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Thema: kaiyne RPG Maker Beratung - kreiieren eines Spiels

  1. #1

    kaiyne RPG Maker Beratung - kreiieren eines Spiels

    Hi ho,

    also, ich hoffe mal das der Thread hier in diesem Bereich gehört, denn meine Fragen beziehen sich ja alle in erster Linie nicht auf Spiele sondern auf die einzelnen Maker selbst und die Technik dahinter. Falls der Bereich dennoch der falsche sein sollte, bitte ich um Entschuldigung :-)


    also hatte schon als ich vor ein paar Jahren das allererste Mal die ersten RPG Maker Spiele spielte, den Wunsch, mich mal mit dem Programm genauer auseinander zu setzen und vielleicht irgendwann ein eigenes Spiel zu kreieren.

    Damals habe ich es nicht gemacht. Wieso weshalb warum, das ist der Grund des Thread, weswegen ich mir hier zu den unterschiedlichen Programmen beraten lassen möchte.

    Ich wollte mal erfragen ob es eine der RPG Maker Versionen auch als Freeware oder zumindest als Testversion gibt.

    Mein Problem welches mir Sorge bereitet ist einfach folgendes: Die Programme sind, je nachdem welche Version man sich kauft, schon ziemlich teuer. Und ich habe mich schon damals gefragt o ich mit so einem Programm überhaupt klar kommen würde.

    Ich habe ein paar YouTube Tutorials zu unterschiedlichen RPG Maker Versionen gesehen und das Programmieren eines Spiels scheint deutlich komplexer zu sein als man denkt, auch wenn es in den Videos von den Machern relativ einfach dargestellt wird.

    Also, ich bin jemand der häufig länger braucht um Dinge zu verstehen und nachvollziehen zu können. Man kann auch gut und gerne sagen das ich häufiger ne lange Leitung habe ^^.

    Falls ich mir einen der angebotenen RPG Maker tatsächlich kaufen würde müsste das Programm für mich quasi selbsterklärend sein. Am besten wäre es eigentlich wenn der Maker mich (sinnbildlich gesehen) bei der Hand nimmt und mir wie in einer Art Tutorial alles erklärt.

    Also sprich: Wenn du dies oder das erreichen willst klicke zuerst hier und dann da.

    Ich habe echt keine Lust mir so ein Programm zu downloaden, nur um dann feststellen zu müssen, dass ich alle halbe Stunde zu YouTube schauen zu müssen wie ich das oder jenes programmiere.

    Daher wollte ich mal fragen wie schwer oder wie einfach es ist tatsächlich ist, ein Spiel zu programmieren (bitte eine ehrlich realistische Antwort).

    Wenn es doch schwerer sein sollte als erwartet wäre halt die Frage welcher Maker am Einsteigerfreundlichsten ist. Also wo wird mir am meisten geholfen ? Mit welchem Programm kann ich viele Dinge selbstständig machen ohne ständig irgendwelche Leute Anfragen zu müssen wie dies oder das funktioniert.

    Also bitte schreibt mir doch mal was ihr so denkt. Sind die Maker wirklich für jedermann geeignet und welche Fähigkeiten bzw. Grundkenntnisse sollte ich mitbringen.

    Vielen Dank für eure Beratung :-)

  2. #2
    Hallo kaiyne,

    genau dafür sollten die Maker eigentlich gedacht sein - wenn du ein (RPG) Spiel erstellen willst kannst du dies tun - unabhängig von deinen (Programmier-) Fähigkeiten. Die Maker bieten allesamt die Möglichkeit, ohne "Programmierung" ein Spiel zu erstellen.

    Natürlich ist nicht alles trivial und ohne Wissen/Recherche umsetzbar. Es ist z.B. super einfach NPCs zu erstellen und Dialoge ausgeben zu lassen. Willst du aber ein komplettes Kampfsystem selbst erstellen, ist dies natürlich komplexer. Die meisten Dinge (Menü, Kampfsystem, etc.) sind aber bereits im Maker enthalten.

    Hier kannst du alle Maker als kostenlose Version (kann wenn ich mich richtig erinnere ca. 1 Monat verwendet werden) runterladen: http://www.rpgmakerweb.com/download/...l-rpg-maker-mv

    Es empfiehlt sich auf jeden Fall ein Maker ab XP (XP, VX ACE oder MV). Diese erlaube auch eine direkte Programmierung, was für dich interessant sein könnte, weil es im Netz hunderte Scripts gibt, die du per Anleitung einfach einfügen kannst. Für den ACE/MV wirst du vermutlich die meisten Scripte/Ressourcen im Netz finden, wobei ich den XP intuitiver empfinde, was z.B. das Erstellen der Maps angeht (ist aber sehr subjektiv und liegt wahrscheinlich daran, dass ich mit RPG Maker 2000 und XP die ersten Jahre gearbeitet habe und das Mapping gewöhnt bin).

    Du kannst die Maker auch in Steam einfach auf die Wunschliste setzen, denn in der Regel werden die Maker von Zeit zu Zeit mit richtig fetten Rabatten angeboten. Da kannst du - zumindest den XP oder VX ACE - meist für ein paar Euro erwerben.

  3. #3
    Hi Lenkey,

    zunächst mal danke das du versuchst mich bei meinem Problem zu beraten.

    ich denke aber das du mich ein wenig missverstanden hast. Ich kann nicht programmieren und habe dies auch nicht vor. Bei meiner Frage ging es mir darum, wie leicht der Umgang mit dem RPG Maker zu erlernen ist. In den Tutorial Videos den ich auf Youtube gesehen habe, haben die einfachste Dinge erklärt, wie z.B. Mapping, Türen erstellen oder Truhen mit Inhalt erstellen. Und das sind noch die Basics die jeder hin bekommen sollte

    Aber schon in den ersten Videos habe ich gesehen das man sich die viele Menüs klicken muss und vieles bedacht werden muss um simple Dinge.

    Ein Bespiel:
    Als der Typ die Tür gesetzt hat, musste er dem Programm erst mal erklären wie die zu funktionieren hat, also sprich in welche Richtung die aufgeht und das sich dahinter ein neuer Raum bzw. eine neue Map befindet.

    Sollte das Programm nicht selbst erkennen: "Aha, du setzt eine Tür. Du willst also das dort jemand hindurch gehen kann" ? Für mich sind sowas selbstverständlichkeiten. Stattdessen musste der Typ dem Programm genau sagen wie die Tür funktionieren soll.

    Wenn das mit dem Maker am laufenden Band so geht, wäre das für mich ein Punkt nochmals zu hinterfragen ob ich es wirklich waagen soll das Programm aus zu testen und etwas eigenes zu erschaffen.


    Womit ich nochmals auf meine Hauptfragen zurück kommen möchte:

    Wird mich der Maker beim erschaffen eines Spiels unterstützen. Zum Bespiel durch eine Einführung in das Programm oder durch Automatismen. In weit ist das Programm in der Lage selbstständig mit zu denken ?

    Woraus automatisch die nächste Frage resultiert: Welcher Maker ist für einen Einsteiger am besten geeignet ? Oder sind alle Maker gleichermaßen kompliziert (bzw. einfach ?) ?

    Wie oben schon geschrieben, bin ich jemand häufig länger braucht um Dinge verstehen bzw. nachvollziehen zu können. Es würde mir sehr den Spass an der Sache nehmen wenn ich ständig irgendwen Fragen muss oder Youtube Tutorials anschauen muss um zu verstehen wie dies oder das funktioniert.

    Geändert von kaiyne (04.06.2018 um 12:18 Uhr)

  4. #4
    Hallo Kaiyne,

    deshalb habe ich auch geschrieben, dass die neueren Maker für dich interessant sein dürften, weil diese das Einfügen von Scripts erlauben. D.h. du musst dort nichts programmieren, sondern kannst die Scripte von anderen Leuten einfügen.

    Wie gesagt ist meiner Meinung nach der XP vom Mapping her "intuitiver", wenn man diesbezüglich aber aufgeschlossen ist, sollte man zum MV greifen - es sei denn, man möchte kein Geld ausgeben, dann ist der VX ACE bei Zeiten für richtig viel Rabatt zu haben.
    Du kannst dir die Maker aber jeweils kostenlos (1 Monat) herunterladen und einfach mal testen.

    Events musst du zusammenklicken. Meiner Meinung nach ist dies sehr einfach. Und hast du einmal ein Event erstellt (z.B. eine Truhe), kannst du dieses kopieren und einfügen.
    Aber ja, wenn du diese zum ersten Mal erstellst musst du dort selbst eintragen:
    - Ändere Grafik (Truhe geht auf)
    - Füge Gegenstand XYZ dem Inventar hinzu
    - Gebe eine Textnachricht aus
    - sorge dafür, dass die Truhe nicht noch einmal geöffnet werden kann

    Teilweise gibt es ein paar Beispiel-Events/Template (bei den neureren Makern?) - ansonsten ist es aber wie gesagt relativ einfach und per Copy&Paste auch leicht umstellbar.
    Einmal eine Tür erstellt, kopierst du diese immer und änderst nur das Ziel der "Teleportation" um.


    Abschließend kann ich aber sagen, rein aus dem Bauch heraus, dass der Maker für dich nichts ist. Wenn dir Türen schon kompliziert erscheinen und du keine Lust hast, Zeit in Anleitungen/Reserche/Ausprobieren zu investieren, wirst du vermutlich nach kurzer Zeit keine Lust mehr haben.

    Lad dir den MV runter, wenn du damit nicht klarkommst, was das Mapping angeht, kannst du noch den XP versuchen. Innerhalb der Trial solltest du ja feststellen, ob es etwas für dich ist oder nicht.

  5. #5
    Das mit der Tür bzw. der Truhe sollte nur als Bespiel dafür dienen zu versinnbildlichen welchen Eindruck das Programm auf mich gemacht hat. Der Typ in dem Video hat halt 6 mal hin und her geklickt bis die Tür die fertig war. Müsste wenn ich das Programm geöffnet habe selbst mal schauen ob und wie schnell ich das alles kapiere. Generell wäre schon für einen Versuch offen. Sonst würde ich mich ja nicht diesbezüglch beraten lassen :-)

  6. #6
    Wenn du überhaupt keine Ahnung vom Programieren hast, fürchte ich, wird der Maker nichts für dich sein. Denn während dir der Maker eine Menge "Tipparbeit" abnimmt, sind die Prinzipien immer noch dieselben.

    Um bei deinem Türbeispiel zu bleiben: Du kannst nicht hingehen, irgendwo eine Tür platzieren, und das Spiel kapiert dann, dass das eine Tür ist.
    Du musst erst festlegen, dass die Tür ein "Event" ist. Dann sagst du diesem Event, dass es seinen Job tun soll, sobald der Charakter es berührt (oder "anspricht", je nachdem, was du willst). Dann sagst du, dass diese Aufgabe darin besteht, den Charakter in einen anderen Raum zu bringen. Dann musst du festlegen, welcher Raum (und welche Position im Raum) das sein soll. Und glaub bloß nicht, dass an der Zielposition dann automatisch die andere Seite der Tür ist. Da ist erstmal gar nichts, und wenn es einen Rückweg geben soll, musst du den genauso erstellen wie die ursprüngliche Tür.

    Der Maker nimmt dir die Grundarbeit ab. Er liefert die grundsätzlichen Mechaniken eines (japanischen) RPGs. Aber dabei, aus diesen Grundmechaniken ein Spiel zu erstellen, bist du auf dich selbst gestellt.

  7. #7
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Wenn du überhaupt keine Ahnung vom Programieren hast, fürchte ich, wird der Maker nichts für dich sein. Denn während dir der Maker eine Menge "Tipparbeit" abnimmt, sind die Prinzipien immer noch dieselben.
    Zumindest in dem Punkt würde ich widersprechen - klar sind die groben Vorgänge sehr ähnlich, allerdings ist der Maker daher auch ein schöner Einstieg, gerade wenn man bei 0 anfängt. Wenn man dagegen keinerlei Intention hat zu programmieren, ja, dann wird's hakelig.

    Ich weiß nicht, wie es beim MV ist, aber der VX Ace hatte genau für sowas ja auch Express-Events für Türen, Truhen, etc., wo einem die komplette Script-Arbeit abgenommen wurde. Wohlgemerkt aber nur für diese paar Events, die eh zu 90% immer gleich aufgebaut sind, alles andere muss man sich nach wie vor selbst zusammenklicken.

    Zitat Zitat von kaiyne Beitrag anzeigen
    Wie oben schon geschrieben, bin ich jemand häufig länger braucht um Dinge verstehen bzw. nachvollziehen zu können. Es würde mir sehr den Spass an der Sache nehmen wenn ich ständig irgendwen Fragen muss oder Youtube Tutorials anschauen muss um zu verstehen wie dies oder das funktioniert.
    Das ist leider etwas, worauf du dich so oder so einstellen musst - du fängst an, dir etwas grundlegend neues anzueignen, das ist immer mit einer gewissen Lernkurve verbunden. Die ist beim RPG Maker wesentlich niedriger als wenn du etwa mit dem Game Maker anfängst, aber sie ist da.
    Ich würde dir auch dazu raten, dir mal eine Trial anzuschauen und dich damit zu beschäftigen, nur so merkst du, ob das für dich im Rahmen bleibt.

    Geändert von BDraw (04.06.2018 um 23:13 Uhr)

  8. #8
    Ich schlage einfach mal vor- lade dir eine Testversion und bastel selber etwas. Nimm dir ein Youtube-Video, das du bereits geschaut hast, und bau es nach. Du machst dir da einen Kopf um nichts. Der Einstieg ist kinderleicht. Auch ohne Video.

    Geändert von Nagasaki (05.06.2018 um 14:54 Uhr)

  9. #9
    Also wenn ich mal ein Spiel mit dem Maker erstellen sollte, dann würde ich es schon Grafisch gern im Nintendo bzw. PSX Look halten wollen. Die meisten Spiele die ich bisher gesehen habe die mit neueren Makern erstellt worden sind, errinnern mich optisch aber gar nicht mehr bzw. kaum noch an diese Zeit.

    Wenn ich es aber bisher richtig verstanden habe, ist es allein von den gedownloadeten Grafiken abhängig, wie mein Spiel später aussehen wird. Ist das so korrekt ?

    Der RPG Maker 2003 ist der günstigste den man kaufen kann. Ist das auch der komplexeste und für ein Einsteiger weniger geeigenet ?

  10. #10
    Du kannst prinzipiell mit jedem Maker eine solche Grafik hin kriegen, sofern du entsprechende Ressourcen dazu findest / selbst erstellst / erstellen lässt (daher gibt es ja auch Teams aus Programmierer, Mapper, Pixler usw.).
    Allerdings ist es schon praktisch, wenn du auf eine große Auswahl an bereits erstellten Grafiken im passenden Stil zurückgreifen kannst.

    Ohne wirklich mit den neuen Makern (Ace und später) gearbeitet zu haben, würde ich sagen, dass das Grundprinzip überall gleich ist. Der 2003er erscheint mir persönlich aber etwas unübersichtlicher zu sein. Das ist sicherlich auch dem Alter geschuldet.

    Ich schließe mich Nagasaki da einfach ein: Probiere einfach mal die einmonatige Testversion aus. Ich würde einfach den Maker nehmen, zu dem du ein gutes Tutorial gefunden hast; das erspart dir manchmal das Suchen nach dem Button, den du gerade brauchst.
    Wenn du ein grundlegendes Tutorial in einem Maker gemacht hast, lässt sich das normalerweise auch ohne größere Probleme in anderen Makern übertragen. Nur bei ganz "fancy" Dingen ist eine Rückwärtskompatibilität nicht unbedingt da.

  11. #11
    Hallo,

    also danke erstmal soweit für die Beratung. Ich werde mir bis Ende diesen oder Anfang nächsten Monats mal einen der Maker zu legen. Werde mich aber daran orientieren, von welchem es die besten und meisten Videos gibt. Ich werde wahrscheinlich nicht den teuersten nehmen sodass es womöglich tatsächlich auf den RPG Maker XP hinaus läuft mal schauen. Das wird sich noch zeigen.

    ich denke aber mal das ich trotz aller Hilfestellung die mit Youtube möglich ist hier nochmal in Erscheinung treten werde um Fragen zu stellen (wahrscheinlich ehr mehr als weniger ^^) und Rat zu suchen. Mal schauen wie die Sache läuft.

    Danke auf jeden Fall erst mal für die Auskünfte und die Beratung.

  12. #12
    Ich kann nur nochmals empfehlen, dir den Maker deiner Wahl dann zum Steam Summer Sale zu kaufen (meist wird der Maker dann sowohl bei Steam, als auch direkt auf der Degica-Seite um, abhängig vom Maker, 25~90% reduziert angeboten).

    Der Summer Sale sollte auch so Richtung Juni/Juli starten. Von daher wäre es praktisch bereits vorher einmal die Trial ausprobiert zu haben. Den XP gab es schon für unter 5€ und den VX Ace hatte ich mir damals (weil ich eine 2. Lizenz wollte) für unter 10€ bekommen.

  13. #13
    ok danke für den Hinweis. Ich habe ja Steam. Ich werde einfach mal hin und wieder schauen was er dort kostet.

  14. #14
    Schau dir mal dieses Video an, wenn du Englisch kannst:
    https://www.youtube.com/watch?v=uYN8wuV6FEI

    Ansonsten kann ich zum RPG-Maker 2000/2003 sagen, dass dies der RPG-Maker ist zu dem du am meisten informationen finden wirst, was wohl am alter liegt, andererseits habe ich den XP mal ein bischen ausprobiert und die meisten Dinge vom 2k3 sind übertragbar auf den XP.
    Für den RPG Maker würde ich dir Tutorials von True MG, Irresulute Warrior und ein paar die hier im Forum zu finden sind empfehlen. Manche davon gehen nämlich tiefer als eine Türe aufmachen.
    Auserdem gibt es hier einen Thread indem alle Eigenheiten des RPG-Makers (2000/2003) stehen, wenn man mal was komplizierteres machen will.

    Was ich aber von vorneherein sagen kann ist, dass du dich mit dem Maker außernandersetzen musst, wenn du 1. ein eigenes Menü, 2. eigene Minispiele und 3. ein Eigenes Kampfsystem bauen willst. Fange langsam an und steigere dich herrein. Schau dir wenn du das Standart Kampfsystem der jeweiligen Maker benutzen willst, was es kann und was man nicht kann.

  15. #15
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Wenn du überhaupt keine Ahnung vom Programieren hast, fürchte ich, wird der Maker nichts für dich sein.
    Wenn nicht der Maker für den Einstieg geeignet wäre, was denn sonst? o_o

    RPG Maker 2003 kann ich sehr empfehlen. Er wurde seit der Lokalisation im Westen mit praktischen neuen Funktionen ausgestattet, die selbst der neuste Maker nicht von Haus aus besitzt, wie die Spritesheet-Funktion von Bildern.
    Außerdem laufen damit die Spiele auf 60fps, anstatt auf 30 wie beim XP. Die Auflösung ist beim 2003 nur halb so hoch wie beim XP, was sich aber für den gewünschten Super Nintendo und PSX Look anbietet.
    XP hat wiederum keine Größenbegrenzungen für Mapgrafiken und die Spielfiguren, und er unterstützt mehr als nur 256 Farben pro Bilddatei.
    Ich arbeite bald seit zehn Jahren mit dem 2003, und sehe immer noch keinen gravierenden Grund, auf einen neueren RPG Maker umzusteigen, außer dass man mit ihm an einen Bildschirmformat von 4:3 gebunden ist.

    Zum Einstieg sollte es keine großen Unterschiede geben. Ich selbst habe mit der Trial-Version vom XP angefangen und konnte mich danach sehr leicht in den 2003 einarbeiten.

  16. #16
    Also ich würde für den Einstieg den MV empfehlen. 2003 ist ja schon eine Weile vorbei und das merkt man dem Maker auch an. Wir tauschen unseren Flatscreen HD Smart TV ja auch nicht gegen einen 10 Zoll Röhrenfernseher mit Bildflackern ein. Damit würde ich nicht mehr arbeiten wollen. Der MV liefert auch viele Tutorials und damit auch viel Material zum Spiele machen mit und ist damit sehr zu empfehlen. Auch die unterschiedlichen Farben der Befehle beim Eventen stärken die Übersicht, sodaß man sich nicht mehr so leicht vertut und Fehler vermieden werden können.

    Dein Ken der Kot

    Geändert von Ken der Kot (08.06.2018 um 22:50 Uhr)

  17. #17
    Zitat Zitat von Ken der Kot Beitrag anzeigen
    2003 ist ja schon eine Weile vorbei und das merkt man dem Maker auch an. Wir tauschen unseren Flatscreen HD Smart TV ja auch nicht gegen einen 10 Zoll Röhrenfernseher mit Bildflackern ein.
    Wenn du damit andeuten willst, dass der MV grösser und kantiger ist, dann passt der Vergleich.
    Und ausserdem:
    Zitat Zitat von kaiyne Beitrag anzeigen
    Also wenn ich mal ein Spiel mit dem Maker erstellen sollte, dann würde ich es schon Grafisch gern im Nintendo bzw. PSX Look halten wollen. Die meisten Spiele die ich bisher gesehen habe die mit neueren Makern erstellt worden sind, errinnern mich optisch aber gar nicht mehr bzw. kaum noch an diese Zeit.
    Für diese Bedingungen bieten sich die älteren Maker mehr an.

  18. #18
    Zitat Zitat von G-Brothers Beitrag anzeigen
    Außerdem laufen damit die Spiele auf 60fps, anstatt auf 30 wie beim XP.
    Der XP läuft mit 40 Frames. Weiterhin lässt sich die Framerate mit wenig Aufwand erhöhen und zusätzlich gibt es die Möglichkeit den XP auch direkt auf der Engine vom ACE (RGSS 3 bzw. Ruby 1.9) laufen zu lassen, inklusive der damit einhergehenden neuen Features und den 60 Frames.
    Zitat Zitat von G-Brothers Beitrag anzeigen
    Und ausserdem:

    Für diese Bedingungen bieten sich die älteren Maker mehr an.
    Das ist Quatsch und ein weit verbreiteter Irrglaube. Mit jedem Maker ist ein "Retro" Look möglich. Der Thread Ersteller hat deswegen den Eindruck bei den Spielen, welche mit den neueren Makern gemacht wurden, weil dort höher aufgelöste Grafiken, also das Standard RTP, oft zum Einsatz kommen. Es hindert ihn niemand z.B. refmap auch im XP, VX oder MV zu nutzen.

    Ich würde heute keinem mehr etwas unter XP empfehlen, allein schon wegen der überholten Oberfläche und den fehlenden Möglichkeiten, welche die neuen Maker (dank Scripting) bieten. Ich persönlich empfehle den XP oder VX ACE, je nachdem welches Mapping und welche Art der Handhabung für Grafiken (Character, Tilesets) bevorzugt wird.

    greetz

    Geändert von schmoggi (15.06.2018 um 14:42 Uhr)

  19. #19
    Wenn ihr Leutchen die neueren Maker für retro low-res Pixelart-Look benutzt, macht's bitte richtig.
    Es wird allgemein recht wenig kritisiert, aber hochskalierte Grafiken, welche sich weich zwischen dem simulierten Pixelraster bewegen und scrollen, verbunden mit hochaufgelösten Schriftarten sind bäh.
    Ersteres ist selbst bei Shovel Knight (als retro Beispiel, ist natürlich kein Maker-Spiel) ein Problem. Ich liebe Shovel Knight, aber der Punkt ist trotzdem doof.

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