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  1. #161
    @Shieru: Cool, danke. Das motiviert mich irgendwie ziemlich dazu, das Spiel bald anzuschmeißen, wahrscheinlich dann, wenn ich mit Pokemon durch bin. Ich werde dann sicher nochmal auf einiges zurückkommen, denke mal, ich werde mir dann wirklich das A-Ende vornehmen. Ich bin gespannt, wie es wird.

    Den NDS-Ableger habe ich hier übrigens auch noch herumliegen. Taugt der was?

    Zitat Zitat von Shieru Beitrag anzeigen
    Welches Lösungsbuch war es denn?
    Dieses typische, von Bradygames, glaube ich.

    @Klunky: Öh, ja, muss ich mir auch wirklich angewöhnen, zumal ich öfter mal länger vom Arbeitsplatz weg bin und auch mal zwischendurch aufhören muss, wenn ich was schreibe.

    Musste gerade übrigens ziemlich in meinen Kaffee lachen, als als ich von deiner Idee gelesen habe, ich hoffe, du bist jetzt stolz.
    Ich habe bisher aber nicht den Eindruck, dass es notwendig ist, Pokemon auszuwechseln, aber das war auch in den Originalversionen schon nicht so. Mein Evoli ist viel zu stark und alles andere levelt so mit; insgesamt ist der Anspruch eher niedrig, aber das ist in diesem Fall ok (Nostalgiebonus).

    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
    Alle GF-Aktionen auf einen Blick

  2. #162
    Cosmic Star Heroine (PS4)


    Der Bericht einer mittelmäßigen Enttäuschung. Hm, ja.

    Handlung
    Man folgt in diesem Spiel Alyssa, einer Agentin, die – zusammen mit ihrer Truppe an zusammengewürfelten Charakteren – einer Verschwörung auf der Spur ist, die die gesamte Galaxis bedroht.
    Spannend ist die Handlung nicht unbedingt, denn alles wird total schnell und oberflächlich erzählt, man bekommt kein Gefühl für die Welt und die Charaktere, die in ihr leben und das, obwohl das Spiel hier so viel hergegeben hätte.


    Die Charaktere, die man mit sich herumschleppt, sind letztendlich auch austauschbar und haben keine wirkliche Persönlichkeit. Für die meisten gibt es letztendlich bei ihrer Rekrutierung 1-2 Szenen und das war’s. Diese Leute brauchen dringend jemanden, der Ahnung vom Drehbuchschreiben hat, denn die Charaktere waren mir total egal und Spannung kam ebenfalls nicht auf.

    Gameplay usw.
    Ich freue mich immer, wenn ein Spiel – und dann auch noch eins, das nicht aus Japan stammt – rauskommt und Kämpfe darin rundenbasiert ablaufen. Das ist hier der Fall und man merkt, dass die Entwickler sich Gedanken darüber gemacht haben, wie man von der üblichen Formel etwas abweichen kann. Mich hat es leider nur in Teilen überzeugt, denn mein Spaß am Kampfsystem nutzte sich sehr schnell ab – Kämpfe laufen letztendlich immer gleich ab, wenn man erstmal herausgefunden hat, welche Angriffe gut sind (manche taugen viel, manche nichts, ebenso wie die Charaktere). Dazu kommt, dass der Zwang dazu, Angriffe wiederaufzuladen, den Kämpfen mehr oder weniger die Dynamik nimmt. Ich fand es irgendwie lästig, ebenso wie den Fakt, dass nicht alle Charaktere gleich brauchbar sind. Irgendwie zieht sich das hier ziemlich und in höheren Schwierigkeitsgraden wird es nur noch schlimmer, weil alles länger lebt.
    Das Kampfsystem erfüllt letztendlich seinen Zweck, ich habe mir aber mehr davon erhofft. Gut fand ich den Kampf relativ am Anfang gegen … etwas Großes. Davon hätte das Spiel mehr gebraucht.


    Davon ab gibt es nicht viel zu tun – es gibt zwar immerhin ein paar Städte, aber irgendwie kam bei mir kein Interesse daran auf, sie zu erkunden. Nebenmissionsbeschreibungen sind zudem so unzureichend, dass man manchmal den Ort, wo die Mission stattfinden soll, nicht findet und wiederholt werden die Beschreibungen von den Missionsgebern auch nicht. Ich habe letztendlich die Charaktermissionen drangegeben, weil mir das zu dumm war.

    Ganz nett fand ich die Dungeons, in denen es zwar keine großartigen Rätsel gibt, durch die man aber auch nicht einfach so durchlaufen kann.

    Graphik & Musik
    Graphisch macht Cosmic Star Heroine einen guten, soliden Eindruck – hier hat das Spiel definitiv Persönlichkeit und sieht interessant aus. Lediglich die männlichen Charaktermodelle fand ich sehr einfallslos, weil es für die anscheinend nur die Auswahlmöglichkeiten „Nerd“ und „Typ mit Sonnenbrille“ gab.



    Musikalisch hat mich das Spiel dagegen nicht umgehauen, ich fand die Musik relativ nichtssagend.

    Fazit
    Seit Anfang des Jahres habe ich mich auf dieses Spiel gefreut und wurde letztendlich mittelmäßig enttäuscht. Das hier ist ein Spiel von der Art „Kann man mal spielen, muss man aber nicht“ und etwas, das den älteren Spielen, die wir alle so mochten, nahekommt, sehe ich hier nicht. Dafür fehlt vieles von dem, was ein Spiel wirklich gut macht, auch wenn die Grundidee- und Umsetzung erstmal brauchbar umgesetzt aussehen. Kein Totalausfall und als Arbeit einer Handvoll Leute irgendwie ok, aber mit viel Entwicklungspotential nach oben.

    Insgesamt: 5,5/10
    Spielzeit: 6,5 Std.

  3. #163

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Den NDS-Ableger habe ich hier übrigens auch noch herumliegen. Taugt der was?
    Ein extrem gutes Spiel. Ich würde dir aber raten, Lenneth zuerst durchzuspielen, auch, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Die Story vom DS-Spiel steht nämlich komplett eigenständig da, und ist auch ziemlich gut. Auch hier gibt es 3 Endings, deren Storypfade sich aber schon fast von Anfang an splitten. Dafür gibt es ne Art New Game+-Funktion - du behältsts nichts, bis auf die Ability, die du durch die Feder erhalten hast. Das ist auch nötig, denn um die ganze Geschichte zu erfahren brauchst du zwingend die Informationen aus allen drei Pfaden.

    https://gamefaqs.gamespot.com/ds/945...ume/faqs/56016

    Hier ist ne Flowchart; schau einfach, dass du in Kapitel 2 über entsprechende Aktionen deinen Pfad wählst, und ihn später nicht mehr verlässt, so bekommst du das beste Experience. Wenn du es dir leicht machen willst wählst du die Reihenfolge C -> B -> A. Ich hab als erstes A -> B -> C versucht, bin aber seinerzeit in einem der späteren Kapitel (IIRC 3 oder 4) hängengeblieben, weil einer der Kämpfe fast unschaffbar war (Stichwort Escort Mission). Wenn du alle 3 Pfade durch hast schaltest du das Seraphic Gate frei, welches hier auch eine Art Parody Mode ist
    Gründer der JRPG-Challenge
    JRPG-Challenge 2018 - You'll never see it coming!



  4. #164
    Sieht irgendwie rpg-maker mäßig aus.
    Aber ziemlich schöne Grafiken hat es.

    Valkyrie ist bei mir seit Ewigkeiten auf der ToDo Liste

  5. #165
    Zu Cosmic Star Heroine: Das war ja das erste Spiel meiner Challenge dieses Jahr und ich hab dem Spiel auch eine ähnliche Wertung gegeben. Wobei mir das Kampfsystem doch sehr gut gefallen hat.

    Streng genommen könnte man argumentieren, dass der Alien Detective und die Ameise ebenfalls männliche Charaktere sind. (Wobei ich mir bei der Ameise schon nicht mehr sicher bin. Es sagt aber auch nichts gutes darüber, dass ich die Namen alle vergessen habe.) Ich glaube, ich habe damals gesagt, dass sie entweder den Cast hätten halbieren sollen, oder die Spielzeit verdoppel, damit die Charaktere auch genug Zeit zum Interagieren haben.

    Ist halt primär Eye Candy. Auf ein Sequel, welches die Fehler ausmerzt, würde ich mich aber freuen.

  6. #166
    Zitat Zitat von Shieru Beitrag anzeigen
    Ein extrem gutes Spiel. Ich würde dir aber raten, Lenneth zuerst durchzuspielen, auch, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Die Story vom DS-Spiel steht nämlich komplett eigenständig da, und ist auch ziemlich gut. Auch hier gibt es 3 Endings, deren Storypfade sich aber schon fast von Anfang an splitten. Dafür gibt es ne Art New Game+-Funktion - du behältsts nichts, bis auf die Ability, die du durch die Feder erhalten hast. Das ist auch nötig, denn um die ganze Geschichte zu erfahren brauchst du zwingend die Informationen aus allen drei Pfaden.

    https://gamefaqs.gamespot.com/ds/945...ume/faqs/56016

    Hier ist ne Flowchart; schau einfach, dass du in Kapitel 2 über entsprechende Aktionen deinen Pfad wählst, und ihn später nicht mehr verlässt, so bekommst du das beste Experience. Wenn du es dir leicht machen willst wählst du die Reihenfolge C -> B -> A. Ich hab als erstes A -> B -> C versucht, bin aber seinerzeit in einem der späteren Kapitel (IIRC 3 oder 4) hängengeblieben, weil einer der Kämpfe fast unschaffbar war (Stichwort Escort Mission). Wenn du alle 3 Pfade durch hast schaltest du das Seraphic Gate frei, welches hier auch eine Art Parody Mode ist
    Klingt gut, ich werde mir das wohl mal nch dem ersten Teil ansehen. Missionen, in denen man irgendjemanden beschützen soll, sind Mist.
    Die Spiele kommen jetzt jedenfalls beide offiziell auf meine Liste fürs nächste Jahr.

    Zitat Zitat von one-cool Beitrag anzeigen
    Sieht irgendwie rpg-maker mäßig aus.
    Aber ziemlich schöne Grafiken hat es.

    Valkyrie ist bei mir seit Ewigkeiten auf der ToDo Liste
    Bei mir stand es auch bestimmt länger als 10 Jahre auf der Liste.

    Zitat Zitat von Ave Beitrag anzeigen
    Zu Cosmic Star Heroine: Das war ja das erste Spiel meiner Challenge dieses Jahr und ich hab dem Spiel auch eine ähnliche Wertung gegeben. Wobei mir das Kampfsystem doch sehr gut gefallen hat.

    Streng genommen könnte man argumentieren, dass der Alien Detective und die Ameise ebenfalls männliche Charaktere sind. (Wobei ich mir bei der Ameise schon nicht mehr sicher bin. Es sagt aber auch nichts gutes darüber, dass ich die Namen alle vergessen habe.) Ich glaube, ich habe damals gesagt, dass sie entweder den Cast hätten halbieren sollen, oder die Spielzeit verdoppel, damit die Charaktere auch genug Zeit zum Interagieren haben.

    Ist halt primär Eye Candy. Auf ein Sequel, welches die Fehler ausmerzt, würde ich mich aber freuen.
    Beim Detektiv (oder war es Anwalt?) bin ich davon ausgegangen, dass der männlich ist, den Insektenalien habe ich mir irgendwie weiblich vorgestellt. Wobei über letzteren auch irgendwann als "he" gesprochen wurde, glaube ich.
    Stimme dir da zu.

    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
    Alle GF-Aktionen auf einen Blick

  7. #167
    Ich muss sagen, Cosmic Star Heroine, auf das ich mich ebenfalls sehr gefreut hatte, hat mich wenig optimistisch gemacht, was zukünftigte Zeboyd-Spiele angeht. Der Grund ist einfach, dass derlei Dialoge für Comedy-Spiele wie die ersten vier durchaus geeignet ist, bei Cosmic Star Heroine für mich aber komplett das Ziel verfehlt hat. Die andauernden Witzeleien zwischen den Figuren, ohne dass es viel richtige Substanz oder herausstechende Persönlichkeitsunterschiede gab, haben mir schnell die Lust am sonst recht spaßigen Spiel genommen. Ich will Cosmic Star Heroine immer irgendwann noch beenden, aber mache mir wenig Hoffnungen, was Handlung und Charaktere angeht.

  8. #168
    Valkyrie Profile 2 (PS2)



    Valkyrie Profile 2 wollte ich seit Ewigkeiten einmal durchspielen.

    Handlung
    Man steuert in diesem Spiel Alicia, die ihren Körper mit der Walküre Silmeria teilt und unterwegs ist, um eine mehrere Kapitel dauernde Schnitzeljagd zu absolvieren, andere Charaktere anzuschweigen … ah ja, und die angespannte Beziehung zwischen den Menschen dieser Welt zu den Göttern spielt auch noch eine Rolle. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich hier weiter schreiben soll.

    Insgesamt hat es mir Spaß gemacht, wobei die Handlung aber schon irgendwie ein kleines Kataströphchen ist. U.a. störte mich, dass die Charaktere kaum miteinander kommunizieren. Gespräche sind sehr kurz, manches wird einfach so hingenommen und generell bekommt man nicht den Eindruck, dass diese Charaktere auch nur irgendeinen Grund zu haben, miteinander auf die Reise zu gehen. Dann gibt es noch einige andere, erzählerische Punkte:


    Misslungene "Dramatik" - Alicia: "Oh, meine Eltern sind tot. Das ist ja schade. Kommt, wir gehen dann mal weiter".
    Nicht zufriedenstellend aufgelöste Handlungsaspekte - Arngrim ist für o.g. mitverantwortlich, aber irgendwie ist es auch nicht weiter schlimm, wenn er sich wieder der Gruppe anschließt.
    Der große böse Buhmann - alias Lezard, und wie die anderen Charaktere mit ihm umgehen. "Wir waren zwar die ganze Zeit hinter Odin her, aber vergesst den! Lezard misstrauen wir einfach mal viel mehr, obwohl der bisher auf unserer Seite war. Der führt was im Schilde!" ... um ehrlich zu sein hat sich mir das Problem bis zum Ende nicht ganz erschlossen. Hätte man den nicht auch in Ruhe lassen können (zumal Rufus auch Odins Kräfte wollte, in welchem Fall es ok war)? Die Welt sah alles andere als bedroht von dem aus.
    Faule Dialogschreiber - wieso soll ich es interessant finden, dass Dylan der Chef der Untoten ist, wenn bisher überhaupt nicht geklärt wurde, wieso dieser Typ überhaupt wichtig ist? Zweimal den Namen zu erwähnen zählt nicht.
    Generelles Kommunikationsverhalten: Alicia ist naiv und hat vor allem Angst, Rufus motzt, Dylan und Arngrim sind einfach da, Lezard: *starr*
    Leute, traut euch, gute Dialoge für diese Charaktere zu schreiben. Interessant sehen die immerhin schon aus.
    Es wird insgesamt viel zu wenig besprochen und erklärt (und damit meine ich nicht die Spielmechanik) und alles bis Kapitel 4 ist irgendwie nur eine Schnitzeljagd, mit dem Unterschied, dass hierbei weniger gesprochen wird.

    Mir fehlte an einigen Stellen die Spannung, auch wenn ich gerne mehr über die Charaktere und ihre Welt erfahren hätte. Einiges bleibt hier sehr blass und hinter dem zurück, was möglich gewesen wäre. Dann wiederum gibt es leider auch Sequenzen (v.a. dann, wenn Alicia und Leone miteinander reden), die sich ziehen wie Kaugummi und länger sind.
    Schade – hier wäre so viel möglich gewesen und es wurde so wenig gemacht.

    Gameplay usw.
    Die meiste Spielzeit verbringt man in Dungeons, die man, wie fast alles in diesem Spiel, aus einer 2D-Ansatz von der Seite sieht. Die Dungeons erfordern es manchmal, zu rätseln oder Geschicklichkeitsaufgaben zu lösen, u.a. kann man Gegner in Kristall einschließen und nutzen, um an höhergelegene Punkte zu kommen.
    Die Dungeons fand ich überwiegend entweder total in Ordnung oder sogar ganz nett/gut, sie unterscheiden sich auf jeden Fall von dem, was man sonst in Rollenspielen zu sehen bekommt, was erst einmal positiv ist. Mir gefiel außerdem, dass man mittels Siegelsteinen Vorteile oder Nachteile in Kämpfen erhalten kann, was einem ganz nette, taktische Optionen bietet.
    Die Dungeons ab Kapitel 4 fand ich aber nicht mehr so gut, da mich ein paar Dinge genervt haben (u.a., dass man teilweise mit Gegnern zugeschmissen wurde).


    Die Kämpfe in diesem Spiel gelten als „recht schwer“, wie ich gelesen habe. Ich empfand das Spiel aber stets als fair und das Aufleveln, um an starke Waffen zu gelangen, habe ich diesmal sogar freiwillig gemacht, weil die Kämpfe flott sind und Spaß machen. Darüber hinaus bieten einem zusätzliche Talente und o.g. Siegelsteine, die man in den Dungeons „kaufen“ kann die Möglichkeit, ein paar zusätzliche, taktische Einstellungen vorzunehmen. Man kann sich u.a. das Erhalten von EXP sehr vereinfachen oder sich Vorteile in den Kämpfen verschaffen. Na ja, ich bin vor allem auf EXP gegangen und habe die Siegelsteine da ausgiebig genutzt; da man viele Endgegner noch einmal bekämpfen kann, machte das zusätzlichen Spaß. Wer hier alle Möglichkeiten nutzt, die das Spiel einem bietet, sollte eigentlich auch keine Probleme bekommen; Talente und Siegelsteine zu ignorieren ist dagegen wohl eher keine gute Idee.

    Die Menüs gefielen mir allerdings nicht besonders gut, da ihre Bedienung umständlich ist. Man lernt durch das Anlegen von Ausrüstung Talente, aber bis man eine Kombination, durch die man etwas lernt, gefunden hat, muss man sich häufig erst einmal durch alle möglichen Gegenstände klicken. Beim Kaufen von Gegenständen fiel mir auch auf, dass es bessere Lösungen dafür gibt.

    Was den Spielspaß angeht, läuft in diesem Spiel aber dennoch viel richtig. Ich merke es meistens daran, dass mich ein Spiel gut unterhält, wenn ich nicht wirklich wahrnehme, wieviel Zeit ich schon auf dem Spielzeitzähler habe bzw. sich die Zeit kurz angefühlt hat. VP2 ist, was das angeht, definitiv ein gutes Beispiel.

    Graphik & Musik
    Hier kann Valkyrie Profile 2 gut punkten. Es sieht klasse aus, hat einen Stil, der etwas an Spiele wie Vagrant Story erinnert (leicht düster und gedeckte Farben) und an manchen Stellen hatten die Entwickler ein gutes Auge für Details (in den Städten sieht man z.B., wie die Vorhänge in den Häusern in einer leichten Brise wehen). Die Charaktere sehen auch gut aus, wobei ich v.a. Lezard, Hrist und Alicia sehr ansprechend fand. Was man sich bei Freya gedacht hat, die überhaupt nicht ins Spiel passt, weiß ich allerdings nicht.


    Und ja: Die Musik in diesem Spiel stammt von Sakuraba und ist echt gut. Sachen gibt’s. Es gibt zwar nicht besonders viele Stücke, meine ich, aber das, was man zu hören bekommt, ist ziemlich gutes Zeug – vor allem die Kampfmusik sticht als sehr positiv heraus. Typ, was machst du in letzter Zeit? Es geht doch offensichtlich auch anders.

    Fazit
    Ein schönes Spiel, für das leider keine fähigen Leute die Handlung geschrieben haben. Davon ab machen vor allem die Kämpfe großen Spaß und auch die Dungeons sind mal etwas anderes. Dazu kommt ein ungewöhnlicher, ziemlich gutaussehender Stil – all das hat, nach anfänglicher Skepsis, einen guten Gesamteindruck bei mir hinterlassen.

    Insgesamt: 8/10
    Spielzeit: 37 Std.

  9. #169

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Es freut mich wirklich außerordentlich, dass du soviel Spaß am Spiel hattest! Noch ein Wort zum Schwierigkeitsgrad: Es ist wohl besser zu sagen, dass das Spiel eher ein schlechtes Balancing angeht. Wenn man ordentlich grindet und sich neue Fähigkeiten holt, dann sind die Kämpfe gut schaffbar. Das Problem ist, dass man, wenn man nur leicht unterlevelt ist, die Kämpfe ungleich schwerer werden, und du dann, um dich wieder auf Vordermann zu bringen, zahlreiche Kämpfe durchleben darfst, die sehr schwierig sind. Und in einem strategischem Spiel wie diesem bedeutet dass, dass der Zeitaufwand für den einzelnen Kampf enorm ansteigt, wodurch man eher geneigt ist, das grinden sein zu lassen, was das Problem aber nur verschlimmert.

    Mal was anderes. Wie fandeste denn den Zeitlimit-Dungeon? Der ist nämlich zusätzlich noch ein Point of No Return. Wenn ich mich nicht irre sagt das Spiel davor sogar noch "speichere auf einem separaten Spielstand", oder irgendwas in der Art.

    Achja, und hast du mal ins Seraphic Gate reingeschnüffelt?

    Und 3. Du hast das Spiel durchgespielt. Du hast nun einen Kristall auf dem Bildschirm, was bedeutet, dass die Gegner beim nächsten Durchgang schwerer und zahlreicher sind. Wenn du das Spiel 10x durchspielst bekommst du einen großen Kristal. Du kannst maximal 5 große Kristalle haben. Je mehr kleine und große Kristalle du hast, um so schwerer wird das Spiel. Um es also um 100% zu beenden müsstest du es noch 49x durchspielen Nein, ich weiß auch nicht, was Square-Enix sich dabei gedacht hat.
    Gründer der JRPG-Challenge
    JRPG-Challenge 2018 - You'll never see it coming!



  10. #170
    Was mich übrigens gestört hat, waren die ganzen "Mythen", die man im Netz zu diesem Spiel findet, im Sinne von z.B. "Level sind total egal". Ja, klar. Ich fand es aber ziemlich blöd, dass man, wenn man einfach nur nach brauchbarem Zeug sucht, auf so etwas stößt. Glücklicherweise haben wir das MMX.

    Das Zeitlimit-Dungeon fand ich nervig, aber nicht allzu schlimm. Ich hatte hier allerdings vorher schon (müsste in Klunkys Thread gewesen sein) gewesen, dass es Sinn ergibt, einfach durchzulaufen, da man später zurückkommen kann. Nervig fand ich das Teil deswegen, weil Gegner zum ersten Mal richtig aggressiv auf einen zugelaufen kamen, wenn man Kämpfe eigentlich vermeiden wollte (auch wenn die zeitlich nicht zählten). Geht schlimmer, aber irgendwie auch besser.

    Das Seraphic Gate habe ich mir gespart, weil ich keine Lust hatte, aus dem letzten Dungeon noch einmal komplett rauszugehen. Ein Item, mit dem man ein Dungeon sofort verlassen kann, gibt es doch nicht, oder? Vielleicht schaue ich es mir später mal an.
    Das mit dem Durchspielen klingt irgendwie ziemlich gestört.

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  11. #171
    Pokémon – Let's go, Evoli! (Switch)



    Pokémon blau, rot und gelb sind so ein Stück Kindheit von mir. Sie waren quasi meine ersten Ost-RPGs und ich habe sie ständig gespielt – allein, mit Freunden (z.B. auf dem Schulhof – damals war man bei so etwas noch viel lockerer, wobei ich mal behaupte, dass das Spiel recht kommunikativ war) und ich habe sogar an einem in echt stattfindenden Turnier teilgenommen. Letzteres allerdings mit … mittelmäßigem Erfolg. Außerdem habe ich dieses Sammelkartenspiel gespielt, allerdings waren die Leute, die es ebenfalls gemacht haben, oft solche Nerds, dass man kaum gewonnen hat. Ich habe letztendlich häufig mit einer Freundin „unentschieden“ gespielt, da dadurch beide Punkte bekommen haben. Dieses Spiel gab es auch für den Gameboy, worauf es noch mehr Spaß gemacht hat (ich will das mal wieder spielen). Und die Anime-Serie habe ich natürlich auch geguckt.


    Wie es mit Kindheitslieben aber oft so ist, vergehen sie irgendwann – und so war es bei mir und Pokémon. Ich habe alles mögliche an Zeug abgegeben, wenn man von den Spielen absieht, die bei einem Einbruch geklaut wurden (ich warte immer noch darauf, dass die Bastarde wiederkommen, damit ich ihnen mal meine Gastfreundschaft zeigen kann. Wer Kinder beklaut, ist mal echt Abschaum, von der restlichen Sache mal abgesehen). Danach habe ich jahrelang kein Spiel aus dieser Reihe mehr gespielt, erst 2014 habe ich mir mal Pokémon Y angesehen, das mich gut unterhalten, aber nicht umgehauen hat.
    Mit den ersten drei Spielen verbinde ich aber doch noch einiges, was so weit geht, dass ich noch die Namen von beinahe allen 150 Viechern weiß. Dass es eine Neuauflage davon gibt, hat mich dann irgendwie neugierig gemacht.

    Handlung
    Hier hat sich nicht viel verändert. Man ist ein namenloser Pokémontrainer, der sich auf die Reise macht, um möglichst viele Pokemon zu fangen und Champion der Liga zu werden. In dieser Version hat man jedoch die Auswahl, um man ein Junge oder Mädel sein will, was wahrscheinlich auch wieder nichts neues ist, wenn man mehr Spiele aus der Reihe gespielt hat als ich (ich weiß zumindest, dass es in Y auch schon so war).


    Die größte Änderung: Gary ist jetzt nett - verkehrte Welt.
    Ansonsten braucht man von der Handlung dieses Spiels nicht zuviel erwarten, aber das macht wohl auch niemand. Alles erfüllt hier seinen Zweck und es macht Spaß, die Welt zu durchreisen und verschiedene Pokémon zu sehen/fangen/wasauchimmer.

    Gameplay usw.
    Das Spiel bietet an sich keine große Abwechslung. Man reist von einem Ort zum anderen, trainiert seine Pokémon, fängt neue und kämpft immer öfter gegen andere Charaktere. Die Fangmechanik hat sich in diesem Spiel verändert: In den alten Spielen kämpfte man noch ganz normal gegen wilde Pokémon, in diesem Ableger bewirft man sie schlicht mit Pokébällen und ggf. auch noch Früchten, damit man sie leichter fangen kann (davon habe ich aber irgendwie nichts gemerkt). Alles in allem ist das hier eine sehr simple Mechanik und der aus dem Originalspiel unterlegen; in letzterem war das Fangen noch anspruchsvoller, da man u.a. gucken musste, ob man ein Pokémon nicht erstmal zum Schlafen bringt o.ä. In „Let's go“ ist es höchstens etwas nervig, wenn ein Vieh, das man vorher ganz einfach fangen konnte, beim zweiten Mal zehnmal und öfter wieder aus dem Ball herauskommt. An sich ist diese Mechanik aber zweckmäßig und es geht schlimmer, letztendlich konnte ich mit dieser Änderung leben. Man fängt auf jeden Fall schneller etwas.


    Spaß gemacht hat mir die Erkundung der Welt, die sich graphisch sehr verändert hat, wobei Orte aber immer noch wiedererkennt. Irgendwie haben die Entwickler es geschafft, das Gefühl des Originalspiels beizubehalten und dem Spiel trotzdem einen neuen Anstrich zu verpassen.

    Etwas nervig fand ich, dass man in den zweiten Spielhälfte mit Kämpfen zugeworfen wird – die Balance gelingt im ersten und letzten Spielteil besser, die eher eine Mischung aus Kämpfen, Dialogen und dem Fangen von Pokémon bieten. Pokémon-Spiele sind ja nie besonders anspruchsvoll, was auch diesmal wieder so ist; spätestens mit einem Angriff, gegen den der Gegner schwach ist, macht man alles beim ersten versuch platt. Aber irgendwie gehört das dazu und hat mich nicht gestört.

    Was ich nicht zwingend brauchte, sind die Möglichkeit, Evoli anzuziehen (ich musste dabei ein wenig an Leute denken, die ihren Hunden solch lächerliche Sachen anziehen) und diese Bonbon-Mechanik, die beinhaltet, dass man jeweils nur eins benutzen kann, was sich echt zieht, man man eine zweistellige Anzahl im Inventar hat. Diese Go-Bezüge bräuchte ich auch nicht, aber das ist wohl Trends der heutigen Zeit geschuldet.

    Im Großen und Ganzen fühlte ich mich aber gut unterhalten – es machte mir Spaß, diese Welt noch einmal zu bereisen und ich habe letztendlich 148 Pokémon gesehen und 119 gefangen. Wenn man die alten Spiele mochte, wird man auch dieses mögen – selbst zig Jahre später.

    Eine Sache noch am Rande: Ich dachte immer, das E-Werk wäre kein optionaler Ort und war entsprechend überrascht, dass man es auch nach dem Beenden der Liga erst erkunden oder ganz auslassen kann. Ich könnte wirklich nicht sagen, ob das schon immer so war...

    Und noch eine Sache: Man hätte die üblichen Cheats mit ins Spiel nehmen sollen. Mew, Missingno. und die ganze Rätselei darum gehören einfach dazu.

    Graphik & Musik
    Dass sich Let's go, Evoli ziemlich vom Gameboy-Original unterscheidet, ist wohl klar. Das Spiel macht einen soliden, hübschen Eindruck, allerdings erkennt man als Spieler der Originale die Orte noch gut wieder. Alles ist farbenfroh und sieht ganz nett aus, eben zu Pokémon passend.


    Die Musik hat mir gut gefallen und macht Laune, war insofern eine positive Überraschung. Vor allem die Kampfmusik ist sehr stimmig.

    Fazit
    Das hier ist ein Spiel, das sich heftig bei der Nostalgie von Leuten anbiedert, die als Kinder die ersten Pokémon-Teile gespielt haben. Ist das schlecht? Nö. Ich hätte nicht gedacht, dass mir ein Spiel aus dieser Reihe noch einmal richtig Spaß macht und das hat Let's go, Evoli geschafft. Wahrscheinlich werde ich mir doch mal die anderen Spiele ansehen, angefangen bei Silber und Gold. Und ich brauche dieses Sammelkartenspiel. *hust*

    Insgesamt: 8/10
    Spielzeit: 20 Std.

  12. #172
    Von den Pokemon Spielen kann ich Herzgold und Seelensilber empfehlen, die 2. Generation ist nicht nur die meiner Meinung nach ansprechendste (mit all den asiatischen Tönen) sondern hier hat man auch relativ weitesgehendst das Balancing gelassen wie es im Original war und den Inhalt des Spiels sinvoll erweitert, etwas was ich von einem Remake eigentlich erwarten würde anders als diese Alpha/Omega Spiele die viel zu viel abändern und das Spiel auf dem Niveau von X/Y runterziehen.

    Ich bin übrigens bei Valkyrie Profile etwas überrascht wie nah die Spielzeit an der Meinigen ist. (Wenn man bedenkt dass ich diesen Bonus-Dungeon auch noch ein bisschen gespielt hatte)
    Sonst bist du ja meistens doppelt oder 3x mal so schnell.
    Gamingblog: Ulterior_Audience (Aktuell: Lobotomy Corporation)

  13. #173
    Klingt gut, die sind direkt mal notiert. Ich habe mir leider schon die goldene GBC-Version gekauft, aber das klingt so, als würde es sich auch lohnen, ggf. beide Versionen zu spielen. Ich werde auf jeden Fall chronologisch vorgehen ... und mal sehen: Letztes Jahr war ein Yakuza-Jahr, dieses Jahr habe ich viel Legend of Heroes gespielt - wieso sollte 2019 nicht ein Pokémon-Jahr werden?

    Gelten X/Y eigentlich als eher schlechtere Spiele aus der Reihe? Irgendwie habe ich den Eindruck, dass das so ist.

    Ich habe in VP2 alle Nebenmissionen (sind ja nicht so viele) erledigt und dann noch soviel gelevelt, bis ich von den Charakteren, die gegangen sind, die stärksten Waffen erhalten habe, woher wohl die Spielzeit kommt. Danach habe ich einfach nur noch alles mit Zunde plattgemacht, Ich hatte auf jeden Fall keine Lust darauf, dass die Schwierigkeit plötzlich stark ansteigt, also habe ich etwas Zeit investiert. Es hat aber auch Spaß gemacht.

    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
    Alle GF-Aktionen auf einen Blick

  14. #174

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Was mich übrigens gestört hat, waren die ganzen "Mythen", die man im Netz zu diesem Spiel findet, im Sinne von z.B. "Level sind total egal". Ja, klar. Ich fand es aber ziemlich blöd, dass man, wenn man einfach nur nach brauchbarem Zeug sucht, auf so etwas stößt. Glücklicherweise haben wir das MMX.
    Ich wusste gar nicht, dass es sowas zu dem Spiel gibt. Level sind natürlich nicht egal, wtf. Aber ich kenne die Mythen-Problematik.

    Zitat Zitat
    Das Zeitlimit-Dungeon fand ich nervig, aber nicht allzu schlimm. Ich hatte hier allerdings vorher schon (müsste in Klunkys Thread gewesen sein) gewesen, dass es Sinn ergibt, einfach durchzulaufen, da man später zurückkommen kann. Nervig fand ich das Teil deswegen, weil Gegner zum ersten Mal richtig aggressiv auf einen zugelaufen kamen, wenn man Kämpfe eigentlich vermeiden wollte (auch wenn die zeitlich nicht zählten). Geht schlimmer, aber irgendwie auch besser.
    Jupp, das war auch mein Eindruck. Allerdings musste ich ihn trotzdem 2x machen, weil ich mich einmal komplett verirrt hatte.

    Zitat Zitat
    Das Seraphic Gate habe ich mir gespart, weil ich keine Lust hatte, aus dem letzten Dungeon noch einmal komplett rauszugehen. Ein Item, mit dem man ein Dungeon sofort verlassen kann, gibt es doch nicht, oder? Vielleicht schaue ich es mir später mal an.
    Nicht, dass ich wüsste. Ich würd an deiner Stelle aber erstmal auf Youtube reinschauen; ich persönlich fand den Dungeon jetzt nicht soo appealing (ich glaube, das interessanteste ist, dass man da nen Charakter aus Star Ocean 3 kriegt, oder so).

    Zitat Zitat
    Das mit dem Durchspielen klingt irgendwie ziemlich gestört.
    Ein sehr schönes Beispiel für Fake Longevity


    @Pokemon: X/Y waren okay. Sie sind halt ziemlich leicht und bieten nicht besonders viel Postgame content an. Anders als andere Editionen gab es auch keine Re-Release-Version ala Platin, wo diese Missstände behoben werden. Heart Gold und Soul Silver kann ich jedoch auch bedenkenlos empfelen!
    Geändert von Shieru (30.12.2018 um 20:12 Uhr)
    Gründer der JRPG-Challenge
    JRPG-Challenge 2018 - You'll never see it coming!



  15. #175
    Ich habe, bevor ich mich dazu entschieden habe, VP2 zu spielen, u.a. auf Gamefaqs nachgesehen, wo man mit so einem unwahren Mist zugeworfen wird. Ich hasse Gamefaqs.

    So, jetzt gönne ich mir noch eine Runde Resident Evil 2...
    Geändert von Winyett Grayanus (30.12.2018 um 20:49 Uhr)

    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
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  16. #176

    Gesamtspielzeit
    540 Stunden (28 Spiele)

    Längstes Spiel
    1. Dragon Quest XI (43,5 Std.)
    2. Sen no Kiseki III (39,5 Std.)
    3. Valkyrie Profile 2 (37 Std.)

    Am häufigsten verwendete Konsole
    1. PS4 (12)
    2. Switch (4)
    3. PSP / Vita (3)
    4. SNES (2)
    5. PSX / PS2 / 3DS / PC (1)

    Im nächsten Jahr würde ich gern mehr Spiele auf den alten Konsolen spielen, v.a. auf der … na ja, besten Konsole eben (PS2, was sonst?).

    Bestes Spiel
    1. Sen no Kiseki III
    2. Valkyria Chronicles 4
    3. Ao no Kiseki

    Wenn ich mein Lieblingsspiel dieses Jahres aus anderen Genres nennen sollte, wären 11-11: Memories Retold, Theseus und Detroit – Become Human dabei. 11-11 fand ich davon definitiv noch eine Ecke besser als die anderen.

    Größte Enttäuschung
    1. Ni no Kuni II
    2. Cosmic Star Heroine
    3. Secret of Mana (SNES)

    Die größte Enttäuschung war für mich ganz klar No no Kuni II, weil ich ziemlich viel davon erwartet habe und das Endergebnis echt mau war. Knapp gefolgt von Cosmic Star Heroine, das auch irgendwie eine Gurke war. Meine Erwartungen an Secret of Mana waren dagegen nicht so hoch und von In Vitra (deswegen hier gar nicht auftaucht) habe ich erst gar nichts erwartet.

    Größte (positive) Überraschung
    1. Revenant Saga
    2. Valkyrie Profile 2
    3. Eien no Filena / Let's go, Evoli

    Revenant Saga sah nach absolutem Müll aus, überzeugte mich aber mit einer guten Geschichte und netten Charakteren. Ich hätte aber auch nicht gedacht, dass ich so viel Spaß an Valkyrie Profile 2 haben werde.

    Beste Musik
    1. Ao no Kiseki
    2. Valkyrie Profile 2
    3. Valkyria Chronicles 4
    4. Pokemon – let's go, Evoli

    Eine Kategorie, in der es mir häufig nicht leicht fällt, das Spiel zu nennen, dessen Musik ich am besten fand. 2017 habe ich z.B. sehr viele Spiele gespielt, in denen die Musik toll war. Hier aber der ganz klare Sieger: Ao no Kiseki, ohne Diskussion.

    Beste Handlung & Charaktere
    1. Sen no Kiseki III
    2. Valkyria Chronicles 4
    3. Revenant Saga
    4. Eien no Filena

    Vor allem Eien no Filena hat mich, was die Geschichte angeht, überrascht, da ich nicht viel erwartet hatte.

    Sonderpreis für „ausgezeichneten“ Sexismus
    1. Sen no Kiseki IV

    Hoffentlich haben die notgeilen Entwickler dieses Spiels zu Weihnachten einen Harem geschenkt bekommen … oder eine Gummipuppe.

    Größter persönlicher Erfolg
    1. Valkyrie Profile 2
    2. Durchspielen der kompletten „The Legend of Heroes“-Reihe

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich VP2 mal durchspielen würde. Punkt Nr. 2 war einfach ein Projekt, das sich über viele Jahre zog - und nun pausiere ich erstmal.

    Größte Vorfreude auf (2019 erscheinende Spiele)
    1. Greedfall
    2. Kingdom Hearts III

    Eigentlich freue ich mich vor allem auf Greedfall, das neue Spiel der Technomancer-Macher. Qualitativ wird es wahrscheinlich wieder so lala (war Technomancher auch), was aber trotzdem nicht heißt, dass das Spiel nicht geil werden kann.

  17. #177
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus
    Größter persönlicher Erfolg
    2. Durchspielen der kompletten „The Legend of Heroes“-Reihe

    Punkt Nr. 2 war einfach ein Projekt, das sich über viele Jahre zog - und nun pausiere ich erstmal.


    Zitat Zitat von Winyett Grayanus
    Am häufigsten verwendete Konsole
    1. PS4 (12)
    2. Switch (4)
    3. PSP / Vita (3)
    4. SNES (2)
    5. PSX / PS2 / 3DS / PC (1)
    Sauber, das letzte Jahr noch mal getoppt obwohl du dir Anfang des Jahres noch unsicher warst. Können wir 2019 mit einer weiteren Steigerung rechnen?

  18. #178
    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Auch die beiden Dragon Slayer: The Legend of Heroes?
    Ja, die habe ich vor Ewigkeiten mal gespielt, fand sie, soweit ich mich erinnere, eher mittelmäßig, da asbach-uralt (auch gefühlt). Mir fällt aber ehrlich gesagt gerade auf, dass ich die Gharghav-Reihe gar nicht auf dem Schirm und nicht gespielt habe. Na, ja. Dann belassen wir es bei: Ich habe die Kiseki-Reihe durchgespielt.

    Zitat Zitat
    Sauber, das letzte Jahr noch mal getoppt obwohl du dir Anfang des Jahres noch unsicher warst. Können wir 2019 mit einer weiteren Steigerung rechnen?
    Hm, mal sehen. Tatsächlich begünstigt meine jetzige Arbeitssituation das Spielen sehr, im Sinne von guten Zeiten und zuhause nichts mehr, was getan werden müsste. Es sieht für 2019 also ganz gut aus. Da ich aber vorhabe, einige PS2-Spiele zu spielen, die ja häufig länger dauern, stelle ich es mir im Moment so vor, dass ich die Spielzeit zwar beibehalten, aber ggf. weniger Spiele spielen werde. Das kann natürlich später wieder ganz anders aussehen.

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