Haha, ja, dass man nur einen von den Teleportern machen musste, das war vor dem Ragequit nicht so klar
Da es eh bereits 1 Uhr war und ich eigentlich gehofft habe, dass Game in der Nacht noch zu beenden, war ich dann doch ne Ecke getilted - was auch für gute Nachtruhe gesorgt hat *g*
Wie dem auch sei, Game ist jetzt durch. Die letzten Endbosse waren recht einfach, aber von Vholran war auch echt nichts anderes zu erwarten
Jetzt sitze ich noch am Postgame, die meisten Nebenaktivitäten sind durch. Hatte in Anbetracht des miesen Endgame Dungeons ja schlimme Befürchtungen für den Postgame Dungeon, aber bisher (Eisgebiet) geht der total. Keine Ahnung, was mit den Entwicklern da beim Enddungeon abgegangen ist. Bisher gehen die Flügel auch echt flott und sind nicht so ein sinnloser Grind wie es Hexen Isle aus Zestiria war (alter, kann ich keine Treppen im Himmel mehr sehen!).
Gameplay hat mir Spaß gemacht (genauere Eindrücke über das KS gabs ja schon hier), besonders dass sich alle Charaktere so verschieden spielen und alle brauchbar und spaßig sind. Die optionalen Sachen scheinen alle gut von der Hand zu gehen. Grafik hat mir gefallen, besonders die subtilen Mimiken und Gestiken in den Sequenzen waren gut. Musik ist besser als der Tales Durchschnitt, aber wenig erinnerungswürdig und seltsam pompös, selbst wenn man nur durch die Pampa rennt *g*
Charaktere sind OK (etwas ernst, wodurch die Skits nicht immer unterhaltsam sind), Story hat Probleme und das Writing ist eher schlecht. Die Redundanz ist WEIT über dem, was man sonst in Tales bekommt. Dachte ja, Lux würde übertreiben damit, dass er später alle Dialoge skipped - kann es aber nun verstehen.
Und die Punchline? Obwohl das Spiel nie die Fresse hält, hat es so einige Erzähllücken! Ich glaube auch, dass die Schreiber nicht wirklich wussten, wo sie mit dem Kernthema hinwollen, weil das gegen Ende immer weiter verwässert wird.
Auch hatte das Spiel für mich keinen wirklich emotionalen Höhepunkt und alles ist irgendwie dahingeplätschert. Berseria hatte für mich gleich mehrere, das großartige Ende natürlich einer davon. Sogar in Zestiria hat es mich ziemlich getroffen, als man sich auf den Weg macht, Eizen zu "erlösen" und Edna kurz vorher erst wirklich realisiert, was der Plan ist. Sie kann die Realität, dass ihr Bruder nicht mehr zurückkommen wird, nicht mehr verdrängen und bricht zusammen.
Naja, immerhin war die Szene in Arise, in der Alphen Shionne greifen will aber vor Schmerz zurückschreckt nicht übel, und das Ending hätte ganz gut sein können, wenn es verdient gewesen wäre. War auch ziemlich plötzlich vorbei, was war da eigentlich los?![]()

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