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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Star Ocean Second Evolution (PSP)


    Handlung
    Man hat am Anfang des Spiels die Auswahl zwischen zwei Hauptcharakteren: Kenny stammt von der Erde und landet zufällig auf dem Planeten Expel, Rena lebt auf diesem Planeten. Ich hatte mich vorher mal informiert, welchen Charakter man besser spielen sollte und habe mich für Kenny entschieden, da die Geschichte aus seiner Sicht angeblich besser verständlich wäre, man mehr über die Hintergründe erführe. Kenny ist nur leider ein 08/15-RPG-Typ: mutig, ein richtiger Kerl und den Ton in der Gruppe gibt er auch noch an (mich würde mal interessieren, ob das immer noch so ist, wenn man Rena spielt, denke aber, dass dem so ist). Schnarch!


    Die Geschichte beginnt jedenfalls mit Kennys Auftauchen auf Expel. Die Frage danach, wie man zurückkommt, spielt dabei keine große Rolle, sondern man wird losgeschickt, um eine Bedrohung, unter der Expel leidet, zu entsorgen. Nebenbei sieht man noch einen weiteren Planeten und verhindert die Vernichtung des Universums. Wenn das mal nicht männlich ist… (hey, den Großteil der Dinge in diesem Spiel machen eh Männer; ein Schelm, der Böses von Japanern denkt...)

    Ich sage es mal so: Die ersten Stunden der Handlung funktionierten irgendwie, gaben den Charakteren eine Motivation und waren ganz unterhaltsam. Leider verliert sich diese Geschichte schnell in … Zeug, die Dramaturgie stimmt an einigen Stellen nicht (z.B. ist der Tod von Kennys Vater Kenny total egal, manches ist nervig, wie die Überhöhung eines Typen, der hinterher nie mehr auftaucht und nicht gerade viel Persönlichkeit hat (Dias). Da man mehr oder weniger selbst entscheidet, welche acht Charaktere man rekrutiert, haben diese auch nicht gerade viel Persönlichkeit und Kenny und Rena sind eher Standardware.

    Diese eher konventionelle Geschichte geht leider den Bach runter, sobald man Nede erreicht: Plötzlich wird eine Gruppe von schablonenartigen Antagonisten eingeführt und viel mehr passiert auch nicht.
    Und wenn einem ganz am Ende mal eben ein Genozid als sinnvolle Maßnahme der mit der eigenen Gruppe verbündeten Charaktere verkauft wird, wird einem schon irgendwie schlecht. Vor allem, wenn auch noch erwähnt wird, dass eine Handvoll Charaktere mal eben für „Millionen“ (laut Spiel) entschieden hätte, dass der eigene Planet ausgelöscht wird. Wie abartig ist das denn?

    Die letzte Szene stieß mir echt ziemlich auf. Ansonsten war die Handlung eigentlich nach 17 Stunden vorbei, der Rest meiner Spielzeit ging für entsprechendes Leveln für den Endgegner drauf. Handlungstechnisch war das alles hier viel zu kurz und es wäre definitiv mehr drin gewesen.

    Gameplay usw.
    Die Kämpfe im Spiel machten mir Spaß, denn sie sind zügig, man levelt ordentlich schnell und hat eine Vielzahl an Fähigkeiten, die man nutzen kann. Es wird beim Spielen ziemlich deutlich, dass Star Ocean etwas mit Tales of zu tun hat, zumindest mit den alten Teilen, die noch gut waren (eine weitere Gemeinsamkeit der Spielereihen – sie sind mittlerweile beide den Bach runtergegangen).
    Den vorletzten, großen Gegner habe ich mit ca. Lvl. 80 besiegt, den letzten mit Lvl. 110 – da die Spanne da sehr groß war, bin ich vorher noch in ein optionales Dungeon verschwunden, das ich aber nicht beendet habe. Was den Spielspaß anging, war das Leveln dort sogar in Ordnung, wobei ich es albern finde, wenn zwei Gegner, die eine halbe Stunde hintereinander vorkommen, so unterschiedlich stark sind. Ich hab‘ auch noch was anderes zu tun, liebe Entwickler.

    Was ich am Kampfsystem nervte: Es gibt mehrere Gegner, die man nicht besiegen kann, aber trotzdem bekämpfen muss. Ich frage mich, wann auf so einen Mist endlich verzichtet wird.

    Abgesehen vom Kampfsystem, von dem man im Laufe des Spiels viel sieht, bietet Star Ocean 2 einem eine gute Mischung aus Dungeons (die überwiegend in Ordnung sind, wenn auch nicht zu einfallsreich), Dialogen und Abschnitten, die man in den Städten verbringt – quasi so, wie es in einem Ost-RPG sein sollte.


    Das Fertigkeitssystem fand ich zuerst etwas überladen, aber je höher der Level von einem ist, desto klarer wird einem eigentlich, was man dort machen muss. Allerdings fand ich manche Fähigkeiten trotzdem nutzlos und habe z.B. auch Alchemie oder Schmieden als Fähigkeiten nur selten genutzt. An sich mochte ich das System aber.

    Dann gibt es noch zusätzliche Sequenzen mit einzelnen Charakteren, die man sich in den Städten ansehen kann, wofür ich mich aber nicht sonderlich interessiert habe.

    Graphik und Musik
    Graphisch merkt man dem Spiel an, dass es etwas älter ist, wobei es sicher auch bei Ersterscheinung keinen Preis für tolles Aussehen gewonnen hätte. Verglichen mit Spielen wie Final Fantasy VIII – etwa genauso alt – sieht Star Ocean 2 ebenfalls nicht besonders gut aus. Gut, der Graphikstil ist ein anderer, aber den FFVIII sieht man beispielsweise, dass Spiele damals durchaus gut ausgesehen haben.


    Man merkt aber, dass manche Sachen aus der PSX-Version für die PSP-Version verbessert bzw. geändert wurden. So sieht die Kampfanzeige (HP usw.) etwas klarer und ansprechender aus und den Charakteren wurde in Dialogen jeweils ein Bild spendiert. Die neuen Charakterprofile (wobei man die in der PSX-Version eh nicht gesehen hat) muss man aber mögen – mir sahen sie zu sehr nach den üblichen Klischee-Animebildern aus. Ansonsten sieht das Spiel ziemlich so aus wie die PSX-Version.

    Musikalisch hat mich das Spiel nicht vom Hocker gehauen … keine Ahnung, ob die Musik noch Sakuraba ist, aber sie klingt so, irgendwie belanglos und nichtssagend. Diese Version verfügt über eine Sprachausgabe, die ich persönlich aber nicht zwingend gebraucht hätte.

    Fazit
    Das letzte Star Ocean, das ich gespielt habe (SO5), war eher den Katastrophen der Spielgeschichte zuzuordnen, was mich nervte, da ich die Reihe immer als recht solide empfand. Der zweite Teil macht einiges richtig und macht an sich Spaß, hätte aber mehr Sorgfalt bei der Erzählung der Geschichte und damit auch einige Stunden mehr Spielzeit gebrauchen können. Wer ein ordentliches Ost-RPG will, wird an diesem Titel jedoch trotzdem seinen Spaß haben, denn die Mischung aus Kampf/Dungeon und Handlung ist so ziemlich das, was man in neueren Spielen leider immer seltener sieht.

    Insgesamt: 7,5/10
    Spielzeit: ca. 24,5 Std.

  2. #2
    Objektiv kann ich das alles voll unterstreichen, gerade die Story ist schon ein seeeltsamer Clusterfuck von Erzählstil. Subjektiv hat Teil 2 aber einen fetten Stein in meinem Brett, ohne dass ich es erklären könnte. ^^ Ich habe es zu spät gespielt, als dass es "volle" Nostalgie sein könnte, aber für mich repräsentiert es die PSX-RPGs (und meine Erfahrung damit) fast noch stärker als die FF-Reihe. Gerade auch in diesen wonky Qualitätsschwankungen – ich weiß bspw. noch, dass ich die Ideen hinter fast allen Charakteren mag, dass man am Ende aber viel zu wenig über sie mitgekriegt hat. Und was die Star-Ocean-Serie in mehreren Teilen "gut" (interessant? exzentrisch?) hinkriegt: Die Mischung aus Fantasy und Sci-Fi ist viel zu ""glaubwürdig"". xD Also, im Sinne, dass in dem Setting glaub ich streckenweise mehr Überlegung und Sci-Fi-Wissenschaft drinsteckt, als ich gerade dem zweiten und dritten Teil erst zugetraut habe, weil ich mehr so eine runde FF-Steam-/Cyberfantasy erwartet habe. Die Brüche sind da immer so seltsam klar und überraschend für mich, obwohl ich inzwischen wissen sollte, wie sie funktionieren. Und das hat schon was. Teil 2 macht das SEHR deutlich, weil es so lang nicht ins All geht.

    Außerdem gibt es da noch den Anime, der für mich genauso stark die (höchstens mittelmäßigen) Billig-Animes seiner Zeit repräsentiert. Den mochte ich auch ... irgendwie ... damals.



    Zu oft gehört. Könnte ich heute nicht mehr. xD


    Mein zweites Spiel, jetzt auf Steam erhältlich! =D

  3. #3
    Ja, du hast schon mit vielen recht, was das angeht. Nostalgie würde bei mir sowieso nicht funktionieren, das das erste SO, das ich gespielt habe, Teil 3 war, und auch den nicht bis zum Schluss. Dann folgten 4 und 5, aber die sind ja beide noch nicht alt. Für mich heißt das dann aber auch: Das Spiel ist gut gealtert, denn über die Spielbarkeit kann man echt nicht meckern.
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  4. #4
    Teil 2 mag ich ganz gerne, nur werden die Bosse gegen Ende immer übertriebener.

    Teil 4 ist ein wenig zäh und wer da Platin will ... laut einer PSN-Seite wo man einsehen kann, wer Platin hat, liegt die Anzahl der Spieler wohl weltweit bei 0,XX % und die notwendige Zeit so pi mal Daumen im vierstelligen Stundenbereich.

    Ich glaub, wer da Platin holt, wird bei ALLEN Games Platin schaffen.

  5. #5
    Zitat Zitat von Loxagon Beitrag anzeigen
    Teil 2 mag ich ganz gerne, nur werden die Bosse gegen Ende immer übertriebener.
    Ja, die Schwierigkeit steigt gegen Ende ziemlich ins Absurde.

    Zitat Zitat
    Teil 4 ist ein wenig zäh und wer da Platin will ... laut einer PSN-Seite wo man einsehen kann, wer Platin hat, liegt die Anzahl der Spieler wohl weltweit bei 0,XX % und die notwendige Zeit so pi mal Daumen im vierstelligen Stundenbereich.

    Ich glaub, wer da Platin holt, wird bei ALLEN Games Platin schaffen.
    Wobei man sich auch fragen kann, wieso man die Zeit nicht lieber in andere Spiele investiert. Es gibt doch sowieso so viele Spiele, dass wir sie nicht alle durchspielen können.
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  6. #6
    Gab gegen Ende nur zwei Bosse bei denen ich Probleme hatte. Einer von denen hat mich kalt erwischt und mal eben mit einer Attacke alle Gruppenmitglieder versteinert. Beim zweiten Versuch, mit dem passenden Accessoire, hatte er dann keine Chance mehr. Ein anderer hat nichts gemacht außer, nachdem er einige Treffer kassiert hat, mit einer Explosionsattacke zu kontern die ordentlich Schaden austeilt und auch mal das ein oder andere Partymitglied zu Fall bringt. Das hat den Kampf aber lediglich zäher gemacht da man immer durch die Charaktere schalten und die KI umstellen musste, so dass sie nur noch herumstehen und nicht angreifen während man die Party wieder hochheilt.
    Ansonsten war es eigentlich immer die gleiche Taktik: mit den Nahkämpfern zu den Bossen rennen und diese stunlocken, so dass sie gar nicht erst zum Zug kommen.

    Zitat Zitat
    Spielzeit: ca. 24,5 Std.
    Krass, sogar bei meinem zweiten Spieldurchgang mit Rena, bei dem ich die Dungeons und Taktiken schon kannte, die meisten NPCs ignoriert- und mir recht früh überlegene Waffen hergestellt hatte, habe ich noch immer knapp 30 Stunden benötigt, was für mich schon fast einem Speedrun gleichkommt.^^ Da sieht man mal was es für einen Zeitaufwand darstellt wenn man alle Private Actions mitnehmen möchte.
    Geändert von Nayuta (17.09.2018 um 17:17 Uhr)
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  7. #7
    Letztendlich konnte man durchs Leveln auch sehr viel erreichen, die Frage ist, nur, ob es notwendig ist, zwischen zwei ein paar Minuten auseinanderliegenden Gegnern für 20 Level ins Dungeon zu verschwinden. Aber es gibt schon schlimmere Endgegner, klar.

    Bringen diese Extragespräche denn etwas, abgesehen von ein paar Sätzen Dialog mehr? Ich hatte mir die ersten angesehen und fand sie irgendwie zu nichtssagend für den Aufwand, den man hätte betreiben müssen, um sie alle zu sehen. Ich meine jetzt nicht die Möglichkeit, den letzten Gegner schwerer zu machen, wenn man diese bestimmte Szene sieht.
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  8. #8
    Nayuta no Kiseki (PSP)


    Handlung
    Vom Titel her könnte man auf die Idee kommen, dass Nayuta no Kiseki etwas mit den anderen Kiseki-Spielen zu tun hat, das ist aber nicht so. „Nayuta“ aus dem Titel ist auch der Protagonist des Spiels und erst ist natürlich auch – so richtig Ost-RPG-klischeemäßig – 15 Jahre alt und ziemlich mutig. Das kann ja nur besser werden!


    Man erfährt jedenfalls, dass es eine Parallelwelt zum Dorf des Helden gibt und ist fortan damit beschäftigt, diese Welt, in der einiges durcheinandergeraten ist, wieder richtig hinzubiegen. Freundschaft und die Rettung der Welt spielen übrigens auch wieder eine Rolle…

    Klingt alles nicht so toll? Das ist es auch nicht und ich hatte vielmehr den Eindruck, dass die Entwickler versucht haben, so viele Klischees wie möglich in diesem Spiel unterzubringen. Würde man eine Sammlung an Spieleklischees starten, könnte Nayuta no Kiseki als Fundgrube dafür dienen. Handlung und Charaktere passen, was das angeht, sehr gut zusammen – man hat alles davon schon zigmal gesehen und hat es satt. Und wenn sich demnächst der nächste Charakter für irgendeinen Quatsch und seine Freunde „opfern“ will, platze ich. Brr, hat das einen Bart. >_>


    Gameplay usw.
    Hier macht das Spiel glücklicherweise einiges gut. Ich hatte zeitweise den Eindruck, eine Art Jump ‚n‘ Run mit Rollenspielelementen zu spielen. Das Spiel besteht nämlich letztendlich aus einer Zentralwelt, die man zum Kaufen von Zeug usw. nutzt (Nayutas Dorf) und alles andere sind einzelne Level, in denen man kämpft, minimalistische Rätsel löst und einige Sprungpassagen absolviert. Das fängt relativ basal an, man erhält jedoch im Laufe des Spiels immer wieder neue Fähigkeiten, die man nutzen muss, um in den Leveln voranzukommen (z.B. lernt man später, Wände hochzufahren).


    Anfangs fand ich das alles noch sehr simpel, hinterher werden die Level jedoch durchaus interessant und etwas kniffliger. Auch Endgegner erfordern eine bestimmte Herangehensweise wie z.B. das Nutzen einer bestimmten Fähigkeit. Die ersten Endgegner fand ich noch recht zäh – kein Vergleich mit Ys – aber sie werden immer besser.
    Schön fand ich auch, dass die vier Welten, die man u.a. besucht, unterschiedliche Jahreszeiten haben, die man nutzen muss, um andere Level zu sehen. Technisch gesehen besucht man so zwar dasselbe Gebiet mehrmals, die Level sehen jedoch immer anders aus und erfordern auch eine andere Herangehensweise.

    Diese Mischung aus Kampf und Geschicklichkeit erinnert etwas an Ys, aber irgendwie eben auch an gute Jump ‚n‘ Runs und hat mir definitiv Spaß gemacht. Man bekommt jedenfalls immer wieder etwas anderes zu sehen; kein Vergleich zu dem, was man heutzutage häufig als „Dungeon“ vorgesetzt bekommt. Ich will mehr davon.
    An ein paar Stellen halte die Steuerung mal (vor allem, wenn man sich an diesen leuchtenden Punkten festhalten muss), aber im Großen und Ganzen spielte sich das hier sehr ordentlich und machte mir Spaß.


    Nayutas Dorf fand ich ansonsten auch noch sinnvoll eingebaut – alles, was man dort machen kann, hat seinen Sinn und funktioniert so, wie es soll, ob man nun Waffen braucht oder seinen gesammelten Nippes gegen Geld tauschen will.
    Lediglich die Nebenaufgaben, die man dort annehmen kann, fand ich uninteressant, weil sie darauf hinauslaufen, dass man Gegenstand x suchen muss … man weiß ja, wie das läuft.

    Übrigens: Nach dem Abspann geht es noch eine Weile weiter.

    Graphik und Musik
    Das Spiel sieht irgendwie ganz nett aus, vor allem, was die Vielfalt der unterschiedlichen Umgebungen angeht. Kein Level sieht aus wie der andere und die Umgebung ist detailliert und farbenfroh. Die Charaktermodelle waren mir aber teilweise zu kantig und während längeren Dialogszenen wird die Graphik irgendwie grobkörnig … wieso auch immer.

    Musikalisch bekommt man die übliche Falcom-Mischung: Manche Stücke sind eher uninteressant, andere dagegen gut. Und ich habe mindestens ein Stück aus Ys Seven (?) gehört.
    Ich fand die Musik hier eher eine Ecke schwächer als in anderen Spielen von Falcom.

    Fazit
    Merkwürdiges Spiel: Handlungstechnisch macht es wenig her, weil es nur mit Klischees langweilt, ansonsten ist das Ding aber abwechslungsreich und macht Spaß. Vor allem, was die Level angeht, können sich einige Entwickler was hiervon abschneiden. Eine gute Handlung ist mir in Spielen zwar sehr wichtig, aber abgesehen davon funktioniert hier vieles sehr gut.

    Insgesamt: 8/10
    Spielzeit: 15 Std.

  9. #9
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus
    Bringen diese Extragespräche denn etwas, abgesehen von ein paar Sätzen Dialog mehr? Ich hatte mir die ersten angesehen und fand sie irgendwie zu nichtssagend für den Aufwand, den man hätte betreiben müssen, um sie alle zu sehen. Ich meine jetzt nicht die Möglichkeit, den letzten Gegner schwerer zu machen, wenn man diese bestimmte Szene sieht.
    In erster Linie füllen sie die Charaktere, die aufgrund der variablen Partystruktur ansonsten wie reine Mitläufer wirken (ähnlich zu Chrono Trigger), mit Leben. Einige Private Actions sind natürlich nur belangloses oder auch spaßiges Geplänkel (was für mich aber nicht minder wichtig ist), andere geben Einblick in die Persönlichkeit der Charaktere. Wiederum andere greifen lose Storystränge auf die in der Hauptgeschichte unter den Tisch fallen. So erfährt man unter anderem nur in einer Private Action Nebenquest die wahre Motivation hinter den Antagonisten, während diese im Hauptspiel relativ blass bleiben. Ich sags mal so, ohne die Private Actions würde ich das Spiel von der Story her irgendwo zwischen schlecht und belanglos einordnen, während ich es mit diesen doch ganz nett finde.

    Charaktere sind mir in einem RPG sehr wichtig, fast noch wichtiger als die Geschichte an sich. Sie müssen nicht mega tiefgründig sein und können von mir aus auch klischeebehaftet sein, aber sie sollten sich zumindest lebendig anfühlen. Und dafür sind solche Nebengespräche wie eben in den Private Actions perfekt geeignet, da es in den Geschichten selbst meist um größere Dinge geht als um die Individuen.


    Oder um Nayuta no Kiseki als Beispiel heranzuziehen. Dort sind die mal, mehr mal weniger wichtigen NPCs vielleicht nichts Besonderes, aber nach jedem kleinen Ereignis reagieren sie neu auf die Situation und jeder Einzelne hat seine eigene kleine Minigeschichte und macht im Verlaufe der Handlung eine Wandlung durch. Und das ist etwas was mir wie gesagt sehr viel bedeutet.
    Geändert von Nayuta (26.09.2018 um 01:32 Uhr)
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  10. #10
    Ah,danke für die Info. Ich finde es trotzdem irgendwie blöd, dass so etwas optional geregelt wurde und es wäre mir auch zuviel Aufwand gewesen, aber was soll's. Charaktere sind mir auch sehr wichtig, weshalb es mir leider dann doppelt negativ auffällt, wenn sie uninteressant oder klischeehaft sind.

    Übrigens:




    Sen no Kiseki IV!

    Ich denke, ich bin mit Dragon Quest XI relativ weit, will mich jetzt aber doch etwas beeilen.
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  11. #11
    Cyberdimension Neptunia – 4 Goddesses Online (PS4)


    Handlung
    Die Handlung des Spiels dreht sich um die üblichen Quälgeister aus dem Neptunia-Universum: Neptune & Co. nehmen am Betatest eines MMORPG teil, man begegnet einigen Charakteren, die man schon aus anderen Spielen kennt und muss natürlich die Welt vor dem großen Bösen retten. Hier also nichts neues.


    Was das Spiel aber ganz nett macht, ist, die Atmosphäre eines MMORPG rüberzubringen: Ich fühlte mich zeitweise an Spiele wie .hack erinnert, die etwas ähnliches machen. Dazu gibt es einige Dialoge, viel dummes Zeug, das sich anscheinend Pubertierende ausgedacht haben, gelegentlich aber auch etwas Humor. Für diese kurze Zeit hat mich das Spiel, was das angeht, jedenfalls unterhalten.

    Gameplay usw.
    Die Neptunia-Spiele sind für mich so eine Sache – manche fand ich recht unterhaltsam (Neptunia mk2, Hyperdevotion Noire), andere zum Abgewöhnen. Bei letzteren kam ausufernder Schwachsinn (Brüste, Doofheit, „Quietsch!“) jeweils zusammen mit großen technischen Problemen. Konkret ist der Schwierigkeitsgrad in einigen dieser Spiele eine Vollkatastrophe, in dem Sinne, dass leichte normale Gegner mit minimaler Progression und überstarken Endgegnern kombiniert werden. Will man für einen dieser Endgegner mal leveln, dann gute Nacht. Die Neuauflage des ersten (katastrophalen) Neptunia ist daher echt ein rotes Tuch für mich.
    Nun ist es so, dass das rundenbasierte Kampfsystem für 4 Goddesses mal wieder durch ein Actionkampfsystem ersetzt wurde, wofür die Reihe nicht unbedingt bekannt ist (es gab vorher schon einen oder zwei Ableger, die das machen). Das Kampfsystem hier ist nicht unproblematisch, weil es sich nicht immer gut spielt. So muss man beispielsweise Gegner anvisieren, um sie auch wirklich treffen zu können (sonst schlägt man immer daneben), was für mich zeigt, dass die Entwickler noch keine großen Erfahrungen mit einem Action-KS gemacht haben. Die Schwierigkeit ist in diesem Spiel geringer und durchweg niedrig, Endgegner wurden dadurch vermeintlich „stärker“ gemacht, dass man ihnen unzählige HP gegeben hat. Wirklich – unzählige! Die Gegner sind zwar immer noch leicht, man braucht deshalb nur eine ganze Weile dafür und muss nichts anderes tun, als auf den x-Knopf zu hauen. Das geht natürlich nicht in die Finger, nö.
    In diesem Sinne würde ich das Spiel vor allem Privatpatienten empfehlen.


    Ich empfand das Kampfsystem aber als ganz nette Abwechslung zu dem, was man sonst in neptunia-Spielen bekommt, zumal man hier eher schnell levelt und sich das ganze Spiel relativ zügig spielt. Abgesehen vom Anvisier-Problem und den zu hohen Endgegner-HP machten mir die Kämpfe überwiegend Laune und auch die Dialoge in der einzigen Stadt sind in Ordnung. Man bekommt zwar meistens den üblichen Schwachsinn, muss aber zwischendurch auch mal schmunzeln.

    Die Nebenmissionen, die nur aus Sammel- oder Jagd-Aufgaben bestehen, kann man überwiegend ignorieren, ist jedoch teilweise gezwungen, eine bestimmte Anzahl davon zu erledigen (so ganz habe ich da bis zum Schluss nicht durchgeblickt), um die nächste Mission zu bekommen, die die Handlung weiter vorantreibt. Bei der kurzen Spielzeit ging das aber noch, zumal die Nebenmissionen nicht zu schlimm sind.

    Blöd fand ich aber, dass die Charaktere, die man nicht mit in der Gruppe hat, nicht mitleveln, da sie so mit der Zeit unnütz werden.

    Graphik und Musik
    Hier ist 4 Goddesses Online, wie schon die anderen Neptunia-Spiele zuvor, kein Knaller. Die Umgebungen sind relativ karg und langweilig, alle Gegner sehen gleich aus, aber immerhin die Charaktermodelle haben sich etwas weiterentwickelt.


    Musikalisch würde ich das Spiel auch eher unter „belanglos“ einordnen, wobei die Synchronisation – so nervig die Stimmen der Charaktere auch teilweise sind – völlig in Ordnung ist.

    Fazit
    4 Goddesses Online kann man mal spielen, wenn man die Grundidee von MMORPGs (das Spiel ist keins) mag und die Neptunia-Spiele (wie auch ihre Charaktere) nicht zu 100% ätzend fand. Dieser Ableger macht einiges besser als manche der Hauptteile und ist kurzweilig, stellte für mcich insofern eine Überraschung dar. Ich warte aber immer noch darauf, dass diese Entwickler es irgendwann schaffen, ein Spiel auf dem Markt zu bringen, das wirklich gut ist.

    Insgesamt: 6,5/10
    Spielzeit: 11 Std.

  12. #12
    Dragon Quest XI (PS4)


    Handlung
    Dragon Quest XI bietet einem, was die Geschichte angeht, nur altbekanntes Zeug: Der Protagonist (bei mir hieß der Karl) soll als Wiedergeburt eines tollen Hechts („Luminary“) die Welt vor der Dunkelheit retten. Das klappt nur nicht so ganz, wie man es sich vorgestellt hatte, also zieht man mit einer Gruppe unterschiedlicher Helden los, um seine Aufgabe zu erfüllen, jedoch verfolgt von Leuten, die einem an die Wäsche wollen (die aber meistens nicht präsent sind). Dann gibt es noch ein paar andere Verwicklungen … aber irgendwie weiß man ja, wie das ausgeht.


    Klingt das unbegeistert? Na ja, ich hätte mir schon gewünscht, dass DQXI eine interessante Handlung hat. Ich bin ja bekennender Fan von Dramatik, Tragik und Mord & Totschlag und so, während DQXIs Geschichte eher an eine süße Märchengeschichte erinnert. Alle sind nett (gut, fast alle), alles ist bunt und den Helden gelingt sowieso alles. Es kommt in der eigenen Gruppe auch nicht zu Konflikten, man mag sich halt.

    Ich fand es letztendlich nicht so~ schlimm, denn die Geschichte erfüllt ihren Zweck, hatte aber auch keine Probleme damit, das Spiel zwischenzeitlich auszumachen. Unterhaltsam war das alles hier für mich, aber Spannung kaum nur sehr selten auf. Auch die Charaktere sind irgendwie zweckmäßig, teilweise ganz nett, wirken aber nie wirklich lebendig oder interessant, obwohl die, die sich einem anschließen, vom Archetyp her unterschiedlich sind. Dafür hätte man viel mehr Dialog gebraucht, aber auch den Mut zu Ecken und Kanten. Ich mochte Hendrik (hätte ich nicht gedacht) und Veronika fand ich nervig (quengelnder Kleinmädchen-Charakter, brr). Am … ähm, tollsten fand ich aber den Hauptcharakter, der weder spricht, noch über Gestik und Mimik verfügt. Wenn er in Szenen, die traurig sein sollen, wie ein toter Fisch daneben steht, kann man sich denken, wie das nach hinten losgeht.

    Aber gut: Ich fand das Gesamtbild hier nicht schlecht, teilweise aber blass und habe an einigen Stellen Potential für Verbesserungen gesehen. Hier fehlen teilweise Tiefe und Atmosphäre. Vieles wird zu knapp erzählt und andauernde, wenn auch sehr kurze, schwarze Ladebildschirme sind der Atmosphäre auch nicht gerade zuträglich.

    Sexismus ist übrigens für mich ein ziemlicher Killer, z.B. in Szenen, in denen Amber anderen Frauen erzählt, dass die Männer sich ums Kämpfen kümmern würden und die Frauen sich deshalb mit den Hausarbeiten beeilen sollten. Geht’s noch, ihr alten, sexistischen Säcke? Das ist sowas von unterste Schublade.

    Im Postgame wurde übrigens alles, was im Hauptspiel gemacht wurde, in die Tonne getreten; hier darf man nicht darüber nachdenken, ob irgendetwas von dem, was man tut, Sinn ergibt. Schrecklich.

    Und was mir sonst noch aufgefallen ist: Ich finde es extrem dumm, wenn Namen von Charakteren für eine Übersetzung verändert werden. Dazu kamen noch 1,2 Fehler sowie grammatikalische Merkwürdigkeiten, die schon mal für ein Augenrollen bei mir sorgten.

    Gameplay usw.
    Ich war beim Spielen überrascht, dass die DQ-Reihe nicht wie andere Reihen irgendwie kaputtgemacht worden ist. Es gibt nun zwar Umgebungen mit frei drehbarer Kamera und diese Plagen der Neuzeit, aber das Spielprinzip wurde kaum verwässert, man merkt an den meisten Stellen, dass man hier ein ordentliches Ost-RPG vor sich hat.


    Da wäre zum Beispiel das Kampfsystem: Es ist – für die Reihe typisch – rundenbasiert und nicht ganz schnell (das haben andere Reihen aber schon geschafft); ich empfand es als ziemlich solide, wobei mit der Zeit schon auffällt, dass Kämpfe an sich immer gleich ablaufen. So fand ich es nicht schade, zwischendurch mal den Autokampf anzuwerfen, was ja eigentlich nicht Sinn der Sache ist. Persona 5 z.B. hat ebenfalls rundenbasierte Kämpfe, nur wurde es da geschafft, der ganzen Sache viel mehr Pepp (*hust*) zu geben, was übrigens auch schon ältere Spiele hingekriegt haben. Die Möglichkeit, in DQXI z.B. Pep-Fähigkeiten zu nutzen, macht das Kampfgeschehen dagegen nicht zwingend dynamischer.


    Letzten Endes passte das KS aber zum Gesamtbild und hat mich meistens doch unterhalten. Ich werde mich jedenfalls nicht darüber beschweren, dass man so etwas in RPGs noch immer bekommen kann. Dito für das Schiff.
    Eine positive Neuerung ist dagegen die Möglichkeit, schnell zu rennen, weshalb man glücklicherweise auf das Pferd verzichten kann.

    Sehr gut gefallen hat mir, dass es einige, komplett unterschiedlich aussehende Umgebungen gibt, was mich an ältere Spiele erinnert hat. Ob es nun Lava, Schnee oder Kornfelder sind, so eine Vielfalt braucht ein Spiel. Auch die Städte reihen sich hier ein und teilweise lohnt es sich, auch diese zu erkunden. Insgesamt wirkt alles hiervon etwas größer, jedoch nie so groß, dass es stören würde. Dungeons sind leider langweilig, es keine Rätsel, die die Bezeichnung verdient hätten und bieten nichts als Kämpfe und keine Abwechslung.

    In Ordnung fand auch die Art, wie Nebenaufgaben eingebaut wurden, denn es sind nur relativ wenige (auf die Länge des Spiels verteilt) und man kann sie komplett ignorieren. Dazu würde ich auch raten, denn sie sind komplett ideenlos und von der Stange.

    Aber auch hier gilt: Man kann einiges am Spiel bemängeln, im Gesamtbild kommt doch ein solides Spiel heraus, das auch einiges richtigmacht. Das Postgame reiht sich hier, wie auch schon oben, leider nicht ein und verlangt u.a. sinnloses, handlungsbefreites Leveln.

    Graphik und Musik
    Vieles am Spiel sieht gut aus; die unterschiedlichen Landschaften, Klimazonen usw. habe ich oben schon erwähnt, so etwas ist toll. Ich mag dieses Charakterdesign vom Dragon-Ball-Typen überhaupt nicht, aber sogar der hat es diesmal geschafft, manche Charaktere zu kreieren, die immerhin akzeptabel aussehen. Andere sehen aus, als wollte der Typ mal wieder seinen Fetisch ausleben.

    Ich sagte schon, dass die Landschaften gut aussehen würden, aber das stimmt leider nicht immer: Alles, was mit Felsen und teilweise mit Boden zu tun hat, besteht nur aus matschigen Texturen, was nicht zum Rest des Spiels passt. Felswände fand ich überwiegend extrem häßlich.


    Musikalisch sage ich lieber nichts dazu. Na, gut: Wie man sich in Maßen an Lärm gewöhnen kann, so kann man sich auch an Musik von Sugiyama gewöhnen. Sie ist nerviges Gedudel und passt oft nicht einmal zur jeweiligen Situation, erinnerte mich sehr an die Katastrophe aus Ni no Kuni II. Man hat zwar die schlechtere Version der Musik bekommen, ich glaube aber nicht, dass diese Musik mit richtigem Orchester besser wäre. Dieser Düdeldüdelü-Stil geht irgendwie echt nicht.

    Fazit
    Dragon Quest XI macht einiges falsch, jedoch auch einiges richtig. Es hat mich nicht unbedingt neugierig auf andere Teile der Reihe gemacht, da die ja ähnlich sein sollen, mich aber gut – und vor allem länger – unterhalten und gehört für mich zum Typ „nichts Weltbewegendes, aber irgendwie solide“. Manches wirkt routiniert und formelhaft, aber es sagt ja niemand, dass so etwas nicht auch funktionieren kann.

    Insgesamt: 8,5/10
    Spielzeit: 43,5 Std.

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