an Relevanz. Wie GSandSDS oben meinte, eine Frage der Immersion. Wenn ich darstellen möchte, wie jemand auf einer Insel einsam gestrandet ist, an der Substanz nagt und seinen natürlichen Bedürfnissen nachgehen muss, ist es naheliegender. Bei RPGs hat man öfters mal Timeskips oder Szenenwechsel, da können sich die Charaktere schnell mal erleichtern. Solche Stilmittel sollten imho ohnehin Anwendung finden. Die ganze Zeit ausschließlich die Perspektive der Heldentruppe inne zu haben und 24/7 in der Weltgeschichte herumzurennen, wirkt auch sehr anstrengend.
--Der Vogel fängt nicht den Stein.
Prinzipiell ist es aber weder realistisch, NOCH konsistent, wenn sich die Heldengruppe nach einem verheerenden Endboss-Endsieg zur Feier des Tages/Abends erst mal in der örtlichen Taverne volllaufen lässt und dann am nächsten Tag weder der Kater, noch der damit sicherlich einhergehende Bierschiss auftritt. Stattdessen wird die Truppe dann früh am Morgen (meist vom einzigen weiblichen Partymitglied) aus dem wohlverdienten Komaschlaf gerissen, mit der Aussage, daß alle schnell los müssen zum Berg der Verheißung oder was weiß ich, weil der König hat einen Reiter losgeschickt, der neue Infos überbringt oder kein Plan. Und plötzlich rennen alle wie von einer wilden Wespe gestochen aus dem Inn, obwohl der Met noch durch sämtliche Gedärme zirkuliert und sich eigentlich allerhöchstens 2 Minuten nach dem überstürzten Aufbruch der Helden in einer verheerenden Durchfallattacke entladen müsste, wo ich mich frage... tragen die eigentlich alle Windeln, daß die niemals den Abort aufsuchen müssen? Oder können die das einfach rausschwitzen? Ich weiß ja nicht. Wäre sicherlich fatal, wenn die Heldentruppe gerade gegen den bösen Oberdämonen antritt und ausgerechnet der Heiler der Truppe eine kurze Auszeit erbittet, weil der zum Zerreißen gespannte Schließmuskel keinen weiteren Manaverbrauch zulässt. (Da könnte man einen State draus machen) Ich denke, da wäre eine gezielte Vorsorge deutlich besser und das Klopapier könnte man doch zumindest im Inventar mitschleppen, sodaß sich die Helden -während deines ominösen Szenenwechsels- zumindest im hohen Gras erleichtern können, solange sie damit keine wilden Taubsis verscheuchen.
--Ein sehr symphatischer und überaus aktiver RPG Maker Benutzer
Geändert von Ken der Kot (05.09.2018 um 19:20 Uhr)
@Les: Du vergisst, dass es hier auch konkrete Möglichkeiten gibt, den Toilettengang ins Gameplay einzubauen, um einen spielerischen Mehrwert zu schaffen. Und das ganz ohne den Schwierigkeitsgrad künstlich in die Höhe zu ziehen - wie du zu sagen pflegst. Das Aufsuchen der Toilette kann zum Beispiel durch schnelles Enterdrücken erfolgen. Wenn man es schafft in 30 Sekunden sehr oft Enter zu drücken, seilt man eine Anzahl X an Haufen ab. Ab einer bestimmten Anzahl (zb 50 Haufen) gibt einem die Klofrau dann einen Heiltrank. Man muss Realismus also nicht immer als eine Last sehen. Man muss sich lediglich darüber Gedanken machen, wie man ein solches Feature auf eine für den Spieler motivierende Weise implementiert. Ich denke auch nicht, dass ein Kothaufen in Pixelformat zwangsläufig ekliger wäre als ein abgeschlachteter Random-Encounter, der nach dem Zufallskampf blutig auf dem Waldboden liegen bleibt.
--Ein sehr symphatischer und überaus aktiver RPG Maker Benutzer
Caledoriv wieso wäre das realitätsferner?
--Ein sehr symphatischer und überaus aktiver RPG Maker Benutzer
Stimmt zwar, ist aber immer noch realistischer als wenn man den Heiltrank in irgendeiner Truhe mitten auf dem Weg findet. Das passiert in der Realität am ehesten dann, wenn jemand mal über das Zeug von Leuten stolpert, die Geocaching betreiben. Mir ist das zumindest aber noch nie passiert.
--Ein sehr symphatischer und überaus aktiver RPG Maker Benutzer
In den meisten Filmen, Romanen, Serien etc geht ja auch kaum mal wer aufs Örtchen. Da kann man munter 10x die Welt durchwandern, aber müssen muss scheinbar keiner.
Sehen wir den Fakten doch mal ins Auge: Es wird zu wenig Stuhlgang simuliert, weil Helden nunmal Helden sind. Zwar gehen auch der Papst, Angelina Jolie und sogar Kim aufs stille Örtchen, das ruft man sich aber eben ungern ins Gedächtnis.
Ich finde aber Toiletten als Speicherpunkt zu nutzen ne schnieke Idee. Dann entleeren sich die Helden vor Angst vor dem nächsten Obermotz - die Pinkelpause dient also sogar dem Narrativ.