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  1. #37
    Naja ich glaube für eine Story ala Terranigma muss man schon irgendwo empfänglich sein und möglicherweise auch viel für sich rein interpretieren.
    Die Machart und wie die Handlung erzählt wird unterscheidet sich schon stark von der gewohnten Kost von heute. Es sind aber gerade die vielen Nuancen die man nicht einfach so vorgeworfen bekommt die mich so bewegt haben.
    Vielleicht war ich mit 9 Jahren gerade im richtigen Alter für genau so ein Spiel was auch die Anschauung unserer Welt thematisiert, immer noch etwas, was in heutigen RPG's nur sehr oberflächlich getan wird.
    Ich mag die ganz klaren Abgrenzungen in der Stimmung die jedes Kapitel erzeugt. Als man zum ersten Mal die verdorrte Oberwelt betreten hat und Arks Monolog liest... das gibt mir auch heute noch "creeps".
    Abseits dessen spielt sich gerade das 2. Kapitel wo man die Pflanzen und Tiere wiederbelebt, ein bisschen wie ein Disney Film. Das ändert sich schlagartig mit der Wiedererweckung der Menschheit und wenn man die Fähigkeit verlernt zu sprechen.
    Auf alles das man irgendwann trifft gibt es irgendwann Rückschlüsse, man lebt Jahrhunderte Geschichte innerhalb einer kleinen Rollenspielreise, dabei bringt all der Fortschritt welche die Welt wessentlich lebendiger erscheinen lässt, später auch große Nachteile mit sich.
    So trifft man dann irgendwann seinen alten Vogelhäuptling eingesperrt in einem Käfig zum Verkauf dargeboten.
    Sobald man Australien voll entwickelt hat, werden viele Tiere aus Afrika getötet und geraubt. Wenn man später im Paradies der Tiere vorbei kommt ist es vollkommen leer und die Stimmung trostlos.
    Wenn man sich im Zoo in Australien die Tiere betrachtet merkt ein NPC an dass die Tiere irgendwie traurig aussehen.
    Viele alte Leute beschweren sich in den Großstädten dass sie sich eingepfercht fühlen dass der Mensch irgendwann angefangen hat seine Bindung zur Natur verlieren.

    Und dann die Prämisse. Alle Handlungen folgten nur dem Zweck die Erde für den Teufel wieder aufzubauen, damit er diese beherrschen kann. Sowas sieht du in keinen anderen Rollenspiel abseits von Quintet.
    Ich könnte da ewig so weitermachen; dieses Spiel steckt voller Besonderheiten man muss nur genauer hinschauen und ein Mindestmaß an Einfühlungsvermögen mit sich bringen.

    Aus Gameplay-Sicht gebe ich dir Recht, da ist es heute wirklich nichts besonderes mehr und sehr archaisch. Doch das ganze drumherum besitzt eine fürwahr einzigartige Atmosphäre gegen die Beispielsweise ein Secret of Mana dann doch viele eher wie Standart-RPG-Kost rüber kommt.

    Was ich dir empfehlen kann ist TheParappa's (Ein Youtube-Kanal) Quintet-Quintett, er tut jedem Spiel dort seinem Tribut zollen und von vorn bis hinten analysieren gehören definitiv zu den aufwändigsten Videos die sich mit diesen Spielen beschäftigen. Er ist jetzt dabei die Reihe mit Terranigma zu beenden, wann das sein wird lässt sich aufgrund des hohen Aufwands schwer abschätzen, doch ich bin mir sicher sobald das Video draußen ist, hat man einen 1A Verweis, welcher darstellen kann was dieses Spiel für viele so besonders macht.
    Geändert von Klunky (05.10.2017 um 16:29 Uhr)

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