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Thema: Divinity-Reihe - Aktuell: Divinity

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Ungeachtet des Spiels, aber den Zustand mit einem Early Access für so eine Firma finde ich ziemlich erbärmlich. Das ist meiner Meinung nach was, was Indies tun sollten oder andere, denen es schwerfällt, ein Spiel fertig zu stellen ohne Zusatzfinanzierung. Kein bezahlter Alphatest vom Spiel für eine Firma, die finanziell (vermutlich) mehr als gut dasteht.
    Sehe ich nicht so. Finanziell ist das Ding sicher schon durchfinanziert, keine Frage. Aber Larian ist ein sehr community-nahes Studio, die "leben" wirklich den EA. Es zahlt niemand drauf, eher weniger, und als eingefleischter Fan, darfst dich passiv am Entwicklungsprozess beteiligen. Viele vergessen, dass EA nicht nur als Zusatzfinanzierung dient, sondern in erster Linie auch, um Feedback von den Spielern zu holen, um das Spiel in einem frühem Stadium zu verbessern. Für beide eine Win-Win Situation.

  2. #2
    Zitat Zitat von Rusk Beitrag anzeigen
    sondern in erster Linie auch, um Feedback von den Spielern zu holen, um das Spiel in einem frühem Stadium zu verbessern. Für beide eine Win-Win Situation.
    Ja, bezahlte Alphatests sind definitiv eine Win-Win-Situation: Als Spieler darf man Geld zahlen um ein unfertiges Produkt zu testen und brav Reports auszufüllen, als Publisher / Entwickler spart man sich richtig, richtig viel Kohle, weil die dummen Spieler für einen die QA übernehmen
    Wie war das bei BG3 noch mal? Der Teil, der nicht im EA getestet wurde (Akt 3) war bei Release auch mega buggy?

    Ich hab diese "Positivargumente" schon öfter gehört, finde sie aber unheimlich wild. Vermutlich der Ikea-Effekt: Weil man an etwas mitgearbeitet hat, glaubt man nun, man sei ein voll fetter Teil vom Entwicklerteam geworden und das Projekt wächst einem noch mehr ans Herz.

  3. #3
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Ja, bezahlte Alphatests sind definitiv eine Win-Win-Situation: Als Spieler darf man Geld zahlen um ein unfertiges Produkt zu testen und brav Reports auszufüllen, als Publisher / Entwickler spart man sich richtig, richtig viel Kohle, weil die dummen Spieler für einen die QA übernehmen
    Wie war das bei BG3 noch mal? Der Teil, der nicht im EA getestet wurde (Akt 3) war bei Release auch mega buggy?
    Du kritisiert EA für das was es sein will, ich versteh daher deine Abneigung nicht. Es gibt Spieler, da draußen die das wollen. Egal ob es nun eingefleischte Fans sind oder Leute, die von Anfang an dabei sein wollen und das bewusst in Kauf nehmen, was ist also daran so schlimm? Es wird niemand dafür gezwungen... wenn einem danach ist Betatester zu sein, warum also nicht. Es schadet niemanden, sie bekommen am Ende genauso die VV wie jeder andere auch. Für mich persönlich ist das nichts, weil ich Spiele erst Monate nach Release spiele und gern das voll optimierte Gesamtpaket möchte (weil ich Spiele meist nur einmal durchzocke), aber es gibt da draußen genug andere Spielertypen. Ob nun der reine Multiplayer-Zocker, der sein Geld in FIFA Ultimate ausgibt oder eben Spieler, die gern ein Spiel im EA bereits unterstützen, weil es ihnen Spaß macht und sie von Anfang an dabei sein wollen. Daran ist nichts verwerfliches, solange der Entwickler/Publisher das System nicht ausnutzt, nur um Geld zu scheffeln u. das Spiel nie fertig abschließt.

  4. #4
    Weil ich es als Ausnutzung von einer Schwäche ansehe. Genau, wie ich Gacha als ziemliche Scheiße betrachte, weil man dort die (parasoziale) Bindung von Personengruppen (an Charaktere) und die Glücksspielschwäche ausnutzt. So nutzt diese Form von EA aus, dass es immer Leute gibt, die wenig Geduld haben und etwas sofort spielen / mitreden wollen (FOMO).
    Und ja, am Ende hilft es den Publishern deutlich mehr, die definitiv nie Deine Freunde sind. Denn einerseits sparen sie immense Geldmengen, aber andererseits bekommen sie ja auch Geld für. Klar, weniger, als würden sie es zum Vollpreis verkaufen, aber man darf nicht außer Acht lassen, dass Geld jetzt zu haben aus ökonomischer Sicht besser ist als etwas mehr Geld irgendwann in der Zukunft zu bekommen. Denn mit dem Geld jetzt kann man bereits wirtschaften.

    Wie eingangs erwähnt - aus Sicht von einem kleinen Entwickler(team), was EA nutzt um das Produkt überhaupt zu finanzieren, finde ich das vollkommen legitim. Aus Publishersicht absolut nicht.

    Geändert von Sylverthas (26.12.2025 um 14:26 Uhr)

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