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Ritter
Leigh verdrehte bei der Ansprache der alten Hexe die Augen. Die Zeit drängte,aber sie ließ es sich nicht nehmen, Leona noch einmal anzuschauen. Was auch immer folgen würde, sie wollte, dass das hier ihre Freundin erreichte: "Ich glaube, dass es aufhört. Ich glaube, dass keiner hier diese Arschgeigen von der Regierung mag. Wenn die ganzen Mörder denen nur geholfen haben, weil sie frei sein wollten oder Angst hatten, sonst auch kaltgemacht zu werden... naja, dann fehlt ihnen spätestens jetzt der Grund, oder? Ich mein, draußen ist jetzt Krieg, da hilft einem die Freiheit auch nichts mehr. Und die Regierung kann nichts machen, wenn wir sie aussperren." Für einen Moment wurde Leigh ganz still und schaute nachdenklich in die Luft. Dann hellte sich ihre Miene auf und sie klopfte Leona auf die Schulter. "Und wenn doch nicht... ich kann auf mich aufpassen und du hast deine Nadel."
Ein letztes Mal atmete Leigh durch. Dann hob sie die Hände, schaute nach oben und sagte gefasst, in ihrer üblichen trockenen Tonlage: "Ich mache was ihr wollt, KILA. Ich habe für die Regierung gemordet damit ich selber nicht draufgehe. Und jetzt ergebe ich mich." Das war die einzige Möglichkeit. Auch wenn ihr Leben hier unten nicht ganz das war, was sie sich wünschte, verlieren wollte Leigh es nicht. Und es verschaffte ihr eine gewisse Genugtuung, der Regierung einen Strich durch die Rechnung zu machen.
"Oh, und auch wenn meine Meinung euch wahrscheinlich scheißegal ist: Lasst die reichen Bonzen draußen. Die haben immer schön gezahlt, um nicht hier rein zu kommen - dabei darf es ruhig bleiben." Wenn es nach Leigh ginge, wäre es am sinnvollsten, 1500 Menschen hineinzulassen. Die Techniker, die normalen Bewohner und die Latino-Kinder... gerade die hatten schon genug ertragen.
Geändert von Zitroneneis (17.03.2017 um 22:30 Uhr)
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