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  1. #121
    Ich habe im Startpost in der Challenger-Liste auch mal die Threads derjenigen verlinkt, die einen aufgemacht haben.


  2. #122
    Das ging ja fix

  3. #123

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Vielen Dank dafür, Narcissu.
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  4. #124
    Yayyy~~ Endlich ist's wieder etwas übersichtlicher
    Ist das "Mitstreuter" in der Beschreibung Absicht oder ein Typo?

  5. #125

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Zitat Zitat von BDraw Beitrag anzeigen
    Ist das "Mitstreuter" in der Beschreibung Absicht oder ein Typo?
    Äh, der ist, natürlich, ABSICHT! Genau, weil, uhhhhhh.... wir alle Mitstreiter sind, aber - aber - aber zerSTREUT, eben, manchmal, und, ah, ja, genau, das ist gut VERSTREUT, im Sinne von Verstreut über den Erdball, und auch, was unsere Geschmäcker angeht.
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  6. #126
    @Nayuta; Lunar:
    Wie lange hast du denn für das Spiel gebraucht?
    Lunar sieht auf jeden Fall toll aus und klingt danach, als würde sich ein Durchgang lohnen. Ich habe es mittlerweile irgendwie schon zweimal angefangen und nicht weitergespielt ... muss das echt mal nachholen.

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  7. #127

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    @Nayuta; Lunar:
    Wie lange hast du denn für das Spiel gebraucht?
    Lunar sieht auf jeden Fall toll aus und klingt danach, als würde sich ein Durchgang lohnen. Ich habe es mittlerweile irgendwie schon zweimal angefangen und nicht weitergespielt ... muss das echt mal nachholen.
    Es gibt auch nochmal eine modernisiertere Version für die PSP (Silver Star Harmony), die kann ich auch empfehlen. Hat zwar nicht den Working-Design-Charme, aber dafür eine sehr gute Übersetzung.
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  8. #128
    @Winyett
    Ich habe 53 Stunden benötigt, allerdings ist sehr viel Zeit für NPC Gespräche draufgegangen (teilweise nach größeren Ereignissen 2 bis 3 Stunden, je nachdem wieviele Städte verfügbar waren).


    Gegen die PSP Fassung habe ich mich bewusst entschieden da man sich zum einen nicht mehr frei auf der Weltkarte bewegen kann und der der neue Grafikstil den 16 Bit Charme vermissen lässt. Es wäre außerdem ein Stilbruch zum Nachfolger den ich demnächst angehen möchte. Kleinigkeiten, ja, aber für mich durchaus ausschlaggebend.

  9. #129
    Oh wow. Ich habe mal eben nachgesehen und ich habe anscheinend etwas mehr als 28 Stunden für Lunar gebraucht. xD Ich habe auch dieselbe Version gespielt (vor allem auch wegen Teil 2 und der Weltkarte ) und hatte jetzt nicht das Gefühl, total durchzurushen, also weiß ich gar nicht, woher diese große Diskrepanz herkommt.^^"

  10. #130
    Naja als ich in meinem Artikel schrieb dass die NPCs nach fast jedem Ereignis etwas Neues sagen kam das nicht von ungefähr. Teilweise reichen Kleinigkeiten aus uns alle bekommen neue Texte spendiert.
    Gerade wenn man eine neue Stadt betritt läuft es so ab dass man sie initial erkundet, dann findet irgendein Ereignis statt woraufhin die NPCs neue Gesprächsoptionen bieten und wenn dieses abgeschlossen ist reagieren sie wiederum darauf.

    Beispiel Saith: Man kommt rein und spricht erst einmal 15 bis 20 Minuten mit allen NPCs. Normalerweise kann man jeden zweimal ansprechen. Einige haben sogar noch mehr zu sagen. Dann muss man in den Wald um die Seekarte zu holen und trifft dabei auf Nash. Zurück in Saith kommentiert dieser jetzt jedes Gespräch was diese teilweise anders verlaufen lässt. Spricht man mit dem Kapitän, der einem mitteilt dass sein Schiff von einem Ungeheuer angegriffen wird, so ändern sich wieder alle NPC Gespräche und dies ist nun das Thema Nr. 1.

    Und so läuft das überall. Pro Stadt kann man für einen NPC Run 15 bis 20 Minuten rechnen. Natürlich gibt es größere und kleinere Städte. Sowas wie Iluk ist schnell durch, eine Großstadt wie Meribia mit dem Zentralbezirk, der Black Rose Street, Mels Anwesen und dem Hafen kann aber auch locker mal 40 Minuten benötigen. Dann gibt es noch verstreute NPCs die nur durch Dungeons zu erreichen sind (die Einsiedlerin im Caldor Wald, Damon, die Banditen auf den Nanza Pfaden etc.).
    Die Städte besucht man, ob optional oder durch die Story vorgegeben, mehrmals im Verlauf des Spiels und die NPCs reagieren jedes Mal auf die allgemeinen Geschehnisse.
    Mit mindestens sechs kompletten Gesprächswechsel pro Stadt kann man locker rechnen, eher noch mehr. Das würde bei 13 Städten im Spiel á 15 bis 20 Minuten dann eine reine Gesprächszeit von 20 bis 26 Stunden ergeben. Alleine im Epilog kann man locker noch mal ne Stunde in Meribia verbringen und erhält mit unterschiedlichen Partykonstellationen unterschiedliche NPC Gesprächsoptionen.
    Also das was du an gesamter Spielzeit benötigt hast habe ich praktisch alleine mit Gesprächen verbracht. Und ich finds toll!
    Geändert von Nayuta (13.01.2017 um 18:19 Uhr)

  11. #131
    Ah, das macht natürlich Sinn! Dass man veränderte NPC-Dialoge mitbekommt ist ja nicht so ungewöhnlich, weil es einem das Spiel ja auch leicht macht, sich gerne in Gespräche zu stürzen. Aber irgendwie habe ich den Teil überlesen, bei dem du das im Artikel schon ausführlich beschrieben hattest (und vermutlich hätte ich trotzdem nicht die Verbindung hergestellt, dass das so einen extremen Unterschied ausmacht, obwohl es jetzt natürlich klar ist). Ich finds auch richtig toll, dass das Spiel dich so motivieren konnte, das zu machen - das hat das Erlebnis bestimmt nochmal deutlich intensiver gemacht.

  12. #132
    Subtile Anspielungen sind heutzutage scheinbar aus der Mode gekommen
    Danach wird übrigens gesagt wie clever Alba doch wäre ...


  13. #133
    Autsch. Das tut schon beim lesen weh.

  14. #134
    So, 1/12. Von wegen 4 Stunden für Skyborn, wtf wie viel hast du geskipped, Winyett? xD

  15. #135
    Zitat Zitat von Sölf Beitrag anzeigen
    So, 1/12. Von wegen 4 Stunden für Skyborn, wtf wie viel hast du geskipped, Winyett? xD
    Na, ob's nun 4 Stunden sind oder 10... xD

  16. #136
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Na, ob's nun 4 Stunden sind oder 10... xD
    Ja, das ist nur ein Underschied von 250%, das ist nix, du hast recht.

  17. #137
    Zitat Zitat von Shieru Beitrag anzeigen
    Es gibt auch nochmal eine modernisiertere Version für die PSP (Silver Star Harmony), die kann ich auch empfehlen. Hat zwar nicht den Working-Design-Charme, aber dafür eine sehr gute Übersetzung.
    Die Version habe ich.
    Wobei sie sich ja anscheinend nicht wenig von der PSX-Version unterscheidet... na, mal sehen. Erstmal spiele ich diese und wenn es so unterhaltsam ist, wie es aussieht, kommt die PSX-Version noch hinterher.

    Die Spielzeit klingt auf jeden Fall ordentlich und alles andere hat mich sowieso schon überzeugt, es mal zu spielen.

    Zitat Zitat von Sölf Beitrag anzeigen
    So, 1/12. Von wegen 4 Stunden für Skyborn, wtf wie viel hast du geskipped, Winyett? xD
    Da warst halt zu lahm.
    Ne, im Ernst, ich habe sicher nicht jede Nebenmission erledigt, labere auch nicht alles an, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und so etwas wie die Venom Depths brauche ich auch nicht. Klar, wenn man so etwas mitnimmt, kann man die Spieldauer wohl etwas strecken, was nichts daran ändert, dass die Handlung keine 10 Stunden Spielzeit bietet. Ich find's aber ok und muss nicht in jedem Spiel den optionalen Kram mitnehmen.

    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
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  18. #138
    Bah, ich hab jetzt sicherlich ne Stunde gebraucht um eine Alternative für Bluestacks zu finden mit der ich Final Fantasy Dimensions spielen und meine Savegames übertragen kann. Meine Version von Bluestacks zeigt nämlich keine Nachtszenen ... was ein bisschen blöd ist, wenn ich eine Stadt hätte durchqueren müssen ohne irgendwas außer meinem Charakter sehen zu können. Hab jetzt den Nox App Player installiert ... der allerdings das Problem hat auf Japanisch zu starten Dafür kann ich jetzt bei Nacht tatsächlich was sehen und die Kämpfe scheinen keine Grafikfehler mehr zu haben. Also falls jemand das lieber auf PC spielen möchte wäre das vermutlich eine gute Alternative. Hab auch Andy und Genymotion probiert. Bei ersterem hatte ich aber keinen Root Access und konnte somit meine Saves nicht übertragen und bei letzterem konnte ich ohne Umwege gar nichts installieren. Und selbst dann ist das Spiel einfach abgestürzt.

  19. #139
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Da warst halt zu lahm.
    Ne, im Ernst, ich habe sicher nicht jede Nebenmission erledigt, labere auch nicht alles an, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und so etwas wie die Venom Depths brauche ich auch nicht. Klar, wenn man so etwas mitnimmt, kann man die Spieldauer wohl etwas strecken, was nichts daran ändert, dass die Handlung keine 10 Stunden Spielzeit bietet. Ich find's aber ok und muss nicht in jedem Spiel den optionalen Kram mitnehmen.
    Schwierigkeitsgrad macht auch nen riesen Unterschied, hab ich gemerkt. Auf Leicht oneshottet man quasi alles, auf Hard ist man nach jedem Kampf halb tot. xD

  20. #140
    Auch hier noch mal, für die die den Thread nicht verfolgen:

    #1: Demon Gaze
    Gestartet: 01.01.2017
    Beendet (Cleared): 15.01.2017


    Warum gerade dieses Spiel?

    Im Endeffekt war es das erste PSV-Spiel, was ich überhaupt besessen habe. Als meine erste Speicherkarte voll wurde, hatte ich dummerweise den Speicherstand gleich mitgelöscht (mitsamt ein paar alten Spielen), welcher aber noch nicht besonders weit war. Angeschafft hab ich mir das damals, weil ich das Setting ansprechend fand. Die Demons sah ich im Endeffekt als die Esper/Summons aus Final Fantasy (was in Prinzip ganz gut hinkommt). Von den halbnackten, bösen Formen der Demons wusste ich damals zwar nicht (auf der Verpackung sah das schlicht nach einem Etrian Odyssey in Japano aus), genauso wenig wie von diversen Morticians in Unterwäsche, schlimm fand ich’s aber nicht und wirklich ansprechend genauso wenig (im Gegensatz zu manch anderen, wie man später noch sehen wird).

    Spielweise:

    - Das Spiel hat vier Schwierigkeitsstufen: Cold (Eazy), Cool (Normal), Warm (Hard) und Hot (Very Hard). Gespielt wurde durchgehend auf Warm, bzw. Hard.
    - Ich hab mit Gazer Tags gespielt. Gazer Tags sind kleine Zettel mit Anmerkungen (bis zu 5 Wörter… was man in 5 Wörtern nicht alles ausdrücken kann… D: ), die unter Anderem vor Bossen warnen sollen (wie dem Midgard Heart), Treasure Map-Locations bekanntgeben, oder Hinweise für Rätsel in Dungeons geben sollen. Während derartige Möglichkeiten der Anwendung von mir als durchaus hilfreich empfunden wurden, beschränken sich ca. über 90% der existierenden Gazer Tags darauf, allgemeine Begeisterung über die Oberweiten oder den Hintern diverser Charaktere auszudrücken. Weitere ~5% sind sinnloses Gequassel.

    Ein Beispiel dazu:


    - Komplettlösung/Walkthrough wurde nicht benutzt, ich bin zwar bei Astro einmal steckengeblieben (paar Mythryl Balls nicht gefunden), aber ansonsten ging’s.
    - Party bestand aus: Gazer, Paladin, Healer, Wizard, Fighter
    - Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 037:20 h (Cleared!)

    Story:


    Der Spieler wacht in einer Zelle auf und wird von einem Soldaten entlassen, welcher kurze Zeit später unter kindlichem Gekicher das Zeitliche segnet. Wenn man die Zelle bzw. den Dungeon verlässt, begegnet einem Lancelorna/Lorna (eine ehemalige Demon Gazerin, die im Kampf gegen einen ultra-bösen Demon einen Großteil ihrer Kräfte verloren hat), die einem mit dem Dasein als Demon Gazer konfrontiert, da kurze Zeit später aus dem Dungeon Comet im Rage Mode herausstürmt und den Spieler angreift (der sie aber problemlos besiegen kann). Hier stellt sich heraus, dass der Demon Gazer eine Art Semi-Demon ist (also halb Mensch, halb Demon, besser: Dämon mit menschlichem Verhalten/Eigenschaften) und den Demon Gaze (no shit!) anwenden kann, um die Seele des Demons einfangen kann (was Comet von einer Art Werwolf zu einem kleinen Hexenmädchen verwandelt). Mit Comet an der Seite geht’s dann ins Dragon Princess Inn.

    Im Dragon Princess Inn erwartet einen dann Fran Pendoll, die aus bestimmten Gründen nahe der von Demons überrannten Red City ihr Inn geöffnet hat - und nebenbei ziemlich geldgierig und geizig zugleich ist (Zum Beispiel hasst sie es, Partys zu schmeißen und Essen auszugeben, obwohl man grade das INN vor einer dicken Kreatur beschützt hat). Außerdem sollte man ihr vielleicht nicht gerade Geld schulden – wenn doch, dann ist wortwörtlich die Hölle los. Mit an Bord (also im Inn!) sind dann noch

    - Pinay, eine Nekomata, die im Endeffekt als Putzkraft und als Koch dient
    - Cassel, der Waffen-/Rüstungsschmied und Lezerem, Elf und Item-Shopinhaber, mit einer gesunden Rivalität zueinander
    - Prometh, die gerne Schädel sammelt (und für die Wiederbelebung von Toten zuständig ist)
    - Kukure, der Hintern-fixierte Migmy – er lässt den Hauptcharakter sein Aussehen und später noch seine Farbe ändern (immerhin gibt es bis zu 2…)
    - Maury, Jig, Batz und Zubo (und eventuell noch mehr), eine ganze Reihe unnützer Söldner, die dem Demon Gazer theoretisch mehr schulden als ihnen lieb ist
    - Lulu, oder Lu Lunark, eine vom Aussehen her sehr junge Söldnerin, die grundsätzlich alleine arbeitet. Sie kam zum Inn, weil sie nach etwas sucht.

    Sie alle sind sich ziemlich einig, dass sie hier, im Dragon Princess Inn sein wollen. Doch warum hier? Warum da, wo sie jederzeit von Demons und Monstern überrannt werden können? Jeder hat da so seine eigene Geschichte…

    Fran kann außerdem die vom Demon Gazer gefangenen Seelen in Schlüssel verwandeln, so dass der Demon Gazer diese im Kampf nutzen kann. Außerdem erlaubt sie einem weiteren Söldner, im Inn zu wohnen, solange der Demon Gazer die Miete bezahlt. Alle weiteren Partymitglieder (3-5) muss man sich mithilfe von Räumen dazukaufen. So zieht der Demon Gazer mit seiner Truppe los, um alle existierenden Demons einzufangen und zu Schlüssel zu verarbeiten – bis er Grimodar Castle erreicht und dort herausfindet, dass ein noch größeres Übel als die Demons zu erwachen droht.


    Story-Eindruck:

    Zur Story gibt es nicht viel zu sagen. Bisher ist die relativ linear, auch wenn gewisse Zwischensequenzen im Inn früher oder später machbar sind. Zu beobachten ist, dass sich zum einen Fran im Laufe der Story in den Demon Gazer verliebt (der grundsätzlich immer männlich ist, was man wegen der Fran-Gazer-Love-Story nicht ändern kann, man kann ihm aber ein weibliches Äußeres geben, so wie ich – was ich eigentlich auch nur deswegen gemacht habe, weil meine Party größtenteils männlich war und sich meine Kämpferin wohl sonst zu alleine gefühlt hätte xD), zum anderen löst sich die Story um den Demon Gazer, der in einen Vorfall verwickelt wird, langsam auf.
    Dabei gibt es durchaus einige Twists um die Bewohner des Inn, nichts 100% Vorhersehbares, aber auch nichts, was mich persönlich überrascht hat. Operation Abyss hat wohl ein wenig mehr Story, ich finde aber ein wenig Side-Story bei Dungeon Crawlern auch nicht verkehrt. Das erste Etrian Odyssey, was ich gespielt hatte, hatte weitaus weniger Story.


    Gameplay:


    1) Schwierigkeit

    Demon Gaze wandert im Allgemeinen auf dem schmalen Grat zwischen „Meine Güte, war das einfach“ und „und Holy shit, ist das fies“. Es gibt insgesamt 11 Gebiete, pro Gebiet ein Demon und dann noch den Black Cage – ein Durchlauf durch alle Dungeons mit ihren Gimmicks. Pro Dungeon musst du eine fixe Anzahl an Demon Circles einnehmen, aus denen dann Monster (aus der Netherworld) kommen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich auf Hard gespielt habe, weswegen mir einige Sachen als ziemlich hässlich vorgekommen sind oder an meiner Einstellung gegenüber Ausrüstung (auf die ich später noch zu sprechen komme). Zudem gibt es noch Red Skulls (= Zufällige Force-Gegner, die sind grundsätzlich im Weg und die musst du mindestens einmal besiegen, um den Dungeon abschließen zu können, eventuell auch mehrmals) und Blue Skulls (= Zufälliger Elite-Gegner, steht manchmal im Weg und muss somit besiegt werden, muss aber auch nicht sein, manchmal sind die auch irgendwo im Nirgendwo). Alleine die Blue Skulls waren in den späteren Dungeons schon absolut tödlich.

    Wer an einem mehr oder weniger detailreichen Bericht über die Dungeons und Bosse in Demon Gaze interessiert ist, kann in den Spoiler gucken, eine Kurzfassung gibt's aber auch.




    Wem das zu viel Text war, hier nochmal die Kurzzusammenfassung:

    - Ether Mirage ist schlicht und einfach SCHEISSE.
    - sich heilende Bosse sind grundsätzlich ätzend (das wird noch mal bei Labyrinth of Touhou 2 Interessant, mir wird schlecht, wenn ich daran denke)
    - Wie Ninja_Exit meinte, kann man Multi-Hit/Multi-Avoid (also Treffer-Genauigkeit und Ausweichrate) abusen und sollte das bei späteren Bossen wohl auch tun
    - Teilweise sind Trash-Monster (speziell die Blue-Skull-Elitegegner) schlimmer als der eigene Boss
    - Die Boss-Monster sind generell so aufgebaut, dass Unglück schwerer bestraft wird und die im Endeffekt nur noch schwer schaffbar sind
    - Statusveränderungen generell sind der Shit - sowohl bei der eigenen Party als auch bei den Gegnern (Confuse, Paralyze, Silence, Insta-Death)
    - Die Dungeons sind prinzipiell sehr schön aufgebaut, ein Großteil ist zwar ziemlich linear, aber es gibt auch größere Dungeons, die ein bisschen mehr Trickserei erfordern (Grimodar Castle und Endless Road, der fünfte bzw. siebte Dungeon)
    - den Paladin als DD zu missbrauchen ist nicht gut für die Gesundheit des Paladins X'D

    2) Über die Bösartigkeit des RNG (Ausrüstung & Ether Mill)

    In einem Post vorher hatte ich angedeutet, dass das Spiel äußerst RNG-lastig bezüglich gefundener Ausrüstung ist. Soll heißen:

    - Es ist zufällig, was für "Artifacts" man findet. Artifacts sind nix anderes als eine Fähigkeit einer bestimmten Klasse, die die Klasse XY auf Level Z lernt. Da ich z.B. keinen Samurai hatte, hätte mir generell der Mehr-Ziel-Schaden gefehlt (das hätte man zwar durch Mars kompensieren können), hätte ich nicht "Slash 1" gefunden, einen Reihenangriff des Samurai, sogar ziemlich früh im Spiel. Wäre das nicht der Fall gewesen, wäre einiges wohl um Ecken schwieriger geworden (Savescumming ist zwar möglich, wie in einem Post drüber genannt, aber das war mir dann grundsätzlich auch zu blöd). Außerdem hat es anscheinend einen Einfluss auf die Qualität der Drops, ob man gegen einen Nicht-Enrage-Demon kämpft oder nicht (alle Demons haben eine Rage-Form und eine normale. Gegen die normale kämpft man irgendwann in dem entsprechenden Gebiet, was auch zufällig ist, gegen die Rage-Form am Ende des Dungeons).

    - Gefundene Ausrüstung ist mehr oder weniger zufällig. Während man die Art der Ausrüstung noch durch entsprechende Items beeinflussen kann, ist das das Erste, was auf 99 Items limitiert ist (sprich, wenn man eine Axt haben will, kann man sich ein Axt-Gem im Laden kaufen, aber eben nur 99 mal, danach muss man die selber finden). Spätere Dungeons bieten bessere Ausrüstung, aber generell ist auch zufällig, was man dabei bekommt. Über einzigartige Ausrüstung stolpert man auch früher oder später, die aber auch nicht herausragend gut im Vergleich zu regulärer Ausrüstung ist. Von einzigartiger Ausrüstung gibt es lediglich 1 im ganzen Spiel.

    - Die Stufe der Ausrüstung ist komplett zufällig. Sowas wie folgendes hab ich nicht gefunden (das höchststufigste Item was ich überhaupt hatte, war ein Enhanced Sword +29), aber es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man ein +0 oder ein +30-Item findet. Da man dummerweise darauf angewiesen ist, bessere Ausrüstung als +10-Ausrüstung zu finden, bringt die Ether Mill gegen Anfang auch noch nicht wirklich was, was mich gleich zum nächsten Punkt bringt...

    - Die Ether Mill (zumindest das Verstärken der Ausrüstung) macht erst gegen Ende des Spiels überhaupt Sinn. Die erlaubt einem, nicht gebrauchte Ausrüstung zu zerlegen, um von der Währung (Ether & Gold) eigene, besser geeignete Waffen hochzustufen. Das funktioniert allerdings nur bis +10 - Und selbst dann verschlingt die Ether Mill eine ganze Stange an Ether pro Versuch (bei einer +10-Axt waren es etwa rund 300). Einzigartige Items können bis +30 aufgewertet werden (was anscheinend nicht mal soooo viel ist) und verschlingen dann locker bis zu 3000 Ether (was umgerechnet etwa 75 +0-Waffen sind). Die Story-Waffe konnte ich dank dem Enhanced Sword +29 auch nur auf +15 hochstufen, weil mir zwischendrin der Ether ausgegangen ist. Davon abgesehen kostet das eine ganze Stange Gold, Ausrüstung aufzuwerten, von dem einem selbst auch nicht sooo viel zur Verfügung steht.

    Summa Summarum: Sofern man nicht über 3 Dungeons keine einzige brauchbare Ausrüstung findet, kann man gefundene Ausrüstung ohne größere Probleme einlagern und die Ether Mill einfach ruhen lassen. Irgendwann findet man (dann hoffentlich) bessere Ausrüstung, die weitaus besser ist, als durch die Ether Mill hochgestufte Ausrüstung.


    3) Weiteres

    - Während es eine Art Questboard gab, wurde das nicht konsequent genug umgesetzt. Genauer gesagt war das nur dafür da, um bestimmte Storyparts einzuleiten und Belohnungen für gefangene Demons auszugeben. In der Theorie war das Board komplett überflüssig, da man das genauso alleine in den Storysequenzen bekanntgeben konnte. Ich hätte mir da mehr Quests während dem Durchspielen gewünscht, am Anfang gab es ein paar, die aber dann nach und nach weniger wurden, bis nur noch Storyquest und zwei Infinite-Quests (Black Mushrooms/Soul Skulls) übrig waren. Gerade irgendwelche Loot- oder Killquests hätten dort durchaus Platz finden können.

    - Der Umfärber ist ja ganz nett, aber man konnte gerade mal zwischen zwei möglichen Designs pro Charakter wählen. Bei meiner Archeresse (die als Gazer fungiert hat), konnte man grade mal zwischen grüner und rötlicher Kleidung auswählen sowie zwischen zwei Haarfarben. Mehr war nicht machbar? D:

    - Es ist irgendwie ein wenig deprimierend, dass diversen Demons eine Art Präferenz bei Content verpasst wurde. Beispiele dafür:

    • Mars - Ohne die Mitnahme von Mars ist der ausgeteilte Schaden eiskalt halbiert.
    • Chronos - Die zusätzliche Verteidigung ist in manchen Bereichen einfach notwendig, dass man keinen Environmental Damage mehr bekommt, ist immerhin in nahezu 50% der Dungeons hilfreich. Ist aber nicht unbedingt notwendig.
    • Neptune - 10/15/20% HoT pro Runde. Und das ohne nachcasten. Davon abgesehen, dass man noch gut ~500 HP mehr hat, wenn sie im Team ist, ist das neben Mars (sofern man nicht in Gebieten für 10 Level drunter herumrennt) auch mit einer der Pflicht-Demons für jeden Bosskampf.
    • Ja, und dann gibt es andere, die mehr oder weniger komplett nutzlos sind und ich hab so ziemlich jeden Demon mindestens einmal mit in einen aktuellen Dungeon genommen. Muss das echt sein?


    Eine Art Lowlevelrun sähe hier wohl so aus, dass man ohne Mars und Neptune (und wenn man dem Spieler noch extrem eine reinwürgen will, ohne Chronos) spielt. Für mich teilweise undenkbar. Genauso übrigens die Partyzusammenstellung. Ohne Healer und Paladin kann man das Spiel in den späteren Bereichen genauso vergessen.

    - Es gibt ein Postgame, den sogenannten Black Cage (den man während dem Main Game schon betreten kann, aber nur bis zur 10. Ebene). Das werde ich auch separat abhandeln, wenn ich mich tatsächlich dazu entschließe, das noch zu machen - ich hab keine Ahnung, ob das der einzige Postgame-Dungeon ist.

    Fazit (7,5/10):

    Für einen Dungeon Crawler, die grundsätzlich eh nicht so wahnsinnig viel Story haben, ist die Story (auch wenn es der durchaus etwas an Tiefe mangelt) doch relativ solide. Das Gameplay hat ein paar Schwächen, Ninja_Exit hat da so ein paar auch schon im Vornherein genannt - Stichwort Multi-Hit/-Avoid. Dass das teilweise für einige Bosse (siehe Ether Mirage) leider notwendig ist, macht das auch leider nicht besser - erinnert mich ein wenig an die optionalen Kämpfe in Etrian Odyssey, auch wenn man da unterschiedliche Methoden anwenden musste, um den Bossen beizukommen. Hier hat man das in Form von Buffs eingeführt, die aktiv sein müssen und ohne die man gegen einen Boss nicht eine einzige Runde besteht - Devotion, Force Guard, Whistle, um mal drei zu nennen. Andere wiederrum wie Force Bio oder Ähnliches hätte man gar nicht gebraucht.

    Die Dungeons sind vergleichsweise bequem mit kleineren Schalterrätseln und versteckten Türen (für die man sonst Comet braucht, spielt man mit Gazer Tags, wird man in der Regel darauf hingewiesen, dass an Punkt X eine Tür in Richtung Y ist, was einem die Sucherei erspart), nicht zu simpel (wie z.B. der eine oder andere in WOFF - Mein Kommentar dazu, wenn ich den Quatsch durchhab, oder ich warte auf Loxagon, mal gucken ) aber auch nicht zu komplex wie die in Operation Abyss z.B. - der gesunde Mittelweg halt. Finde ich gut, meinen Geschmack hat es genau getroffen. Ein wenig mehr Events innerhalb der Dungeons wären zwar schön gewesen, inklusive optionaler Gegner, aber das lag noch im Bereich der erträglichen Langeweile.

    Die Geschichte mit der Partyzusammenstellung sowie der Wahl der Demons ist schade, aber das kenne ich nur zu Genüge aus anderen Games mit zu viel Auswahl (Pokémon, MGQP, Final Fantasy, uvm.) - man kann halt eben nicht alles gleich effektiv machen. Einige Demons sind nun mal besser als andere, dass sich das aber auch später nicht änderte, finde ich teilweise etwas schwach - die nützlichsten drei Demons waren nämlich #2, #3 und #5, also im Endeffekt alle während der ersten Hälfte des Spiels.

    Insgesamt muss ich aber sagen, dass mir das Spaß gemacht hat und ich mich auch nicht dazu zwingen musste, das Spiel durchzuspielen (da Save Points ja doch glücklicherweise großzügig verteilt waren, außer beim allerletzten Dungeon). Das ging relativ gut von alleine. Bei diversen Etrian Odysseys war dem ja nicht so, weswegen ich mich auch nicht dazu entschließen werde, direkt mit einem Etrian Odyssey fortzufahren.

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