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Ergebnis 61 bis 80 von 141
  1. #61

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Bonusspiel: Secret of Mana (3 Spieler) []
    Gestartet: 28.02.2018
    Beendet: 30.02.2018





    Warum gerade dieses Spiel?
    Ein guter Voice-Chat-Kumpel aus Berlin namens Arcus (seinerseits erst 19 Jahre alt und kompletter Secret-of-Mana Newcomer), Laguna und ich wollten uns schon lang mal zu dritt treffen. Seit Jahren schon hatten Laguna und ich diese Idee, dass wir mit ihm mal Secret of Mana spielen wollten, aber über Emulator war uns das immer zu kompliziert und Fehleranfällig. Als das Remake rauskam wollten wir zuerst übers Internet spielen, doch da Square-Enix Square-Enix sind dachten wir uns, nutzen wir endlich mal die Gelegenheit zu einem IRL-Treffen.



    Worum gehts?

    Randi, Popoi der Elfenmann die Elfe unbestimmten Geschlechts sowie das Adelsmädchen Prim ziehen aus, um das Mana-Schwert wieder aufzuladen um so das Vandole-Imperium aufzuhalten, die Mana-Festung aus der Legende wieder auferstehen zu lassen und so die Welt in Krieg und Chaos zu stürzen.



    Gameplay & Story
    Ich werde nichts wiederholen, was ich bereits in meinem Single-Player-Review gesagt habe, allerdings werde ich ggf. Punkte revidieren. Zum Beispiel hab ich mir die Übersetzung diesmal genauer angesehen, und muss doch sagen, dass sie doch sehr frei ist, aber zum Glück nicht so frei wie die SNES-Version.

    Wie schon im SNES-Original muss man erstmal eine Weile spielen, bis Spieler 2 und 3 einsteigen können. Deshalb dauert es einige Stunden, bis die Probleme des Multiplayers zum Vorschein kommen.

    Fangen wir damit an, dass Player 2 automatisch dem zweiten PSN-Profi zugewiesen wird, mit dem sich seit dem Einschalten der PS4 angemeldet wird, Player 3 ebenso. Der Spielstand wird jedoch unter dem ersten Profil gespeichert. Dies bedeutet dass, wenn Player 1 - also der Spieler, unter dessen Profil der Spielstand läuft - Prim oder Popoi spielen will, er seinen Controller mit einem der anderen Spieler, die neben ihm sitzen, tauschen muss, da das Spiel ihm automatisch Randi zuweist. Es hilft auch nichts, wenn er vor dem Anmelden von Profil 2 oder Profil 3 zu dem Charakter, den er spielen möchte, wechselt, da das Spiel automatisch die Neuverteilung der Charaktere nach der Anmeldereihenfolge vornimmt. WTF, Square-Enix?

    Die Shortcuts, die im Single-Player sehr hilfreich waren, sind im Multiplayer nicht verfügbar, warum auch immer. Das bedeutet, dass man jedes Mal, wenn man einen Zauber oder einen Gegenstand einsetzen oder die Waffe wechseln will, ins Menü muss und somit für alle pausiert. Im Gegensatz zur SNES-Version merkt sich das Remake noch nicht mal die genaue Cursor-Position, die man zum letzten Mal im Menü hatte, weswegen Extrazeit vergeht, um immer wieder zum selben Zauber zu navigieren. Aus genau diesem Grund hab ich (mein Charakter war Popoi) es mir angewöhnt, Gnoms Erdrutschmagie zu verwenden, da Gnom und sein Erdrutsch standardmäßig markiert sind, wenn man das Magie-Menü öffnet. Am Ende war ich weit über Level 8 damit.

    Ein weiteres Problem, welches den Multiplayer betrifft, ist, dass ständig ein Charakter an irgendwelchen Ecken und Kanten hängen bleibt, und der Bildschirm nicht weiterscrollt, da immer alle Charaktere auf dem Bildschirm sein müssen - ein Problem, das man ganz leicht mit Splitscreen oder Zooming hätte lösen können. Im Gegensatz zur SNES-Version kann es übrigens auch passieren, dass ein Charakter an einer graden Ecke "hängen" bleibt. Rein optisch könnte er einfach nach rechts laufen, damit er um die gleiche Ecke biegen kann, die bereits die beiden anderen Charaktere genommen haben. Aber irgend ein Pixel oder eine Hitbox irgendeines Animationsframes sind ihm dabei im Weg, weswegen die beiden anderen Spieler erst einen Schritt zurück nach oben machen müssen, damit Charakter 3 an diesem unsichtbaren Hindernis vorbei kommt.

    Der eh schon triviale Schwierigkeitsgrad ist im Remake kaum vorhanden, man muss später lediglich oft heilen, und im letzten Spielabschnitt seine Zauber spammen, um durch das Spiel zu rushen. Die Spielzeit im Multiplayer-Modus ist dadurch äußerst kurz.



    Gedanken & Erlebnisse beim Spielen
    Der Schwierigkeitsgrad im Multiplayer ist ein Witz! Im ersten Spieldrittel macht man die Bosse problemlos mit Waffenangriffen platt. Ab dem zweiten Spieldrittel ebenso, allerdings ist man an dieser Stelle eher unterlevelt, weswegen man irgendwann mal anfangen muss, sich nach jedem Gegner-Treffer zu heilen. Im letzten Spielabschnitt hingegen dauern die Bosse so lange, dass wir angefangen haben, Magie zu spammen, wodurch die anderen beiden Spieler 90 Sekunden lang - länger dauert ein Bossfight hier nicht mehr - auf bunte Spell-Animationen starren dürfen und im Stop-and-Go verfahren alle 10 Sekunden für 2 Sekunden angreifen können, denn das ist die Zeit, in der der zaubernde Spieler nicht aufs Menü zugreifen kann.

    Wir hatten an genau 2 Stellen Probleme. Im vorletzten Dungeon haben uns die normalen Gegner ge-one- und ge-two-shottet, wir hatten zu diesem Zeitpunkt aber auch noch nicht die beste verfügbare Ausrüstung. Deshalb haben wir ca. ne halbe Stunde lang gegrindet. In der Zeit haben wir das benötigte Geld für die Ausrüstung bekommen, den besten Helm von Randi gleich 4 mal als Drop gekriegt und 10 Level geholt. Danach war auch dieser Dungeon trivial. Überhaupt hatten wir viel Glück mit unseren Drops (beste kaufbare Armschiene bereits im Mana-Tempel der Dunkelheit!), weswegen ich glaube, dass die Chance auf gute Gegner-Items im Multiplayer höher ist als im Single-Player.

    Die zweite "schwierige" Stelle war der letzte Boss. Der hat zwar nicht viel Schaden gemacht, allerdings mit jedem unserer Treffer nur Chip-Damage gefressen, da der Schaden hier darauf basiert, wie hoch Randis Waffen-Erfahrung (für alle Waffen gerechnet, nicht nur für das Schwert!) ist. Diesem Problem konnten wir aber dadurch begegnen, dass wir Lunas Energieball auf Randi gezaubert haben, wodurch er eine abnorm hohe Crit-Chance bekommen hat. Crits in diesem Spiel ignorieren die Gegner-Defense komplett, weswegen wir mit jedem Critical 500 Punkte Schaden verursacht haben. Dadurch hat der Boss zwar immer noch ein wenig gedauert, ging dann aber doch relativ schnell down.

    Rein aus Convenience haben wir uns von Anfang an dazu entschieden, 12 Items mit uns tragen zu können, denn das Spiel wird dadurch keinen Deut leichter - man muss einfach nur weniger oft einen Dungeon verlassen um nachzustocken.

    Übrigens hatte ich meinen SNES-Spieleberater dabei, und musste mir von Arcus häufiger - zu Recht - anhören, dass der Artstyle der SNES-Version wesentlich schöner ist, und dass die PS4-Version aussieht, wie Erbrochenes. Ein mehrfach fallender Kommentar seinerseits war auch: "Zum Glück hab ich mir das Spiel nicht gekauft, ey!"

    Das Problem mit dem Hängenbleiben habe ich ja bereits oben erwähnt. Hier möchte ich nochmals erwähnen, wie nervig es ist. Ja, das Problem gab es bereits auf dem SNES, aber hier kam es noch wesentlich häufiger vor und war wesentlich enervierender, da es oftmals augenscheinlich gar keinen Grund dafür gab, dass wir jetzt wieder zurück rennen müssen.

    Ich glaub, am meisten Spaß hatten wir im vorletzten Dungeon, weil wir uns hier einfach mal in Ruhe unterhalten konnten, während wir grinden. Übrigens gibt es hier auch eine ganze Reihe von Bossen, die man ohne Magie nur schwer treffen kann, ein weiterer Grund dafür, dass die anderen beiden Spieler Frust geschoben haben. Wir hatten insgesamt ca. 7 Abstürze, und die auch erst, als wir häufiger Magie eingesetzt haben, was meine Theorie des Memory-Leaks, welches in erster Linie über Magie "gespeist" wird, noch weiter unterstützt.



    Wie durchgespielt?
    13h. Nur Story, keinen Extra-Kram. Die Abende wurden mit ausgdehnten Munchkin-Partien gefüllt.
    Geändert von Shieru (04.03.2018 um 11:59 Uhr)
    Gründer der JRPG-Challenge
    JRPG-Challenge 2018 - You'll never see it coming!



  2. #62
    Zitat Zitat von Shieru
    Als das Remake rauskam wollten wir zuerst übers Internet spielen, doch da Square-Enix Square-Enix sind dachten wir uns, nutzen wir endlich mal die Gelegenheit zu einem IRL-Treffen.
    Sollte es theoretisch nicht möglich sein, über das Share-Play Feature der Playstation 4 trotzdem online spielen zu können? Zumindest wenn Square das nicht irgendwie gesperrt hat. Dabei loggen sich die anderen Spieler praktisch remote auf die Konsole des ersten Spielers ein, der wiederum das Bild zu diesen streamt.

    Zitat Zitat
    Fangen wir damit an, dass Player 2 automatisch dem zweiten PSN-Profi zugewiesen wird, mit dem sich seit dem Einschalten der PS4 angemeldet wird, Player 3 ebenso. Der Spielstand wird jedoch unter dem ersten Profil gespeichert. Dies bedeutet dass, wenn Player 1 - also der Spieler, unter dessen Profil der Spielstand läuft - Prim oder Popoi spielen will, er seinen Controller mit einem der anderen Spieler, die neben ihm sitzen, tauschen muss, da das Spiel ihm automatisch Randi zuweist. Es hilft auch nichts, wenn er vor dem Anmelden von Profil 2 oder Profil 3 zu dem Charakter, den er spielen möchte, wechselt, da das Spiel automatisch die Neuverteilung der Charaktere nach der Anmeldereihenfolge vornimmt. WTF, Square-Enix?
    Immer dieses Profilrumgemache in modernen Spielen, selbst wenn es überhaupt nicht nötig sein sollte...
    Aber Moment mal, bedeutet das, dass wenn man zu zweit spielt, man nicht mehr wie früher mit Select zwischen den Charakteren durchwechseln kann?

  3. #63

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Sollte es theoretisch nicht möglich sein, über das Share-Play Feature der Playstation 4 trotzdem online spielen zu können? Zumindest wenn Square das nicht irgendwie gesperrt hat. Dabei loggen sich die anderen Spieler praktisch remote auf die Konsole des ersten Spielers ein, der wiederum das Bild zu diesen streamt.
    Theoretisch ja, praktisch (Lag, Internetverbindung) nein. Share-Play ist einfach nicht lustig für längere Play-Sessions, zumal man 1x pro Stunde automatisch ausgeloggt wird.


    Zitat Zitat
    Immer dieses Profilrumgemache in modernen Spielen, selbst wenn es überhaupt nicht nötig sein sollte...
    Aber Moment mal, bedeutet das, dass wenn man zu zweit spielt, man nicht mehr wie früher mit Select zwischen den Charakteren durchwechseln kann?
    Doch, das geht schon (allerdings mit dem D-Pad und nicht mit Select). Wenn man zu zweit spielt, und Spieler 2 Randi spielen will, ist trotzdem erstmal Schiebepuzzle angesagt
    Gründer der JRPG-Challenge
    JRPG-Challenge 2018 - You'll never see it coming!



  4. #64

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Spiel 4: Nights of Azure []
    Gestartet: 31.03.2018
    Beendet: 08.04.2018

    Alle Videoclips und Screenshots wurden von mir persönlich erstellt




    Gameplay-Demonstration

    Warum gerade dieses Spiel?
    Nights of Azure ist eines der seltenen Spiele, die dem Yuri-Genre angehören, von dem ich seit meiner Kindheit ein großer Fan bin. Leider ist das Spiel schon lange vergriffen, und ich zahle aus Prinzip keine 70€ für ein Download-only-Spiel. Letztes Weihnachten war es jedoch so weit, dass Nights of Azure für knapp 25€ im Angebot war, und so konnte ich zuschlagen.





    Worum gehts?

    Vor vielen hundert Jahren bedrohte der Herr der Nacht die Welt, wurde jedoch von der ersten Heiligen Priesterin Ludegert besiegt. Doch sein blaues Blut regnete auf die ganze Welt nieder und verwandelte Menschen wie Gegenstände in dämonische Kreaturen - seitdem gehört die Nacht ihnen.

    Die Priesterin jedoch gründete eine Kirche, und hunderte von Jahren später ist es die Aufgabe der Ritterin Arnice, die Priesterin Lilysse zu beschützen, damit diese die Nacht versiegeln kann. Doch Arnice und Lilysse verbindet eine lange gemeinsame Geschichte, und ihre Gefühle füreinander sind denen ein Dorn im Auge, die sicherstellen wollen, dass Lilysse sich für den Rest der Menschheit opfert.





    Gameplay & Story
    Nights of Azure ist in 7 Kapitel eingeteilt, auf welche ein Bad-End folgt, das vom eurem Beziehungsstatus zu Lilysse abhängig ist. Im anschließenden Epilog muss man jedoch nur einige Sidequests erledigen, um das True Ending freizuschalten, wobei die Beziehnung hier keine Rolle mehr spielt. Wenn das erledigt wurde kann man über ein Menü festlegen, welches der insgesamt 5 Endings man nach dem erneuten Besiegen des letzten Bosses sehen möchte, inklusive einem Bonus-Bad-End, das anderweitig nicht zu erreichen ist.

    Negativ muss jedoch die Übersetzung erwähnt werden, die wohl von jemandem durchgeführt wurde, der des Englischen und/oder Japanischen nicht ganz mächtig war - mehr als einmal habe ich mich an alte SNES-Zeiten zurück erinnert gefühlt. Da wird aus Arnice mal "Anders", die Dialoge sind stellenweise völlig inkohärent, und selbst die offiziellen Trophys sind voller Rechtschreibfehler. Zudem hat die Story selbst kleinere Logiklöcher: Das Setting, die Insel Rusewall, wird angeblich von der Kirche geheim gehalten und taucht auf keiner Karte auf, hat aber trotzdem eine ganz normale Bevölkerung und sogar Tourismus (einige Tag-Sidequest-Reihen drehen sich um dieses Thema).

    Sowohl vom Setting als auch vom Gameplay her ist NoA ein spirituelles Sequel zu Konamis Castlevania: Curse of Darkness für die PS2. Arnice hackt und slayt sich durch eine Oberweltkarte, die aus mehreren großen, labyrinthartig miteinander verbundenen Räumen besteht. Diese führen in die Dungeons, die streng linear aufgebaut und nur in eine Richtung durchquerbar sind. Oftmals gilt es pro Raum mehrere Gegnerwellen zu besiegen um Barrieren zu beseitigen, die ein weiteres vordringen verhindern. Zahlreiche Shortcuts in Dungeons und auf dem Rest der Oberwelt erleichtern die Navigation massiv.

    Arnice verfügt über leichte und schwere Angriffe mit Kombopotential, sowie über eine Waffen-abhängige Spezialattacke, die SP kostet. SP benötigt Arnice auch, um sogenannte Servans zu beschwören, "Gute" Versionen der Gegner, die sie normalerweise bekämpft. 21 Stück kann sie zu finden, was auch alle Gegnerklassen abdeckt. Sowohl die Gegner als auch die Servans beinhalten jedoch relativ viele Palette Swaps, allerdings unterscheiden sie sich in ihren Fähigkeiten zum Glück wesentlich gravierender. Man kann bis zu 4 Servans in einem Set mit sich führen und lernt über Skills, on-the-fly zwischen 4 Sets zu wechseln, wobei immer nur Servans des gewählten Sets aktiv sein können. Neben einer Summon-Aktion (Ausführung bei der Beschwörung) und einem Assist (Ausführung zu bestimmten Kampfbedingungen) hat jeder Servan einen sogenannten "Burst", den Arnice im Kampf anfordern kann. Servan-Bursts sind mächtige Spezialattacken, die den Servan jedoch SP kosten. Die Zusammensetzung ihres Servan-Sets entscheidet auch, in welche der 5 verschiedenen Dämonenformen sich Arnice verwandeln kann, wenn ihre Verwandlungsleiste voll ist. Wer sich mit diesem komplexen System nicht beschäftigen möchte, dem sei gesagt, dass es problemlos möglich ist, das Spiel mit den ersten 4 Servans, die man im Spielverlauf automatisch erhält, durchzuspielen.

    Ein große Rolle spielt Blut, das man von Gegnern erhält, denn Arnice benötigt es, um Servans zu erschaffen und um ihren eigenen Level zu erhöhen. Level sind im Spiel relativ wichtig, denn Arnice' maximaler Level ist 11, wobei es nach Level 8 und 10 Bedingungen gibt die man erfüllen muss, um weiter aufleveln zu können. Level schalten neue Skills frei (die man jedoch erst noch mit Skillpunkten "kaufen" muss), sowie Transformationen für Arnice' Waffe - diese spielen sich nicht nur völlig unterschiedlich, sondern erfüllen auch vom Gameplay her noch unterschiedliche Zwecke, so dass es sich lohnt, im Tutorial nachzulesen, was welche Waffe macht.

    Nights of Azure ist größtenteils kein besonders schweres Spiel, der letzte Boss sowie das Postgame weisen jedoch einen sprunghaften Anstieg des Schwierigkeitsgrades auf, zumindest bis man online mal einige Tricks nachliest. Ein großes Problem ist allerdings das suboptimale visuelle, akustische und taktile (Rumble!) Feedback, denn wenn der Bildschirm voller Partikeleffekte ist, ist es oftmals schier unmöglich, noch etwas zu erkennen, geschweige denn Fighting-Game-artige Mechaniken wie framegenaues Blocken durchzuführen. Einigermaßen wichtig ist das wohl einfachste Element-System, das mir je in einem JRPG untergekommen ist: Feuer ist das einzige Element, und neben Resistenz und Schwäche gibt es auch Gegner, die ausschließlich durch Feuer verwundet werden können.

    Die Zeit, die man aktiv in Feindesgebiet verbringen kann ist auf 15 Minuten pro Run beschränkt (durch Skills auf bis zu 20 Minuten erhöhbar). Ich bin jedoch nie auch nur Ansatzweise dadurch in Bedrängnis geraten, da selbst die längsten Dungeons nur aus 7-8 Räumen bestehen und die Zeit in Bosskämpfen angehalten wird. Wenn man stirbt respawnt man am Anfang eines Raumes, erhält allerdings die verstrichene Zeit nicht wieder zurück, aber auch das hat niemals ein Problem dargestellt, zumal fast alle Dungeons einen "Checkpoint" haben. Wichtig ist die Zeit auch eher für das Quest-System: Nur, wenn mindestens 3 Minuten vergangen sind "verstreicht" eine Nacht. Das verstreichen einer Nacht füllt nicht nur das Inventar der Händler wieder auf, sondern führt auch vorher festgesetzte Daytime Activities aus, die Arnice Skillpunkte verleihen oder Tagesquest in Form eines kurzen Textabschnitts abhandelt.

    Apropos Sidequests: Das Quest-System im Spiel ist ziemlich mies. Bis zu 3 davon kann man auf einmal akzeptieren, und sie alle lassen sich wie folgt klassifizieren: "Töte X eines bestimmten Gegners/Gegnertyps/Gegnergruppe", "Finde eine bestimmte Stelle in einem bestimmten Raum" sowie "Betritt einen bestimmten Raum". Die Kampfarena ist da schon etwas besser: Bis zu 50 teils knackige Aufgaben gilt es hier zu schaffen, die je nach Bewertung bessere Belohnungen bieten, jedoch nichts, was irgendwie einzigartig ist.

    Random Drops im Kampf umfassen neben Servan-relevanten Gegenständen in erster Linie Equipment, was neben einer einzigartigen Fähigkeit auch noch zufällige Statboni aufweisen kann. Da das Inventar auf 250 Items begrenzt ist gilt es, regelmäßig auszumisten, was jedoch einigermaßen umständlich gestaltet wurde.

    Grafisch sieht man Nights of Azure an, dass das Spiel ursprünglich für die PS3 entwickelt wurde. Die Partikeleffekte sind zwar sauber, dafür sehen fast alle Haare im Spiel aus, als bestünden sie aus Pappmaché - da hätte man eher nochmals Entwicklungszeit hineinstecken können als in den im Spiel vorhandenen Bindegewebsschwächensimulator. Allerdings muss man dem Spiel eines lassen: Der Sountrack ist absolut fantastisch! Definitiv einer der stärksten JRPG-Soundtracks, die ich je hören durfte.







    Gedanken & Erlebnisse beim Spielen
    Da man keine der Trophys verpassen kann wollte ich Nights of Azure unbedingt auf Platin spielen, was einigermaßen anstrengend war. Das True Ending kriegt man nämlich schon nach knapp 15 Stunden, für Platin braucht man zwischen 50 und 70. Besonders die 300 Sidequests, die man erfüllen muss, sind der langweiligste Teil des Spiels, denn ich war mit dem Rest des Contents schon fast komplett durch als die Trophäe für 100 Sidequests zündete. Selbst die Trophy "Töte 10.000 Gegner" bekam ich eine halbe Stunde bevor ich mit der 300-Sidequest-Trophy endlich auch die Platin-Trophäe bekam.

    Zudem hatte ich am Spielende Skillpunkte zum sprichwörtlichen Saufüttern, denn es gibt nur eine sehr begrenzte Anzahl an Fähigkeiten, die man kaufen kann. Trotzdem habe ich nicht alle Tag-Aktivitäten freigeschaltet, denn diese erhält man nur nach bestimmten Tag-Quest-Reihen, die später im Spiel aus irgendeinem Grund verdammt selten werden. Blut und Geld waren in den letzten 15 Spielstunden ebenfalls auf Maximum - ich hatte alles, was ich brauchte, und es gab auch nichts mehr, wofür ich es ausgeben konnte.

    Witzigerweise umfasst die Platin-Trophäe noch nicht einmal 100% des Spiels, weswegen ich noch einiges an Kram extra gemacht habe. Der Bonus-Dungeon (der auch nur eine Reihe besonders schwerer Kämpfe darstellt) hat nur zwei Anläufe gebraucht, beim zweiten Mal bin ich trotz einiger Fehler und Servan-Tode (was eine Minute Cooldown bedeutet) gut durchgekommen. Ich habe zwar alle Arena-Missionen erledigt, allerdings nicht mit drei Sternen, da die Arena auf einem völlig undurchsichtigen Punktesystem basiert und es keine einzige Belohnung gibt, die man nicht auch woanders her bekommt.

    Lloyd, der Händler, hat Handelskontakte, die man in verschiedene Teile der Welt schicken kann. Praktisch gesehen ist das eine Weltkarte, die in 20 Abschnitte aufgeteilt ist. Je weiter weg dieser Abschnitt von Rusewall (im Herzen Europas) ist, desto teurer ist es, und um so länger dauert es, bis der Händler mit einem von zwei Gegenständen (oder mit Crap) zurückkehrt. Um die Handels-Trophy zu bekommen muss man auf jedem Abschnitt einen der beiden Gegenstände erhalten, ich habe mir jedoch beide Gegenstände geholt. Bis auf eine einzige Ausnahme gibt es auch hier nichts einzigartiges zu holen.

    Die Story hat mir wirklich gut gefallen, ebenso wie der Rest des Spiels, trotz der vielen Schwächen. Am besten kann man Nights of Azure wohl als B-Movie-Spiel bezeichnen, wobei man hier die Ursprungsbedeutung des Begriffs "B-Movie" heranziehen muss: Ein Film, bzw. Spiel, mit hohen Ambitionen und viel Liebe, jedoch ohne das Budget und Know-How der "Großen" Werke. Nights of Azure ist ein Spiel, dem es vor allem an Polish fehlt, wer jedoch darüber hinwegsehen kann bekommt ein Spiel von der Machart eines PS2-Titels, allerdings mit der Content-Menge, die der aktuellen Generation angemessen ist.






    Wie durchgespielt?
    Laut in-game-Time 187 Stunden, 23 Minuten und 31 Sekunden, was ich aber für ein Gerücht halte, da ich das Spiel in 6 Tagen durchgespielt habe - wohl ein Problem mit der Save&Suspend-Funktion der PS4 (Rechenweg: "Speicherdatum minus Ladedatum"). Ich schätze: 60 Stunden. Platin-Trophäe. 100% Encyclopedia (inklusive Memories), sowie den Bonus-Dungeon. Das zweit"beste" Bad End, das True Ending, sowie das Bonus-Bad-End persönlich gesehen, den Rest auf Youtube geguckt. 4 Servans auf Level 15. Arena komplett, aber nicht alles auf ★★★. Welthandel komplett aufgedeckt, Nicht alle, aber die meisten, Daytime Activities freigeschaltet.



    Gründer der JRPG-Challenge
    JRPG-Challenge 2018 - You'll never see it coming!



  5. #65
    Das Spiel sieht tatsächlich gar nicht mal so schlecht aus und hört sich für so ein Nischenspiel auch recht ordentlich an. Vielen Dank für deine Eindrücke. Spielst du auch noch den zweiten Teil?

  6. #66

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Jepp. Ich bin auch schon zu einem guten Drittel mit der Story durch. Leider schaut es so aus, dass der zweite Teil zwar grafisch aufpoliert wurde, jedoch wesentlich weniger an Content bietet als der erste Teil.
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  7. #67
    Interessant, dass es auch Leute gibt, die dieses Spiel gut finden.
    Wer braucht Photobucket? Kein Schwein!
    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
    Alle GF-Aktionen auf einen Blick

  8. #68

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Es gibt einige Leute, denen das Spiel gefallen hat, aber, zugegeben, es ist nicht gerade ein 10/10-Spiel.
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  9. #69
    Wie würdest du denn das Spiel bewerten?

  10. #70

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Zitat Zitat von Rusk Beitrag anzeigen
    Wie würdest du denn das Spiel bewerten?
    Nach heutigen Videospiel-Standards vielleicht zwischen 6/10 und 7/10? Man muss sich schon auf einiges einlassen können, aber wenn man ein Spiel möchte, dass mit relativ wenig Aufwand verschiedene "Builds" erlaubt (dh. völlig unterschiedliche Arten, ein Problem im Spiel anzugehen), dann ist man hier an der richtigen Adresse. Das Game-Design ist relativ old-school, ich hab nicht ohne Grund die PS2 erwähnt. Allerdings gibt es auch nicht soooo viele Action-RPGs auf dem Markt. Sagen wir mal so: Wenn du nicht gerade leicht verdauliche Kost benötigst, dann schiebe nicht dein Tripple-A-Backlog hierfür auf.
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  11. #71
    Zitat Zitat von Shieru Beitrag anzeigen
    Wenn du nicht gerade leicht verdauliche Kost benötigst, dann schiebe nicht dein Tripple-A-Backlog hierfür auf.
    Danke, aber meine Frage war nur aus reinem Interesse. Das Spiel habe ich eh schon durch und muss was das Spiel betrifft Winy zustimmen. Den zweiten habe ich sogar schnell abgebrochen, grafisch besser aber qualitativ nur scheiße. Aber das hast du eh schon erahnt, wie ich lese...

  12. #72

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Zitat Zitat von Rusk Beitrag anzeigen
    Danke, aber meine Frage war nur aus reinem Interesse. Das Spiel habe ich eh schon durch und muss was das Spiel betrifft Winy zustimmen. Den zweiten habe ich sogar schnell abgebrochen, grafisch besser aber qualitativ nur scheiße. Aber das hast du eh schon erahnt, wie ich lese...
    Ja, allerdings, aber das ist eine Geschichte für ein ander Mal. Sagen wir nur mal: Ich hab noch nie ein Spiel erlebt, dass selbst in seinen Fanservice so dermaßen zero effort steckt wie Nights of Azure 2, von allen anderen Bereichen ganz zu schweigen...
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  13. #73

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Spiel 5: Nights of Azure 2 - Bride of the New Moon []
    Gestartet: 08.04.2018
    Beendet: 17.04.2018





    Alle Videoclips und Screenshots wurden von mir persönlich erstellt


    Warum gerade dieses Spiel?
    Nachdem mir Nights of Azure (1) trotz seiner vielen Schwächen doch ziemlich gut gefallen hat, und Nights of Azure 2 nach wie vor ein Yuri-Spiel ist, führte hier kein Weg drum herum, zumal ich gespannt war, wie sie die vielen guten Ansätze aus dem ersten Teil verbessert haben.






    Worum gehts?

    Die Kriegerin Aluche wird gerufen, um ihre Kindheitsfreundin, die Priesterin Liliana, vor der Mondkönigin zu retten. Die Mondkönigin ist eine Dämonin, die der Welt die ewige Nacht bringen will, und sie schafft es tatsächlich, Aluche tödlich zu verwunden. Die Wissenschaftlerin Camilla Alucard belebt Aluche mit Hilfe von blauem Dämonenblut wieder und verwandelt sie so in eine Halbdämonin. Gemeinsam mit Rue, ihrer anderen Kindheitsfreundin, macht sie sich auf um die verschwundene Liliana zu suchen.






    Gameplay & Story
    Viele Videogame-Sequels nehmen sich die Features ihres Vorgängers und verbessern sie, feilen daran und bauen sie aus. Nights of Azure 2 geht genau den anderen Weg und reduziert die Anzahl an Features gewaltig ohne das, was übrig bleibt, aufzubauen, und so ist ein Spiel der Beschränkungen entstanden. Was die Macher nicht verstanden haben ist, dass Videospiele in erster Linie eine Spielzeugkiste sind. Wenn man die Anzahl der Spielzeuge reduziert, dann erwartet man, dass die Qualität der verbleibenden Spielzeuge steigt, doch das ist hier nicht geschehen.

    Die absolute Basis-Grundstruktur des Vorgängers bleibt identisch: Nach wie vor ist das Spiel in 7 Kapitel unterteilt, und nach wie vor kann man nur einen begrenzten Zeitraum auf der Map verbringen bevor man zurück zur Basis, dem Hotel Eterna, muss. Die zusammenhängende Oberwelt gehört jedoch der Vergangenheit an, und die Dungeons, obwohl gleich groß und von bekannter Copy-Paste-Qualität, sind auch weniger als im Vorgänger. Besagter Zeitraum beginnt bei 10 Minuten, der Rest der altbekannten 20 Minuten versteckt sich hinter Abilities und Level-Ups. Erneut sind Level-Ups nicht automatisch, sondern müssen im Maintenance Room vorgenommen werden, da es diesmal allerdings keine andere Verwendung für Blut - quasi eure Erfahrungspunkte - gibt ist dies reiner Flavor.

    Eine zweite Zeitbeschränkung wurde eingebaut, und die hat es in sich: Gust hat sich eine Scheibe von Persona 5 abgeschnitten, und so muss nun jedes Kapitel in einer bestimmten Anzahl an Tagen beendet werden. Dabei werden die Tage über die Phasen eines übernatürlichen Mondes dargestellt, wodurch man ständig am Rätseln ist, wie viele Tage jetzt noch genau übrig sind. Sind alle Tage aufgebraucht heißt es Game Over, zurück zum Kapitelanfang inklusive verlorenem Progress. Wie in Persona 5 weiß man zudem nie, wie viele Tage man pro Kapitel braucht; später sind es bis zu 5! Da jeder Trip vom Hotel zu einer Location einen Tag "verbraucht" sollte man sich vorher ansehen, was man alles in einer Location an Quests, Schatztruhen und Servans finden/erledigen kann und sollte die restliche Zeit mit grinden verbringen, wenn man den Schwierigkeitsgrad nicht herunterstellen will weil weil einer der halben handvoll Bosse unschaffbar wurde. Unnötig zu erwähnen, dass es unmöglich ist, beim ersten Durchgang alles zu erleben, was das Spiel zu bieten hat. Erst im New Game+ hat man unendlich Zeit, was das Spiel aber nicht wirklich gut kommuniziert, denn der Mond verdunkelt sich trotzdem bis zum letzten Tag.

    Der Vorgänger hatte über 20 der Pokemon-artigen Servans, hier gibt es genau 16 Stück an bestimmten Stellen zu finden. Decks gibt es nicht mehr, man ist vielmehr auf 2 Servans beschränkt, und das rein Stat-basierte Upgrade-System ist stark limitiert und bietet noch nicht einmal neue Fähigkeiten, die man lernen könnte. Die Servan-Bursts, die man im Kampf rufen kann, sind nicht nur meist komplett nutzlos sondern haben auch - im Gegensatz zum Vorgänger - keinerlei visuelles und akustisches Feedback. Langweilig.

    Zudem will man ohnehin dauerhaft bestimmte Servans dabei haben: Auf den Maps trifft man, stets abseits des eigentlichen Hauptweges, auf vier Arten von Hindernisse, die überwunden werden wollen: Elektrozäune, Dornenbüsche, Feuerwände sowie hohe Klippen. Da man nur 2 Servans mitnehmen kann bedeutet das mindestens zwei Runs durch die gleichen Locations, falls man überhaupt alle vier Servans findet, denn es ist gut möglich, durch das komplette Spiel zu rennen und sich zu wundern, wie man den Großteil dieser Hindernisse bezwingt.

    Hinter bestimmten Servans verstecken sich auch die Waffen im Spiel, von denen es diesmal ganze 6 gibt, die Standard-Waffe nicht mitgezählt, doch da diese durch die MP der Servans beschränkt sind, und man generell die Metroidvania-Servans dabeihaben will haben auch diese keinen wirklichen Nutzen, was bedeutet, dass man 99% des Spiels mit den gleichen 3 Schwertkombos bestreitet. Das Feedback im Kampf ist zwar etwas besser als im Vorgänger, dafür gibt es viele nützliche Fähigkeiten wie Move-Cancelling, Blowback-Recovery und Just Guard nicht mehr. Zudem ist die Kamera schwindelerregend schrecklich, was auch daran liegt, dass Nights of Azure 2 niemals auch nur annähernd stabile 30 FPS erreicht - zum Vergleich: Der Vorgänger schaffte locker stabile 60FPS.

    Neu sind menschliche Partymitglieder, vom Spiel Lilien genannt, von denen es 7 Stück gibt, wobei man immer nur eines auf eine Mission mitnehmen kann. Lilien kämpfen eigenständig und haben 3 Arten von Spezialfähigkeiten, auf die der Spieler zurückgreifen kann: Double Chases laden sich über bestimmte Aktionen im Kampf auf, die teilweise furchtbar schwer zu triggern sind, und erfordern Button Mashing. Lily Bursts laden sich durch Attacken auf und sind furchtbar zu targeten, und die dritte Ability hat einen Cooldown und ist je nach Lilie mehr oder minder nützlich. Jede Lilie hat ihre eigenes Beziehungs-Meter; ist die Beziehung und die Story weit genug fortgeschritten gibt es Sidequests, die Fähigkeiten und Ausrüstung für die Lilien freischalten. Apropos: Auch die Ausrüstung ist nur mehr ein Schatten ihrer selbst und besteht fast ausschließlich aus statischen Status-Boosts.

    Diesmal gibt es nur 2 Enden zu erreichen, und theoretisch kann man sich das gute Ende sogar im ersten Durchgang holen; wer jedoch auf einen spielbaren Epilog wie im Vorgänger hofft, den muss ich enttäuschen: Nights of Azure 2 fordert vom Spieler, das komplette Spiel mindestens 2x durchzuspielen um 100% zu erreichen, was dafür schneller machbar ist als im Vorgänger. Das Quest-System ist diesmal auch wesentlich besser, dafür gibt es, bis auf zwei DLC-Dungeons, keinerlei Extra-Content wie Zusatzbosse oder Arenamissionen. Der zweite, kostenpflichtige DLC liefert wichtige Hintergrundinformationen zur Antagonistin und hätte eigentlich kostenlos ins Hauptspiel gehört.

    Die Story ist zwar ausgefeilter als im Vorgänger, aber nicht annähernd so gut. So gibt es zwar einige berührende Momente, aber auch genügend Hahnebüchenes. Alle Charaktere sind Frauen, was in einem Spiel wie diesem in erster Linie Fanservice bedeutet, doch selten war Sexy so zum Gähnen langweilig wie hier. So gibt es z.B. im Hotel einen Pool, der selbstverständlich nur den Zweck hat, die Mädchen in Badeanzügen auftreten zu lassen, doch keine einzige Animation der Charaktere, wie sie im Wasser schwimmen(!) - immer, wenn sich jemand im Wasser befindet wird der Bildschirm schwarz. Wenn selbst der Fanservice auf so lieblose Art gestaltet wurde, dass zeichnet das doch ein deutliches Bild des Gesammtproduktes.






    Gedanken & Erlebnisse beim Spielen
    Nights of Azure 2 hat mich massiv enttäuscht. Das fängt bei der Story an, die keinen wirklichen roten Faden hat. Protagonistin Aluche stolpert wild umher, trifft auf zahlreiche Personen, relaxt trotz Zeitdrucks öfter mal am Pool und muss generell von allwissenden NPCs auf ihr nächstes Ziel gestoßen werden. Die Zwischensequenzen der Relationship-Sidequests sind von schwankender Qualität, und gerade die von Aluches offiziellen Partnerin stechen als "normaler Päärchen-Kram" heraus, ein geradezu bizarrer Kontrasts zu den Relationship-Sidequests der anderen Charaktere, die schon eher in das Animuh-End-of-the-World-Schema passen. Das "gute" Ende ist hahnebüchen und kommt aus dem Nichts, und das "schlechte" Ende ist wesentlich besser realistischer. Aus etwas clumsy gehandhabtem echten Yuri des Vorgängers wurde hier plumper, Fanservice-lastiger Yuri-Bait.

    Ich bin im ersten Durchgang tatsächlich die meiste Zeit in Aluches DLC-Bikini durchgerannt, weil dieser Stat-Boosts bietet. Zudem ist möchte ich Aluches Standard-Outfit als hässlichestes JRPG-Protagonisten-Outfit ever nominieren - den Bikini konnte ich wenigstens als echtes Kleidungsstück wahrnehmen. Im zweiten Durchgang konnte ich dank Easy-Mode auf ein anderes DLC-Outfit zurückgreifen, und hier entdeckte ich auch einen witzigen Glitch.

    Denn Nights of Azure 2 ist nur deshalb nicht das "Buggiest Piece of Shit of the Year", da es 2017 releast wurde und ich Secret of Mana zum Release durchgespielt habe. 10 Abstürze hatte ich im Spielverlauf zu erdulden, die Hälfte davon, nachdem ich dem Level-Up-Raum verließ. Da sich im ersten Durchgang Zwischensequenzen weder beschleunigen noch abbrechen lassen habe ich es mir angewöhnt, zwischen den Missionen zweimal zu speichern, einmal nach und einmal vor jeder Mission. Den amüsantesten aller Glitches möchte ich euch nicht vorenthalten. Ich präsentiere: Aluches fabulöser Parkinson-Busen:


    Ich habe den ersten Durchgang durchgehend auf "normal" gespielt, war beim Endboss jedoch einigermaßen unterlevelt. Man kann die ersten zwei Phasen zwar grinden, da man nicht Game Over geht sondern nur ins Hotel zurück verfrachtet wird, dennoch war es mir irgendwann zu bunt und ich hab auf Easy gestellt. Ursprünglich hatte ich noch den Anspruch, zumindest einen Teil des Spiels - z.B. den Boss-Rush - auf Extrem zu spielen, aber Nights of Azure 2 ist vom Kampfsystem her so stumpf und Ideenarm, dass ich darauf dann doch gerne verzichte. Im ersten Durchgang hat man eh das Problem, dass man nicht alles machen kann, weswegen ich empfehle, sich dort auf einen Charakter zu konzentrieren - Verushka ist so ziemlich überall außer in Bossfights OP. Servans sind zwar größtenteils nutzlos, Spora hingegen lässt Boss-HP-Leisten in Sekundenschnelle dahinschmelzen, weswegen ich sie mir im zweiten Durchgang auch ganz am Ende hochgezüchtet habe, um Blut zu farmen.

    Wenn man jenseits der 35 levelt - 50 ist der Max-Level - erhält man irgendwann nur noch wenig Ability Points, was bedeutet, dass ich auch noch einen dritten Durchgang beginnen musste um meine Platin-Trophäe abzustauben. Das bedeutet, dass ich zwar alles im Spiel gemacht habe - inklusive 100% Collection - jedoch keinen "perfekten Spielstand" vorweisen kann.

    Nights of Azure 2 ist ein Spiel der Beschränkungen. Das passt, weil ich beschränkt sein müsste, um dieses Spiel jemals wieder anfassen zu wollen.






    Wie durchgespielt?
    43h, 44m, 53s, Platin-Trophy. 100% Collection und alle Abilities erst im 3. (nicht beendeten) Durchgang, ansonsten 100% Quests, 100% Schatztruhen (mit Ausnahme des ersten DLC-Dungeons), Good End und alle Lily After Stories im zweiten Durchgang. Beide DLC-Dungeons.




    Geändert von Shieru (20.04.2018 um 00:33 Uhr)
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  14. #74

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Regeländerung meiner persönlichen Challenge

    Encore: Remakes und bereits gespielte Spiele werden mit 0.5 Punkten gewertet. Dies gilt jedoch nicht für Spiele, die 2018 vor dem Inkrafttreten der Encore-Regel durchgespielt worden sind. Stichtag hierfür ist der 17.04.2018. Ebenso werden Spiele gewertet, die bereits durchgespiet, aber im Nachhinein anderweitig komplettiert wurden. Dies gilt jedoch nicht für Spiele, die bereits im laufenden Jahr durchgespielt worden sind.

    Der Hintergrund dazu ist, dass ich dieses Jahr einige Spiele im Nachhinein auf Platin gebracht habe, und auch einige Remakes von alten Spielen durchgespielt habe. Auch hat sich meine Einstellung zum erneuten Durchspielen alter Klassiker ein wenig geändert. Da für mich jedoch neue Erfahrungen weiterhin im Vordergrund stehen, werden diese Spiele nur als "halbes Spiel" gezählt. Die Spiele Secret of Mana, Secret of Mana (3-Player) werde ich allerdings nicht im Nachhinein dazu zählen, ebensowenig die Platin-Trophys zu Kingdom Hearts 2 Final Mix und Kingdom Hearts: Chain of Memories
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  15. #75
    Zitat Zitat von Shieru Beitrag anzeigen
    Regeländerung meiner persönlichen Challenge

    Encore: Remakes und bereits gespielte Spiele werden mit 0.5 Punkten gewertet. Dies gilt jedoch nicht für Spiele, die 2018 vor dem Inkrafttreten der Encore-Regel durchgespielt worden sind. Stichtag hierfür ist der 17.04.2018. Ebenso werden Spiele gewertet, die bereits durchgespiet, aber im Nachhinein anderweitig komplettiert wurden. Dies gilt jedoch nicht für Spiele, die bereits im laufenden Jahr durchgespielt worden sind.
    Die Idee ist eigentlich gar nicht mal schlecht. Bei mir gibt's ja auch noch das eine oder andere, was ich nochmal durchspielen würde und auch ein bisschen anders betrachten würde als zum Zeitpunkt des ersten Durchspielens, je nach dem.


    Aktuell: [#3] - Tokyo Mirage Sessions #FE Encore



  16. #76
    Interessanter Bug. Vermutlich hat die Dame einfach nur ihr Handy auf vibrieren gestellt und vergessen. xD
    Ist aber schade, dass sie den Nachfolger so vergurkt haben. Wollte mir die Spiele eigentlich auch irgendwann mal zulegen, aber dann habe ich auch gesehen, dass Teil 1 immer noch teuer ist. Und wenn dann Teil 2 so ist. Mh, muss ich mich wohl mit der Steamversion begnügen. Zumindest was Teil 1 angeht.

  17. #77

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
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    Zitat Zitat von Dnamei Beitrag anzeigen
    Interessanter Bug. Vermutlich hat die Dame einfach nur ihr Handy auf vibrieren gestellt und vergessen. xD
    Der Bug ist PS4-Exklusiv, weil - neben dem Battle-Bikini - jede Konsole ihr eigenes exklusives Outfit bekommen hat. Im Spiel selber gibt es noch viel gravierendere Bugs. So spawnt Elenors Schokoladenpfütze gerne mal mitten in der Luft, und ich vermute, dass der Spawnpunkt einfach unter Aluches Füße gesetzt wurde, selbst, wenn sie die Fähigkeit mitten in einer Combo abruft. Muveils und Aluches Double Chase endet auch gerne mal, obwohl noch Gegner in der Nähe sind, etc.




    I
    Zitat Zitat
    st aber schade, dass sie den Nachfolger so vergurkt haben. Wollte mir die Spiele eigentlich auch irgendwann mal zulegen, aber dann habe ich auch gesehen, dass Teil 1 immer noch teuer ist. Und wenn dann Teil 2 so ist. Mh, muss ich mich wohl mit der Steamversion begnügen. Zumindest was Teil 1 angeht.
    Teil 1 kann ich (mit Einschränkungen) empfehlen, Teil 2 eher weniger. Selbst der T&A-Crowd dürfte der nämlich viel zu stumpf sein.










    It's time...
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  18. #78

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Ich habe jetzt gestern und heute 12 Stunden und 10 Minuten in .hack//Infection investiert, und bin bereits Level 31. Ich hab den idealen Weg gefunden, dieses Spiel zu spielen: Story links liegen lassen und einfach erstmal nur grinden. Immer Gebiete, die 2-4 Level höher sind produzieren, das Feld säubern und anschließend den Dungeon abgrasen. Rinse & Repeat sobald man auf einen neuen Server kommt. Ich hab gerade mal den zweiten Server freigeschalte, hab noch den größten Teil der "Story" vor mir, und bin jetzt schon ziemlich genau auf Max-Level (+2-3 Level - das EXP-System von .hack funktioniert ein isschen anders als in anderen RPGs). Hätte nicht gedacht, dass ich mein Erlebnis so gut streamlinen kann.
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  19. #79
    Ich bin mal so frech und führe die Diskussion aus dem anderen Thread hier weiter.

    Zitat Zitat von Lynx
    Ich hab alle vier Teile durchgespielt und muss zugeben, dass ich das mit den Viruskernen vollkommen verdrängt hatte. Erst jetzt wo ich das hier lese erinnere ich mich wieder dunkel.
    Aber ich hab damals auch einfach so richtig viele "optionale" Dungeons gemacht (also ohne explizit zu farmen), weil ich offenbar noch sehr frustfrei war oder mich langsamer gelangweilt habe.
    Jo, hab auch immer die Dungeons gemacht über die man in den Foren etc. optional erfahren hat und kann mich jetzt an keine Probleme diesbezüglich mehr erinnern... ist aber auch schon wieder verdammt lange her^^. Und selbst mit diesen und mit massig Ausrüstung tauschen ging jede Episode für sich nicht wesentlich länger als 10 Stunden. Wobei das natürlich noch immer ein ordentliches Zeitinvestment ist, für eine Serie die inhaltlich eigentlich nicht länger als 15 bis 20 Stunden gehen sollte.
    Allerdings sollte man den zeitlichen Kontext von damals nicht ganz unberücksichtigt lassen. Die Spiele kamen im dreimonatigen Rhythmus heraus und man wollte den Spielern etwas bieten bzw. hat erwartet dass diese das Spiel nicht gleich nach fünf Stunden weglegen, weswegen man die Spiele halt mit optionalem Dungeonkram gestreckt hat, so ähnlich wie das letzte Hitman. Natürlich ist das nicht der eleganteste Weg und es wäre erstrebenswerter gewesen, das Spiel mit interessanten Gameplaymechaniken oder mehr Story zu füllen. Außerdem weiß ich jetzt gerade gar nicht mehr ob die Spiele alle zum Vollpreis verkauft wurden oder etwas weniger kosteten. So oder so hat man wahrscheinlich zu viel bezahlt.^^

    Zitat Zitat von Shieru
    Glaub mir, das Spiel war schon damals furchtbar, es gar nur einfach noch nix besseres. Diese Gras-Texturen sind echt gruselig, und das Kampfsystem ist echt der letzte Müll.
    Jupp, das Spiel war schon damals weder spielerisch noch technisch herausragend... eher im Gegenteil. Ohne den Tiefenunschärfeeffekt könnte man es auch genauso gut für ein Playstation 1 Spiel halten.

    Zitat Zitat
    was schade ist in einer Geschichte, die Themen wie Wirtschaftsintrigen, KI und Ökoterrorismus behandelt.
    Aber war es nicht so dass erstes und letzteres Thema nur ganz am Rande in den Foren und News auf Webseiten angerissen wurden? Halt die typischen Schlagzeilen-News, die aber für niemanden in der Gesellschaft wirklich von Relevanz sind.

    Zitat Zitat
    Immer Gebiete, die 2-4 Level höher sind produzieren, das Feld säubern und anschließend den Dungeon abgrasen. Rinse & Repeat sobald man auf einen neuen Server kommt.
    Jo so kannste alle .hack Teile durchspielen, auch G.U.^^

    Zitat Zitat von Klunky
    Ich fand ja eigentlich schon immer dass man ein sehr gutes Bossrush-Spiel aus Evangelion hätte machen können
    Gibt doch sogar mehrere Beat 'em Up (halt Shieru oder ich poste das Bild noch mal!) -artige Teile in denen man die Engel vermöbeln darf. Spontan fällt mir der Nintendo 64 Teil ein aber ich glaube auf Playstation gibt es auch einige.

    Zitat Zitat
    Ich finde allerdings für die Story lohnt es sich durchzuhalten, da bekommt man schon so leichte Evangelion Vibes und das hat bislang noch kein Videospiel was ich kenne für sich pachten können.
    Hm wo genau siehst du die Parallelen zwischen .hack und Evangelion?

  20. #80

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    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Ich bin mal so frech und führe die Diskussion aus dem anderen Thread hier weiter.
    Gehört eigentlich eh nicht in den Hauptthread, der ist eher für Rückmeldungen und Motivationen gedacht.


    Zitat Zitat
    Jo, hab auch immer die Dungeons gemacht über die man in den Foren etc. optional erfahren hat und kann mich jetzt an keine Probleme diesbezüglich mehr erinnern... ist aber auch schon wieder verdammt lange her^^. Und selbst mit diesen und mit massig Ausrüstung tauschen ging jede Episode für sich nicht wesentlich länger als 10 Stunden. Wobei das natürlich noch immer ein ordentliches Zeitinvestment ist, für eine Serie die inhaltlich eigentlich nicht länger als 15 bis 20 Stunden gehen sollte.
    Nicht länger als 10 Stunden? Sicher, dass dich dein Gedächtnis nicht rosarote-Brille-style trübt? Ich hab damals 30 gebraucht, und werd mich diesmal auch an die 20er-Marke nähern, schätze ich.Aber ich mach auch den ganzen Bonus-Kram mit.

    Zitat Zitat
    Allerdings sollte man den zeitlichen Kontext von damals nicht ganz unberücksichtigt lassen. Die Spiele kamen im dreimonatigen Rhythmus heraus und man wollte den Spielern etwas bieten bzw. hat erwartet dass diese das Spiel nicht gleich nach fünf Stunden weglegen, weswegen man die Spiele halt mit optionalem Dungeonkram gestreckt hat, so ähnlich wie das letzte Hitman. Natürlich ist das nicht der eleganteste Weg und es wäre erstrebenswerter gewesen, das Spiel mit interessanten Gameplaymechaniken oder mehr Story zu füllen. Außerdem weiß ich jetzt gerade gar nicht mehr ob die Spiele alle zum Vollpreis verkauft wurden oder etwas weniger kosteten. So oder so hat man wahrscheinlich zu viel bezahlt.^^
    In Deutschland hast du 240€ bezahlt für ein Erlebnis, das einem unterdurchschnittlichen Spiel gleich kommt; ich hab damals immerhin zusammen gerechnet noch 180€ gezahlt. (Danke, videogamesplus.ca )

    Zitat Zitat
    Jupp, das Spiel war schon damals weder spielerisch noch technisch herausragend... eher im Gegenteil. Ohne den Tiefenunschärfeeffekt könnte man es auch genauso gut für ein Playstation 1 Spiel halten.
    Tiefenunschärfe ist für mich eh meistens nur Attention Whoring der Sorte "Seht mich an, ich hab Graphix!!!1einseinself" Nights of Azure 1&2 atten das auch, und es war eher lästig, als, dass es nen Mehrwert gebracht hat. Mit dem PS1-Vergleich hast du vollkommen recht.

    Zitat Zitat
    Aber war es nicht so dass erstes und letzteres Thema nur ganz am Rande in den Foren und News auf Webseiten angerissen wurden? Halt die typischen Schlagzeilen-News, die aber für niemanden in der Gesellschaft wirklich von Relevanz sind.
    f
    Emma Wieland war eines von insgesamt nur einer Handvoll Mitgliedern der aktivsten Ökoterrorismus-Gruppe in der Serie.Im .hack Project (aka "The World" Version 1) spielt das nur eine untergeordnete Rolle, später hingegen schon eher.


    Zitat Zitat
    Jo so kannste alle .hack Teile durchspielen, auch G.U.^^
    Wegen G.U Last Recode hatte ich überhaupt erst die Motivation, die Reihe noch mal ganz von vorne zu beginnen und durchzuspielen.


    Zitat Zitat
    (halt Shieru oder ich poste das Bild noch mal!)



    Zitat Zitat
    Hm wo genau siehst du die Parallelen zwischen .hack und Evangelion?
    Es ist tatsächlich so, dass nicht nur das Charakterdesign von Sadamoto gestaltet wurde, sondern auch Eigenheiten von Evas Animation, wie Gesichtsausdrücke, Körperhaltung, etc. damit einhergehen. In Japan ist es ohnehin üblich, dass "Charakterdesign" nicht mit dem Zeichnen von hübschen Bildern der Charaktere endet, sondern auch noch andere Gesichtspunkte beinhaltet, wie z.B. dass der Designer auch kontrolliert, dass sich die Charaktere, die in ein Werk eingebaut werden, entsprechend verhalten.
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