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Thema: 14 Tage Sovietunion

  1. #1

    14 Tage Sovietunion

    Updates sind immer unten in den jeweiligen neuen Posts zu lesen. Dieser Anfangspost bleibt bis zur Vollversion unbearbeitet.

    Hallo
    Erstmal vorweg: das wird kein typisches RPG Maker Spiel sein, wie man es kennt. Das Genre ist auch nicht gerade sehr typisch. Das soll schon mal gesagt sein.
    Es ist ein kurzes kurzes Politiksimulationsspiel in Pixelgrafik.
    Die Handlungen sind total fiktiv!

    Dieses Projekt soll für mich als Übung dienen. Es soll simpel sein, mich aber durchaus fordern. Es werden nicht viele Grafiken zu sehen sein, nur die nötigsten.
    Die Grafiken mache ich selbst. Da ich Anfänger im Pixeln bin, sind erstmal keine animierten Bilder geplant. Aber vielleicht kommt das noch.
    Es werden sehr viele Bedingungen und Variablen in Events verarbeitet werden.

    Spielthema
    Ziel des Spiels ist es, eine sozialistische oder kommunistische Partei zu gründen und diese 14 Tage lang am leben zu erhalten.
    Dabei passieren an jedem Tag verschiedene Dinge. Der Spieler muss dann entscheiden, was als nächstes getan wird. Das hat Auswirkungen auf die 4 "Ressourcen": Geld, Volk, Diplomatie, Militär.
    Wenn eins dieser "Ressourcen" (hat jemand ein anderes Wort dafür?!) auf 0 fällt, hat man verloren (ähnlich wie bei dem Spiel Reigns)

    Nach jeder Entscheidung könnte es auch eine Zufallsreaktion geben. Diese kann gut ausgehen oder auch nicht.

    Zu Beginn darf man sich einen von 3 Charakteren aussuchen, mit denen man immer etwas anders spielen muss, da sie verschiedene Startwerte und Bonusse auf verschiedene Handlungen besitzen.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Zu den Grafiken: für Stalin (links) und Lenin (rechts) habe ich eine Vorlage aus dem Internet benutzt, sie dann verändert (aber selbst gepixelt!!). Marx (mitte) ist dann mein erster Versuch, selber ein Charakter zu pixeln.

    Bisherige (geplante) Features
    3 Charaktere, die sich anders spielen lassen
    12 Handlungen mit insgesamt 49 Antwortmöglichkeiten und 73 Reaktionen
    Entscheidungen, die getroffen wurden, könnten am Ende des Spiels entscheident sein
    Punktesystem
    6 Wege, um das Spiel zu beenden ( 4 davon enden bei 0 Punkten )
    3 bis 7 minütiger (hoffentlicher) Spielspaß pro Durchgang

    Mechanik
    Mittels einem Maus-Script wird auf Events geklickt, die dann das ganze auslösen. Viele Variablen, Bedingungen.
    Die Grafiken mache ich selbst mit einem Pixel Programm und GIMP und setze sie dann als Parallax-Hintergrund ein. Die Events kommen dann darüber.

    Wie weit bin ich?
    Bisher sind die Grafiken für Titelbildschirm bis Charakterauswahl fertig und sind auch im Maker realisiert.
    Alle Handlungen und Verwzeigungen sind fertig geplant. Die Werteveränderungen müssen noch ausbalanciert werden.

    Ansonsten geht es jetzt weiter mit vielen vielen Text-Grafiken.

    PS: Bitte mal im Technik Forum gucken, da habe ich eine Frage bezüglich Zahlen ausgeben in bestimmter Farbe bei Bedingung gestellt.

    Geändert von milchreisender (21.08.2017 um 13:59 Uhr)

  2. #2
    Ein Politiksimulator mit "sehr vielen" Bedingungen und Variablen klingt schon mal interessant. Berücksichtigst du tatsächlich verschiedene Ansätze oder spiele ich nur dann erfolgreich, wenn ich deine Präferenzen errate? Natürlich erwarte ich nicht, dass du alles mögliche berücksichtigst und die Wahl einer Diktatur als Spielumgebung sollte die Anzahl möglicher Spielzustände und Spieleroptionen ohnehin plausibel begrenzen. Aber wenn die verbleibenden Möglichkeiten wechselwirkungsstark verzahnt und in ihren Folgen nicht zu eindimensional angelegt sind, werde ich mich bestimmt nicht beklagen.
    Viel Spaß beim weiteren Gestalten und Austarieren. Den Begriff "Ressource" würde ich beim gewählten Sujet so lassen. Passt sehr gut. (Falls du mal eine Rotchina-Erweiterung planst, kannst du deine Basisgrößen ja auch die "Vier Kostbarkeiten" nennen.)

  3. #3
    Das Spiel geht über 14 Tagen, also quasi 14 Spielrunden. Daher die 3 bis 7 Minuten Spielzeit... Trotzdem braucht man dafür ja sehr viele Verzweigungen. Klingt vielleicht mehr, als es ist.

    Um deine Frage ungefähr zu beantworten:
    Bisher ist es so geplant:

    An Tag 1 wird die Partei gegründet. Bis Tag 7 ist es bei jedem Durchgang gleich. Dann bricht ein Weltkrieg aus und man kann sich entscheiden, ob man in den Krieg zieht oder es doch mit Diplomatie versucht. Das heißt: die kurze Geschichte verändert sich entsprechend.

    Du kannst immer selbst entscheiden, was du für richtig hälst. Da es die 4 Ressourcen gibt, musst du schauen, was gerade am besten ist. Wenn du fast gar kein Geld hast, wäre es z.B. schlecht, etwas zu tun, wo du wahrscheinlich Geld ausgeben musst. Eine Entscheidung verändert die Werte der Ressourcen.

    Die Ressourcen sind erstmal nur dafür da, bis Tag 14 zu kommen. Wenn bei Tag 3 irgendwo eine 0 steht, hast du schon verloren. Am Ende sind die Ressourcen aber auch wichtig für deine Punkte und sie hängen davon ab, ob du das Spiel gewinnst oder nicht.

    Viel wichtiger sind die Entscheidungen, die du triffst.
    Ein konkretes Beispiel:
    An Tag 3 hast du die Wahl gewonnen und musst dich für deine erste Amtshandlung entscheiden.
    Wenn du dich dann entscheidest, ein Bündnis mit anderen Ländern einzugehen ( je nach Charakter und Zufall kann das gelingen oder auch nicht ), kannst du später bei einem gegnerischen Angriff um Hilfe fragen.
    Wenn du dich entscheidest, Geld in die Verteidigung zu stecken, kannst du dich selbst verteidigen, kostet aber auch einiges an Geld.

    Dass das später noch wichtig wird, weiß man natürlich vorher eigentlich nicht. Spoiler

    Zu den Zufallsreaktionen:
    Beispiel: das gerade genannte Bündnis.
    Wenn du mit Marx spielst, hast du ein Bonus auf Diplomatie. Damit hast du ein 3/4 Chance auf Erfolg (oder 4/5, muss ich noch ausbalancieren).
    Stalin hätte da nicht so viel Erfolg, vielleicht nur 1/2 oder 2/3, also wäre es vielleicht besser, mit Stalin eher auf Militär zu setzen.

    Ich hoffe, das beantwortet deine Frage

    Aber ich gebe zu, dass man das Spiel vielleicht 1, 2 mal mit jedem Charakter spielt und dann erstmal nicht mehr, da die Geschichte sich dann doch wiederholt.
    Aber es soll ja nur ein kleines Projekt sein, was ich bei Fertigstellung vielleicht weiterführe, indem ich z.B. mehr Tage hinzufüge, mehr Entscheidungsmöglichkeiten und 2 oder 3 komplett andere Spielwege.
    Aber erst mal möchte ich das hier machen.

    Geändert von milchreisender (17.08.2017 um 16:30 Uhr)

  4. #4
    Als jemand der sich viel mit der Sowjetunion beschäftigt hat, zu Zeiten der Oktoberrevolution nach der Zarenherrschafft und eben dann auch zu Stalins Machtübernahme, bin ich doch sehr gespannt wie historisch akkurat die Ausgangslage ausfallen wird. Man wird natürlich etwas alternative Geschichte dazu dichten müssen bei so vielen Szenarien, aber werden dennoch auch noch andere namhafte Personen wie Trotzki, Alexander Kerenski oder Kamenew vorkommen? (als Karrikaturen) Es bedarf ja auch durchaus einige Konkurrenten.
    Zudem dürfte ja die Marx Kampagne um einiges anders ausfallen als jetzt die von Lenin und Stalin, weil man ja eigentlich keinen sowjetischen Machthaber spielt, immerhin gab es ja noch gar keine Sowjetunion.

  5. #5
    @ Klunky

    oh nein, dann wirst du wahrscheinlich entäuscht sein ^^
    nach der Geschichte bin ich mal gar nicht gegangen. Ich interessiere mich auch sehr dafür, aber in diesem Spiel habe ich eigentlich nur ein paar Szenarieren aus der Geschichte genommen und dann aneinandergereiht.

    Aber wenn ich so darüber nachdenke, könnte ich es noch etwas historischer machen.

    Es ist aber nicht die Geschichte von Stalin, Marx, oder Lenin, die man spielt. Ich hätte auch, Alexander, Hans und Peter als Charaktere reinnehmen können, aber so ist es viel interessanter ^^

    Es ist so, dass man einen Charakter wählt und die "Karriere" läuft relativ gleich ab. Deswegen muss Marx auch durch die gleichen Szenarien wie Stalin und Lenin, inklusive Parteigründung und Weltkrieg (wo man sich mit beteiligen kann oder auch nicht )
    Es soll keine historisch ernstzunehmende Simulation sein, eher ein Casual Spiel.

    Trotzki wird in der Tat sehr kurz vorkommen, aber nicht für jeden. Nur wenn man den Weg wählt, wo er auch vorkommt.

    Hier mal 2 Bilder. Weiter als Tag 1 bin ich noch nicht, also könnte ich noch einiges ändern

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    edit:
    mal ein konkretes Beispiel:

    Tag 2
    Bald ist Parlamentswahl. Wie versuchst du die Menschen für dich zu gewinnen?
    - Du zeigst Stärke... mit einem bewaffnenten Marsch durch die Stadt ( kann positiv oder negativ ausfallen. Die Chancen auf Erfolg sind je nach Charakter unterschiedlich. Hier wäre aber Stalin besser geeignet )
    - Du führst Diskussionsrunden mit deinen politischen Gegnern ( kann auch positiv oder negativ ausfallen. Hier ist Marx besser geeignet )
    - Du setzt auf einen ruhigen aber soliden Wahlkampf mit Flyern und Plakaten (fällt immer gleich aus, wobei Lenin +1 mehr auf den Wert Volk bekommt, als die anderen 2 )

    Bei den Antworten, die positiv oder negativ ausfallen können, kann man mehr gewinnen aber auch erheblich mehr verlieren.
    Eine Diskussionsrunde mit Marx ist eine gute Wahl, jedoch kann man auch die verlieren, wenn man Pech hat. Ein Zufallsmechanismus ist eingebaut. Marx hat da eine 3/4 Chance auf Erfolg. Stalin hätte da nur eine 1/2 Chance.

    So ungefähr ist das Spiel aufgebaut.

    edit 2:

    Aber ich würde gerne auch hören, was du bzw. ihr so für Themen in so einem Spiel erwartet.

    Meine Themen im Spiel sind (bisher):

    Parteigründung, Parlamentswahl, Erste Amtshandlung, Dürreperiode, politische Gegner, Haushaltsänderung (als kleine Hilfe, wenns bei einer Ressource mal knapp wird), benachbartes Land wird angegriffen.
    Und die letzten 5, 6 Tage handeln von Weltkrieg.

    Würde das Kriegsszenario lieber auf 3 Tage verkleinern.

    Geändert von milchreisender (18.08.2017 um 15:08 Uhr)

  6. #6
    Update für alle Interessierten

    Neu ist nun, dass die Chance auf einer positiven Reaktion bei Entscheidungen nicht nur durch den Zufall bestimmt wird, sondern man muss auch schauen, wie der jeweilige Wert aussieht.

    Beispielszenario:
    Man befehligt einen Angriff auf einen feindlichen Militärstützpunkt. Dein aktueller Wert von "Militär" ist 7 (Werte sind zwischen -10 und 10 groß).
    Die Chance ist hoch, dass dieser Angriff gut ausgeht.
    Wäre der Wert -3, ist die Chance eher gering für einen Sieg.

    Aber: Selbst bei Werten von 10 oder -10 gibt es immer noch eine geringe Chance auf Niederlage bzw. Sieg, sonst wäre es ja langweilig.

    Bei den Charakteren gibt es weiterhin Unterschiede.
    Gleiches Szenario: Du spielst Marx und hast ein Wert 5 auf Militär. Die gleiche Chance auf Sieg hast du mit Stalin bei einem Wert von 2, da Stalin ein Bonus auf alle militärischen Handlungen hat.

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    Bei diesem Beispielt wäre es das Beste, wenn man eine neue Wahl abhalten würde. Beim Wert 10 bei Volk kann doch fast gar nichts schief gehn.
    In den Tagen davor wurde aber Militär und Geld vernachlässigt. Das könnte am nächsten Tag schon zu einem Problem werden.

    Geändert von milchreisender (21.08.2017 um 14:20 Uhr)

  7. #7
    DAs ist mal ein Spiel nach meinerm Geschmack!! WEitermachen!!!!

  8. #8
    Zitat Zitat von Brian Griffin Beitrag anzeigen
    DAs ist mal ein Spiel nach meinerm Geschmack!! WEitermachen!!!!
    Auf jeden Fall!

    Update: Um zu verdeutlichen, dass das nicht unbedingt ein total ernstgemeintes, psychologisch wissenschaftliches Politikprojekt wird, wird es ein Gimmick geben.

    Und zwar ein neuer Charakter: der sovietische Bär.

    Hier mal ein erster Entwurf.
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    Er wird nicht in der Charakterauswahl gezeigt werden, sondern man wird auf einen bestimmten unsichtbaren Bereich klicken müssen, damit man zur Auswahl dieses Charakters kommt.
    Die Startwerte werden viel schlechter sein, und er wird auch kein Bonus auf bestimmte Handlungen haben. Am Ende werden beim Score die Punkte aber verdoppelt!

  9. #9
    Finde die Idee sehr cool und freue mich auf das Spiel. Das Spielprinzip kenne ich vom bereits erwähnten Reigns, das ich mal als Let's play gesehen habe, und da hat mich das hat mich bereits sehr angesprochen. Vom Szenario und Stil lockt mich die Sowjetunion aber spontan sogar noch mehr. Auch stilistisch finde ich es sehr ansprechend umgesetzt, damit meine ich sowohl die Charaktere als auch die Farb- und Schriftwahl. Der Bär sieht cool aus und erinnert mich an ein Pokemon.

    Bin auch gespannt, wie es umgesetzt schlussendlich aussieht. Ich hatte das Reigns-Prinzip mal selbst in vereinfachter Form als Minispiel in einem (nicht veröffentlichten) Projekt eingebaut und da war die Variablenarbeit in der Tat schon recht aufwändig. Zwar nicht wirklich schwer, aber eine Fleiß- und Konzentrationsarbeit, weil so viele Fälle und Möglichkeiten eintreten können. Umso spannender, das dann bald mal als Hauptfeature in einem Makerspiel zu sehen.

  10. #10
    Hey! ^^

    Ja mit Pokemon liegst du gar nicht so falsch! Ich hab nach Vorlagen bei Google nach Bären in Pixel Art gesucht. Ich weiß zwar nicht, wie das Pokemon heißt, aber ich fand die Pose ganz gut und hab es "abgepixelt", es wieder zurück zu einem Bär umgewandelt und ihm ne Uniform angezogen. Ich hoffe, das ist in Ordnung ^^

    Und ja, es ist nicht unbedingt kompliziert, wenn man einen Plan hat. Das schwerste daran ist, den Überblick zu behalten und jeden Teleport ( ich arbeite mit vielen Maps und Teleports ) richtig zu setzen.
    Wahrscheinlich nächste Woche werde ich eine erste Version hochladen. Version 0.1 ^^ Dann können Interessierte das Spiel anspielen, Feedback geben ob alles funktioniert, ob es Spaß macht usw.
    Dazu schreib ich dann auch noch ne Liste, was geplant ist, welche Ideen ich noch habe usw

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