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  1. #81

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Während die Übersetzung in großen Teilen des Spiels sehr gelungen ist, gibt es in der Tat einige Stellen, die unnatürlich klingen, weil sie sich vom Wortlaut zu sehr am Japanischen orientieren. Hinzu kommen einige fragwürdige Entscheidungen und ein paar Tritte ins Fettnäpfchen: Dass die japanischen Namenssuffixe in Text und Ton beibehalten wurden, ist ungewöhnlich, aber nicht unbedingt störend. Dass hingegen Yen an einer Stelle als Dollar lokalisiert wurde und merkwürdig klingende Phrasen es teilweise bis ins Dubskript geschafft haben, legt leider die Vermutung nahe, dass die Lokalisierung unter großem Zeitdruck fertiggestellt werden musste und die Qualitätsprüfung nicht mehr alle Makel ausmerzen konnte.
    Bin zwar mit dem Spiel noch nicht durch, aber bis jetzt haben sich die merkwürdig klingenden Phrasen in Grenzen gehalten. Das Problem ist eher, dass das Skript oft kreativ sein möchte, dann aber seine eigenen Kreationen vergisst (was übrigens der größte Makel an dem sogenannten Woolseyism ist, siehe Dub-Induced Plot Hole). Wobei es bei Persona 5 auch eher lächerliche Momente gibt, wo der Schreiber innerhalb der selben Szene seine eigene Übersetzung vergisst ("Puke Rides" werden dann plötzlich doch noch zu "Puke Machines", der Begriff, den auch die japanische Sprachausgabe durchgängig verwendet hat). Die Szene mit den Dollars kommt vielleicht bei mir noch. Bin gerade erst am Anfang der Bank. Das Problem mit dem Dialogfluss gibt es übrigens in allen Visual-Novel-artigen Szenen, bzw. RPGs mit Textboxen und ist eher dem Medium geschuldet denn ein besonderer Makel von Persona 5.
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  2. #82
    Das stimmt wohl, aber selbst da gibt es Spiele die das mit technischen Spielereien im Dialogsystem ein bisschen kaschieren. Es fällt halt umso stärker auf, wenn die Dialoge auch vertont sind. Entschuldigt imo aber trotzdem nicht, dass es nur ca. 20 normale Cutscenes im Spiel gibt.

    Hier ist eine Website, die ein paar der Probleme ganz gut darstellt: http://www.personaproblems.com/

    Man sieht aber an den Beispielen, dass es Kritik auf relativ hohem Niveau ist, die zwar gerechtfertigt ist, aber auch gut zeigt, dass die Lokalisierung weit entfernt von dem Horror ist, den wir früher oft bei PS1-Spielen etc. erleben mussten.
    Geändert von Narcissu (25.04.2017 um 20:06 Uhr)


  3. #83
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Hier ist eine Website, die ein paar der Probleme ganz gut darstellt: http://www.personaproblems.com/
    Wow, das sind echt nette Fehler. Hatte an manchen Stellen zwar das Gefühl, dass das irgendwie nicht passt, aber den Sinn reimt man sich doch häufig zusammen (oder man erfindet ihn anscheinend selber, wenn man sich einige der Beispiele ansieht). Insgesamt sind mir aber wenige der Sachen aufgefallen, aber das könnte auch dran liegen, dass einen dieses Spiel mit (teils belanglosen) Dialogen zumüllt, dass ich irgendwann angefangen habe die Text zu skimmen und nicht mehr im Detail zu lesen :/
    Geändert von Sylverthas (25.04.2017 um 20:31 Uhr)

  4. #84

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Ein bisschen Oberlehrerhaft ist die Seite schon aufgemacht, allerdings sind die Probleme, die er anspricht, durchaus real, bis auf mit den Honorifics, das ist Korinthenkackerei, und einige Dinge, bei denen er nicht genau erklärt, wie es jetzt in den japanischen Version war (Er kann nicht "Character Voice" fordern ohne zu erklären, wie es in der japanischen Version war). Allerdings sind mir diese gestelzten Dialoge auch aufgefallen und mein erster Gedanke war, dass schlechte Fansubs und Scanlations wohl endlich den Mainstream erreicht haben

    Zu deinem zweiten Prolem: Was ist schon eine "normale" Cutscene? Du meinst die Sequenzen in In-Game-Grafik mit Untertiteln, die quasi wie ein Film wirken, ja? Ich persönlich sehe das nicht so eng, für mich sind die Sequenzen, ähnlich wie die Anime-Sequenzen, aufwendig gestaltete Zuckerl obendrauf. Wir leben nunmal leider in Zeiten, in denen "zeitgemäße" Grafik scheiße teuer ist. Persona 5 war mit Sicherheit nicht das am billigsten zu produzierende Spiel.
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  5. #85
    Die echten Cutscenes sind die, die in "Full Motion" sind, meistens vor/nach den Bossen am Ende der Dungeons. Also die, ohne Textboxen und wie sich die Charaktere nicht nur gegenüberstehen und reden, sondern auch etwas aufwändiger bewegen und mehr mit der Kamera gearbeitet wird. Meinetwegen hätten sie alle Anime-Sequenzen weglassen können, viele sind eh nicht mal groß storyrelevant, wenn sie dafür mehr normale Cutscenes eingebaut hätten.


  6. #86
    Ich fand die Animesequenzen auch ehrlich gesagt fast alle richtig schlecht. Sehr hölzern von den Bewegungen, aber auch vor allem vom Dialog her: Mit langen Pausen zwischen Sätzen, die auch meistens echt nicht natürlich klangen. kA, wie das im japanischen ist, vllt. sind die Pausen durch die Übersetzung entstanden, aber tendenziell fand ich blieben diese Szenen nochmal weit hinter der Ingame-Grafik zurück was den Gesamteindruck angeht.

  7. #87
    Ich habe The Legend of Heroes: Trails in the Sky the 3rd am 18.05 mit allen Türen (Sidestorys) beendet. Unterm Strich von ich das Spiel wieder richtig klasse, wird wohl, wenn Yakuza Kiwami nicht richtig gut werden sollte, nach Yakuza 0 mein zweites Spiel des Jahres 2017. Herzstück des Spiels sind definitiv die Sidestorys, da waren einfach so viele tolle, schöne, charmante, herzliche, spannende, und informative Geschichten dabei, das hat mich doch sehr positiv überrascht. Die Hauptstory ist auch schön, wenn auch etwas zu dünn verteilt über die Spielzeit und die Prämisse mit dem Dungeon wirkt trotz der Erklärungen leider etwas an den Haaren herbeigezogen. Leider sind die Dungeons nicht allzu spannend und man sieht wenig Neues.

    Meine Reihenfolge wird wohl letztlich FC > SC > 3rd sein. SC ist deshalb vor 3rd, weil es mehr Kontinuität in der Geschichte hat und natürlich Städte hat, die man erkunden kann. Es hat insgesamt die größeren emotionalen Höhepunkte, aber 3rd hat in der Menge von allen drei Spielen am meisten Highlights, würde ich sagen. Gerade die Sidestorys des Hauptcast fand ich fast alle richtig, richtig, richtig gut. ♥ Bin schon gespannt auf Zero.

    Wertung: 8,5 von 10

    Komplettes Review zum Spiel hier.


  8. #88
    Schönes Fazit, ich kann dir in vielen Punkten zustimmen.

    Eine Rückfrage habe ich aber noch:

    Zitat Zitat
    Nach quasi jedem Fortschritt der Hauptgeschichte gibt es zudem gänzlich neue Konversationen, was den Charakteren zusätzlich Tiefe verleiht.
    Mir ist nicht ganz klar, wie du das meinst. Ich würde es so lesen, dass es optionale Gespräche mit den jeweiligen Charakteren gibt, wenn man in der Handlung voranschreitet?
    Dass es in einem Ost-RPG regelmäßig Dialoge gibt, ist ja klar. Ich frage mich nur gerade, ob ich da evtl. was übersehen habe.

    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
    Alle GF-Aktionen auf einen Blick

  9. #89
    Ich meine damit, dass in der Basis, wo ja alle Charaktere rumlungern, die nicht in der Party sind, sich die Mono- und Dialoge permanent ändern. Sprich: Die Charaktere kommentieren den aktuellen Handlungfortschritt, wechseln die Orte, lassen sich in unterschiedlichen Konstellationen finden und es gibt auch immer viele tatsächliche Gespräche, nicht nur Monologe, wenn man beim Ansprechen den richtigen Charakter in der Party hat. Ich hab das gar nicht mal so sehr ansgenutzt, nur hin und wieder, aber selbst da erschien es mir schon sehr vorbildlich gelöst.


  10. #90
    Von mir gibt es nun auch ein kleines Update und Zwischenfazit.

    Bisher habe ich 9 Spiele beendet und habe keinen Zweifel, dass ich die 12 bis zum Ende des Jahres schaffen werde, auch wenn ich in den letzten zwei Monate längere Phasen hatte, in denen ich nichts gespielt habe, was aber gut durch Persona 5 und Trails in the Sky the 3rd abgefedert wurde. Eine Übersicht findet sich im ersten Post, deshalb poste ich sie hier nicht nochmal.

    Seit einer Weile fällt mir schon auf, dass ich bedenklich viele offene Spiele habe, die ich dieses Jahr angefangen habe. Dazu ein kleines Update:
    • Kingdom Hearts: Dream Drop Distance HD: Bin noch ganz am Anfang und hatte noch keine Lust, weiterzuspielen. Wird aber nicht ewig rumdümpeln, da ich alle paar Monate immer mal wieder Lust auf ein schönes Action-RPG habe. Status: später.
    • Breath of Fire II: Bin ebenfalls noch ganz am Anfang. In letzter Zeit hab ich wieder öfter Lust auf SNES-Spiele, aber aktuell nicht so viel Zeit, deshalb muss das wohl erst mal hinten anstehen. Status: später.
    • Pokémon Y: Leider motiviert mich das Spiel nach 3,5 Stunden immer noch nicht, die Story-Events finde ich ermüdend und selbst die Kämpfe können mich nicht groß motivierend. Wird wohl immer mal wieder kurz weitergespielt, aber in nächster Zeit werde ich wohl nicht viel Zeit in das Spiel investieren. Status: demotiviert.
    • Yakuza Ishin: Richtig gutes Spiel, daran habe ich kein Zweifel, aber ich muss es in Angriff nehmen, wenn ich mal richtig Zeit und Konzentration (weil Japanisch) für habe. Vermutlich wohl auch erst nach Yakuza Kiwami. Status: später (und dann richtig)
    • Shiness: Die erste Spielstunde war nett, aber an manchen Ecken wirkt das Spiel noch unausgereift und ich finde es sehr bedauerlich, dass die Fantasiesprache nicht in der PS4-Version enthalten ist. Das hat mir etwas die Luft aus den Segeln genommen. Status: aktuell unmotiviert, später
    • Cosmic Star Heroine: Das Gameplay ist gut, die Kämpfe machen Spaß. Sind aber leider wieder geskriptet und die Story lässt mich absolut kalt bis hin zum aktiven Desinteresse. Vielleicht werde ich es dennoch in absehbarer Zeit weiterspielen, ist ja nicht lang. Status: mal sehen
    • Atelier Marie: Hatte an einem Tag ein paar Stunden gespielt und hatte auch Spaß dran, allerdings das Gefühl, trotz Guide nur langsam voranzukommen. Ist auf Japanisch auch nicht allzu anspruchsvoll. Würde es gern weiterspielen, aber muss zugeben, nach einem Monat Pause wieder etwas raus zu sein. Status: mal schauen
    • Fire Emblem 7: Hatte schon länger mal wieder Lust drauf und heute spontan damit angefangen. Macht mir so weit viel Spaß, aktuell bin ich in Kapitel 6. Status: laufend

    Und zu den Spielen, die noch länger rumdümpeln:
    • Tales of Zestiria: Hm, ich bräuchte mal richtig viel Zeit. Auf ein Tales hätte ich schon mal wieder Lust, wenn auch nicht unbedingt auf Zestiria, aber ich würde ungern z.B. Symphonia oder Graces f anfangen, während Zestiria noch offen ist.
    • Bravely Second: An sich spielt sich das Spiel ja ganz locker, auch wenn mich Story und ein paar Designentscheidungen sowie das Recycling nicht reizen. Plane aber durchaus noch, das Spiel zu beenden. Bin ja auch nicht mehr ganz am Anfang.
    • Secret of Mana: Ist nun auch schon wieder so lange her, dass ich vielleicht neu anfangen würde. Allzu weit war ich ja eh noch nicht. Ob das dieses Jahr noch was wird?
    • Trails of Cold Steel: Hatte nach Trails in the Sky the 3rd richtig Lust drauf. Da in nächster Zeit keine wichtigen Releases für mich anstehen, werde ich das bald mal weiterspielen.
    • Persona 1 (PSP): Hatte eigentlich vor gehabt, es im Dezember/Januar recht zügig zu spielen, aber dann hab ich's schleifen lassen und jetzt bin ich raus. Eigentlich schade, war ja schon etwas weiter. Mal sehen, ob ich mich irgendwann wieder dazu aufraffen kann.

    Da ich aktuell recht wenig Zeit habe, werde ich wohl auch in den nächsten zwei bis drei Monaten wenig spielen. Wenn Spiele rauskommen, die mir sehr wichtig sind, werden die natürlich priorisiert, aber so weit ist es erst wieder mit Yakuza Kiwami Ende August. Bis dahin schaue ich mal, was ich vom aktuellen Backlog schaffe.


  11. #91
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Ich meine damit, dass in der Basis, wo ja alle Charaktere rumlungern, die nicht in der Party sind, sich die Mono- und Dialoge permanent ändern. Sprich: Die Charaktere kommentieren den aktuellen Handlungfortschritt, wechseln die Orte, lassen sich in unterschiedlichen Konstellationen finden und es gibt auch immer viele tatsächliche Gespräche, nicht nur Monologe, wenn man beim Ansprechen den richtigen Charakter in der Party hat. Ich hab das gar nicht mal so sehr ansgenutzt, nur hin und wieder, aber selbst da erschien es mir schon sehr vorbildlich gelöst.
    Oh.
    Dann habe ich anscheinend wirklich was verpasst, denn ich bin quasi nur zum Teammitgliedertauschen in die Basis gegangen. Na, ja. *hust*

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  12. #92
    Ich habe gestern Fire Emblem 7 abgeschlossen.

    Warum gerade dieses Spiel?
    Fire Emblem 7 war vor vielen Jahren mein erster Kontakt mit der Reihe und auch mein erstes SRPG abseits von Final Fantasy Tactics Advance. Ich hatte das Spiel schon zweimal bis zum letzten Kapitel gespielt, war daran aber immer gescheitert, was auch daran lag, dass meine Charaktere zu schwach waren. Ich hatte allerdings seit längerer Zeit wieder Lust auf das Spiel und habe daher einen neuen Durchgang gestartet und war überrascht, wie sehr mich das Spiel motiviert. Insgesamt habe ich nur drei oder vier Tage dran gespielt.

    Wie gespielt?
    Mit allen Nebenmissionen und allen Charakteren, allerdings ohne den Hector-Durchgang (Hard-Modus).



    Erlebnisse und Eindrücke:
    Die Geschichte war noch nie das große Highlight bei den Fire-Emblem-Spielen und das ist auch hier der Fall. Die Handlung ist klassisch, die Antagonisten recht generisch und der Verlauf recht vorhersehbar. Das ist nicht unbedingt schlecht, denn die Geschichte will auch gar nichts anderes sein. Allerdings ist dafür, dass das eigentliche Konzept so einfach ist, alles teils doch durch ein großes Netz aus Namen, Orten, Personen und Nationen doch recht verwirrend.

    Die Figuren sind nicht besonders tief, aber größtenteils sympathisch. Ich mag alle drei Hauptcharaktere recht gerne und es besteht eine nette Dynamik zwischen ihnen und zum Teil anderen Charakteren, die sich auch in den optionalen Gesprächen wiederfindet.

    Das Gameplay macht vieles richtig: Es ist schnell, einfach erklärt und strategisch ansprechend. Mir gefällt auch, dass es nicht viel Schnickschnack wie Heirratssimulationen, Waffenherstellung oder Avatar Creation gibt.

    Fire Emblem 7 gehört nicht zu den allerschwersten Teilen der Reihe, ist aber doch stellenweise deutlich herausfordernder als einige der anderen Spiele. Die letzten Kapitel haben teilweise doch recht gefährliche Situationen, von denen manche leider auch unvorhersehbar sind. Ich habe zwar relativ früh die Arena ein bisschen abused, was den Verlauf deutlich einfacher gemacht hat, aber gegen Ende muss man trotzdem recht achtsam spielen, weshalb ich teilweise auch weniger Charaktere in dem Kampf mitgenommen habe als erlaubt oder die schwachen permanent im Rescue-Zustand behalten habe.

    Meine Party bestand aus folgenden Charakteren:
    - Eliwood (promoted, Level 10)
    - Hector (promoted, Level 20)
    - Lyn (promoted, Level 5)
    - Florina (promoted, Level 20) - bester Charakter! Gegen Ende wurde die fast nie getroffen und hat Dutzende von Gegnern im Alleingang fertiggemacht. ^^
    - Raven (promoted, Level 20)
    - Sain (promoted, Level 20)
    - Oswin (promoted, Level 18)
    - Priscilla (promoted, Level 5)
    - Pent (Level 9)
    - Nils / Athos / Renault

    Hatte außerdem noch Matthew im Team, aber nicht mehr genug Zeit, den stark zu machen, weshalb ich ihn im vorletzten Kapitel auf Level 12 promoted habe und als Assassine auch nicht weiter leveln konnte. Hätte da vorher ein Kapitel mit einer Arena nutzen sollen.



    Fazit:
    Ich hatte doch sehr viel Spaß an Fire Emblem 7. Die Handlung ist klassisch und größtenteils nicht allzu spannend, aber in Kombination mit dem Cast doch ganz ansprechend. Die Kämpfe sind abwechslungsreich und taktisch herausfordernd, die Mechaniken nicht komplexer, als es ihnen gut tut. Unterm Strich ein sehr solides SRPG und natürlich auch ein schönes Nostalgiespiel für mich.

    Spielzeit: ~20:00h
    Wertung: 7 von 10

    Vielleicht werde ich mich direkt an einen der anderen GBA-Titel ranmachen.


  13. #93
    Voll seltsam, ich fand die Story in Fire Emblem 7 ziemlich fantastisch. Gut, ich hatte auch nicht viel erwartet und es war mein allererstes Fire Emblem, aber alleine wenn ich es mit Teil 6 vergleiche ist es so viel besser, mitreißender und verzwickter. Alleine die ganzen kaputten Familienverhältnisse...^^
    Aber ich habe auch alle Durchgänge in allen Schwierigkeiten gespielt, also liegt es vielleicht daran. Und nicht etwa daran, dass ich so leicht zu beeindrucken bin. *hust* (es gibt aber tatsächlich versteckte Kapitel - vor allem im Hector Mode - die nochmal zur Geschichte Hintergründe geben, beispielsweise zu Hectors Bruder oder die Eltern von Nils und Ninian). Vielleicht hast du auch einfach die falschen Leute geromanced. ;0

    Ich habe übrigens gehört, dass es ein unfassbar gutes Let's Play von einer extrem talentierten Userin mit engelsgleicher Aufnahme-Stimme gibt, falls du den Hector-Mode mal sehen willst.
    Geändert von Lynx (06.06.2017 um 17:11 Uhr)

  14. #94
    Ich sag’s mal so: Das Grundgerüst der Hauptgeschichte ist deutlich langweiliger als einige Punkte des Weges. Ich fand zum Beispiel die ganze Sache mit Nils und Ninian sehr schön gelöst und auch die Sache mit Prinz Zephiel recht spannend. Aber Nergal ist ein sehr austauschbarer Antagonist und seine zig Homunculi sorgen nicht unbedingt dafür, dass die Gegenseite spannender wird. Ich habe nicht allzu viel Erfahrung mit der Serie, denke aber schon, dass FE7 storymäßig vermutlich zu den besseren Spielen gehört. Ich persönlich finde es aber schade, dass es bei der Serie Standard zu sein scheint, sich mehr auf klassische Gut-Böse-Konflikte zu stützen, statt beispielsweise interessante politische Konflikte in den Vordergrund zu stellen, für die sich die Settings ja anbieten würden.

    Zitat Zitat
    Vielleicht hast du auch einfach die falschen Leute geromanced. ;0
    Hab das primär bei den Charaktere gemacht, die ich auch im Hauptteam hatte.
    Hector x Eliwood (3) x Oswin (2)
    Eliwood x Hector (3) x Lyn (2)
    Lyn x Eliwood (2) x Florina (3)
    Oswin x Hector (3) x Florina (1) x Matthew (1)
    Priscilla x Raven (3) x Lucius (2)
    etc.

    Muss aber zugeben, dass ich das am Ende nicht weitergeführt habe. Hätte gerne andere storyrelevante Charaktere wie Nils und Ninian noch mehr genutzt (aber gut, das ist ja von der Story in vielen Kapiteln schon nicht möglich).

    Zitat Zitat von Lynx Beitrag anzeigen
    Ich habe übrigens gehört, dass es ein unfassbar gutes Let's Play von einer extrem talentierten Userin mit engelsgleicher Aufnahme-Stimme gibt, falls du den Hector-Mode mal sehen willst.
    Stimmt ja, ich erinnere mich an diese außergewöhnlich Userin und ihr beinahe schon überirdisches Talent!


  15. #95
    Wow, bald hast du die Challenge komplett durchgespielt.

    Das Spiel habe ich auch mal gespielt, aber nicht so weit wie du. Ich glaube aber, das war so ähnlich wie bei dir, also dass ich unterlevelt war und dann irgendwie keine Lust mehr hatte weiterzuspielen. Mit Fire Emblem habe ich bisher eh noch nicht so viel zu tun gehabt.
    Wirst du die anderen Teile auch noch spielen?

  16. #96
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Ich sag’s mal so: Das Grundgerüst der Hauptgeschichte ist deutlich langweiliger als einige Punkte des Weges. Ich fand zum Beispiel die ganze Sache mit Nils und Ninian sehr schön gelöst und auch die Sache mit Prinz Zephiel recht spannend. Aber Nergal ist ein sehr austauschbarer Antagonist und seine zig Homunculi sorgen nicht unbedingt dafür, dass die Gegenseite spannender wird. Ich habe nicht allzu viel Erfahrung mit der Serie, denke aber schon, dass FE7 storymäßig vermutlich zu den besseren Spielen gehört. Ich persönlich finde es aber schade, dass es bei der Serie Standard zu sein scheint, sich mehr auf klassische Gut-Böse-Konflikte zu stützen, statt beispielsweise interessante politische Konflikte in den Vordergrund zu stellen, für die sich die Settings ja anbieten würden.
    Ja gut, das stimmt sicher. Auch wenn es auch zu Nergal im Hector Mode das ein oder andere kleine Geheimnis hinter dem Charakter gibt. Aber das ist jetzt auch nicht so gewichtig, um ihn als Antagonisten wirklich interessant zu machen. Ich fand allerdings schon sehr cool, wie die "alten" Black Fang zu großen Teilen eigentlich nicht böse sind, sondern nur auf der falschen Seite stehen (und einige von denen, zum Beispiel die Brüder, fand ich auch sympathisch).

    Und wenn man Ninian romanced, gibt es ebenfalls ein paar kleine Story-Änderungen, die für mich das Ganze nochmal aufgewertet haben. Ist aber eigentlich auch eine Kleinigkeit, die mir vielleicht nur so gefallen hat, weil ich ohnehin das gesamte Spiel sehr geliebt habe.^^ Ich habe jedenfalls bis auf meinen ersten Run immer Ninian geromanced, weil ich auf diesen kleinen Aspekt nicht mehr verzichten wollte.

    Also im Endeffekt gibt es an Fire Emblem 7 halt einfach noch mehr zu entdecken als man bei einem Durchgang erkennen kann, aber ich glaube so grundlegend würde das deine Meinung auch nicht ändern, weil du mit der "Kritik" ja nicht unrecht hast.
    Wie gesagt, als ich angefangen habe habe ich auch einfach absolut nichts erwartet. Ich hatte davor an SRPGs nur FF Tactics Advanced 2 gespielt und das Bisschen Story, was das hatte, war kindisch, überhaupt nicht spannend und ein bisschen dämlich. Da war Fire Emblem 7 quasi eine Offenbarung. Und es macht halt auch extrem Spaß, immer neue Verbindungen zu entdecken, weil man alle möglichen Wege/Missionen ausprobiert.

  17. #97
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht allzu viel Erfahrung mit der Serie, denke aber schon, dass FE7 storymäßig vermutlich zu den besseren Spielen gehört. Ich persönlich finde es aber schade, dass es bei der Serie Standard zu sein scheint, sich mehr auf klassische Gut-Böse-Konflikte zu stützen, statt beispielsweise interessante politische Konflikte in den Vordergrund zu stellen, für die sich die Settings ja anbieten würden.
    Denke FE7 ist von der Story her solide in der Reihe. Aber man darf da tatsächlich nicht zu viel erwarten, gerade was politische Konflikte angeht - da gibts häufig nicht so viel. Und es stimmt, würde sich durchaus dafür anbieten, aber... naja, ich nenns einfach mal "Nintendo Story" *g*

    Eine der politischeren Stories der Reihe hat wohl Radiant Dawn (aufbauend auf PoR), aber das kann man nicht wirklich ernst nehmen, weil die ganzen Konflikte daraus entstehen, dass alle Charaktere UNGLAUBLICH DUMM SIND. Vermutlich eine der schlechtesten Geschichten aus der Reihe, aber dafür auch eine von denen mit den meisten Konflikten und Comedy Potential ^_O

    Awakening hat eine ganz brauchbare Story, aber da sind auch Zeitreisen mit drin. Relativ einfach, die Story durch sowas komplexer erscheinen zu lassen. Denke insgesamt bin ich bisher noch von keiner FE Story "gewowed" worden. Man muss nur immer hoffen, dass sie nicht in einer Waifu-Orgie mit den vier Schwestern des Mainchars (wie Fates) in sich zusammenfällt^^°
    Geändert von Sylverthas (06.06.2017 um 20:46 Uhr)

  18. #98
    Zitat Zitat von Lynx Beitrag anzeigen
    Und wenn man Ninian romanced, gibt es ebenfalls ein paar kleine Story-Änderungen, die für mich das Ganze nochmal aufgewertet haben. Ist aber eigentlich auch eine Kleinigkeit, die mir vielleicht nur so gefallen hat, weil ich ohnehin das gesamte Spiel sehr geliebt habe.^^ Ich habe jedenfalls bis auf meinen ersten Run immer Ninian geromanced, weil ich auf diesen kleinen Aspekt nicht mehr verzichten wollte.
    Ich habe gerade etwas nachgelesen (eigentlich mehr oder weniger durch Zufall) und ich glaube, ich weiß, welche "Änderung" du meinst (dass Nergal der Vater von Nils und Ninian ist). Das ist in der Tat ein cooler Twist, den ich nicht so habe kommen sehen, auch wenn der natürlich einige weitere Fragen aufwirft, die aber auch zu beantwortet werden scheinen. Wäre FE7 eine Dating-Sim hätte ich Eliwood übrigens auch mit Ninian verkuppelt.

    @Sylverthas: Ich bin mal gespannt, habe jetzt doch wieder ein bisschen Blut geleckt und will mal ein paar andere Teile spielen, wobei Awakening und Fates wohl letzte Priorität haben. Habe mir heute Echoes gekauft, allerdings habe ich auch Lust auf FE6 und FE8. Die GC-/Wii-Teile muss ich aber auch erst mal hinten anstellen. Path of Radiance macht einen ja arm und für Radiant Dawn fehlt mir die Wii. ^^ Dass Konflikte darauf beruhen, dass alle involvierten Parteien entweder dumm sind oder nicht miteinander reden können, ist ja leider nichts Neues.

    Ganz interessant sind für mich aber auch die SNES-Spiele. Na ja, das Material geht mir so schnell nicht aus. Denke aber, ich werde heute Abend mal mit Echoes anfangen.


  19. #99
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Ich persönlich finde es aber schade, dass es bei der Serie Standard zu sein scheint, sich mehr auf klassische Gut-Böse-Konflikte zu stützen, statt beispielsweise interessante politische Konflikte in den Vordergrund zu stellen, für die sich die Settings ja anbieten würden.
    Spiel Teil 4. Du hast zwar immer noch die offensichtlich Bösen, aber Teil 4 ist quasi Political Backstabbing the game. Ich mein, auf einem der FE Wikis gibts eine Timeline und das liest sich teilweise einfach wie Game of Thrones. xD
    Ich würde dir liebendgerne mal Kram rauskopieren, aber das spoilert vermutlich, und nur der Kram aus dem Intro und dem Tutorial reicht da leider nicht.

    Also rein Storytechnisch ist Teil 4 imo einer der besten der Serie. Ist halt ein SNES Spiel und man merkt einige Sachen an, die heute nicht mehr wirklich ziehen würden. Auf der anderen Seite ist das Spiel auch wirklich für diese Massenschlachten ausgelegt, du nimmst einfach jede Einheit mit die du hast und du kämpfst, anders als in den neueren Teilen, wirklich gegen Armeen mit Formation und allem. Das Spiel besitzt auch nur 12 Kapitel, aber jedes Kapitel ist so lang wie mehrere in modernen Spielen (was der Grund ist, wieso man vor jedem Zug, bevor man etwas bewegt, speichern kann). Ich glaub an der Final Map saß ich damals 8 Stunden. xD
    Jedenfalls, die Story ist hier echt gut, mit einigen echt fiesen Twists und Charakteren. Und wie gesagt, Political Backstabbing the Game. Das Spiel ist btw. um einiges schwerer als die neuen Teile, imo.

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