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  1. #21
    Ich habe die Hexe auch letztendlich mit Magie besiegt. Ich finde es ist aber schon recht offensichtlich, dass die Hexe eigentlich für höhere Level ausgelegt ist, da sie auch sehr viel Schaden macht in Vergleich zu anderen Gegnern. Ich vermute dass der Boss ursprünglich für eine spätere Stelle geplant war und dann verschoben wurde, wobei mir schleierhaft ist wie das durch die QA gekommen ist.

    Ansonsten ist ein weiteres Problem, dass die Bosse anscheinend ihre Aktionen komplett zufällig auswählen und keine Patterns haben. So hängt es auch oft vom Glück ab wie lange es dauert bis die Bosse mal in Reichweite kommen oder die Attacken machen denen man gut begegnen kann.

  2. #22
    Ich kann mich auch noch erinnern, dass die Hexe einen etwas höheren Level benötigte. Im Spieleberater stand das damals auch so drin: "Gegen die Hadeshexe habt Ihr nur eine Chance, wenn Ihr mindestens Level 25 erreicht habt." Daraufhin habe ich in Schloss Toronia gegrindet, was sehr gut ging, da die Gegner recht viel Erfahrung fallen lassen. Dadurch dass da sogar ein Hinweis im Spieleberater stand - Levelt auf, Leute! - zeugt wohl davon, dass diese Hexe tatsächlich außerplanmäßig stark war. Als 12jähriger habe ich mich damit einfach abgefunden - "Das ist einfach so!", aber jetzt hinterfrage ich das schon.

    Ansonsten: Die Bosse in dem Spiel waren normalerweise kein Match und gut besiegbar. Schwer fand ich nur die Hexe und den Roboter (der war so, dass er zufällig einem einfach mal die fiesesten Attacken um die Ohren gehauen hat), ansonsten bin ich - glaube ich - ohne größer hängenzubleiben durch das Spiel gekommen.

  3. #23
    Spiel 7: Pandora's Tower

    Und damit ein weiteres Action-Adventure mit RPG-Elementen. Das ganze Spiel besteht eigentlich nur aus 12 großen Dungeons, den namensgebenden Türmen. In jedem wartet dann ein Bossgegner, dessen Fleisch man extrahieren und seiner Freundin zum Fraß vorwerfen muss, damit diese sich nicht in ein Monster verwandelt. Da dieses wirklich widerlich aussieht, ist dies eine starke Motivation, regelmäßig auch mit Happen zurückzukommen - denn wenn man zu lange im Dungeon verbleibt war's das mit der glücklichen Beziehung.

    Die Dungeons sind also mit Shortcuts und Zwischenzielen vollgestopft, damit man auch trotz des ständigen hin- und hers gute Fortschritte machen kann. Das Dungeondesign ist sehr gelungen und muss sich nicht vor einem Legend of Zelda verstecken. Auch die Bosskämpfe sind abwechlungsreich und erfordern jeweils einzigartige Strategien im Einsatz der Oraclos-Kette, der Hauptwaffe des Protagonisten. Mit dieser Kette lassen sich Körperteile der Gegner blockieren, kleinere Monster durch die Gegend schleudern oder auch mehrere Feinde zusammenbinden. Insgesamt fühlt sich das Kerngameplay sehr gut an und die Dungeons sind bezüglich des Zeitlimit gut abgestimmt, sodass es nicht frustrierend wird. Einziges Manko ist in seltenen Fällen die nicht frei steuerbare Kamera.

    Außerhalb der Dungeons kann man sich mit seiner Freundin Elena unterhalten und ihr Geschenke machen. Dies ist nötig um die Beziehung zu Elena zu verbessern und somit schließlich ein besseres Ende freizuschalten. Das ist leider ein wenig zäh, der Affinitätsbalken wächst quälend langsam und das ganze fühlt sich nach nervigem Grinden an. Ich hätte es besser gefunden, wenn das Ende einfach nur davon abgehangen wäre, dass man Elena sich selten oder nie verwandeln lässt. Ansonsten kann man zu Hause Gegenstände kaufen und craften, was auch etwas grinding-lastig ist, aber noch in Ordnung.

    Gegen Ende des Spiels hatte ich gerade genug Affinity für das zweitbeste Ende - ich habe dann am Ende aber auch noch ein bisschen gegrindet um noch das beste Ende zu Gesicht zu bekommen. Die anderen habe ich mir dann auf Youtube angesehen. Insgesamt muss man positiv hervorheben, dass die verschiedenen Enden tatsächlich entschieden unterschiedlich und allesamt ganz interessant sind, was ja doch eher selten der Fall ist.

    Wertung: 8/10

    Als nächstes folgt Tales of Symphonia: Dawn of the New World, welches mich wohl etwas länger beschäftigen wird.

  4. #24
    Definitiv mein Lieblingstitel von den Operation Rainfall Spielen für die Wii. Das Spiel fokussiert sich auf das was es sein will und zieht dies konsequent und mit vollem Eifer durch.
    Noch dazu solch eine interessante Prämisse und so viel Detailreichtum was die Interaktionsmöglichkeiten mit Helena betrifft.
    Besonders die orchestrale Interpretation von Franz Liszts Liebestraum hat es mir ungeheuer angetan und höre ich heute immer noch gerne.
    Gamingblog: Ulterior_Audience (Aktuell: Lobotomy Corporation)

  5. #25

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    @dasDull: Oha, das hört sich ja ganz passabel an! Wie viel Zeit hast du denn in das Spiel versenkt? Bin nämlich auch am Überlegen.
    Gründer der JRPG-Challenge
    JRPG-Challenge 2018 - You'll never see it coming!



  6. #26
    Schöne Eindrücke! Ich mochte das Spiel auch, obwohl ich das Gameplay (oder eher: die Spielstruktur) langfristig etwas abwechslungsarm fand und etwas enttäuscht war, dass der Hauptcharakter stumm ist, was die Beziehung zu Elena leider etwas einseitig hat wirken lassen. Gerade nach den wunderschönen Artworks – die wirklich verdammt schön sind! – hatte ich mir eine Liebesgeschichte erhofft, in der beide Parteien ihren Part spielen. Leider ist Aeron wirklich fast nur Spieleravatar, was zwar auch wirkungsvoll ist, aber irgendwas fehlte da für mich schon. Trotzdem eine tolle Liebesgeschichte, wie es sie in dieser Form nur einmal in Videospielen gibt.

    Aber ist schon ein wirklich schönes und einzigartiges Spiel. Interessant ist auch die Entwicklungsgeschichte, denn das Team hat vorher One-Piece-Spiele für PS2 entwickelt (die übrigens im Multiplayer echt spaßig sind). Weil die so erfolgreich waren, durften sie auch ein eigenes Projekt starten. Sehr coole Sache, leider kamen danach leider wieder nur Lizenzspiele von Ganbarion. Wäre cool, wenn sie für die Switch noch einmal so eine Chance kriegen würden!

    @Shieru: Ich hatte ca. 22h gespielt. Weiß nicht mehr, welches Ende ist hatte, aber es war ein Gutes.
    Geändert von Narcissu (22.04.2018 um 00:59 Uhr)

    Meine JRPG-Challenge 2018
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  7. #27
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Ich mochte das Spiel auch, obwohl ich das Gameplay (oder eher: die Spielstruktur) langfristig etwas abwechslungsarm fand
    Es hätte vermutlich geholfen das Spiel entweder zu kürzen oder ein bisschen mehr Kreativität reinzubringen, immerhin sind die späteren Türme thematisch nur Kopien der ersten fünf Türme, was gameplaytechnisch nicht so cool ist. Und soweit ich das meiner Backloggery entnehmen kann, wurden ab und zu sogar Räume recycelt. Das Kampfsystem ist für ein Action-RPG zwar auch ein bisschen limitiert, das hat mich aber nicht ganz so sehr gestört.

  8. #28
    @Klunky: Das ist bei dem Spiel wirklich sehr gelungen: der Fokus. Dadurch wirkt es größtenteils wie aus einem Guss.
    Bezüglich der Musik kann ich voll zustimmen, gerade die Melodie die im Haus läuft fand ich wirklich meisterhaft komponiert. Jetzt weiß ich auch wieso, steckte doch anscheinend Liszt dahinter! Aber auch das Bossthema ist super.

    @Shieru: Habe ebenfalls ungefähr 20 Stunden gebraucht, ich finde das ist auch gerade die richtige Länge für das Spiel.

    @Narcissu: Mich hat hier vor allem etwas irriitiert, dass Aeron zwar in den Dialogen stumm ist, in den Cutscenes dann aber doch redet. Etwas merkwürdige Wahl.

    @Jack: Mir hat die Wiederholung von Räumen und Turmumgebungen sogar ganz gut gefallen, so wird man erst behutsam an die Welten und Systeme herangeführt und kann sich später an der fordernderen Version messen. Bei Ocarina of Time finde ich das auch z.B. ganz schön, wobei der Bezug zwischen Kind- und Erwachsendungeons da natürlich geringer ist. Aber thematisch gefällt es mir irgendwie.

  9. #29
    Ich weiß nicht. Pandoras Tower habe ich tatsächlich damals abgebrochen, weil's mir fad geworden ist. Mir persönlich hat The Last Story am besten gefallen. Das war das atmosphärischste Spiel aus dieser "Operation Reinfall"-Triologie. Das war zwar auch extrem kurz, aber ich hatte so eine richtig intensive sehr stark erzählte Story. Wenn auch keine (richtigen) Dungeons - es war mehr ein FF - nur mit einer gigantischen Hubwelt, der Stadt Lazulis. Xenoblade Chronicles brauchen wir wahrscheinlich auch gar nicht erst ansprechen - auch hier ein phänomenales Spielerlebnis.

    Pandoras Tower fand ich mitunter am unmotivierendsten. Mir ist auch dieses ständige Den-Dungeon-Verlassen-Müssen auf den Keks gegangen, weil man sich nicht wie in Zelda einfach mal auf etwas konzentrieren konnte. Zudem war das Spiel leider halt auch sehr leer. Wobei ich es von der Atmosphäre her echt cool fand. Hatte etwas von Castlevania. Aber es war halt auch sehr generisch und bot - soweit ich gespielt habe - kaum Überraschungen.

  10. #30
    Spiel 8: Bloodborne.

    Eigentlich war ja Tales of Symphonia 2 geplant - das habe ich auch angefangen - aber dann lief der Big in Japan Sale im PSN Store und Bloodborne + The Old Hunters hat mich als letztes von mir noch verschmähtes Soulsborne-Spiel angelächelt. Somit haben wir ein weiteres Action-RPG in der Challenge.

    Bloodborne kann man kurz als schnelleres, offensiveres Dark Souls beschreiben. Hinter dem Schild verstecken ist nicht, stattdessen wird ausgewichen und ausgeteilt. Um das zu unterstützen ist das Kampfsystem weniger träge, und offensives Verhalten wird belohnt, da dadurch kürzlich eingebüßte Lebensenergie wiederhergestellt werden kann. Zudem gibt es mit der Pistole eine schnellere Version des Parier-Features, welches auch in vielen Bosskämpfen nützlich eingesetzt werden kann.

    Die zuweilen etwas sehr komplex und verworren anmutenden Systeme aus alten Demon's und Dark Souls Zeiten wurden etwas entschlackt: das Waffenupgraden ist kinderleicht und erfordert nur eine Sorte Steine, zudem können Waffen noch mit Gems infused werden. Es gibt nur noch 6 Werte zum Leveln (Leben, Ausdauer und 4 Schadensklassen), und da man sich ja meistens auf 1-2 Schadenswerte beschränkt können so deutlich mehr Punkte in Vitalität gesteckt werden (was auch bitter nötig ist, denn spätere Gegner teilen ordentlich aus und blocken ist ja nicht). Etwas konfuse Systeme gibt es immer noch (Frenzy, Insight, merkwürdige Sidequests...) aber wirklich spielentscheidend ist das nicht.

    Die Geschichte ist mal wieder sehr geheimnisvoll und wird am Ehesten noch durch Itembeschreibungen umrissen. Um ehrlich zu sein habe ich nicht so viel daraus gezogen und immer noch keinen Plan warum die Welt hier so ist wie sie ist, und wie sie funktioniert. Ich war aber noch nie so ein Lore-Fanatiker und habe mich hauptsächlich auf das Spielen beschränkt.

    Gameplaytechnisch hatte ich eine Menge Spaß mit Bloodborne und würde sagen dass es sogar das spaßigste Kampfsystem der Reihe bietet. Einige Kleinigkeiten stoßen dennoch sauer auf: Ein Estus-basiertes Heilsystem hätte mir besser gefallen, verbringt man doch so regelmäßig ein paar Minuten mit dem Farmen von Blutphiolen. Außerdem waren viele Bosskämpfe etwas enttäuschend bezüglich des Schwierigkeitsgrades. Bei jedem Souls-Teil gab es da mehrere Bosse die einem deutlich mehr abverlangt haben. Der Weise von Kos war für mich der einzige wirklich fordernde Boss im Spiel, den ich öfter als 1-3 mal probieren musste.

    Als Zusatzcontent gibt es noch die Chalice-Dungeons. Diese sind eine nette Dreingabe und eignen sich auch gut zum Farmen von Seelen oder Blutjuwelen, sind aber ästhetisch letztendlich doch sehr abwechlungsarm, weswegen ich nur 3 Stück gespielt habe.

    Insgesamt hatte ich eine Menge Spaß mit Bloodborne und würde mich über einen zweiten Teil auch freuen.
    Wertung: 9/10
    Geändert von dasDull (16.05.2018 um 11:30 Uhr)

  11. #31
    Mit Bloodborne verbinde ich die Zahl 43.
    So viele Sekunden haben nämlich die Ladezeiten benötigt, was nach Dark Souls einer Zumutung gleichkam.
    Ansonsten ist Bloodborne ein tolles Spiel und für mich das fünfte Playstation 4 exklusive Spiel, wofür sich die Konsole lohnt.
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    RPG-Challenge vom 20.05.2018 | Neu: God of War - Gott wider Willen.

  12. #32
    Kann es sein, dass die das mal durch einen Patch verbessert haben? Die Ladezeiten waren schon spürbar, und gerade beim Farmen nervig weil man zum Respawnen der Gegner zwei mal teleportieren musste. Aber gefühlt waren das eher 20 Sekunden.

    Vielleicht kam es mir aber auch nur so vor, weil die Souls-Spiele einen ohnehin zu einer Engelsgeduld erziehen.

  13. #33
    Würde mich nicht wundern.
    War damals einer der größten Kritikpunkte und habe Bloodborne selber kurz nach Release gespielt.
    Wie lange geht eigentlich The Old Hunters und was hast du im Sale bezahlt?
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    RPG-Challenge vom 20.05.2018 | Neu: God of War - Gott wider Willen.

  14. #34
    5 Euro extra für The Old Hunters, fand ich angemessen da der DLC mit ca. 8 Stunden durchaus recht umfangreich ist. Es gibt 2 große und ein kleines neues Gebiet sowie 4 Bosse, wovon der letzte für mich mit Abstand der härteste im Spiel war.

  15. #35
    Ich hatte mit den Bossen in Bloodborne besonders zu Beginn teils richtige Probleme, wenn man nen Adeligen zu Beginn nimmt, der mit Blutfärbung einen Fokus auf einen absolut nutzlosen Statuswert für lange Zeit im Spiel hat, muss man schon übelst einstecken, nicht zu vergessen der Dandy Stock, der zwar in den Leveln und mit seiner Reichweite echt gut ist (und einfach mal die coolste Waffe im Spiel ist) aber bei den Bossen nicht sonderlich viel austeilt.
    Von solchen Faktoren hängt dann schon sehr stark der Schwierigkeitsgrad des Spiels ab, weswegen für mich Bloodborne allein von den Bossen (die Level waren mit den zu hohen Maximum an Blutphiolen einfach) und den Fakt dass man zu Beginn schnell seine Blutphiolen aufbrauchen kann, mit das unbarmherzigste Spiel.
    Bluthungrige Bestie ist wirklich mit einer der agressivsten und gefährlichen Gegner wenn die Statuswerte deinen ebenbürtig sind. Gewisse Gegner wie Ludwig werden mit Sägewaffen auch zu einen Witz, nur muss man das erst mal wissen.

    Ich kann also sagen, wie schon bei den Souls Spielen ist der Schwierigkeitsgrad von sehr vielen Faktoren abhängig weswegen das Spiel von viel zu leicht zu sau schwer jedes Spektrum abdecken kann, es bleibt (leider) nicht einheitlich.
    Gamingblog: Ulterior_Audience (Aktuell: Lobotomy Corporation)

  16. #36
    Spiel 9: Tales of Symphonia: Dawn of the New World

    Auf die Fortsetzung war ich gespannt, denn Tales of Symphonia auf dem Gamecube war eines der ersten Rollenspiele, die ich gespielt habe und dementsprechend schwingen da auch verklärte Erinnerungen mit. Dank mittelmäßiger Wertungen habe ich den zweiten Teil damals aber übersprungen, und tatsächlich verpasst man da nicht so viel.

    Die ersten 10-15 Stunden dümpeln unglaublich lahm vor sich hin. Die Stärke des ersten Teils - eine packende Story mit tollen Charakteren und vielen Wendungen - vermisst man hier schmerzhaft. Emil und Marta haben nicht die gleiche Klasse wie die Besetzung des Vorgängers, besonders am Anfang ist Emil einfach nur ein Lappen und Marta eine unerklärlicherweise anhängliche Nervensäge.

    Dafür hat man die Schwächen aus dem Vorgänger leider übernommen - das Kampfsystem ist doch größtenteils Knöpfe malträtieren und es gibt einfach zu viele Kämpfe, welche die Dungeons etwas in die Länge ziehen. Schade ist auch dass man nur 2 feste Charaktere hat - der Rest der Party wird mit Gastcharakteren aus dem ersten Teil besetzt, die aber nicht aus eigener Kraft gelevelt oder ausgerüstet werden können. Alternativ kann man auch im Pokemon-Stil Monster fangen, trainieren, entwickeln und als Nebencharaktere einsetzen. Dieses System ist aber reichlich mystisch, besonders was die Evolution angeht (wie oft kann man Monster entwickeln? Welche Voraussetzungen gibt es? Oh Mist, ich habe mich einmal verklickt und mein Level 80 Fenrir ist wieder ein Level 1 Wolf!?) und daher eher so lala.

    Ab der Hälfte etwa nimmt das Spiel aber an Fahrt auf. Dies liegt zum einen daran, dass mit Sheena und Zelos endlich mal spaßige Charaktere in die Party kommen und die Stimmung etwas aufheitern. Zum anderen wird die Rahmenhandlung um Emil auch endlich interessanter und es gibt einige Twists. Auch wenn einiges immer noch unlogisch ist (Emils Zieheltern, Lyods Verhalten...) ist die zweite Hälfte viel unterhaltsamer als die erste und rettet das Spiel noch über die Unzulänglichkeiten hinweg.

    Wer sich das Spiel geben möchte, dem sei vorher das intensive Studium der Anleitung zu empfehlen, denn es gibt essentielle Spielfeatures, wie z.B. das anwenden der ultimativen Spezialattacke oder das Belegen des Steuerkreuzes mit Zaubern anderer Charaktere, welche das Spiel einem leider nicht erklärt, und welche in den Menüs auch sehr versteckt sind. Außerdem sind die Voraussetzungen für das Erreichen des guten Endes total willkürlich (man darf sich z.B. im Blitzdungeon maximal 13 mal von den Blitzen treffen lassen. Ohne dass es natürlich im Spiel auch nur einen Hinweis darauf gäbe. WTF?). Aber immerhin muss man sich schon anstrengen um die Voraussetzungen zu verhauen. Trotzdem ist sehr fraglich, was sich die Entwickler dabei gedacht haben - eine Frage die man sich im Spiel leider etwas zu oft stellen muss.

    Wertung: 6/10

    So, halbes Jahr rum, schon 9 Spiele geschafft. Ich bin recht zuversichtlich, dass ich mit der Challenge durchkomme.
    Im Moment habe ich in meinem 3DS-Backlog noch Etrian Mystery Dungeon und Persona Q, habe aber gerade nicht so viel Lust auf Etrian Odyssey. Daher spiele ich vielleicht erstmal wieder einen SNES-Klassiker. Lufia II hätte ich zum Beispiel Lust drauf, das hatte ich mal angefangen aber nie beendet.

  17. #37
    Zitat Zitat von dasDull
    Lufia II hätte ich zum Beispiel Lust drauf, das hatte ich mal angefangen aber nie beendet.
    Es lohnt sich!

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