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Ergebnis 81 bis 86 von 86
  1. #81
    So, hab Baten Kaitos nach circa 39 Stunde beendet und es reiht sich quasi wunderbar in meine Challenge ein xD Ist zwar nicht ganz so mangelhaft wie andere Titel die ich hier gespielt habe, und ich würde auch nicht unbedingt von abraten, aber es ist auch nichts was man unbedingt mal gespielt haben müsste. Außer vielleicht man will sich für das Prequel vorbereiten oder halt sehen inwiefern das im Vergleich zum ersten Teil verbessert wurde. Aber das kann ich ja momentan noch nicht einschätzen. Das Spiel ist jedenfalls sehr generisch. Man kämpft halt gegen ein böses Imperium, zwischendurch gibt es einen coolen Twist, aber dann gehts auch schon klischeehaft weiter. Die Story wurde dafür gut in Szene gesetzt, auch wenn es leider keine coolen FMV Sequenzen gibt. Und die Charaktere sind auch ganz okay, wenngleich Mizuti der einzige ist der einigermaßen einprägsam daherkommt, schon wegen dem seltsamen Outfit. Die Antagonisten sind allerdings extrem langweilig. Zu denen gibt es zwar teilweise noch etwas mehr zu erzählen als auf den ersten Blick ersichtlich ist, das macht sie aber nur unwesentlich besser.

    Von daher würde ich die Story insgesamt als nett bezeichnen. Mehr aber auch nicht.

    Aufs Gameplay trifft quasi das selbe zu. Die Idee ist zwar ganz nett, die Umsetzung aber mehr als mangelhaft. Warum fasse ich einfach mal stichpunktartig zusammen.

    • Waffen, Rüstungen und Items teilen sich allesamt das selbe Deck. Von daher kann es passieren, dass man überhaupt nicht ordentlich agieren kann, zum Beispiel wenn die ganze Hand voller Rüstungen ist, der Gegner einen aber nicht angreift um die Rüstungen irgendwie loszuwerden. Man kann die Karten zwar abwerfen, aber wenn sie im aktuellen Zug keinen Effekt haben, dann wird der Zug direkt abgebrochen. Man kann also nur eine Karte nach der anderen abwerfen. Und das ist einfach nur nervig. Dabei hätte es doch einige Möglichkeiten gegeben das System zu verbessern. Zum Beispiel indem man die Karten einmal pro Zug mischen kann, eventuell auch indem man Aktionen für opfert. Oder indem die Karten je nach Typ in andere Decks eingeteilt werden und dann auch nur in den Phasen verwendet werden können in denen sie tatsächlich eingesetzt werden können. Der globale Cooldown kann ja trotzdem erhalten bleiben.
    • Man muss sich innerhalb weniger Sekunden entscheiden welche Karten man einsetzen will und muss dann Stück für Stück jeden weiteren Angriff hinzufügen. Macht zwar durchaus Sinn da man gleichzeitig versuchen muss Kombos mit den Kartennummern zu bilden (am besten fortlaufend, oder zumindest gleiche Nummern hinereinander), das setzt einen aber trotzdem unnötig unter Druck und führt gleichzeitig dazu, dass die Kämpfe viel zu sehr in die Länge gezogen werden. Savyna ist in dieser Hinsicht das beste Negativ-Beispiel. Ihre Angriffe sind zwar schön schnell, dadurch wurden meine Züge aber mehrmals unterbrochen weil ich einfach nicht schnell genug den nächsten Angriff auswählen konnte. Von daher wäre es besser gewesen den Timer zu erhöhen, dafür aber alle Aktionen auf einmal auswählen zu können. Dann hätte die Angriffs-Animation eventuell schneller vonstatten gehen können.
    • Karten können sich im Laufe des Spiels in andere Karten verwandeln. Klingt ganz interessant, hat aber meistens nur dazu geführt, dass irgendwann meine Heil-Items verdorben und somit nutzlos waren. Was mir natürlich meistens erst in einem Kampf aufgefallen ist. Es gibt außerdem Karten die man miteinander kombinieren kann um die irgendwie aufzuleveln, aber das habe ich aufgrund der Zufalls-Komponente komplett ignoriert. Ist nur ab und zu rein zufällig passiert, was aber nur selten in die Kombo gepasst hat.
    • Ohne Grinding ist es irgendwann unmöglich ein volles Deck mit aktuellen Karten zu füllen. Dadurch hatte ich selbst nach mehr als der Hälfte des Spiels noch uralte Karten in meinem Deck stecken und konnte sie trotz Unmengen an Gold nicht ersetzen. Heilkarten (die nur außerhalb von Kämpfen verwendet werden) werden in Shops zwar ständig ersetzt, aber Angriffe halt nicht.
    • Um Geld zu verdienen muss man Gegner im Kampf fotografieren. Ist gegen Ende nicht so problematisch, kann anfangs aber etwas nerven. Zumal es da auch noch obskure Lichtverhältnisse gibt die sich mit Skills verändern lassen um den Wert der Fotos zu maximieren.
    • Das Spiel ist ingesamt zwar sehr einfach, aber zwischendurch gibt es eine handvoll Bosse die einfach nur absurd sind, wie oben bereits erwähnt. Den Endboss hätte ich da auch fast eingeordnet da er nicht nur doppelt angreifen kann, sondern an einer Stelle auch noch einen dritten Angriff bekommt und sich mit jedem einzelnen Treffer heilt. War aber scheinbar eine einmalige Sache. Oder ich hatte einfach nur Glück.
    • Es gibt außerdem einen Boss der ohne wirklichen Grund auf Glück basiert. Da muss man verdeckte Karten auswählen um die selbe Karte wie der Gegner auszuwählen. Am Ende war ich aber so gut wie tot da die richtige Karte aus einem vollen Deck zu wählen fast unmöglich ist und selbst die 50/50 Karte natürlich keinen Sieg garantiert.
    • Das Spiel sieht zwar hübsch aus, hat aber auch ein paar richtig nervige Stellen zu bieten. Darunter ein Eis-Dungeon in dem die Laufgeschwindigkeit teilweise massiv in den Keller sinkt und dann auch noch ein Sumpf in dem es noch viel schlimmer ist. Letzteres war allerdings eine extrem kurze Angelegenheit (2 Bildschirme). Und das selbe trifft auf die meisten Dungeons zu. Gleicht also das langsame Kampfsystem ein bisschen aus.
    • Das Magnus System mit dem man die Essenz bestimmter Items fangen kann klingt zwar interessant, ist teilweise aber viel zu limitiert und dazu auch noch unlogisch. Dass man Feuer einfangen muss verstehe ich zwar, aber warum zum Henker muss man einen Pflanzensamen oder eine Schriftrolle ebenfalls in Kartenform mit sich herumschleppen? Und warum gibt es eine Quest in der man Trümmer in Karten verbannen kann während ein paar Räume weiter die selbe Quest vorkommt, man dort aber gezwungen ist die Trümmer wegzuschieben?
    • Man kann nicht einfach so aufleveln sondern muss extra einen Speicherpunkt in einer Stadt aufsuchen um von dort aus in die Kirche zu reisen. Einzig im letzten Dungeon gibt es tatsächlich einen normalen Speicherpunkt bei dem das ebenfalls möglich ist. Erfüllt insgesamt aber keinen Zweck und hätte einzig für das Klassen Level Up (welches das Deck Limit und das Hand Limit erhöht) verwendet werden sollen.
    • Nach dem tollen Twist darf man nochmal alle Hauptdungeons besuchen, dort eine Tür finden, herausfinden wie sie sich öffnen lässt, wieder herausgehen, das entsprechende Magnus holen, und dann nochmal ins Dungeon gehen um einen Bosskampf auszutragen. Tolle Zeitverschwendung


    Und das müsste auch das wichtigste gewesen sein. Einzig die Sprachausgabe wäre noch erwähnenswert, weil sie echt nicht gut ist. Hab die aber nur eine Stunde oder so ertragen und dann zur Undub gewechselt. Klingt um einiges besser.
    Irgendwann mal schauen wie das Prequel so ist. Aber als nächstes werde ich mir wohl Trails in the Sky the 3rd anschauen. Mag zwar etwas anders sein als die Vorgänger, aber das wird mich hoffentlich etwas mehr begeistern können.


  2. #82
    The Legend of Heroes: Trails in the Sky the 3rd

    Ich habe das Spiel gerade nach circa 39 Stunden beendet und muss mich wirklich fragen warum es The 3rd heißt. Also, theoretisch verstehe ich es schon. Der Fokus liegt nicht mehr auf Joshua und Estelle und da die Hauptstory in 2nd Chapter abgeschlossen wurde, wird hier eine neue Geschichte erzählt ... diese baut allerdings auf den Ereignissen des Vorgängers auf und übernimmt dabei fast die gesamte Party. Der Fokus mag dabei auf Kevin liegen, aber ein Großteil des optionalen Contents fungiert sowohl als Epilog als auch als erweiterte Hintergrundgeschichte für die gesamte Party. Und in dieser Hinsicht wirkt das Spiel ein bisschen konstruiert. Um sich diese Sequenzen ansehen zu können muss man nämlich bestimmte Bedingungen erfüllen, meist einen speziellen Charakter in der Gruppe haben. Die darauf gezeigt Erinnerung kennt der entsprechende Charakter aber schon weil es seine eigene Erinnerung ist. Von daher ist das offensichtlich für die Spieler und nicht für die Charaktere gedacht. Und das selbst in Fällen in denen es tatsächlich Informationen gibt die die Charaktere selbst nicht kennen. So zum Beispiel im Fall der Aureole, welche in die Hände von Ouroboros gefallen ist. Selbst wenn man sich mit Kevin diese Sequenz ansieht ist er sich später nicht sicher ob die Aureole sich tatsächlich in ihren Händen befindet.

    Das Spiel recycelt außerdem einen Großteil seiner Locations, was dementsprechend schon das zweite Mal ist, dass die Gebiete aus Trails in the Sky recycelt werden. Zwischendurch gibt es zwar auch neue Gegenden, aber dabei handelt es sich fast ausschließlich um Plattformen die im Nichts schweben. Das Spiel ist nämlich ein Dungeon Crawler der allerdings auf andere Gebiete zurückgreifen kann damit es nicht ganz so eintönig ist. Was die Entwickler allerdings nicht daran gehindert hat ein optionales Dungeon zu designen in dem jeder Raum identisch ist. Sollte mich bei einem Spiel voller Recycling zwar nicht stören, aber das wirkte schon recht billig.

    Die Dungeon Crawler Natur hätte mich ansonsten nicht gestört weil die Story dadurch fokussierter hätte erzählt werden können als es in den Vorgängern der Fall ist, aber die Erinnerungs-Türen können schon mal über eine Stunde dauern, was fürs Pacing nicht gerade zuträglich ist. Man kann sie zwar machen wann immer man will, aber da es stets Belohnungen gibt, will man die natürlich so früh wie möglich machen damit sich das noch lohnt. Ab der sechsten Ebene fand ich das Spiel außerdem zu sehr in die Länge gezogen. An der Stelle muss man immerhin vier Gebiete voller Bosskämpfe abklappern bevor man endlich in die nächste Ebene vordringen kann. Und der Abschnitt (also wo Kevin und Ries auf sich allein gestellt sind) war dann auch ein bisschen zu lang.

    Das Finale war in dieser Hinsicht auch ein bisschen durchwachsen. Es ist zwar eine coole Idee, dass man tatsächlich alle 16 Charaktere benutzen und dementsprechend vier Bosse bezwingen muss, aber da es darauf keinerlei Hinweise gab, hatte ich einfach mal drei Gruppen bei denen die Hälfte der Charaktere keinen Schaden anrichten konnte. Man findet zwar für jeden Charakter bessere Ausrüstung und kann auch schnell leveln, aber bis dahin zieht sich das ganz schön in die Länge. Hätte mir das mit einem Quartz zwar etwas einfacher machen können, aber leveln hätte ich im Anschluss trotzdem müssen da die meisten Charaktere irgendwo bei Level 100 rumdümpelten wärend meine Haupt-Party schon bei über 130 war. Die Bosskämpfe waren trotzdem problematisch, weil anstatt sie Stück für Stück abarbeiten zu können, muss man erst mit jeder Gruppe bis ans Ende laufen und dann drei Bosse hintereinander bezwingen ohne auch nur einmal speichern zu können. Hat circa 40 Minuten gedauert und beim dritten hätte sich meine Party dank Konfusion und garantiertem Statuseffekt Quartz fast selbst vernichtet... Der Endboss hat außerdem einen "richtig coolen" Skill mit dem er meine hochgeheilte Party trotzdem bis auf einen Mann vernichtet hat

    Das Spiel ist aber allgemein nicht so einfach. So gibt es einen Boss bei dem meine Charaktere ständig mit Vanish aus dem Kampf entfernt wurden, oder einen in dem mehrere Charaktere auf einmal dank Deathblows weggehauen wurden, oder einen in dem die komplette Gruppe auf einmal kampfunfähig wurde und daraufhin Stück für Stück dezimiert wurde. Die meisten habe ich zwar trotzdem irgendwie geschafft, aber beim ersten Mal und ohne passende Ausrüstung können die schon sehr unfair wirken. Da war selbst die Nightmare Arena einfacher ... und dass obwohl ich vergessen habe mein Zemurian Ore für bessere Waffen einzutauschen

    Trotz dieser Probleme hat mir das Spiel aber gut gefallen. Nicht nur weil es trotzdem mehr als genug Story gibt, sondern weil es auch viel in Sachen Charakter-Interaktion zu bieten hat. Vor allem wenn man nach jedem Story-Ereignis zum Hub zurückkehrt und dort mit den Charakteren redet. Und die Erinnerungen sind teilweise auch ganz interessant oder lustig. Oder deprimierend Zwei davon habe ich allerdings übersprungen weil das eher uninteressante Hintergrundinformationen waren. Und bei einer darf man totale Anfänger spielen die nur mit Buffs und Debuffs was reißen, was ich eher nervig fand. Zumal mich die Charaktere auch nicht interessant haben.

    Wer nach dem zweiten Teil noch immer nicht genug hat, der kann also ohne größere Bedenken hiermit weitermachen. Ansonsten kann man das Spiel aber auch überspringen. Hier und da gibt es zwar Foreshadowing für zukünftige Ereignisse, aber unbedingt wissen muss man das jetzt auch nicht. Und mehr kann ich eigentlich nicht sagen. Das Gameplay ist halt fast 1:1 aus den Vorgängern übernommen worden. Die wichtigste Änderung wäre vermutlich der Support-Charakter der spezielle Effekte mit sich bringt. Da habe ich aber fast ausschließlich den höchsten Sepith Bonus verwendet weil es daran ständig gemangelt hat. Kann ich also jedem nur empfehlen der nicht extra auch noch grinden will. Ansonsten kann man jetzt auch S-Crafts skippen, aber dieses Feature wurde auch in die Vorgänger eingebaut. Ist allerdings genauso mangelhaft wie in Cold Steel da der Bildschirm erstmal schwarz bleibt und man den Angriff teilweise trotzdem noch hört. Da wäre die zukünftige Boss-Funktion also um einiges nützlicher.


    Ansonsten habe ich in letzter Zeit noch die Lisa Reihe beendet. Würde in Sachen Kampfsystem eigentlich auch als JRPG zählen und wird ja auch mit Mother verglichen. In Sachen Spielgefühl passt das für mich aber nicht rein. Hat mir aber trotzdem gut gefallen. Und verglichen mit Mother ist es für mich endeutig das bessere Spiel. Weil Mother fand ich langweilig und nervig während Lisa sowohl witzig als auch bizarr ist und trotzdem eine interessante Story erzählt. Die Partymitglieder kann man zwar vergessen, aber da die jederzeit sterben könnten, können sie halt keine große Rolle in der Story spielen. Wer mehr wissen will kann ja mein Review dazu lesen. Ich würde an der Stelle auch LISA: The Hopeful empfehlen, ein Fangame das mir allerdings ein bisschen zu schwer war, weswegen ich nur das schlechte Ende bekommen habe.

    Mal schauen was ich als nächstes mache. Pokemon werde ich aber glaube ich nicht mehr hier reinzählen. Liegt schon zu lange rum und mehr als "ist halt Pokemon" wird mir vermutlich nicht einfallen xD
    Ich glaube ich werde allerdings so aufhören wie ich angefangen habe, also mit Fire Emblem. Vielleicht läufts beim zweiten Mal ja besser! Ansonsten fasse ich die Reihe nicht mehr an!
    Geändert von ~Jack~ (06.08.2017 um 03:42 Uhr)

  3. #83
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen

    Mal schauen was ich als nächstes mache. Pokemon werde ich aber glaube ich nicht mehr hier reinzählen. Liegt schon zu lange rum und mehr als "ist halt Pokemon" wird mir vermutlich nicht einfallen xD
    Ich glaube ich werde allerdings so aufhören wie ich angefangen habe, also mit Fire Emblem. Vielleicht läufts beim zweiten Mal ja besser! Ansonsten fasse ich die Reihe nicht mehr an!
    *psst* Tales of the Abyss.

    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
    Alle GF-Aktionen auf einen Blick

  4. #84

  5. #85
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    *psst* Tales of the Abyss.
    Könnte ich theoretisch machen ... oder ich warte noch 5 Wochen bis Ys VIII: Lacrimosa of DANA draußen ist

  6. #86
    Beides sind gute Spiele, also machst du eh nichts falsch. Ys VIII wird auf jeden Fall gut!

    Das mit dem Recycling finde ich in der Trails Reihe eh total doof gelöst. Storymäßig macht es natürlich absolut Sinn, aber gerade wenn man plant, die Spiele direkt hintereinander zu spielen (was ja nicht abwegig ist), kommt es natürlich nicht so gut, wieder mal Straße X zu erforschen, was man quasi ein paar Stunden zuvor ja auch schon erledigt hatte. ^^

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