Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: G&C - Challenge BEENDET

  1. #1

    G&C - Challenge BEENDET

    Zugegeben, The Rocky Horror-Challenge 2018 war letztes Jahr ein Fiasko und wurde von mir stiefmütterlich behandelt.
    Sobald es um Filme & Serie geht bin ich zudem zu sprunghaft und unter den Kandidaten tummelte sich für den Start einer Challenge reichlich Müll.
    ObsCure, Neverending Nightmares sowie A Nightmare on Elm Street sind mittelschwere Katastrophen gewesen und hätte mehr auf Qualität bei der Auswahl achten müssen, anstatt alles aufzulisten, was die Bibliothek ausspuckt.

    Für alle die sich den ursprünglichen Beitrag geben möchten:


    Dafür waren Oxenfree & A Quiet Place große klasse.
    The Count Lucanor war wie ein bizarres Märchen und die Grundidee der Challenge sagt mir noch immer zu, weswegen ich das Thema wiederbeleben möchte.
    Diesmal nur lockerer, ohne Laufzeit und mit Monats/Jahres-Ziele.
    Grundthema bei den Games bleibt erhalten, da dieses Jahr viele Hoffnungsträger im Horror-Genre erscheinen und die Filme/Serien weichen den Comics.

    Vielleicht wird sich jemand fragen, warum ausgerechnet Comics?
    Denn dass ich richtig dabei war, ist bereits ca. 10 Jahre her und in den letzten Jahren habe ich bloß die ersten drei The Walking Dead Comics gelesen.
    Doch wenn von Mangas bis Cartoons hier alles vertreten ist, vielleicht hat oder findet jemand dann gefallen an einigen ausgewählten Comics, die ich hier verewigen möchte?
    Außerdem ist seit Ende Februar - die mir bis dahin unbekannte Comic-Plattform - izneo in Deutschland vertreten und kriege nicht genug vom stöbern durch die zahlreichen Kategorien.
    Comicverfilmungen nehmen zusätzlich einen hohen Stellenwert bei mir ein und starte mit einer kleinen Auswahl, da 2 von 4 Reihen bereits relativ umfangreich sind.

    Über Anregungen, Empfehlungen oder welche die sich anschließen möchten, sollen ruhig kräftig in die Tasten hauen.


    Comics

    Titel Start Finish Erwartung Wertung
    10.03.2019 27.03.2019
    15.03.2019 16.03.2019
    27.03.2019 10.04.2019
    Wertungsschlüssel

    • = WHAT THE FUCK?!
    • = OMG!
    • = Really Nice
    • = Nice
    • = Okaaay
    • = Echt jetzt?

    Geändert von Ὀρφεύς (31.05.2019 um 19:44 Uhr)

  2. #2
    Also Neverending Nightmares fand ich ja furchtbar langweilig. Und Silent Hill: Revelation kommt leider in keinster Weise an den Vorgänger heran. Dürfte ansonsten aber gut passen von den Erwartungen her, jedenfalls bei allem was ich auch selbst kenne, was zumindest auf die meisten Spiele zutrifft.

  3. #3
    Bis auf die Mysteryspiele und die Alone in the Dark Spiele habe ich den Rest zumindest gespielt bzw. angespielt. Little Nightmares kann man sich zwischendurch gut geben, da müsste ich mal den letzten DLC nachholen. Layers of Fear ist gut und Observer hab ich sogar vor ein paar Tagen für einige Stunden gespielt aber dann abgebrochen. Grafisch und atmosphärisch ist 1A, keine Frage, aber ich kann wenig mit dem Detektiv-Setting anfangen. War nicht so meins, freue mich trotzdem auf deinen Bericht.

  4. #4
    Mich wundert, dass du nicht viel von Obscure erwartest - das ist megagut, vor allem, wenn man es zu zweit spielt.

  5. #5
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Mich wundert, dass du nicht viel von Obscure erwartest - das ist megagut, vor allem, wenn man es zu zweit spielt.
    Es ist unfassbar cheesy und richtigen Horror sucht man hier auch vergeblich, aber es ist eines der besten Coop Survivalspiele.

  6. #6
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Mich wundert, dass du nicht viel von Obscure erwartest - das ist megagut, vor allem, wenn man es zu zweit spielt.
    Obscure galt damals als billiges Resident Evil.
    Nein, so schlimm ist deren Ruf nicht, aber bin vorsichtig.

    Was die Challenge angeht, zwei Spiele durch, aus A Nightmare on Elm Street wurde die A Nightmare on Elm Street Collection Edition und Unforeseen Incidents wurde gegen 2Dark ausgetauscht.
    Denn Unforeseen Incidents ist zwar ein schönes Spiel, passt aber überhaupt nicht in die Challenge.
    Der "Mystery-Anteil" ist sehr gering bis kaum vorhanden und nein, einfach nur nein.

    Little Nightmares - Complete Edition

    Little Nightmares schlummerte jetzt fast ein Jahr in meiner GOG-Bibliothek und da ich aktuell richtig Bock auf kurze Games habe, gab ich mir einen Ruck und leitete Six in die Freiheit.
    Six ist übrigens das Mädchen (oder Junge), die versucht aus einen düsteren Ort - genannt der Schlund - zu entkommen.
    Dabei wird die Geschichte alleine von Bildern getragen und muss man sich vieles zusammenreimen, denn Text gibt es keinen.

    Die kleine Six ist zudem nicht nur klein im herkömmlichen Sinne, sondern nahezu winzig im Vergleich zu den meisten anderen und oft feindlich gesinnte monströs wirkende Menschen.
    Diese Menschen verfolgen ein pro Kapitel und sind optisch äußerst gut gelungen.
    Ach ja, Waffen gibt es auch keine und so kann man nur springen, Gegenstände bewegen und ein Feuerzeug nutzen.
    Das wars, kein Inventar, keine Begleiter und Six muss sich deswegen oft verstecken oder wegrennen und warten viele kleine Rätsel auf euch.


    Attack on Titan

    Der Schlund besteht aus vier Kapitel die ein insgesamt 4-5 Stunden beschäftigen sollten und lässt sich die ganze Stimmung am besten als schaurig beschreiben.
    Kam mir vor wie in einem Alptraum von Tim Burton und kommen ein paar üble Szenen vor, mit denen ich so nicht gerechnet habe.
    Der Sound ist beklemmend, die Grafik passt wie die Faust auf's Auge und weil mir Little Nightmares nach vier Stunden so gut gefallen hat, folgte direkt danach die Erweiterung Secret of the Maw, die drei weitere Kapitel bereithält und neben der Haupthandlung spielt.
    Dabei schlüpft ihr in die Rolle vom Runaway Kid und bleibt das Spielprinzip gleich, wobei ich die Erweiterung ne Ecke anspruchsvoller empfand.


    Die Küche bekommt ihr NIE sauber!

    Ganz frei von Kritik ist Little Nightmares trotzdem nicht.
    Die Steuerung hat mich in den Wahnsinn getrieben, die Speicherpunkte sich purer Hohn, weil manchmal der Fortschritt beim zurücklaufen gar nicht übernommen wird (Stichwort: Sicherung) Six & Kid bleiben gerne irgendwo hängen und unsichtbare Wände (mitten im Raum) warten nur darauf die Nerven zu strapazieren.
    Wie kann man solche Punkte bei einem so simpel gestricktes Spiel vermasseln?

    Fazit

    Das war ein schaurig schönes Erlebnis.
    Gerne hätte ich mehr Hintergrundinformationen gewünscht, aber Little Nightmares macht vieles richtig und mit insgesamt 9 Stunden Spielzeit war ich außerdem positiv überrascht.
    Die Gegner gehören optisch mit zum besten, was ich die letzten Jahre gesehen habe und so stelle ich mir ein Spiel von Tim Burton vor.
    Meine Erwartungen wurden dafür ein klein wenig unterboten, da sich viele kleine Mängel eingeschlichen haben.



    Playtime: 9 Stunden
    Gesamtwertung:



    Neverending Nightmares

    Erwartung: =

    Weiß gar nicht wo ich anfangen soll? Vielleicht beim positiven?
    Ich mag diesen Schwarz-Weiß Stil und joa, mehr nicht.
    Neverending Nightmares macht ansonsten alles falsch was ein Videospiel falsch machen kann und zusammen mit Get Even mein größter Flop im bisherigen Jahr.


    Dieses Bild erklärt das gesamte Spiel = LANGWEILIG.

    Als Thomas wacht ihr auf und durchstreift euer Haus auf der Suche nach eurer Schwester und werdet dabei von blutigen Träume/Visionen heimgesucht.
    Man läuft die Gänge entlang und rennt und rennt und rennt und stirbt.
    Dann wacht ihr wieder auf und rennt erneut los.
    Mal folgt eine kurze Szene oder man findet sich in einer Irrenanstalt wieder und rennt schon wieder los.
    Manchmal folgt ein Gegner den man ausweichen muss und ganz selten darf man etwas Blut oder Leichen untersuchen.
    Natürlich darf man nicht schnell rennen, sonst bekommt Thomas einen Asthmaanfall, doch da man außer rennen nichts anderes kann und macht, ist das noch nerviger als ohnehin schon.
    Das geht dann 1-2 Stunden so weiter und das Spiel ist vorbei.
    Text gibt es eine Handvoll und wer richtig Freude an Neverending Nightmares hatte, darf sogar mehrere Endings erspielen.

    Fazit

    Welch Blödsinn ist mir da denn untergekommen?
    Selbst die kurze Spielzeit ist für dieses Spiel viel zu lang und sollte sich niemand geben, der nur einen Hauch Anspruch erwartet.
    Sogar die Geschichte entlockt nur ein müdes Gähnen und werde so schnell es geht von Neverending Nightmares wegrennen, ganz ohne Asthmaanfall.

    Playtime: 1:24 Stunde
    Gesamtwertung:


    Geändert von Ὀρφεύς (08.06.2018 um 20:40 Uhr)

  7. #7
    Eigentlich wollte ich dir viel Spaß mit Neverending Nightmares wünschen und damit, einfach nur die ganze Zeit über monoton von links nach rechts zu laufen, aber da du das Spiel schon durch hast spreche ich dir lieber mein Beileid aus.

  8. #8
    So, ich wage einen zweiten Anlauf.
    Hoffentlich diesmal mit mehr Erfolg:

    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Zugegeben, The Rocky Horror-Challenge 2018 war letztes Jahr ein Fiasko und wurde von mir stiefmütterlich behandelt.
    Sobald es um Filme & Serie geht bin ich zudem zu sprunghaft und unter den Kandidaten tummelte sich für den Start einer Challenge reichlich Müll.
    ObsCure, Neverending Nightmares sowie A Nightmare on Elm Street sind mittelschwere Katastrophen gewesen und hätte mehr auf Qualität bei der Auswahl achten müssen, anstatt alles aufzulisten, was die Bibliothek ausspuckt.

    Für alle die sich den ursprünglichen Beitrag geben möchten:


    Dafür waren Oxenfree & A Quiet Place große klasse.
    The Count Lucanor war wie ein bizarres Märchen und die Grundidee der Challenge sagt mir noch immer zu, weswegen ich das Thema wiederbeleben möchte.
    Diesmal nur lockerer, ohne Laufzeit und mit Monats/Jahres-Ziele.
    Grundthema bei den Games bleibt erhalten, da dieses Jahr viele Hoffnungsträger im Horror-Genre erscheinen und die Filme/Serien weichen den Comics.

    Vielleicht wird sich jemand fragen, warum ausgerechnet Comics?
    Denn dass ich richtig dabei war, ist bereits ca. 10 Jahre her und in den letzten Jahren habe ich bloß die ersten drei The Walking Dead Comics gelesen.
    Doch wenn von Mangas bis Cartoons hier alles vertreten ist, vielleicht hat oder findet jemand dann gefallen an einigen ausgewählten Comics, die ich hier verewigen möchte?
    Außerdem ist seit Ende Februar - die mir bis dahin unbekannte Comic-Plattform - izneo in Deutschland vertreten und kriege nicht genug vom stöbern durch die zahlreichen Kategorien.
    Comicverfilmungen nehmen zusätzlich einen hohen Stellenwert bei mir ein und starte mit einer kleinen Auswahl, da 2 von 4 Reihen bereits relativ umfangreich sind.

    Über Anregungen, Empfehlungen oder welche die sich anschließen möchten, sollen ruhig kräftig in die Tasten hauen.




    Geändert von Ὀρφεύς (15.03.2019 um 20:14 Uhr)

  9. #9
    Die ersten drei Comics sind geschafft und anbei ein kurzer Einblick:

    Old Man Logan: Bd. 1 (2. Serie): Berserker

    Band 1: Berserker der zweiten Serie von Old Man Logan ist für mich einer der interessantesten Comics von Marvel, denen ich unbedingt eine Chance geben wollte.
    Für 2.99 Euro habe ich voller Begeisterung angefangen und wurde leider ein wenig enttäuscht.
    Keine 45 Minuten und Band 1 war geschafft.
    Klar, ist ein Comic und dauert nicht ewig, aber einzelne Szenen haben ordentlich Platz geklaut, selbst wenn diese dank Andrea Sorrentino verdammt cool ausschauen und gefällt mir der Look sehr.
    Zu meinem bedauern habe ich aus versehen mit der zweiten Reihe angefangen und fragte mich, warum das Band so merkwürdig anfängt, sich Logan in der Gegenwart befindet und die Dystopie bloß in Rückblenden gezeigt wird?
    Der Fehler war schnell gefunden und war das beim Kauf nicht sofort ersichtlich.
    Somit fehlt mir einiges an Hintergrundmaterial, wie in der Old Man Logon-Reihe die Welt, 50 Jahre nach dem scheitern der Helden, ausschaut.
    Diese ist nämlich völlig vor die Hunde gegangen, Logan ist ein alter Mann geworden, der zurückgezogen mit seiner Familie lebt und sich sogar von kleinen Gangstern rumschubsen lässt.
    Die Hulk-Gang sorgt ebenfalls für Unruhen und Logan hat keinen Schimmer, wie er in der Gegenwart gelandet ist.
    Dort angekommen, begibt er sich auf einen persönlichen Rachefeldzug gegen diejenigen, die später die Welt und Logan selber in den Abgrund zerren.
    Doch hat sich vieles verändert und die Antwort darauf folgt wenig später.
    Trotz falscher Reihenfolge hatte ich meinen Spaß mit diesen einen Comic.
    Nach Jahren vielleicht nicht verwunderlich, nur wurden meine Erwartungen dennoch nicht erfüllt.
    Wie bereits erwähnt, klauen mir Szenen zuviel Platz, es bleibt nicht viel zum lesen und da ich mit Serie 2 angefangen habe, fehlt mir Hintergrundwissen.
    Eigentlich der klassische Fall von selber Schuld sein und ist die Idee mit der Zeitreise ganz cool, nur mir passiert alles zu schnell.
    Man hätte sich gerne etwas mehr Zeit lassen können bei den wenigen Dialogen, denn Potenzial ist reichlich vorhanden.
    Diesen einen Kritikpunkt müssen sich nämlich viele Marvel-Animationsfilme von mir gefallen lassen, da es immer so hektisch wirkt.
    Planet Hulk war die einzige Ausnahme und rast man sonst mit Anlauf aufs Ende zu, was DC um einiges besser hinkriegt.
    Trotzdem wartet mit Old Man Logan Serie 2 eine spannende Geschichte auf interessierte Leser, dessen Fortsetzung ich mir aber erst geben werde, wenn ich Serie 1 nachgeholt habe.

    Gesamtwertung:


    Birthright 1: Heimkehr

    Birthright macht auf den ersten Blick einen sehr einfachen Eindruck.
    Viel habe ich über die Reihe nicht gefunden, die Inhaltsangabe klingt nicht sonderlich spannend, doch habe mich voll in den Zeichnungen verliebt und einen Blick riskiert.
    Es dreht sich um die Rhodes-Familie, dessen jüngster Sohn Mikey in einem Wald verschwindet.
    Der einzige anwesende war sein Vater und es folgt ein Jahr, wo die restliche Familie dran zerbricht.
    Die Mutter macht ihrem Mann Vorwürfe, der älteste Sohn sucht weiter und prügelt sich in der Schule und der Vater wurde beschuldigt seinen Sohn etwas angetan zu haben, woran die Ehe mit seiner Frau schnelle endet und er all diesen Frust mit Alkohol versucht runterzuspülen.
    Ein Jahr vergeht und wird im selben Wald ein Mann aufgegabelt der behauptet Mikey zu sein, ausschaut wie Conan, mit Schwertern hantiert und sagt, er sei Jahrzehnte in einer anderen Welt gewesen, wo er als Held gegen das Böse gekämpft hat.
    Reif für die Klapse sollte man meinen, doch nimmt hier die Geschichte ihren Lauf.

    Also Birthright ist schon eine gelungene und relativ neue Reihe.
    Man nimmt eine Portion Mittelerde und Conan der Barbar und kreiert daraus etwas neues und modernes.
    Die Zeichnungen sind sehr klar, man bekommt viel Text mit auf dem Weg und schafft man mit wenigen Bildern einen glaubhaften Zeitsprung von einem Jahr, der mir nicht gehetzt vorkam.
    Im Gegenteil, saß über eine Stunde an Band 1, musste einige male über die vielen gelungenen Szenen schmunzeln und wollte wissen wie es weitergeht.
    Die Action kommt selbstverständlich nicht zu kurz und erfährt man durch Rückblenden, was Mikey alles in der anderen Welt erlebt hat.
    Genau diese Entscheidung ist es, was mir an Birthright so gut gefällt.
    Man konzentriert sich auf unsere Welt, anstatt den Leser eine weitere Fantasiewelt aufzutischen.
    Die Charaktere, besonders Mikeys Bruder, haben mir besonders gut gefallen und vom Gesamtpaket her, ist dieser Comic der Beste von den drei hier erwähnten.

    Gesamtwertung:


    Descender. Band 1: Sterne aus Blech

    Die neun Planeten des Vereinten Galaktischen Rats werden eines schönen Morgens plötzlich von kolossale Roboter angegriffen und verlieren Millionen ihr leben.
    Die Harvester genannten Roboter verschwinden daraufhin spurlos und keiner weiß warum man angegriffen wurde, woher sie stammen und wohin sie verschwunden sind.
    In den darauffolgenden Jahren werden im sogenannten Robocaust alle Roboter der Galaxie aus Angst vor einen erneuten Angriff und aus puren Hass gejagt und zerstört.

    10 Jahre später entdeckt man den Maschinencode der Harvester in den von Menschen erschaffenen Begleitandroiden der Tim-Serie.
    Zur selben Zeit erwacht der Androide Tim-21 in einer Bergbaukolonie, wo er als Begleiter für den Jungen Andy eingesetzt wurde.
    Innerhalb dieser Kolonie lebt jedoch keiner mehr und Kopfgeldjäger sind bereits unterwegs.
    Eine Verfolgungsjagd nimmt ihren Anfang, wo sich Roboter und Maschinen wiederwillig zusammenschließen.
    Alleine von der Handlung her, hat Descender bei mir einen Nerv getroffen, der mich ab der ersten Seite gefesselt hat und mich auf alle weiteren Bänder neugierig werden lässt.
    Wer sind die Harvester? Was hat es mit einer alten Zivilisation auf sich? Können Roboter fühlen oder träumen?
    Band 1: Sterne aus Blech legt ein gutes Tempo hin und begeistert mit einen sehr eigenen touch, dessen Zeichnungen an Aquarelle erinnern lässt.
    Zwar ist vieles von der Handlung irgendwo und irgendwann schon einmal da gewesen, wirkt dennoch nicht verschlissen.
    Was mir ein wenig unangenehm aufgefallen ist, sind Ähnlichkeiten zu Star Wars oder Mass Effect.
    Und das nicht bei der Story, sondern bei gewissen Lebensformen und Planeten.
    Die wirken mir noch zu austauschbar, was sich hoffentlich in den Fortsetzungen ändern wird.

    Descender könnte dieses Jahr jedoch schnell zum Geheimtipp werden.
    Bin da auf izneo nur zufällig drauf gestoßen und hatten die da selber nicht alle Bänder im Angebot.
    Also musste Amazon und Playstore her, wo man Band 1 bereits sehr günstig erwerben kann.

    Gesamtwertung:


    Und diese Challenge wird auch komplett beendet.
    Luft ist raus und der Aufwand zu groß.

    Geändert von Ὀρφεύς (31.05.2019 um 19:47 Uhr)

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