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  1. #41
    Ich finde, man sollte zumindest vorher irgendwie vom Spiel mitgeteilt bekommen, wenn es wichtig ist, dass man auch andere Charaktere levelt. Das größte Negativbeispiel ist für mich in der Hinsicht immer noch Ys SEVEN, wo man nie (!) bestimmte Charaktere in die Party nehmen musste, beim letzten Boss aber plötzlich mit allen spielen musste. Da durfte ich vorher erst mal schön grinden. Wenn man das Konzept gut nutzt, finde ich es durchaus nicht schlecht – die Trails-Spiele mischen beispielsweise immer gut durch und am Ende hat man dann erst die Auswahl (wobei die Charaktere trotzdem passiv mitleveln –, aber wenn das Spiel mir nichts in die Richtung kommuniziere, gehe ich davon aus, dass ich nicht sonderlich darauf achten brauche.

  2. #42
    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    Ach das war Sarkasmus...? Fuuuuuuuck
    Es kann wirklich gut sein, aber wenn man wirklich lange Zeit seine Gruppe frei wählen kann, das Spiel nicht leicht ist, leveln dauert usw., dann kann es doch ziemlich frustrieren. Spiele die eher auf Story setzen und nicht so schwer sind können da weitaus mehr mit arbeiten als z.B. D-Rpgs, wo man sich explizit ne Party zusammen baut, skilled usw und das eben nur genau so funktioniert.
    Generell ist das extrem aber immer fragwürdig. Selbst wenn der lvl1 char nur 30 Minuten Training braucht, muss das sein? Gut designt man sowas, wenn man früh zeigt, dass man besser seine gesamte Truppe nutzt. Sei es mit einem Kampfsystem, wo die Ersatzbank regelmäßig genutzt wird, oder was auch immer.

  3. #43
    Ich bin jetzt mit dem Spiel durch, habe exakt auf den Punkt 30 Stunden gebraucht.
    Theoretisch könnte ich es ja in meine RPG-Challenge nehmen, aber weil es vorher nicht gelistet war, würde ich das wohl am ehesten als Zusatztitel hinzufügen.

    So viel will ich auch gar nicht zu dem Spiel verlieren. Dass ich es vergleichsweise schnell in binnen einer Woche durchgespielt habe, zeigt glaube ich sehr deutlich dass ich es eher hinter mir lassen wollte.


    Spoilerbefreites Fazit:


    Das Spiel fängt sehr vielversprechend an und schlaucht dann nach einer Weile, wenn man realisiert wie wenig man aus den Kampfsystem herausholen muss.inzwischen hasse ich es schon dieses adjektiv in den Mund zu nehmen aber "trivial" ist auch hier wieder eine Bezeichnung die hier ungefähr auf 90% des Spielinhalts zutrifft. Bis auf eine optionale Begegnungen und den einen Kampf den ich beschrieben habe, (der einen Difficulty-Spike unfassbaren Ausmaßes darstellt) war das Spiel von hinten bis vorne "Press A to Win".
    Naja oder eher, wähle die stärkste Attacke und win.
    Es gibt eine Vielzahl verschiedenster Angriffe pro Waffe, die aber irgendwo alle den gleichen Effekt haben, Schaden machen.
    Es gibt nur wenige Ausnahmen wo das nicht der Fall ist. Ok, sie haben unterschiedliche Tempoprioritäten und debuffen den Gegner oder buffen den Charakter manchmal und können auch ganz selten Zustandsveränderungen mit sich bringen, doch im Großen und Ganzen haut man bei allem was man tut so viel Schaden auf den Gegner drauf, wie es nur geht.
    Die paar schwierigeren Begegnungen, die bis auf eine Ausnahme alle optional sind, lassen sich auch sehr leicht mit einer klassischen Heiler - Tank - Damage Dealer Kombination bewältigen, die auch bei guter Ausrüstung autark wie von selbst durch Auto-Fight kämpfen könnte, wäre das nicht das Ressourcen-Management während der längeren Kämpfe und ich denke genau liegt wohl noch der größte taktische Anspruch im Spiel, das aufsparen der SP um sich über Wasser zu halten.
    Wenn sie mal nicht den ganzen Kampf lang halten, regenerieren sie sich nur langsam, ab da hat man dann die Option seine Waffen zu zerstören und zu hoffen dass der daraus resultierende immense Schaden ausreicht den Boss zu besiegen. Wenn die Charaktere keine Waffen mehr am Ende haben, ist es auf jeden Fall so gut wie vorbei, weswegen man diesen Moment lange genug hinauszögert. Das hat so eine gewisse Poker-Komponente und stellt noch das Spannendste am ganzen Spiel da.

    Beim Dungeondesign bin ich leider auch gegen Ende schwer ernüchtert gewesen. Ich hatte tatsächlich erwartet dass das Spiel sehr viel Fokus auf Interaktion und Rätsel innerhalb der Dungeons legt, der Erste war in der Hinsicht ein Musterbeispiel wie ich mir sowas spaßig vorstelle, auch wenn man dabei nicht gleich ein Golden Sun oder Lufia II zu erwarten hat, so hatte es doch eine gelungene Mischung. Aus Rätsel, Entdeckung, Kampf und Überraschungen.

    Etwa 4 Stunden später im Spiel kommt man in ein Schrottplatz-Gebiet wo man quadratischen Schrott aus den Weg schieben- oder sich eine Brücke machen muss. Das Konzept ist nichts innovatives, ist aber gut umgesetzt und sorgt für die nötige Abwechslung.
    Nur danach... das größte Puzzle war hier vielleicht noch die Weltkarte gewesen. Mal davon ab dass es gar nicht mal so viele Dungeons gibt, bestehen die weiteren nur noch aus monsterüberfluteten, gleich aussehenden Korridoren- oder Kletterpassagen die sich ewig in die Länge strecken.
    Man tut gut darin in dem sogenannten "Talent-System" Punkte auf dem pazifizieren der Monster zu investieren, ansonsten kann das richtig nervig werden.

    Ich finde das Spiel bietet einige gute Konzepte und präsentiert seine Story zumindest solide, auch wenn sie komplett befreit von Überraschungen oder irgendwelchen außergewöhnlichen Charakteren ist, so passiert zumindest über den Verlauf der Spieldauer genug um an der Stange gehalten zu werden. Als mitreißend und erinnerungswürdig, würde ich sie jedoch nicht beschreiben. (lediglich diesen einen Moment wo der kurze Difficulty Spike kommt würde ich als prägnant bezeichnen)

    Das Erkunden der Weltkarte mit den verschiedensten Vehikeln macht viel Spaß und bietet eine Vielzahl an optionalen Orten, am Ende glaube ich zwar das meiste gesehen zu haben, werde aber auch das Gefühl nicht los sicherlich was verpasst zu haben.
    Das Spiel bekommt auch auch noch ein paar Management-Aspekte dazu was das haushalten der verschiedenen Gilden im Spiel betrifft, ohne da zu sehr ins Detail gehen zu wollen. Auf jeden Fall gehen das Erkunden und dieser Management-Aspekt Hand in Hand, was Exkursionen dadurch lohnenswert macht. Zudem hat man geringfügig Einfluss auf die Spielwelt, durch Entscheidungen mit denen man hier und da mal im Laufe des Spiels konfrontiert wird und dessen Auswirkungen sich erst viel später bemerkbar machen.

    Naja alles in allen ein ziemlich durchschnittliches Spiel mit der Tendenz eher nach unten, weil es mich zwischenzeitlich immer mal wieder gelangweilt hat und ich es gegen Ende einfach nur noch durch haben wollte. Am besten ist das Spiel wirklich auf seiner gut durchdachten Weltkarte. Spielerische Herausforderung, ein motivierendes Kampfsystem und gutes Leveldesign kann man hier leider immer nur teils finden, meistens sind diese Dinge abwesend.
    Geändert von Klunky (04.04.2018 um 19:42 Uhr)
    Gamingblog: Ulterior_Audience (Aktuell: Lobotomy Corporation)

  4. #44
    Tolle News: Spiel erscheint als Remaster für PS4, Switch und PC!

    https://gematsu.com/2019/03/the-alli...-switch-and-pc

    Freut mich sehr, auf dem 3DS spiele ich schon lange nicht mehr gerne.

  5. #45
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Tolle News: Spiel erscheint als Remaster für PS4, Switch und PC!
    Da geht mein Gedanke dahin, mir das über mein noch verbleibendes e-shop-Guthaben zu kaufen.
    Sind aber großartige News. Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, mir das mal für den 3DS zuzulegen, brauch ich jetzt natürlich nicht mehr.

  6. #46
    Freut mich sehr, das Spiel hat mir letztes Jahr sehr gut gefallen. Ich hatte vor einem Jahr in einem anderen Forum mal ein knackiges Fazit zu diesem Hidden Gem geschrieben, welches ich für unentschlossene gerne nochmal zitieren möchte:

    Zitat Zitat
    The Alliance Alive (US, 3DS) - hat mich insgesamt positiv überrascht. Hatte mit sperriger JRPG Kost ala "Legend of Legacy" (spiritueller Vorgänger vom Studio) gerechnet, allerdings merkt man ganz deutlich das man diesmal den Suikoden Schöpfer Yoshitaka Murayama als Szenario Writer mit an Bord hat. Das Spiel besteht aus den 9 (Haupt-) Charaktere die toll geschrieben und gleichwertig in der Geschichte verbaut wurden. Hier fällt keiner von den 9 irgendwie ab. Die Präsentation besteht aus vielen (für den 3DS) aufwendigen Zwischensequenzen, die aber leider nicht vertont sind. Wird bei dem kleinen Entwicklerstudio FuRyu allerdings eine Sache des Budgets gewesen sein, kann ich verschmerzen. Insgesamt ist die Optik klasse und abwechslungsreich. Es gibt 4 große Kontinente auf denen man neben der Hauptgeschichte noch reichlich optionalen Kram machen kann. Ein Suikoden Feature darf natürlich auch nicht fehlen, im Verlauf des Spiels bildet man die namensgebende "Allianz". Sehr motivierend! Soundtrack von Hamauzu wieder mit Licht und Schatten, aber die Battle Themes hat er drauf wie kein anderer. Gameplay wie aus den Saga Spielen, Story insgesamt solide. Ganz große Stärke wie schon erwähnt die toll geschriebenen Charaktere sowie Dialoge. Insgesamt ein rundum solides JRPG auf dem 3DS. Ist zu empfehlen.
    Bin gespannt wie sie es auf die modernen Plattformen portieren werden.
    Meine Videospielsammlung


  7. #47
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Freut mich sehr, auf dem 3DS spiele ich schon lange nicht mehr gerne.
    Darf ich fragen wieso? Ist dein 3DS mitlerweile total abgeranzt o.ä?
    Ich meine es ist ja nicht so wie bei Konsolen, die man erst umstöpseln muss evtl sogar den Fernseher tauschen. Nichts hält einen davon ab das Teil in Reichweite zu greifen und mal eben eine Runde zu daddeln.

    Bezüglich des Spiels. So wird es vermutlich bekannter und der Circlejerk darüber zu lästern größer. *gg*
    Ne wirklich, ich fands nicht so pralle.
    Gamingblog: Ulterior_Audience (Aktuell: Lobotomy Corporation)

  8. #48
    Ich finde den Bildschirm zu klein (hab keinen XL), den eShop grausam, die Aufteilung in zwei Bildschirme war noch nie so meins, 3D brauch ich nicht und das Steuerpad finde ich auch nicht so angenehm. Werde sicher irgendwann noch Bravely Second und Strange Journey Redux weiterspielen und vielleicht Omega Rubin / Y, aber ich werde dem 3DS nicht hinterhertrauern. Als System hab ich persönlich PSP und Vita viel lieber. Oder eben direkt was Stationäres mit Controller.

  9. #49
    Bin immer noch traurig, dass sie SMT4 auf den 3DS gerotzt haben. Die Konsole ist ja gut für das, was sie besonders macht. Etrian passt z.B. ja perfekt. Aber SMT4 merkt man an allen Ecken und Enden an, dass das Ding nicht aufn 3DS gehört.

    Naja, wie dem auch sei. 3DS port. Die sind nicht so üblich. Bin mal gespannt, ob das gut geht. Da der 3DS so eine winzige Auflösung hat, müssen die ja quasi alles neu machen, wenn es nicht schrecklich aussehen soll. Man macht ja auch z.b. vorgerenderte Videos nicht mal eben in 1080p, wenn sie eh nur aufn 3DS kommen sollen. Und dann die Texturen. Entweder, das geht komplett nach hinten los, und es wird grauenhaft, oder sie machen quasi ein ganz neues Spiel, wo lediglich die Designphase fehlt. Da es Furyu ist, gehe ich eher nicht vom letzteren aus, aber mal sehen.

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