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  1. #341

    Jahresrückblick 2021

    Alle Jahre wieder und darf ich mir mein Fazit vom letzten Jahr gar nicht durchlesen.
    Denn mein toller neuer Gaming PC hat keine drei Wochen im neuen Jahr überlebt, da war meine PS4 schon verkauft.
    Anschließend folgten einige Ankündigungen, die ich überhaupt nicht auf'n Schirm hatte oder für PS5 erwartet habe.
    Zu guter Letzt folgte ein Halbleitermangel und hat sich der Lockdown extrem hingezogen.
    Das alles hatte zur Folge, dass zumindest hier in der Umgebung wirklich alles an PCs & Konsolen ausverkauft war.
    Die Switch hat man noch kaufen können und bei Gamestop jammerte man mir im Herbst die Ohren voll, dass keiner seine Konsolen verkaufen möchte.
    Also habe ich mir im 4Q echt wieder eine Playstation 4 und diesmal die Pro gekauft.
    Neuer PC oder PS5? Völlig egal! Ich wollte nur einige Games nachholen und lasse mich für 2022 überraschen wie sich was entwickelt, denn so eine Situation habe ich nicht kommen sehen.

    Kommen wir aber zur Challenge.
    Selbes Spiel wie jedes Jahr nur umfangreicher:

    Rangliste 2020:

    1. Disco Elysium - 56:16 Std.
    2. Dragon Quest XI S: Echoes of an Elusive Age - Definitive Edition - 77:18 Std.
    3. Omori - 25:57:30 Std.
    4. Shin Megami Tensei V - 67:57 Std.
    5. Marvel’s Guardians of the Galaxy - 27:46 Std.
    6. Bravely Default II - 68:39:42 Std.
    7. Darksiders: Genesis - 17:22:42 Std.
    8. Octopath Traveler - 88:34:00 Std.
    9. Stirring Abyss - 31:02 Std.
    10. Maneater - 12:16 Std.
    11.Everhood - 12:18 Std.
    12. Tales of Arise - 54:47:17 Std.
    13. Flynn: Son of Crimson - 8:34 Std.
    14. Xuan-Yuan Sword VII - 18:35 Std.
    15. Deltarune Chapter 2 - 5:51 Std.
    16. Final Fantasy XV - 30:27:54 Std.

    Games of the Year:

    1. Disco Elysium
    2. Dragon Quest XI S: Echoes of an Elusive Age - Definitive Edition
    3. Omori

    Okay, zwischen Platz 2 und 3 gibt es nur einen minimalen Sprung, da mir beide JRPGs dieses Jahr wahnsinnig viel gegeben haben.
    Nur DQXI ist so enorm umfangreicher und bleibt Qualitativ stark, weswegen es dieses Treppchen für sich beanspruchen durfte.
    Disco Elysium hingegen ist und bleibt für mich ein absolutes Ausnahmespiel.
    Manchmal wünschte ich eine Wertung weggelassen zu haben und dann bin ich wieder froh darüber, damit ich etwas zum greifen habe, um es irgendwie innerhalb der Challenge unterzukriegen.
    Ich kann nicht einmal behaupten es ernsthaft besser als Dragon Quest XI oder Omori zu finden, nur ich habe mich in diesem Schreibstil verliebt und wie außergewöhnlich das Spiel an einem herangetragen wird.
    Wenn man meint bereits alles gezockt zu haben, lasst euch eines besseren belehren und spielt Disco Elysium.
    Alleine das Skillsystem oder wie man etwas "erlernt" ist abgedreht anders.
    Dabei ist die Atmosphäre so dicht und die NPCs so nachvollziehbar, dass ich gar nichts daran ändern möchte.

    Zudem haben alle drei Spiele eine Gemeinsamkeit und zwar wie sie es schaffen ein emotional voll zu flashen.
    Omori schockt ein das Spiel über und am Ende knallt es wortwörtlich, DQXI geht voll auf die Freundschafts/Roadtrip-Route nur in glaubwürdig und Disco Elysium bedient sich an allem und macht sich darüber gleichzeitig noch lustig.
    Wirklich drei großartige Games und Cuno ist das scheißegal, ob jemand mit seiner Rangliste ein fucking Problem hat.


    Überraschung des Jahres:

    1. Dragon Quest XI S: Echoes of an Elusive Age - Definitive Edition

    Hier wird sich mancher User sicherlich köstlich dran ergötzen können, nachdem ich mich vor einigen Jahren voll über das Spiel ausgelassen habe.
    Die Definitive Edition macht DQXI nur sehr viel besser und war der Sommer Hit 2021 (vielleicht ganz gut das es hier fast nur geregnet hat?).
    Unglaublich auf wie vielen Ebenen dieses Spiel Spaß macht.
    Man begibt sich auf ein gigantisches Abenteuer und die Zeit vergeht im Nu.
    Manchmal wirkten einige Szenen etwas minderwertig, was vor allem die extra Szenen der Definitive Edition betrifft oder das Lager nach der ersten Wende, doch sind das wahrlich Kleinigkeiten.
    Für mich ist dieses Spiel ein Zeichen mich mehr mit Dragon Quest auseinander zu setzen und der Reihe mehr Zeit einzugestehen, anstatt immer nach wenigen Stunden abzubrechen.
    Also Dragon Quest VII, du bekommst hiermit offiziell eine zweite Chance.

    Flop des Jahres:

    Final Fantasy XV

    Ja, ich bin einfach kein Fan dieser Reihe.
    Höhepunkte waren für mich FFVII & FFIX alles andere war nett bis schlecht.
    Final Fantasy XV, ist trotzdem der absolute Tiefpunkt der Reihe.
    Man meint SE konnte sich nicht Entscheiden welche Richtung man einschlagen soll und so hat man alles mögliche versucht und sich dabei selbst zu Fall gebracht.
    Die beste Bezeichnung für diesen Rotz ist der gute alte Flickenteppich.
    Und das man in der Reihe immer auf hübsch macht, stört mich schon seid Final Fantasy XIII.
    Immer dieses extreme: "Hier kommt SE's Crème de la Crème der Schönen".

    Enttäuschung des Jahres:

    Tales of Arise

    Man hat sich für die Demo das beste Gebiet rausgepickt und lese überall wie toll es ist.
    Ich sehe vielmehr ein durchschnittliches JRPG, das zum Ende hin immer weiter abbaut und den Spieler in den Wahnsinn treiben kann.
    Dieses endlose Gequassel ist so nervig und dann wird man im Enddungeon mit Gegnern bestraft, die viel zu viele Lebenspunkte haben.
    Was Arise also gut kann ist sich in die Länge zu ziehen.
    An ein Berseria saß ich vier Stunden weniger und habe fast alles an optionalen Kram mitgenommen.
    Arise hingegen habe ich bloß 1x durchgespielt und mich zum Ende hin sogar beeilt und trotzdem saß ich da 54 Std. dran.
    Für mich ein JRPG das man ruhig zocken kann für 20 Euro oder so und mehr als Grafikblender durchgeht, anstatt das erhoffte geile JRPG zu werden.

    Bester Soundtrack:

    1. Octopath Traveler
    2. Omori
    3. Bravely Default II

    Ich musste gerade nochmals reinhören, da SMTV hoch im Kurs stand und Disco Elysium ebenfalls auf seiner ganz eigenen Art gefallen konnte.
    Am Ende hat sich Bravely Default II durchgesetzt und auch sonst war das ein wirklich starkes OST-Jahr.
    Die ersten beiden Plätze sind aber fern jeglicher Konkurrenz.
    Omori wirkt sehr frisch, bloß sind die einzelnen Tracks extrem kurz ausgefallen.
    Dafür hat man all die verstörenden und schönen Momente super untermalt.
    Octopath Traveler hingegen ist eigentlich der Inbegriff eines hervorragenden JRPGs Soundtracks wie man ihn aus den 90er Jahren kennt.
    Momentan läuft der wieder im Hintergrund über Youtube und nur, weil ich gerade ein paar Zeilen dazu schreibe.
    Ja, Musik in Games ist wirklich wichtig und lässt einiges verzeihen (Suikoden IV lässt grüßen).

    Beste Story:

    1. Disco Elysium
    2. Omori
    3. Marvel’s Guardians of the Galaxy

    Okay, die ersten beiden Spiele habe ich jetzt oft genug gelobt und möchte ein paar Worte zu Marvel’s Guardians of the Galaxy finden, dessen Review noch immer aussteht.
    Erwartungen waren vorhanden und selbst wenn ich finde, dass die Wächter der Galaxie nichts perfekt machen, machen die gleichzeitig auch nichts wirklich verkehrt.
    An Batman kommt es nicht ran und an Spider-Man haarscharf, doch die Leistung ist beachtlich, vor allem wenn man bedenkt, dass man sich eben nicht an die Filme bedient, sondern etwas eigenes auf die Beine gestellt hat, was außerdem nicht auf der Erde mit seinen 1.000 Marvelhelden spielt.
    Also ja, man konnte es voll ruinieren, doch das hat man nicht.
    Die Handlung ist sogar richtig gut geworden (bis auf eine Kleinigkeit) und möchte ich gerne mehr von unseren Guardians in Zukunft sehen.
    Denn diese durchgeknallte Truppe hat alles was es braucht, viel Witz, Zusammenhalt und eine Priese Ernsthaftigkeit.

    Bestes Kampfsystem:

    1. Bravely Default II
    2. Shin Megami Tensei V
    3. Octopath Traveler

    Ja, diese Kategorie habe ich mir für dieses Jahr neu ausgedacht, da ich erstaunlich viele fette Klopper 2021 dabei hatte und damit ein RPG bei mir schnell stehen oder fallen kann.
    Um es kurz zu machen, SMTV ist gut wie eh und je, spielt sich nur nahezu identisch zu seinen Vorgängern und Octopath Traveler fühlt sich wie ein kleines Bravely Default an.
    In Bravely Default II hingegen kann man sich extrem austoben und auch wenn ich mich wiederhole, ich liebe Job-Systeme.
    Für mich macht dieser eine Punkt viel in der Gesamtwertung aus, da ich so heftigst am tüfteln war, selbst wenn es nicht notwendig war.
    Natürlich kommen noch mehr gute Punkte hinzu, nur rein auf das Kampfsystem bezogen ist es von der Faszination her ähnlich wie letztes Jahr mit Nioh 2.
    Es ist immer fair, nie langweilig und begeistert Stunde um Stunde.

    Beendete Rollenspiele: 16
    Investierte Zeit: 22,5 Tage / 541 Stunden, 42 Minuten und 5 Sekunden.
    (Die zig angefangenen RPGs nicht mitgerechnet.)

    Fazit: Was ich dieses Jahr überraschend feststellen musste war, wie viel Spaß ich wieder mit JRPGs hatte.
    Selbst wenn auch die größte Niete oder die Enttäuschung des Jahres JRPGs waren oder ich z.B. in Octopath Traveler kurz vorm ausrasten war oder ein Shin Megami Tensei V nicht mein erhofftes Highlight wurde (trotzdem zwei sehr schöne Spiele), die JRPGs haben am Ende einfach Laune gemacht.
    Besonders die ersten acht RPGs, innerhalb der Rangliste, haben ein echt abschalten lassen.
    Konnte mich da gut einfinden, die Welten regelrecht ausschöpfen und kam mir manchmal vor wie damals mit 10, wo man sich völlig in eins der PS1 JRPGs verliert.
    Zudem waren da echt heftige Brocken bei und ich weiß ja nicht wie es euch Anfang des Jahres so ging, doch der Lockdown + Kontaktbeschränkungen können ein finde ich gut runterziehen.
    Bis Ende Mai war hier alles dicht, das Wetter war bis auf 3-6 richtig gute Tage absolut beschissen und ist das Frühjahr praktisch ausgefallen.
    Wenn man dann überspitzt formuliert nur die Arbeit und die eigene Wohnung sieht, kann ein das echt wurmen.
    Im Bekanntenkreis oder in der Familie waren alle nur noch am stöhnen, wann diese Situation endlich ein Ende findet und in dieser Zeit dann so hochwertiges Zeugs zu zocken, kann Balsam für die Seele sein.
    Gerade ein Disco Elysium & Omori habe ich exakt in dieser Zeitspanne gezockt und war das gleich doppelt so viel Wert.
    Natürlich gilt das auch für andere Dinge zu der Zeit, aber möchte den Moment nicht ruinieren, schließlich geht es hier immer noch ums zocken.

    Rollenspiele auf die ich 2022 warte:

    Nächstes Jahr gibt es viel mehr RPGs auf die ich es abgesehen habe.
    Die mit denen ich 100%ig rechne sind:


    Horizon Forbidden West

    Der erste Teil vor fast 5 Jahren war awesome und dann kündigt man Forbidden West noch für die PS4 an, ein Traum.




    Elden Ring

    Ich erwarte nach Sekiro kein RPG der Oberliga mehr, dennoch wird es bestimmt ein richtig cooles Game.




    Salt and Sacrifice

    Der Vorgänger war eine riesengroße Überraschung, da kann ich nicht anders als mich auf eine Fortsetzung zu freuen.





    Geil wären auch Eiyuden Chronicle: Rising, Sea of Stars, Gotham Knights, Baldur's Gate 3!!!, God of War Ragnarök, Marvel's Midnight Suns & Hogwarts Legacy.
    Nur irgendwie glaube ich nicht ernsthaft an ein Release 2022.


    Und wie jedes Jahr Gelobe ich Besserung meinen Backlog intensiver abzuarbeiten.
    Geändert von Ὀρφεύς (31.12.2021 um 19:51 Uhr)
    Now: Horizon Forbidden West / Done: The Medium
    Now: Mixed-ish Staffel 2 / Done: Moon Knight Staffel 1
    Now: Trees 1: Ein Feind / Done: Gideon Falls 04: Das Pentoculus
    RPG-Challenge 2022 / Now: Elden Ring

  2. #342
    Sollte ich irgendwann mal Dragon Quest XI eine Chance geben, dann bist Du daran Schuld!
    Dein Sinneswandel bezüglich des Games ist ja schon krass gewesen und hier ist es nun auf Platz 2 noch vor Omori. Ich konnte mit einigen Teilen der Reihe nicht viel anfangen (IV, VII und VIII), aber wenn Du so nen 180 machst, wird man ja doch irgendwie neugierig.
    Sylverthas' Second Devolution (RPG-Challenge 20xx): Tales of Zestiria; Tales of Arise; Omori; Scarlet Nexus; Ys VI; Code Vein; Landstalker; AI - Somnium Files; Zanki Zero


  3. #343
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Sollte ich irgendwann mal Dragon Quest XI eine Chance geben, dann bist Du daran Schuld!
    Dein Sinneswandel bezüglich des Games ist ja schon krass gewesen und hier ist es nun auf Platz 2 noch vor Omori. Ich konnte mit einigen Teilen der Reihe nicht viel anfangen (IV, VII und VIII), aber wenn Du so nen 180 machst, wird man ja doch irgendwie neugierig.
    Ich kann den Sinneswandel bestätigen, mir hat das Spiel bei meinem zweiten Durchlauf in der Definitive Edition auch viel besser gefallen. Hat sich wirklich nochmal gelohnt es anzuwerfen, obwohl ich sowas nie mache.

  4. #344
    Divinity II: The Dragon Knight Saga - Das schlüpfrige Rollenspiel.

    Titel System Start Finish Playtime Erwartung Wertung
    Xbox 360 21.09.2021 19.01.2022 78:20 Std.
    Ich spiele gerne Reihen rückwärts.
    The Witcher, Uncharted oder The Surge, egal, Hauptsache rückwärts.
    Divinity ist da keine Ausnahme.
    Denn während die meisten womöglich erst mit der eierlegende Wollmilchsau Original Sin 1 oder 2 gestartet haben - und bin da selber keine Ausnahme - reicht die Reihe mittlerweile 20 Jahre zurück.
    Nur sind die Vorgänger nicht so bekannt, rund, meist ziemlich sperrig, verbuggt und hässlich.
    Trotzdem gibt es sie, die Spiele die damals von BioWare's Schatten verschlungen wurden und welches Beispiel wäre hier nicht treffender als Divinity II: The Dragon Knight Saga?
    Damals 2009 erschienen und wenige Monate später erschien Dragon Age: Origins.
    Zwar war die ursprüngliche Version Ego Draconis sogar eine Zeitlang ausverkauft, dennoch erreichte man hinsichtlich der Wertungen bloß ein befriedigendes Ergebnis.
    Mir war das Spiel ewig kein Begriff und kenne niemanden persönlich der das je gespielt hat, denn 2009 war man mit einem anderen WRPG beschäftigt und zwar Dragon Age: Origins.
    Aber damit will ich dieses Werk hier nicht in seiner Leistung schmälern und da mich die Maus + Tastatur Steuerung auf den PC regelrecht frustriert hat, musste letztes Jahr eine Xbox 360 Slim her.
    Gekauft habe ich mir dann die vollständige Version The Dragon Knight Saga, welches das Hauptspiel Ego Draconis und das Add-on Flames of Vengeance beinhaltet.

    Das Abenteuer fängt schonmal sehr klassisch an.
    Man gehört einen Orden von Drachentötern an und steht kurz vor seiner Abschlussprüfung.
    Vorher kann man Geschlecht und Aussehen selber entscheiden, wobei die Möglichkeiten lächerlich sind und bloß wenige Minuten dauern dürfte.
    Als angehender Geselle begibt man sich daraufhin mit weiteren Mitgliedern des Ordens in das Dorf Trümmertal, wo zuvor ein Drache gesichtet wurde.
    Dieser wird natürlich wie in jeder guten Fantasiewelt gejagt mit nur einen kleinen Unterschied.
    Man wird selber durch einige unglückliche Umstände zum Drachenritter und wird fortan vom eigenen Orden gejagt.
    Als wäre das nicht schon schlimm genug, wird man von der Stimme des gejagten Drachenritters heimgesucht, die nichts unkommentiert lässt und mit bissigen Humor ein die Reise angenehm versüßt.
    Dazu gesellen sich weitere Feinde, man erhält seinen eigenen Turm und kann sich später in einen Drachen verwandeln.
    Dennoch gewinnt die Handlung keinen Preis und lässt zwar auf ein interessantes Universum blicken, was man gerade in den Fortsetzungen gut zu nutzen weiß, nur darüber hinaus bekommt man Standardkost.
    Dafür hat man diese Kost mit schlüpfrigen Humor garniert und vielen coolen Quests, die ein für Stunden fesseln können, worauf ich später genauer eingehen werde.
    Mit Flames of Vengeance übertrumpft man sogar die Questdichte des Hauptspiels und schafft man sogar eine Wendung, die ich nicht erwartet habe.
    Wer nur das Hauptspiel kennt dürfte am Ende bestimmt enttäuscht werden, denn ist die Geschichte bis dahin nicht abgeschlossen und hat damals für viel Kritik gesorgt.
    Dank der vollständigen The Dragon Knight Saga Version, geht das Spiel in eins durch und kann ich diese Version nur dringend empfehlen, wenn man sich das Spiel nicht ruinieren möchte.



    Divinity II macht es den Spieler nicht leicht geliebt zu werden, weswegen ich mir jetzt zig Punkte raussuchen werde um dieses Werk zu kritisieren.
    Möchte nämlich direkt am Anfang klarstellen, worauf sich Interessenten einlassen, bevor der positivere Abschnitt folgt:

    - Gefühlte 1.000 Bugs, 13 Jahre nach Release.
    - Viele Ladezeiten.
    - Grottiger Character Creator.
    - 0815-Story.
    - Antagonist ein einziger Witz, denn er ist halt böse, weil er böse Dinge macht.
    - Kampfsystem artet schnell in Button Mashing aus.
    - Menü gleicht einer Katastrophe.
    - Deutsche Synchro ist manchmal zum fremdschämen.
    - Festungen wirken wie Fillers.
    - Steuerung ist Mist.
    - Es gibt kaum Tiere im Trümmertal, da man diese entfernt hat (Xbox 360).
    - 1x nicht aufgepasst und man ist tot.
    - Szenen sind gelegentlich nicht aufeinander abgestimmt und sorgen für Verwirrung.
    - Mimik & Gestikulation erinnern mehr an Epilepsie.



    Und dennoch macht es unheimlich viel Spaß.
    Als Drache kann man sich wie als Mensch mit eigener Ausrüstung ausrüsten und sein eigenes kleines Inferno auf seine Gegner loslassen.
    Dabei muss man zwischen den Gegnertypen unterscheiden.
    Denn als Drache kann kein Gegner, den man als Mensch bekämpft, angreifen und umgekehrt.
    Stattdessen spuckt man Feuer auf Geschütztürme einer Festung oder geflügelte Dämonen, bevor man dann als Mensch die restliche gegnerische Festung einnimmt.
    In menschlicher Form hat man dann die üblichen Fähigkeiten eines Kriegers, Magiers und Schütze, die sich durch Training gegen Geld erweitern lassen.
    Ein umfangreicher Skilltree bietet hier ausreichend Möglichkeiten sich zu entwickeln und kommen separate Fähigkeiten für den Drachen oder Fähigkeiten außerhalb der Kämpfe, wie Schlösser knacken, hinzu.
    Nach Levelaufstieg kann man Punkte auf Attribute und Fähigkeiten verteilen und je höher der Wert, desto netter die Umschreibung von Stärke und Co. denn sonst macht ein die Erläuterung fertig, was für ein Weichei man doch sei.
    Und selbst wenn das Kampfsystem einige Möglichkeiten bietet, es kommt nie an Original Sin ran.
    Denn hier kloppt man direkt auf seine Gegner ein, während die Fortsetzungen eines der besten Rundenkämpfe überhaupt abliefern.
    Dieses Dauergekloppe macht Spaß, kann aber schnell frustrieren.
    Wer nämlich plötzlich in eine Gegnerhorde reinstolpert ist innerhalb von Sekunden tot.
    Hier lohnt sich oft das Beschwören von Kreaturen und Geistern, die ein heilen und unterstützen.
    Selbst dann bringt das manchmal nicht viel und entweder man investiert Unsummen in bessere Ausrüstung, die man zudem veredeln kann, dessen Unterschied man sofort merkt oder man wird hinterlistig.
    Einen töten und weglaufen oder aus der Entfernung seine Gegner mit Pfeil und Bogen bearbeiten sind zwei Lösungen.
    Das ist finde ich oft nicht optimal gelöst, da so manchmal kein Flow aufkommt, der das eigene Können verdeutlicht.
    Ich habe meinen Charakter irgendwann voll auf Lebenskraft & Stärke getrimmt und habe dann ab der Erweiterung auf Level 43 alles und jeden innerhalb von Sekunden (Endgegner in Minuten) niedergemäht.
    Dafür benötigen einige Endgegner die richtige Strategie.
    Mal nutzt einer ein Gerät zum heilen und der nächste schützt sich durch seine Untergebenen.
    Dann muss man nämlich erst herausfinden wie man deren Eigenart umgeht, bevor man überhaupt an einen Sieg denken kann, was mir das Kampfsystem gut aufgewertet hat.



    Sonst gibt es an jeder Ecke was zu entdecken und da man sich in einen Drachen verwandeln kann, gibt es bedeutend mehr Orte zu erkunden als ohnehin schon.
    Durch vier ziemlich große Gebiete kann man so viele Stunden damit verbringen jeden Stein umzudrehen, was ich natürlich direkt gemacht habe und so (mal wieder) eine viel höhere Spielzeit vorweisen kann, als der Durchschnitt.
    Gleichzeitig verdeutlicht dieser Punkt nur umso mehr, was man alles erleben kann.
    Mein ganz persönliches Highlight waren die vielen Rätsel pro Dungeon.
    Ich werde nicht müde zu erwähnen wie selten das in einem RPG ist und hier gibt es ausreichend viele von.
    Wem das nicht reicht kann in seinem eigenen Turm sich von seinem Team unterstützen lassen.
    Dieses Team kann man in mehreren Quests selber zusammenstellen und übernimmt jeder einen Bereich wie Nekromantie oder Verzauberungen, die man auch weiter ausbauen kann.
    Das ist nicht so umfangreich wie es vielleicht klingen mag, doch hat mich immer leicht an Suikoden erinnert.

    Tja, wer bis hierhin gehofft hat der typischen Larian-Humor hätte Divinity II größtenteils verschont, der irrt sich gewaltig.
    Denn hier kommt dieser eine Punkt, der die bereits erwähnte 0815-Story aufwertet.
    Kein Dialog kommt ohne Wortwitz oder bissigen Bemerkungen aus (wenn man es darauf anlegt) was Spieler abschrecken kann, die damit nichts anfangen können oder eben ein ernstes WRPG erwarten.
    Ich mag den Larian-Humor und bin hier voll auf meine Kosten gekommen.
    Man zieht von Terminator über Power Rangers alles in Dreck.
    Es gibt so viele In Your Face-Momente, göttlich:
    Ihr rettet eine Frau weil der Mann euch darum gebeten hat? Sagt ihr der Mann sei ein Feigling.
    Ein Dorf mit Drachensympathisanten? Die sollen dich gefälligst anbeten.
    Huhn oder Mann? Verzauberungen können unglücklich sein oder man macht sich darüber lustig.
    Und wenn ihr nicht das Arschloch seid, eure innere Stimme die euch begleitet ist es garantiert.
    Schlüpfrig wird der Humor auch an sehr vielen Stellen, z.B. wenn eine Truhe geöffnet werden möchte oder ein Bauer seine Schweine mehr liebt als seine Frau.
    Das man zudem Gedanken lesen kann dient nicht nur der Geldbörse oder einigen Quests, sondern auch den Lachmuskeln.



    Fazit: Ob ein 13 Jahre altes WRPG, mit damals durchschnittlichen Wertungen 2022 noch überzeugen kann, war die eigentliche Frage die ich mir vor Divinity II gestellt habe.
    Am Ende sind es satte 78 Stunden Spielzeit geworden und ja, irgendwie kann ich die Kritik von damals nachvollziehen.
    Es hat viel zu viele Baustellen, die Grafik dürfte 2009 bestenfalls okay gewesen sein und ist für mich trotzdem eines dieser Titel die mir richtig gut gefallen haben, obwohl es das meistens nicht verdient hat.
    Man merkt sogar einen spürbaren Qualitätsunterschied zwischen Ego Draconis und das Add-on Flames of Vengeance, welches einzig und alleine in einer Stadt spielt.
    Nur wirkt es viel runder und merkt man in welche Richtung die Reihe darauf die Jahre zusteuerte.
    Divinity II hat dafür andere Qualitäten, wie eine abwechslungsreiche Welt voller Witz, Möglichkeiten und Ideen, wie in etwa die Verwandlung in einen Drachen.
    Auch der Soundtrack hat einige sehr schöne Tracks, wofür der bereits verstorbene Komponist Kirill Pokrovsky zuständig war.
    Mir hat Divinity II jedenfalls trotz all seinen Macken sehr viel Spaß bereitet und stellt für mich einen echten Geheimtipp da.
    Geändert von Ὀρφεύς (21.01.2022 um 19:19 Uhr)
    Now: Horizon Forbidden West / Done: The Medium
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    RPG-Challenge 2022 / Now: Elden Ring

  5. #345
    Die Challenge hat ein wenig Staub angesetzt.
    Wird also Zeit für den Frühjahrsputz:

    Elden Ring

    Titel System Start Finish Playtime Erwartung Wertung
    Playstation 4 Pro 26.02.2022 14.04.2022 144:58:56 Std.
    Im passenden Thread wird ja seit Wochen heiß über das Spiel diskutiert und habe selber bereits ein kleines auf und ab der Stimmung durchblicken lassen.
    So in etwa hat sich das bis zum Schluss auch bewahrheitet.
    In den ersten 50 Stunden, was ja echt eine enorm lange Zeit ist, war ich davon überzeugt das beste Soulslike ever zu spielen.
    Die riesige, trostlose Welt schaut fantastisch aus und lässt ein entdecken und erleben.
    Gleichzeitig wird man nicht an die Hand genommen und kann sich austoben.
    Als ich so zwischen 60-70 Std. war, fühlte ich mich leicht übersättigt von der ganzen Reise und habe eine kleine Pause eingelegt.
    Direkt danach ging das weiter bis Stunde 100, wo ich nicht mehr von der Konsole wegkam.
    Die letzten 44+ Std. waren dann Qual & Freude zugleich.
    Zerfallendes Farum Azula & Miquellas Haligbaum sind nämlich so starke Dungeons, die ich gerne erkundet habe, so wie fast alle anderen Legacy Dungeons auch.
    Der optionale Part kann sich halt sehen lassen und hat sich für mich das Spiel erst richtig durchgespielt angefühlt, nach dem ich jeden Dungeon abgeschlossen habe.
    Gleichzeitig war mir die Open World ab dem Berggipfel der Riesen zu umfangreich und gerade die vielen Katakomben & Kristallhöhlen sehen alle gleich aus.
    Man hat die lediglich anders zusammengesetzt, was ich als ziemlich faul empfinde und mir später ein gelangweiltes seufzen entlockt hat.



    Das Gleiche gilt für die Gegnervielfalt.
    Die ist ordentlich und sehen die Monster wieder verdammt cool aus.
    Leider gibt es für ein so großes Spiel relativ wenige einzigartige Bosse.
    Einige werden stumpf recycelt.
    Und damit meine ich nicht 1-2x, sondern bis zu 3x.
    Selbst ein Drache oder Riese hat vielleicht eine etwas andere Form oder Angriffe, bleibt dennoch der Kampf meist gleich und sind die Unterschiede marginal.
    Elden Ring versteht es gut zwei Seiten einer Medaille auszuschöpfen und wäre für mich intensiver gewesen, wenn man es um gut 40 Std. reduziert hätte.

    Auch in Sachen Story und Quests bin ich hier mittlerweile zu sehr von anderen Soulslikes verwöhnt worden.
    Elden Ring fühlt sich für mich wie ein Dark Souls 4 an.
    Das ist an sich nicht verkehrt, mein letztes DS war vor 6 Jahren Dark Souls 3, nur die Handlung präsentiert sich über Objektbeschreibungen.
    Kann man gut finden und mag durchaus diesen geheimnisvollen Touch, den ja auch die gesamte Welt und die hübschen Zwischensequenzen hinterlässt, bloß für mehr kann ich mich nicht begeistern.
    Ein Großteil der Objekte habe ich mir irgendwann nicht mehr genauer angeschaut und braucht ein solches Spiel für mich nicht zwingend eine tiefgreifende Story, selbst wenn das für mich ein Soulslike auf eine neue Ebene befördern würde.
    Gleiches Problem mit den Quests.
    Die haben mir bis auf die Ranni-Quest nichts gegeben.
    Irgendwo mitten in der Open World steht ein NPC, der 2-3 Sätze von sich gibt und dann muss der wieder gesucht werden.
    Das wiederholt sich etwas 5-6x, endet in einen Kampf und nennt sich dann soviel besser als das, was Ubi Schrott auf die Spieler loslässt.
    Sorry, ich kann damit nichts anfangen.
    Ohne Lösung kaum schaffbar, da man die meistens NPCs nicht selber findet und selbst wenn, die Erzählung ist ausbaufähig.
    Nioh 2 hat mir in dieser Hinsicht besser gefallen und selbst da darf man nicht zu viel erwarten.



    Nioh 2 ist auch mein Stichwort, wenn es um das Kampfsystem + Charakterentwicklung geht.
    Denn es hat 2020 so mächtig viel Eindruck hinterlassen mit seinen zahlreichen Möglichkeiten.
    Für mich eine Mischung aus Sekiro und Dark Souls.
    Es spielt sich flott, gleichzeitig kann man alle möglichen Zauber wirken, sich verwandeln und jede Waffe muss gemeistert werden.
    Da kommt Elden Ring überhaupt nicht mehr gegen an.
    Auch wenn ich meinen Spaß damit hatte und gerne Zeit in die Entwicklung meines Charakters gesteckt habe, so ein Magier-Build wirkt auf mich zu mächtig, während der Nahkämpfer schneller ins Gras beißt.
    Nach Sekiro wirkt das Kampfystem auf mich schlicht etwas träge, warum mir vielleicht deswegen die Kämpfe zu Pferd viel besser gefallen haben.
    Immerhin hat man so eine frische neue Komponente ins Spiel gebracht, die ich gerne in Fortsetzungen erneut erleben möchte.
    Also ja, es macht Spaß, Pferd und die Aschebeschwörungen sind interessante Neuerungen, doch mein Herz schlägt mehr für Nioh 2.



    Fazit: Manchmal konnte ich kaum glauben wie geil Elden Ring ist.
    Durch die fantastische Welt reisen und sich die ersten 100 Std. auf ein fettes Abenteuer einlassen hat was.
    In seinen besten Momenten würde ich jedes überschwängliche Review der letzten Wochen sofort unterschreiben und im nächsten Moment hat es dermaßen viele Schwächen, die mich völlig aus der Welt gerissen haben, je länger die Reise dauerte.
    Die letzten Spiele, wofür ich über 100 Stunden benötigte sollten erst gar nicht enden, während Elden Ring mir im letzten Drittel etwas zu sehr auf die Nerven gegangen ist mit seinen zahlreichen Wiederholungen innerhalb der kleinen Dungeons und der Endgegnerauswahl.
    Das Kampfsystem macht Laune, wurde von der Konkurrenz nur erbarmungslos überholt.
    Und so zieht sich mein Eindruck durchs gesamte Spiel.
    Ich habe es lieben gelernt und wird das eines der stärksten Games 2022.
    Die völlige Begeisterung die viele haben, kann ich hingegen nicht teilen.
    Denn die Konkurrenz empfinde ich als zu stark und würde in so einigen Punkten ein Nioh 2 vorziehen, was mir noch sehr gut in Erinnerung geblieben ist.

    Ende: Zeitalter der Sterne
    Level: 171
    Geändert von Ὀρφεύς (20.04.2022 um 18:09 Uhr)
    Now: Horizon Forbidden West / Done: The Medium
    Now: Mixed-ish Staffel 2 / Done: Moon Knight Staffel 1
    Now: Trees 1: Ein Feind / Done: Gideon Falls 04: Das Pentoculus
    RPG-Challenge 2022 / Now: Elden Ring

  6. #346
    Kena: Bridge of Spirits

    Titel System Start Finish Playtime Erwartung Wertung
    Playstation 4 Pro 09.03.2022 12.03.2022 15:09 Std.
    Mit Kena: Bridge of Spirits habe ich mir vorher nie groß was zu angeschaut und einzig den Hinweis verewigt, dass die Endgegner so anspruchsvoll werden können wie in einem Soulslike.
    Tja, ich vermute das ist ein guter Einstieg gewesen um nicht enttäuscht zu werden, falls man etwas buntes leichtes erwartet.
    Man spielt nämlich die Seelenführerin Kena, die in einem, nur noch von Geistern, heimgesuchtes Dorf die so genannte Fäulnis bekämpft.
    So teilt sich das Spiel in drei Parts auf, wo man die Umgebung rund um das Dorf erkundet, man drei Schicksale von Dorfbewohnern verfolgt und langsam hinter das Geheimnis kommt, wie das Dorf diesen jämmerlichen Zustand erreichen konnte.

    Die Story wirkt dabei vielleicht nie so imposant bzw. umfangreich, da ja nur ein Dorf betroffen ist, bloß diese drei Schicksale (besonders die ersten beiden) werden wirklich sehr liebevoll an den Spieler herangetragen.
    So entwickelte ich zwar ein größeres Interesse an die Bewohner, dafür weniger an die Protagonisten Kena selbst.
    Die bleibt für meinen Geschmack etwas zu blass.



    So erkundet man also die umfangreichen Gebiete, rätselt, klettert und kämpft sich von Missionsziel zu Missionsziel und sammelt so genannte Rotts ein, die sich überall im Spiel verstecken.
    Rotts sind kleine dicke Dinger, die ein hinterherlaufen und je mehr man hat, desto mehr Fähigkeiten können freigeschaltet werden.
    Auch unterstützen die einen im Kampf, was alles zwar cool ist und gefällt mir zwar besonders der Grafikstil von Kena, bloß diese Rotts lösen in mir eine Abneigung aus.
    Die sind mir zu gewollt niedlich und ruinieren mir etwas diese leicht melancholische, spirituelle Reise.
    Als würde man den Minions nacheifern wollen, die ich übrigens auch nicht mag.

    Überraschend zum sonst bunten Treiben fällt hingegen das Kampfsystem aus.
    Passt man nicht auf, ist man sofort tot.
    Ich wurde schon vorgewarnt und jeder Boss, die übrigens super ausschauen und man übelst geil in Szene gesetzt hat, kann ein sehr schnell ins Jenseits befördern.
    Hier heißt es aufpassen und mit den Angriffen experimentieren.
    Mir was das gelegentlich etwas zu übertrieben für ein so kurzes Spiel, entlockt dem Kampfsystem dafür Können.



    Fazit: Kena: Bridge of Spirits ist für mich ein Kleinod.
    Man spielt regelrecht einen extrem schönen Animationsfilm nach, der eine greifende spirituelle Geschichte über das Schicksal eines Dorfes erzählt.
    Abwechslung ist gegeben, Kampfsystem manchmal ziemlich anspruchsvoll und beinhaltet erstaunlich große Areale, was mit ca. 15 Stunden Spielspaß eigentlich nicht zu umfangreich ausfällt.
    Wer gerne auf Animationsfilme steht und ein abwechslungsreiches, forderndes Spiel sucht, kann ja ruhig einen Blick riskieren.
    Geändert von Ὀρφεύς (20.04.2022 um 18:09 Uhr)
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