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Ergebnis 1 bis 17 von 17
  1. #1

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin

    [Multi] Dragon Quest VII Reimagined (Release: 5.2.2026)



    Release ist am 5. Februar 2026 für beide Switch-Modelle (auf der Switch 2 als heißbegehrte Game Key Card), PS5, Xbox Series X|S, Steam und Windows Store.
    Mal gucken ob sie irgendwas geändert haben, dass das Spiel für mich interessanter oder spielbarer wird.

    Now I lay me down to sleep, I pray the Lord my soul to keep.
    If I should die before I wake, I pray the Lord my soul to take.
    ---
    Live Today, Love Tomorrow, Unite Forever.

  2. #2
    Ich habe vor wenigen Jahren mit Dragon Quest VII (Nintendo 3DS) einen weiteren Durchgang versucht und bis zur zweiten Insel gespielt.
    Hat mir diesmal sogar ganz gut gefallen, doch jetzt warte ich auf Reimagined.
    Schaut toll aus und für mich eine riesige Überraschung.
    Now: Metroid Prime 4: Beyond / Done: The First Berserker: Khazan
    Now: Penny Dreadful Staffel 1 / Done: Es – Welcome to Derry Staffel 1
    Now: John Constantine: Hellblazer - Tot in Amerika Band 1 / Done: Rooster Fighter Band 2
    RPG-Challenge 2025 / Now: Clair Obscur Expedition 33

  3. #3
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Ich habe vor wenigen Jahren mit Dragon Quest VII (Nintendo 3DS) einen weiteren Durchgang versucht und bis zur zweiten Insel gespielt.
    Hat mir diesmal sogar ganz gut gefallen, doch jetzt warte ich auf Reimagined.
    Schaut toll aus und für mich eine riesige Überraschung.
    Ich hab es letztes Mal auch nur etwa bis zur Hälfte geschafft (und auch nur, weil ich irgendwann den Orchester-Patch zwischendrin drübergespielt hab, da der Midi-Soundtrack wirklich furchtbar ist). Ich finde das Spiel wirklich nicht gut gepaced, vor allem, weil ich davor Teil 4, 5 und 6 in einem Rutsch durchgespielt hatte und Teil 7 im Vergleich nicht gut wegkam, was die Längen anging. Hoffe, dass bei diesem Remake Story und Präsentation mich besser bei Stange halten können. Der Trailer sieht eigentlich vielversprechend aus, allerdings haben sie damals beim Trailer zum 3DS-Remake schon relativ gut faken können, wie bombastisch das Spiel in Szene gesetzt ist (nämlich fast gar nicht).
    Geändert von Ligiiihh (13.09.2025 um 13:05 Uhr)
    ٩( ᐛ )و

  4. #4
    Da man die Story von dem Reimagining anscheinend streamlined, kann man zumindest hoffen, dass es nicht mehr so schlecht wie das Original ist. Darüber, dass man jetzt Reimaginings von Remakes macht komm ich aber nicht hinweg
    Vielleicht haben die DQ Fans es aber auch verdient, dass keine neuen Spiele kommen, wenn sie die Remakes so freudig aus den Regalen reissen

  5. #5

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Liest sich auf jeden Fall schon Mal gut, wenn das Spiel dadurch spielbarer wird.

    @Sylverthas

    Denke nach dem "Reinfall" mit FF XV und FF XVI will Square Enix mit Dragon Quest XII alles richtig machen und lässt sich da lieber mehr Zeit, die man halt mit Remakes der alten Teile überbrückt.
    Warum auch nicht, gerade Teil 1 bis 3 hätte ich - obwohl ich sie in einer der zahlreichen Umsetzungen besitze - nicht mal mehr mit der Kneifzange angefasst.

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  6. #6
    1zu1 die 3DS Version würde völlig reichen... aber erstmal Teil 4 bis 6 wäre viel sinnvoller gewesen.

  7. #7
    IMO super unnötig. Dass es nun ausgerechnet 7 ist, kommt völlig aus dem Nichts und ist irgendwo fraglich, wenn man berücksichtigt, dass bereits vor 9 Jahren eins für 3DS raus kam. (Was ich ehrlich gesagt ziemlich kacke fand, aber eben auch nur meinen Eindruck wiederspiegelt)
    Ich musste schon zynisch lachen als ich das und Project Zero II: Crimson Butterly auf der Direct gesehen habe, 2 spezifische Teile zu denen es bereits Remakes gab und die nun noch mal geremaked werden. Was für eine Verschwendung von Ressourcen, lieber hätte ich Neuigkeiten zu Dragon Quest 12 gehört oder macht doch gerne noch ein Spin-Off wie Rocket Slime.
    Die Serie ist wirklich gefangen in seiner Vergangenheit, aber nicht auf die Art, wie es mir gefallen würde.

  8. #8
    Ich finde, es sieht ganz nett aus, auch wenn ich noch ein Remake nicht gebraucht hätte.

    War kurz versucht, über einen Kauf nachzudenken. Dass die Story gestreamlined wurde, lässt mich aufhorchen. Wobei ich mich frage, was genau sie ändern. Machen sie einen großen Teil davon einfach optional?

    Aber bevor ich Dragon Quest VII anfange, sollte ich glaube ich eher XI noch eine Chance geben.


  9. #9
    VII steht auch noch auf meiner To-Do. Fand es in der Direct eigentlich ansprechend. Wenn ich mich irgendwann an die "verpassten DQ Teile" setzen werde, werde ich mal schauen, ob man das Re-Imagine oder das Original/Remake empfiehlt xD

  10. #10
    Ein absolut vorhersehbares Remake/Reimagening von Square Enix.
    Ich habs eigentlich nur shittalken ausprobiert, weil ich mir schon denken konnte was da für "Modernisierungen" getroffen werden.

    • Teleport von Anfang verfügbar, kostet nur 0 MP und lässt sich überall einsetzen.
    • Schwierigkeitsgrade gibt es nicht mehr, nur noch mehrere Slider wo man u.a auch jederzeit die EXP-Gewinnung anpassen kann. (sieht zumindest so aus als könne man sich nicht wie in den HD-Remakes unbesiegbar machen, wobei ich das nicht genau sagen kann bei den Anfangskämpfen)
    • Es gibt auch so Einstellungen, wie dass man nach jedem Kampf volle HP bekommt oder Monster einem auf der Karte einfach nicht angreifen. Einstellungen die den Kern in meinen Augen komplett verfehlen.
    • Karte auch wieder von Anfang da, zeigt einem auch Schätze an über mehrere Stockwerke hinweg sobald man das Gebiet betritt. Quest-Markierungen zeigen einen genau an wo man hinzugehen, man kann diese nicht mal ausstellen. Nur auf der Karte. Aber, das erste Gebiet wurde dermaßen geschrumpft, dass man nicht alles direkt auf dem Bild hat. Hat man also 3 Questziele, sieht man an jedem Ort schon ne Markierung, der man einfach nur blind folgt.
    • Warum gibt es überhaupt jetzt 3 Kartenarten? Für Lokal, Gebietskarte und Weltkarte? Es sollte doch eigentlich nen "Twist" sein, dass da noch mehr hinzu kommt und was man am Anfang erfasst, nicht die komplette Spielwelt ist. Klar kann man sich das denken, aber jetzt ist es schon irgendwie nen direkter Systemspoiler. Mal davon ab dass ich das Menü langweilig finde, da es weder das klassische ist, noch hübsch gemacht.
    • Sämtliche noch nicht entdeckten Orte werden einem als "???" sofort auf der Weltkarte angezeigt.
    • das Spiel benachricht einen jetzt im Party-Chat immer bürokratisch wenn ein Partymitglied was neues zu sagen hat und geht erst weg wenn man den Dialog "erschöpft" hat. Keine Initiative vom Spieler wird mehr zugestanden, über alles muss man informiert werden.
    • Pacing ist jetzt so dass einem das Spiel stetig vorwärts peitscht, was mich nicht überrascht, zumindest haben sie dann vereinzelt Kämpfe und Rätsel eingestreut, die 3DS Version war da ja katastrophal, als sie das Intro gekürzt haben, haben sie alle interaktiven Stellen rausgeschnitten.
    • Trotzdem fehlt dadurch auch so ein bisschen das Gefühl für die Insel, dass man alleine auf einer winzigen Welt ist.

    Das witzigste aber:
    Ich habe mich absichtlich verlieren lassen beim ersten Kampf.
    Und das Spiel glaubt, ich hätte gewonnen. Die haben nicht mal nen Failstate programmiert, weil die nicht auf die Idee gekommen sind dass man das ja (absichtlich) verlieren könnte.
    kA war mir dann auch zu blöd auszuprobieren was passiert wenn man stirbt, wenn es so lange dauert, bis as überhaupt potenziell passieren könnte. Ich vermute mal das Spiel setzt mich einfach ohne Konsequenz direkt vor dem Kampf bzw. erlaubt mir sogar diesen neuzustarten.

    Kurzum: ich spüren absolut keinen Zauber oder Abenteuergeist.

    Wenn sich die großen Firmen mal wenigstens was neues für ihre Franchises ausdenken würden, müsste ich es nicht jedes mal mit dem Vergangenen vergleichen.
    Wenn man über bestehendes durchiteriert, neigt man dazu alles zu "optimieren", womit alles interessante, wo man als Spieler noch Eigeninitiative zeigen könnte weggeschliffen wird.

    Wisst ihr, mich wundert es nicht wenn manche Leute plötzlich bei Spieldesign wie diesem eine Gaming-Depression bekommen, wo bleibt da noch irgendwas, was einen überrascht oder mitreißt?
    Wo ist was zum Entdecken und selbst erschießen, zum Wundern, zum Erarbeiten?
    Das ist Drawing by Numbers, man hat immer noch nen handelsübliches JRPG, gekürzt und gestreamlined und kriegt trotzdem einfach dasselbe geboten. Wie bei ner Mario Barth Comedy-Show - mehr als Triebabfuhr ist das nicht, aber es gibt so viel interessanteren, vor allem neuen Kram, wenn man wagt tiefer zu graben.
    Geändert von Klunky (08.01.2026 um 02:15 Uhr)

  11. #11
    Herausforderungen muss man heute mit der Lupe suchen. Die Entwickler scheissen sich fast ein bei dem Gedanken der Spieler könnte frustiert aufhören zu spielen.
    Hab gehört Silksong soll da den anderen Weg gegangen sein zum Glück.

    Questmarker und Schätze Anzeige sind für mich ein Grund ein Spiel nicht zu kaufen, ich hoffe SEHR das sie da noch ne Option reinpatchen zum deaktivieren denn ich habe Lust auf das Spiel.

  12. #12
    Zitat Zitat von Xeaker Beitrag anzeigen
    Herausforderungen muss man heute mit der Lupe suchen. Die Entwickler scheissen sich fast ein bei dem Gedanken der Spieler könnte frustiert aufhören zu spielen.
    Hab gehört Silksong soll da den anderen Weg gegangen sein zum Glück.

    Questmarker und Schätze Anzeige sind für mich ein Grund ein Spiel nicht zu kaufen, ich hoffe SEHR das sie da noch ne Option reinpatchen zum deaktivieren denn ich habe Lust auf das Spiel.
    Man merkt auf jeden Fall, wie viel Schiss man hatte die Aufmerksamkeitsspanne des Spielers zu verlieren.
    Es ist gut dass es wenigstens etwas Interaktivität auf nem sowieso 4-5x kleineren Prolog hat, anders als in der 3DS Version, aber gleichzeitig hat man in der PSX Version wenigstens ein stärkeres Gefühl für die isolierte Spielwelt.

    Es ist ein Dragon Quest wo man auf einer friedlichen Oberwelt ohne Monster beginnt. Das klingt nach nichts besonderes, aber für die Serie wirkt das schon irgendwie "off". Die Protagonisten sind überzeugt davon dass es noch mehr auf der Welt gibt, als ihren kleinen Fleck, während die NPC's einem raten sich mit dem bescheidenen Leben zufrieden zu geben.
    Das Spiel bringt den Spieler dazu auf ein Geheimnis hinaus zu steuern, hier wirkt es alles sehr lapidar und unglaubwürdig. Ich finde gerade diesen einfachen Hintergrund des Protagonisten, dessen Eltern keine Superhelden Sagengestalten, tot oder Könige sind, so super interessant.

    Was ich aber eigentlich noch mal schreiben wollte, aber ausgelassen habe, weil ich mir nicht mehr vollständig sicher war...

    sie haben den Party-Chat verkackt. Jetzt sagen die Partymitglieder nur 1-2 Lines die einem aufgezwungen werden durch nen Prompt der nicht weg geht. Im Original und in der 3DS Fassung war es jedoch so, dass man nach jedem NPC und nen paar anderen Ereignissen, nen Knopf drücken konnte und jedes Partymitglied, hatte ne eigenen einzigartigen spritzigen Kommentar zu geben. Gerade die Schablonenhaften Charaktere, die steht miesgelaunte Maribel, der geltungssüchtige Kiefer hatten Kommentare, die waren einfach zum schießen.

    Also alleine dafür, würde ich schon davon abraten.
    Das Interview hier: https://www.square-enix-games.com/de...vii-reimagined reicht schon.
    Tonnenfach werden immer wieder Floskeln wie "modern audience" "more players", "more accessible" gedropped. Der Chefentwickler und Produzent ist jemand noch jüngeres als ich, der Dragon Quest 7 im Intro damals gedropped hat.
    Letzen Endes ist es kein Herzensprojekt in dem Sinne, das Original wird mehr als mathematisches Problem in Form von Spielzeit gesehen, statt als etwas, was man gebührend würdigen möchte.
    Naja wenigstens trägt es "reimagined" im Namen. Aber warum dann nicht einfach ein neues Spiel machen?

    Die Dragon Quest Reihe sind längste Zeit im Herzen neben RPG's auch Adventures gewesen, herauszufinden wie man weiter kommt und was als nächstes zu tun ist, gilt als integraler Bestandteil, das war selbst mit dem 7. Teil noch so.
    Darin hatte das Spiel durchaus Schwächen in der Kommunikation, aber in die exakt andere Richtung gegenzusteuern und einem wieder die Karotte am Stiel vorzuhalten, ist das gegenteilige Extrem.
    Geändert von Klunky (08.01.2026 um 10:12 Uhr)

  13. #13
    Ich frag mich ja, wie ne Reihe, die früher mal dafür bekannt war, recht altbacken und hardcore zu sein, auf einmal zu Baby's First JRPG wird. Mit jedem Teil mehr, anscheinend. Kommt mir wie Überkompensation vor.
    Vermutlich das klassische: Entweder Du gehst unter, oder Du lebst lange genug um vercasualisiert zu werden

  14. #14
    Ich würde aber argumentieren, dass Dragon Quest direkt von Anfang an als Baby's first rpg konzipiert war und ganz massiv Dinge vereinfacht hat, hier von Wiki ...
    Zitat Zitat
    He wanted to create a game similar to Wizardry, to expose Japan to the mainly Western-dominated RPG genre, and to expand the genre beyond computer enthusiasts.[33][35] Horii also cited Ultima as an inspiration for Dragon Quest's gameplay,[37][38] specifically the first-person random battles in Wizardry and the overhead perspective of Ultima.[1] Though the RPG genre was predominantly Western and limited to PCs, Japanese gamers enjoyed home-grown games such as The Black Onyx and the Dragon Slayer series alongside Western RPG ports. However, while Horii and Nakamura enjoyed the dungeon crawling and statistical nature of Wizardry, they realized most people would not. This had not originally been a concern, but the success of Super Mario Bros. greatly increased the potential audience of any new Famicom or NES game. To create Dragon Quest, the gameplay needed to be simplified.[33]
    Genau das hat es ja auch so MEGAerfolgreich gemacht.
    Das "altbacken und hardcore" war ja eher so ein Zwischenstand in den 2000ern – und das wahrscheinlich auch mehr im Westen, weil die Reihe bei uns nicht so wirklich erhältlich war.
    Diese "Vercasualisierung" steht imho also total in der Tradition von Dragon Quest. Was sich geändert hat bzw. krasser geworden ist, ist wahrscheinlich mehr a) die gewünschte Ausdehnung der Zielgruppe und b) das Verständnis von dem, was dafür notwendig ist. Und da wird es schon einen realen Zusammenhang geben. Man darf sicherlich nicht unterschätzen, WIE Mainstream die Reihe in Japan ist, und wenn da dann noch Hoffnungen auf den West-Mainstream dazukommen ... Tjoa.
    Wir als Nischen-Zielgruppe sollten lieber zurück Wizardry gehen! Folgt mir!

    Übertrieben kommt es mir trotzdem vor, vor allem mit so weirden Entscheidungen wie den ganzen Slidern. (Ich überlege immer, wen DAS abholen soll: Leute, die zwar überhaupt keine Geduld haben, aber TROTZDEM Bock, irgendwelche Slider zu optimieren? Gebt mir einen "Story"-Schwierigkeitsgrad und gut ist!) Dann wiederum habe ich auch nicht Millionen für Testgruppenmarketing oder irgendwelche Mainstream-Ambitionen, also was weiß ich schon ...?

    Zitat Zitat von Klunky
    Naja wenigstens trägt es "reimagined" im Namen. Aber warum dann nicht einfach ein neues Spiel machen?
    Ich denke, das ist immer eine berechtigte Frage, und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Antwort nicht kreativ motiviert ist. ^_~
    Square-Enix mischt monetär halt doch ziemlich weit oben mit, und da saugt man nun mal alles aus einem Franchise, was irgendwie zu holen ist ... Ob das langfristig die beste Entscheidung ist, selbst finanziell? kA.
    Aber man sieht ja auch, dass es irgendwo funktioniert: OBWOHL alle wissen, dass diese Spiele "vercasualisiert" bis zum Erbrechen sind, werden sie selbst von der Hardcore-Audience (!) gespielt.


    Mein zweites Spiel, jetzt bereit für eure Wishlist! =D

  15. #15
    Es ist abartig das es bald 9 Jahre her ist seit der letzte Dragon Quest Teil rauskam.



    Und krank das man vier Final Fantasy innerhalb von 4 Jahren bekommen hat. Heute unvorstellbar.


  16. #16
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ich würde aber argumentieren, dass Dragon Quest direkt von Anfang an als Baby's first rpg konzipiert war und ganz massiv Dinge vereinfacht hat, hier von Wiki
    [...]
    Genau das hat es ja auch so MEGAerfolgreich gemacht.
    Ich denke beides kann stimmen, wie Du auch selber schreibst. Am Anfang waren sie absolut eine enorme Vereinfachung von komplexen westlichen Rollenspielen. Man hat zwar immer innoviert, aber DQ war danach für eine längere Zeit eher hardcore und altbacken im Kern. Und yo, das war besonders in der Zeit von DQ VII und VIII, aber auch die DS Remakes waren da nicht schlecht drin. Und Klunky beschreibt es ja in seinem DQ III Remake auch gut - das Spiel ist immer noch kryptischer bzw. freir, als sehr viele SNES RPGs. Diese Phase, wo die Spiele sich ein wenig altbacken angefühlt haben, war schon recht lange.

    Ich will aber auch allgemeiner sagen, ich finde bei solchen Diskussionen es immer schwierig, die Einstellung von Entwicklern bei Entwicklung des Originals zu erwähnen. Kommt mir wie die Zelda - Breath of the Wild Diskussion vor, wo argumentiert wird, dass es die erste richtige Weiterführung von dem Zelda 1 - Spirit ist (dabei macht BotW massiv viel anders als es Zelda 1 gemacht hat). Oder wie WoW Diskussion, dass es damals die casualige Alternative zu Everquest war. Klar, ist wahr - aber das kann über die Zeit ja auch immer weiter eroridieren.

    Es ist im Prinzip der Unterschied, ob man sagt, dass eine Reihe mal darauf gefußt hat, dass man Casual sein wollte, und es daher logisch ist, dass man sich an der stetig sinkenden Casualkurve orientiert (was man als konsistent ansehen kann). Oder der Einstiegspunkt ein Startschuss ist, bei dem die Reihe erstmal auf eine gewisse Art konstant bleibt (was man ebenfalls als Konsistenz betrachten kann).
    Zitat Zitat
    Man darf sicherlich nicht unterschätzen, WIE Mainstream die Reihe in Japan ist, und wenn da dann noch Hoffnungen auf den West-Mainstream dazukommen ... Tjoa.
    Das stimmt, aber sie war ja auch Mainstrean bei DQ VII, was ziemlich veraltet wirkt im Vergleich zu anderen PS1 JRPGs. Ich denke, das hat im japanischen Markt nicht ganz so viel damit zu tun. Vermutlich eher dann der westliche Markt, da hast Du nen Punkt.
    Zitat Zitat
    Übertrieben kommt es mir trotzdem vor, vor allem mit so weirden Entscheidungen wie den ganzen Slidern. (Ich überlege immer, wen DAS abholen soll: Leute, die zwar überhaupt keine Geduld haben, aber TROTZDEM Bock, irgendwelche Slider zu optimieren? Gebt mir einen "Story"-Schwierigkeitsgrad und gut ist!)
    Was ich zu Slidern lese, kommt dem Ikea/Baukasten-Effekt gleich. Man baut sich die Schwierigkeit selber zusammen, und hat dann das Gefühl, genau richtig gefordert zu werden - immerhin hat man selber die komplette Kontrolle und das zusammengebaute ist auf dem eigenen Mist gewachsen *g*
    Obwohl man vielleicht mit allen Slidern nen Tack höher sogar noch mehr Spaß gehabt hätte. Aber wie viele Leute justieren tatsächlich so viel rum? Die wenigsten. Aber trotzdem werden sie immer als ein immenser QoL Vorteil verkauft.

    Schlimm finde ich aber die vollständig ausgefüllte Karte, die alle Schatztruhen zeigt. So ein Design *kann* funktionieren, wenn die Dungeons ausreichend komplex sind, dass man nicht leicht zu den Truhen kommt. Aber sobald sie simpel sind (DQ 1 2D-HD lässt grüßen), dann wirds halt lächerlich. Wenn man dazu dann noch Features einbaut, bei denen man sich alle Secrets anzeigen lassen kann (DQ 1 2D-HD lässt grüßen), dann wirds einfach nur noch absurd. Denn was ich mit "hardcore" meinte, bezieht sich ja nicht nur auf Kampfschwierigkeit. Auch Exploration kann hardcore sein, wenn man dem Spieler weniger Informationen liefert. Aber mittlerweile macht die Reihe genau das Gegenteil, vielleicht sogar am aggressivsten von allen JRPG Reihen, die ich kenne. Fast als hätte man irgendwann eine 180° Drehung gemacht.

    Zitat Zitat von Xeaker
    Es ist abartig das es bald 9 Jahre her ist seit der letzte Dragon Quest Teil rauskam.
    [...]
    Und krank das man vier Final Fantasy innerhalb von 4 Jahren bekommen hat. Heute unvorstellbar.
    Die Wunder der modernen AAA Spieleentwicklung *g*
    Bei Dragon Quest hab ichs aber schon mal erwähnt: Die Fanbase bekommt das, was sie verdient. Wenn man halt alle Remakes kauft wie sonstwas, soll man sich nicht wundern, dass immer mehr Remakes produziert werden und es nichts neues gibt. Bei FF sinds einfach die überhöhten Erwartungen - wie, dass man ein Spiel zu einer Trilogie aufbläst und zwischen den Teilen dann zig Jahre Entwicklungszeit hat.

  17. #17
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ich würde aber argumentieren, dass Dragon Quest direkt von Anfang an als Baby's first rpg konzipiert war und ganz massiv Dinge vereinfacht hat, hier von Wiki ...

    Genau das hat es ja auch so MEGAerfolgreich gemacht.
    Das "altbacken und hardcore" war ja eher so ein Zwischenstand in den 2000ern – und das wahrscheinlich auch mehr im Westen, weil die Reihe bei uns nicht so wirklich erhältlich war.
    Diese "Vercasualisierung" steht imho also total in der Tradition von Dragon Quest. Was sich geändert hat bzw. krasser geworden ist, ist wahrscheinlich mehr a) die gewünschte Ausdehnung der Zielgruppe und b) das Verständnis von dem, was dafür notwendig ist. Und da wird es schon einen realen Zusammenhang geben. Man darf sicherlich nicht unterschätzen, WIE Mainstream die Reihe in Japan ist, und wenn da dann noch Hoffnungen auf den West-Mainstream dazukommen ... Tjoa.
    Wir als Nischen-Zielgruppe sollten lieber zurück Wizardry gehen! Folgt mir!

    Übertrieben kommt es mir trotzdem vor, vor allem mit so weirden Entscheidungen wie den ganzen Slidern. (Ich überlege immer, wen DAS abholen soll: Leute, die zwar überhaupt keine Geduld haben, aber TROTZDEM Bock, irgendwelche Slider zu optimieren? Gebt mir einen "Story"-Schwierigkeitsgrad und gut ist!) Dann wiederum habe ich auch nicht Millionen für Testgruppenmarketing oder irgendwelche Mainstream-Ambitionen, also was weiß ich schon ...?


    Ich denke, das ist immer eine berechtigte Frage, und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Antwort nicht kreativ motiviert ist. ^_~
    Square-Enix mischt monetär halt doch ziemlich weit oben mit, und da saugt man nun mal alles aus einem Franchise, was irgendwie zu holen ist ... Ob das langfristig die beste Entscheidung ist, selbst finanziell? kA.
    Aber man sieht ja auch, dass es irgendwo funktioniert: OBWOHL alle wissen, dass diese Spiele "vercasualisiert" bis zum Erbrechen sind, werden sie selbst von der Hardcore-Audience (!) gespielt.
    Was ich sehr empfehlen kann, ist dieser Dragon Quest Deep-Dive, von dem noch recht unbekannten Youtuber:



    Ich kenne nur wenige die derart tiefgründig und ausführlich auf Spiele eingehen und diese auch im Zeichen ihrer Zeit werten.
    Aktuell hat er nur zu den ersten 4 Teilen Retrospektiven gemacht, aber gewiss werden die weiteren noch folgen.
    Man bekommt wie ich finde einen wahnsinnig guten Überblick, auch wenn man selbst nicht Hand anlegt, auch über die Entstehungsgeschichte.

    Du hast absolut recht, für den damaligen Stand der Zeit, galten die Spiele als eine Vereinfachung, die ein breiteres Publikum erreichen sollten, als das sperrigere Wizardry und Ultima. Aber eben auch weil es sehr viel Potenzial dafür gab.
    Das eine Serie sich neuerfindet und entwickelt gehört dazu, aber Änderungen haben ja immer einen bestimmten Zweck erfüllt dieses Potenzials auszufüllen. In den Reimagening sehe ich keinen Grund außer vermeintlich "mitzuschwimmen".

    Spannend ist wie starr Dragon Quest länger als alle anderen bis dahin noklassischen Serien an seinen Wurzeln festgehalten hat, so dass der Benchmark was als "zugänglich" gilt, sich weiter verschoben hat und plötzlich die Dragon Quest Reihe irgendwann als die klassische "Hardcore-Reihe" galt. Bestimmt findet man immer noch im Internet hier und da alte Testberichte der PS2 Version von Dragon Quest 8 denen man das entnehmen kann.
    Ich denke man kann nicht den Maßstab von vor 40 Jahren immer noch auf heute anwenden, für welche Spiele längst als "zugänglich" gelten, bzw es nicht bedeutet haben muss, dass es so "zugänglich" wie möglich sein müsste, was auch immer man sich darunter vorstellt.

    Dragon Quest 7 ist schon wegen seiner altbackenen Präsentation eine Besonderheit, es gilt auch mit als einer der anspruchsvollsten Teile.
    Es ist also nicht unbedingt eine Entwicklung festzustellen, mehr eine Stagnation - oberflächlich betrachtet. Denn an sich haben die Spiele sehr viel mit ihren Strukturen und der Art des Storytellings rumgespielt. Man unterschätzt wie gut die Reihe nach wie vor in Japan performed hat. Ich würde sagen die Reihe hat ihren Kern nicht nur beibehehalten, fast schon "geschützt" das bis ins PS2 Zeitalter zu merken, hat ein bisschen das konservative Image der Serie geprägt.

    Ich denke erst mit Dragon Quest 9 wurde das ganze aufgebrochen, wobei ich denke dass es eher der typischen Level 5 Machart von Spielen geschuldet war. Dragon Quest 9 war jetzt kein Spiel was seinen Fokus auf "Zugänglichkeit" lag, das war eher der Modus Operandi von Level 5 damals (vielleicht hat man ihnen bei Teil 8 noch strenger auf die Finger geschaut) denn das wurde ein Looten & Leveln Fest mit Multiplayer-Funktionalität

    Das hat bereits eine stärkere Fokusverschiebung für die Reihe bedeutet, anschließend ging eh noch mal viel mehr Zeit ins Land. Dragon Quest 11 war in der japanischen Originalversion, immer noch recht konservativ auch wenn schon ein paar heilige Kühe wie Zufallskämpfe geschlachtet wurden. Spätere Iterationen, wie der westliche Release, sowie die S Version, haben das Bild aber allmählich bröckeln lassen und ich denke inzwischen steckt die Serie sowieso stark in Square Enix moderner ausgeprägten Firmenkultur drin, bei der nicht mehr so stark auf feste Entwicklerteams gesetzt wird, wie damals noch zu Enix und früheren Square Enix Zeiten, was dazu geführt hat dass all die neuen Impulse die Reihe haben aufbrechen lassen durch populärere Einflüsse.

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