Umfrageergebnis anzeigen: Welche Partei wirst du wählen?

Teilnehmer
59. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • CDU/CSU

    7 11,86%
  • SPD

    9 15,25%
  • FDP

    8 13,56%
  • Die Grünen

    5 8,47%
  • Die Linke

    18 30,51%
  • AfD

    6 10,17%
  • Eine andere Partei

    4 6,78%
  • Ich wähle nicht/ungültig

    2 3,39%
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Ergebnis 21 bis 40 von 837

Thema: Butawa 2017 und danach - Aktuell: Merkel 2.0

  1. #21
    Clevererweise müssten die Grünenwähler dann SPD stärken - würden alle davon die SPD wählen wäre das ne krasse Stärkung. Würde natürlich abgedämpft wenn auch die FDP-Wähler CDU/CSU wählen würden. Aber man ist halt auch mal mit Opposition zufrieden.

  2. #22
    Ich finds ja hochinteressant, dass Martin Schulz nun das Flüchtlingsthema im Wahlkampf aufgreift.
    Er ist der Ansicht, dass sich 2015 nicht wiederholen dürfe und Italien Hilfe bräuchte.
    Nun was meint er damit?

    Zum einen stimmt es, dass es sich nicht wiederholen darf, dass wir 1,2-1,7 Mio oder so aufnehmen, ohne zu wissen 1.wen wir aufnehmen. 2. wie viele wir aufnehmen. 3. wo die hin sollen 4. was die machen sollen. 5. wovon die bezahlt werden sollen 6. ob die gehen sollen. 7. wie die integriert werden sollen und 8. wann die ggf. wieder gehen sollen. Diese Fragen sind übrigens immer noch unbeantwortet außer vermutlich 8. (Tipp: Die werden die nie mehr gehen).
    Damit hat er recht. Es ist aber auch in der SPD und will Italien helfen. Es könnte also sein, dass er Flüchtlinge aufnehmen will.

    Ich bin überfordert. Was meint der Mann?

  3. #23
    Eine Studie zum Populismus bei Wählern und Nichtwählern vor der BTW 2017 ist erschienen:
    http://www.tagesschau.de/inland/bert...ismus-101.html

    Das mit dem Einkommen und Bildung wundert nich. Ist man in ner schlechteren Lage (wenig Einkommen) und weiß selber nicht so viel über mögliche Auswege Bescheid - dann glaubt man halt eher tolle Versprechungen.
    Die Definition von Populismus (bzw. wie man denn daraus genau Aussagen bilden kann mit denen man ihn messen kann) scheint aber auch strittig. Nicht jeder in den Kommentaren unter dem Artikeln ist damit wohl einverstanden wie die Studie es machte.

    Eine Gefahr sieht man (noch) nicht - da zwar gut ein Drittel populistisch - aber nich mit extremen Ansichten.
    Das Gute ist: Diese Bertelsmann-Studien sind wohl kostenlos abrufbar. Man kann die gesamte Studie also als PDF hier lesen:
    https://www.bertelsmann-stiftung.de/...ulismus_DE.pdf

    Mich hatten insbesondere mal die Fragen interessiert.
    Exemplarisch hierzu auf Seite 15 einige zu finden.
    Die scheinen schon so als könnte man vielem auch zustimmen. Grad die Sache die eher Richtung Volksentscheid mal geht und Politikern unterstellt sich nich fürs Volk zu interessiern. (Da würd ich halt sagen dass Politiker als Menschen erst mal sich für sich interessiern. Mittelbar dann fürs Volk, wenn man sich dafür Wählerstimmen erarbeitet.)

    Man muss allerdings sehen: Nur wer "voll und ganz" oder "eher" - bei ALLEN - zustimmte galt nach Studie als Populist. Als nicht populistisch: Da reichte bereits eine komplette Ablehnung ("überhaupt nicht") - oder die Hälfte oder mehr "eher nicht". Dazwischen ist man "teils teils". (Also keine totale Ablehnung aber weniger als die Hälfte "eher nicht" und mehr als die Hälfte "eher oder "voll und ganz".) Dass alle Bürger sich komplett einig sind (man unterstellt ja damit auch, dass sie alle die eigene Meinung hätten) - das wäre dann (bei den Beispielfragen dort aber auch der einzige) so zumindest ein Punkt wo ich problemlos "überhaupt nicht" sagen könnte.

    Da ist es dann schon erscheckend dass dann scheinbar vievle auch bei sowas zustimmten. Aber man weiß auch nich was dahinter steckte bzw. wie die Leute das interpretierten. Könnten da auch viele "eher" gemeint haben und denken dass viele sich bei grundlegenden Dingen einige sind (so wie es in der Politik ja auch große Parteien gibt die viel Volk als Wähler abdecken) und eben einige abweichende Meinungen (so wie es kleine Parteien gibt hierfür).

  4. #24
    Ob links oder Rechts, diese sehr kritischen oppositionen entstehen, genau wie kriminalität aus faktoren der Minderbildung, Armut, chancenarmut und machtlosigkeit.

    Bei den rechten kann ich persönlich nicht verstehen warum es dann fremde kulturen sind die vermeintlich das verantworten haben anstatt diejenigen die offensichtlich (weil sie offen an der gesetzgebung teilhaben) dafür verantwortlich sind.

    Am Ende wird sich das Problem erst dann lösen wenn der Bevölkerung die sich wie oben genannt fühlt rechnung getragen wird oder wir den kritischen Punkt erreicht haben und hier Bürgerkrieg ausbricht. Tatsächlich sind die USA ja noch viel weiter in diesem Loch und es hat noch nicht geknallt, auf der anderen seite wird sich zeigen was nach liberal Orange Hitler passiert.

  5. #25
    Zitat Zitat
    Bei den rechten kann ich persönlich nicht verstehen warum es dann fremde kulturen sind die vermeintlich das verantworten haben anstatt diejenigen die offensichtlich (weil sie offen an der gesetzgebung teilhaben) dafür verantwortlich sind.
    Tatsächlich ist das auch so. Bis auf NWO und jüdische Weltschwörungsleute, die glauben aber auch nicht, dass die Ausländer verantwortlich sind, sondern das unsere Politiker Marionetten irgendwelcher höherer sinistrer Mächte sind.

  6. #26
    Interessant

    Zitat Zitat
    Datenspende Bundestagswahl 2017: Erste Analyse, Teil 1

    In unserem Datenspende-Projekte haben wir Bürgerinnen und Bürger dazu aufgefordert, uns ihre Suchergebnisse zu 16 Begriffen zu spenden – bestehend aus einer Auswahl von Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitikern und den Namen der großen Parteien. Betrachtet man die Ähnlichkeit der Suchergebnisse fällt das Ergebnis überraschend aus: die Personalisierung ist deutlich geringer als erwartet, es treten im Wesentlichen regionale Effekte auf. Trotzdem gibt es immer wieder Nutzerinnen und Nutzer, die deutlich andere Suchergebnisse bekommen – die Ursache dafür ist unklar und unsere erste Frage an Google.

    In einer ersten Analyse haben wir uns mit den Daten vom 13.7.2017 (Suche um 18 Uhr) beschäftigt. Unsere Hauptfrage war: Wie sehr unterscheiden sich die Suchergebnisse der Nutzer voneinander? Gibt es klare „Filterblasen“, also Gruppen von Suchergebnissen, die sich stark voneinander unterscheiden?

    Dazu haben wir gemessen, wieviele Einträge zwei Personen im Durchschnitt gemeinsam haben, geteilt durch die Gesamtzahl aller Einträge, die mindestens einer von den beiden gesehen hat. D.h., wenn zwei Personen unter den Ergebnissen auf der ersten Seite 7 gleiche Einträge sehen und jeder 10 Einträge sieht, dann sind es insgesamt 13 Einträge, die mindestens einer von beiden sieht. 7 von 13 entspricht dann einem ‚Ähnlichkeitskoeffizienten‘ von 0.54.
    Die gesamte Analyse finden Sie hier als pdf-Datei.

    Es gibt vier spannende Resultate:

    Insgesamt sind sich die Suchergebnislisten im Durchschnitt ziemlich ähnlich. Das ist natürlich eine Sache der Perspektive: wer noch nie von der „Filterblasen-Theorie“ von Eli Pariser gehört hat, der wird erstaunt sein zu hören, dass es Personen gibt, die völlig unterschiedliche Suchergebnislisten sehen. Wer diese Theorie kannte, hätte vielleicht vermutet, in Deutschlands Parteienlandschaft mehrere Bevölkerungsgruppen zu finden, die jeweils sehr unterschiedliche Ergebnislisten bekommen. Das konnten wir aber bis auf einen Fall (siehe Punkt 4) nicht finden. Tabelle 1 zeigt die durchschnittlichen Ähnlichkeitskoeffizienten für alle Politikerinnen und Politiker und Tabelle 2 zeigt die für alle Parteien. Im Durchschnitt heißt dies, dass zwei Nutzer zwischen 7-9 gemeinsame Einträge sehen werden, wenn sie nach einem der genannten Namen suchen und zwischen 6-7, wenn sie nach derselben Partei suchen.
    Insbesondere bei den Parteien handelt es sich bei den Ergebnissen, die wenige Leute sehen, in den meisten Fällen um regionale Ergebnisse. Z.B. die Webseite des Grünen-Ortsvereins Köln oder eben die Webseite des Ortsvereins in Berlin Mitte.
    Es gibt aber tatsächlich auch Paare von Personen, deren Suchergebnislisten nicht einen einzigen Eintrag gemeinsam hatten – und wir konnten darin kein Muster erkennen, warum das so ist. Weder suchen diese Personen aus dem Ausland, noch sind sie wesentlich öfter eingeloggt oder haben wesentlich öfter die Browsersprache „Englisch“ eingestellt. Die Anzahl der Paare liegt z.B. bei AfD und Angela Merkel jeweils im Promille-Bereich.
    Bei der AfD scheint es zwei Cluster an Suchergebnissen zu geben. Tabelle 2 zeigt exemplarisch drei Suchergebnislisten – zwei davon sind stark nachrichtenlastig – sie enthalten 3 Topstories und von den 9 Suchergebnissen sind 6 weitere aktuelle Nachrichten. Dies ist die häufigere Suchergebnislistenart. Insgesamt sind das relativ viele aktuelle Nachrichten für eine Parteiseite, verglichen beispielsweise mit einer Suche nach „Bündnis 90/Die Grünen“.

    Insgesamt können wir – mit der bisherigen Nutzergruppe – keine große Personalisierung feststellen, eher eine Regionalisierung z.B. bei Angaben von verschiedenen Ortsvereinen von Parteien oder der Anzeige von Lokalnachrichten. Abzüglich der klaren regionalen Effekte bleiben aber immer noch genügend Suchergebnislisten, die hinreichend verschieden sind und auf eine Art von Personalisierung schließen lassen. Daher stellen wir Google diese Frage:

    Quelle: https://algorithmwatch.org/de/bei-de...onale-effekte/

  7. #27
    Die zugelassenen Landeslisten stehen auch fest:
    http://www.wahlrecht.de/bundestag/20...deslisten.html
    AfD in NRW auch zugelassen - da gabs ja kurz Probleme als wegen eines "anonymen Tipps" (denke ein Linker wollte die AfD irgendwie dadurch vielleicht behindern) im Raum stand, dass die AfD dort eventuell nich zugelassen werden könnte. (Womit viele potenzielle Stimmen weggefallen wäre, da bevölkerungsreiches Bundesland.)

    Berlin hat am meisten Auswahl. Schleswig-Holstein am wenigsten. (Da wurden auch einige nicht zugelassen.) Bei mir sinds 14 wobei die meisten kleineren ich komplett ausschließe. Zu Öko oder sonstwas. Bleiben die 6 bekannteren Parteien + Freie Wähler vielleicht. Wobei da halt die Stimme verschwendet wär. Kriegen eh keine 5 Prozent.

    Piraten und BGE is nix für mich. MLPD (da hab ich zwar ne Unterstützungsunterschrift gegeebn weil mich jemand ansprach - aber nur weil ich mehr Auswahl = besser find aber es nich wählen muss deswegen) und NPD zu extrem. PARTEI ist ja glaub nur Satire. V-Partei und ÖDP sind mir zu Öko. Mehr gibts nich.

    Schade dass B nur in Berlin sind. Die haben so nen coolen Kerl. Vor Jahren mal nen Spot davon gesehen. Müsst ihr mit der Maus auf den Abkürzungen sein dann zeigt er bei den Bundesländern und Parteien den vollen Namen. Da is ein ganz langer Untertitel bei B mit dabei. (ökoanarchistisch blabla, irgendwas)

  8. #28

  9. #29
    Hm, cool, bin sehr gespannt, was Drotschmann sagt. Dessen Videos sind digitale Stammgäste in meinem Unterricht.

    Die anderen, nun ja. Vielleicht gibt es ja Überraschungen, und auf jeden Fall lerne ich mal wieder Youtuber kennen! o/

  10. #30
    Das habe ich heute Morgen beim Morgenmagazin auch mitbekommen. Muss man mal gucken was draus wird. Da ich von den 3 von 4 Youtubern noch nie was gehört habe, kann ich auch nicht nicht einschätzen wie die sich geben werden.

    Aber laut deinem verlinkten Text kommt nur Wissen2go gut weg, bei den anderen war der Autor recht kritisch gegenüber.

    Dennoch verstehe ich nun die Erwartungshaltung nicht ganz. Nun wird Angela Merkel von den Leuten interviewt aber warum erwarten nun alle "kritische Fragen" von den 4 Leuten? Ich nehme mal an, dass solche Fragen, falls sie gestellt werden gekonnt umschifft werden oder sie bekommen die Antworten die auch jeder andere Journalist erhalten hätte.^^

    Aber muss man mal gucken.^^

  11. #31
    Nicht vergessen: Da schreibt ein (sehr) klassisches Medium über Youtuber, also nicht erwarten, dass die gut wegkommen, oder dass man die Situation versteht.

  12. #32
    Vor allem sollte man auch bedenken, dass wir mit einem Alter von jenseits der 25 zwar noch irgendwo angesprochen werden sollen, aber definitiv nicht zur Kernzielgruppe der Veranstaltung gehören. Ich jedenfalls freue mich auf das Interview (allein schon als Fan von RobBubble, der das Drumrum moderiert)!

  13. #33
    Ich bin damit groß geworden und halte davon auch nichts.
    Aber sollen die ruhig machen. interessant wird es erst bei den Reaktionen der Youtuber. Wenn Merkel eine Frage umschifft hat oder der Frage "ausweicht". Fragen stellen ist eine Sache. Auf die Antwort der Kanzlerin zu reagieren ist noch mal ein anderes Level.

  14. #34
    @Cipo
    Mirko ist auch der Einzige von denen, an den ich überhaupt irgendwie die Erwartung habe, dass dabei mehr als nur heiße Luft und Bullshit rauskommt. Wir erinnern uns noch gut, wie LeFloid von ihr die Hosen runtergezogen bekommen hat. Allerdings habe ich auch nicht die Hoffnung, dass MrWissen allzu kritisch mit ihr sein wird, als altes CDU-Gewächs.

    Aber wissen eigentlich alle, dass das so hier laufen wird, also lasst die Spiele beginnen:


  15. #35
    Ich bin mal gespannt was dabei tum kommt, ich werde es mir jedenfalls zu gemüte führen, auch wenn ich selbst natürlich nicht mehr zu der Zielgruppe gehöre

  16. #36
    Hab leider nur die Hälfte der Interviewer mitbekommen. Das war aber bei den beiden eher eine Frage & Antworten Runde ohne größeres Nachfragen und es drehte sich auch wirklich mehr um jüngere Zuschauer. Es wurde öfter die Zahl von den 18-21 jährigen erwähnt. Ich fand es eher so-la-la. 10 Minuten sind leider zu wenig um einige Themen zu Genüge abzudecken. So kratzten die beiden Interviews die ich gesehen habe (Ischtar und Wissen2go) eher an der Oberfläche.

    Der Live-Chat war aber grauenhaft. Was manche für Sachen schreiben. XD

  17. #37
    Zitat Zitat von Ninja_Exit Beitrag anzeigen
    Hab leider nur die Hälfte der Interviewer mitbekommen. Das war aber bei den beiden eher eine Frage & Antworten Runde ohne größeres Nachfragen und es drehte sich auch wirklich mehr um jüngere Zuschauer. Es wurde öfter die Zahl von den 18-21 jährigen erwähnt. Ich fand es eher so-la-la. 10 Minuten sind leider zu wenig um einige Themen zu Genüge abzudecken. So kratzten die beiden Interviews die ich gesehen habe (Ischtar und Wissen2go) eher an der Oberfläche.

    Der Live-Chat war aber grauenhaft. Was manche für Sachen schreiben. XD

    das video ist auch on demand auf Youtube zu sehen.


    Habe durch die Interviews leider auch keine neuen erkenntnisse erlangt, ohne etwas bohren wird das wohl auch nichts was die sich nicht trauen, Frau Merkel ist nunmal ein profi darin

    Geändert von Lord of Riva (16.08.2017 um 16:45 Uhr)

  18. #38
    Zitat Zitat
    Erdoğan: "Türken in Deutschland sollen nicht für Christdemokraten, SPD oder Grüne stimmen"

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die türkischstämmigen Wähler in Deutschland aufgefordert, bei der Bundestagswahl im September nicht für Christdemokraten, SPD oder die Grünen zu stimmen. "Ich rufe alle meine Landsleute in Deutschland auf: die Christdemokraten, die SPD, die Grünen sind alle Feinde der Türkei", sagte Erdoğan in Istanbul vor Journalisten.

    "Unterstützt die politischen Parteien, die keine Feinde der Türkei sind." Welche das sind, sagte er nicht. Deutschland sei ein Land geworden, das die Werte der Europäischen Union verletze.

    SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) haben den Boykott-Aufruf Erdoğans gegen deutsche Parteien zurückgewiesen. "Erdoğan hat jedes Maß verloren. Umso mehr stehen wir an der Seite all derer, die für eine freiheitliche und demokratische Türkei kämpfen", schrieb Schulz bei Twitter. Kritik am türkischen Präsident kam auch von deutsch-türkischen und kurdischen Verbänden.

    "Das ist ein bislang einmaliger Akt des Eingriffs in die Souveränität unseres Landes", sagte Gabriel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND - Samstagsausgaben). Mit seinem Vorgehen zeige Erdoğan, "dass er die Menschen in Deutschland gegeneinander aufhetzen will." Gabriel forderte alle Wähler in Deutschland auf, dem Versuch der Einflussnahme durch Erdogan entgegenzutreten. Außerdem hob er hervor, dass in Deutschland alle Menschen jedweder Herkunft das fänden, "was Erdoğan in der Türkei zerstören will: Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie".

    Unstimmigkeiten zwischen Deutschland und der Türkei
    Die Türkei und Deutschland liegen in einer Reihe von Themen über Kreuz: Die Bundesregierung kritisiert unter anderem die Inhaftierung mehrerer Deutscher in türkischen Gefängnissen, darunter befindet sich auch der Journalist Deniz Yücel.

    Die türkische Seite wiederum wirft Deutschland vor, Beteiligten am Putschversuch des vergangenen Jahres Zuflucht zu gewähren und Pläne zur Erweiterung der EU-Zollunion zu blockieren. Erneut forderte Erdoğan die Bundesrepublik zur Auslieferung mutmaßlicher Putschisten auf. "Genauso wie Deutschland seine Bürger von uns zurückhaben möchte", erwarte die Türkei, die "sich dort aufhaltenden Terroristen" ausgehändigt zu bekommen. Zudem wolle Deutschland "Kriminelle" zurück, während die Türkei "Terroristen" ausgeliefert haben wolle, so Erdoğan.

    Der türkische Präsident hatte den Journalisten Yücel mehrmals als Agenten und Terroristen bezeichnet, obwohl bislang nicht einmal offiziell Anklage gegen ihn erhoben wurde.

    Quelle

  19. #39
    Es ist doch vor allem alleine insofern schon völlig absurd, als dass ein Boykott der CDU, SPD oder Grünen vor allem auch der AfD in die Hände spielen würde. Ich meine, genau deswegen ist es ja so wichtig, dass möglichst viele Leute wählen gehen. Nach meinem letzten Stand wäre die AfD aber kaum Erdogan und Muslimen gegenüber sonderlich viel wohlgesonnener eingestellt, eher im Gegenteil. Ich glaube, viel freundlicher und geduldiger als die CDU wird es nicht mehr, relativ gesehen.

  20. #40
    Ich denke, hier geht es nicht um einen direkten (geschweige denn gezielten) Einfluss auf die Ergebnisse, sondern darum, zu zeigen, dass man überhaupt eine gewisse Macht hat, also mehr ein weiteres Säbelrasseln gegen die deutsche Politik, das letztendlich aber wahrscheinlich eher auf die Deutschtürken und die Menschen in der Türkei abzielt.

    Anders gesagt, Erdogan will nur mal seinen Schwanz auf den Tisch hauen.

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