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Thema: Endzeit

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    @ El Chita
    Das Atom wird uns nicht mehr helfen können, denn derartig resistente Halunken existieren bereits seit der dritten Folge.
    Zum Glück sind sie selten und meist gilt, was du sagst: Auch Bosse dürfen gerne mit allen Fiesheiten bedacht werden, zu denen der Spieler fähig ist. Allerdings kann man Brand- und Giftgeschosse nicht selbst herstellen. Was man jetzt verbraucht, steht später nicht mehr zur Verfügung. Ich denke, die traditionelle Rollenspielerangst, etwas vor der Zeit zu nutzen, beugt allzu vorwitzigem Gebrauch dieser Machtmittel verlässlich vor. (Und nach dem finalen Abspann sollte ich noch eine Annahmestelle für unverbrauchte Kampfmittel einbauen.)

  2. #2
    Na da bin als Hamsterer mit Auszeichnung ja froh, noch ein ausreichend gefülltes Arsenal für jeden Endgegner der letzten Folge zu haben, der es auch nur wagt, sich mir in den Weg zu stellen

    Ja spannend! Was man an dieser Annahmestelle wohl so alles bekommt? PAB zu einem guten Wechselkurs? Eine Gatling Gun für Hulker? Oder kann man diesem doofen Anwalt vielleicht den eingeforderten Gegenstand wieder abkaufen? Ich habe mit dem noch ein Hühnchen zu rupfen!

    Dann dir erstmal noch frohes Schaffen und ich hoffe wir bekommen bald einen kleinen Blick auf das Innere des Atomiums zu sehen

  3. #3


    Zugegeben, ein wenig nervös war ich die letzten Tage schon, denn immerhin werke ich gerade an der letzten Episode namens "Schlacht um Brüssel" und ein solcher Titel setzt mich geradezu in die Pflicht, die geneigte Spielerschaft nicht mit irgendwelchen schwächlich vor sich hin glimmenden Feuerfontänchen abzuspeisen. Nee, nee, das muss gefälligst einen ordentlichen Rabatz machen. Folglich holte ich mir Expertenrat. Ich reichte meine Episodenbaustelle bei der Michael-Bay-Förderschule für Hochexplosives zur Beurteilung ein und bin stolz, aus dem folgenden Gutachten zitieren zu dürfen:

    "Das eingereichte Werk erfreut mit unverfälschter Blutrünstigkeit, gerade so als seien die letzten 500 Jahre humanistischer Gesellschaftswerdung am Autor spurlos vorbeigegangen. Positiv hervorzuheben sind insbesondere der bedenkenlose Einsatz von Feuer, scharfer Munition, Goldfischglasfischen und sogar Schubladen gegen das handelnde Personal. Zusammenfassend lässt die Arbeit auf eine ersprießliche Zerrüttung der moralischen Maßstäbe schließen, so dass eine Umkehr zu begütigenden Formaten nicht zu befürchten ist. Im Einzelnen:

    • sinnlose Explosionen: Vorhanden
    • Leichenfledderei: Vorhanden
    • spratzende MG-Garben: Vorhanden
    • Schlachtstätteninteraktionsofferten: Vorhanden
    • laszive Tänze einer hauteng kostümierten Dame: Vorhanden
    • schnelle Autos, Verfolgungsjagden & Musik: Vorhanden

    Prädikat Gemetzelgarantie."


    Vielen Dank, Michael-Bay-Förderschule für Hochexplosives!

  4. #4
    Als Absolvent selbiger Schule, kann ich dazu nur beglückwünschen.

  5. #5
    Ich bin sehr vorfeudig! Extrem vielversprechend! Monster sauber gedrittelt, sowas mögen die werten Spielenden!

  6. #6
    @ IndependentArt
    Sie ist und bleibt die einzig ernsthafte Ausbildungsstätte für den manischen Destruktor!

    @ why not?
    Und selbstverständlich ist jedes Drittel einzeln untersuchbar - garantiert ohne bemühten Froschschenkelwitz.

  7. #7
    Oh, das riecht ja förmlich nach einer guten Mischung, was da alles vorhanden ist!

    Hehe, wenn ich das Bild sehe, überlege ich, wie man einen Panzer stoppen könnte ... man hat leider nicht immer gerade eine aztekische Pyramide zur Hand, wo man ich hereinlocken könnte.

    Voll doof, ich erinnere mich nur sehr ungern man meine Zeit in der Michael-Bay-Förderschule. Es gab zwar v und lehrreiche Momente, aber dass die Leute da so kleinlich sind, nur weil man mal versehentlich ein Becken mit Säure zwecks vielversprechender Forschung umkippt!
    Zumindest konnte ich dann meinen Abschluss noch mit Bravour an der Bram-Stoker-Stiftung absolvieren.

  8. #8
    @ Shadowlord
    Moooment, nicht dass mir hier Gerüchte aufkommen! Natürlich verfügt "Endzeit" über die obligatorische Pyramide eines jeden guten Videospiels. Wenn ich richtig zähle, ist es damit bereits mein drittes Spiel mit einem solchen Bauwerk, was mir wieder einmal mehr vor Augen führt, dass sich die klassische Architektur in jeder Umgebung durchsetzt: Mars, Mittelamerika, Brüssel - seid pyramidal vereint.
    Ob deshalb auch jede Pyramide panzerstopptauglich ist, will ich damit nicht gesagt haben. Doch wozu gibt es die Exemplare in freier Wildbahn? Wer ein interessantes Experiment durchführen möchte, schicke bitte ein Foto.

  9. #9
    Da es wohl einigen Endzeitspielern an PAB mangelt (ich persönlich habe mehr als genug) eine kleine Anregung:

    Welches ultimative PAB-Reservoir wurde, obwohl es die Helden schon seit Episode 1 im Besitz haben, bisher fast durchweg ignoriert?
    Vor dem Atomkrieg unabdingbarer Abschreckungsgenerator, jetzt dank Ingstrøms Sabotage nurmehr überdimensionierter Altpapierbeschwerer?
    Natürlich: Die Interkontinentalrakete!

    Was da, neben PAB natürlich, alles drin steckt: Eine Wasserstoffbombe (langlebige Strahlungs- und Energiequelle), ein Zielcomputer, eine inertiale Messeinheit (wie die Beschleunigungssensoren in heutigen Smartphones, aber mit wesentlich mehr Rattazonk), unmengen Treibstoff (je nach Raketenmodell hochgiftig und mutationsfördernd oder einfach nur hochreines Kerosin), Rohre, Raketentriebwerke, etc. Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.
    Natürlich ist so eine Raketenverwertung riskant und erfordert Helden mit großem Geschick.

    Übrigens habe ich versucht rauszufinden, um welchen Raketentyp es sich handelt.
    Die Erkenntnis: In den Cutscenes taucht historisch korrekt die Titan II auf, aber die Rakete im Ligabunker folgt keinem historischen Vorbild. Und es sind auch keine Raketensilos in Europa bekannt, nicht mal in Belgien.

  10. #10
    @ Gregor Samsa
    Du meinst, man könnte doch die Bunkereinrichtung verPABen, um davon den Bau der Bunkereinrichtung zu finanzieren? Das ist genau die Art, in der die [Wunschname hier einfügen]-Liga denkt!

    Aber viel wichtiger: Ja, im Intro sieht man selbstgepixelte Atlasraketen, weil das der zur damaligen Zeit geläufige Typ der Stadtzertrümmerungsmaschine war. Sogar den verschiebbaren Raketensilodeckel habe ich einem historischen Vorbild nachempfunden, wie es mir überhaupt Spaß gemacht hat, der Alltagstechnik und Sondertechnologie hinterherzurecherchieren, was es in Wohnzimmern und Militärbasen der 60er Jahre überhaupt gegeben haben konnte. Meine persönliche Überraschung: Die Mikrowelle. Die hatte ich irgendwie erst in ein späteres Jahrzehnt verortet.
    Nur die innerbunkerliche Rakete in detaillierter Pixelgroßaufnahme weicht ab, weil bei mir im Zweifelsfall Schönheit vor Akkuratesse geht.

    Eine abschließende Bitte: Schreibe bloß nicht mehr, dass du mehr als genug PAB hast. Das könnte zu wilden Augenlidzuckungen eventueller Mitleser führen.

  11. #11
    Zitat Zitat von real Troll Beitrag anzeigen
    Das könnte zu wilden Augenlidzuckungen eventueller Mitleser führen.
    ...*zuck*...

    ...*zuck*...

    Kapitän-Atom-Schrei: Aaaaaaaaaaaaaahhhhhh!

  12. #12
    @ LittleChoco
    Vorsicht, wer "Aaaaaaaaaaaaaahhhhhh!" schreit, muss auch B sagen, was, wie ich aus gut unterrichteter Quelle, nämlich mir selbst, weiß, schlimmstenfalls in der Lektüre eines kommatagespickten Satzes enden könnte. Mit dem Lid darfst du natürlich weiterzucken, das ist angesichts solcher PAB-Aussagen inmitten des Hungergebiets auch nur zu angebracht.

  13. #13
    Ich komme gerade vom Einkauf zurück und kann die Frage beantworten, ob man sich als Entwickler im Spiel auslebe oder ob einen gar das Spiel gestalte. Eindeutig Letzteres, weil ich in der Abteilung für schleckerhafte Brotaufstriche nachsann, was man erhält, wenn man Honig ausschlachtet, worin sich vermutlich zeigt, wie sehr "Endzeits" Spielmechanik in meinem Denken herumbaldowert, denn andernfalls wäre ich ja verrückt und das ist bestimmt falsch. Insgesamt denke ich, mit meinen postapokalyptischen Handwerkstipps einen wichtigen Beitrag geleistet zu haben. Ein gewissenhafter "Endzeit"-Spieler wird wissen, ob ein Geschirrabtropfkorb oder ein Luxemburger Ochsenspieß im Eventualfall mitnehmenswerter ist. Damit auch letzte Abwägungslücken geschlossen werden können, gestalte ich gerade ein kleines Plünderparadies für ganz ausgekochte Habgierlinge. Weiter geht's!


  14. #14
    Zitat Zitat von real Troll Beitrag anzeigen
    Nur die innerbunkerliche Rakete in detaillierter Pixelgroßaufnahme weicht ab, weil bei mir im Zweifelsfall Schönheit vor Akkuratesse geht.
    Inzwischen ist mir auch aufgefallen, dass Olga den Spieler auf die mangelnde historische Korrektheit hinweist. Ihre Aussage diesbezüglich hatte ich beim ersten Mal nicht verstanden.

  15. #15
    @ Gregor Samsa
    Ich glaube, Videospiele sind nur ein Vorwand, um Militärtechnologie zu vermitteln, und erbringe gerne meinen Anteil. Selbst die Schutzmasken folgen realen Vorbildern.

  16. #16
    Der Hautpheld der "Triffids" wacht nach langer Ruhezeit in einem Krankenhausbett auf und findet seine Welt sehr verändert vor. Als Leser begleite ich ihn auf Augenhöhe durch die verwandelte Heimat. Er hat keinen Informationsvorsprung. Was ihn erstaunt, ist auch neu für mich. Auf die Weise gelingt es John Wyndham, seine Erzählung zu entfalten, ohne sie für längere Erklärungseinschübe unterbrechen zu müssen - alles ergibt sich elegant im Fluss der Worte. Natürlich bleibt ein so feiner Trick nicht unbemerkt und findet sich medienübergreifend bei zahlreichen Vertretern des Endzeitgenres wieder, ob nun im Kino ("28 Days later") oder im Serienformat ("The Walking Dead").

    Wenn das Krankenhaus ein so beliebter Tummelplatz für Endzeithelden ist, dürfen auch die Streiter des Atoms auf Visite gehen. Doch Obacht, Brüssels Siechenverwahrstätte birgt ein lukratives Geheimnis, nur geschützt von seinen ehemaligen Patienten und einem gehörigen Rätsel.


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