Alleine schon um das Gehör zu schonen, würde ich von Youtube-Convertern abraten!
Das hat leider keine bessere Quali. Beim Hochladen auf Youtube erfährt der Ton eines Videos einen Schlag in die Magengrube, da YT jedes hochgeladene Video noch einmal konvertiert. Witzigerweise haben die meisten erstellten Videos ihren Ton ja schon in AC-3. Das Format ist richtig alt und bietet daher auch keinen besseren Klang wie der älteste Fraunhofer-MP3-Codec mit maximal 48 kBit/s Datenrate pro Kanal. Als LAME-codiertes Stereo-MP3-File würde es irgendwo zwischen 64 und 96 kBit/s klingen. Und dann wird es noch einmal umkonvertiert auf den MP4-Ton von Youtube, der nachgewiesenermaßen richtig mies klingt, da hier die Artefakte deutlich hörbar werden. Wird der Ton jetzt mit einem MP3-Converter extrahiert und neukonvertiert, dann klingt das ganze natürlich nicht besser, egal welche Datenrate man einstellt. Auch als *.WAV wird das ganze nicht artefaktfreier. Zu vergleichen mit einer Fotokopie. Wenn du immer mehr Abzüge machst, wird jede "Generation" immer schlechter.Zitat von Rusk
Dagegen ist das 160 kBit/s-OGG-Vorbis-q5-Format ein richtiger Wohlklang. Klar, auch dieses Format ist datenreduziert und fabriziert klangliche Einbußen, allerdings ist der Kompressionsstandard viel sauberer und moderner als der neueste LAME-MP3-Schrei. Man kann die Unterschiede zur CD bei Spotify mit guten Kopfhörern noch hören, aber diese stören nicht mehr so und verderben im Gegensatz zu MP3 oder gar AC-3 nicht mehr den Spaß an der Musik. Da OGG-Vorbis allerdings anders funktioniert und - einfach gesagt - hohe auf tiefe Frequenzen "aufmoduliert" (oder so ähnlich), rauscht dieses Format allerdings deutlich stärker. Wenn man ohnehin schon rauschende Aufnahmen als *.ogg abspielt, dann kommt das hier richtig zur Geltung. Nichtsdestotrotz - willst Du Deine Musik behalten, nehme ein möglichst kurzes 3.5-mm-Klinkenkabel und verbinde den Kopfhörerausgang mit dem Mikrofoneingang oder lade Dir ein Tool runter, um die internen Kanäle deiner Soundkarte zu routen ---> nimm nen Freeware-Audio-Recorder wie CoolEdit oder Audacity und nehme Deine Musik auf. Der Qualitätsverlust ist minimal, wenn Du die Dateien als *.WAV abspeicherst.
Zum Rechtlichen: Solange du die heruntergeladene oder konvertierte Musik NICHT hochlädst - egal ob auf Sharehostern oder Tauschbörsen - kann Dir niemand ans Bein pissen. Legal ist die Privatkopie schon, man durfte ja laut Urheberrecht auch ein ausgeliehenes Medium kopieren - und du machst bei Spotify im Grunde nix anderes, als dir die Musik auszuleihen. Jedes Mal, wenn du ein Lied streamst, leihst du es quasi aus. Bei Youtube sieht das ganze ein wenig anders aus, daher sind strenggenommen Kopien von Youtube-Videos tabu, sofern der Rechteinhaber der öffentlichen Zugänglichmachung über diesen Weg nicht zugestimmt hat. Aber Spotify liefert die deutlich bessere Qualität. Ich habe mich für Premium entschieden und bleche jeden Monat 10 Euro, habe dafür aber eine Riesenauswahl, kann meine Musik mobil speichern und mit der Spotify-App ohne Internetverbindung anhören. Die Quali ist ok, vorallem, weil ich sie noch auf q9, sprich auf 320 kBit/s einstellen kann und damit keinerlei Artefakte auch bei klassischer Musik mehr höre (außer einem oftmals sehr starken Rauschen). Mir wäre es auch zu blöd, die ganze Zeit Werbung hören zu müssen und die Musikstücke mühsam in Echtzeit zu überspielen. Knacken kann man den Kopierschutz nämlich so weit ich weiß nicht. Und wenn ich wirklich etwas haben will, hole ich mir sowieso die CD. Daher wäre alternativ vielleicht ein Wechsel zu Spotify Premium anzuraten, wobei das natürlich schon ins Geld geht - sind im Jahr immerhin 120 Euro. Aber man bekommt eben auch fast alles.
Deine Alternativen sind also: - Youtube Converter - geht schnell, aber die Quali ist mies
Echtzeit-Überspielen von Spotify-Inhalten - zeitaufwändig, aber die Quali ist gut
Abbonement von Spotify Premium - teuer, aber geht schnell und die Quali ist gut
Ach ja: Da Spotify einen Nutzer-Lizenzvertrag mit Dir schließt, verstößt du natürlich gegen die Richtlinien, wenn du den Spotify-Stream aufzeichnest. Aber mal ehrlich: Wie wollen die herausfinden, dass du das tust? Du solltest nur auf keinen Fall die mitgeschnittenen Audio-Files irgendwo hochladen. Denn im Stream befindet sich auch eine für das Ohr nicht hörbare Audio-Information, die deine Nutzerinformation sozusagen in den Ton hineinkodiert. Spezielle Software kann dieses als Watermarking bekannte Verfahren wieder dekodieren und deine Nutzer-ID wird auch selbst bei einer Echtzeitaufnahme enthalten bleiben. Somit kann man das immer zurückverfolgen.





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