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  1. #421
    Dragon Quest 11 könnte wirklich was für ihn sein, der Grinding Faktor ist ganz formidabel und man hat einige Freiheiten die Gruppe nach eigenem Ermessen zu entwickeln. Es gibt viele Optimierungsmöglichkeiten mit besonderer Ausrüstung, die man auf unterschiedlichste Art findet und die man auch durch Schmieden verbessern kann. Grinding wird hier auf mehrere Ebenen belohnt, außer man wählt wie ich die Option Grinding möglichst zäh zu gestalten um eine größere Herausforderung zu haben.
    Die Grafik und Monsterdesigns werden Daen sicherlich auch gefallen.
    Was evtl problematisch sein könnte wäre die seichte Handlung mit Episodenstruktur und Charakteren die über lange Strecken blass bleiben. Allerdings beginnt das Spiel ab dem 2. Drittel richtig Fahrt aufzunehmen und gefiel mir dann auch ziemlich gut, Emotionen wird es hier ebenfalls geben man muss nur ordentlich Zeit in dieses Monster von einem Spiel stecken für den Payoff.
    Gamingblog: Ulterior_Audience (Aktuell: Lobotomy Corporation)

  2. #422
    Sooo ihr Lieben, ja, stimmt, die heißen Quellen waren bei Symphonia ja auch schon der running Gag, wie konnte ich das nur vergessen?
    Aber ja, die Szene war loretechnisch natürlich wichtig und irgendwie war die Badeszene wirklich ein augenzwinkernder und wunderschöner Abschied eines wunderschönen Spiels das mir MEGA gut gefallen hat.

    Schweren Herzens habe ich mich nun erstmal verabschiedet und mich einem neuen Spiel auf dem Crosstrainer zugewandt: Tales of Zestiria!

    Dragon Quest hatte ich nach einem Bericht der GameStar auch schon auf dem Schirm, aber da ich mir das Tales-Dreierlei schon gekauft hatte, bin ich nun im für mich letzten Teil der Serie auf Steam gelandet und fühle mich im Moment gut abgeholt. ^^


    So auf den ersten Blick mag ich den Stil total, ein klein wenig schwächter grafisch auf der Brust als Berseria, aber das ist ja auch nicht verwunderlich.
    Der Gag, das nur Sorey seinen besten Freund sehen kann ist ganz cool, der Cast macht bisher Laune, auch wenn ich nur bis Alisha gekommen bin.

    Das Kampfsystem ist natürlich stark an seinem Nachfolger orientiert - also logischerweise umgekehrt, chronologisch, denn man merkt, dass die Macher in Berseria alles genommen haben was gut war und es verbesserten. Entsprechend fühlt sich das KS hier in Zestiria schon einen Zacken schlechter an. Ebenso fehlen gefühlt einige Komfortfunktionen wie beispielsweise dass die gemeisterte Ausrüstung bekannt gegeben wird.

    Der Plot kommt bisher recht bieder daher, hat seinen ersten richtigen Höhepunkt aber ohne Frage in Ladieslake!
    Ich fand die Szenen, in denen man das erste Mal die personifizierte Bosheit an/bei den Menschen sieht, richtig gut gemacht, feine Gänsehaut, wie sich die Musik dabei leicht verändert.
    DieVerfolgungsjagd mit Fuchskopf ist auch nice, leider starb der Hund, deswegen habe ich wohl nun John Wick auf meiner Seite.

    Und wenn dann die Assassinengilde(?) sich um den Attentäter kümmert, das macht schon deutlich Lust auf mehr. Bin gespannt, was nun mit dem Schwert passiert.
    Der ganz große Wurf ist es noch nicht wenn man direkt von Berseria kommt, aber ich habe Spaß und bin gespannt, ich kann es kaum erwarten, weiterzuspielen!

    Das Intro ist natürlich - wie schon bei den anderen Teilen - einfach eine Wucht.
    Ich werde mit dem Animestil wärmer und wärmer.

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  3. #423
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Tales of Zestiria!
    OK, hatte ich eigentlich auch erwartet, dass Du damit noch weitermachst^^
    Bin übrigens auch gerade dran, mal schauen, ob mich das bis zum Ende halten kann. Xilia hatte ich ja mittendrin abgebrochen, weil es mir zu langweilig wurde^^

    Das Spiel finde ich aber momentan weniger nervig als ich erwartet hätte - Story ist halt irgendwie langweilig und ich sehe nicht, dass die in absehbarer Zeit Fahrt aufnimmt. Sorey kann man auch irgendwie in der Pfeiffe rauchen, dafür ist die Bromance mal was anderes. Alisha ist auch recht uninteressant, dafür hat Lailah echt ne überraschend fiese Ader, was ich so vom Design nicht eingeschätzt hätte.

    Zitat Zitat
    Das Kampfsystem ist natürlich stark an seinem Nachfolger orientiert - also logischerweise umgekehrt, chronologisch, denn man merkt, dass die Macher in Berseria alles genommen haben was gut war und es verbesserten. Entsprechend fühlt sich das KS hier in Zestiria schon einen Zacken schlechter an.
    Finde ehrlich gesagt die Amatization (?) ein wenig interessanter als Velvets Dämonenform, weil man da zwischen mehreren wechseln kann. Generell ist es ziemlich cool, dass man die Seraphe schnell und flüssig im Kampf durchtauschen kann - aber nur die. Das gibt ihnen nicht nur storytechnisch, sondern auch vom Gameplay eine besondere Rolle. Sie haben auch vermieden, dass Alisha und Mikleo zusammen im Kampf sind, so lange sie noch nichts von den Seraphen um Sorey weiß. Ich mag es total, wenn gerade J-RPGs auf sowas achten, weil die ja häufig Story und Gameplay strikt trennen.
    Dass man sich Kombos zusammenstellen kann haben sie aber in Berseria definitiv verbessert und das fehlt mir hier echt.

    Was mir am Gameplay sonst noch zusagt: man wird an mehreren Stellen vom Spiel nach kleineren Entscheidungen gefragt, die teilweise auch die vertonten Cutscenes abändern. In Dungeons hat man auch mehr Interaktivität, weil man ja diese Zauberfähigkeiten hat. Und einmal musste ich sogar schon ein Item manuell (!) auswählen, um weiterzukommen *g*
    Alles keine großen Dinge, aber da J-RPGs auf diesem Gebiet mehr und mehr abbauen, wollte ich das alles mal positiv hervorheben. Und ich verstehe nicht ganz, wieso Berseria die Systeme nicht noch ausgebaut hat.

    Beim Opening hast Du volle Zustimmung von mir: das rockt ziemlich.
    Geändert von Sylverthas (14.05.2019 um 11:58 Uhr)

  4. #424
    Jau, ich hatte nun auch meine ersten Armatisierungen und die rocken schon ziemlich und machen Laune.
    "I'm Sorey Shepard and this is my favorite store in Ladylake!"

    Von der Story her habe ich nun Uno gereinigt und bin eben zu Bartlow zum Abendessen eingeladen worden.
    Also der perfekte Moment, um einmal über die wirklich süße Geschichte zu referieren.

    Ich mag die Freundschaft zwischen den Mikleo und Sorey total.
    Es ist großartig, wie sie sich nach dem Kampf im Äquadukt gegenseitig kitzeln und triezen, wobei klar wird, dass ihre Beziehung durchaus ernster und tiefer ist, beispielsweise wenn Sorey Rücksicht auf die Träume Mikleos nimmt.

    Lailah kommt noch ein bisschen seltsam rüber. Sie ist manchmal superernst und dann plötzlich wieder irre kindlich, fast ein bisschen manipulativ, aber das macht sie zu einem tollen Char und passt zur Verkörperung von Feuer so perfekt wie die stille Gechilltheit von Mikleo zu Wasser.

    Alisha ist noch recht farblos, ich hättej a fast lieber Boobiemonster Maltran in meiner Party, aber man kann eben nicht alles haben.

    Der Erzählstil gefällt mir - zusammen mit der Musik - enorm.
    Es ist wie immer alles sehr kindlich und unglaublich lighthearted, ein klarer, aber sehr toller Schnitt zu den Grummeligen aus Berseria.
    Ein feel-good-Spiel im Moment, allen voran mit Szenen wie in Jener, in der Sorey Alisha die noch unsichtbaren Seraphim vorstellt und in der Luft herumwedelt, oder wenn er sich als Hirte vor Pater Brunei hinkniet und ihm dann der Fuß einschläft.

    Sorey ist linkisch, doch sympathisch, grundehrlich, aber nicht naiv.
    Großartig erzählt und für mich ein viel angenehmerer Einstieg als in die verbitterte Welt einer Velvet.

    Gameplaytechnisch für mich ebenfalls großartig: Ich kann Items geben um das Powerlevel meiner Domäne zu verbessern - für mich als Grinder genial! (und wie geil, dass nun die Boshaftigkeitspartikel in LL nicht mehr in der Luft schweben, daaayum!)
    Auch das AP-System macht Laune und erinnert an FF9.

    Das mit dem Fusionieren macht ebenfalls Sinn und Spaß, wobei ich das reine Itemleveln in Berseria besser fand.
    Allgemein wieder ein großartiges Spiel an dem ich im Moment noch viel Freude habe.

    Und nun mal sehen was Bartlow mir beim Abendessen zu bieten hat.
    Wobei, was wird es wohl schon sein...



    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  5. #425
    So schrecklich düster fand ich jetzt auch Berseria gar nicht. Eigentlich fand ich beide Spiele in etwa ähnlich (düster) von der Grundstimmung, wobei Zestiria tatsächlich erst einmal etwas unbeschwerter beginnt, obwohl sich die Welt am Abgrund bewegt.

    Sobald Du Ladylake verlassen hast und nach Marlind gekommen bist, kann auch Zestiria anders. Ich muss zugeben, ich mochte Zestiria sehr gerne. Ich kann immer noch nicht verstehen, wieso viele es als schlechtestes Tales-Spiel beurteilen. Es besitzt eine Spieltiefe und tolle Charaktere und auch eine überzeugende Stimmung. Abzüge in der B-Note würde ich ihm vor allem wegen seinem äußerst redundanten Dungeon-Design und seinen fast komplett leeren Städten geben. Aber das Spiel erzählt eine besondere Geschichte, hat sehr gute Dialoge, überzeugende Figuren und liefert einige unerwartete Wendungen. Ich mochte es wirklich. Ich mochte auch Sorey als Held. Eigentlich fand ich die Tales-Haupthelden meistens gut, egal ob Luke, Yuri, Velvet oder selbst Lloyd... Nur Kor Meteor, den finde ich sooooooooooooooo dämlich!

    Wie schon gesagt, Zestiria kann auch anders. Das wirst Du schon noch merken. Es vermittelt eine besondere Stimmung und man kann sich sehr schön auf die Spielwelt einlassen. Die Handlung wird sehr schön erzählt und auch wenn man sich durch einzelne Dungeons und Gebiete förmlich durch quälen muss, hat man immer etwas Entwicklung und ein etwas kompliziertes und undurchschaubares Kampfsystem mitlaufen. Es wird Dich bestimmt berühren und ich wünsche Dir eine weitere spannende Zeit in Hyland und Rolance. Bin gespannt auf Deine weiteren Berichte.

    p.s.: Grade erst gesehen:

    Zitat Zitat von Sylverthas
    Xilia hatte ich ja mittendrin abgebrochen, weil es mir zu langweilig wurde^^
    Ich fand Xillia ja auch unspektakulär. Aber ich fand's besser als Vesperia, das mich am meisten enttäuscht hatte, weil es einfach so belanglos war.

    Zitat Zitat
    Das Spiel finde ich aber momentan weniger nervig als ich erwartet hätte - Story ist halt irgendwie langweilig und ich sehe nicht, dass die in absehbarer Zeit Fahrt aufnimmt.
    Zestiria ist tatsächlich ein Spiel der leiseren Töne, was im Anbetracht der "Welt im Chaos" dort ein wenig konterkariert. Es hat aber eine schöne gefasste Grundstimmung und wird dich auch noch einige Male überraschen, da die Handlung wirklich nicht einfach nur generisch (so wie bei Vesperia) ist, sondern man sich schon auf etwas "komplexere" Zusammenhänge verständigt hat.
    Geändert von Cuzco (14.05.2019 um 18:53 Uhr)

  6. #426
    Danke Cuzco, ich freu mich schon.


    Wiiiichtige Frage: Wieviele Jahre, hattet ihr gesagt, spielt Zestiria nach Berweria?
    Ich habe grade zwei alte Bekannte getroffen.

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  7. #427
    Ach, waren nur so 1000 Jahre. Wobei es sich Berseria ja am Ende einfach gemacht hat, wieso sich die Welt so rapide in der kurzen Zeitspanne verändern kann *g*
    Aber hey, immerhin gibts ne Erklärung - bei manchen Fortsetzungen ist die Welt einfach so aus Spaß anders.

    Schätze Du bist dann in Marlind angekommen? Die kleine Entscheidung bei der Brücke fand ich ja ganz nett - wie gesagt, mag solche Rollenspielaspekte, die in J-RPGs häufig viel zu kurz kommen.

    Zitat Zitat von Cuzco
    und auch wenn man sich durch einzelne Dungeons und Gebiete förmlich durch quälen muss
    Hmmm... also derzeit finde ich die Dungeons zumindest nicht schlimmer als die in Berseria. Die waren ja auch stinklangweilig, hatten (noch) weniger Interaktion, dafür exzessiv viele Mobs. Puh. Die Gegnerdichte in Zestiria kommt mir momentan viel angenehmer vor. Ich verfluche mich zumindest nicht selber, wenn ich meinen Regeln getreu spiele: wenn ein Abschnitt zum ersten Mal betreten wird, muss jeder Gegner dran glauben *g*

  8. #428
    Du bist ja noch ganz am Anfang. Wart mal ab bis du weiter im Spiel fortgeschritten ist, dann kommen auch wieder die größeren Räume die mit Gegner zugestopft sind. Was das angeht nehmen sich die beiden Spiele echt nichts.^^


    Zitat Zitat von Cuzco
    So schrecklich düster fand ich jetzt auch Berseria gar nicht.
    Ich auch nicht. Habe mich sogar öfter gefragt warum genau ich jetzt eigentlich der "Böse" sein soll. Selbst die Sache mit Meirchio, die Daen so schlimm fand, stellte für mich lediglich eine etwas ruppigere Evakuierung auf Velvet-Art dar, um die Bewohner zu schützen und sie nicht in das vermeintlich anstehende Chaos zu verstricken.

    Zitat Zitat
    Ich muss zugeben, ich mochte Zestiria sehr gerne. Ich kann immer noch nicht verstehen, wieso viele es als schlechtestes Tales-Spiel beurteilen.
    Ich fand das Spiel jetzt nicht so schlecht wie manche es machen, aber wirklich begeistert hat es mich auch nicht. Letztendlich ist das aber alles Geschmackssache. Für mich hat z.B. Abyss einen katastrophalen Protagonisten- und Antagonisten-Cast und die Story dümpelt vor sich hin, von den vielen technischen Unzulänglichkeiten ganz zu schweigen. Für viele andere ist es aber der beste Teil aus der Tales-Reihe.

  9. #429
    Zitat Zitat von Daen
    Wiiiichtige Frage: Wieviele Jahre, hattet ihr gesagt, spielt Zestiria nach Berweria?
    Ich habe grade zwei alte Bekannte getroffen.
    Naja, es liegen so irgendwie ein paar Zeitalter zwischen den beiden Spielen. Da verschieben sich die Kontinente schon mal zwischendrin und soweit ich noch weiß dauert der Abstand mindestens 1000 Jahre. Was natürlich auch faszinierend ist und typisch für High-Fantasy-Settings: Einen technologischen Fortschritt gibt es nicht. Dafür ist die Welt von Einöde angenehm mittelalterlich ohne den Einfluss von Maschinen und Mecha...

    Zitat Zitat von Sylverthas
    Hmmm... also derzeit finde ich die Dungeons zumindest nicht schlimmer als die in Berseria. Die waren ja auch stinklangweilig, hatten (noch) weniger Interaktion, dafür exzessiv viele Mobs. Puh. Die Gegnerdichte in Zestiria kommt mir momentan viel angenehmer vor.
    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Du bist ja noch ganz am Anfang. Wart mal ab bis du weiter im Spiel fortgeschritten ist, dann kommen auch wieder die größeren Räume die mit Gegner zugestopft sind.
    Ja, ich kann mich sogar erinnern, dass es teilweise schlimmer als in Berseria war, weil die Dungeons noch verwinkelter sind und man in vielen kleinen Ecken oft an den Gegnern nicht vorbeikommt. Dadurch levelt man aber auch ausreichend.

    Die Dungeons in Berseria waren stellenweise aber sogar abwechslungsreicher und besser in die Story integriert, was bei Zestiria leider nur selten der Fall ist. Da heißt es schon mal: "Ach ja, hinter mir ist so nen Tempel mit einer Aufgabe für den Hirten. Geht da einfach mal rein und besiegt den Boss oder so..." Also quasi JRPG-Standard...

    Zitat Zitat
    Ich fand das Spiel jetzt nicht so schlecht wie manche es machen, aber wirklich begeistert hat es mich auch nicht. Letztendlich ist das aber alles Geschmackssache. Für mich hat z.B. Abyss einen katastrophalen Protagonisten- und Antagonisten-Cast und die Story dümpelt vor sich hin, von den vielen technischen Unzulänglichkeiten ganz zu schweigen. Für viele andere ist es aber der beste Teil aus der Tales-Reihe.
    Ich für meinen Teil fand eher Vesperia ziemlich mies. Mich konnte auch Xillia noch einigermaßen abholen, Abyss ist für mich seltsamerweise der beste Teil der Reihe (der Colonel!!!!)... Und Zestiria war irgendwie schön. Etwas ganz eigenes, eine eher ruhige und sehr auf die Schicksale ihrer Figuren fokussierte Erzählung, die für mich ganz erfrischend war. Sicher auch für mich kein Meisterwerk, aber durchweg solide Unterhaltung mit sehr schönen Momenten und einer richtig stimmungsvollen... ähm ja... Stimmung.

  10. #430
    Ja genau, ich bin nun in Marlind angekommen und bin abermals begeistert über die recht cool gemachte, düstere und hoffnungslose Stimmung.

    Die Sache mit der Brücke war in der Tat super, solche Entscheidungen kommen wirklich in JRPGs viel zu kurz, während sie in westlichen RPGs zum Standard gehören. Ich habe mich natürlich für die sneaky Variante entschieden, obschn es mich natürlich extrem in den Fingern gejuckt hat - aber ich will ja nicht gehasst werden.

    Die Szenen auf dem Kamm davor waren echt nice.
    1000 Jahre - okay, trotzdem ist es echt fies und hart, wie sich entsprechend Eizen und Zavid verändert haben. Aber wenn man Berseria zuerst gespielt hat, dann trifft es einen doppelt so hart und bringt echt Gänsehaut, wenn man sich überlegt, dass Eizen also seiner Boshaftigkeit erlegen ist und Zaveid (nur echt mit seinem Battletheme, yay!) nun sein Versprechen wahr macht. Fiiies.
    Und Edna ist echt ne kleine Bitch, I like her.

    Augenscheinlich sind die echt alle ihrem eigenen Element irgendwie treu, das gefällt.

    Was mir ebenfalls aufgefallen ist: Meiner Meinung nach ist die Dichte an Cutscenes und die Varianz an Musiktiteln in Zestiria deutlich größer als in Berseria, kann das sein?

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  11. #431
    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Du bist ja noch ganz am Anfang. Wart mal ab bis du weiter im Spiel fortgeschritten ist, dann kommen auch wieder die größeren Räume die mit Gegner zugestopft sind. Was das angeht nehmen sich die beiden Spiele echt nichts.^^
    Oh boy, was ne Freude *g*
    Konnte mich an die Gegnerdichte der Anfangsdungeons von Berseria nicht mehr gut erinnern - habe nur meine alten Einträge vom letzten Jahr durchgelesen, wo ich mich über die vielen Mobs ausgekotzt habe. Wobei ich gerade Glaivend Basin durchgemacht habe, und dort die Dichte viel höher ist - was hier aber zumindest storytechnisch passt. Sollte das nun der Anfang vom Mob Overkill sein, wäre ich ziemlich enttäuscht :D
    Ist aber auch nicht der "hill to die on" für mich - selbst wenn die Dungeons und Gegnerdichte in Zestiria leicht schlechter / besser als die aus Berseria sind - in beiden Spielen sind sie ziemlich schwach. Zestiria hat durch die Elementarfähigkeiten aber wohl mehr Backtracking-Potential (ok, in Berseria gabs das Surfbrett... ^^°) - wie viele Steine ich schon gesehen habe, die man noch nicht zertrümmern kann^^

    Btw. was ich in Zestiria echt witzig finde, ist, wenn die Kamera in den Kämpfen durchdreht und man auf einmal Sachen aus der Egosicht (also für dieses Spiel: ohne Übersicht ) erlebt. Generell hat das Spiel so einige technische Macken - von manchmal droppenden FPS zu den minimal animierten Gegnern zu Kampfbeginn (was sich dann nach ~5 Sekunden ändert und bessere Animationen verwendet werden - vermute, dass man das für Ladezeiten gemacht hat?).

    @Daen: Edna ist bisher großartig und prinzipiell der Pol, der der Gruppe bisher gefehlt hat. Aber schön, dass die Japaner ihre 1000-Jahre alten Drachen... errr... Seraphim-Lolis immer noch draufhaben
    Zugegeben, ich mag Deadpan-Charaktere recht gerne, daher passt mir ihre Persönlichkeit gut in den Kram - aber sie passt auch in den sonst doch sehr optimistischen Haufen rein.

    Bei der Brücke ist ganz schön, dass man hier als Spieler direkt involviert wird in einen der (vermeintlich) zentralen Konflikte von Zestiria: wie sehr sich der Shephard eigentlich einmischen darf / soll. Vorher gabs das zwar auch in Cutscenes, aber sowas in (minimalen) Gameplay zu verpacken wirkt halt immer stärker. Eigentlich ein sehr einfacher, aber effektiver, Trick. Klar, langfristig wird das keine großen Auswirkungen haben (wobei ein good Shephard Index schon was witziges wäre, mit gegebenenfalls Reaktionen der NPCs darauf *g*). Ich hatte mich so nebenbei für das Spektakel entschieden, weil das zum Naivling Sorey gepasst hat und eine gute Lektion für ihn sein wird. War mit der darauf folgenden Szene auch zufrieden, aber für Dich wärs wohl die falsche Wahl gewesen, Daen^^

    Btw. hoffe ich, dass es für Dich OK ist, dass ich hier parallel auch meine Eindrücke reinpfeffere. Passt irgendwie super, weil Du ja sehr detailiert durch das Spiel durchgehst und man ja nicht unbedingt zwei Threads zum gleichen Game braucht^^
    Geändert von Sylverthas (16.05.2019 um 11:22 Uhr)

  12. #432
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Btw. hoffe ich, dass es für Dich OK ist, dass ich hier parallel auch meine Eindrücke reinpfeffere. Passt irgendwie super, weil Du ja sehr detailiert durch das Spiel durchgehst und man ja nicht unbedingt zwei Threads zum gleichen Game braucht^^
    Absolut, ich freue mich meeeega darüber.

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  13. #433
    Sooo, Freunde des gepflegten Spiels der Rollen des Landes in dem die Sonne aufgeht!

    Marlind ist hinter uns, wir haben die Schlacht geschlagen und schließlich mit Rose zusammen eine Ruine auf den Kopf gestellt - und endlich den silbernen Schlüssel gefunden.
    Und was soll ich sagen - ich bin echt begeistert. Dieses Spiel macht im Moment richtig viel richtig und holt mich jetzt am Anfang deutlich mehr ab als noch Berseria am Anfang.

    Die Inszenierung ist meiner Meinung nach deutlich besser und um ein Vielfaches liebevoller. Es gibt mehr Musik, viel mehr Cutscene und sogar einige Szenen die aussehen, als gäbe es einen Anime dazu. Gibt es denn? Ich will mich nicht spoilern?

    Die Story finde ich super im Moment. Das Alisha die Gruppe verlässt, habe ich so nicht kommen sehen. Die dann folgende Schlacht zwischen Rolance und Hyland ist super in Szene gesetzt und obschon man Lucas oder Landon nur wenige Augenblicke kennt, brennen sie sich ein und bleiben im Gedächtnis. Dass wir die Guten spielen und dass sich die einzelnen Gruppenmitglieder größtenteils sehr mögen, das ist natürlich ein riesiger Pluspunkt nach Berserias Velvet: "Es ist mir vollkommen egal ob du mit mir kommst oder nicht. Aber wenn du mitreist, dann sollst du wissen, dass ich dich nur benutze um meine Rache zu bekommen. Also hört auf zu lachen. Hört auf zu reden. Lasst uns weitermachen, grrr, grrr!"

    Mit Rose kommt ein unglaublich leichtherziger Comic-Relief in die Gruppe und die ersten Szenen mit ihr im Hideout waren hart an der Grenze zur Albernheit, wirkten dadurch aber in der Situation super, DENN in den Ruinen kehrt sich das dann vollkommen um und die Art, wie sie ihren Mut findet und dann sogar armatisiert, wirkt erstklassig!

    Ednas diebische Freude, sie als Geist zu erschrecken, kommt ebenso witzig und unterhaltsam rüber, wie Mikleos Gespräch mit ihr während des Kampfes gegen den Ruinenboss episch und berühren wirkt.
    Und Denzel ist auch nochmal eine ganz andere Hausnummer, er bringt als Luftseraph mit eigener Agenda durchaus noch ein paar interessante Charakterzüge und Verwicklungen mit, denke ich. Genial finde ich auch, wie die verschiedenen Elemente sich sichtlich auf die Chars auswirken, das haben sie gefühlt in Berseria nicht so stark ausdefiniert.

    Wenn es in diesem Erzähltempo weitergeht und sich die Dichte an Zwischensequenzen so hält, dann denke ich, dass ich mit diesem Spiel noch viel Spaß haben werde.
    Ich freue mich schon total aufs Weiterspielen, ärgerlicherweise ist heute TRainingspause wegen P&P-Abend.
    Aber morgen, denke ich, lege ich mal eine Grindingsession ein, die Ruinen und der Wald scheinen sich dazu perfekt zu eignen. ^^

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  14. #434
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Dieses Spiel macht im Moment richtig viel richtig und holt mich jetzt am Anfang deutlich mehr ab als noch Berseria am Anfang.
    Ich fand jetzt Berseria am Anfang eigentlich ähnlich. Beide Spiele wie Zestiria als auch Berseria gehen ähnlich los - beginnen erst einmal mit einer etwas "langweiligen", konservativen Einleitung und danach wird's dann gleich spannend. Beim einen gibt es die Flucht aus dem Gefängnis und die Überfahrt sowie das Untertauchen, beim anderen geht man den Weg des Hirten und stößt in die komplexen Beziehungen zweier verfeindeter Königreiche vor...

    Zitat Zitat
    Die Inszenierung ist meiner Meinung nach deutlich besser und um ein Vielfaches liebevoller. Es gibt mehr Musik, viel mehr Cutscene und sogar einige Szenen die aussehen, als gäbe es einen Anime dazu. Gibt es denn? Ich will mich nicht spoilern?
    Es gibt einen Anime, der hört auf den Namen "Tales of Zestiria the X". Ich hab ihn allerdings nicht gesehen, außer ein paar Szenen bei YouTube, da die DVD/Blur-ray pro einer Staffel von beiden 100 (!) Euro kostet. Sprich 25 Folgen Anime á 25 Minuten, also rund 11 Stunden Film kosten da schon 200 Euro. Auch die englische Version ist ähnlich teuer, nur die französische bekommt man denke ich für 30-50 Euro insgesamt. Da ist dann halt die Sprache Französisch. Wer Amazon Prime hat, darf sich die ersten 12 Folgen auf Japanisch anschauen. So oder so: Es ist einfach viel zu teuer. Und die Animation wirkt stellenweise sehr CGI-lastig. Außerdem sollen große Teile der Story geändert worden sein.

    Zitat Zitat
    Wenn es in diesem Erzähltempo weitergeht und sich die Dichte an Zwischensequenzen so hält, dann denke ich, dass ich mit diesem Spiel noch viel Spaß haben werde.
    Ich freue mich schon total aufs Weiterspielen, ärgerlicherweise ist heute TRainingspause wegen P&P-Abend.
    Aber morgen, denke ich, lege ich mal eine Grindingsession ein, die Ruinen und der Wald scheinen sich dazu perfekt zu eignen. ^^
    Genau da liegt das größte Problem. Die erste Hälfte der Handlung war super inszeniert und ich kann Deinen Bericht so weit unterschreiben. Doch sobald Du das Königreich gewechselt hast, wird es etwas mehr... sammelhafter und es fühlt sich wie eine große Fetchquest an. Das fand ich gar nicht so super, vor allem, weil diese aneinandergereihten Fetch-Quests auch handlungstechnisch eher wie bei Dragon Age: Inquisition organisiert sind und es einfach nicht mehr so fesselt. Auch die Dungeons sind bis auf vier bestimmte Tempel, die ganz nett aufgebaut sind, auch im Rätsel-Design, eher immer einfach Durchlaufen, wobei man zur Ehrenrettung von Zestiria sagen muss, dass es nicht zu einer reinen Fließbandarbeit verkommt wie in Vesperia. Am Ende zieht das Spiel dann natürlich wieder mächtig an, wird aber etwas schwierig zu verstehen, sodass man schon das ein oder andere Detail der Handlung nachlesen muss.

    Dennoch: Es lohnt sich wirklich. Am Ende ist mir Berseria jedoch deutlich besser in Erinnerung geblieben, weil das Spiel weniger Durchhänger hat. Bei Zestiria bin ich ab der zweiten Hälfte dann einfach nur noch durchgerusht von Handlungspunkt zu Handlungspunkt, da ich das ganze Drumherum langweilig fand. Ich musste am Ende dann auch die Schwierigkeit auf leicht umstellen, weil meine Helden zu schwach trainiert waren. Dafür konnte ich nach 36 Stunden den Abspann dieses "guten" Spieles sehen.

    Auch ansonsten ist Zestiria wirklich ein schönes Spiel. Von den Figuren, von der Tragik und von den Hintergründen macht es einfach schon sehr sehr viel richtig. Auch interessant mal einen presumably homosexuellen Protagonisten und dessen "Freund" zu spielen. Sehr erfrischend das ganze. Und daher ist Zestiria, auch aufgrund der Anlehnung an die Artussage und die damit verbundene Stimmung und das Gefühl beim Spielen ein wesentlich besseres Spiel als Vesperia für mich. Nur die Klasse von Berseria oder gar Abyss wird aufgrund der von mir genannten Schwächen nicht erreicht.

    Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es bei Dir weitergeht. Auch wenn das Spiel jetzt vier Gänge zurückschalten sollte, es hat immer noch sehr viele interessante Seiten.

  15. #435
    Aaah, wie schade, das habe ich befürchtet.
    Fetchquests finde ich an sich nicht schlimm wenn ich ehrlich bin. Grade wenn sie so toll in Szene gesetzt sind wie der Anfang des Spiels.
    Ich schau mal, da ich morgen ja eine lange Grindingsession habe und die zwischendrin auch immer wieder mal vorkommen werden, kommt mir das Game vielleicht durchhängertechnisch gar nicht so schlimm vor?

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  16. #436
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Aaah, wie schade, das habe ich befürchtet.
    Fetchquests finde ich an sich nicht schlimm wenn ich ehrlich bin. Grade wenn sie so toll in Szene gesetzt sind wie der Anfang des Spiels.
    Ich schau mal, da ich morgen ja eine lange Grindingsession habe und die zwischendrin auch immer wieder mal vorkommen werden, kommt mir das Game vielleicht durchhängertechnisch gar nicht so schlimm vor?
    Es bleibt auf jeden Fall ein tolles Spiel und es gibt auch noch genügend Höhepunkte. Wie schon gesagt, man kann die Durchhänger auch etwas übergehen, indem man schneller von Punkt zu Punkt läuft. Und vielleicht kommt es Dir auch wirklich nicht so schlimm vor. Ich habe das Spiel schon vor drei Jahren hinter mich gebracht und daher auch nicht mehr exakt alles in Erinnerung. Allerdings fand ich es um zwei Klassen besser als Vesperia. Ich bin auf jeden Fall auf Deine Berichte gespannt. Lass uns dann gerne auch drüber philosophieren.

  17. #437
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Die Inszenierung ist meiner Meinung nach deutlich besser und um ein Vielfaches liebevoller. Es gibt mehr Musik, viel mehr Cutscene und sogar einige Szenen die aussehen, als gäbe es einen Anime dazu.
    Ja, Berseria macht fast den Eindruck, dass es ein wenig auf Sparflamme im Vergleich zu Zestiria entwickelt wurde. Finde die Musik in Zestiria zwar jetzt nicht großartig, aber ne Ecke besser als das Gedudel in Berseria schon. Gerade die ersten ~15 Stunden haben ja so einige Anime Sequenzen. Nebenbei finde ich die Rückblenden, die man in den Kugeln bekommt, auch ganz gut. Vor allem, weil diese teilweise optional zu sein scheinen. Aber vielleicht ists auch so, wie Cuzco sagt, und das ändert sich dann alles und Zestiria hat damit sein Pulver einfach nur früh verschossen^^

    Dass Alisha aus der Gruppe geht fand ich gut. Sie war schon ziemlich uninteressant, fast, als hätten sich die Entwickler mit ihr wenig Mühe gegeben, weil der Plotpunkt recht früh feststand. Rose bringt da ne Ecke mehr Feuer und gefällt mir mehr.

    Zitat Zitat
    Dass wir die Guten spielen und dass sich die einzelnen Gruppenmitglieder größtenteils sehr mögen, das ist natürlich ein riesiger Pluspunkt nach Berserias Velvet: "Es ist mir vollkommen egal ob du mit mir kommst oder nicht. Aber wenn du mitreist, dann sollst du wissen, dass ich dich nur benutze um meine Rache zu bekommen. Also hört auf zu lachen. Hört auf zu reden. Lasst uns weitermachen, grrr, grrr!"
    Ich bin nicht sicher, aber das könnte etwas sein, was andere Spieler (auch mich) durchaus langweilt. Also, wenn man viele J-RPGs kennt, dann ist das quasi der Genre-Standard. Hat Symphonia ja auch ähnlich gehabt, mit mehr oder minder viel temporärem Drama. Das "wir verstehen uns gut und retten die Welt" ist halt recht gewöhnlich, aber im Vergleich zu Berseria kann ich Deine Reaktion total verstehen. In letzterem wars ja stellenweise nicht mal klar, warum die überhaupt mit Velvet weiterziehen - also Magilou will einfach nur die Welt brennen sehen und ihren Spaß haben, und die anderen erhoffen sich, ihre Rivalitäten irgendwo auf dem Weg klären zu können? Keine Ahnung, das Spiel hat das in sehr vielen Dialogen sogar hart umschifft. Aber dafür wars halt in J-RPGs mal was anderes, und alleine dafür schon recht erfrischend.

    Beim Schlachtfeld passiert es ja das erste Mal, dass die Gegnerdichte wirklich hoch wird - was aber storytechnisch durchaus seine Berechtigung hatte. In den Ruinen von denen Du sprichst war es mir dann teilweise schon wieder etwas viel, hatte auch das Gefühl, dass die Gegner teilweise respawnen. Aber da kann ich mich auch irren, weil Gegner manchmal die Tendenz haben, einfach zu verschwinden und dann später wieder aufzutauchen. Aber in einer Höhle, die man nach Lastonbell durchqueren muss, wurde es mir dann echt zu viel. Da klingen Nayutas Worte sehr wahr und es waren Gegner up the ass drinnen^^

    Ach ja, für den nächsten Tales Titel wäre es schön, wenn man nicht mehr 30 verschiedene Varianten von jedem Item finden würde. Und, wenn man nach 20 Stunden Spielzeit immer noch Tutorialsteine setzen muss, dann hat mans vielleicht mit den Subsystemen im Spiel übertrieben. Immerhin sind diese rein optional, aber irgendwie haben J-RPGs die Tendenz, sich massiv zu überladen. Xenoblade Chronicles 2 war ja auch so ein Beispiel, wo man nach ewiger Spielzeit immer noch neue Systeme eingebaut hat und Tutorials kamen. Derzeit achte ich auch kaum darauf, welche Traits meine Ausrüstung auf dieser Tafel freischaltet, weil mir das einfach zu viel Busywork ist. Ich verstehe zwar, dass viele Systeme im Spiel darauf aufbauen (die Normins und Lords of the Land ja auch). Ich finde das einfach nicht besonders interessant, mir verschiedene Varianten von den gleichen Items anzuschauen und die zusammenzupuzzlen, damit ich auf der Tafel gute Boni rauskriege.

    Zitat Zitat
    Mit Rose kommt ein unglaublich leichtherziger Comic-Relief in die Gruppe und die ersten Szenen mit ihr im Hideout waren hart an der Grenze zur Albernheit, wirkten dadurch aber in der Situation super, DENN in den Ruinen kehrt sich das dann vollkommen um und die Art, wie sie ihren Mut findet und dann sogar armatisiert, wirkt erstklassig!
    Die Armatisierung hat mich überrascht, aber vielleicht hätte ich das kommen sehen sollen *g*
    Ganz cool, dass sie in Kämpfen auch die vier Seraphe zur Verfügung hat dafür - finde diese Gameplay-Ebene ziemlich interessant. Aber Armatisierung scheint auch massiv overpowered zu sein. Meine momentane Standardstrategie gegen normale Gegner auf "insane" (was ich erst kürzlich freigeschaltet habe) ist: direkt am Anfang mit Edna oder Lailah armatisieren, dann einfach nur noch Angriffsbutton mashen. Besonders das Feuerschwert hat so einen riesigen Radius, dass nur Gegner, die gegen Feuer nicht empfindlich sind, davon nicht gestunlocked werden. Und mit den Fäusten von Edna haut man so gut wie alles zu Brei

    Gegen Bosse muss man aber mehr aufpassen, und da wirds dann erst wirklich interessant. Wenn man auch mal ausweichen muss und die Angriffe ein wenig ansehen muss - immerhin können direkte Treffer teilweise 50% der HP abziehen. Das bringt schon ziemlich Bock, auch wenn Rose häufig im Dreck liegt und durch meine Seraphe durchbrennt
    Von den optionalen Rare Mobs, die man auf den einzelnen Karten findet, hab ich bisher aber noch keinen besiegt. Nachdem mich einer der ersten innerhalb von kurzer Zeit plattgemacht hat, hab ichs dann erstmal gelassen.

    Hatte Berseria eigentlich auch so viele Gespräche in Kämpfen? Kann ich mich nicht mehr erinnern. Also jeder neue Mob wird ja hier von den Charakteren kurz eingeführt. Auch wenn Lailahs schlechte Wortspiele schon echt... hart sind^^

    Zitat Zitat
    Aber morgen, denke ich, lege ich mal eine Grindingsession ein, die Ruinen und der Wald scheinen sich dazu perfekt zu eignen. ^^
    Keine Sorge, Du kommst auch bald auf zwei große Ebenen, da kannst Du Dich austoben^^
    Da wird einem die Kritik, dass manche Gebiete recht groß (und irgendwie leer) sind, auch erst richtig bewußt. Wobei ich hier zumindest das Gefühl habe, dass man den Gegnern doch noch recht gut aus dem Weg gehen kann, nicht, wie in den engen Höhlen^^

    Erst war ich ja gar nicht beeindruckt von dem großzügigen Teleportsystem im Spiel. Aber wenn ich mir die Kosten dafür ansehe, die teilweise exorbitant sind (und Geld scheint hier nicht auf den Bäumen zu wachsen^^), finde ichs gar nicht mehr so wild. Das schränkt schon genug ein, dass man sich nicht konstant durch die Gegend teleportiert und der Zusammenhang der Spielwelt total verloren geht.

    Btw. ist
    Geändert von Sylverthas (30.05.2019 um 22:31 Uhr)

  18. #438
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Ja, Berseria macht fast den Eindruck, dass es ein wenig auf Sparflamme im Vergleich zu Zestiria entwickelt wurde. Finde die Musik in Zestiria zwar jetzt nicht großartig, aber ne Ecke besser als das Gedudel in Berseria schon. Gerade die ersten ~15 Stunden haben ja so einige Anime Sequenzen. Nebenbei finde ich die Rückblenden, die man in den Kugeln bekommt, auch ganz gut. Vor allem, weil diese teilweise optional zu sein scheinen. Aber vielleicht ists auch so, wie Cuzco sagt, und das ändert sich dann alles und Zestiria hat damit sein Pulver einfach nur früh verschossen^^

    Dass Alisha aus der Gruppe geht fand ich gut. Sie war schon ziemlich uninteressant, fast, als hätten sich die Entwickler mit ihr wenig Mühe gegeben, weil der Plotpunkt recht früh feststand. Rose bringt da ne Ecke mehr Feuer und gefällt mir mehr.
    Also im Moment kommt es mir schon so vor.
    Auch dass sich die Musikstücke im Gegensatz zu Berseria nicht ständig wiederholen, empfinde ich schon als echten Vorteil, wobei Berseria wirklich ein paar herausragende Stücke hatte (Danannhighway, Abbybattletheme) aber sonst wirklich nur dudelte, da stimme ich dir zu.
    Gefühlt werden mir auch die Chars besser eingeführt, aber das kann täuschen.

    Zitat Zitat
    Ich bin nicht sicher, aber das könnte etwas sein, was andere Spieler (auch mich) durchaus langweilt. Also, wenn man viele J-RPGs kennt, dann ist das quasi der Genre-Standard. Hat Symphonia ja auch ähnlich gehabt, mit mehr oder minder viel temporärem Drama. Das "wir verstehen uns gut und retten die Welt" ist halt recht gewöhnlich, aber im Vergleich zu Berseria kann ich Deine Reaktion total verstehen. In letzterem wars ja stellenweise nicht mal klar, warum die überhaupt mit Velvet weiterziehen - also Magilou will einfach nur die Welt brennen sehen und ihren Spaß haben, und die anderen erhoffen sich, ihre Rivalitäten irgendwo auf dem Weg klären zu können? Keine Ahnung, das Spiel hat das in sehr vielen Dialogen sogar hart umschifft. Aber dafür wars halt in J-RPGs mal was anderes, und alleine dafür schon recht erfrischend.
    Das ist es auf jeden Fall. Die Bösen zu spielen war oder wäre in jedem Fall erfrischend, hier war das "Problem" aber eher, dass sie zwar nur pseudoböse waren (was ich gut finde), aber der Zusammenhalt einfach nicht so richtig gepasst hat - allen voran eben Velvet, die bei jeder Gelegenheit betont hat, dass die Anderen gerne auf der Gruppe verschwinden dürfen. Böse ist ja nicht gleichbedeutend mit "ich hasse meine Gruppe" und das fand ich eher anstrengend. Wie du schon sagtest, es gab eigentlich soooo richtig keinen Grund, bei Velvet zu bleiben. Und mir kam es leider auch so vor als wäre die Charentwicklung eben unglaublich langsam nur erfolgt. Hier hätte man es durchaus vertiefen können, aber das ist meckern auf hohem Niveau, es war schon ein geiles Spiel!

    Zitat Zitat
    Beim Schlachtfeld passiert es ja das erste Mal, dass die Gegnerdichte wirklich hoch wird - was aber storytechnisch durchaus seine Berechtigung hatte. In den Ruinen von denen Du sprichst war es mir dann teilweise schon wieder etwas viel, hatte auch das Gefühl, dass die Gegner teilweise respawnen. Aber da kann ich mich auch irren, weil Gegner manchmal die Tendenz haben, einfach zu verschwinden und dann später wieder aufzutauchen. Aber in einer Höhle, die man nach Lastonbell durchqueren muss, wurde es mir dann echt zu viel. Da klingen Nayutas Worte sehr wahr und es waren Gegner up the ass drinnen^^
    DAS finde ich jetzt so auf den ersten Blick nicht so schlimm, denke ich, denn ich liebe ja die gefährlichen Gefechte in denen man 2 Gegner zusammenfasst.
    Wenn die Dungeons und Gebiete wirklich so mit Gegnern gefüllt sind, dann muss ich mich nicht mehr ärgern wenn ich eine Doppelbegegnung verpasse - insofern geil


    Zitat Zitat
    Ach ja, für den nächsten Tales Titel wäre es schön, wenn man nicht mehr 30 verschiedene Varianten von jedem Item finden würde. Und, wenn man nach 20 Stunden Spielzeit immer noch Tutorialsteine setzen muss, dann hat mans vielleicht mit den Subsystemen im Spiel übertrieben. Immerhin sind diese rein optional, aber irgendwie haben J-RPGs die Tendenz, sich massiv zu überladen. Xenoblade Chronicles 2 war ja auch so ein Beispiel, wo man nach ewiger Spielzeit immer noch neue Systeme eingebaut hat und Tutorials kamen. Derzeit achte ich auch kaum darauf, welche Traits meine Ausrüstung auf dieser Tafel freischaltet, weil mir das einfach zu viel Busywork ist. Ich verstehe zwar, dass viele Systeme im Spiel darauf aufbauen (die Normins und Lords of the Land ja auch). Ich finde das einfach nicht besonders interessant, mir verschiedene Varianten von den gleichen Items anzuschauen und die zusammenzupuzzlen, damit ich auf der Tafel gute Boni rauskriege.
    Absolute Zustimmung
    Die verschiedenen Systeme in Berseria und Zestiria sind wirklich und ohne Frage ein ganz klein wenig zu übertrieben.
    Ich ignoriere das Tafelbrett mit seinen Bündeln komplett und gehe nur nach Werten, für alles Andere grinde ich den shit aus dem Game. Damit kann ich Noob am besten leben und spielen bei momentan "mittel" als Schwierigkeitsgrad.

    Zitat Zitat
    Gegen Bosse muss man aber mehr aufpassen, und da wirds dann erst wirklich interessant. Wenn man auch mal ausweichen muss und die Angriffe ein wenig ansehen muss - immerhin können direkte Treffer teilweise 50% der HP abziehen. Das bringt schon ziemlich Bock, auch wenn Rose häufig im Dreck liegt und durch meine Seraphe durchbrennt
    Von den optionalen Rare Mobs, die man auf den einzelnen Karten findet, hab ich bisher aber noch keinen besiegt. Nachdem mich einer der ersten innerhalb von kurzer Zeit plattgemacht hat, hab ichs dann erstmal gelassen.
    Den Vogel bei Marlind hatte ich damals nicht gepackt, danach musste ich ja evakuieren und habs nicht nochmal versucht.
    Obwohl ich noch nicht in Lastonbell war, habe ich mir beim Grinden mal die Höhle angesehen und dort den Fledermausbaron versucht und sogar geschafft - auch wenn es wirklich ein brutal harter Kampf war und ich so gut wie JEDES Heilitem raushauen musste.

    Zitat Zitat
    Hatte Berseria eigentlich auch so viele Gespräche in Kämpfen? Kann ich mich nicht mehr erinnern. Also jeder neue Mob wird ja hier von den Charakteren kurz eingeführt. Auch wenn Lailahs schlechte Wortspiele schon echt... hart sind^^
    Ich glaube ungefähr gleich viele, wenn man die Präsentation und Einführung neuer Feinde mal abzieht. Und in Sachen Wortspiele muss ich immer schmunzeln, auch und vor allem weil Edna dann ja mitmacht, wenn es plötzlich unm Ars-en geht.

    Zitat Zitat
    Erst war ich ja gar nicht beeindruckt von dem großzügigen Teleportsystem im Spiel. Aber wenn ich mir die Kosten dafür ansehe, die teilweise exorbitant sind (und Geld scheint hier nicht auf den Bäumen zu wachsen^^), finde ichs gar nicht mehr so wild. Das schränkt schon genug ein, dass man sich nicht konstant durch die Gegend teleportiert und der Zusammenhang der Spielwelt total verloren geht.
    Japp, Gald scheint wirklich seltener zu sein als in Berseria, aber das liegt auch daran, dass maximal ein Item pro Kampf dropt, man also auch nicht wie ein Berserker verkaufen kann, glaube ich.

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  19. #439
    Oh my, Lastonbell und Pendrago!
    Zwei geniale Orte, toll gemacht und unglaublich tolle Stimmung beim Erzählen ihrer Stories.

    Sergei ist ein toller und sehr interessanter Char, vertrauenswürdig und sehr straight forward. Und die Szene, in welcher unsere Helden ihm vorgaukeln wollen, dass Rose und Sorey ein Paar sind, ist suuuper. Ich liebe es, wie die unsichtbaren Seraphim Sorey unentwegt "bewegen" und so den Mummenschanz orchestrieren - super, ich habe sehr lachen müssen!

    Die Stimmung kommt, wie erwähnt, super rüber, ich bin sehr gespannt, was es mit den Morden auf sich hat.

    Die beiden großen Gebiete sind ein bisschen unnötig arm an Ereignissen und etwas zu viel Laufarbeit ohne rechte Abwechslung und leider recht wenig Gegner, aber ich bin erstmal happy, dass ich den Weltboss in Gestalt des großen Wildschweins besiegen konnte, trotz mittleren Schwierigkeitsgrades, das Grinden scheint sich auszubezahlen.

    Grinden lässt sich auch super in der Ruine bei Pendrago, auch wenn ich endlich mal den Skill lernen muss mit dem man die Felsen beiseite schiebt.

    In Pendrago selbst bleibt die Stors spannend. Für einen kurzen Moment habe ich bei der Kardinalin irgendwie Maltran erwartet, aber augenscheinlich haben wir mit ihr dann doch noch einen ganz anderen Bösewicht, der sehr interessant wirkt.

    Im Moment bin ich auf der Flucht, direkt nachdem uns die Kardinalin in der Kirche bedroht hat, mal schauen wie es nun weitergeht.

    Alles in allen und nach wie vor ein tolles Spiel!

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

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