Umfrageergebnis anzeigen: Welche Partei wirst du wählen?

Teilnehmer
59. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • CDU/CSU

    7 11,86%
  • SPD

    9 15,25%
  • FDP

    8 13,56%
  • Die Grünen

    5 8,47%
  • Die Linke

    18 30,51%
  • AfD

    6 10,17%
  • Eine andere Partei

    4 6,78%
  • Ich wähle nicht/ungültig

    2 3,39%
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Ergebnis 721 bis 740 von 779

Thema: Butawa 2017 - Aktuell: Alles bleibt beim Alten

  1. #721
    Die Personaldebatte hat der SPD anscheinend nich gut getan. Und bei den Unionsanhängern kam wohl auch nich gut an, dass die Union viele Ministerien an die SPD geben will.
    https://www.welt.de/politik/deutschl...a-Umfrage.html

    Da geht noch was. Bin gespannt ob das Auswirkungen darauf hat wie die SPD-Mitglieder stimmen werden. Und was nach dem Mitgliedervotum passieren wird mit den Umfragewerten.

  2. #722
    150+ Jahre gehen den Bach runter.

    AfD bald neue Volkspartei. Schade, dass es so weit kommen musste. Angela Merkel wird dann als die Kanzlerin in die Geschichte eingehen, die die klaren Mehrheiten im Bundestag zu Grabe getragen hat.

  3. #723
    Zitat Zitat von PeteS Beitrag anzeigen
    Die Personaldebatte hat der SPD anscheinend nich gut getan. Und bei den Unionsanhängern kam wohl auch nich gut an, dass die Union viele Ministerien an die SPD geben will.
    https://www.welt.de/politik/deutschl...a-Umfrage.html

    Da geht noch was. Bin gespannt ob das Auswirkungen darauf hat wie die SPD-Mitglieder stimmen werden. Und was nach dem Mitgliedervotum passieren wird mit den Umfragewerten.
    Wenn man zynisch sein will, kann man auch sagen, dass sie vielleicht jetzt besonders zustimmen, weil sie Angst vor Neuwahlen haben müssen. Die Führungsriege und die Abgeordneten und diejenigen, die im Moment noch was werden können oder wollen, wird das wohl umtreiben. Anders sieht es wohl an der Basis aus, auch bei den Leuten, die aufsteigen wollten (ich denke für die Jusos wird das auch ein Thema sein) den die eigene Führung damit die Zukunft der Partei verbaut.

    Zitat Zitat
    Angela Merkel wird dann als die Kanzlerin in die Geschichte eingehen, die die klaren Mehrheiten im Bundestag zu Grabe getragen hat.
    Ich denke sie hat als Katalysator gedient, der es beschleunigt hat. Wenn ich mir die gesellschaftlichen Bruchlinien so anschaue, ist fraglich, ob das nicht ohnehin passiert wäre. Aber gut das wäre wirklich sehr abseitige Spekulation.

  4. #724
    Plant die SPD eigentlich absichtlich ihre Selbstzerstörung? Hauptthema sollte jetzt eigentlich GroKO ja oder nein sein, stattdessen diskutieren sie jetzt anscheinend darüber, ob sie nach Schulz auch noch Nahles absägen sollen...

  5. #725
    Die SPD schätzt ihre Beliebtheit wohl ganz gut ein:

    http://www.tagesschau.de/inland/spd-scholz-101.html

    Zitat Zitat
    Wir wollen stärkste Partei werden
    Äh.. wie? SO ??

    Am ( 7? ) April soll ein SPD Sonderparteitag mit dem Votum in Wiesbaden stattfinden. Soll ich mal hingehen und abtrollen bis zum Anschlag?

    Wie wärs mit: "Ich schlage Frau Ypsilanti als Vorsitzende vor!!!"

  6. #726
    Erstmalig AfD vor SPD - in ner Umfrage:
    https://www.welt.de/politik/deutschl...r-der-SPD.html

    Die sollten - statt sich um nen Vorsitzenden zu kümmern - lieber die Auflösung der Partei beschließen. Und von Grund auf neu was gründen - mit unverbrauchtem Personal, neuem Logo, neuem Namen, etc.
    Die "Marke" SPD ist einfach zu sehr mit negativen Dingen belastet.

  7. #727
    Wenn die AfD jetzt (potentiell) mehr Wähler hat als die SPD, kann sie sich dann ab jetzt Volkspartei nennen?

  8. #728
    Nö, nur die SPD darf sich dann sicherlich keine mehr nennen. Für Volkspartei reicht es mMn nicht aus, einfach nur die zweitgrößte Partei zu sein, man sollte auch eine Regierungsführungsoption in theoretisch greifbarer Nähe haben.

  9. #729
    Ich stelle mir das ja so vor, dass in 20-30 Jahren die AfD mit harter Hand regiert. Meinungsfreiheit usw. stark eingeschränkt (alles was nicht rechts ist wird unterdrückt und Bürgerwehren patrollieren).
    Dann kommt ein kleines Kind und spaziert mit seinem Opa und sie kommen an Kevin Kühnert (der auch schon älter ist) der als einziger der wenigen noch aktiven SPD-Mitglieder (Partei hat sich aufgelöst und nur noch wenige Anhänger wurde aber später dann von der AfD verboten) auf der Straße versucht indirekt Werbung zu machen. Hat da so SPD-Fahne und rote Klamotten an usw. Dann kommt ein schwarzer Wagen aus dem 4 Männer stürmen und ihn festnehmen und wegbringen.

    Das Kind fragt seinen Opa: "Opa was ist SPD?"
    Der Opa sagt: "Ah, da muss ich mal überlegen ... ah das war glaub ich ne Partei oder so. Also sowas wie die AfD. Aber früher gab es noch mehr Parteien und" *er wird leiser* die SPD haben auch noch gute Sachen gemacht und man durfte auch noch frei seine Meinung äußern ... gibt es aber nicht mehr heut und angefangen hat alles damit dass Andrae Nahles aufm Schulzug den den Wählern bergab (in den Umfragen) in die Fresse gefahren ist und die AfD dadurch erstarken konnte*.

    Also langfristig könnte die AfD schon ne Volkspartei werden. Aber nur die Partei vom "deutschen Volk" (also von den "biodeutschen", nur die sind ja nach Ansicht vieler AfDler deutsch).

  10. #730
    Okay, es gibt da inzwischen sicherlich sehr unterschiedliche Definitionen, aber eigentlich hat "Volkspartei" doch nicht vorrangig etwas mit den Zahlen zu tun, sondern ist meines Wissens eine Abgrenzung zur "Interessenpartei" in dem Sinne, das eine Volkspartei nicht mehr (wie ursprünglich konzipiert) nur noch eine genau durchdefinierte Gruppe, sondern möglichst unterschiedliche Leute bedienen möchte. Die SPD bspw. wird nicht vorrangig wegen ihrer Mitgliederzahlen als Volkspartei betitelt, sondern weil sie sich seit den 60ern nicht mehr ausschließlich als Arbeiterpartei versteht, und das damals auch in ihr Programm geschrieben hat. Das war also eine bewusste Entscheidung. Heißt, vor allem die aktuelle Hauptkritik an SPD, CDU etc. – das mangelnde verlässliche politische Profil – hängt eigentlich sehr direkt damit zusammen, eine Volkspartei zu sein, wenn auch sicher nicht so zwangsweise negativ, wie das jetzt logisch anmuten mag.

    Die Volksempfänger-Linguistik der Nazis ("Das ist für uns ALLE!") nutzt eigentlich mehr die Bild-Zeitung, wenn sie mal wieder irgendwas bei Aldi verkaufen will.

    Zynisch betrachtet könnte man heute wahrscheinlich so ziemlich jeder numerisch relevanten Partei vorwerfen, eine Volkspartei zu sein, da bekanntlich selbst die AfD in linken Gewässern fischt, Wagenknecht am rechten Rand und die FDP aller Werbeerfolge zum Trotz noch immer nicht wieder so richtig weiß, was "liberal" für sie heißen soll. Die nehmen ja alle, was sie kriegen können.

  11. #731
    Zitat Zitat von PeteS Beitrag anzeigen
    Ich stelle mir das ja so vor, dass in 20-30 Jahren die AfD mit harter Hand regiert. Meinungsfreiheit usw. stark eingeschränkt (alles was nicht rechts ist wird unterdrückt und Bürgerwehren patrollieren).
    Dann kommt ein kleines Kind und spaziert mit seinem Opa und sie kommen an Kevin Kühnert (der auch schon älter ist) der als einziger der wenigen noch aktiven SPD-Mitglieder (Partei hat sich aufgelöst und nur noch wenige Anhänger wurde aber später dann von der AfD verboten) auf der Straße versucht indirekt Werbung zu machen. Hat da so SPD-Fahne und rote Klamotten an usw. Dann kommt ein schwarzer Wagen aus dem 4 Männer stürmen und ihn festnehmen und wegbringen.
    [...]

    Also langfristig könnte die AfD schon ne Volkspartei werden. Aber nur die Partei vom "deutschen Volk" (also von den "biodeutschen", nur die sind ja nach Ansicht vieler AfDler deutsch).
    Da hat wohl jemand zuviel unironisch Aufbruch ins Ungewisse gesehen...

    Zitat Zitat
    das mangelnde verlässliche politische Profil – hängt eigentlich sehr direkt damit zusammen, eine Volkspartei zu sein, wenn auch sicher nicht so zwangsweise negativ, wie das jetzt logisch anmuten mag
    Jein. Klassische Klientel- oder Interessenpartei war immer nur die Grüne Partei. Selbst die FDP hatte in ihren früheren Zeiten einen volksparteilichen Anspruch nur nicht die Massenbasis. Es geht um weltdeutungskonzepte und damit um daran ausgerichtete verlässliche politische Weichenstellungen. Es ist richtig, dass sich die SPD von einer reiner Interessenpartei der Arbeiter ein Stück weit verabschiedet hat, allerdings entsprach im Wesentlich das Arbeiterklientel (heute würde man die klassischen SPD-Facharbeiter auch schon zu den privilegiertesten abhängigen Beschäftigten zähle, die es gibt) einer nötigen Massenbasis. Wer irgendwo abhängig beschäftigt war und das konnte in breite Teile der Bevölkerung hineinfließen und sich für Sozietät stark machte, fand bei der SPD eine Heimat.

    Das Profil kommt von der unterschiedlichen ideologischen Grundströmung bei der SPD Solidarität, bei der CDU Konservatismus und bei der FDP Liberalismus und die Möglichkeit von diesen allgemeinen Grundströmungen aus viele verschiedene spezifische Politikfelder zu bearbeiten, während eine klassische Klientel- oder Interessenpartei wie es die Grünen immer waren und die FDP inzwischen geworden ist, besondere Schwerpunkte auf ein ihre Gründung vor allem beeinflussendes Thema oder Themengebiet setzt.
    Alle drei Parteie machen Sozialpolitik nun wird eine konservative Sozialpoltik im Idealfall anders begründet und konstruiert, als eine sozialdemokratische oder eine liberale Sozialpolitik. Und je nachdem welchen Werte man als Wähler idealtypisch folgt, kann man sich dann, wenn sich eine Partei an den eigenen Wertemaßstab in der Regel hält (notwendige Abweichungen mal außen vor) dann darauf verlassen, dass eine SPD auf mehr Umverteilung und eine FDP auf mehr Eigenverantwortung setzt.
    Und dieses Profil haben SPD und CDU eben lange verloren. Das hat nichts mit dem Anspruch zu tun Volkspartei zu sein oder zu bleiben sondern die eigene Zugänglichkeit mit Opportunismus zu verwechseln, die aber eben dazu führt, dass der Wähler zunächst nicht mehr weiß, was er wählt, bis sich vielleicht eine neue Richtung herauskristallisiert. Die CDU mag zwar unter Merkel in einigen Punkten immer noch unberechenbar verhalten, aber inzwischen ist eine klare sozialdemokratische Handschrift beim Handeln der Partei erkennbar entsprechend kann man, wenn man sozialdemokratische Politik will, auch Merkel wählen, insbesondere wenn man die SPD oder deren Personal aus Gründen nicht mag und einem die Linken noch zu extrem sind.

    Am Ende entscheidet dann aber trotzdem natürlich die Masse, ob der Anspruch eine Volkspartei zu sein und die Realität übereinstimmen.

    Die AfD würde ich auf dem Weg zur Volkspartei sehen, nicht allein von der Massenbasis her, weil sie die Position der ehemaligen CDU übernommen hat und den rechten Flügel des politischen Spektrums abdeckt, allerdings ist sie dafür politisch-thematisch noch nicht divers genug. Das ist nicht schlimm, denn die Grünen haben ihre ersten Erfolge auch vor allem mit radikalem PAzifismus und Nein zum Atom gefahren, aber man muss eigene Konzepte für Sozialpolitik, Rentenpolitik etc. schon in der Tasche haben, wenn man sich das Prädikat Volkspartei anheften will.

  12. #732
    Zitat Zitat von KingPaddy Beitrag anzeigen
    Da hat wohl jemand zuviel unironisch Aufbruch ins Ungewisse gesehen...
    Ehrlich gesagt nich. Das war der Film der vor ein paar Tagen auf ARD oder ZDF lief, oder? Hat den jemand gesehn? Lohnt sich der? (Ist ja sicher noch in Mediathek.) Thematik sicher interessant aber eher doch glaub ich nix für mich. (Ich hätte dann lieber spannende Story innerhalb von Deutschland gehabt wie die Leute da existieren oder ankämpfen, statt die Flucht.) Aber den Film heute zieh ich mir wohl rein - eher auf den einzelnen Charakter bezogen, mal wieder etwas, das mir mehr zusagen könnte. Aber gut das wird dann Offtopic, der Film hat ja ne andere Thematik.

  13. #733
    Eher Goldener Scheißhaufen, statt Goldene Himbeere. Der käme nicht mal für den Ilja Ehrenburg Preis in Frage, weil er nicht mal gute Propaganda ist.

    Hier ist die Tichy-Kritik: https://www.tichyseinblick.de/feuill...sehen-der-ard/

    Diese Video-Kritik hier, befasst sich dann auch noch mehr mit der Darstellungsleistung, dem Plot, der Charaktertiefe usw.


  14. #734
    Okay, das klingt heftig. Bin ich froh, dass ich ihn nicht guckte. Klang auf den ersten Blick interessant aber hatte schon eher was Richtung Propaganda-Film um gute Stimmung für Flüchtlinge zu machen erwartet (der sonst qualitativ eher schlecht ist). Und ich bin eigentlich jemand der nicht total das dt. Fernsehen hasst. 1-2 ARD-Filme pro Jahr guck ich hin und wieder. Dass die Drehbuchautoren irgendwie für den Playboy arbeiteten und dass viele wieder gleich Rechte vermuteten - bei Leuten die den Film kritisieren - gibt dem allem nochmal nen negativen Beigeschmack.

  15. #735
    Ein Film, wie ihn der Schattenmacher an mancher Stelle entwirft, hätte man sich ja zumindest auf der Unterhaltungsebene, auch wenn man jetzt keinen Bock auf Pro-Asyl-Töne hat, zumindest nicht auf solche, aus meiner Sicht gut gucken können. Vielleicht auch ein Historiendrama über Dissidenten des Nazi-Reiches. Gibt ja einige illustre Figuren und Fluchtgeschichten, die man erzählen kann. Bertolt Brecht bspw. der in seinem USA-Exil ja wegen seiner kapitalismuskritischen Töne auch nicht sonderlich gelitten war.
    Das mit der rechten Machtübernahme als dystopischer Ansatz, fand ich hat "Die Grenze" für nen deutschen Fernsehfilm (trotz der üblichen Schwächen) noch recht gut gemacht, aber die punkteten auch mit guten Schauspielern, vielleicht ist der was für dich, wenn du ihn noch nicht kennst.

  16. #736
    Zitat Zitat
    Werbeverbot für Abtreibungen: SPD knickt vor CDU/CSU ein

    Im Streit über das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche zeichnet sich eine Mehrheit im Bundestag ab. Die SPD würde es gern abschaffen. Doch weil der mögliche GroKo-Partner an der bisherigen Regelung festhält, steckt die Partei im Dilemma.
    Quelle: Welt.de

    Na, wer fühlt sich noch unangenehm an die Diskussion zur gleichgeschlechtlichen Ehe erinnert?

  17. #737
    Zitat Zitat von BDraw Beitrag anzeigen
    Quelle: Welt.de

    Na, wer fühlt sich noch unangenehm an die Diskussion zur gleichgeschlechtlichen Ehe erinnert?
    Das ist nicht vergleichbar und es ist völlig in Ordnung, dass das Werbeverbot bestehen bleibt. Es würde mich zwar nicht wundern, wenn die CDU da jetzt auch noch einknicken würde, aber vielleicht will Merkel ihrer designierten Nachfolgerin ein Süßli gönnen.

  18. #738
    Wenn es ne Mehrheit auf einer Seite gibt, dann sollte die SPD ihre Meinung nicht für die Union umändern. Die könnten es ja schnell durchboxn und wenn nix dazu im Koalitionsvertrag eingeführt ist können die Union es irgendwann in ner andern Koalition zurückändern bzw. das dann in nen Vertrag aufnehmen lassen.

    Problem war glaub ich hier, dass ne Ärztin mal angeklagt wurde die nur das als von ihr angebotene Leistung erwähnte. (Ist ja gut, wenn man weiß wer was macht dass man nich durchfragen muss sich, vielleicht macht nich jeder das.) Und das schon als Werbung galt. (Wo gar nich mal groß versucht wurde im Sinne klassicher Werbung die Leute zu überreden.)

    Edit: Der Artikel geht sogar nochmal darauf ein. Und der FDP-Vorschlag (die wollen normale sachliche Information nicht verbieten, nur reißerische Werbung) geht da in die beste Richtung.

  19. #739
    Zitat Zitat von PeteS Beitrag anzeigen
    Wenn es ne Mehrheit auf einer Seite gibt, dann sollte die SPD ihre Meinung nicht für die Union umändern. Die könnten es ja schnell durchboxn und wenn nix dazu im Koalitionsvertrag eingeführt ist können die Union es irgendwann in ner andern Koalition zurückändern bzw. das dann in nen Vertrag aufnehmen lassen.

    Problem war glaub ich hier, dass ne Ärztin mal angeklagt wurde die nur das als von ihr angebotene Leistung erwähnte. (Ist ja gut, wenn man weiß wer was macht dass man nich durchfragen muss sich, vielleicht macht nich jeder das.) Und das schon als Werbung galt. (Wo gar nich mal groß versucht wurde im Sinne klassicher Werbung die Leute zu überreden.)

    Edit: Der Artikel geht sogar nochmal darauf ein. Und der FDP-Vorschlag (die wollen normale sachliche Information nicht verbieten, nur reißerische Werbung) geht da in die beste Richtung.
    Der FDP-Vorschlag entspricht auch mehr meinen Vorstellungen. Das Streichen des Artikels geht definitiv in die falsche Richtung. Das Problem wäre eher auf Seiten des Richterrechts oder einer Ergänzung der Bestimmungen im Gesetz oder einem Kommentar zu diesem erfolgen. Information ist das eine, Werbung mit oder für eine Leistung zu machen eben das andere.

  20. #740
    Zitat Zitat
    Der FDP-Vorschlag entspricht auch mehr meinen Vorstellungen. Das Streichen des Artikels geht definitiv in die falsche Richtung. Das Problem wäre eher auf Seiten des Richterrechts oder einer Ergänzung der Bestimmungen im Gesetz oder einem Kommentar zu diesem erfolgen. Information ist das eine, Werbung mit oder für eine Leistung zu machen eben das andere.
    Aber um nichts anderes geht es doch? In dem entsprechenden Fall, der vor nicht allzu langer Zeit vor Gericht stand, geht es darum, dass eine Frauenärztin auf ihrer Webseite erwähnt hat, dass sie Schwangerschaftsabbrüche anbietet und auf Wunsch Infomaterial bereitstellt. That's it. Es geht nicht darum, dass demnächst auf großen Anzeigetafeln fröhlich lachende Frauen Föten in den Mixer werfen. Niemand hat jemals was anderes behauptet.

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