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  1. #141
    Eien no Filena (SNES)


    Handlung
    In Filenas Welt lebt der eine Teil er Bevölkerung ein gutes Leben, während andere einst zu einem untergegangenen Königreich gehörten und jetzt unterdrückt werden. Filena gehört zu Letzteren und wurde von ihrem Großvater zum Gladiator (offiziell männlich) ausgebildet. Tja, warum wohl?

    Die Geschichte braucht glücklicherweise nicht lange, um im Fahrt zu kommen, bietet einiges an Intrigen, Spannung und wechselnde Charakterkonstellationen - was ich von einem nicht besonders gutaussehenden Spiel aus einer Zeit, in der Dialoge der Technik wegen eher kurzgehalten wurde, nicht erwartet hätte.


    Das Erzähltempo ist dabei sehr flott und an einigen Stellen hätte die Handlung mehr Tiefe gebrauchen können, ich fand die Handlung aber durchweg spannend, wobei sie gegen Ende leider abflachte. Was etwas kurz kommt, sind Charakterisierungen, die einerseits zweckmäßig, andererseits aber auch sehr knapp gehalten wurden. So sind Charaktere wie Filena und Lila irgendwie in Ordnung, aber man hätte noch mehr daraus machen können. Wer sich außerdem hiervon eine große. lesbische Liebesgeschichte erhofft, dürfte auch enttäuscht werden (ich bin jetzt nicht davon ausgegangen, dass da sehr viel kommt, also war das ok). Mehr als „Sie ist meine Frau“ kommt da nicht und es wäre mehr drin gewesen. Ich gehe aber nicht davon aus, dass irgendwann mal aus Japan ein Spiel kommt, in dem solch ein Thema ausführlich und angemessen behandelt wird.
    Ein Pluspunkt für Filena: Das Thema wird nicht lächerlich gemacht und mit dem üblichen Sexismus so dargestellt, dass es für die Tonne wäre. 1,2 peinliche Brustsprüche gibt es leider trotzdem – dennoch wenig im Vergleich zu dem, was man heutzutage ertragen muss.

    Insgesamt ist die Handlung für ein SNES-Spiel aber definitiv gut und wird auch gut erzählt.

    Gameplay usw.
    Eien no Filena hat ein klassisches, rundenbasiertes Kampfsystem, das Spaß macht und sich interessanterweise einigermaßen zügig spielt. Man kämpft gezwungenermaßen ziemlich viel in diesem Spiel (die Zufallskampfrate ist der Abgrund – dazu gleich mehr), aber gestört hat es mich eigentlich nie.
    Was ich etwas gewöhnungsbedürftig fand, ist, dass man Spezialangriffe nur nutzen kann, wenn man die richtige Waffe ausgerüstet und sich dann noch während des Kampfes durchs Menü geklickt hat. Das fand ich ziemlich umständlich und brauchte eine Weile, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Wobei man viele Angriffe sowieso nie benutzen muss, da die Schwierigkeit des Spiels relativ niedrig ist.


    Sämtliche Menüs, allen voran das Inventar, lassen sich leider nur sehr umständlich bedienen, was sich bis zu den Menüs von Händlern zieht, bei denen man auch irgendwie immer einen Knopfdruck zuviel loswerden muss.

    Ansonsten ist das Spieltempo zügig, was ich nicht als negativ empfand und man bekommt eine nette Mischung aus Kampf, Exploration und Städten inkl. Dialogen. Hier störte allerdings hin und wieder, dass einem manchmal nicht klar ist, wohin man muss bzw. wenn man weiß, wohin man muss, man manchmal nicht mehr weiß, wo x denn nochmal war. Ok, das war jetzt wahrscheinlich so kompliziert wie im Spiel selbst. Also: Man bräuchte eine anständige Karte und ggf. eine Schnellreisefunktion, um ständiges Zurücklaufen zu Orten, an denen man schon einmal war, zu vermeiden. So war es ok, aber es wäre schöner.

    Was damit zusammenhängt und mir hinterher einigermaßen auf die Nerven ging, ist die hohe Rate an Zufallskämpfen. Man kann manchmal keine drei Schritte gehen ohne kämpfen zu müssen und das wird noch schlimmer, wenn man rennt. Die Lust daran, Orte noch einmal zu besuchen oder Dungeons weiter zu erkunden ging mir dadurch komplett verloren. Wie ich oben ja schon geschrieben habe, sind die Kämpfe gar nicht schlecht, aber eigentlich gehört, wer auch immer die Zufallskämpfe verbrochen hat, verknackt!

    Noch etwas, was mich ca. 2 Stunden lang verfolgt hat: Man hat zwischendurch ein … Problem, was einen Charakter beeinträchtigt und sich durch tolle „Effekte“ beim Laufen bemerkbar macht, d.h. man sieht den Bildschirm alle paar Sekunden verpixelt. Handlungstechnisch mag das Sinn ergeben und es ist ja toll, dass die Entwickler sich überlegt haben, wie man das zeigen kann, aber ich fand es einfach nur nervig. Und das wurde wirklich 2 Stunden lang durchgezogen…

    Davon ab spielt sich Filena für sein Alter aber ziemlich rund und macht auch Spaß, wenn man keine Nostalgiebrille aufhat (hatte ich nicht). Leuten, die die schöne alte RPG-Zeit vermissen, würde ich es auf jeden Fall empfehlen.

    Graphik & Musik
    Eien no Filena sieht zweckmäßig aus und in meinen Augen heutzutage nicht mehr ganz ansprechend, aber es gibt durchaus schlimmere Spiele, die ähnlich alt sind. Musikalisch ist auch alles zweckmäßig, aber ansonsten nicht weiter interessant.

    Fazit
    Meine Erfahrungen auf SNES-RPGs beschränken sich auf Final Fantasy und neuerdings auch Secret of Mana (das ich aber fürchterlich fand), denn die SNES-Zeit verbrachte ich eher mit Super Mario. Filena hätte ich wahrscheinlich nie angerührt, bin aber froh, dass ich es gemacht und noch einen weiteren, guten Vertreter aus der Zeit kennengelernt habe. Abseits von ein paar nervigen Punkten machte es mir Spaß und Lust darauf, mir mal weitere SNES-RPGs anzugucken.

    Insgesamt: 7/10
    Spielzeit: 10 Std.

  2. #142

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Wow, vielen Dank für deine Eindrücke! Ich wollte ja eigentlich Magna Braban spielen, aber dann werd ich wohl doch Filena vorziehen - vor allem mit 10h Spielzeit scheint das Game echt brauchbar kurz zu sein. (Und ich geb die Hoffnung nicht auf, wenn Japan es heutzutage schafft, Transsexualität auf angemessene Art zu behandeln, wie es wohl in Zombie Land Saga geschehen ist kriegen sie das auch hin)
    Gründer der JRPG-Challenge
    JRPG-Challenge 2018 - You'll never see it coming!



  3. #143
    Danke für die Rezi.

    Damit bleibt Filena offiziell in meinem Backlog und wird irgendwann mal ausprobiert... obwohl die Sache mit dem 2 Stunden-Gepixel gruselig klingt.
    BITE ME, ALIEN BOY!

    Spiele gerade: Tales of Vesperia, Brave Battle Saga - Legend of the Magic Warrior
    Zuletzt gespielt: Phantasy Star, Peret em Heru: For the Prisoners, Ganbare Goemon Gaiden 2 - Tenka no Zaihou
    Best games ever: Tales of the Abyss / Symphonia / Legendia, Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney, Zelda - Skyward Sword / Ocarina of Time / The Minish Cap, Kingdom Hearts 2, Dragon Quest VIII, Okami, Ace Attorney-Reihe, Ghost Trick, Shadow Hearts - Covenant, Suikoden Tierkreis, Final Fantasy 6, 7, 9 & 12

  4. #144

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Ok, ich werde Zunde dann behalten. Mit Kraadictor und weiteren, angriffssteigerenden Gegenständen macht der mir im Moment ziemlich Spaß. Ich habe mich übrigens nun doch dazu entschlossen, diese vier Charaktere aufzuleveln oder zumindest erstmal die ersten beiden davon. Im Moment bin ich im letzten Dungeon des dritten Kapitels und habe mir eine Stelle gesucht, an der man sehr flott drei leichte Gegner plattmachen kann, die genug EXP abwerfen; der Speicherpunkt ist auch direkt um die Ecke. Ich habe doppelte EXP und EXP für alle sowie Angriff auf 120% aktiviert und finde es im Moment nicht zu schlimm. Der eine von den beiden braucht noch 9 Level und letztendlich spare ich mir die Zeit so später. Glücklicherweise ist das Kampfsystem flott und spaßig genug und dass meine ungenutzten Charaktere hinterrücks mitleveln, ist auch nicht zu schlecht.
    Die Waffen, die man dafür bekommt, klangen irgendwie zu toll und ich fürchte, dass der Kraadictor bald nicht mehr allzu viel bringt.


    Klingt super, das habe ich mir direkt mal besorgt.
    Mich würd interessieren, ob du schon die Stelle mit dem Difficulty Spike hattest (wobei es gerade so aussieht, als ob du eh genug grindest, als dass das nicht so schlimm werden würde ).
    Gründer der JRPG-Challenge
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  5. #145
    Wann kommt diese Stelle denn? Ich bin im Moment noch am Ende von Kapitel 3, habe aber schon 2 Charaktere auf Lvl. 40. Bisher fand ich das Spiel nicht wirklich schwer, wenn man davon absieht, dass ich den Übergang von Kapitel 2 zu 3 (die Minen) als recht fordernd empfunden habe (bis ich diese Waffe bekommen habe, dann war das auch schon wieder vorbei).

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  6. #146

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Ich weiß die Kapitelnummer nicht mehr, aber du wirst die Stelle erkennen. Ich sag nur: Dungeon mit Zeitlimit
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  7. #147
    Zitat Zitat von Shieru Beitrag anzeigen
    Ich weiß die Kapitelnummer nicht mehr, aber du wirst die Stelle erkennen. Ich sag nur: Dungeon mit Zeitlimit
    Ah ja stimmt, aber das war nicht aufgrund von irgendwelchen Kämpfen schwer.
    Ich glaube bis hier hin hatte ich eigentlich nur noch in Kapitel 4 noch mal ein paar Probleme danach wars easy going, da man das Kampfsystem zu dem Punkt dann vollständig ausgereizt hatte und bereits über viel zu mächtige Heilitems verfügen kann. War für mich dann eigentlich nur noch Tastengespamme. Wobei der optionale Super-Dungeon natürlich trotzdem sehr schnell unschaffbar wird ohne exzessives Grinding, aber das kennt man ja.
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  8. #148
    Ich bin mit Kapitel 3 fertig und nähere mich der Stelle wahrscheinlich gerade. Mal sehen, wie es wird.

    Die Stelle im Drachenpalast ist mir zum Leveln übrigens zu langweilig geworden und ich habe mit denselben Einstellungen einfach mal angefangen, den Hydra-Endgegner zu verhauen, so ungefähr 50x, was bei ca. 180.000 Erfahrungspunkten pro Kampf, der im Schnitt 30 Sekunden dauerte, gar nicht so langsam war. Ich habe meine Levelei jetzt jedenfalls erledigt, fand es gar nicht schlimm (habe insgesamt ein paar Stunden gebraucht, die sich dank des Kampfsystems nicht zu sehr zogen) und kann die Stelle nur empfehlen. Wenn man mit zwei Spurts über den Felsvorsprung huscht, kann man die Hydra sogar erledigen, ohne dass man auch nur einmal angegriffen wird. Öhm, yay.

    Die optionalen Waffen sind ... ziemlich stark, nahezu übertrieben, wahrscheinlich habe ich den Schwierigkeitsgrad damit und mit den letzten Stunden gekillt. Womit nicht übertrieben wird, ist die Handlung, denn die dümpelt auch in Kapitel vier weiter vor sich hin. Ich muss aber sagen: Spaß macht's.

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  9. #149

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Ich bin mit Kapitel 3 fertig und nähere mich der Stelle wahrscheinlich gerade. Mal sehen, wie es wird.

    Die Stelle im Drachenpalast ist mir zum Leveln übrigens zu langweilig geworden und ich habe mit denselben Einstellungen einfach mal angefangen, den Hydra-Endgegner zu verhauen, so ungefähr 50x, was bei ca. 180.000 Erfahrungspunkten pro Kampf, der im Schnitt 30 Sekunden dauerte, gar nicht so langsam war. Ich habe meine Levelei jetzt jedenfalls erledigt, fand es gar nicht schlimm (habe insgesamt ein paar Stunden gebraucht, die sich dank des Kampfsystems nicht zu sehr zogen) und kann die Stelle nur empfehlen. Wenn man mit zwei Spurts über den Felsvorsprung huscht, kann man die Hydra sogar erledigen, ohne dass man auch nur einmal angegriffen wird. Öhm, yay.

    Die optionalen Waffen sind ... ziemlich stark, nahezu übertrieben, wahrscheinlich habe ich den Schwierigkeitsgrad damit und mit den letzten Stunden gekillt. Womit nicht übertrieben wird, ist die Handlung, denn die dümpelt auch in Kapitel vier weiter vor sich hin. Ich muss aber sagen: Spaß macht's.
    Das freut mich. Was die Handlung angeht MINI-Spoiler: Wird nicht viel besser. Von allen 3 Valkyrie Profile-Games hat Silmeria leider die schlechteste Story.
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  10. #150
    Hm, na ja. Immerhin macht der Rest des Spiels Spaß - aber schade, dass man nicht mehr aus den Charakteren gemacht hat.

    Ich habe übrigens gerade Bilder zu Super Neptunia RPG gesehen, was anscheinend versucht, den Stil von Valkyrie Profile zu kopieren (ähnlich aufgebautes Kampfsystem, Dungeons in Seitenansicht). Schräg.

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  11. #151

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    PRO: Ein Spiel im Valkyrie Profile-Stil
    CON: Ich müsste dann ein Neptunia spielen...
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  12. #152
    Zitat Zitat von Shieru Beitrag anzeigen
    CON: Ich müsste dann ein Neptunia spielen...
    Eben.
    Man kann wahrscheinlich davon ausgehen, dass es nicht wahnsinnig gut wird.

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  13. #153
    Zitat Zitat
    CON: Ich müsste dann ein Neptunia spielen...
    Da sollte man lieber auf Indivisible warten, da hat man dann dieses Problem nicht.

    Gamingblog: Ulterior_Audience (Aktuell: Lobotomy Corporation)

  14. #154
    @Klunky: Dass es davon auch eine normale Version auf Scheibe geben soll, macht es direkt interessanter.

    Ich bin nach 37 Stunden mit Valkyrie Profile 2 durch. Insgesamt hat es mir Spaß gemacht, wobei die Handlung aber schon irgendwie ein kleines Kataströphchen ist. Die Dungeons ab Kapitel 4 fand ich aber nicht mehr so gut, da mich ein paar Dinge genervt haben (u.a., dass man teilweise mit Gegnern zugeschmissen wurde). Im letzten Kampf habe ich leider erst später gemerkt, dass man die Talente des neuen Charakters auch neu auswählen musste und direkt ein paarmal verloren. Na, ja.

    Zur Handlung werde ich später noch ausführlich meckern. Während ich alles andere gut fand, hat mich hieran einiges gestört, u.a. dass die Charaktere kaum miteinander kommunizieren. Gespräche sind sehr kurz, manches wird einfach so hingenommen und generell bekommt man nicht den Eindruck, dass diese Charaktere auch nur irgendeinen Grund zu haben, miteinander auf die Reise zu gehen. Dann gibt es noch einige andere, erzählerische Punkte:

    Misslungene "Dramatik" - Alicia: "Oh, meine Eltern sind tot. Das ist ja schade. Kommt, wir gehen dann mal weiter".
    Nicht zufriedenstellend aufgelöste Handlungsaspekte - Arngrim ist für o.g. mitverantwortlich, aber irgendwie ist es auch nicht weiter schlimm, wenn er sich wieder der Gruppe anschließt.
    Der große böse Buhmann - alias Lezard, und wie die anderen Charaktere mit ihm umgehen. "Wir waren zwar die ganze Zeit hinter Odin her, aber vergesst den! Lezard misstrauen wir einfach mal viel mehr, obwohl der bisher auf unserer Seite war. Der führt was im Schilde!" ... um ehrlich zu sein hat sich mir das Problem bis zum Ende nicht ganz erschlossen. Hätte man den nicht auch in Ruhe lassen können (zumal Rufus auch Odins Kräfte wollte, in welchem Fall es ok war)? Die Welt sah alles andere als bedroht von dem aus.
    Faule Dialogschreiber - wieso soll ich es interessant finden, dass Dylan der Chef der Untoten ist, wenn bisher überhaupt nicht geklärt wurde, wieso dieser Typ überhaupt wichtig ist? Zweimal den Namen zu erwähnen zählt nicht.
    Generelles Kommunikationsverhalten: Alicia ist naiv und hat vor allem Angst, Rufus motzt, Dylan und Arngrim sind einfach da, Lezard: *starr*
    Leute, traut euch, gute Dialoge für diese Charaktere zu schreiben. Interessant sehen die immerhin schon aus.
    Es wird insgesamt viel zu wenig besprochen und erklärt (und damit meine ich nicht die Spielmechanik) und alles bis Kapitel 4 ist irgendwie nur eine Schnitzeljagd, mit dem Unterschied, dass hierbei weniger gesprochen wird.

    Spaß gemacht hat mir das Spiel aber trotzdem - an dieser Stelle danke für eure Kommentare und generell die Empfehlung. Ich hatte zwar generell Interesse, denke aber nicht, dass ich das Spiel sonst in nächster Zeit angerührt hätte.
    Übrigens: Ich habe das erste Mal gute Sakuraba-Musik gehört.

    Habt ihr den ersten Teil gespielt? Ich habe ein bisschen Interesse am PSP-Ableger bekommen - ob der Schwierigkeitsgrad davon so ähnlich ist? Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich im Moment Lust habe, in das andere Spiel auch nochmal 37 Std. zu stecken, aber vom leichten Modus soll man ja eher die Finger lassen, habe ich gelesen? Weiß jemand, ob da was dran ist?
    Geändert von Winyett Grayanus (Heute um 01:38 Uhr)

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  15. #155

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
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    Ich kann dir ALLES erklären. Zuerst einmal: Ich gebe dir vollkommen Recht, was die Story angeht. Das Problem an der Sache ist auch - und ich spoilere mal, obwohl Valkyrie Profile 2 das selbst schon spoilert - Dass Valkyrie Profile 2 das Sequel zu Valkyrie Profile ist, obwohl es davor spielt - Zeitreise-Shenanigans. Die ganze Silmeria-Vorgeschichte und die Sache mit Brahms wurde seinerzeit in VP1 angeteasert. Dann kam VP2, das beworben wurde als "erzählt die Vorgeschichte", was auch lange Zeit passiert, bis dann später enthüllt wird, dass Charaktere aus VP1 in die Zeit aus VP2 gereist sind - verwirrend, ich weiß. Das Ende vom Lied ist, dass die Story von VP2 nicht auf eigenen Beinen steht, da ständig Bezug zu VP1 genommen wird - aber, als jemand, der VP1 zuvor gespielt hat, lass dir sagen: Auch dann ist sie immer noch kein Meisterwerk

    Ja, der OST ist Großartig.

    VP1 hat 3 Schwierigkeitsgrade: Leicht, Normal und Schwer. Die Unterschiede werden in-Game während der Auswahl erklärt, aber die Kurzfassung ist:
    1. Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto mehr Partymitglieder bekommst du. Schwer = Du kriegst ALLE Partymember
    2. Auf Schwer starten alle Partymitglieder auf Level 1. Das ist allerdings sogar BESSER, da du für jedes Level Up Skillpunkte bekommst (mit denen die Charaktere normalerweise nicht starten). So sind spätestens ab dem Midgame die meisten Bosse auf Leicht schwerer als auf Schwer. BTW, du bekommst in Dungeons quasi ständig EXP für Rätsel, die du frei unter deinen Partymitgliedern verteilen kannst, also hab keine Sorge, es ist quasi nie ein Problem, neu erworbene Charaktere gleich in die Gruppe aufzunehmen.
    3. Du bekommst teilweise mehr, teilweise auch andere Dungeons (einige Dungeons hab ich bis heute nicht gesehen, weil ich das Spiel weder auf Leicht noch auf Normal gespielt habe). Hier liegt mMn der Hase im Pfeffer; der Schwierigkeitsgrad spiegelt sich nämlich gerade in den Dungeon-Rätseln und den Jumping Puzzles wieder.
    4. Auf Leicht kannst du das beste Ending nicht bekommen.
    5. Das beste Ending erfordert einiges an Aufwand, und zwar ab Spielbeginn, mit einem guten Guide solltest du es aber beim ersten Anlauf hinkriegen (statt wie ich drei benötigen)

    VP1 hat viele interessante Mechaniken, die sich nicht nur auf das Kampfsystem beziehen, finde ich. Ich helfe dir gerne weiter, ich finds nämlich gut, wenn jemand neues das Spiel entdeckt

    BTW, Takehito Koyasu als Lezard Valeth, falls du die japanische Fassung oder nen Undub kriegst.
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