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Ergebnis 81 bis 87 von 87
  1. #81

    Carrier of Star-Sickness
    stars5
    #8 Fire Emblem Fates: Conquest
    Gestartet: 22.06.2017
    Beendet (Cleared!): 26.07.2017

    Beendet (Finished!): 26.07.2017



    Warum gerade dieses Spiel?

    Zunächst hatte ich die Wahl zwischen einem Fire Emblem Fates und Fire Emblem Echoes: Shadow of Valentia. Ich war nie ein Fire Emblem Fan, aber zahlreiche Freunde hatten mir dazu geraten, Fire Emblem Fates zu spielen, entweder weil die Story voll genial oder abgrundtief scheiße sein soll. Irgendwann bin ich dann (durch Pokémon Reborn und Alter Aila) auf tvtropes gestoßen und habe mir dort auch Fire Emblem Fates angesehen. Ein gewisser Punkt in der Story von Conquest (der allerdings ein harter Spoiler ist) hat mich dann so hart getriggert, dass ich mir das Spiel doch zulegen wollte. Hinzu kommt, dass ich ein schweres Spiel haben wollte (etwas, dass ich doch nicht ganz so ausgenutzt habe), weswegen Conquest die naheliegendere Wahl war.

    Spielweise:

    • Zur Schwierigkeit – ich habe auf Schwer gespielt, aber ohne Permadeath. Das wurde von Personen als „harter Lutscher-Modus“ bezeichnet. Das heißt nicht, dass ich meine Einheiten weggeschmissen hab, da die sonst keine Erfahrung bekommen haben, aber mir sind in vereinzelten Kapiteln Einheiten trotzdem weggestorben, obwohl ich eigentlich gut auf die aufgepasst habe.
      Dass ich ohne Permadeath gespielt habe, schiebe ich darauf, dass ich, was Fire Emblem betrifft, mich noch als einen blutigen Anfänger sehe.
    • Promoted wurde erst bei Max-Level, also auf Lv20.
    • Komischerweise hab ich das Gold, was ich bekommen habe, kaum genutzt. Liegt eigentlich daran, dass ein Großteil der Charaktere, die ich benutzt habe, schon brauchbare Waffen hatten (Corrin, Xander, Leo, Camilla) und ich mit dem Rest eigentlich brauchbare Waffen gefunden habe. Eine genaue Übersicht gebe ich aber noch am Ende dieser Rubrik.
    • Ich hab generell versucht, alles auf den Maps mitzunehmen, was auch nur irgendwie ging. Die Ausnahme ist eine Einheit namens Nyx, da ich sie für eine gegnerische Einheit gehalten habe.
    • In Anschluss an den vorderen Punkt – es gab die Möglichkeit, gegnerische (meist nicht nennenswerte) Einheiten im Gefängnis zu „bekehren“ (was im allgemeinen etwas verstörend aussieht). Davon habe ich bei einer Einheit namens Beatrice Gebrauch gemacht, obwohl man die nicht romancen kann und sie an sich auch nicht besonders stark war. Der Grund dafür war, dass Jakob und Felicia mir etwas auf den Sack gingen.
    • Geromanced wurden Xander und Corrin sowie Silas und Effie (was insgesamt 3 weitere Einheiten sowie 2 Maps zum Leveln ergab).
    • Ich hab in deutscher Sprache gespielt.

    • Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 029:55 h (Cleared! & Finished!)



    Da Corrin auf dem Cover von Fates weiblich ist, wird für dieses Review Corrin ebenfalls als weiblich angenommen. Corrin hieß natürlich mal wieder nicht Corrin, ist ja klar.

    Story:


    Corrin bewohnt schon seit Längerem die Burg von Nohr, wo es ihr mehr oder weniger an nichts mangelt – sie wird von zwei Dienern, Jakob und Felicia betreut sowie von ihrem Bruder Xander im Schwertkampf unterrichtet. Lediglich, dass ihr Vater Garon sie für zu schwach hält, in der Welt außerhalb von Nohr zu überleben, da Nohr im Moment Krieg mit dem benachbarten Königreich Hoshido führt, macht ihr etwas zu schaffen, da sie sich gerne selbst die Welt ansehen möchte. Als Corrin ihren Bruder Xander in einem Duell schlägt, entscheidet Garon, dass sie aus ihrer Burg herausdarf und Missionen für Garon erledigen soll, dessen Ziel es ist, das Königreich Hoshido zu erobern und überreicht ihr ein magisches Schwert, das Gangleri.

    Jedoch ist Corrin mit den Methoden von Garon nicht einverstanden, als sie das erste Mal damit konfrontiert wird. Zum Entsetzen ihrer Geschwister stellt sie durch ihre bedauernswerte Naivität offen Garons Methoden infrage, woraufhin dieser dieses Verhalten als einen Akt des Verrats betrachtet und Corrin auf eine Mission schickt, die sein Vertrauen zu ihr wiederherstellen soll.

    Als es zur Entscheidungsschlacht zwischen Nohr und Hoshido kommt, streckt nicht nur Xander, sondern auch Ryoma, der Kopf der hoshidischen Familie die Hand nach ihr aus, um sie für die entsprechende Seite zu gewinnen. Corrin entscheidet sich hierbei für Xanders Familie – unter anderem, weil sie der Meinung ist, dass sie und ihre Geschwister Garon beeinflussen und seine Methoden ändern können, sollte er sein Ziel, die Eroberung Hoshidos, erreichen…

    Story-Eindruck:

    Dafür, dass gesagt wird, dass Fates die schlechteste Story aller Fire Emblems haben soll, wurde ich bitter enttäuscht – so schlecht ist die meiner Meinung nach nämlich gar nicht. Das Problem ist mehr, dass die zahlreichen Missionen aufgrund der Fire Emblem-Thematik selbst auch teilweise so blöd zusammenhängen, dass man aus den Schnipseln teilweise einfach keine besonders tolle Story zusammenbasteln kann, sowie dass gegen Ende massive Plotholes übrigbleiben, was man aber darauf schieben kann, dass man doch bitte das True Ending, i.e. Revelation spielen soll. Letzten Endes ist die Story selbst auch gar nicht mal schlecht, lediglich die Umsetzung ist eher so mittel.

    An sich fand ich die Story aber nicht so schlecht, wie es ihr nachgesagt wurde. Angefangen damit, dass ich nicht das Gefühl hatte, dass es für Corrin aufgrund eines Ereignisses auch nur irgendeinen Grund gibt, sich mit Nohr zu verbünden, hat man zumindest versucht, das noch so zu verpacken, dass es zumindest halbwegs Sinn ergibt. Später dann gibt es doch auch einige Missionen, die letzten Endes überhaupt keinen Sinn ergeben, wie z.B. die neunzehnte.



    Und das ist nur ein Beispiel. Im Spiel gibt es früher oder später auch Storytode. Einige davon sind so unglaublich sinnlos, speziell der von Ryoma. Das war nicht nur lächerlich inszeniert, sondern auch hochgradig bescheuert - und - ich kann es nicht oft genug sagen, SINNLOS HOCH 20.

    Hinzu kommen die im Moment relativ substanzlosen Antagonisten (die durchaus im True Ending noch Substanz bekommen können). Immerhin tauchen die nicht irgendwie zufällig auf wie in diversen anderen Games (wobei, nevermind, Zola lässt grüßen), sondern werden zumindest storymäßig in einer gewissen Hinsicht aufgebaut und über den Verlauf der Story immer hassenswerter gemacht, bis es irgendwann zum Showdown kommt. Während ich den Aufbau zumindest halbwegs brauchbar und gelungen finde, bleiben bei der Motivation Rätsel und Fragen offen.
    Auch hier kommt ein dicker, heftiger Spoiler zu dem, was mir aus Conquest nicht klargeworden ist:



    Eine Szene wollte ich auch noch herausheben, die mir bis zum Ende hin absolut unverständlich geblieben ist:



    Ne, ne, ne. Just no. Ich kann ja ein wenig verstehen, dass Szenen wie der Spoiler über mir bezwecken sollen, dass Corrin von einer kleinen, fast vor Naivität zerfressenen Turmbewohnerin zu einer erwachsenen, (mehr oder weniger) kritische Entscheidungen treffenden Armee-Kommandantin wird, was ich als Charakterentwickung an sich gut gemacht finde - aber bitte doch nicht so. Das geht deutlich besser.

    Gameplay:


    1) Allgemein

    - Missionen:
    Conquest ist unglaublich abwechslungsreich, was die Missionen betrifft - die sind definitiv ein Highlight des Spiels. Ich empfand jede Mission als mehr oder weniger einzigartig, und einige haben ihre eigenen Features, die aus "Ich muss ja nur den Boss dahinten erledigen und alles andere aus dem Weg räumen!" mal schnell ein "Verdammt, das Terrain spielt da ja gar nicht mit, wie kriege ich das jetzt hin?" macht.

    Das bekannteste Beispiel ist die Wind-Mission, wo der Wind mal eben eigene sowie gegnerische Einheiten quer über die Map bläst. Eine andere ließ ein Drachensiegel Kopien von den eigenen Einheiten entstehen, die durch eine Art Seelenbund verbunden sind - erleidet eine Einheit Schaden, erleidet die Kopie ebenfalls Schaden etc. Eine weitere Mission lässt unendlich viele Gegner spawnen, wo man nur fliehen muss, weil man die alle schlecht erledigen kann.

    Sprich, die Missionen haben alle (gerade auf Schwer oder höher) Terrain-Probleme, Map-Tricks und letzten Endes die Einheiten selbst, die man alle überwinden muss, wo es spaßig sein kann, sich eine Taktik zu überlegen, wie man die Maps am Besten bewältigt.

    - Basis:
    Die Basis featurete einen Haufen nutzlosem Krams (die Lotterie, z.B., wofür ist die überhaupt da?), soewie eine Arena und viel mehr, bot aber immerhin auch eine Möglichkeit für Sidequests, den Spot Defense-Missionen => soll heißen, man wurde von einer ganzen Stange Einheiten überrant, die einem die Gebäude kaputtgemacht haben - die sind nach und nach zum Thron gerannt, war der dann von gegnerischen Einheiten besetzt, kam das Game Over. Hinzu kamen Läden, eine Schmiede, die die Waffen verbesserte und noch einiges anderes. Viel davon hab ich gar nicht mal wirklich genutzt.

    - Romancing:
    Belohnt einen hauptsächlich mit neuen Einheiten und Maps. Abgesehen davon bin ich aber kein Fan davon, mal komplett davon abgesehen, dass das in Fates generell einen äußerst eigenartigen Beigeschmack hinterlässt. Wer weiß, in welchem Verhältnis die Geschwister zu Corrin stehen, weiß was ich meine. Ist in Conquest zwar nur bedingt der Fall, aber eh.

    Davon abgesehen birgt das Romancing einen weiteren ätzenden Punkt - die neuen Einheiten gehören zu der nächsten Generation, wurden aber in einer Parallelwelt aufgezogen, sodass dies ähnlich alt wie die 1. Generation sind. Manche zumindest. Ich muss wohl nicht erläutern, warum das etwas daneben wirkt, aber hey.

    - Supports/Supportgespräche:
    Supports sind in Fates ziemlich kaputt. Es macht einen deutlichen Unterschied, ob da eine Einheit 1-vs.-1 gegen eine andere Einheit kämpft, oder noch eine 2. Einheit mit dazustößt indem man sie in der Nähe einer anderen Einheit positioniert - was dann das Verhältnis zwischen den beiden Einheiten verbessert hat. Das führt dazu, dass die entsprechenden Einheiten sich voneinander erzählen und ihre dunkelsten Geheimnisse ausplappern, was den Charakteren zumindest noch ein wenig mehr Profil verleiht.

    2) Schwierigkeit

    Conquest wird zurecht als schwer betitelt, was primär an zusätzlichen Skills liegt, weniger an höheren Werten. Während ich gerade am Anfang noch problemlos durch die Maps gekommen bin, und ich dann auch keine Einheit mehr verloren habe, hat das gerade im letzten Drittel noch einmal ordentlich angezogen, mit der Krönung in einem Kapitel, wo sage und schreibe 3 ganze Einheiten überlebt haben. Ich sollte aber dazu erwähnen, dass ich es zeitweise nicht für nötig hielt, einen brauchbaren Heiler miteinzupacken. Später ging das dann natürlich nicht mehr.

    Natürlich sorgen auch noch die Gimmicks der einzelnen Maps (Wind, Fallen, Eis, Terrain) für zusätzliche Schwierigkeiten.

    Fazit / Zusammenfassung (7,5/10):

    Die Wertung ruht daher, dass Conquest vom Gameplay her wirklich gut, spaßig und herausfordernd, von der Story her und wie sie umgesetzt ist, aber dann doch eher so mittel ist.

    Was an der Story gelinde gesagt "nicht gut" ist, rolle ich hier nicht noch einmal auf - das Gerüst, auf dem die Story fußt, ist stabil und voll okay, aber eben mit einigen morschen Brettern, die man so auf keinen Fall haben möchte. Die Charaktere generell, die nicht näher beleuchtet werden (Z.B. die ganzen Retainer), erscheinen flach und sind halt einfach da, sofern man nicht mit in die Supportgespräche miteinsteigt. Näheres dazu kann man der Story-Sektion entnehmen.

    Das Gameplay ist abwechslungsreich und deutlich besser gestaltet als so manch anderes an S-JRPGs was ich bisher so gesehen habe - was zwar auch nicht viel ist, aber naja - gameplaymäßig kann ich mir wenige Gründe vorstellen, die gegen das Spiel sprechen.

    Anmerkung zu Finished!: Da Conquest kein Postgame besitzt und ich den Multiplayer wohl auch nur selten anrühren werde, erarche ich das Spiel als endgültig beendet. Revelation werde ich, denke ich nicht anfangen - der Grund ist, dass ich mich noch durch Birthright kloppen müsste und ich auch einfach keine wirkliche Lust auf Birthright hab, zumal Revelation Birthright ähnlicher sein soll als Conquest.
    Geändert von Kael (09.09.2017 um 17:20 Uhr)

  2. #82

    Carrier of Star-Sickness
    stars5
    So. Wollte das schon länger mal updaten.

    Eigentlich dachte ich ja, dass zumindest jemand zu Conquest was schreibt, aber entweder war's wohl wieder zu lang, das Spiel zu ausgelutscht oder eventuell zu spoiler-y (wobei ich mir da Mühe gegeben habe, alles, was relevant ist, in Kästen zu verfrachten). Kann man aber nichts dran ändern. Bei Operation Babel hab ich damit gerechnet, aber ich hab auch keine große Lust, mich darüber zu unterhalten, dafür hat mich das Spiel dann doch nicht so richtig gefesselt. xD

    Mal 'nen Überblick, was so läuft:

    [#7 - MGQ Paradox 2]

    Hab ich mittlerweile lediglich mit einem Interface-Patch in ziemlich genau 56 Stunden und 18 Sekunden oder alternativ 289:40:52 h - 233:40:34 h (Dafür, dass ich durch die Storysequenzen durchskippen konnte, ist das viel - für Part 1 hab ich afaik 75h gebraucht und da hab ich mir jeden Dialog 5x durchgelesen) durchgespielt, aber da ich so gut wie nichts von der Story mitbekommen habe, zähl ich das noch nicht als durchgespielt. Stattdessen wird das bis hin zum Ende vom Jahr aufgeschoben, in der Hoffnung, dass kein Translation Patch an Silvester kommt, wie letztes oder vorletztes Jahr. Anscheinend gibt's noch keinen direkt Google-Translate-Patch und Versuche, das selbst zu übersetzen, waren bisher nicht erfolgreich (meist damit verbunden, dass ein entsprechendes Tool nicht funktioniert hat), ich bleibe aber da auf jeden Fall noch dran. Ansonsten, wenn sich da bis Ende November nichts tut, weder von meiner Seite aus, noch von Patch-Seite aus, fliegt's auch vorerst wieder von der Liste, da ich wenig Interesse daran habe, nur über das Gameplay zu schwadronieren. Werden wir dann sehen.

    [#9 - Mugen Souls Z]

    Bin in Kapitel 12, also kurz vor dem Ende. Ich hoffe, dass ich bis Ende nächster Woche damit durchkomme (also Cleared!/Abspann gesehen und so), auch wenn das Postgame nochmal ordentlich Zeit fressen wird. Bisher muss ich aber sagen, dass mir das Spiel doch erstaunlich gut gefällt und ich nicht bereut habe, mir das zugelegt zu haben. Die Story lässt sich zwar auf "Wir erobern mal eben die ganze Welt, stopfen alles in den Sarg, was nervt und sammeln unterwegs unsere Gefährten ein!" reduzieren, muss aber sagen, dass die Story, ihre Charaktere und auch die Antagonisten, so blöd und eingefahren wie sie sind, doch immerhin auch ihren Charme haben. Hinzu kommen bezüglich Gameplay gefühlte 500,000 Mechaniken, die man schon aus Disgaea kennt (welche für mich aber nur bedingt relevant waren), sowie teilweise nette, teilweise verstörenede Badeszenen.

    Man sollte allerdings dazu sagen, dass das Game als eine Kreuzung von Disgaea und Hyperdimension Neptunia betrachtet wird - und dementsprechend auch Elemente beider Spiele beinhaltet. Wer mit dem Stumpfsinn von Disgaea und speziell Hyperdimenion Neptunia nicht klarkommt, braucht sich das auch nicht anzutun. Ich geh im Review auch noch genauer darauf ein, welche Parts von Mugen Souls Z von den entsprechenden Spielen passen.

    Eine Sache hat mir aber hier auch die Stimmung ein wenig verdorben, das sag ich jetzt gleich schon mal - in der PC-Version bekommt man gleich zu Beginn Gegenstände, die alles, was man das Hauptgame über findet, bei weitem hinter sich lassen, sowie Statuswert-erhöhende Kostüme, einen Batzen Gold (500k Gold und 500 Punkte, um genau zu sein), lächerlich übertriebene Heilitems und dann natürlich noch sowas hier (links: zweitschlechteste Main-Game-Waffe, rechts: Geschenk vom Spiel):


    Das Game wäre gar nicht mal so leicht, würde man nicht mit solchen Teilen beschmissen werden. Der Lv80 Boss von Kapitel 11 hat mir z.B. ganz schön zugesetzt. Das ist wie, als würde man bei Pokémon gleich am Anfang mit 'nem Lv80 Legendary beschmissen werden. Die Ausrüstung z.B. hab ich generell nicht benutzt, bei den Kostümen hat's dann aber doch ausgesetzt. Kosmetik-Items einzubauen, die Statbooster geben, finde ich, freundlich ausgedrückt, nicht die beste Idee, das ist aber was, was von Hyperdimension Neptunia mitgekommen ist.

    [#10 - Ys 8: Lacrimosa of Dana]

    Schaut bisher stark danach aus, als ob Ys 8 das Game of the Year für mich wird. Noch will ich mich nicht der Euphorie hingeben, bis ich ein wenig weiter bin und es tatsächlich auch zur Sache geht, aber bisher bin ich durchweg begeistert. Viele Spiele mit AKS hatte ich davor ja nicht gespielt - dieses Jahr lediglich Hollow Realization und Dark Cloud, wo mich beide Varianten nicht so überzeugt haben, was aber nicht auf Lacrimosa of Dana zutrifft. Die normalen Gegner sind zwar trotzdem mehr oder weniger Fodder, aber zum einen war das weder in Hollow Realization noch in Dark Cloud anders, zum anderen gibt es trotzdem noch genug grässliche Fodder-Gegner mit furchtbaren Attack Patterns - wer mal am Strand in Chapter 1 geguckt hat, weiß was ich meine. Und solche Gegner sind auch wirklich gut, der Lerneffekt ist da und es macht Spaß, die zu bekämpfen. Zumindest das Sammeln ist auch besser gestaltet als in Hollow Realization, das Drop-System ist im allgemeinen durchdachter, die Musik wesentlich besser. Von der ersten BGM in der Wildnis wurde ich regelrecht überwältigt, so etwas schnelles hatte ich absolut nicht erwartet und doch gefällt mir der Soundtrack bisher richtig gut.

    TL; DR: Das Game ist großartig.

    Noch was allgemeines - da ich jetzt offiziell meine acht Spiele 2017 durchgespielt habe, (auch wenn MGQ Paradox nicht dazuzählt, so hab ich trotzdem den Abspann gesehen) wird die Challenge auf 12 Spiele erweitert. Yes! Sollte ich dieses Ziel nun auch erreichen, werde ich auch die Bonus-Games als durchgespielte Spiele sehen, da ab dann sowieso Open End ist. Oder ich nehme mir einfach vor, die Games auch tatsächlich mit Postgame abzuschließen. XD
    Geändert von Kael (16.09.2017 um 16:53 Uhr)

  3. #83
    Wenn du das Musikstück magst, kannst du dich noch auf zahlreiche im ähnlichen Stil freuen. Und genügend fiese normale Gegner kommen auch noch, keine Angst.

    Auf welchem Schwierigkeitsgrad spielst du?


  4. #84

    Carrier of Star-Sickness
    stars5
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Wenn du das Musikstück magst, kannst du dich noch auf zahlreiche im ähnlichen Stil freuen. Und genügend fiese normale Gegner kommen auch noch, keine Angst.

    Auf welchem Schwierigkeitsgrad spielst du?
    Nightmare. Wollte zunächst auf Hard anfangen, da ich bisher keinen anderen Ys-Teil gespielt habe, außer eben das bisschen Celceta, aber nachdem ich Hollow Realization schon hinter mir hatte (und, fairerweise muss ich das sagen, auch durch Klunkys Äußerungen hier im Forum hat mich doch ein wenig die Neugier gepackt) dachte ich, dass das nicht so schlimm werden kann. Später hab ich dann noch herausgefunden, dass man zur Not eh noch was an der Schwierigkeit drehen kann, sollte man sich übernommen haben.

    Ich bin aber ehrlich, das hab ich gleich am Anfang ziemlich übel bereut, der allererste Gegner hat mir gleich insgesamt 6 Game Over mitgegeben. Das schiebe ich aber auf meine eigene Unfähigkeit, da das Game dir ja sagt, dass man "L" zum Ausweichen benutzen soll, ich drück "R" und wundere mich, warum sich nix tut. Dafür hab ich dann aber immerhin diese Block-Mechanik herausbekommen, was ich dann versucht habe, zu timen - was mir aber auch nur bedingt gelungen ist. Ich bin da noch sehr am Experimentieren, was das betrifft, wann ich wirklich ausweichen muss, und wann Flash Time und diese Flash Guard-Mechanik ("R") triggert. Alleine vom Angucken der Gegner und der Animationen hab ich das nicht so wirklich herausbekommen.

    Den Gegner oben konnte ich dann aber größtenteils mit Hit-and-Run erledigen, da ich erst herausbekommen habe, dass ich die falsche Taste zum Ausweichen benutze, als ich beim nächsten Boss war, da man den Bodyslam von dem irgendwie schlecht blocken konnte. XD
    Geändert von Kael (16.09.2017 um 16:51 Uhr)

  5. #85
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    die Musik wesentlich besser. Von der ersten BGM in der Wildnis wurde ich regelrecht überwältigt, so etwas schnelles hatte ich absolut nicht erwartet und doch gefällt mir der Soundtrack bisher richtig gut.
    Die Musik gehört bei der Reihe sowieso zu den absoluten Highlights, auch wenn manche Teile da mehr bieten als andere. The Ark of Napishtim fand ich in der Hinsicht noch etwas mangelhaft, aber alle anderen Sequels und Remakes sind da um einiges besser.
    Muss auf die PC-Version ja dummerweise noch einige Wochen warten so wie es aussieht, aber die vergleichweise winzige Vita-Fassung will ich mir auch nicht antun Aber dafür erscheint ja bald Danganronpa V3!

    Zitat Zitat von Kael
    Wollte zunächst auf Hard anfangen, da ich bisher keinen anderen Ys-Teil gespielt habe, außer eben das bisschen Celceta.
    Für die Solo-Teile (also Origin, Felghana, Napishtim und halt alles davor) würde ich das aber nicht unbedingt empfehlen. Da sind die Bosskämpfe nämlich ein etwas anderes Kaliber als in den späteren Ablegern mit Party-System.

  6. #86

    Carrier of Star-Sickness
    stars5
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Für die Solo-Teile (also Origin, Felghana, Napishtim und halt alles davor) würde ich das aber nicht unbedingt empfehlen. Da sind die Bosskämpfe nämlich ein etwas anderes Kaliber als in den späteren Ablegern mit Party-System.
    Ich sollte dazu sagen, dass ich Ys 8 auch ein bisschen nach meiner eigenen Challenge spiele. Auf der Vita gibt's den 5. Schwierigkeitsgrad, Inferno, ja nicht.

    - Difficulty: Nightmare
    - Keine Items während dem Bosskampf
    - Alle Partycharaktere müssen überleben

    Abseits von Bosskämpfen hat das dann natürlich bisher nicht mehr viel Relevanz, vor Allem in den Dungeons später, da es da auch richtig ätzende Gegner gibt und man sich nicht heilen kann. Auf der anderen Seite müssen die Items ja auch irgendwohin, wenn ich die schon im Bosskampf nicht benutzen möchte.

    Davon abgesehen ist Celceta das einzige Ys, was ich noch besitze. Weiß grad nicht, wie das da ist, ich fand es aber nicht so spaßig wie Lacrimosa of Dana.

  7. #87

    Carrier of Star-Sickness
    stars5
    Lang, lang ist's her. Ich habe gerade eben Mugen Souls Z mit einer Spielzeit von 50 Stunden und 27 Minuten auf einem Level von 545 (Ja! >_<) durchgespielt.

    [#9 - Mugen Souls Z]

    Wenn ich mir meinen Post von vor knapp zwei Monaten angucke, muss ich sagen, dass das zwar doch eine echt lange Woche habe, aber hey, zwischendrin hatte ich so viele Anläufe, die mich dann auf Dauer auch nicht so wirklich motiviert haben, meistens aufgrund von irgendwelchen Game Over bei zu vielen Gegnern oder weil ich diverse Items nicht gefunden habe oder dies oder das. Wie auch immer, die Motivation war lange Zeit im Keller. Das Review kommt wohl noch irgendwann (hoffentlich tatsächlich demnächst), werden wir sehen.

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