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  1. #241
    Final Fantasy XV - Windows Edition - Chocobo vs. Regalia
    One Direction auf Tour vom 09.02.2020 - Fortschritt: Stunde 0-5

    Können die eigenen Erwartungen so weit unten sein, dass selbst ein mittelmäßiges Spiel ein positiv überrascht, oder ist es dann tatsächlich ein gutes Spiel?
    Die Frage musste ich mir am Sonntag nach fünf Stunden Final Fantasy XV stellen, da oft kontrovers über Final Fantasy XV diskutiert wird.

    Antwort: Keine Ahnung!

    Momentan genieße ich den hoffnungsvollen Ersteindruck inklusive Vor- und Nachteile.
    Denn die Story habe ich in diesen 5 Stunden zwar zur Kenntnis genommen, finde die bisher aber sehr austauschbar.
    Böses Imperium, irgendein mächtiger Kristall, Excalibur für Arme und der kleine Prinz ist mitten drin.
    Zum Glück kenne ich bereits Kingsglaive & Brotherhood und kann sich die Inszenierung sehen lassen, sonst hätte ich direkt mehr zu meckern.


    Was hört man im Regalia? One Winged Angel! Ist schon cool...

    Was mir dafür gut gefällt ist die Party.
    Habe die immer aus der Ferne belächelt und musste ständig an One Direction denken.
    Doch dann kam der Anfang, eine Autopanne, Cid mit dicken Hupen zwischen vier Kerle , und die schrecklichen Voreinstellungen am PC.
    Nein, die Einstellungen waren irgendwann zufriedenstellend, doch kaum wurde das Bild + Steuerung besser, sprang mir die potthässliche Uniform von Noctis & Co. ins Auge.
    Wer marschiert denn bitte durch die Wüste mit solch ein Lack und Leder Goth-Outfit? Annehmlichkeiten einer Open World sei Dank, die vier Jungs sehen jetzt akzeptabel aus und dann zeigen sich gleich die Stärken: Kleine Truppe, große Wirkung.
    Hier wirkt keiner Überflüssig und fühlt sich alles nach Roadtrip an.
    Dieses miteinander, die Seitenhiebe, die Witze oder die zahlreichen Gesten, z.B. wenn Noctis HP im Kampf auf 0 sinken, eilen seine Freunde herbei und stellen sich schützend vor ihm oder man erreicht eine Gaststätte bzw. Stadt und jeder geht sich umschauen, statt starr hinter Noctis her zu rennen, machen Final Fantasy XV für mich lebendig und vor allem glaubwürdig.


    ... aber Chocobo's sind viel cooler.

    Dann die Open World an sich.
    Joa, die fühlt sich gerade nicht wie eine an, was wohl ein Pluspunkt ist.
    Liegt vielleicht an das schmale Anfangsgebiet und später folgt dann der Schock, nur finde die interessant (und hübsch) genug, ohne mich genötigt zu fühlen jede Ecke sehen zu müssen.
    Würde die neben dem Kampfsystem fürs Erste in die neutrale Schublade stecken.
    Denn das Kampfsystem passt zur Open World, es reißt ein nicht raus und laufen die Fights schell ab.
    Dafür war jeder Kampf leicht, aber nicht im negativen Sinne, wie es bei Ni No Kuni 2 der Fall war.

    So, bin eben in Lestallum angekommen, wollte einige Quests absolvieren und die erste richtige Stadt unsicher machen.
    Bin gespannt...
    Geändert von Ὀρφεύς (02.03.2020 um 20:20 Uhr)
    Now: Trover Saves the Universe / Done: SteamWorld Quest: Hand of Gilgamech
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    Now: Black Hammer Band 2 / Done: Saga Band 3

  2. #242
    Muss ja echt sagen... wenn ich die Bilder sehe bekomme ich schon Bock auf das Spiel, optisch machts ja wirklich was her. Kann man in der Karre eigentlich aus allen FF OSTs was auswählen oder seine eigene Mucke verwenden? Wobei ich mir vorstellen könnte, dass Erkunden mit den Chocobos irgendwie spaßiger ist, weil man mit dem Auto (vermutlich?) nicht von der Straße abkommen kann?^^

    Da ich den Anime und Film dazu immer noch nicht gesehen habe ist die Einstiegshürder aber am Ende doch recht hoch, oder ich versuchs einfach mal so und beschwere mich dann am Ende, dass ich nichts verstehe oder keine Bindung an irgendwas habe
    Sylverthas' Second Devolution (RPG-Challenge 2020): Ys - Felghana; Trials of Mana (SNES); Secret of Evermore (Pt. 1); Mystic Quest; Rakuen; Devotion


  3. #243
    Journey to the savage Planet klingt schon amüsant. Aber die armen Vögel!

    Final Fantasy XV müsste ich mir eigentlich auch langsam mal holen. Gibts bei den Klamotten eigentlich eine überschaubare Auswahl oder läuft man Gefahr da eine Weile dran zu sitzen beim Neu-einkleiden? Zuviel Auswahl lähmt mich immer xD.

    @Sylverthas: Variante 2 klingt doch gar nicht so schlecht

  4. #244

    Final Fantasy XV + Dragon Ball Z: Kakarot

    @Sylverthas

    Die Radiosender sind bunt gemischt.
    Halt einige Titel von einigen Square Enix Games.
    Dissidia ist dabei, Final Fantasy VII, NieR: Automata usw.

    Und die Chocobos spaßiger? Definitiv ja!
    Der Regalia ist zwar nett wenn man die Landschaft genießen möchte und die Truppe sich unterhält, aber sonst haben die Chocobos den Schnabeln vorn.
    Viel flexibler und die Musik ist der Knüller.

    @Dnamei

    Die Auswahl der komplett vorgefertigten Outfits ist sehr überschaubar.
    Mich würde interessieren, ob da im Laufe des Spiels weitere Outfits hinzukommen, denn bislang weiche ich immer auf deren Sommerkleidung aus.

    Final Fantasy XV - Windows Edition - Story? Hallo?? Wo bist du???
    One Direction auf Tour vom 10.02.2020-23.02.2020 - Fortschritt: Stunde 5-13

    War die letzten drei Wochen nicht ganz so fleißig, habe dennoch weitergespielt.
    Zum einen befinde ich mich jetzt im siebten Kapitel von vierzehn, was mich ein wenig irritiert, da ich erst 13 Stunden investiert habe und Episode Gladiolus habe ich nach 1:15 Stunde erfolgreich beendet.
    Oder gehört Final Fantasy XV mehr zu den kürzeren JRPG von unter 30 Stunden? Wäre nicht verkehrt, denn irgendwie scheint man nicht viel erzählen zu wollen.



    Denn die Handlung bleibt erstaunlich flach.
    Egal wie die endet, einen Innovationspreis bekommt die garantiert nicht.
    Manchmal kommt irgend so ein Köter mit Buch vorbei, wo Prinz Noctis einen einzigen Satz für Lunafreya reinkritzelt und im nächsten Moment spielt der mit sein Smartphone rum.
    Joa, vielleicht mal Whats App nutzen oder seine Verlobte direkt anrufen? Mit Hupen-Cindy telefoniert er ja gerne.
    Hauptsache der arme Hund muss für einzelne Sätze quer durchs Land laufen, was schon arg willkürlich erscheint.
    Abseits dessen möchte man dem bösen Imperium immer in die Suppe spucken, bis man auf Aranea trifft.
    Die Gute verschont ein sogar, weil sie Feierabend hat? Nett, oder? Vielleicht ein wenig faul und allen voran befremdlich die Szene.
    Stärken sehen anders aus, wie in etwa die Reise an sich.
    Mag das Zusammenspiel der vier Jungs wirklich gerne, alles spielt sich sehr flüssig und ja, die Grafik ist erste Sahne.
    Trotzdem fesselt mich die Welt nicht.
    Ich kann ruhigen Gewissens die Straße entlang fahren und fühle mich nicht motiviert oder genötigt in die nächste Höhle zu stolpern.



    Die Königswaffen wiederum nehme ich zwar alle mit und die Dialoge in den dafür vorgesehenen Dungeons sind zum schießen, können ansonsten (besonders optisch) nicht überzeugen.
    Einzig und alleine der Dungeon von Episode Gladiolus konnte ich etwas abgewinnen.
    Diese kleinen Prüfungen und die Optik hatten was.
    Zwar von der Handlung her ein wenig weit hergeholt, aber wenigstens stimmt die Präsentation (die bei Titan die volle Punktzahl erhält, trotz zahlreichen übertriebenen Szenen).

    Nach 13 Stunden ist mein Gesamteindruck nach wie vor positiv, denn FFXV macht Laune und hat viele Stärken.
    Leider stimmt gerade die Story überhaupt nicht, da langweilig und kaum präsent.


    Dragon Ball Z: Kakarot - 1x wieder Kind sein.
    Cha-La Head-Cha-La vom 21.02.2020-01.03.2020 - Fortschritt: Stunde 0-7

    Vor langer, langer Zeit im 20. Jahrhundert, entdeckte Klein-Orpheus Animes.
    Besonders Dragon Ball hat damals besonders faszinieren können und so hat man (fast) keine Folge ausgelassen.
    Mit ca. 12 wagte ich mich dann an Dragon Ball Z ran, allerdings nur als Manga.
    Diese habe ich zudem nicht richtig verfolgt und so kenne ich von der

    Saiyajin-Saga Mitte-Ende.
    Freezer-Saga bloß den Anfang.
    Cell-Saga komplett.
    Boo-Saga bloß das Ende.


    Alles darüber hinaus, wie die Animes, Dragon Ball GT, die Filme oder jüngst Dragon Ball Super sind mir völlig fremd.
    Außerdem konnte ich ab Dragon Ball Band 42 nichts mehr mit der Reihe anfangen, selbst wenn insbesondere die Cell-Saga ich mit zum besten zähle, was mir in meiner Jugend untergekommen ist.
    Oder sollte ich besser sagen, ich bin die letzten Jahrzehnte davon ausgegangen, mit Dragon Ball nichts mehr mit anfangen zu können?
    Denn im Januar erschien Dragon Ball Z: Kakarot.
    Verpackt in ein JRPG und soll ganz Dragon Ball Z abdecken.



    Interesse war da, der Trailer sah vielversprechend aus und die Kritik war zur Abwechslung nicht vernichtend.
    Dann hat hier im Forum ein gewisser Rusk davon geschwärmt (danke dafür) und schon war ich 55 Euro ärmer.
    Habe allerdings zur PS4 Version gegriffen aus Angst vor einem Flop.
    Nach sieben Stunden waren diese Befürchtungen anscheinend unbegründet, denn Dragon Ball Z: Kakarot macht übelst Laune.
    Man hat nicht billig einige Szenen reingestreut, sondern es ist relativ originalgetreu.
    Manche Szenen wurden ein wenig abgeändert und einiges hat man hinzugedichtet, was ist sogar positiv hervorheben möchte.
    Die Grafik ist ein Traum, als wäre der Anime 1:1 spielbar geworden und statt einer Open World hat man vielmehr Open Maps zum erkunden.
    Der Umfang ist dabei relativ, denn als dreifacher Super Saiyajin ist man schneller als Chuck Norris und innerhalb von Sekunden am anderen Ende der Map angelangt.



    Dann der stimmige OST und die absolut geilen Fights.
    Denn in denen geht die Post dermaßen ab und bieten einen viele Möglichkeiten.
    Dickes Lob an dieser Stelle an die Entwickler, an was die alles gedacht haben und wie man solche Fights wie aus einem Prügelspiel mit einem RPG gekoppelt hat.
    Vegeta hat mich dann zwar gestern mehrere Male vermöbelt (weiteres + für den Schwierigkeitsgrad) dafür war mein Sieg dann eine Genugtuung.
    Somit bin ich nach 7,5 Stunden auch am Ende der Saiyajin-Saga angekommen und vom Feeling ist es exakt so wie damals, als ich die Mangas gelesen habe.
    Wenn dann der Erzähler das nächste Kapitel ankündigt und man jetzt zwischen den Kapiteln ein wenig Spielraum für optionalen Kram bekommt, geht mir das Herz auf.^^

    Zwischenfazit: Bin hin und weg.
    Würde aktuell von einem -Kandidaten ausgehen, dabei waren meine Erwartungen sehr viel niedriger.

    Geändert von Ὀρφεύς (02.03.2020 um 22:16 Uhr)
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  5. #245
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Zum einen befinde ich mich jetzt im siebten Kapitel von vierzehn, was mich ein wenig irritiert, da ich erst 13 Stunden investiert habe und Episode Gladiolus habe ich nach 1:15 Stunde erfolgreich beendet.
    Oder gehört Final Fantasy XV mehr zu den kürzeren JRPG von unter 30 Stunden? Wäre nicht verkehrt, denn irgendwie scheint man nicht viel erzählen zu wollen.
    Ich habe persönlich 50 Stunden für gebraucht, allerdings habe ich dabei viel zu viele der langweiligen Sidequests mitgenommen. Den letzten DLC habe ich mir aber nur bei Youtube angeschaut weil ich kein Geld mehr für ausgeben wollte.
    Und die Story kommt erst ab dem 9.Kapitel wirklich in Fahrt, spricht ab dem Zeitpunkt an dem man diese langweilige Open World endlich hinter sich lässt.

    Bezüglich Dragon Ball kann ich übrigens zumindest den neuen Broly Film empfehlen. Spielt zeitlich zwar nach der kompletten Super Staffel, Vorwissen ist aber nur geringfügig vonnöten. Und in Sachen Action gehört der Film mit zum besten was die Franchise bisher hervorgebracht hat. Gibt zwar noch zwei andere Super Filme, den ersten fand ich was die Kämpfe angeht aber extrem enttäuschend (und das obwohl der Film Battle of Gods heißt). Und im Anime wurde die selbe Story unendlich in die Länge gezogen
    Geändert von ~Jack~ (02.03.2020 um 23:08 Uhr)

  6. #246
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Dann hat hier im Forum ein gewisser Rusk davon geschwärmt (danke dafür) und schon war ich 55 Euro ärmer.
    Ich geb dir mal meine Bankdaten, dann kannst du meine "Empfehlungen" auf meine Kosten spielen.

    Als ich deinen Kauf im "Neu erworben"-Thread gesehen habe, habe ich schon fast geahnt, dass ich dich wieder beeinflusst habe. Und das freut mich doppelt gleich, wenn es dein Herz trifft. Warte erst ab, bis du zu den späteren Kapitel kommst, es wird wie im Anime nur mehr besser. Und wie sehr die Entwickler auf Details geachtet haben, sieht man gut an deinem zweiten Screenshot. 1:1 wie aus dem Opening.

  7. #247

    Dragon Ball Z: Kakarot, Indivisible, The Surge 2, Metal Max Xeno & Nioh 2.

    @Jack

    Heißt man kann ab Kapitel 9 die Welt nicht mehr weiter erkunden?
    Wenn ja, wird das vorher wenigstens erwähnt?

    Und wegen Dragon Ball Super.
    Habe mir die Beerus-Saga angeschaut (ersten 14 Folgen) und bin maßlos enttäuscht.
    Wie kann man nach all den Jahren Dragon Ball weiterführen und dann solch einen Schund auf die Fan-Gemeinde loslassen?
    Die ersten Folgen bis zum Kampf Son-Goku vs. Beerus waren gute Unterhaltung, weil ein wenig der Alltag gezeigt wird und dann?
    Der gesamte Kampf besteht immer aus exakt den selben Angriffen & Selbstbeweihräucherung.
    Denn im direkten Vergleich mit Dragon Ball Z oder den Broly-Film, ist das eine ganz schwache Leistung.
    Hoffentlich nimmt Super noch an Fahrt auf, sonst ist da schnell Schicht im Schacht.

    @Rusk

    Bankdaten? Welche Bankdaten?

    Die Details sind schon bemerkenswert.
    Man erlebt immerhin eine ganze Serie in einem Spiel und wird von Zwischensequenzen überhäuft.
    Einzig die Nebenquests werde ich vermutlich jetzt auslassen bzw. schaue mir vorher an von wem die kommen.
    Die sind nämlich - wie du bereits erwähntest - fast alle belanglos.
    Erhoffe mir da im weiteren Spielverlauf mehr solcher Quests wie die, wo man diese Frau sucht, die sich verwandelt, sofern sie niesen muss.
    Das sorgt wenigstens für ein wenig Nostalgie.


    Dragon Ball Z: Kakarot - Die Freezer Saga.
    Cha-La Head-Cha-La vom 02.03.2020-11.03.2020 - Fortschritt: Stunde 7-13

    Die letzten Tage kamen einige andere Games dazwischen, aber die Freezer-Saga konnte ich gestern dennoch abschließen.
    Gerade dieser Abschnitt hat mir sehr deutlich vor Augen geführt wie mies die Beerus-Saga geworden ist.
    Hier hängt nämlich viel mehr Story drin, zig abwechslungsreiche Gegner, jeder hat seinen Auftritt spendiert bekommen und man darf endlich den Planeten Namek erkunden.
    Der ist zwar nicht besonders hübsch, doch zuletzt habe ich den in s/w in einem Manga betrachten dürfen.
    Außerdem finde ich all das spannender, wenn nicht gleich mit jedem Schlag gleich rumphilosophiert wird, ob das Universum die nächste Angriffwelle aushält.


    Bye-Bye Freezer

    Und bin ich zu schlecht oder alle anderen zu gut?
    Will zwar nicht behaupten Dragon Ball Z: Kakarot wäre brutal schwer, einige Kämpfe haben es dennoch in sich.
    Gegen Baata & Jeeze hatte ich so meine Probleme.
    Heilen konnte ich mich nicht mehr und Jeeze die kleine Ratte hat mir mit Fernangriffen das Leben schwer gemacht.
    Nach mehreren Versuchen war Baata besiegt und Jeeze habe ich mit meiner Genkidama anschließend übers Spielfeld gejagt.
    Der hat keine 20 davon ausgehalten.

    Und jetzt folgt meine mit Abstand liebste Saga:




    Indivisible - Charmante multiple Persönlichkeitsstörung.
    Vom 09.03.2020-11.03.2020 - Fortschritt: Stunde 0-20

    Habe letzte Woche bei der 3 für 2-Aktion bei Saturn Indivisible erworben und mich die letzten Tage einen kleinen Zocker-Marathon hingegeben.
    Denn mit Indivisible ist ein für mich sehr interessanter Titel letztes Jahr vom amerikanischen Entwickler Lab Zero Games erschienen.
    Ein 2D Action-RPG-Plattformer und ich bin interessiert, aber handgezeichnet? Ein Traum!
    Ist vom Look her exakt mein Ding und konnte mich die 20 Stunden nicht satt genug sehen.



    Vom Kampfsystem her ist es brauchbar.
    Ich mag die Idee, dass ein Viererteam auf die Dreieck/Kreis/Kreuz/Viereck-Taste aufgeteilt wird und schon geht die Klopperei los.
    Jeder Charakter hat bis zu max. 5 Züge zur Verfügung und sobald man diese aufgeladen hat, kann man die wild durcheinander einsetzten.
    Heißt, später können alle vier insgesamt 20 Angriffe starten oder Züge in Spezialfähigkeiten stecken.
    Was dann vom Gegner übrig bleibt kann man sich vermutlich denken.
    Sonst kann man Gegner blocken, deren Verteidigung durchbrechen und das war eigentlich schon alles.
    Jeder im Team hat zwar eigene Spezialfähigkeiten, aber das macht das Kampfsystem bestenfalls spaßig.
    Es ist weder schwer noch glänzt es mit Möglichkeiten.
    Angriff, Abwehr, Spezialfähigkeiten und Punkt.
    Keine Ausrüstung, keine Fähigkeiten zum erlernen, nichts.
    Die restliche Zeit im Spiel hüpft man durch Dungeons, sammelt Rekruten ähnlich wie in Suikoden ein (nur lagert man seine Gefährten im Hirn ab) oder man schlendert durch die Stadt.



    Würde sogar behaupten, man hat sich mit den Dungeons am meisten mit auseinandergesetzt.
    So erlernt man zig neue Fähigkeiten, um diverse Hindernisse zu überwinden und im späteren Spielverlauf werden diese sehr knifflig.
    An einigen Passagen bin ich gar nicht mehr mitgekommen, so schnell muss man die Fähigkeiten wechseln, was ein wenig frustrierend war.
    Was ich mich nur ständig gefragt habe, wenn der Jump ’n’ Run-Part einen solch hohen Stellenwert im Spiel ausmacht, warum ein RPG daraus stricken?
    Die Kämpfe laufen zwar nahtlos ab, nur braucht man gar nicht trainieren und hätte man vielleicht besser gleich ein Metroidvania aus Indivisible gemacht.

    Habe ich was vergessen? Ach ja, die Story.
    Es dreht sich alles um eine Rachestory, Schuld & Sühne und einer bösen Gottheit.
    Alles irgendwie alt bekannt, dafür wirklich charmant an den Spieler herangetragen mit ganz viel Witz (alleine der Charakter Ramzi verdient ein ) und fühlte mich keine Sekunde genervt oder gelangweilt.

    Somit fällt mein Fazit auch positiv aus.
    Ähnlich wie Destiny Connect bekommt man hier ein schönes, kurzweiliges und vor allem simples Action-RPG geboten.
    Das Kampfsystem hätte man gerne anders handhaben dürfen, Story ist okay, Dungeons werden später fordernd und extra Pluspunkte erhalten Grafik, Sound & Witz.

    Level: 46
    Playtime: 20:14:49 Std.
    Gesamtwertung:


    Was gibt es sonst so an der RPG-Front?
    Habe die Tage The Surge 2 angefangen, welches mir nach zwei Stunden gut gefällt.
    Besonders das Abschlagen von Körperteilen und das Kontern nach Richtung sind zwei gelungene Ergänzungen zum altbekannten Soulslike Spielprinzipg.
    Das Sci-Fi-Setting dürfte hierbei das größte Plus sein, da viel zu wenige Alternativen vorhanden sind und fühlten sich die ersten beiden Spielstunden richtig erfrischend an.

    Dann habe ich gestern das JRPG Metal Max Xeno aussortiert.
    Habe ich bloß gekauft, weil die bei Saturn nur 12,99 Euro dafür wollten und jetzt weiß ich warum.
    Als schlaksiger Schönling will man Rache an den bösen Maschinen nehmen, die die Menschheit fast vollständig ausgelöscht haben.
    Eigentlich eine Handlung mit Potenzial, wenn die Dialoge nicht wären.
    In Rückblenden erzählt ein der Vater, die Mutter wurde getötet und ist jetzt tot, joa, wenn jemand getötet wird ist man tot, oder?
    Da hat wohl jemand bei der Übersetzung geschnarcht oder bin ich zu pingelig?
    Egal, man findet schnell einen Panzer und bekommt die Bemerkung die stärkste Waffe der Menschheit gefunden zu haben... AUTSCH!
    Dann startet man richtig (verdammt ist das Spiel hässlich) und schon tuckert man mit seinem Panzer durch Dystokio!!! einer gigantischen, hässlichen Wüste.
    Manchmal ploppen Gegner hervor die man dann von weitem eben abknallen kann und der Kampf beginnt, sofern die dann noch leben.
    Sorry, ich gebe auf, Metal Max Xeno ist so schlecht, keine Stunde habe ich damit ausgehalten.

    Außerdem erscheint morgen, Nioh 2.
    Ehrlich Leute, will das keiner?
    Mein Exemplar wurde heute verschickt und selbst wenn ich an Nioh viel zu kritisieren hatte, es war ein cooles Spiel.
    Nioh 2 schaut sogar deutlich besser aus in den Trailers und erhoffe mir einen -Kandidat.
    Einer meiner größten Kritikpunkte wurde sogar behoben und zwar was den Protagonisten anbelangt.
    Diesmal kein Geralt-Klon, sondern man erstellt sich seinen Helden selber, super.
    Geändert von Ὀρφεύς (12.03.2020 um 16:49 Uhr)
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  8. #248
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    @Jack

    Heißt man kann ab Kapitel 9 die Welt nicht mehr weiter erkunden?
    Wenn ja, wird das vorher wenigstens erwähnt?
    Du kannst durchaus noch zurückkehren wenn du unbedingt willst, und das sogar bis kurz vor Ende des Spiels. Storytechnisch ergibt das an der Stelle aber keinen Sinn mehr und dient nur noch dazu all das nachzuholen was du eventuell verpasst hat.


    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Und wegen Dragon Ball Super.
    Habe mir die Beerus-Saga angeschaut (ersten 14 Folgen) und bin maßlos enttäuscht.
    Wie kann man nach all den Jahren Dragon Ball weiterführen und dann solch einen Schund auf die Fan-Gemeinde loslassen?
    Die ersten Folgen bis zum Kampf Son-Goku vs. Beerus waren gute Unterhaltung, weil ein wenig der Alltag gezeigt wird und dann?
    Der gesamte Kampf besteht immer aus exakt den selben Angriffen & Selbstbeweihräucherung.
    Denn im direkten Vergleich mit Dragon Ball Z oder den Broly-Film, ist das eine ganz schwache Leistung.
    Hoffentlich nimmt Super noch an Fahrt auf, sonst ist da schnell Schicht im Schacht.
    Deswegen habe ich dir im entsprechenden Thread ja gesagt dass die Filme auf denen die ersten beiden Arcs basieren wesentlich besser sind, vor allem was die Action angeht (auch wenn mir der Kampf gegen Beerus zu kurz war, aber vielleicht hilft da ja die Extended Ediition). In Sachen Humor hat der Anime sicher mehr zu bieten, aber die gestreckten Kämpfe sind halt nicht so prickelnd. Und der Broly Film ist insgesamt das beste was Super in Sachen Action zu bieten hatte, auch wenn der letzte Arc durchaus ein paar richtig coole Kämpfe hat (und dazu passend auch ein paar echt geile Songs). Der hätte aber ruhig ein bisschen kürzer gehalten werden können da jede einzelne Episode in Echtzeit vielleicht eine Minute abdeckt xD Klingt nicht ganz so furchtbar wie es ist, aber es wirkt auf jeden Fall absurd. Und ich mag den Arc der in Episode 47 startet zumindest vom Konzept her, auch wenn er in der Mitte etwas strauchelt. Und der aktuelle Arc im Manga fühlt sich tatsächlich wieder richtig wie DBZ an, aber es steht aktuell noch in den Sternen wann der adaptiert wird, und ob das in Form einer Serie oder eines weiteren Films erfolgt. Der ist aktuell aber auch nicht ageschlossen.
    Geändert von ~Jack~ (12.03.2020 um 18:11 Uhr)

  9. #249
    Hab mega Bock auf Nioh 2, aber passt mir momentan zeitlich einfach nicht. Und das wird wieder so ein 150-200 Stunden Spiel für mich, da muss ich mal sehen, wann ich es angehe. Bis das soweit ist, wars sicher schon im Sale.

  10. #250
    @Jack

    Also das Spiel hat mich wieder gnädig gestimmt.
    Super wird fortgesetzt und bleibe bei der Serie.
    Kommt vielleicht nicht gut, wenn ich für den nächsten Arc auf den Film umsteige?

    @Gala

    Bin 6 Stunden drin und meine Fresse, wenn das so bleibt, ist Nioh ein Witz dagegen.
    Alleine die Charaktererstellung hat fast ne Stunde gekostet und auf was man alles achten muss.
    Ein Fest für alle Rollenspieler, die sich gerne in ein Kampfsystem reinfuchsen möchten.
    Leider fehlt mir ein wenig der Vergleich zum Erstling, da ich den nicht mehr so stark in Erinnerung habe.

    Dragon Ball Z: Kakarot - Das Z-Team vs. COVID-19.
    Cha-La Head-Cha-La vom 12.03.2020-19.03.2020 - Fortschritt: Stunde 14-32

    COVID-19, kein anderes Thema beherrscht die Medien zur Zeit stärker.
    Die Straßen sind leer, öffentliche Einrichtungen sind geschlossen, im Supermarkt gibt es kein Klopapier mehr und am schlimmsten: Arbeiten muss man trotzdem.
    Was also tun, wenn der Frühling an die Tür klopft, man aber nicht aufmachen darf? Natürlich das Z-Team gegen Langeweile rufen.



    Nioh 2 steht in den Startlöchern und hat einen äußert positiven Ersteindruck hinterlassen, doch wollte vorher dringend Dragon Ball Z: Kakarot beenden.
    Also folgten in den letzten Tagen die Cell- & Boo-Saga.
    Hier mussten Goku Co. ordentlich Federn lassen, da einer der größten Pluspunkte - und zwar das Kampfsystem - ab Stunde 16 nichts neues mehr bereit hält.
    Man hat zwar für jeden Charakter einen umfangreichen Talentbaum, den man mit Z-Kugeln aufwerten und durch Trainingsaufgaben freischalten kann, leider bekommt man fast nur stärkere Varianten der bereits bekannten Fähigkeiten geboten.
    Somit schauen die Kämpfe zwar geil aus, bieten dafür keinerlei Abwechslung.
    Senzu-Bohnen sind dann zusätzlich allgegenwärtig und so hebelt sich der Schwierigkeitsgrad selber aus.
    Hier hätte man gerne etwas nachbessern können, eben weil ich am Ende doppelt so lange für das Spiel gebraucht habe.


    Bye-Bye Cell

    Weiterer Knackpunkt, je weiter man kommt, desto geringere Rollen nehmen alle bis auf die Saiyajins ein.
    Macht von der Handlung her zwar Sinn, hätte man gerne irgendwie umschiffen können.
    Zum Beispiel in dem man die als Unterstützung weiterhin nutzen kann.
    So wird nämlich mit jeder weiteren Stunde das Spiel immer mehr vereinfacht und garniert man all das mit immer schlechteren Nebenquests.
    Was bleibt ist eine bis zum Finale richtig, richtig starke Inszenierung.
    Gerade optisch macht Dragon Ball Z: Kakarot einiges her, sogar der Soundtrack hat einige nette Tracks und bekommt man in gut 30 Stunden ein dickes Dragon Ball Z-Paket geschnürt.
    Das ist für mich eine lobenswerte Basis, auf die man in Zukunft dringend weiter aufbauen sollte.


    Bye-Bye Boo

    Fazit: Ab Mitte des Spiel geht Dragon Ball Z: Kakarot spielerisch immer mehr die Puste aus, während die zahlreichen Zwischensequenzen einen mitreißen können, wenn man Dragon Ball nicht generell abgeneigt ist.
    Ich für meinen Teil wurde mit diesem Werk daran erinnert, warum mir die Serie vor 20 Jahren so gut gefallen hat.
    Dafür ist zwar nicht Goku, sondern die anderen Charaktere für verantwortlich und was CyberConnect2 hier abgeliefert hat ist schon eine ordentliche Leistung.
    Kurz: Stärker als erwartet und schwächer als nach 16 Stunden erhoft.



    Level: 72
    Playtime: 32:51 Std.
    Gesamtwertung:
    Geändert von Ὀρφεύς (20.03.2020 um 11:30 Uhr)
    Now: Trover Saves the Universe / Done: SteamWorld Quest: Hand of Gilgamech
    Now: Japan sinkt: 2020 & The Eccentric Family / Done: Mortal Kombat Legends: Scorpion's Revenge
    Now: Black Hammer Band 2 / Done: Saga Band 3

  11. #251
    Zum Screen oben links: Dass Goku und Piccolo um die Wette fahren, weil Chichi darauf bestand, dass die beiden den Führerschein bekommen (obwohl sie fliegen können), hatte ich fast vergessen. xD
    Aber "nur" 32 Stunden? Hätte da fast mit mehr gerechnet, alleine bei dem Umfang. Will aber auch gar nicht wissen, wie viel Zeit ich damals in Legacy of Goku II gepfeffert hab, das war das letzte DBZ-RPG, was ich gespielt habe. Gibt ja auch nicht allzu viele.

    Gawd. Ich muss das haben. Wenn's auf Steam denn nicht so teuer wäre. Ich glaub aber, ich spiel das dieses Jahr auch noch.
    Die Screens sind auch einfach mal der Oberhammer.
    Geändert von Kael (20.03.2020 um 13:44 Uhr)


    Aktuell: [#11] Trials of Mana / [#12] Pokémon Rejuvenation


  12. #252
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Zum Screen oben links: Dass Goku und Piccolo um die Wette fahren, weil Chichi darauf bestand, dass die beiden den Führerschein bekommen (obwohl sie fliegen können), hatte ich fast vergessen. xD
    Schlimmer, Goku kann sich teleportieren.

    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Aber "nur" 32 Stunden? Hätte da fast mit mehr gerechnet, alleine bei dem Umfang. Will aber auch gar nicht wissen, wie viel Zeit ich damals in Legacy of Goku II gepfeffert hab, das war das letzte DBZ-RPG, was ich gespielt habe. Gibt ja auch nicht allzu viele.
    Man kann natürlich 40+ Stunden mit all den schnarchigen Quests füllen, wenn man von Dragon Ball nicht genug bekommt.
    Haben mich zumindest bloß am Anfang interessiert, weil man halt alte Bekannte trifft.

    Eigentlich würde ich gerne mal einen Spin-Off spielen bzw. sehen, wo einzelne Charaktere ihre eigenen Abenteuer erleben.
    Dann müsse man nicht ständig mit jemand stärkeres kommen, wo gleich das gesamte Universum implodiert.
    Eine Story rund um Piccolo oder Tenshinhan z.B. wäre cool.


    One Piece World Seeker.
    Vom 20.03.2020-22.03.2020 - Fortschritt: Stunde 0-12

    Direkt nach Dragon Ball Z: Kakarot wollte ich einer weiteren Kindheitserinnerung eine Chance geben und habe mich für One Piece World Seeker entschieden.
    Kenne die Handlung zwar nur bis nach Alabasta, doch präsentiert World Seeker einen eigenständigen Arc innerhalb von One Piece.



    Die Strohhut-Bande landet auf der Gefängnisinsel, wo sie einen Schatz vermuten und legen sich dabei mit dem Gefängnisleiter Isaac an.
    Dieser hat die Insel fest im Griff und so erkundet man mit Ruffy eine überschaubare Open-World und löst die Probleme der Einwohner.
    Dabei besteht fast 1/3 des Spiels daraus seine Crew zu finden und dabei zu zeigen, welch gute Freunde Ruffy hat.
    Ist ziemlich lahm und da ändert Isaacs Schwester Jeanne, der man permanent unter die Arme greift, wenig.
    Der einzige Pluspunkt der Handlung war für mich Isaac.
    Im letzten Drittel keimte etwas Interesse auf, was genau diesen einen Charakter antreibt.
    Der Rest bleibt blass und wäre im Anime womöglich besser aufgehoben gewesen.
    Außerdem trifft man leider öfters auf Charaktere, wofür Vorwissen vom Vorteil wäre.
    Kann man zwar alles nachlesen, nur auf mich wirkte vieles unnötig und nur im Spiel integriert als purer Fan-Service.



    Doch kommen wird zu den positiven Aspekten.
    So ist die Grafik verdammt gut geworden (die Städte haben mir am besten gefallen) und wirkte auf mich wie ein Anime zum selber spielen.
    Das füllt zwar nicht die leere Open-World, deren Größe sich eh in Grenzen hält, trägt dennoch zur Atmosphäre bei.

    Auch der Talentbaum ist für ein ca. 12 Stunden Spiel umfangreich genug, den man dringend ausreichend Beachtung schenken sollte, da ab Mitte des Spiels der Schwierigkeitsgrad spürbar ansteigt.
    Vom ausweichen + Zeitlupeneffekte über Haki-Fähigkeiten bis hin zu den klassischen Angriffen, die man aus dem Anime halt so kennt, ist genügend Gum-Gum-Power dabei.
    Doch auch hier wieder Kritik, denn das Kampfsystem wirkt schlampig zusammengeschustert.
    Das anvisieren der Gegner ist eine Zumutung und muss ständig nachjustiert werden, was bei manchen Combos dann albern ausschaut und krepiert man erstaunlich schnell, was die anspruchslosen ersten 6 Stunden gar nicht vermuten lassen.
    Als ob man sich nach 50% der Entwicklung sagte: "Holy Shit, der Spieler ist nach 8 Stunden durch, lasst uns den Schwierigkeitsgrad um 200% ankurbeln".

    Ansonsten klappert man seine Missionsziele ab, die sich oft wiederholen und höchstens die Schnellreisefunktion lindert dieses abwechslungsarme Unterfangen.
    Die Nebenquests sind dann ähnlich langweilig wie in fast allen JRPGs ausgefallen und lohnen sich vielleicht für One Piece Hardcore-Fans.
    Ich persönlich bin straight der Haupthandlung gefolgt, nachdem ich mich für zwei Quests aufgeopfert und es bereut habe.



    Fazit: Den bescheidenden Metascore konnte ich nicht recht glauben schenken, weil mir die Trailers richtig gut gefielen, bedauerlicherweise treffen diese genau ins Schwarze.
    Bin weit davon entfernt One Piece World Seeker ein schlechtes Spiel zu nennen und Fans haben bestimmt mehr Freude am geschehen, bloß kann ich auch nicht von einem guten Spiel schreiben.
    Für ein 12 Stunden RPG geht all das in Ordnung, ohne dabei auf die eine oder andere Seite zu kippen.
    Vielleicht investiert man beim nächsten One Piece Spiel trotzdem mehr Zeit und Können?

    Playtime: 12:01 Std.
    Gesamtwertung:
    Now: Trover Saves the Universe / Done: SteamWorld Quest: Hand of Gilgamech
    Now: Japan sinkt: 2020 & The Eccentric Family / Done: Mortal Kombat Legends: Scorpion's Revenge
    Now: Black Hammer Band 2 / Done: Saga Band 3

  13. #253
    Habe mir World Seeker auch gespart, weil es mich überhaupt nicht ansprach. Meine Hoffnung auf ein gutes One Piece Spiel liegen daher gerade beim neuen Pirate Warriors 4, dem ich eine Chance gebe. Ich will nur die komplette Geschichte von vorne (erneut) erleben...

  14. #254
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Gawd. Ich muss das haben. Wenn's auf Steam denn nicht so teuer wäre. Ich glaub aber, ich spiel das dieses Jahr auch noch.
    Passend zum Thema: Dragon Ball Z: Kakarot dieses Wochenende für 40,19 Euro auf Steam.

    @Rusk

    Leider gehört One Piece: Pirate Warriors 4 zum Musou-Genre, was mich wieder abschreckt.
    Diese Dauerklopperei könnte auf Dauer mächtig eintönig werden.


    Nioh 2 - Lecker Pferdegulasch.
    Vom 14.03.2020-02.04.2020 - Fortschritt: Stunde 0-9

    Neben Fire Emblem: Three Houses ist Nioh 2 mein aktuell dickster RPG-Brocken, an dem ich mich versuche.
    Weit bin ich die letzten Wochen wahrlich nicht gekommen, dabei macht Nioh 2 verdammt viel Spaß.
    Die bereits erwähnte Charaktererstellung ist verdammt umfangreich ausgefallen und gleichzeitig wird hier ein fetter Minuspunkt vom Vorgänger behoben.
    Denn William war 2017 eine einzige Peinlichkeit und hat mir das Spiel ein Stück weit kaputt gemacht.
    Mag vielleicht übertrieben klingen, nur hier wollte man allen Anschein nach The Witcher nachäffen.
    Die erste Mission im Kerker war eine weitere Zumutung vom Erstling und auch hier hat Nioh 2 mit einem Dorf die besseren Karten erwischt.
    Denn hier stampft ein riesiges Pferd umher, welches kurzen Prozess mit meinen Level 1-Charakter macht.



    Generell laufen verdächtig viele dämonische Gegner in den ersten Stunden umher.
    Hat Team Ninja den Fokus auf mehr Dämonen statt Menschen verlegt?
    Würde ich begrüßen, denn Abwechslung ist somit gegeben.
    Und wie nicht anders zu erwarten, ist der erste Endgegner dann ein riesiges Pferd, bei dem ich exakt 1x mein Leben lassen musste.
    Beim zweiten Versuch gab es dank Tonfa & Sense, Pferdegulasch.
    Beides sehr coole Waffen von neun, auf die ich mich erstmal spezialisieren werde.
    An Fähigkeiten wird es nämlich nicht mangeln.
    Jede Waffe, Fähigkeiten als Samurai, Ninja und, und, und haben alle einen eigenen Talentbaum.
    Möglichkeiten sind jedenfalls gegeben und sollte ein Fest für jeden werden, der sich gerne intensiv in ein RPG reinfuchsen möchte.

    Die zweite Mission habe ich dann gestern bis zum Endgegner geschafft und mich voller Hochmut der Herausforderung gestellt.
    Wenn das olle Pferd nichts taugt, dann ist der nächste Boss bestimmt nicht besser ... joa ... es steht jetzt ca. 100:0:



    Geändert von Ὀρφεύς (03.04.2020 um 02:36 Uhr)
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  15. #255
    Final Fantasy VII Remake - Schmeckt es aufgewärmt am besten?
    Vom 11.04.2020-24.04.2020 - Fortschritt: Stunde 0-30

    Okay, endlich durch und wollte schnell das schlechtere Game beenden, bevor ich etwas spaßiges zocke und so habe ich mir die letzten zwei Wochen hauptsächlich FFVIIR gegeben.
    Am Freitagabend bin ich ziemlich ausgebrannt fertig geworden und kann schon jetzt sagen, einen weiteren Teil brauche ich nicht mehr und wenn, ich nehme es dann nur unter Protest umsonst an.
    Nein, so extrem grottig war mein Erlebnis mit Square Enix's neustem Meisterwerk nicht oder vielleicht doch?

    Ich werde jetzt nicht die Story vom Spiel wiedergeben, die sollte so ziemlich jeder grob kennen.
    Vielmehr möchte ich diesen Abschnitt nutzen, darüber zu lästern, wie viel Scheiße Nomura ins Spiel untergebracht hat.
    Im Ernst, mich haben die zahlreichen Änderungen nicht kalt erwischt und habe nach Kingdom Hearts 3 leicht damit gerechnet.
    Diese haben sich bewahrheitet und mich dementsprechend nicht so verschreckt wie manch andere, selbst wenn ich im Strahl hätte kotzen können, als man Bezug auf Crisis Core genommen hat.
    Diese Vorahnung ändert bloß nichts daran, dass man gerade zum Ende hin sehr stark vom Original abweicht und ich überhaupt nichts mit anfangen konnte.
    Zu keiner Zeit wollte ich wissen wie all das weitergeht, was die Charaktere durchmachen, fühlen, handeln (mit Ausnahme von Aerith, die hat man durchweg gut umgesetzt).
    Der pseudo-coole Cloud, der von allen Frauen angeschmachtet wird und sich in lauter Gestammel verliert ist eine Zumutung und selbst die restlichen Avalanche-Mitglieder, denen man mehr Screentime spendiert hat, waren bis auf Biggs für mich ein einziger Reinfall.
    Jessie-Nervig & Pummelchen Wedge waren mit die schrecklichsten Charaktere die mir dieses Jahr in einem JRPG untergekommen sind.
    Eine Szene mehr und ich hätte die Platte über Sektor 7 eigenhändig zertrümmert.
    Alleine deren letzten Momente waren pures Gift für meine Geduld und
    wäre ein konsequentes gedrückt halten der Deiecktaste sinnvoller gewesen.



    Gerade die Darstellung einzelner Szenen, das Verhalten der Truppe und das man als Neueinsteiger kaum was begreift (wer ist Zack? wer ist Cait Sith?) und sich in Peinlichkeiten verliert, wiegt da genauso schlimm.
    Diese übertriebene und innerhalb der Welt völlig unlogische Action ist zum Haare raufen.
    Gefühlt 60% des Spiels waren ein gigantischer Facepalm-Moment.
    Ständig fällt man irgendwo runter, es wird auf ein geschossen, Wege werden blockiert, man muss irgendwo hoch oder runter und streckt man damit wunderbar die Spielzeit.
    Wenn man dann aber will, springt Cloud gleich 5 Meter hoch (sogar während er aufn Motorrad sitzt) zerteilt alles und jeden, es reicht sein Breitschwert vors Gesicht zu halten um jede Kugel, sogar jeden Angriff, abzublocken.
    Warum sich also die Mühe machen z.B. ein Gebäude runterzuklettern, wenn man einfach springen könnte? Richtig, man soll selber spielen, egal wie unsinnig all das ist.
    Doch ist es wirklich dermaßen schwer da ein kleines bisschen drauf zu achten?
    Konnte oder wollte man nicht halbwegs realistisch bleiben in einem Spiel, welches ach so realistisch ausschaut?
    Oder packt das von mir aus in einem Spiel wo man so etwas erwartet.
    Asura's Wrath oder Bayonetta würden mir spontan einfallen.
    Ist leider alles riesen großer Nonsens geworden und wer diesen überdrehten Shit liebt, wird garantiert seine Freude mit dem FFVIIR haben.


    Peinlich aber witzig!

    Wenigstens erwartet ein eine fette Grafikbombe und in manchen Momenten kam die Grafikhure in mir zum Vorschein, die zig Screenshots machte und sich daran ergötzte.
    Leider sehen die Schlauchlevels für sich genommen gleich aus und darunter leidet das Gameplay.
    Reaktor? Bereits gesehen.
    Forschungslabor? Kennen wir.
    Hey, endlich wieder in die Kanalisation... satte 2x in einem 30 Stunden Spiel, juhu, darauf habe ich gewartet in einem Remake, woran man 5 Jahre sitzt.
    Echt Bombe Square Enix, vorher die Fresse aufreißen man bekommt nicht alles in ein Spiel rein, während die Konkurrenz in selber Zeit mit denen den Boden aufwischt und dann Dungeons recyceln.

    Und was bleibt neben all dem?
    Ein einziger Schlauch mit langweiligen Quests, die ich fast alle ignoriert habe.
    Die spielerische Tiefe bleibt mir fern, wenn ich zum aber tausendsten mal Monster aufn Schrottplatz oder in einer alten Fabrik beseitigen soll.
    Drei Kinder oder drei Chocobs finden ist dann exakt das, was man im Anschluss nicht machen sollte.
    Dabei gab es mein ich Anfang des Jahres ein Interview, wo es laut Nomura keine Qualitätsunterschiede zwischen den Haupt- und Nebenmissionen geben soll.
    Das stimmt sogar, selbst wenn das vermutlich anders gemeint war.
    Nicht falsch verstehen, ich war geneigt meinen Zynismus vor Release runterzuschrauben und lasse mich gerne eines besseren belehren, nur das ist Mist.
    Und zwar Mist von der übelsten Sorte, der mit langen Ladezeiten garniert wurde.
    Da kann die Weitsicht, die Frisuren, Gesichter oder das Zuhause von Aerith einen noch so umhauen, ein Großteil wiederholt sich oder sieht nicht besonders spektakulär aus.
    Wenigstens beim Soundtrack wurde ich fast völlig entschädigt.
    Vieles kennt man von früher und hat einen dicken Nostalgie-Bonus verdient.
    Finde den zwar nicht perfekt, aber schon gut bis sehr gut.



    Jetzt zum Kampfsystem.
    Ich bin da kein Fan von.
    Wie bereits im Spoiler-Thread erwähnt finde ich besonders die Bosse extrem in die Länge gezogen.
    Nicht jeder hat oder möchte viel Zeit opfern und hätte man wenigstens eine Option zum überspringen einzelner Szenen während den Fights mit einbauen können.
    Isoliert davon sorgt die Schockleiste für weiteren Frust.
    Haut die erst hoch, damit man ordentlich Schaden austeilen kann.
    Bis die 100% erreicht sind, habe ich mindestens 1 graues Haar mehr aufn Schädel.
    Das dauert alles zu lange und ist auf normal kaum ein Gegner fordernd.
    Bin all die Games leid, die ein immer und immer wieder ausbremsen und alles in die Länge ziehen müssen.
    Obendrein wirkt all das extrem gescript, gleichzeitig ist das Kampfsystem unübersichtlich.
    Die Kamera verheddert sich gerne in Gegnermassen und das genaue Anvisieren lernt man besser bis zum nächsten Titel, Square Enix.
    Hätte man den gesamten Ablauf kompakter gestaltet hätte daraus echt was werden können, so aber nicht.

    Und das verteilen von WP oder die Beschwörungen kann man knicken.
    Das was man mit seinen WPs erlernen kann ist so übersichtlich, dass es keinen Unterschied macht wo genau man ansetzt.
    Ich zocke parallel Nioh 2, wo ich mich dermaßen reinfuchsen musste und gar nicht weiß was ich zuerst lernen möchte, da ist das hier ein schlechter Scherz gegen.
    Sogar die allmächtigen Beschwörungen hat man verhunzt.
    Die braucht keiner, da man die so selten aufrufen kann.
    Na ja, wenigstens sehen die Angriffe cool aus.



    Fazit: Wäre FFVIIR ähnlich kurz ausgefallen wie zuvor One Piece World Seeker würde ich ein geben.
    Denn irgendwo ist es wirklich ein nettes Spiel geworden und kein Totalausfall wie Kingdom Hearts 3 letztes Jahr.
    Das es für mich persönlich kein gutes Spiel (oder mehr) wird, war mir anhand der Erwartungen bereits im Vorfeld klar.
    Habe sogar lange überlegt ob ich mit mittels meines Wertungsschlüssels ein oder geben soll.
    Die Entscheidung war nicht ganz einfach und wäre direkt nach dem durchspielen eher positiv ausgefallen.
    Nur während ich diese Zeilen schreibe und mir die letzten zwei Wochen (30 Stunden) mit dem Final Fantasy 7 Remake aus der Entfernung anschaue, muss ich gestehen, ich mag das Spiel nicht.
    Es war knapp, sehr knapp, nur die Richtung von Square Enix spricht mich überhaupt nicht an und all meine Zweifel vom letzten Jahr zum Remake haben sich bestätigt.
    Die Handlung ist der reinste Unsinn, die Action lauter Peinlichkeiten, die Avalanche-Mitglieder habe ich nach Jahrzehnten jetzt hassen gelernt, das Spiel wiederholt sich und strotzen die Dungeons vor lauter Langeweile und das Kampfsystem hätte man vor Freigabe überarbeiten sollen.
    Möge die restliche Welt damit seine Freude haben, ich gönne es jedem, nur ich bleibe beim Original und verzichte in Zukunft gerne auf weitere Ableger und auf Games von Nomura so ganz generell, dankend.



    Playtime: 30:48:05 Std.
    Level: 35
    Gesamtwertung:

    Geändert von Ὀρφεύς (26.04.2020 um 20:38 Uhr)
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  16. #256
    Mir ist aufgefallen, dass deine Spielzeit bei FF7R etwa 31 Stunden beträgt, während ich bei diversen Reviews von 37-40 Stunden Spielzeit gelesen habe. Dass du auf Nebenquests eher verzichtet hast, hast du schon geschrieben aber kannst du kurz einen Umriss geben ob du es eher schnell oder "umsichtig" gespielt hast, bzw. ob dein Spielstil dem des"durchschnittlichen Spielers" dabei entspricht?

  17. #257
    Ich wollte schnell damit fertig werden und mich beeilen.
    Letztendlich habe ich das trotzdem ganz normal beendet ohne durch jeden Dungeon zu rasen.
    Klar, Nebenquests sind bis auf 2-3 komplett liegen geblieben und ist mir die letzten Monate aufgefallen, dass meine Spielzeit zu 90% mit die der Seite HowLongToBeat übereinstimmt.
    Bei Ego-Shootern zwar meist nie und besonders für Soulslikes lasse ich mir immer ausreichend Zeit, doch sonst passt der dortige Durchschnitt ziemlich gut zu meinem Tempo.
    Bin vermutlich ein ziemlich durchschnittlicher Spieler.^^
    Now: Trover Saves the Universe / Done: SteamWorld Quest: Hand of Gilgamech
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  18. #258
    Mein letzter Eintrag ist viel zu lange her, dabei hat sich wirklich viel getan innerhalb der Challenge.
    Die Liste ist länger geworden, da mein Backlog kleiner werden soll und so habe ich unter anderem einen kurzen Blick in Chrono Trigger, Paper Mario, Battle Chasers: Nightwar, SteamWorld Quest: Hand of Gilgamech, Earthlock & Shenmue III geworfen, um eine grobe Vorstellung zu erhalten.
    Und mit kurz meine ich alles unter einer Stunde.

    Chrono Trigger & SteamWorld Quest: Hand of Gilgamech sehen wahnsinnig stimmig aus.
    Man achtet auf viele Kleinigkeiten, die besonders Chrono Trigger gut stehen, trotz seines Alters.
    Dafür wirkt SteamWorld Quest so erfrischend anders.
    Eine Welt wo nur Roboter leben, man bekommt eine Ritterin!!! ins Team (klasse ), hat ein Kartenkampfsystem und dann diese 2D Grafik, ein Traum.
    Lauter gute Zutaten und meine Favoriten, falls ich mich die Tage für eins entscheiden sollte.

    Paper Mario, hingegen wirkt witzig, erscheint mir bloß mehr was für zwischendurch.
    Da steckt halt Mario drin, wovon ich nicht der größte Fan bin.
    Dann wäre da noch Battle Chasers: Nightwar, welches ich 2018 das letzte mal gestartet habe und ich liebe den gesamten Stil wie am ersten Tag.
    Wäre zur Abwechslung ein RPG mit Rundenkämpfe, ähnlich wie Earthlock.
    Da beide RPGs auf mich lediglich einen guten Eindruck machen und über 20 Stunden beanspruchen, werde ich die vermutlich hinten anstellen.

    Shenmue III, bildet das Schlusslicht, also wortwörtlich.
    Shenmue II, hat mir damals gut gefallen, es war nichts weltbewegendes, dafür etwas anderes.
    Teil 1 hingegen wollte ich vor einiger Zeit nachholen und das ist so grottig gealtert, geht gar nicht mehr.
    Also alles besser mit Teil 3? Endlich die Story um Ryo neu entfachen? Nope, hier wurde eine tot geglaubte Reihe geschändet was für mich nicht schlimmer hätte werden können.
    Zuerst die Art der Dialoge. Was ist da schief gelaufen?
    Man unterhält sich im gehen und bleibt stehen für einzelne Fragen.
    Diese wird beantwortet, dann geht man ein Stück weiter und schon geht das wieder von vorne los.
    Boah, man kann auch laufen und sprechen.
    Das ist kein Stilmittel, sondern Zeitverschwendung und absolut nervig.
    Gleich darauf folgen die Ladezeiten. Erst erscheint ein Ladebildschirm und danach ein weiterer.
    Heißt, Shenmue III lädt den nächsten Ladebildschirm? Wie bescheuert.

    Weiter geht es mit der Mimik... reden war besser gar nicht erst drüber, als würde die Augsburger Puppenkiste ein neues Stück aufführen.


    Qualität made in Germany Japan.

    Wenn dann unser Super-Kung-Fu-Meister Ryo bereits am 30 cm Zaun oder an der nächstbesten Wäscheleine, die in 2 m Höhe hängt, scheitert daran vorbeizukommen, ist das 2020 ein Armutszeugnis.
    Nostalgie in allen Ehren, aber 0 Modernisierung? Kein Stück? Ich bitte euch.

    Okay, nächster Punkt, wir reden mit den Dorfbewohnern.
    Die sehen alle aus wie Karikaturen ihrer selbst und dann die Dialoge... meine Güte, etwas so schlechtes darf man auf Gamer nicht loslassen.
    Man ist Gast in den 80iger in irgendeinem Bergdorf in China und man labert die alle so an, als sei man ein debiler Anwohner.
    Daraus ergeben sich die merkwürdigsten Unterhaltungen, wo die Stirn irgendwann vor lauter draufklatschen von wehtut.
    Der Knüller war dann eine Tür, Ryo klopft an und meine PS4 erkennt: Hey, dieses Spiel ist Scheiße, also friert alles ein.
    Nichts geht mehr und muss die Konsole neustarten, doch halt, ist das ein Bug oder eine Warnung? Ist meine PS4 in Wirklichkeit zu Neptunia geworden um mich zu retten?
    Also meine persönliche Schicksalsgöttin gegen miese Games?
    Ich sehe das als Wink des Schicksals und verbanne Shenmue III in die Untiefen namens ebay, auf das die verdrehten Spaßbieter es jagen und zerfetzen mögen.
    Hoffentlich bleibt die Reihe weitere 18 Jahre tot, sonst erleidet man ein ähnliches Schicksal wie in, Jeepers Creepers.


    Aber frohlocket, dieser Beitrag beinhaltet gleich drei gute RPGs, die sich die nächsten Zeilen teilen müssen:

    Sei mein Soulslike ×3.

    Nennen wir es einen Tick. Einen Tick nach Soulslike-Games.
    Ich mag dieses Spielprinzip (an alle Masochisten, nein, schickt mir keine PNs, mein Postfach ist bereits voll von Sekiro & Bloodborne aus dem letzten Jahr) und mein PS4-Backlog beinhaltet gleich drei davon.
    Zwei davon habe ich endlich durch und Nummer 3 wird viel mehr Zeit benötigten, obwohl ich wirklich gut vorangekommen bin.
    Die Rede ist von:

    Nioh 2 - 03.04.2020-31.05.2020 = Läuft.
    Remnant: From the Ashes - 17.04.2020-26.05.2020 = Beendet.
    The Surge 2 - 11.03.2020-30.05.2020 = Beendet.

    Aber welches Soulslike ist besser? Worin unterscheiden die drei Spiele sich und kommt auch nur eines an der Souls-Reihe ran?
    Stellen wir einen knallharten Vergleich an.

    Sengoku-Ära vs. Lovecraft-Shooter vs. Science-Fiction

    Welches Setting würde euch am meisten ansprechen?
    Während man in Nioh 2 sich während der Sengoku-Ära einen Namen macht und düstere Höhlen und kaputte Dörfer erkundet, besucht man in Remnant: From the Ashes gleich mehrere Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
    In The Surge 2 hingegen taucht man in ferner Zukunft in den abgelegensten Ecken von Jericho City ab.



    Hilfe, meine Sense spricht zu mir.

    Rein von der Grafik her, würde ich Nioh 2 bevorzugen.
    Alles was lebt wirkt viel natürlicher, leider ist das Setting weder neu (Nioh & Sekiro) noch besonders schön.
    Bin zwar erst bei Stunde 30, nur nichts beeindruckt äußerlich wirklich.
    Es ist zwar ein schönes Spiel, die Gegner oder die eigene Ausrüstung sind z.B. eine Augenweide, nur reiht man graues Dorf an Höhle usw.
    Den Überblick verliert man nie in den Missionen, selbst wenn man Abkürzungen freischaltet.
    Ist leider momentan relativ schwach, was die Konkurrenz besser schafft.
    Gleiches gilt für die Handlung.
    Man macht sich als Halb-Yokai mit seinen Freunden einen Namen.
    Verglichen mit den anderen beiden Games irgendwie ein Witz, aber innerhalb von Nioh und als Soulslike ein Schritt in die richtige Richtung.
    Denn hier überzeugt man mit viel Witz sowie einer gelungenen Präsentation.
    Von dem was ich bisher gesehen habe sind locker 70% der Story mit einem Augenzwinkern versehen.
    Nach Fremdschäm-Nioh eine Wohltat, wenn eine kleine dicke Katze im Weg steht, die eigene Sense ein etwas zuflüstert oder man einen dieberischen Kappa innerhalb einer Nebenmission verfolgt.

    Man erntet, was man sät.

    Remnant: From the Ashes, wirkt grafisch am schwächsten, dafür hat es das coolste Setting und unzählige Bosskämpfe, die sich immer wieder übertrumpfen.
    Die zerstörte Erde ist bereits ein Paradies für alle Dystopie-Fans und wenn sich später mehr Welten öffnen, ist mein Entdeckerdrang geweckt.
    Diese Welten sind sehr weitläufig, manchmal etwas leer, was ein Stück weit zum Stil passt, bieten einige Abkürzungen und konnten mich das gesamte Spiel über packen.
    Am ehesten würde mir zum Vergleich Bloodborne in den Sinn kommen, da es zahlreiche Anspielungen auf Lovecraft & Edgar Allen Poe gibt.

    Die Saat kommt, die Saat nimmt. Eine Welt nach der anderen.

    Man selber möchte dem ein Ende setzen, doch was hat es mit der Saat auf sich? Antworten bekommt man.
    Vieles besteht nur aus simplen Text, dafür macht die Symbolik an jeder Ecke einiges her.
    Wollte permanent wissen was, wie, wo passiert ist und welche Lösungswege es gibt?
    Also Story und Setting definitiv eines der besseren Souls-Klone (böses Wort) mit netten Quests für relativ blasse NPCs.

    Du bist Batman Iron Maus.

    The Surge 2, hat zwei Dinge erreicht, die mir zuvor im Genre nie so extrem aufgefallen sind.
    Zum einen bekommt man ein Science-Fiction-Souls und da ich generell ein Freund von Science-Fiction bin, ein weiterer Pluspunkt fürs Setting.
    Alleine von der Welt her, ist The Surge 2 sogar das hübschere Game, dafür sehen manche Bewegungen leicht unbeholfen aus, was natürlich an der fetten Ausrüstung liegt.
    Und zum anderen hat Deck13 ein extrem verschachteltes RPG abgeliefert.
    Ihr freut euch über Abkürzungen in Dark Souls? Irrt durch das zertrümmerte Jericho City (ohne Karte), dann reden wir weiter.
    Bin oft überrascht gewesen, wo man rauskommt, was man benötigt um einen versperrten Weg zu öffnen, wie sehr sich die Stadt im Verlauf des Spiels ändert und wie schnell man sich verirren kann.
    Habe aus Versehen sogar zwei Bereiche übersprungen und mich über die zu starken Gegner gewundert.
    Die Handlung kann man dafür getrost vergessen.
    Im Kern Interessant, von wegen man überlebt einen Flugzeugabsturz und findet sich in einer zerstörten Stadt wieder, die in völliger Anarchie abdriftet.
    Unseligerweise macht man daraus viel zu wenig und dichtet der Story später einen Erzfeind hinzu, der so überhaupt nicht ins Bild passt.
    Zum Trost bekommt man kuriose Quests, die für einige Lacher sorgen.
    Erwartet in solch einem Spiel keine hochwertigen WRPG-Quests, trotzdem sind die einfach witzig, wenn man z.B. mit einem abgestürzten Schauspieler in seiner besten Superheldenrolle als Iron Maus auf Tour geht oder man entfernt von allen Quests beim protestieren mithilft (weil man es kann), dabei die fiesen Sprüche genießt und sich über den deutschen Wortwitz erfreut.



    Man berichtet zwar ständig über das neuste Soulslike, aber sind das nur Kopien oder steckt da mehr hinter?
    Haben die Entwickler ihren eigenen Stempel versehen oder bloß geklaut?
    Drei Spiele, drei Antworten:

    Sei anders, sei Nioh 2.

    Nioh 2, stellt für mich den personifizierten Mittelfinger für Sekiro da.
    Keine Frage, Sekiro ist ein cooles Spiel und habe letztes Jahr viele gute Stunden damit verbracht, selbst wenn meine Erwartungshaltung größer war.
    Leider hat man fast alle RPG-Elemente über Board geschmissen und in den Nioh 2 Tests habe ich oft einen Vergleich zum Werk von From Software erkennen dürfen.
    Müsste genau genommen nicht Sekiro eine Kopie vom ersten Nioh sein?
    Das Setting wurde förmlich kopiert und für mich ist Nioh 2 bislang das, was ich gerne von Sekiro gesehen hätte.
    Erstaunlich viele Waffen, Talentbäume, eine enorm umfangreiche Charaktererstellung, Magie, gnädigere Wucht-Konter, aber auch die bekannte Art wie man EXP erhält bzw. verliert.
    Momentan für mich eine konsequente Erweiterung von Dark Souls, woran Sekiro nicht heranreicht.

    Sei anders, sei Remnant: From the Ashes.

    Hier hat man einfach ein Soulslike mit Schusswaffen erstellt.
    Das ist anders und funktioniert erstaunlich gut.
    Man kann exakt eine Nahkampfwaffe, eine Sekundärwaffe und eine Hauptwaffe gleichzeitig ausrüsten und diese mit einen speziellen Effekt versehen.
    Anfangs fühlte ich mich wie in einem herkömmlichen Shooter, aber wie sehr dieses System am Ende greift und auf was man alles achten muss, hat es in sich.
    Muss ich zum Gegner Abstand halten? Wenn ja, brauche ich eine Waffe die aus der Entfernung guten Schaden erzielt, dafür vielleicht ein kleineres Magazin bereithält und/oder längere Zeit zum nachladen benötigt.
    Kommen mir Gegner zu Nahe, sind große Waffen wie eine Schrotflinte besser oder Waffen mit einem größeren Magazin sinnvoller.
    Und welche Effekte benötigt man? Heilung oder lieber Feuerkugeln, die nachhaltig einen Gegner schädigen?
    Auswahl ist vorhanden, dafür relativ überschaubar.
    Ist das richtige Material vorhanden, kann man seine Waffen von der ersten bis zur letzten Spielminute aufwerten.
    Bin selber auf vier Waffen hängengeblieben, mit denen ich am besten umgehen konnte, aber damit nicht genug.
    Mit der gewonnen Erfahrung verteilt man Punkte nicht auf Stärke, Ausdauer usw., sondern man ergattert über das gesamte Spiel Eigenschaften.
    Erreicht man ein neues Level, nennt sich das dann Eigenschaftsrang und erhält Eigenschaftspunkte, die man auf die bereits erworbenen Eigenschaften, wie verringerter Feuerschaden oder auf die Nachladegeschwindigkeit, verteilen darf.
    Ist ein tolles neues Konzept, wo man merkt, hier hat man sich ordentlich Gedanken gemacht und könnte man gerne für mögliche Fortsetzungen weiter ausbauen.

    Sei anders, sei The Surge 2.

    The Surge 2, ist das reinste Materiallager.
    Man erhält sogenannte Schemas von Gegner, indem man deren Körperteile anvisiert und sobald deren Rüstungswert unten ist, abschlägt.
    Macht man das nicht, bekommt man kaum neue Ausrüstung & Waffen.
    Ergattert man also ein Schema, muss man diese mit den passenden Komponenten erstellen und kann man diese immer weiter aufrüsten.
    Ausrüstung wird hier eh groß geschrieben, da es hiervon extrem viel gibt, man sogar besondere Effekte erzielt, wenn man ein Ausrüstungsset komplett anlegt, oder man sich dabei erwischt, wie man auf Jagd nach einzelner Ausrüstung geht.
    Diese Sucherei löst einen sehr spezielle Reiz aus, immerhin hat jeder Gegner einen anderen Rüstungswert (hat vielleicht sogar was von Monster Hunter) und diese Kampfanzüge + Waffen sind alle völlig unterschiedlich.
    Verdammt, man wird zum fucking Robocop, wenn man denn will.
    Doch nicht nur die Suche ist spannend, die Kämpfe unterscheiden sich deutlich genug von der Konkurrenz.
    Wenn man blockt, wird angezeigt aus welcher Richtung der Gegner zuschlägt.
    Pariert man im passenden Moment in die richtige Richtung, durchbricht man die Verteidigung vom Gegner und kann ordentlich austeilen.
    Da kommen Gegner vor, die sich nur so besiegen lassen und je nach Waffe, muss man sich immer ein klein wenig umstellen.
    Abgerundet wird all das mit Drohnen, die man für den Fernkampf einsetzt und das Gegenstück zur Magie in einem ähnlichen Spiel wäre und ausgerüstete Heilungsimplantate, die sich füllen, sofern man austeilt und erfolgreich blockt.
    Implantate gibt es auch sonst ausreichend, die die verschiedensten Effekte bereithalten und erweitert werden können.



    Zwischenfazit Nioh 2.

    Hier steckt noch soviel Potenzial drin und könnte für 2020 ein richtiger Kracher werden.
    Alleine von den Möglichkeiten her ist Nioh 2 am umfangreichsten und am schwersten.
    Es macht Spaß sich in einzelne Missionen zu verlieren, selbst wenn das Setting nicht meine erste Wahl ist und eine zusammenhängende Welt mir deutlich lieber wäre.
    Für den Moment muss ich dennoch pausieren.
    Habe von März-Mai in allen drei Games insgesamt knapp 100 Stunden investiert und benötige jetzt eine Pause von solchen RPGs.
    Hoffentlich packt mich die Lust schnell wieder, denn für Nioh 2 muss fürs Erste ein Zwischenfazit herhalten.

    Playtime: 29:10 Std.
    Level: 48
    Aktuelle Wertung:



    Fazit Remnant: From the Ashes.

    Typisch Gunfire Games.
    Immer was neues wagen und dazu ein brauchbares Ergebnis abliefern.
    Deren Darksiders-Reihe bedient sich immer an einem anderen Genre und mit Remnant: From the Ashes haben die selbst unter den zahlreichen Soulslikes frischen Wind reingebracht.
    Die Technik mag veraltet sein, die Auswahl an Waffen & Ausrüstung überschaubar, dafür hauen besonders die Endgegner und all die Eigenschaften viel raus.
    Die Welten sind stimmig und die Handlung erinnerte mich oft an eines dieser Indie Games, die ein nicht alles erklären und zum grübeln anregen.
    Wenn ich ernsthaft etwas kritisieren müsste, dann zwei Bugs die sich beim Endboss eingeschlichen haben und mich 3x hintereinander ärgerten.
    Am nächsten Tag hatte ich mehr Glück und finde den Kampf übrigens sehr nice.
    Bleibt ein stärkeres Spiel als erwartet, dessen gnädigerer Schwierigkeitsgrad besonders für Genre-Neulinge empfehlenswert ist.

    Playtime: 27:38:13 Std.
    Level: 101
    Gesamtwertung:



    Fazit The Surge 2.

    Von Deck13 kenne ich kein einziges Game bis zum Ende.
    Ein gutes Rollenspiel aus Deutschland fällt mir sogar überhaupt nicht ein.
    Nicht das es keine gibt, kannte bis vor wenigen Monaten nur keines persönlich und dann kommt The Surge 2.
    Nach Teil 1, den ich definitiv nachholen werde, waren meine Erwartungen gering und plötzlich platzt da eine Bombe von einem RPG und fesselt mich über 40 Stunden lang.
    Die verschachtelte Stadt, die Jagd nach neuer Ausrüstung und vor allem das Kontersystem sind grandios, täuschen leider nicht über die maue Story und den wenigen - zum Ende relativ einfachen - Endgegnern hinweg.
    Größtes Ärgernis bleiben aber zahlreiche Abstürze, die 8 Monate nach Release unzumutbar sind.
    Bitte beim nächsten Teil mehr darauf achten, denn sonst ist The Surge 2 extrem gutes Soulslike.

    Playtime: 41:15:42 Std.
    Level: 87
    Gesamtwertung:



    Und um auf die erste Frage zurückzukommen.
    Alle drei Games gehen ihren eigenen Weg und sind für mich gleichwertige Alternativen zu Dark Souls oder Bloodborne.
    Nicht besser, aber definitiv nicht schlechter.
    Schön wenn Entwickler ein Genre so sinnvoll erweitern und eine solche Vielfalt anbieten.
    Geändert von Ὀρφεύς (01.06.2020 um 22:46 Uhr)
    Now: Trover Saves the Universe / Done: SteamWorld Quest: Hand of Gilgamech
    Now: Japan sinkt: 2020 & The Eccentric Family / Done: Mortal Kombat Legends: Scorpion's Revenge
    Now: Black Hammer Band 2 / Done: Saga Band 3

  19. #259
    Hm, hat alles ganz interessante Aspekte, aber irgendwie auch nichts, was mir persönlich die Scheuklappen der Genre-Skepsis vom Kopf reißen würde. (Ernsthaft) hilfreicher Vergleich also!

    Zitat Zitat
    Ein gutes Rollenspiel aus Deutschland fällt mir sogar überhaupt nicht ein.
    Wir hatten da mal so eine Phase ... die ohne Nostalgie aber nur schwer zugänglich sein dürfte. Die meisten Leute würden wohl mindestens Gothic 1+2 sowie Sacred nennen, wenn auch alle mit einem gewissen Eurotrash-Charme. Je nachdem, wie anfällig man für diesen Charme ist, kann man noch so einige ergänzen, die sich nach internationalen Standards eher im Bereich Fan-Shit bzw. Special Interest bewegen dürften: Sacred 2, Gothic 3, Risen 1-3, SpellForce 1-3, Drakensang 1-2, Lords of the Fallen, Two Worlds 1-2, Elex oder sogar die Nordland-Trilogie, wenn man ganz weit zurückgehen will.

    Danke für den Anlass jedenfalls, das war ein wilder Wikipedia-Ritt durch die unterschiedliche Art und Weise, wie hierzulande und anderswo Rollenspiele bewertet werden. Viele dieser Spiele haben einen WAHNSINNIGEN Ausschlag in beide Richtungen der Bewertungsskala. Man sieht förmlich, wie viele Leute nicht so recht wussten, was sie damit anfangen sollten, und wie die Entwickler teilweise sehr genau wussten, wie die deutsche Videospielmentalität funktioniert.
    Außerdem habe ich gesehen, dass BattleForge von einem deutschen Team war, und bin jetzt wieder ein bisschen traurig.

  20. #260
    Ich versuch mich immer wieder an jedem neuen Souls-Spiel, aber ich schaffs nie über die erste Stunde. Ich hab nix gegen schwere Spiele per se, aber dieses dauernde Sterben, diese Hinterrücksfallen und -gegner, das Zurücklaufen zur eigenen Leiche und weiß Gott was da noch dazu gehört. Das ist einfach nichts meins.

    Und was gute Rollenspiele aus DE betrifft: Die hatten wir schon lange nicht mehr, zuletzte hat mir Risen 1 einigermaßen gefallen, aber das würde ich heute nicht mehr gut finden. Und die Zukunft bringt auch nichts Vielversprechendes. Da bringt man seit Jahren ein DLC für Two Worlds 2 raus und es sieht aus, als hätte man es vor 10 Jahren entwickelt und vergessen zu releasen. Und nächste Woche erscheint Das Schwarze Auge: Book of Heroes, aber auch das sieht ... ernüchternd aus.

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